Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 135970
Vorher
Look Local GmbHFASHION CLOUD GmbH
Eingetragen
26.3.2015
Branche
Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteGroßhandel mit BekleidungEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Der Aufbau sowie der Ver- und Betrieb von digitalen Plattformen für den Vertrieb sowie das Datenmanagement von Konsumgütern sowie Mode.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jean-Paul le Doux
seit 4.11.2025
Prokura
Geschäftsführer
David Schaap
seit 26.2.2019
Geschäftsführer
René Schnellen
seit 26.3.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
R*** S********
6.62%
M***** B******
5.68%
F****** K****
5.68%

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Verdane Capital XI Investments AB
Sweden
31.597 €
45.63%
Brightfolk A/S
Denmark
10.746 €
15.52%
Nyon Holding B.V.
Netherlands
8.050 €
11.63%
Germany
3.420 €
4.94%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fashion Cloud GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1.) Geschäftsmodell der Gesellschaft

Fashion Cloud GmbH (im Folgenden auch: "Fashion Cloud" oder "Gesellschaft"), ein Unternehmen im Bereich der B2B-Technologien mit Fokus auf die Modebranche, wurde mit dem Ziel gegründet, digitale Lösungen für eine effizientere Zusammenarbeit und die Optimierung von Geschäftsprozessen anzubieten. Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 hat die Gesellschaft ihren Sitz in Hamburg. Die Haupttätigkeit des Unternehmens besteht in der Entwicklung einer Cloud-Plattform, die es Marken, Einzelhändlern und Lieferanten ermöglicht, nahtlos Informationen auszutauschen. Die Plattform von Fashion Cloud erleichtert den Austausch von Produktinformationen, Bildmaterial und Bestellungen entlang der wesentlichen Teile der Wertschöpfungskette der Modeindustrie. Durch die Integration digitaler Technologien unterstützt Fashion Cloud Unternehmen dabei, ihre Arbeitsabläufe zu modernisieren, die Effizienz zu steigern und eine schnellere Markteinführung von Produkten zu erreichen.

Zur Steuerung des Unternehmens werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen, insbesondere ist dies der Umsatz.

2.) Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die Weltwirtschaft weiterhin von erheblichen Herausforderungen geprägt. Trotz eines Rückgangs der Inflation gegen Ende des Jahres blieb das Wachstum aufgrund straffer geldpolitischer Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation gedämpft. Das wirtschaftliche Umfeld war durch schwaches Wachstum und geringes Vertrauen der Handelspartner und Verbraucher gekennzeichnet. Das globale BIP erwies sich als widerstandsfähig gegenüber den negativen Schocks durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Während die Weltwirtschaft in der ersten Hälfte des Jahres stärker wuchs als erwartet, verlangsamte sich das Wachstum im zweiten Halbjahr, insbesondere in entwickelten Volkswirtschaften wie Europa. Dies war hauptsächlich auf die gestiegene Bankenfinanzierung und die erhöhten Energiekosten zurückzuführen. Das globale BIP stieg im Jahr 2023 um 2,9 %. Im Euroraum verzeichnete das BIP-Wachstum 2023 einen Anstieg von 0,6 %. Die Verbraucherpreisinflation im Euroraum verringerte sich im Dezember 2023 auf 2,9 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem sie im Oktober 2022 mit 10,6 % ihren Höchststand erreicht hatte. Das Verbrauchervertrauen im Euroraum verbesserte sich im Laufe des Jahres allmählich, blieb jedoch unter dem langfristigen Durchschnitt seit 2000.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Modebranche in Europa stand neben den allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen vor der Herausforderung einer sich abschwächenden Pandemie, die die Verbrauchernachfrage zwischen Online- und Offline-Kanälen neu ausrichtete. Dies führte zu einem Rückgang des Umsatzes im deutschen Mode-E-Commerce um 11,4 % im Vergleich zum Vorjahr.1

Laut Konjunkturbericht des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie ist der Umsatz im Jahr 2023 insgesamt um 2,7 % angestiegen. Dennoch verlief das Jahr für die Teilsegmente Textil und Bekleidung sehr unterschiedlich: Während "Textil" trotz der Inflation einen leichten Umsatzrückgang von - 1,9 % aufweist, konnte "Bekleidung" die Umsätze deutlich um + 10,8 % steigern.2 Die Modebranche ist weiterhin von einem starken Margendruck betroffen, der insbesondere auf hohe Beschaffungs- und Energiekosten basiert. Die dabei nur leicht steigenden Erzeugerpreise bieten oft keinen ausreichenden Ausgleich.

c) Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 haben wir unseren Fokus darauf gelegt, unsere All-in-One-Lösung kontinuierlich zu verbessern, um den sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Durch gezielte Investitionen in unsere Plattform konnten wir unser Funktionsangebot erweitern und die Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Insbesondere haben wir unsere Inhalts- und Bestellfunktionen optimiert sowie unsere automatisierten Nachbestellungsvorschläge weiterentwickelt, um unseren Kunden ein effizienteres und nahtloseres Erlebnis zu bieten. Unsere internationale Expansion verlief erfolgreich, wobei wir unser Netzwerk von Einzelhändlern und Marken weltweit weiter ausgebaut haben. Durch strategische Partnerschaften und Kooperationen konnten wir neue Märkte erschließen und unsere Präsenz in bestehenden Märkten stärken. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt lag auf unserer Nachhaltigkeitsinitiative, die integraler Bestandteil unserer Plattform ist. Wir haben es Marken ermöglicht, ihre Nachhaltigkeitszertifizierungen transparent zu kommunizieren, was nicht nur das Kundeninteresse gesteigert hat, sondern auch dazu beigetragen hat, die Modebranche insgesamt transparenter und nachhaltiger zu gestalten. Insgesamt haben wir im Jahr 2023 positive Entwicklungen in Bezug auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren verzeichnet und sind zuversichtlich, dass wir auch in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld weiterhin erfolgreich sein werden.

3.) Lage des Unternehmens: Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Der Umsatz ist, im Vergleich zum Vorjahr, um TEUR 722 auf TEUR 4.615 gestiegen (Steigerung um 19 %). Trotz eines schwachen Konsumumfelds in der Modebranche und den Folgeauswirkungen nach der Corona-Krise, insbesondere durch Konsolidierungen der Onlinehändler, konnte die Fashion Cloud GmbH weiterhin ihr Wachstum ausbauen und dabei sowohl weitere Vertragsneuabschlüsse verzeichnen als auch bestehende Kundenbeziehungen ausbauen. Allerdings ist festzustellen, dass sich im Bereich Neukunden der Sales Cycle (Dauer um neue Kunden zu gewinnen) verlängert hat. Zudem kündigten einige Einzelhändler Kunden aufgrund eigener Kosteneinsparungsprogramme im Zuge der Corona-Krise, da viele Onlineshops, die während der Krise eine gute Alternative für die Einzelhändler darstellten, langfristig nicht tragfähig erschienen. Trotzdem konnte die Ertragslage aufgrund der langlaufenden Abonnementverträge wie erhofft gesteigert werden, und der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 19 %, während im letzten Jahr der Umsatz um 17 % gestiegen ist. Somit stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr stärker an. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde stieg dabei erheblich, da sich die breite Produktpalette zunehmend als Cross-Selling-Möglichkeit darstellt.

Die Personalaufwendungen sind von TEUR 3.284 auf TEUR 4.093 um 24,6 % gestiegen. Grund für den Anstieg sind im Wesentlichen die Einstellung von neuen Mitarbeitern im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.446 auf TEUR 2.185 um 51,1 % angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Betriebskosten für die Nutzung der IT-Infrastruktur.

Das operative Ergebnis (EBITDA) ist im Geschäftsjahr auf TEUR -1.611 gesunken und hat sich dabei nahezu verdoppelt. Das EBITDA berechnet sich aus dem Jahresüberschuss, korrigiert um die Abschreibungen und das Finanzergebnis. Ursächlich für das gesunkene EBITDA sind die bewusste Investition in den Mitarbeiteraufbau und die Produktentwicklung, um die Grundlage für das Wachstum in den kommenden Jahren zu legen, was das Ergebnis des Geschäftsjahres zusätzlich belastet hat. Dies ist mit den Ende 2022 eingestiegenen Neuinvestoren und dem neu aufgesetzten Board abgestimmt und steht in Einklang mit einer langfristigen Investmentstrategie.

b) Finanzlage / Liquidität

Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist durch ausreichende Kapitalausstattung gesichert. Im Geschäftsjahr haben wir vor allem in Produktentwicklung und Organisation investiert. Unser operativer Cashflow betrug TEUR -1.043. Das Investitionsvolumen lag netto (Zugänge abzgl. Abgänge) bei TEUR -2.568, wobei TEUR -2.500 für die Kapitalausstattung unserer niederländischen Tochtergesellschaft verwendet wurden, die einen Produktzukauf im Rahmen eines Asset Deals tätigte. Die Kapitalrücklage und damit der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten veränderte sich leicht um TEUR 246 durch nachgelagerte Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung von 2022.

c) Vermögens- und Kapitalstruktur

Im Geschäftsjahr stieg das Anlagevermögen um TEUR 2.550, hauptsächlich aufgrund von Veränderungen der Anteile an verbundenen Unternehmen um TEUR 2.500. Die niederländische Tochtergesellschaft erwarb im Rahmen eines Asset Deals das digitale Showroom-Produkt und erhielt Kapital von der Fashion Cloud GmbH für diesen Zweck.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 147, während die sonstigen kurzfristigen Aktiva um TEUR 189 zunahmen, hauptsächlich aufgrund einer Bankgarantie für den Umzug in neue, größere Mieträumlichkeiten. In Summe führte dies zu einer Verringerung der liquiden Mittel um TEUR -3.366. Trotz des Jahresfehlbetrags und aufgrund der Einzahlungen in die Kapitalrücklage bleibt das ausgewiesene Eigenkapital positiv und betrug zum 31.12.2023 TEUR 6.708. Die bilanzielle Eigenkapitalquote zum Stichtag beträgt 84%.

d) Gesamtaussage zum Geschäftsjahr 2023 aus der Sicht der Unternehmensleitung

Die Entwicklung im Jahr 2023 ist erfreulich und lässt sich insgesamt positiv bewerten. Insbesondere die Umsatzerlöse der Fashion Cloud GmbH verzeichneten einen beeindruckenden Anstieg um TEUR 722 EUR oder 18,5 % auf einen Gesamtwert von TEUR 4.615. Diese erhebliche Steigerung zeigt eine starke Performance und ein gesundes Wachstum des Unternehmens.

4.) Prognose-, Chancen- und Risikobericht:

a) Prognose

Fashion Cloud blickt auf ein bemerkenswertes Jahr 2023 zurück, das von bedeutenden Fortschritten und strategischen Initiativen geprägt war. Seit der Gründung im Jahr 2015 hat sich Fashion Cloud als Vorreiter in der Modegroßhandelsbranche etabliert und eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Im Jahr 2023 haben wir unsere Position im Markt weiter gestärkt und sind entschlossen, diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortzusetzen. Für das Jahr 2024 sind wir optimistisch und haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt, die durch unsere bestehenden Gesellschafterfinanzierungen unterstützt werden. Der Branchenverband Bitkom prognostiziert ein höheres Wachstum gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 6,1 %, und wir sind zuversichtlich, von diesem positiven Trend zu profitieren.

Innerhalb der Fashion Cloud GmbH streben wir an, unseren Umsatz um etwa 24 % zu steigern und damit unter anderem einen Grundstein zu legen um auf Gruppenebene und in mehrjähriger Sicht den Break-even-Point erreichen und letztlich profitabel zu werden. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, werden wir unsere internationalen Expansionsbemühungen weiter intensivieren und neue Märkte erschließen. Wir werden auch weiterhin in die Weiterentwicklung unserer Plattform investieren, insbesondere in die Verbesserung unserer Technologie und die Erweiterung unseres Funktionsumfangs, um den sich wandelnden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Durch die Unterstützung unserer Investoren und das Engagement unseres Teams sind wir zuversichtlich, dass Fashion Cloud auch weiterhin eine führende Rolle in der Modegroßhandelsbranche einnehmen wird und sich als unverzichtbare Plattform für Einzelhändler und Marken etabliert.

Die Gesellschaft befindet sich in der Aufbauphase. Im aktuellen Geschäftsjahr sowie in den vorangegangenen Geschäftsjahren wurden jeweils Jahresfehlbeträge erwirtschaftet. Unter Berücksichtigung der aktuellen Liquiditätssituation und der aktuellen Eigenkapitalsituation wird, auch unter Einbezug der geplanten Entwicklung der Gesellschaft, die Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB getätigt.

b) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Auch die Fashion Cloud GmbH ist in ihrem operativen Geschäft Risiken ausgesetzt, die die Unternehmensentwicklung negativ beeinflussen und im Extremfall den Bestand des Unternehmens gefährden können. Zurzeit sind keine solcher bestandsgefährdenden Risiken erkennbar, deren Eintritt überwiegend wahrscheinlich ist.

