Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 175259
Eingetragen
3.9.2008
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von elektromechanischen Geräten und von ähnlichen Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabio Andrea Cavenago
seit 24.9.2008
Geschäftsführer
Luigia Anna Ferrari
seit 24.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.00%
30.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Luigia Anna FERRARI
Mailand, Italien
70.00%
Fabio CAVENAGO
Mailand, Italien
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RUFF GmbH

Grafing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen der Gesellschaft

Die RUFF GmbH hat Ihren Sitz und auch die Produktionsstätte in Grafing bei München.

Die Geschäftsfelder der RUFF GmbH umfassen die Herstellung und den Vertrieb von Ringbewickel-, Wendelwickel- und Linearwickelmaschinen sowie Profilschneidegeräten zur Nachbearbeitung von Nutzfahrzeugreifen. Nach über 75 Jahren auf dem Markt ist die RUFF GmbH weiterhin Marktführer im Bereich Wickelmaschinen. Weltweit steht der Name RUFF hier für höchste Qualität und Innovationskraft.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Im Jahr 2023 ist in den europäischen Ländern die Wirtschaft moderat gewachsen. In Deutschland und in den Drittländern war die Investitionsbereitschaft verhalten.

Diese allgemeine Konjunkturentwicklung spiegelte sich überwiegend auch bei RUFF wider.

Marktposition, Umsatz- und Auftragsentwicklung der Gesellschaft

Während die Umsätze in der Europäischen Union um 88% gesteigert werden konnten, mussten die Umsätze im Inland einen Rückgang von 15% und in den übrigen Ländern von 18% verzeichnen.

Die Umsatzanteile nach diesen Ländergruppen sind nicht ausgewogen. Der Anteil des Inlandsumsatzes am Gesamtumsatz beträgt ca. 19%, der Umsatz mit den übrigen Ländern ca. 20% und der Anteil am Gesamtumsatz mit EU-Ländern liegt bei ca. 61%.

Im Bereich der Linearwickelmaschinen konnte aufgrund starker Marketingmaßnahmen und erfolgreicher Produktneuentwicklung der Umsatz um 74% gesteigert werden. Der Bereich der Ringbewickelmaschinen konnte ebenfalls eine Umsatzsteigerung von 35% verzeichnen.

Die Auftragslage entwickelte sich zum Ende des Geschäftsjahres sehr zuversichtlich.

Ertragslage

Aufgrund des gestiegenen Umsatzes erhöhte sich der Rohertrag von TEUR 4.893 im Vorjahr auf TEUR 6.093, dies entspricht einer Steigerung von 25%. Bei einer Erhöhung der Personalkosten um 13% zum Vorjahr sowie einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.098 im Vorjahr auf 1.241 TEUR, welches einer Steigerung von 13% entspricht, konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 625 erzielt werden.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Eigenkapital, Bankkredite und Gesellschafterdarlehen. Die Bankkredite wurden pünktlich bedient, die Annuitäten planmäßig weitergeführt. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

Das buchmäßige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 6.421, das entspricht 67% der Bilanzsumme.

Produktion

Die Produktionsabläufe werden stetig optimiert, um die von den Kunden gewünschten kurzen Lieferzeiten weiterhin erfüllen zu können.

Investitionen

Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen betrafen die EDV sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Produktionsbereich. Die im Vorjahr bestellte und angezahlte CNC-gesteuerte Drehmaschine wurde planmäßig in Betrieb genommen. Der Investitionsplan wurde eingehalten.

Personal

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 65 Mitarbeiter beschäftigt.

Risikomanagementziele und Methoden

Das verwendete Berichtswesen und Reporting erlaubt dem Management Informationen über alle wesentlichen betrieblichen Leistungskennzahlen, insbesondere Liquidität, Auftragsbestand, Auftragsabwicklung, Warenbestand und -einkäufe sowie alle finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens EBIT (Ergebnis / Vorsteuer / Zinsen) zu liefern. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Betriebsergebnis von TEUR 843. Die technischen Vorschriften, national, EU-weit und international, werden beachtet.

Forschung und Entwicklung

Es werden zunehmend Entwicklungen für den erhöhten Bedarf für kundenspezifische Anpassungen unternommen. Die bereits entwickelten Produkte verfestigen sich weiter auf dem Markt und etablierten sich weltweit.

Die eingereichten Patente befinden sich weiter in der internationalen Prüfungsphase. Die Entwicklungen einer neuen Steuerungsgeneration für die Linearwickeltechnologie hat sich erfolgreich auf dem Markt etabliert.

Zukünftige Entwicklung

Die weltweite Investitionsbereitschaft der Unternehmen in neue Maschinen und Technologien ist unvermindert sehr hoch. Die Geschäftsleitung rechnet mit erhöhten Umsatzerlösen und eine leichte Steigerung des Jahresergebnisses. Die Lage an den Rohstoffmärkten, sowie der Energiepreismarkt hat sich zu den Vorjahren wieder entspannt. Die Geschäftsleitung hat sich weiterhin zu einer gezielten Bevorratung entschieden.

Chancen und Risiken

Abgesehen von allgemeinen konjunkturellen und weltwirtschaftlichen Risiken sieht die Geschäftsführung für RUFF kein besonderes Risikopotential. Durch die innovativen Produkte und das hohe Qualitätsbewusstsein sowie dem hohen Bekanntheitsgrad in diesem Marktsegment sieht die Gesellschaft weiterhin gute Chancen sich am Markt behaupten zu können.

