Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 131407
Eingetragen
10.1.2011
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
Import aus EU-Mitgliedsländern, Großhandel und Vertrieb sowie Vermarktung von pharmazeutischen Produkten, Arzneimitteln, ophthalmischen Produkten, Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetika und anderen Gesundheitsprodukten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Virginie Kruse
seit 7.8.2025
Prokura
Prokura
Andreas Dr. Kohne
seit 29.11.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Théa Pharma GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Théa Pharma GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Théa Pharma GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Laboratoires Théa S.A.S in Clermont Ferrand, Frankreich. Laboratoires Théa ist ein familiengeführtes Unternehmen der Familie Chibret. Théa Pharma GmbH wurde 2005 in Dortmund gegründet und ist seit April 2010 in 10625 Berlin ansässig. Théa Pharma GmbH ist eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft. Sie kauft von der Muttergesellschaft und evtl. anderen Lieferanten freigegebene und fertig konfektionierte Ware, die sie in Deutschland mit Marketing/Werbemaßnahmen und mit Hilfe eigener Außendienste vertreibt.

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Théa Pharma GmbH hat einen langfristigen Distributionsvertrag mit der Muttergesellschaft und soll in Deutschland die Arzneimittel (Rx-verschreibungspflichtig / OTC-apothekenpflichtig), Medizinprodukte, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel vermarkten. Dabei liegt der Schwerpunkt der Vermarktung bei Augenärzten, Versand-, Klinik- und stationären Apotheken und gelegentlich anderen Vertriebskanälen.

Théa Pharma GmbH hat ein EBIT-Ziel von ca. 7% der Umsatzerlöse. Darüberhinausgehende Beträge werden gemäß der Transfer pricing policy an die Muttergesellschaft abgeführt. Abweichungen werden durch Adjustments, die vom Mutterunternehmen in Rechnung gestellt werden, korrigiert.

Die Théa Pharma GmbH hat einen Vertrag mit der Firma Med-X-Press GmbH über Lagerung, Kommissionierung und Distribution von den Produkten von Théa Pharma GmbH.

B. Ziele und Strategien

Ziel der Théa Pharma GmbH ist es, ein führendes Unternehmen in der Augenheilkunde am deutschen ophthalmologischen Pharma-Markt zu sein. Führende Ophtha-Unternehmen (ohne Injektionsarzneimittel zur AMD) haben nach dem Marktforschungsinstitut Insight Health einen jährlichen ex factory Umsatz zwischen EUR 30-90 Mio.

Théa Pharma GmbH ist 2005 mit wenigen Non-Rx Produkten gestartet und erzielt 2023 einen Umsatz nach Rabatten von ca. EUR 53,9 Mio. Nur durch ein breites Produktsortiment ist es möglich, in dem segmentierten ophthalmologischen Markt Marktanteile zu erzielen, die eine derartige Umsatzgröße ermöglichen, d.h. Glaukom/grüner Star, Trockenes Auge, Antibiotika, Entzündungshemmer und im Bereich der Lidhygiene und Nahrungsergänzungsmittel für die AMD. Hierbei spielen innovative Produkte, Vertriebs-/Distributionsstärke bei Augenarzt/Apotheke und Werbedruck entscheidende Rollen.

C. Steuerungssystem

Die Thea Pharma GmbH wird durch die Laboratoires Théa kontrolliert. Monatliche Berichte, quartalsmäßige Reviews, jährliche und 5-jährige Budgetplanungen mit Konzentration auf Produktwachstum, Marketing und Verkaufsinvestment und EBIT dienen als Leit- und Kontrollinstrumente. Wesentliche Geschäftsentscheidungen werden von der Muttergesellschaft vorgegeben oder genehmigt.

D. Forschung und Entwicklung

Die Théa Pharma GmbH hat keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Deutschland, ist aber zu Vorschlägen und auch zu Akquisitionen aufgefordert. Neue Produkte entstammen dem Mutterunternehmen oder Akquisitionen von anderen Firmen oder Entwicklern. In den vergangenen 18 Jahren ist es gelungen, durch innovative Produkte die Präsenz der Théa Pharma GmbH in vielen Schlüsselmärkten zu etablieren.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Pharma-Gesamtmarkt und Klinikmarkt 2023 1

Die monatliche Entwicklung des Klinik- und Apothekenmarktes zeigt Umsatzwachstum im unterschiedlichen Maß.

Im Kalenderjahr 2023 steigt der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) um 5,7 %. Der Absatz geht um 2 % zurück. Insgesamt wurden 100 Mrd. Zähleinheiten (Kapseln, Hübe, Portionsbeutel etc.) im Wert von 60 Mrd. Euro an Patienten abgegeben. In der Gesamtbetrachtung ist die Absatzentwicklung in den beiden Segmenten des Marktes ab Ende Q1 eher rückläufig, besonders in den Apotheken. Die Umsatzentwicklung erweist sich im Kliniksegment im vergangenen Jahr als fast doppelt so hoch wie im Apothekenbereich.

Der Apothekenmarkt verbucht im Jahr 2023 ein leichtes, einstelliges Umsatzwachstum von 2%.

Es wurden ca. 1,7 Mio. Packungen im Wert von EUR 47,5 Mrd. ( Basis: Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers) an Patienten abgegeben.

Der deutsche ophthalmologische Markt erreichte einen Umsatz von EUR 1,213 Mrd. im Finanzjahr 2023. Bis 12-2023 stieg der Markt um 3,6% YOY, jedoch stark beeinflusst durch Injektionsarzneimittel zur Behandlung der altersbedingten Makula-Degeneration. Dieser Markt (etwa 47 % des Gesamtmarktes) wird beherrscht von 2 internationalen Firmen.

Der für Thea Pharma GmbH sehr wichtige Glaukommarkt blieb auf dem Niveau von 2022 (EUR 258 Mio.). Der zweitwichtigste Markt für Théa Pharma GmbH für trockene Augen wuchs um 8 % auf EUR 168 Mio. Dank einer guten 2023er Allergiesaison wuchs dieser Markt um 12% auf EUR 49,7 Mio. Die übrigen kleineren ophthalmologischen Märkte (EUR 1-20 Mio. Umsatz) zeigten Wachstumsraten von 2% bis 27%. Théa Pharma GmbH ist auch in einigen dieser aktiv.

Die Regulierungsmechanismen im Pharmamarkt für neue Produkte und Erstattungspreise sind sehr komplex, die Preisregulierungsmechanismen vielfältig und teils beschneidend für die freie Unternehmensführung (Zwangsrabatte, Festbeträge, Preismoratorien, Rabattverträge mit Krankenkassen sollen hier genannt werden.).

B. Geschäftsverlauf

Die Théa Pharma GmbH hat sich von 2022 mit EUR 53,4 Mio. Umsatz auf EUR 53,9 Mio. im Jahr 2023 gesteigert, die Mitarbeiterzahl sank von 73 im Vorjahr auf 71,25 in Durchschnitt im Berichtsjahr.

Thea Pharma GmbH erzielt seit einigen Jahren Gewinne, kann sehr zeitnah allen Verpflichtungen nachkommen und kann den Warenbestand und die Zahlungsverpflichtungen der Kunden ihr Eigen nennen. Das Kerngeschäft Marketing/Vertrieb betreibt die Théa Pharma GmbH mit eigenen Mitarbeitern, wohingegen Buchhaltung, IT und Warenlager durch spezialisierte Dienstleister abgedeckt werden.

Aus Sicht der Geschäftsleitung war das Geschäftsjahr 2023 gemischt. Die Umsatzerlöse sind um 0,9% gewachsen. Lieferengpässe wichtiger Produkte haben Umsatzwachstum ausgebremst. Hauptsächlich waren unsere Produkte Fixaprost im Glaukomsektor und Thealipid im Bereich trockener Augen kurz nach der Einführung von dieser Situation betroffen. Die fehlenden Umsätze bei diesen Produkten konnten von höheren Umsätzen anderer Produkte kompensiert werden. Die Parallelimporteure, hauptsächlich für Monoprost, waren im 4. Quartal teilweise lieferunfähig. Théa Pharma GmbH konnte somit Umsätze zurückholen, die sonst von den Importeuren verbucht werden. Darüber hinaus war die Einführung unseres neuen Produkts Zamidine, ein Antiseptikum gegen bakterielle Konjunktivitis, sehr erfolgreich und Zaditen im Allergiemarkt profitierte von einer starken Saison.

Als Konsequenz der Liefersituation waren die Umsatzerlöse um EUR 0,5 Mio geringer als geplant.

Der Jahresüberschuss liegt mit EUR 2,99 Mio. zum 31. Dezember 2023 über den EUR 2,81 Mio. des Vorjahres. Die EBIT-Quote wurde auf 7% für 2023 gesetzt, so dass unsere EBIT-Marge in 2023 dementsprechend minimal niedriger als 2022 war und am unteren Ende des EBIT-Ziels, was von Steuererstattungen bezüglich Steuerprüfungen aus den Jahren 2014-2015 mehr als kompensiert wurde und resultiert in ein höheres Gesamtergebnis im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr.

Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Mutterfirma oder Dritten.

C. Lage

Die vier umsatzstärksten Produkte haben seit mehreren Jahren gute Wachstumsquoten, deren Tendenz weiter positiv eingeschätzt wird. Vier Produkte sind in den zwei umsatzstärksten Märkten der Augenheilkunde, die allerdings teils auch durch Festbeträge und Rabattverträge als stark reguliert betrachtet werden müssen. Die anderen Produkte befinden sich in kleineren Rx-Märkten, in denen Preiserhöhungen seit 2009 verboten und/oder durch Festbeträge reguliert sind, sowie in nicht regulierten Märkten mit hoher Wettbewerbsaktivität und hohen Investitionsnotwendigkeiten - zum Beispiel Apotheken/Selbstmedikationsbereich.

a. Ertragslage

Théa Pharma GmbH hat im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von EUR 53,8 Mio. (i. Vj. EUR 53,4 Mio.) erzielt. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Wachstum der Absätze von Monoprost, Thealoz Duo, Zaditen und der Blepha-Serie.

Der Materialaufwand hat sich entsprechend der Umsätze erhöht und beträgt EUR 30,9 Mio. (i. Vj. EUR 30,2 Mio.). Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 57,42 % (i. Vj. 56,61 %).

Der Personalaufwand beträgt EUR 7,7 Mio. (i. Vj. EUR 7,8 Mio.). