Conclusion DACH GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Oliver Green seit 13.2.2024 | Geschäftsführer |
Julia Iris Münster seit 2.7.2021 | Prokura |
Sirko Schneppe seit 24.7.2020 | Geschäftsführer |
Tilmann Au seit 14.12.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
J****** J***** O*****+1 | 2.09% |
| 2.09% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Conclusion Holding B.V. | 91.95% |
| 3.87% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
diva-e Digital Value Excellence GmbHMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Inhaltsverzeichnis Grundlagen des Unternehmens Veränderung der Unternehmensstruktur Veränderung in der Geschäftsführung Strategie Geschäftstätigkeit und Geschäftsfelder Makroökonomisches Umfeld Märkte Gesamtwirtschaftliche Lage Branchenentwicklung Wirtschaftsbericht Ertragslage Zins- und Beteiligungsergebnis Finanzlage Vermögenslage Gesamtaussage des Managements zur wirtschaftlichen Lage Finanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungssysteme Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter:innen Corporate Social Responsibility Chancen- und Risikobericht Chancen Gesamtwirtschaftliche Chancen/Chancen im Branchenumfeld Unternehmensstrategische Chancen Risiken Risiken aus externen Rahmenbedingungen Branchenrisiken Leistungswirtschaftliche Risiken Finanzielle Risiken Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Prognose und Gesamtaussage zur voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens Grundlagen des Unternehmens Die Digitronics Holding GmbH wurde 2016 mit dem Zusammenschluss von sechs etablierten Unternehmen der Digitalbranche gegründet. Ziel der Transaktion war die Schaffung eines marktführenden Digitalagentur-Netzwerkes unter einem Dach, das sich zum einen durch hohe Expertise und Erfahrung und klar fokussierte Kundengruppen der einzelnen Spezialanbieter auszeichnet. Zum anderen gewährleistet die Holdingsstruktur eine umfassende und ganzheitliche Betreuung der Kund:innen über die gesamte digitale Wertschöpfungs- und Transformationskette hinweg. Zum 31. Dezember 2023 bestand der Konzern (diva-e Gruppe) aus fünf rechtlich selbständigen Gesellschaften, namentlich die Digitronics Holding GmbH, die Digitronics GmbH, die diva-e Digital Value Excellence GmbH, die diva-e NEXT GmbH und die diva-e Advertising GmbH, welche unterschiedliche lokale Märkte, vor allem aber die unterschiedlichen Geschäftsfelder der Gruppe repräsentieren. Der Konzern unterhält Niederlassungen beziehungsweise Vertretungen in Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Jena, Karlsruhe, Leipzig, München und Stuttgart. Daneben wird in der diva-e Advertising eine Beteiligung an der bulgarischen Gesellschaft diva-e Sofia Ltd. gehalten, die das Projektgeschäft der diva-e NEXT unterstützt. Zum 14.06.2023 hat die diva-e Advertising GmbH die bisher durch sie noch nicht gehaltenen Anteile käuflich erworben und ist seit diesem Zeitpunkt alleinige Gesellschafterin der diva-e Sofia Ltd. Des Weiteren hält die diva-e Digital Value Excellence mittels Neugründung seit Januar 2022 eine Mehrheitsbeteiligung von 70% an der diva-e USA LLC in Cincinnati (Ohio), USA. Die diva-e Digital Value Excellence ist in dem Konzern als Zwischenholding über den operativen Tochtergesellschaften angesiedelt und ist somit in die Ziele und Strategie der Gruppe eingebunden. Das Ergebnis der diva-e Digital Value Excellence wird zu 100% in die Digitronics GmbH überführt. Veränderung der Unternehmensstruktur Die Schwestergesellschaften diva-e Cloud GmbH und diva-e NEXT GmbH wurden im Juni 2023 rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die diva-e Cloud GmbH verschmolzen. In diesem Zusammenhang wurde die diva-e Cloud GmbH in die diva-e NEXT GmbH umfirmiert. Als neuer gemeinsamer Firmenname wird somit diva-e NEXT GmbH fortgeführt. Die am 29.11.2022 durch die diva-e Digital Value Excellence als alleinige Gesellschafterin gegründete die diva-e consultoria digital Brasil Ltda. in São Paulo, Brasilien, wurde zum 28.12.2023 wieder geschlossen. Veränderung in der Geschäftsführung Für die diva-e Digital Value Excellence GmbH sind zu Geschäftsführern bestellt:
Strategie Die Gruppe verfolgt die Strategie eines nachhaltigen organischen Wachstums. Mit dem Strategieprogramm Vision 2025: "We create digital champions" liegt der Fokus auf weiterem Wachstum und darauf, führend auf dem Markt der Digital Solution Provider als "Transactional Experience Partner" im deutschsprachigen Raum zu agieren. Ziel ist es, nach Jahren eines anhaltend stark anorganischen Wachstums, den Ausbau der Marktstellung voranzutreiben und nachhaltig organisch zu wachsen, auch durch Erschließung neuer geographischer Märkte. Geschäftstätigkeit und Geschäftsfelder Die diva-e Digital Value Excellence übernimmt alle Tätigkeiten in Zusammenhang mit der organisatorischen Verwaltung und administrativen Prozessen rund um das operative Geschäft der diva-e Gruppe, die als voll integrierter Anbieter in der Summe unternehmerischen Kunden ein komplettes Leistungsspektrum und Lösungsportfolio für den Aufbau eines digitalen Ecosystems bietet. Seit 2021 sind in der diva-e Digital Value Excellence alle Shared Services Teams zentralisiert (HR, IT, Marketing, Finance, Sales, Strategic Account Management, CSR und Compliance) sowie das C-Level Management. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde ein weiteres Team Digital Transformation integriert. Durch diese Zusammenführung aller Shared Service Teams in der diva-e Digital Value Excellence, wurde eine nachhaltige zukunftsfähige Struktur geschaffen, um die Bedürfnisse der Tochtergesellschaften optimal und effizient abzudecken. Aus diesen Shared Service Teams stellt die Gesellschaft allen Tochtergesellschaften des diva-e Konzerns die entsprechenden administrativen Leistungen zur Verfügung, welche per Dienstleistungsertrag in Rechnung gestellt werden. Auf nachgelagerter Ebene wird das Leistungsangebot der diva-e Gruppe über die operative Business Unit BU NEXT zusammengefasst und gesteuert. Das Leistungsangebot der BU NEXT umfasst insbesondere:
Makroökonomisches Umfeld Das Jahr 2023 war, wie bereits im Vorjahr, beherrscht von den Folgen des weiter anhaltenden Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine 1. Dazu eskalierte der Nahost-Konflikt zwischen Israel und der Hamas 2. Experten zufolge ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich 3 Als Reaktion auf die hohe Inflation von 6,9% im Jahr 2022 beschloss die Europäische Zentralbank, den Leitzins stufenweise auf nun 4,5% anzuheben. Dadurch konnte zwar die Inflation im Laufe des Jahres um 3,2% auf 3,7% im Dezember gesenkt werden 4 , die Maßnahme hatte aber auch einen starken Rückgang der Investitionen zur Folge und trug neben den politischen Konflikten, zu einer insgesamt unsicheren und äußerst zurückhaltenden Wirtschaftslage bei. 5 Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. 6 1 https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/706118/auswirkungen-des-ukraine-konfliktes-auf-die-deutsche-wirtschaft 2 https://www.zeit.de/news/2023-10/07/der-konflikt-zwischen-israel-und-den-palaestinensern 3 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/bip-rezession-deutsche-wirtschaft-konjunktur-faq-100.html 4 https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/inflation-hoch-teuerung-ezb-zinspolitik-1.6333545 5 https://www.ifo.de/publikationen/2024/aufsatz-zeitschrift/unternehmen-investitionen-gestiegene-zinsen :~:text=Im%20Durchschnitt%20haben%20die%20Unternehmen,ihren%20zinsbezogenen%20Investitionsanpassungen%20befragt%20wurden. 6 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bip-bubbles.html Märkte Digitale Werbung und digitales Marketing zählen weiterhin zu den zentralen und unverzichtbaren Kommunikationskanälen. So hat der Markt für digitale Werbung nach Angaben des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in den vergangenen Jahren ein beständiges Wachstum gezeigt. Die Prognosen für 2023 wurden mit einem Wachstum von 6,4% um 1,8 % übertroffen 7.Damit zeigt sich der Online-Werbemarkt nach dem Digitalisierungs-Schub durch Corona nachhaltig robust. Der BVDW rechnet daher für das kommende Jahr mit einer Fortsetzung des Branchenwachstums. Die Digitalbranche zeigt sich in einem von Krieg, gestörten Lieferketten und Inflation geprägten Umfeld sehr stabil und setzt weiter auf Wachstum. Der Digitalverband Bitkom berichtet von Umsatzwachstum von 3,8 % gegenüber 2022. Dies unterstreicht die zentrale Rolle der Digitalisierung als treibende Kraft der Volkswirtschaft 8 Die Lünendonk-Studie 2023 9 bestätigt, dass die Investitionen der Unternehmen in Digital-Experience Projekte weiterhin ein starkes Wachstum aufweisen. Für das Jahr 2024 wird trotz angespannter Konjunkturlage mit einem Umsatzplus von 14,7% gerechnet. DX-Dienstleister mit End-to-End-Ansatz werden stark nachgefragt. Diva-e wird aufgrund der Breite und Tiefe seines Angebots bzw. seiner Relevanz als einer der Marktführer in dem Segment der Full-Service-Agenturen für digitale Transaktionen bestätigt. 7 https://www.bvdw.org/news-und-publikationen/umsaetze-weiter-auf-wachstumskurs/ 8 https://digital-magazin.de/deutsche-digitalbranche-erreicht-2023-umsatzrekord/ 9 https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformation/neue-luenendonk-liste-und-studie-unternehmen-investieren-verstaerkt-in-digital-experience-projekte/ Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen, Inflationsraten geprägt. Entgegen der zu Jahresbeginn noch allgemein erwarteten positiveren Entwicklung in der 2. Jahreshälfte blieb diese vor allem aufgrund der Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im privaten Konsum im Zuge der Energiepreiskrise aus. Zudem wirkten sich die Einflüsse aus der Weltwirtschaft durch die deutlich geringeren Wachstumsdynamik sowie dämpfende Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen aus. 10 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. 11 In Deutschland verlief die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 in den einzelnen Bereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging deutlich um 2% zurück, was vor allem auf einen Rückgang der Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen ist. Der wie in den vergangenen Jahren starke Dienstleistungssektor stützte die Wirtschaft im Jahr 2023 durch weiteres Wachstum. Den größten Zuwachs konnte der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6% erreichen. 12 Für das Jahr 2024 sind die Ökonomen weiter skeptisch und prognostizieren eine Erhöhung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2%. 13 Als Gründe werden hier die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen, Sparbeschlüsse der Regierung und die schwache Weltkonjunktur gesehen. 10 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html 11 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ 12 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de) 13 https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt Branchenentwicklung Das Geschäftsklima in der Informationstechnologie- und Kommunikationsbranche bewegte sich im Jahr 2023 nach einem guten Start im 1. Quartal rückläufig. Zum Jahreswechsel 2023/2024 steigt der Bitkom-ifo-Digitalindex gegen den Trend 14 Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent. Der Bitkom-ifo-Digitalindex 15 lag im März 2024 bei 6,4 Punkten, verglichen mit 9,8 Punkten zum Jahresende 2023.
Die Geschäftserwartungen für den weiteren Jahresverlauf haben sich im März 2024, im Vergleich zum Vormonat, von -10,2 auf -2,2 Punkte deutlich verbessert. 14 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalbranche-von-Krisen-unbeeindruckt 15 https://www.bitkom.org/Digitalindex Wirtschaftsbericht Zur Optimierung der eigenen Digitalisierung der diva-e Gruppe wurde mit Beginn des Geschäftsjahres ein weiterer Shared-Service-Bereiche Digital Transformation etabliert. Dieses Team koordiniert die unterschiedlichen Anforderungen der Digitalisierung und managet die Einführung neuer Tools und deren Prozesse. Als Beispiel ist hier die Implementierung des zum 01.01.2024 eingeführten ERP-System zu erwähnen. Weiterhin wurden im Jahr 2023 Verantwortlichkeiten in den Bereichen Kundenveranstaltungen und Partnermanagement aus den Tochtergesellschaften weiter zentralisiert, so dass diese ab 2023 durch die Shared Service Teams Marketing bzw. Sales verantwortet werden. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 19,5% von 16,0 Mio. € auf 19,1 Mio. € gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Kostensteigerungen der Shared Service Bereiche unter anderem durch Integration eines neuen Teams aber auch höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die diva-e Digital Value Excellence rechnet die erbrachte administrative Leistung, auf Basis eines Dienstleistungsvertrags, an die operativen Tochtergesellschaften der diva-e Gruppe ab und generiert somit Umsatzerlöse. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine konzern-interne Verrechnung von Leistungen. Ziele der Gesellschaft sind somit nicht die Steigerung des Umsatzes oder der Profitabilität. Durch die Verlagerung der Verantwortlichkeiten für Kundenveranstaltung und des Partner- management in die Shared Service Teams wurden im Berichtsjahr auch geringe Umsätze im Bereich Sponsoring und Provisionserlöse von 0,2 Mio. € (2022: 0,0 Mio. €) erzielt. Der Rohertrag, welcher das Ergebnis der Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, aktivierten Eigenleistungen und abzüglich des Materialaufwandes widerspiegelt, ist, analog zu den Umsatzerlösen, im Jahr 2023 um 19,5% von 16,0 Mio. € auf 19,1 Mio. € gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau bei 0,2 Mio. € geblieben. Getrieben sind die Erträge größtenteils von verrechneten Sachbezügen, welche im Geschäftsjahr bei 0,1 Mio. € lagen. Die wesentlichen Aufwandspositionen ergeben sich aus Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Personalaufwand ist auf 8,0 Mio. € angestiegen (Vorjahr: 7,3 Mio. €), welches größtenteils mit dem leichten Mitarbeiteranstieg aber auch mit den branchenüblichen durchschnittlichen Gehaltssteigerungen zu begründen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 6,8 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 5,2 Mio. €. Hierin enthalten sind Raumkosten, Versicherungsaufwendungen, Reparaturkosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe, Verluste aus Abgängen von Anlagevermögen und Umlaufvermögen sowie weitere betriebliche Kosten. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Vorjahr ergibt sich aus gestiegenen Programmkosten aufgrund der Zentralisierung von Marketingaktivitäten für Kundenveranstaltungen und der Kosten für Aktivitäten zum Thema Informationssicherheit aber auch durch allgemeine inflationsbedingte Kostensteigerungen 16. Besondere Kostentreiber 2023 waren Fremdleistungen/Fremdarbeiten von 1,5 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €), Aufwendungen für Lizenzen mit 1,1 Mio. € (Vorjahr 0,7 Mio. €), Fortbildungskosten mit 0,4Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €). Ebenso haben wir durch unsere durchgeführten Kundenveranstaltung adaptTo() 17 und Excite 18 steigende Kosten für Veranstaltungen von 70,4% auf 0,5 Mio. € auf (Vorjahr 0,3 Mio. €) zu verbuchen. Das EBITDA beträgt in 2023 4,5 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €). Hierin enthalten sind 18,9 Mio. € Umsatzerlöse aus Verrechnungen an diva-e Tochtergesellschaften. Auf der Aufwandsseite schmälern zudem außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen von 2,8 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) das Ergebnis, die betriebswirtschaftlich dem Aufbau der neuen Konzernstrukturen und der Reorganisation, den Transaktionskosten, den Kosten für die Refinanzierung und der Digitalisierung zuzurechnen sind. Die Steigerung kommt im Wesentlichen aus 0,3 Mio. € Aufwände für die Beratung zu unserem Leadershipentwicklungsprogramm, 0,2 Mio. € Digitalisierungsaufwände im Rahmen der Implementierung des ERP Systems sowie 0,1 Mio. € Beratungsaufwände zum Thema der Informationssicherheit und angestrebten TISAX Zertifizierung. Für das bereits im Jahr 2022 gestartete diva-e Brand Relaunch 19 fielen auch im Berichtsjahr Kosten in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) an. Das um diese Effekte normalisierte EBITDA 20 beläuft sich im Jahr 2023 auf -11,5 Mio.€ (Vorjahr: -10,3 Mio. €). Durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag neutralisiert sich das Jahresergebnis grundsätzlich. Vor Gewinnabführung entstand ein Jahresergebnis von -8,4 Mio. € (Vorjahr 115,4 Mio. €). Die Veränderung zum Vorjahr ist überwiegend auf die im Jahr 2022 erfolgte Gewinnabführung der diva-e Cloud von 111,5 Mio. € aufgrund des Erlöses aus dem Verkauf der diva-e Datacenter zurückzuführen. 16 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html :~:text=Januar%202024&text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Die%20Verbraucherpreise%20in%20Deutschland,aus%20als%20im%20Jahr%20zuvor. 17 https://adapt.to/2023/ 18 https://www.diva-e.com/de/newsroom-events/news/excite-powered-by-spryker-and-diva-e-new/ 19 https://www.strichpunkt-design.de/de/work/diva-e-corporate-identity-employer-branding 20 definiert als das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern, korrigiert um Transaktionskosten sowie Aufwendungen, die betriebswirtschaftlich dem Aufbau der neuen Konzernstrukturen und der Reorganisation zuzurechnen sind. Zins- und Beteiligungsergebnis Das Zinsergebnis ist, bedingt durch die Refinanzierung im Jahr 2018, weiterhin negativ und belastet das Ergebnis in Höhe von -3,0 Mio. € (Vorjahr: -2,6 Mio. €). Steigende Zinsen als auch die erhöhten Cash-Pooling-Verbindlichkeiten gegenüber der diva-e NEXT als Folge des Verkaufs der diva-e Datacenters GmbH haben zu diesem Ergebnis beigetragen. Das Beteiligungsergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 mit 9,8 Mio. € negativ und hat sich damit gegenüber dem positiven Vorjahrswert von 114,4 Mio. € deutlich verschlechtert. Im Vorjahr enthalten war insbesondere das hohe Ergebnis aus der Gewinnabführung der diva-e Cloud von 111,5 Mio. € als Sondereffekt aus dem Verkaufserlös der diva-e Datacenters. Aufgrund von bestehenden Ergebnisabführungsverträgen mit den Tochtergesellschaften sind im Berichtsjahr kumuliert Verluste in Höhe von 9,8 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) enthalten. Diese sind im Wesentlichen auf durch die in der diva-e NEXT GmbH voraussichtlich zu zahlenden EarnOut Verpflichtungen von 9,5 Mio. € im Rahmen des Erwerbs der Howiger GmbH im Jahr 2021 zurückzuführen. Finanzlage Der Bestand an flüssigen Mitteln reduzierte sich im Jahr 2023 um 3,3 Mio. € von 4,6 Mio. € auf 1,3 Mio. €. Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsergebnis und Abschreibungen (EBITDA reported) der diva-e Digital Value Excellence fällt im Jahr 2023 mit 4,5 Mio. € (2022 3,7 Mio. €) positiv aus. Der Zinsaufwand, insbesondere entstehend im Zuge der Refinanzierung im Jahr 2018, belastet den Cashflow der Gesellschaft wieder, und führt zu einem negativen Zinsergebnis von -3,0 Mio. €. Erhöhte Ausgaben für sonstige betriebliche Aufwendungen und inflationsbedingte Kostensteigerungen belasten den Cashflow. Durch die mehrfache Leitzinserhöhung 21 der Europäischen Zentralbank im Berichtsjahr hat sich die Zinsbelastung für die noch bestehende Refinanzierung über Permira erhöht. Die durch die Tochtergesellschaft diva-e NEXT (2022 diva-e Cloud GmbH) noch ausstehenden Verbindlichkeiten von 2,0 Mio. € aus Veräußerungskosten im Rahmen des diva-e Datacenters GmbH Verkaufes wurden im Jahr 2023 vollständig bezahlt und belasteten aufgrund des bestehenden Cash-Pooling-Vertrages ebenfalls den Cashflow der Muttergesellschaft diva-e Digital Value Excellence GmbH. 21 https://www.forbes.com/advisor/de/geldanlage/was-ist-leitzins/ Vermögenslage Die Bilanz ist auf der Aktivseite insbesondere geprägt durch Anteile an sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Das immaterielle Anlagevermögen hat sich um 0,8 Mio. € auf 0,9 Mio, € (2022 0,1 Mio. €) aufgrund geleisteter Anzahlungen für die Anschaffung einer ERP-Software erhöht. Diese wird im Folgejahr mit Livegang aktiviert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken um 136,7 Mio. € von 152,8 Mio. € auf 16,1 Mio. €, im Wesentlichen getrieben von der Ende August 2023 durchgeführten Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten mit der diva-e NEXT GmbH und der Digitronics GmbH. In dieser hat die diva-e NEXT GmbH ihre Forderung von 42,4 Mio. € gegenüber der Digitronics GmbH an das berichtende Unternehmen abgetreten. Dieses wiederum hat die Forderung zusammen mit der eigenen Darlehensforderung von 34,7 Mio. € gegen die bestehenden Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung 2022 von 81,6 Mio. € gegenüber der Digitronics GmbH aufgerechnet. Der verbleibende Saldo von 4,5 Mio. € wurde in eine Darlehensverbindlichkeit des berichtenden Unternehmens gegenüber der Digitronics GmbH umgewandelt. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind, wie im Vorjahr, Kreditgebühren, die im Rahmen der Refinanzierung (Permira Debt Managers) entstanden sind, enthalten. Diese Gebühren werden auf die Laufzeit des Kredits verteilt. Zum Bilanzstichtag 2023 sind 0,3 Mio. € Kreditgebühren enthalten (Vorjahr: 0,5 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt 46,7 % (Vorjahr: 19,0 %). Die Änderung ist im Wesentlichen auf die Ende August vorgenommen Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit der diva-e NEXT GmbH und der Digitronics GmbH zurückzuführen. Durch diese Aufrechnung konnten bestehende Verbindlichkeiten von 81,6 Mio. € gegenüber der Digitronics GmbH bis auf 4,5 Mio. € zurückgeführt werden. Der verbleibende Betrag wurde in ein Darlehen umgewandelt. Die sonstigen Rückstellungen sinken um 0,2 Mio. € von 1,6 Mio. € auf 1,4 Mio. €. Verantwortlich hierfür sind die im Jahr 2023 reduzierte Urlaubsrückstellung sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die diva-e Digital Value Excellence hat Verbindlichkeiten von insgesamt 61,7 Mio. € (Vorjahr: 200,7 Mio. €). Hiervon entfällt ein Teil von 23,1 Mio. € (Vorjahr 23,1 Mio. €) auf die am 16.02.2018 abgeschlossene Refinanzierung. Mit der Refinanzierung wurden die früheren Zwischenfinanzierungen des EMERAM Private Equity Fund I sowie der Altgesellschafter abgelöst und durch ein von Permira Debt Managers vermitteltes Darlehen (40,0 Mio. €) ersetzt, welches sich auch im Jahr 2022 in den sonstigen Verbindlichkeiten wiederfindet. Auf dieses Darlehen erfolgte zum 31.10.2022 eine Teiltilgung von 27,1 Mio. €. Im Jahr 2019 wurde zudem ein, im Rahmen der Refinanzierung vereinbartes und von Permira Debt Managers zu Investitions- und Akquisitionszwecken zur Verfügung gestelltes, Darlehen über 10,0 Mio. € in Anspruch genommen. Der größte Teil der Verbindlichkeiten besteht mit 35,6 Mio. € (Vorjahr 175,7 Mio. €) gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese sind auf die Umsetzung des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit 9,8 Mio. € sowie auf das Darlehen von 4,4 Mio. € entstanden aus dem Saldo der Aufrechnungsvereinbarung mit der diva-e NEXT GmbH und Digitronics GmbH zurückzuführen. Weiterhin haben sich die Verbindlichkeiten aus dem Cash Pooling auf 21,2 Mio. € (Vorjahr: 44,3 Mio. €) reduziert. Aus der im Rahmen der Refinanzierung im Jahr 2018 eingerichteten Kreditlinie in Höhe von 8,0 Mio. € erfolgte zum Stichtag keine Inanspruchnahme. Gesamtaussage des Managements zur wirtschaftlichen Lage Der für 2023 geplante Personalaufwand von 8,0 Mio. € wurde mit einem entstandenen Personalaufwand in Höhe von 8,0 Mio. € entsprechend erreicht. Der erwartete sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 4,5 Mio. € wurde mit einem entstandenen sonstigen betrieblichen Aufwand in Höhe von 6,8 Mio. € um 51,1% übertroffen. Der entstandene Mehraufwand resultiert überwiegend aus erhöhten Fortbildungskosten, Lizenzkosten, Reise- und Veranstaltungskosten und nicht geplanten zusätzlich notwendigen Beratungsleistungen. Außerdem sind die Abschluss- und Prüfungskosten durch Preissteigerungen deutlich gestiegen. Das geplante normalisierte EBITDA von -12,9 Mio. € wurde mit einem erzielten normalisierten EBITDA von -11,5 Mio. € deutlich erreicht. In Summe entspricht die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 den Erwartungen der Geschäftsführung. Aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage werden größere Investments im Jahr 2024 erst dann umgesetzt, wenn dies der Rohertrag der Tochtergesellschaften entsprechend rechtfertigt. Basierend auf der vorangegangen dargestellten Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage beurteilt die Geschäftsführung die diva-e Digital Value Excellence als stabil. Finanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungssysteme Die Geschäftsführung der diva-e Digital Value Excellence orientiert sich bei der Führung des Unternehmens im Wesentlichen an finanziellen Steuerungsgrößen. Die wichtigsten finanziellen Steuerungsgrößen dieser reinen internen Servicegesellschaft sind:
EBITDA, Personalaufwand und Programmkosten werden im Rahmen des Shared Service Team Reportings für alle einzelnen Shared Service Teams erhoben und ausgewertet. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter:innen Das Know-how und die Qualifikation der Mitarbeiter:innen sind einer der zentralen Erfolgsbausteine der diva-e NEXT und ihrer Konzerngesellschaften. Wir stärken unsere Stellung als Arbeitgeber mit innovativen Arbeitsplatzkonzepten, flexiblen Arbeitsbedingungen und verschiedenen weiteren Angeboten für die persönliche Entwicklung der einzelnen Mitarbeitenden. Die diva-e Gruppe ist im Geschäftsjahr 2023 mit dem Gold Stevie Award 2023 im Bereich "Besondere Leistungen im Bereich Human Resources" ausgezeichnet worden 22 und hat darüber hinaus den Gold Status vom New Work Business Award in der Kategorie "Work & Life / Lebensqualität" für die flexiblen New Work Möglichkeiten bei diva-e erhalten. 23 Beim HR Excellence Award 2023 ist die diva-e Gruppe auf der Shortlist in der Kategorie "Benefits & Incentives" gelandet. 24 Im Internetagentur-Ranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) gewinnt diva-e im Jahr 2023 Platz 7 und gehört damit zu den führenden Digitaldienstleistern in Deutschland. 25 In unternehmensinternen Arbeitsgruppen arbeiten die Mitarbeiter:innen der diva-e Gruppe an der stetigen Weiterentwicklung unseres Engagements sowie unserer Konzepte in den Bereichen Diversität, Umwelt, soziales Engagement und Unternehmenswerte. Das Management der diva-e NEXT GmbH und ihrer Konzerngesellschaften achtet auf ein Mitarbeitenden- und Arbeitsumfeld, das bewusst auf Vielfalt ausgerichtet ist. Wir sind überzeugt davon, dass das Unternehmen von unterschiedlichen persönlichen Fähigkeiten, Talenten und Erfahrungen der Mitarbeitenden profitiert. Diskriminierung und Rassismus werden nicht geduldet. Werte und Diversitätskonzepte sind Teil unserer lebendigen Unternehmens- und Feedbackkultur. Wir bekennen uns zur Chancengleichheit ungeachtet von Alter, Geschlecht, Religion, ethnischer Herkunft und sexueller Orientierung. Dies ist auch fest in unseren Cultural Principles verankert. 26 Sie stehen nicht nur auf dem Papier, sondern werden aktiv im täglichen Miteinander gelebt und stetig weiterentwickelt. In einer doch eher Männer lastigen Branche bemühen wir uns außerdem, den Einstieg für Frauen zu erleichtern. Wir evaluieren aktuell, welche der Organisationen "Women in Tech", "PANDA - The Women Leadership Network" oder ähnliche wir in Zukunft unterstützen möchten, um sowohl bei diva-e als auch in der gesamten Branche Frauen noch mehr Möglichkeiten zu bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass im September 2023 zum ersten Mal eine "Women's Leadership Conference" 27 für die weiblichen Führungskräfte bei der diva-e angeboten wurde. Ziel der Veranstaltung war es, die Diversität bei diva-e weiter voranzutreiben, zu fördern und fest zu verankern sowie neue Impulse zu setzen. Da diese Initiative sehr gut angekommen ist, wird es diese auch im Jahr 2024 wieder geben. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 stieg die Mitarbeiterkapazität der diva-e Digital Value Excellence auf 84 Mitarbeiter:innen (2022 82 Mitarbeiter:innen) an. Von den 84 Mitarbeiter:innen bestand mit 77 Mitarbeiter:innen ein festes Anstellungsverhältnis. 7 Mitarbeiter:innen waren Studierende/Praktikant:innen. Auszubildende waren zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden. 22 https://stevieawards.com/gsa/diva-e-digital-value-excellence-gmbh-berlin-deutschland-flexible-new-work-m%C3%B6glichkeiten-bei-diva 23 https://newwork-business-award.de/preistraegerinnen/ 24 https://www.hr-excellence-awards.de/shortlist/ 25 https://www.bvdw.org/rankings/internetagentur-ranking-2023/ 26 https://www.diva-e.com/de/jobs-karriere/arbeiten-bei-diva-e/ 27 https://www.linkedin.com/posts/divae_divae-passionintransaction-womensleadershipconference-activity-7117081162132402176-_3IU/?trk=public_profile_like_view&originalSubdomain=de Corporate Social Responsibility Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit sind fest in der Unternehmensstrategie verankert. Bereits 2021 ist aus diesem Grund eine zentrale Position etabliert worden, die alle ESG-Themen (Environment, Social, Governance) bündelt, um Ressourcen gezielter und effizienter einzusetzen sowie die bestehenden CSR-Teams stärker miteinander vernetzt. Als führendes Unternehmen der Digitalbranche nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung und Vorbildfunktion ernst. Dabei sehen wir unsere Verantwortung besonders bei einer nachhaltigen Digitalisierung. Das beinhaltet einen sensiblen und sicheren Umgang mit Daten sowie eine verantwortungsbewusste Handhabung neuer Technologien (wie etwa künstlicher Intelligenz) in internen und kundenbezogenen Projekten sowie Transparenz, um das Vertrauen in die digitale Welt und digitale Geschäftsmodelle zu stärken. Aus diesem Anspruch heraus hat sich bereits 2022 ein weiteres internes CSR Team (Beyond Tech) gebildet mit dem Anspruch Awareness für Human Technology sowie entsprechende Lösungen und Guidelines zu entwickeln. Bisher wurden u.a. interne Richtlinien zu Green Coding und Responsible AI erstellt. Verantwortungsvolles, ökologisches Handeln nimmt einen hohen Stellenwert in der diva-e ein. Seit 2017 arbeitet ein eigens gegründetes konzernübergreifendes Green-Team über alle Standorte hinweg zusammen. Dazu werden laufend kleinere Initiativen und Events erfolgreich umgesetzt, um bei allen Mitarbeitenden das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu steigern und in Summe den Nachhaltigkeitswert zu erhöhen. Für die jährliche Aktionswoche zur Abfallvermeidung mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Verpackungen wurde das diva-e Green Team sogar mit dem goldenen Stevie Award prämiert 28. Alle Standorte werden zu 100 % mit Öko-Strom versorgt. Wir betreiben Mülltrennung, achten auf ressourcenschonende Verbräuche und beziehen Nachhaltigkeitskriterien in die Auswahl der Lieferanten ein. Im Rahmen eines Programms zur Reduktion von CO 2 wird den Mitarbeitenden die Möglichkeit geboten, ein Firmenfahrrad über das Unternehmen via Gehaltsumwandlung zu beziehen. Bei diva-e wird standortübergreifend primär virtuell zusammengearbeitet. Als bevorzugtes Reisemittel wird die Bahn genutzt, wobei Tickets so weit wie möglich papierlos über digitale Apps erstellt werden; unumgängliche Flugreisen werden CO 2 -kompensiert. Soziales gesellschaftliches Engagement ist ein wesentlicher Aspekt in der Unternehmensphilosophie der diva-e. Das Unternehmen unterstützt durch soziales Engagement die Kommunen an den einzelnen Standorten und darüber hinaus. Beispiele hierfür sind Kleiderspenden für Obdachlose, Weihnachtsgeschenke für Waisenkinder und Spenden an Tierschutzvereine. Unter dem Motto "Kleine Geste, große Wirkung" haben alle Mitarbeitenden des Unternehmens die Möglichkeit, monatlich 99 Cent oder mehr ihres Gehalts zu spenden. Das gespendete Geld wird gesammelt und kommt lokalen, sozialen Einrichtungen zugute. Seit 2019 stellt die Digitronics Holding ihren Mitarbeitenden zusätzlich einen Teil ihrer Arbeitszeit für soziales Engagement zur Verfügung. Dafür kann jeder 4 Stunden pro Jahr während der Arbeitszeit für freiwilliges Engagement in sozialen Projekten nutzen. Im Frühjahr 2023 hat die diva-e erstmalig an der Nachhaltigkeitsbewertung von EcoVadis teilgenommen und eine Silbermedaille erhalten. Aktuell läuft die Neubewertung. 28 https://stevieawards.com/gsa/gewinner-der-german-stevie-awards-2024 Klimaschutz Chancen- und Risikobericht Die diva-e Digital Value Excellence ist abhängig von ihren operativen Tochtergesellschaften und wird entsprechend der dort benötigten Services gestaltet. Nachfolgend gehen wir auf die Chancen und Risiken der gesamten diva-e Gruppe ein. Chancen Geschäftliche Chancen frühzeitig zu erkennen und konsequent zu nutzen, ist ein wesentlicher Teil des unternehmerischen Handelns bei diva-e NEXT. Die nachfolgend aufgeführten Chancen sind nicht unbedingt die einzigen, die sich uns bieten. Die Einschätzung einzelner Chancen kann sich zudem ändern, da sich Umfeld, Märkte, wichtige Trends oder Technologien ständig weiterentwickeln. Gesamtwirtschaftliche Chancen/Chancen im Branchenumfeld Wie in den vorangegangenen Abschnitten erwähnt, bietet die langfristige ökonomische Perspektive für Digitaldienstleister wie diva-e deutliche Marktchancen. Während das Jahr 2023 (auch aufgrund der verschiedenen Krisen und damit einhergehender reduzierter Investitionsbereitschaft bei Unternehmen) nicht die Digitalisierungsdynamik vergangener Jahre aufweist 29 , zeigte die Geschäftsentwicklung der diva-e Gruppe in 2023, dass in spezifischen Bereichen trotzdem eine hohe Nachfrage nach Digitalisierungsprojekten weiterbesteht. Aufgrund der wie oben beschrieben weiter verbesserten Aufstellung der diva-e Gruppe und angesichts einer nach einer längeren Phase der Investitionszurückhaltung zu erwartenden wieder steigenden Investitionsbereitschaft, gerade auch bei Digitalisierungsprojekten, 30 sind wir sehr zuversichtlich, von der zukünftigen Marktentwicklung zu profitieren. Zudem gehen wir davon aus, dass sich die digitale Transformation innerhalb der Gesamtwirtschaft, zusätzlich getrieben auch von weiteren Megatrends wie der Begegnung des Klimawandels und der Entwicklung/Nutzung künstlicher Intelligenz, notwendigerweise beschleunigt fortsetzen wird, was Dienstleistern aus der Digitalbranche zusätzliche Geschäftschancen beschert. Die diva-e NEXT ist von technologischer Weiterentwicklung umfassend abhängig. Die Entwicklung von traditionellen hin zu modernen Kommunikationskanälen und die daraus resultierenden Kundenbedürfnisse sind die wesentliche Geschäftsgrundlage der Gesellschaft und insbesondere durch die allgemeine digitale Transformation eine nachhaltige Chance für uns. 29 https://www.iwkoeln.de/studien/jan-buechel-marc-scheufen-dennis-bakalis-digitalisierung-der-wirtschaft-in-deutschland-2023.html 30 https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformation/neue-luenendonk-liste-und-studie-unternehmen-investieren-verstaerkt-in-digital-experience-projekte/ Unternehmensstrategische Chancen Als Teil der diva-e Gruppe unter dem Dach der Digitronics Holding eröffnen sich uns durch die intensive Zusammenarbeit auf Konzernebene und durch die holistische Angebotspalette sowie den Auftritt der Gruppe als Digital Experience Partner ein hohes Kundenpotenzial, gerade auch im Bereich von Enterprise-Kunden (also gut aufgestellter großer Mittelständler und Konzernen mit hohen Qualitätsansprüchen). In diesem Zusammenhang wird das Marken- und Leistungsprofil einzelner Teilbereiche fortwährend weiter geschärft, um die Digitalisierungswünsche der Kunden optimal zu adressieren und am Markt noch bekannter zu werden. Hierbei verbessert diva-e kontinuierlich ihr Angebotsportfolio und die internen Prozesse, um bestmöglichen Nutzen für ihre Kunden zu schaffen. Mit dem weiteren Ausbau ihrer internationalen Aktivitäten, speziell dem Aufbau von sogenannten Nearshore-Kapazitäten in Bulgarien und dem Aufbau einer Offshore-Partnerschaft, hat die diva-e Gruppe weitere wichtige Schritt auf diesem Weg unternommen. Zudem ist diva-e von KI 31 als wichtigen Trend mit großem Potenzial überzeugt und hat mit der Vorbereitung der Gründung eines "AI Hub" innerhalb der diva-e Gruppe den Grundstein dafür gelegt, als proaktiver Mitgestalter dieser Entwicklung die Chancen aus der Nutzung von KI für sich und ihr Leistungsportfolio zu nutzen. Die Weiterentwicklung des diva-e Campus (ein intern und extern genutztes Fortbildungsinstitut), dient nicht nur der reibungslosen Integration neuer Mitarbeiter:innen bzw. der Fortbildung des gesamten Personalbestands, sondern auch der Verbesserung der Wettbewerbsposition auf dem Arbeitsmarkt und als ein weiterer Lösungsbaustein / Differentiator gegenüber den Kunden. Zudem hat diva-e weitere signifikante Verbesserungen in ihre Informationssicherheitsprozesse mit dem Ziel der Erlangung eines ISO 27001 Zertifikats (welches im April 2023 verliehen wurde) und einer TISAX-Zertifizierung (verliehen im April 2024) unternommen. Der nachgewiesen gute Track-Record bei der Integration übernommener Gesellschaften führt zu einer hohen Marktbekanntheit der diva-e Gruppe für erfolgreiche M&A Aktivitäten mit dem Ziel des weiteren Ausbaus und der Stärkung der diva-e Gruppe. Das bietet uns mittelfristig Chancen, weitere sinnvolle Portfolioergänzungen zu identifizieren und zu akquirieren sowie dann erfolgreich zu integrieren. Darüber hinaus sucht die diva-e Gruppe Chancen in ausländischen Märkten und verfolgt dabei die Strategie, gezielt in diejenigen Ländermärkte einzutreten und sich stärker zu platzieren, in denen bereits bestehende Kundenverbindungen existieren. Während die Integration der erworbenen Gesellschaften abgeschlossen ist, führt die Veränderung der Arbeitswelten 32, 33 dazu, dass die Anforderungen an Arbeitsplätze und Arbeitswelten sich weiterhin verändern. Bereits von uns geplante und angemietete Flächen können nicht mehr in der geplanten Form genutzt werden. Hierdurch entsteht Veränderungsbedarf, der sich in Form von neuen Büro- und Flächenkonzepten, Investitionen in Home-Office Arbeitsplätze und Change-Management (alles zusammen auch als "New Work" bezeichnet) materialisiert. Da diese Themen bereits seit 2021 angegangen werden, resultieren daraus für die kommenden Jahre zusätzliche Chancen durch realisierte Kosteneinsparungspotenziale aber gleichzeitig auch erhöhte Arbeitgeberattraktivität auf einem umkämpften Arbeitsmarkt. 31 https://www.digitale-technologien.de/DT/Navigation/DE/Themen/KuenstlicheIntelligenz/KuenstlicheIntelligenz.html 32 https://www.mckinsey.com/featured-insights/mckinsey-explainers/what-is-the-future-of-work 33 https://www.gartner.com/smarterwithgartner/9-future-of-work-trends-post-covid-19 Risiken Die diva-e Gruppe ist sich über die Existenz gewisser Risiken bewusst und begegnet diesen durch die folgenden Maßnahmen: Zu den allgemeinen Risiken von Umwelt- und Arbeitsschutz sowie Informationssicherheit gibt es konzernweit greifende Regelungen. Speziell in Bezug auf Informationssicherheit hat die diva-e Gruppe im Rahmen eines ISO 27001 Zertifizierungsprozesses (der im April 2023 in der Verleihung des ISO 27001 Zertifikats resultierte) sowie der im April 2024 erlangten TISAX Zertifizierung umfassende Schutz- und Kontrollsysteme geschaffen. Zusätzlich sind größere und unternehmensindividuelle Risiken, wie z.B. Cyber-Risiken oder Haftpflicht durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Kaufmännischen Risiken wird durch ein umfassendes internes Kontrollsystem begegnet inklusive regelmäßiger Berichte und rollierenden Forecasts. Die Beurteilung und Behandlung von Risiken finden durch dafür abgestellte Teams statt. Risiken aus externen Rahmenbedingungen Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung beeinflusst die Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, so dass auch die Werbewirtschaft diesen Zyklen unterliegt. Für die Tochtergesellschaften der Digitronics Holding kann dies zu einem verminderten Auftragsvolumen und Umsatzeinbußen führen, denen mit entsprechenden Kapazitätsanpassungen entgegengesteuert werden kann. Demgegenüber lassen sich jedoch auch antizyklische Strategien bei den Werbeinvestitionen beobachten. Gleichzeitig zeigt der hohe technologische Umsatzanteil der Gruppe nur geringe konjunkturelle Risiken (im Sinne der Gefahr eines tatsächlichen Umsatzrückgangs) und sichert damit den Gesamtumsatz ab. Hinsichtlich der Investitionsbereitschaft von Kunden / Auftragslage geht das Management von überdurchschnittlichen Risiken aus. Zwar rechnet das Management mit einer deutlichen Belebung der Investitionsbereitschaft in digitale Infrastruktur spätestens in Richtung der zweiten Jahreshälfte 2024 (inklusive Aufholungseffekten aus einem Investitionsstau) - zu Beginn des Jahres 2024 jedoch zeigt sich das allgemeine Investitionsklima noch gehemmt. In Summe geht das Management davon aus, ein solides Wachstum in 2024 erzielen zu können mit deutlichem Anstieg der Wachstumsdynamik in Folgejahren. Während diva-e im Vorjahr noch COVID 19 unter den Risiken genannt hat, geht die Geschäftsführung nunmehr davon aus, dass hieraus keine spezifischen Risiken mehr zu erwarten sind. Im Gegenteil hat auch der unternehmensinterne Umgang mit COVID 19 die Resilienz des Unternehmens deutlich gestärkt (siehe auch die Erläuterungen zu "New Work"). Branchenrisiken Ein wesentlicher Teil des Umsatzes der diva-e NEXT wird in Form von kürzer- oder längerfristigen Projektaufträgen erzielt. Die weit verbreitete Auftragsvergabe durch Ausschreibungen führt häufig zu Verträgen mit Projektcharakter, so dass es zu Schwankungen in der Auslastung kommen kann. Diesem Risiko wirkt insbesondere die Breite des Angebotsportfolios und der Kundenbasis entgegen, so dass übergreifend eine effektive Auslastungssteuerung stattfindet. Zudem weist diva-e aber auch innerhalb dieser Projekte einen hohen Anteil von Umsatz aus, der aufgrund der Natur der Dienstleistung (Betrieb, Wartung, fortlaufende Entwicklung) bzw. der Tiefe der Kundenbeziehungen in Realität einen eher fortlaufenden Charakter hat. Das Risiko wird als mittelmäßig eingestuft. Die hohe Dynamik der Technologien stellt auch ein Risiko für Unternehmen dar, mit der Weiterentwicklung Schritt halten zu können und auf die richtigen Technologien zu setzen. Durch die nachgewiesen hohe technologische Kompetenz und eine enge Zusammenarbeit mit den entwickelnden Branchen begegnen wir diesem Risiko und stellen für unsere Kunden verlässliche Partner dar, sodass das Risiko als gering eingestuft wird. Im Jahr 2023 haben wir Partnerschaften wie mit Adobe, Salesforce und Spryker weiter ausgebaut bzw. forciert und unsere Position als Anbieter für Enterprise-Kunden weiter gefestigt. Mit Scayle und Talon.One ist es gelungen, Partnerschaften mit neuen starken Spielern am Markt zu etablieren Im Bereich Data sehen wir einen Anstieg im Composable Umfeld und haben neben akeneo auch Pimcore als Technologie ins Portfolio genommen. Grundsätzlich sind die Verfügbarkeit und Gewinnung von Fachkräften im IT-Umfeld eine Herausforderung, speziell vor dem Hintergrund eines weiteren Wachstums. Dieses gilt in gleicher Weise auch für die Kapazitäten in den entsprechenden HR Prozessen, wo Bottlenecks die weitere Geschäftsentwicklung behindern könnten. Aufgrund des konjunkturellen Umfelds ist dieses Risiko kurzfristig in 2024 geringer einzuschätzen als langfristig. Aber auch mittel- bis langfristig erachten wir dieses Risiko als gering, da dies aktiv steuerbar ist, ohne die Betreuung bestehender Mitarbeiter:innen einschränken zu müssen oder zu vernachlässigen, auch weil die diva-e Gruppe bereits in den abgelaufenen Jahren erfolgreich skaliert hat. Leistungswirtschaftliche Risiken Die Leistungsfähigkeit der diva-e beruht maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter:innen. So ist das Unternehmen darauf angewiesen, fortlaufend hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte zu suchen und zu halten, insbesondere vor dem Hintergrund branchenüblicher Fluktuation. Der in Deutschland nachhaltig angespannte Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte erschwert die Aufgabe, sowohl in den operativen Teams als auch im Backoffice notwendige Mitarbeiterkapazitäten zügig aufzubauen beziehungsweise freiwerdende Stellen neu zu besetzen. Dazu kommt, dass eine steigende Zahl branchenfremder Unternehmen Fachkräfte sucht, um intern digitales Marketing und digitale Projekte umzusetzen. Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat die Digitronics Holding konzernübergreifend ein integriertes Personalmanagement installiert, das die nachhaltige Mitarbeiterentwicklung und eine kompetitive Recruiting-Strategie beinhaltet. Insbesondere durch die Zentralisierung der HR-Kompetenzen auf Ebene der diva-e Digital Value Excellence konnte die Qualität von HR-Leistungen für Mitarbeiter:innen weiter entwickelt werden. Auszeichnungen in unabhängigen Wettbewerben bestätigen die hervorragende Positionierung der diva-e Gruppe. Auch aufgrund des starken Wettbewerbs auf dem Markt für qualifizierte Arbeitskräfte treibt die diva-e Gruppe ihre Internationalisierungsbestrebungen weiter voran, um neue Märkte für den Bezug von Fachkräften zu erschließen. Eine leichte (temporäre) Entspannung verschaffte die in Q4 2022 zu beobachtende Welle von Entlassungen gerade bei großen Spielern in der Technologie-Branche 34 und die andauernde gedämpfte wirtschaftliche Dynamik in Deutschland. Vor diesem Hintergrund inklusive des Ziels, organisch zu wachsen, wird das Risiko auf der Personalbeschaffungsseite als kurzfristig mittel und langfristig mittel bis hoch eingestuft. Durch das während der Corona-Pandemie forcierte und mittlerweile als Teil des Regelbetriebs etablierte Home-Office besteht das Risiko, dass die Mitarbeiterbindung/Identifikation mit diva-e abnimmt. Es erweist sich, dass gemeinsame Büropräsenz nachhaltig unter den Levels vor der Corona-Krise liegt und liegen wird. Diesem Risiko begegnet diva-e mit der Ausarbeitung und Implementierung ihrer New-Work-Strategie, die auf andere Konzepte der Nutzung physischer Flächen und stattdessen auf Events und eine sehr dynamische Unternehmenskommunikation setzt, um die Identifikation mit dem Unternehmen hochzuhalten. Eine geringere Identifikation mag sich in höherer Fluktuation und somit Produktivitätsverlusten wegen Einarbeitung ausdrücken, aber auch in höheren Krankenquoten bzw. geringerer Motivation und somit Produktivität. Das Risiko wird als mittel eingestuft, impliziert aber de facto auch eine gegenläufige Chance, da es umgekehrt auch leichter wird, neue Mitarbeiter aus bestehenden Arbeitsverhältnissen heraus anzuwerben. 34 Bspw. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/google-sap-spotify-und-co-das-steckt-hinter-der-extremen-entlassungswelle/28946896.html Finanzielle Risiken Aufgrund der internationalen operativen Geschäftstätigkeit ist die Digitronics Holding verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, die Einfluss auf das Ergebnis nehmen können. Hierzu zählen insbesondere auch Zins- und Währungsrisiken aufgrund von Marktschwankungen. Das Management der Zinsrisiken zielt auf die Bewertung und Minimierung der vorhandenen Risiken ab. Grundsätzlich werden keine Derivate zu Handels- oder Spekulationszwecken abgeschlossen. Das Risiko wird als gering eingestuft. Der Konzern unterliegt aufgrund der Kapitalstruktur gewissen Finanzierungsrisiken. Die Geschäftsleitung überwacht daher im Rahmen der vorhandenen Reporting-Strukturen die Anforderungen aus bestehenden Darlehensverträgen, um Liquiditäts- und Kapitalrisiken zu minimieren. Aufgrund der mittelfristig gesicherten Finanzierung des Konzerns durch Bankdarlehen und Gesellschaftermittel ist das Risiko gering einzustufen, insbesondere auch aufgrund der Teilrückführung von Verbindlichkeiten und Stärkung der Eigenkapitalbasis infolge des Verkaufs des Datencenter-Geschäfts. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken In Gesamtwürdigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und des oben erwähnten Chancen-Risiken-Profils betrachtet das Management das Ausmaß der Risiken als gering bis mittel für die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft. Auch aufgrund der erfolgreichen operativen Entwicklungen in den letzten Jahren und der deutlichen Reduktion der externen Verbindlichkeiten in der diva-e Gruppe werden Liquidität und die Fortführung der Unternehmenstätigkeit als sichergestellt angesehen Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Für das Jahr 2024 deuten die aktuell vorliegenden Frühindikatoren auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringerer Auftragsbestand, hoher Krankenstand und andauernde Streiks werden hier als Gründe genannt. 35 Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Risiken bestehen laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft neben weiteren Eskalationen im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem Nahost Konflikt auch in den zunehmenden handelspolitischen Spannungen zwischen westlichen Demokratien, wie den USA und der EU, und der Volksrepublik China. Eine mögliche Erholung der Weltkonjunktur wird zudem durch gebremstes Wachstum in China aufgrund stark gestiegener Verschuldung und einer Immobilienkrise gebremst. Die Prognosen für 2024 zum Wachstum des BIP der Weltwirtschaft liegen bei 2,8 Prozent, für das BIP der Europäischen Union bei 0,8 Prozent und für Deutschland bei lediglich 0,1%. 36 In Deutschland führen hohe Zinsen, Energiekosten und bürokratische Hürden zu einer sich verschlechternden Attraktivität des Wirtschaftsstandorts, was sich in sinkenden Investitionen niederschlägt. 37 Die gesamthaft im Euro-Raum rückläufige Inflation, die sich in Deutschland mit 2,2% wieder der Zielmarke von 2% annähert, dürfte Experten zufolge die EZB veranlassen, die Zinswende im Juni 2024 einzuleiten. 38 Die Lünendonk-Studie 2023 39 sieht für den Markt der Agenturen im Bereich "Digital Experience" in 2024 ein starkes Wachstum von 14,7%. Der robuste Nachfragetrend lässt sich unter anderem darin ablesen, dass 94% der befragten Anwender-Unternehmen in den nächsten 2 Jahren stärker oder sehr stark in die Entwicklung und Implementierung von digitalen Plattformen investieren wollen. Für 78% der befragten Unternehmer hat Generative AI für das Jahr 2025 eine hohe Relevanz. Diva-e wird aufgrund der Breite und Tiefe seines Angebots bzw. seiner Relevanz als einer der Marktführer in dem Segment der Full-Service-Agenturen für digitale Transaktionen bestätigt. Mit der Etablierung des diva-e AI Teams stellt sich diva-e auch dem Megatrend AI. Auch der Bundesverband für Digitale Wirtschaft prognostiziert ein gesundes Wachstum von knapp 8% für das Segment des digitalen Werbemarkts in 2024. 40 Trotz der weiterhin angespannten Weltlage und der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung entwickelt sich die Bitkom-Branche stabil. Die Unternehmen der Digitalbranche können sich in einem herausfordernden Umfeld behaupten und erweisen sich als konjunkturelle Stütze der deutschen Wirtschaft. Die Branche zeigt sich zu Ende des ersten Quartals 2024 wieder optimistischer. 41 35 https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt 36 6aa6a98f-44b7-4fb4-8e1f-de5a57d2ca3e-KKB_111_2024-Q1_Welt.pdf (ifw-kiel.de) 37 https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/wirtschaftspolitik-investoren-misstrauen-dem-standort-deutschland/100020965.html 38 https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/verbraucherpreise-neue-inflationszahlen-lassen-auf-bald-sinkende-zinsen-hoffen/100027825.html 39 https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformation/neue-luenendonk-liste-und-studie-unternehmen-investieren-verstaerkt-in-digital-experience-projekte/ 40 https://onlinemarketing.de/unternehmensnews/ovk-prognose-digitale-werbung-2024-wachstum 41 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalwirtschaft-wieder-optimistischer Prognose und Gesamtaussage zur voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt die diva-e Digital Value Excellence Faktoren, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen, tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum des Unternehmens auswirken. Alle Aussagen über die Zukunft des Unternehmens beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen. Durch unseren kontinuierlichen Planungsprozess ist sichergestellt, dass kurzfristig ergebende Chancen schnell und konsequent genutzt werden können, wie auch auf unerwartete Risiken entsprechend reagiert werden kann. Die wesentlichen Risiken und Chancen sind im Risiko- und Chancenbericht beschrieben. Die dort näher erläuterten Risiken und Chancen betreffen sämtliche Leistungsindikatoren und können dazu führen, dass deren tatsächliche Entwicklung von der Prognose abweicht. Aufgrund unserer starken Kundenbasis und der gezielten Nutzung von Potenzialen in einem sich im Laufe des Jahres 2024 voraussichtlich wieder verbessernden Marktumfeld gepaart mit weiterer Verbesserung interner Prozesse gehen wir für das Gesamtjahr 2024 von einer positiven Entwicklung bei Rohertrag und EBITDA aus, sowie einer hieraus resultierenden Steigerung des operativen Cashflows. Auf der anderen Seite sehen wir mögliche wirtschaftliche Auswirkungen der geopolitischen Spannungen in Europa und weltweit, insbesondere in Zusammenhang mit den Kriegen in der Ukraine und Nahost, dem Handelskonflikt zwischen den USA und China und der Unsicherheit über die Entwicklung der Leitzinssätze im laufenden Geschäftsjahr, als nur schwer abschätzbare Faktoren für die Geschäftsentwicklung und die Finanz- und Ertragslage der diva-e an. Mit Beginn des Jahres 2023 wurde ein weiterer Shared Service Bereich "Digital Transformation" integriert, welcher die Digitalisierung und Einführung neuer Systeme sowie die Integration vorhandener Systeme vorantreibt und umsetzt. Dies ist ein wichtiger Bestandteil zur Prozess- und damit zukünftiger Kostenoptimierung der diva-e Gruppe sein. Dadurch und durch zusätzlichen Mitarbeiteraufbau im Bereich Sales und Marketing sowie geplanter Gehaltserhöhungen erwarten wir Steigerungen bei den Personal- und Programmkosten in der diva-e Digital Value Excellence. Für die bereinigten Personalkosten ist ein Wachstum um 41,0% von 7,2 Mio. € auf 10,1 Mio. € und für die bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Anstieg um 23,3% von 5,0 Mio. € auf 6,2 Mio. € geplant. Das normalisierte EBITDA wird entsprechend um 38,3% sinken, von -11,5 Mio. € auf -15,9 Mio. €. Um die wachsenden operativen Einheiten weiterhin vollumfänglich administrativ betreuen zu können, wird erwartet, dass die Mitarbeiterzahl in der diva-e Digital Value Excellence um 26,2% von 84 auf 106 zunimmt.
München, 25. Juli 2024 Tilman Au, Geschäftsführer Klaus Bieling, Geschäftsführer Sirko Schneppe, Geschäftsführer Torsten Green, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
ANHANG zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Sonstige Angaben Die diva-e Digital Value Excellence GmbH, München ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 266, 267 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Von den gemäß §§ 274a und 288 HGB bestehenden Erleichterungsvorschriften sowie der Möglichkeit zur Unterlassung von Angaben entsprechend § 286 HGB wurde, soweit zutreffend, Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Im Einzelnen werden folgende Bewertungsgrundsätze angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 3-7 Jahren und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten selbständig nutzbarer beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennbetrag, vermindert um angemessene Pauschal- und Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Die übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Betrachtungsweise notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 30.861.577,50) aus Darlehen, mit Euro 5.187.282,42 (Vorjahr: Euro 4.478.441,66) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit Euro 10.922.504,89 (Vorjahr: Euro 117.432.182,46) aus sonstigen Forderungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt Euro 8.439.545,14 (Vorjahr: Euro 30.873.538,56) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände von Euro 413.346,67 (Vorjahr: Euro 403.246,67) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen untergliedern sich in Rückstellungen für Kaufpreisverpflichtungen für potentielle EarnOuts in Höhe von Euro 678.472,24 (Vorjahr: Euro 678.472,24), in Personalkostenrückstellungen insbesondere für variable Gehaltsbestandteile in Höhe von Euro 303.639,93 (Vorjahr: Euro 338.706,03), Urlaubsrückstellungen von Euro 90.663,67 (Vorjahr: Euro 202.404,21), Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten mit Euro 236.000,00 (Vorjahr: Euro 242.900,00) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von Euro 48.247,18 (Vorjahr: Euro 118.280,97). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit Euro 21.236.643,20 (Vorjahr: Euro 44.255.698,04) aus Cash-Pooling, mit Euro 4.396.985,34 (Vorjahr: Euro 0,00) aus Darlehen, mit Euro 179.143,62 (Vorjahr: 201.179,64) aus Liefer- und Leistungsverpflichtungen sowie mit Euro 9.782.095,79 (Vorjahr: Euro 131.239.728,34) aus sonstigen Verbindlichkeiten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 4.397.014,34 (Vorjahr: Euro 81.555.062,82) enthalten . In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 1.685.690,50 (Vorjahr: Euro 1.418.635,06) enthalten sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 4.456,86 (Vorjahr: Euro 6.416,97). Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 23.146.566,67 (Vorjahr: Euro 23.128.443,56) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von diesen Verbindlichkeiten haben Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist zum Zeitpunkt der Erstellung auf Basis der erwarteten Geschäftsentwicklung nicht zu rechnen. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 157.956,22 (Vorjahr: Euro 82.764,85) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer und des Beirats Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:
Der Beirat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten der aktiven Geschäftsführer im Berichtsjahr wurden Euro 859.637,55 gewährt. Vergütungen des Beirats Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 177.424,77 gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres fanden keine Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen statt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zu Stande gekommen sind. Konzernzugehörigkeit Die diva-e Digital Value Excellence GmbH wird in den Konzernabschluss der Digitronics Holding GmbH, München einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Digitronics Holding GmbH in München erhältlich. Die EMERAM Private Equity Fund I GmbH & Co. KG, München, stellt in ihrer Eigenschaft als oberstes Mutterunternehmen einen IFRS-Einzelabschluss und einen IFRS-Lagebericht zum 31. Dezember 2023, der den Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2023 nach § 315e Abs. 3 HGB für den größten Konzernkreis bildet, auf. Die Gesellschaft ist daher selbst von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit, da der Konzernabschluss der EMERAM Private Equity Fund I GmbH & Co. KG, München im elektronischen Unternehmensregister in deutscher Sprache veröffentlicht wird und dort erhältlich ist und somit befreiende Wirkung gemäß § 291 Abs. 1 und 2 HGB entfaltet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkung auf das Geschäftsergebnis, den Geschäftsverlauf, die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft haben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Unterschrift der Geschäftsführung
München, 25. Juli 2024 Tilmann Au, Geschäftsführer Sirko Schneppe, Geschäftsführer Klaus Bieling, Geschäftsführer Torsten Green, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die diva-e Digital Value Excellence GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der diva-e Digital Value Excellence GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der diva-e Digital Value Excellence GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juli 2024 KPMG
AG
Sandhaas, Wirtschaftsprüferin Schuch, Wirtschaftsprüferin |
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