 

Grafing, im August 2024

gezeichnet Luigia Ferrari, Geschäftsführung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.264.583,24 3.214.257,24
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.381,00 35.277,00
II. Sachanlagen 3.228.202,24 3.178.980,24
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.243.425,04 2.332.506,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 892.868,00 756.328,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.909,20 52.796,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 37.350,00
B. Umlaufvermögen 6.377.311,10 5.696.101,51
I. Vorräte 3.986.777,75 3.780.533,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.597.186,84 1.126.875,33
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 793.346,51 788.693,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.750,00 4.806,25
Aktiva 9.643.644,34 8.915.165,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.420.506,21 5.915.699,81
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 309.806,06 309.806,06
III. Gewinnvortrag 5.460.893,75 5.381.566,28
IV. Jahresüberschuss 624.806,40 199.327,47
B. Rückstellungen 483.886,49 390.226,43
C. Verbindlichkeiten 2.739.251,64 2.609.238,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 493.316,93 397.430,17
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.245.934,71 2.211.808,59
Passiva 9.643.644,34 8.915.165,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.093.291,72 4.892.950,03
2. Personalaufwand 3.718.283,76 3.294.241,17
a) Löhne und Gehälter 3.116.720,44 2.749.464,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 601.563,32 544.777,11
davon für Altersversorgung 7.087,76 8.077,49
3. Abschreibungen 284.028,52 223.594,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 284.028,52 223.594,68
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.241.179,07 1.098.373,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 108,79 191,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.855,20 5.907,19
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 198.212,00 64.654,95
8. Ergebnis nach Steuern 631.841,96 206.370,71
9. Sonstige Steuern 7.035,56 7.043,24
10. Jahresüberschuss 624.806,40 199.327,47

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die RUFF GmbH hat ihren Sitz in Grafing und ist unter der Nummer HRB 175259 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Bauten auf eigenen Grundstücken 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 16 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 20 Jahre

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Kleinmaterial wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert angesetzt.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

5. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

6. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

7. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Ein Überhang aktiver Steuerlatenzen wird nicht bilanziert.

10. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.652,10 13.079,46 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 73.652,10 13.079,46 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.232.683,48 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.102.256,79 55.935,01 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772.672,59 78.590,05 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.350,00 186.750,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.144.962,86 321.275,06 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 93.478,61 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 93.478,61 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.312.093,57 334.354,52 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 86.731,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 86.731,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.232.683,48
2. technische Anlagen und Maschinen 224.100,00 2.382.291,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 851.262,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -224.100,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 7.466.237,92
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 93.478,61
Summe Finanzanlagen 0,00 93.478,61
Summe Anlagevermögen 0,00 7.646.448,09
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.375,10 11.975,46 0,00 0,00 50.350,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 38.375,10 11.975,46 0,00 0,00 50.350,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.900.177,44 89.081,00 0,00 0,00 1.989.258,44
2. technische Anlagen und Maschinen 1.345.928,79 143.495,01 0,00 0,00 1.489.423,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 719.876,39 39.477,05 0,00 0,00 759.353,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.965.982,62 272.053,06 0,00 0,00 4.238.035,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 93.478,61 0,00 0,00 0,00 93.478,61
Summe Finanzanlagen 93.478,61 0,00 0,00 0,00 93.478,61
Summe Anlagevermögen 4.097.836,33 284.028,52 0,00 0,00 4.381.864,85
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 36.381,00 35.277,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 36.381,00 35.277,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.243.425,04 2.332.506,04
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 892.868,00 756.328,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 91.909,20 52.796,20
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 37.350,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.228.202,24 3.178.980,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.264.583,24 3.214.257,24

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Restlaufzeiten TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 493 146 347 0
Vorjahr 397 121 276 0
erhaltene Anzahlungen 1.646 1.646 0 0
Vorjahr 1.439 1.439 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 323 323 0 0
Vorjahr 466 466 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 276 276 0 0
Vorjahr 307 307 0 0
Summe 2.738 2.391 347 0
Vorjahr 2.609 2.333 276 0

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 493 durch Grundpfandrechte und Bürgschaften gesichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 122 (Vj. TEUR 169) enthalten.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
20 14 0 34

5. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 65 Mitarbeiter, davon 17 Angestellte und 48 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Frau Luigia Anna Ferrari, Kauffrau

Herr Fabio Andrea Cavenago, Kaufmann

Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 91 % der Anteile an der RUFF Hong Kong Machinery Corp. Ltd. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2010 beträgt HKD 695.568, das Jahresergebnis HKD 66.299. Die Gesellschaft befindet sich nach wie vor in Liquidation. Weitere Jahresabschlüsse wurden nicht erstellt.

4. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 624.806,40 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Grafing, den 1. August 2024

RUFF GmbH

Geschäftsführung

Frau Luigia Anna Ferrari

Herr Fabio Andrea Cavenago

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RUFF GmbH, Grafing

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RUFF GmbH, Grafing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RUFF GmbH, Grafing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30. August 2024

Monachia Treuhand-Gesellschaft mbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft

Niebauer, Wirtschaftsprüfer

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