Risiken

Im Rahmen unserer Analyse der Risikolage von Fashion Cloud möchten wir die verschiedenen Risiken und deren potenzielle Auswirkungen auf unser Geschäft beleuchten. Trotz einer optimistischen Einschätzung unserer Marktposition und unserer Sicherheitsmaßnahmen erkennen wir die Notwendigkeit, auf mögliche Risiken vorbereitet zu sein und angemessene Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

1. Kundenakquisition und Marktkonsolidierung:

Trotz der steigenden Nachfrage nach unabhängigen technologiebasierten Content- & Order-Lösungen besteht das Risiko, dass Kunden sich gegen den Abschluss von Abonnements unserer Cloud-Lösungen entscheiden oder zu Konkurrenzprodukten oder Eigenentwicklungen wechseln. Dies könnte zu höheren Kundenakquisitionskosten führen und die Marktanteile beeinflussen. Wir betrachten dieses Risiko jedoch als gering, da unsere führende Position auf dem nordeuropäischen Markt und der sogenannte Locked-In-Effekt, der Kunden an uns bindet, uns eine gewisse Sicherheit bietet.

2. Cybersecurity-Risiken:

Die Zunahme von Cyberattacken stellt eine ernsthafte Bedrohung dar. Fashion Cloud hat jedoch umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um unsere Systeme zu schützen, darunter eine sichere Google-basierte Arbeitsumgebung, regelmäßige Prüfungen und Penetrationstests sowie entsprechende Softwarelösungen. Daher schätzen wir das individuelle Risiko als gering ein.

3. Wettbewerbsfähigkeit und Know-how-Sicherung:

Unsere technische Abteilung ist sich den grundsätzlichen Risiken in Bezug auf potenzielle Schwachstellen in der Cybersicherheit bewusst, inklusive möglicher Folgeauswirkungen wie Verluste von Marktanteilen. Durch kontinuierliche Weiterbildung und die Stärkung unserer Cybersicherheitspraktiken, insbesondere durch Erreichen der ISO 27001, streben wir danach, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken. Zusätzlich investieren wir in eine nachhaltige Personalstrategie, um Fluktuationen entgegenzuwirken und hochqualifiziertes Personal zu halten.

4. Forderungsausfälle und externe Risiken:

Die Überwachung und Minimierung des Risikos von Forderungsausfällen ist ein kontinuierlicher Prozess in unserem Unternehmen. Durch gezielte Einzelwertberichtigungen werden potenzielle Risiken aktiv angegangen. Wir bewerten das Ausfallrisiko als gering und werden auch zukünftig angemessene Maßnahmen ergreifen, um dieses weiter zu minimieren. Darüber hinaus analysieren wir fortlaufend externe Risiken, darunter makroökonomische Kennzahlen, die anhaltende Inflationssituation und die Ukraine-Krise. Ziel ist es, potenzielle Auswirkungen auf unser Geschäft zu bewerten und entsprechend darauf zu reagieren. Dank unserer langfristigen Abonnement-Verträge und der geringen Abhängigkeit von Vorleistungsgütern betrachten wir Fashion Cloud jedoch recht robust gegenüber weltweiten Volatilitäten aufgestellt. Diese Struktur verleiht uns Stabilität und ermöglicht es uns, auch in unsicheren Zeiten standhaft zu bleiben.

Chancen

Trotz der Herausforderungen in unserem Marktumfeld identifizieren wir als Fashion Cloud bedeutende Chancen, um unseren Kunden durch unsere Produkte und Dienstleistungen einen echten Mehrwert zu bieten und unser Geschäft weiter auszubauen.

1. Kosteneinsparungen und Umsatzpotenziale:

Unsere Produkte und Dienstleistungen sind darauf ausgerichtet, unseren Kunden Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und zur Steigerung ihres Umsatzpotenzials zu bieten. Durch innovative Lösungen können wir Effizienzsteigerungen ermöglichen und neue Umsatzmöglichkeiten erschließen. Dies ermöglicht es unseren Kunden, ihre Geschäftsziele effektiver zu erreichen und langfristige Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

2. Kundenintegration und Plattformbindung:

Durch die enge Einbindung unserer Kunden auf unserer Plattform und die Nutzung ihrer individuellen Daten entstehen starke Lock-In-Effekte, insbesondere wenn ein effektives Onboarding stattgefunden hat. Diese tiefe Verknüpfung zwischen unseren Kunden und unserer Plattform ermöglicht es uns, langfristige Bindungen zu schaffen und eine starke Kundenloyalität aufzubauen. Unsere Plattform bietet eine Vielzahl von personalisierten Funktionen und Dienstleistungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten sind, und fördert so eine intensive Nutzung und eine hohe Zufriedenheit.

3. Innovation und Wachstum:

Unsere Innovationskraft und unser Streben nach kontinuierlicher Verbesserung ermöglichen es uns, neue Chancen zu identifizieren und unser Geschäft weiter auszubauen. Durch die Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen bleiben wir am Puls der Zeit und können den sich wandelnden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Dies trägt dazu bei, unser Wachstum voranzutreiben und unsere Position als führender Anbieter im Markt zu festigen.

Fazit / Gesamtaussage

Zusammenfassend ist Fashion Cloud entschlossen, die zahlreichen Chancen in unserem Marktumfeld zu erkennen und zu nutzen, um unseren Kunden echten Mehrwert zu bieten und unsere Plattform weiter auszubauen. Durch unsere innovative Produktentwicklung und kundenzentrierte Ausrichtung sind wir optimal positioniert, um langfristige Partnerschaften aufzubauen und unseren Erfolg nachhaltig zu sichern. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass diese zukünftigen Chancen zu einer positiven Unternehmensentwicklung beitragen und den zuvor genannten Risikopotenzialen entgegenwirken werden.

 

Hamburg, 03.07.2024

gez. René Schnellen

1 Quelle: Umsätze im E-Commerce erreichen Talsohle | BEVH

2 Quelle: Daten und Zahlen - Textil+Mode (textil-mode.de)

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.394.555,00 2.843.886,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.973,00 2.973,00
II. Sachanlagen 101.664,00 50.995,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.664,00 50.995,00
III. Finanzanlagen 5.289.918,00 2.789.918,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.289.918,00 2.789.918,00
B. Umlaufvermögen 2.496.563,67 5.583.018,19
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 527.571,30 248.063,67
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.968.992,37 5.334.954,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.920,35 56.750,59
Aktiva 8.004.039,02 8.483.654,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.707.737,93 8.088.272,64
I. Gezeichnetes Kapital 69.239,00 69.239,00
II. Kapitalrücklage 13.908.620,54 13.662.919,56
III. Verlustvortrag 5.643.885,92 4.811.517,14
IV. Jahresfehlbetrag 1.626.235,69 832.368,78
B. Rückstellungen 155.238,78 92.544,63
C. Verbindlichkeiten 272.482,24 302.837,51
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 272.482,24 302.837,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 868.580,07 0,00
Passiva 8.004.039,02 8.483.654,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.666.469,58 3.927.315,77
2. Personalaufwand 4.093.178,27 3.283.865,38
a) Löhne und Gehälter 3.372.607,48 2.760.240,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 720.570,79 523.625,20
davon für Altersversorgung 1.416,09 1.699,76
3. Abschreibungen 57.953,36 29.388,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 57.953,36 29.388,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.184.521,87 1.445.732,09
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.247,95 1.426,64
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.948,23 239,04
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 937,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern -1.626.235,69 -832.368,78
9. Jahresfehlbetrag 1.626.235,69 832.368,78

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Fashion Cloud GmbH, Hamburg (HRB 135970 des Amtsgerichtes Hamburg), im Folgenden auch "Fashion Cloud", wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung wurden daher größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und anzugebenden Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle aufgenommen.

Die Gesellschaft befindet sich in der Aufbauphase. Im aktuellen Geschäftsjahr sowie in den vorangegangenen Geschäftsjahren wurden jeweils Jahresfehlbeträge erwirtschaftet. Unter Berücksichtigung der aktuellen Liquiditätssituation und der aktuellen Eigenkapitalsituation wird, auch unter Einbezug der geplanten Entwicklung der Gesellschaft, die Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB getätigt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren, unverändert zum Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Die planmäßige Abschreibung im Anlagevermögen entspricht der linearen Abschreibung, die im Wesentlichen mit den steuerlichen Werten übereinstimmt und die Nutzungsdauer widerspiegelt. Geringwertige Anlagegüter, mit Anschaffungskosten im Grenzwert von EUR 250 bis EUR 800, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird der am Abschlussstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Wertberichtigungen werden, soweit erforderlich, für spezielle Einzelwertrisiken durchgeführt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen werden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und berücksichtigen alle bis zur Jahresabschlusserstellung erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wird im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Zinsen für Fremdkapital werden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert.

Die folgende Aufstellung enthält die Angaben zum Anteilsbesitz:

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital 31.12.2023
%
Eigenkapital 31.12.2023
EUR
Ergebnis 2023
EUR
Fashion Cloud B.V. Amsterdam, Niederlande 100,00 2.595.027,00 -1.049.774,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt, bis auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 114.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00) für Kautionen, unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Kautionen für gemietete Büroräume in Höhe von EUR 114.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Kapitalrücklage

Im Geschäftsjahr erfolgt eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 245.700,98.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Rückstellungen für Personal (Urlaub und Boni) 77.505,74 39.469,66
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 27.300,00 6.000,00
Übrige sonstige Rückstellungen 50.433,04 47.074,97
Summe 155.238,78 92.544,63

Sämtliche Rückstellungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge, insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen, in Höhe von EUR 19.420,31 (Vorjahr: EUR 2.121,50) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 14.981,50 (Vorjahr: EUR 22.186,73), die sich im Wesentlichen aus nachzuzahlenden Sozialversicherungsbeiträgen aufgrund einer Prüfung ergeben.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 64 (Vorjahr: 54 Mitarbeiter). Von den im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer entfallen 58 auf Angestellte und 6 auf Angestellte in leitenden Positionen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten insbesondere einen Mietvertrag mit einer Jahreskaltmiete in Höhe von EUR 322.395,48 sowie einer Indexklausel. Die Vertragslaufzeit beträgt 90,5 Monate und kann einmalig um 30 Monate verlängert werden. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus IT-Verträgen (Laufzeit maximal ein Jahr) in Höhe von EUR 118.899,54 €.

Namen der Geschäftsführer

Als Geschäftsführer sind bestellt:

René Schnellen, Geschäftsführer Fashion Cloud GmbH (Ressort Sales, Marketing, Strategy), Hamburg

David Schaap, Geschäftsführer Fashion Cloud GmbH (Ressort Product, Engineering & Data, Strategy), Hamburg

Alies Paulini ter Kuile, Geschäftsführerin Fashion Cloud GmbH (Ressort International Growth, P&C (HR), Sustainability, Finance), Hamburg (seit 1. Januar 2023)

Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 a) HGB nicht angegeben.

Namen der Mitglieder des Aufsichtsrates

Ivar Kroghurd

ausgeübter Beruf: Aufsichtsratsmitglied

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Als Vergütung für die Beiratstätigkeiten im Berichtsjahr wurden den Mitgliedern des Beirats 22.925,54 EUR gewährt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR -1.626.235,69.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags in Höhe von EUR -5.643.885,92 ergibt sich ein Betrag von EUR -7.270.121,61, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR -7.270.121,61 vorgetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Fashion Cloud GmbH Aufbau und Betrieb von digitalen Plattformen, Hamburg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 306.723,90 303.750,90
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 306.723,90 303.750,90
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.610,70 114.046,36 134.760,22 57.953,36
-40.232,84
Summe Sachanlagen 162.610,70 114.046,36 134.760,22 57.953,36
-40.232,84
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.789.918,00 2.500.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.789.918,00 2.500.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.259.252,60 2.614.046,36 438.511,12 57.953,36
-40.232,84
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.973,00 2.973,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.973,00 2.973,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.664,00 50.995,00
Summe Sachanlagen 101.664,00 50.995,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.289.918,00 2.789.918,00
Summe Finanzanlagen 5.289.918,00 2.789.918,00
Summe Anlagevermögen 5.394.555,00 2.843.886,00

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 03.07.2024

gez. René Schnellen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Fashion Cloud GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fashion Cloud GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRüFERS FüR DIE PRüFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

HINWEIS AUF EINEN SONSTIGEN SACHVERHALT

Der von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nicht durch einen Abschlussprüfer geprüft.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, 23. Mai 2024

BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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