Goldsteig Käserei Plattling eG
Selbe AdresseHerstellung von Milcherzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erwin Poiger seit 6.12.2024 | Vorstandsmitglied |
Franz Huber seit 6.12.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Karl-Heinz Wagner seit 6.12.2024 | Vorsitzender des Vorstands |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.06% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Milchwerk Straubing eingetragene GenossenschaftStraubingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Milchwerk Straubing eGI. Geschäftsverlauf Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach dem rasanten Preisaufschwung 2022 sowohl beim Rohstoff Milch als auch bei den daraus hergestellten Milchprodukten hat sich die Situation im Berichtsjahr merklich beruhigt. Das zu Jahresbeginn äußerst hohe Niveau hat in den ersten beiden Quartalen in Deutschland zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung geführt. Auch im europäischen Ausland war dies spürbar, wenn auch nicht ganz so dramatisch. Eine Besserung gab es bei den Absätzen erst ab Mitte des Jahres, auch die Exportchancen an den internationalen Märkten verbesserten sich ab Juni/Juli. Gleichzeitig trat bei den Verbrauchern ein gewisser Gewöhnungseffekt bzgl. der Preise ein, allerdings ohne die Verkaufszahlen aus der "vorinflationären" Zeit wieder zu erreichen. Diese Entwicklungen führten im zweiten Halbjahr zu einer vergleichsweise ausgeglichenen Marktlage, sowohl die Rohstoffpreise als auch die Verkaufspreise im deutschen Handel und im Export blieben stabil. Insgesamt kann für die Milchbranche und insbesondere für die Landwirte von einem guten Jahr gesprochen werden, auch wenn das gerade zu Beginn im Januar und Februar noch nicht so absehbar war. Die Milchpreise waren mit einem etwas schwächeren aber dennoch guten Durchschnittswert auskömmlich, für die Molkereien war 2023 trotz der hohen Volatilität am Ende ebenso versöhnlich. Die Gesamtwirtschaft hierzulande hatte 2023 hingegen einen schweren Stand. Zu hohe Energiepreise, eine starke Verunsicherung durch allerlei Regierungschaos, die maximal ausufernde Bürokratie und nicht zuletzt das Kriegsgeschehen in der Ukraine und Gaza lähmten innerhalb Europas vor allem Deutschland. Zum Jahreswechsel läuft man in ein weiteres Jahr der Rezession, die Daten bleiben schlecht, einzig der Arbeitsmarkt zeigt sich dank der Demografie (noch) robust. Grundlegende Änderungen bzw. Verbesserungen sind aktuell nicht absehbar. Absatz- und Umsatzentwicklung a) Absatzentwicklung
b) Umsatzentwicklung
Beschaffung/Milchanlieferung
Beurteilung der Lage durch den Vorstand Ganz ähnlich wie im Vorjahr fällt die Beurteilung des Geschäftsjahres 2023 im Rückblick deutlich besser aus als das insbesondere zu Beginn des Jahres zu erwarten war. Die sehr hohen Milchpreise und die drastischen Preiserhöhungen für Milchprodukte Ende 2022 wirkten bis weit in das neue Jahr hinein dämpfend auf den Konsum und die Kauflaune der Verbraucher. Erst Mitte des Jahres normalisierte sich die Situation, auch auf den internationalen Märkten standen die Zeichen ab Juni/Juli 2023 auf Erholung. Zum Herbst hin gab es bei noch vernünftigen Preisen eine weitere Absatzsteigerung auf nahezu "Normalniveau", dies gab dem Jahr einen versöhnlichen Ausklang. Die Milchpreise gaben deutlich nach, trotzdem kann man auch 2023 von einem guten Jahr für die Milcherzeuger sprechen. Die Rekordpreise von 60 Cent und mehr gehören zwar wie zu erwarten war der Vergangenheit an, das aktuelle Preisniveau ist aber in Relation zu den Kosten weiterhin auskömmlich. Mit seinen unvorhersehbaren Schwankungen beim Absatz wie auch beim Rohstoff Milch war 2023 insofern nicht frei von Herausforderungen, diese wurden aber gut gemeistert. Das erreichte Milchpreisniveau und die solide Bilanz stehen erneut für Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensentwicklung. II. Lage der Genossenschaft 1. Vermögens- und Finanzlage Der Anteil des Finanzanlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 53,5 %. Sämtliche Sachanlagen wurden zum 01.01.2000 in die GOLDSTEIG GmbH eingebracht. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beläuft sich auf 56,3 %. Die Finanzanlagen sind durch Eigenkapital finanziert. Die liquiden Mittel haben sich um -6 TEUR verringert. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Finanzanlagen) haben sich um -4 TEUR verringert. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um die Beteiligung beim Milchkäufer bzw. um die Ausleihungen an denselben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen ein Monatsmilchgeld sowie die Milchpreisanpassung (Forderung an den Milchkäufer). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen ein Monatsmilchgeld sowie die genossenschaftliche Warenrückvergütung (Verbindlichkeiten an die Landwirte). 2. Ertragslage
Vergleichbare Auszahlungsleistung je kg Milch ab Hof bei 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß:
Die Ertragslage der Genossenschaft wurde 2023 im Wesentlichen geprägt durch:
III. Risikobericht Bestandsgefährdende Entwicklungen können sich bei der Genossenschaft in erster Linie durch den Wegbruch der Rohstoffbasis aus unterdurchschnittlichen Milchpreisleistungen der GOLDSTEIG GmbH ergeben. Das Risikomanagement der Genossenschaft wird im Wesentlichen von Vorstand und Aufsichtsrat über ihre Kontrollfunktionen in den Gremien der GmbH ausgeübt. Nach dem Ukraine-Krieg im Vorjahr haben die nach wie vor spürbare Inflation und die latente Rezession in Deutschland das Potential, unkalkulierbare Risiken für das Unternehmen aufzuwerfen. Plötzliche Absatzrückgänge sowie kurzfristige, signifikante Kostensteigerungen können die Folge sein. Darüber hinaus ist die viel zitierte und weiter ausufernde Bürokratie in Deutschland neben den überhöhten Energiepreisen mittlerweile zu einem veritablen Standortrisiko geworden. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Der Blick auf dem Milchmarkt für 2024 gestaltet sich verhalten optimistisch. Es wird bei anhaltender Kaufzurückhaltung wie immer auf die Mengenkonstellation bei der Rohmilch ankommen. Hier geht man in Europa von einer Seitwärtsbewegung in 2024 aus, steigenden Mengen in Deutschland steht ein zunehmender Milchbedarf in Frankreich (Stichwort Klimawandel) und auch in Italien gegenüber. Dies könnte zu einer insgesamt ausgeglichenen europäischen Marktlage führen. Gleichzeitig wird die Prognostizierbarkeit der Entwicklungen weiter abnehmen, unsichere Gesamtlagen wie in China und im Nahen Osten sowie bewaffnete Konflikte (Gaza, Ukraine) machen die Märkte noch volatiler als diese in der Vergangenheit bereits waren. Nicht zuletzt deshalb wäre bei den Milchpreisen wie auch bei den Verkaufspreisen für unsere Produkte ein Beibehalten des aktuellen Niveaus durchaus als Erfolg zu werten.
Straubing, den 28.03.2024 Milchwerk Straubing eG Der Vorstand Registergericht: StraubingGenossenschaftsregister: Nr. 5221. BilanzAKTIVA
PASSIVA
2. Gewinn- und Verlustrechnung
3. AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der
wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich keine Veränderungen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten Ausleihungen zum Nennwert Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzgewinns wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Genossenschaft besitzt keine Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte und den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende antizipative Beträge größeren Umfangs enthalten: Noch nicht abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von 37.440,33 Euro. Die Ergebnisrücklagen bzw. die Kapitalrücklage haben sich wie folgt entwickelt: Andere
Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, mehr als einem Jahr bzw. über 5 Jahre:
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind: Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
E. Sonstige Angaben Die Genossenschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, waren nicht zu verzeichnen. Mitgliederbewegung
*) Verminderung mit negativen Vorzeichen
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname) Johann Paukner, Vorsitzender Erwin Poiger, stellvertretender Vorsitzender Franz Huber Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname) Christian Ettl, Vorsitzender Michael Landstorfer, stellvertretender Vorsitzender Leo Poiger Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
Straubing, 28.03.2024 Sitz: Straubing Milchwerk
Straubing eG
Der Vorstand: Johann Paukner Erwin Poiger Franz Huber Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Milchwerk Straubing eG, Straubing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Milchwerk Straubing eG, Straubing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die uns zum Zeitpunkt des Bestätigungsvermerks vorliegenden sonstigen Informationen umfassen:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerungen hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würden, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 06.05.2024 Genossenschaftsverband Bayern e.V. Löw, Wirtschaftsprüfer Dr. Pletsch, Wirtschaftsprüfer B. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft und für in Ordnung befunden. Der Aufsichtsrat befürwortet den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Jahresüberschusses. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Straubing, den 28.03.2024 Vorsitzender des Aufsichtsrats Deggendorf, 06. Juni 2024 Protokoll zur 85. Ordentlichen Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2023 Alle Genossenschaftsmitglieder wurden eingeladen. Anwesend: 58 Mitglieder Die Versammlung fand in den:
Tagesordnung zur 85. Ordentlichen Generalversammlung: 1.) Eröffnung und Begrüßung 2.) Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2023 3.) Vorlage des Jahresabschlusses 2023 und gesetzliche Prüfung 4.) Bericht des Aufsichtsrates über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Jahr 2023 5.) Beschlussfassung über
6.) Entlastung von
7.) Wahlen in den
8.) Wünsche und Anträge TOP 5: Beschlussfassung über
5a) Feststellung des Jahresabschlusses 2023 Der Jahresabschluss wurde unter TOP 3 erläutert. Herr Stern legt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 zur Abstimmung vor. Die Abstimmung hierzu wird per Handzeichen gewünscht. Der Jahresabschluss 2023 wird einstimmig von der Generalversammlung genehmigt. 5b) Verwendung des Bilanzgewinns 2023 Der Jahresabschluss 2023 schließt mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 1.972,75 € ab. Dieser soll nach dem Vorschlag des Vorstandes in die anderen Ergebnisrücklagen eingestellt werden. Auch diese Abstimmung erfolgt per Akklamation. Die Verwendung des Gewinnes in der vorgeschlagenen Form wird einstimmig beschlossen. |
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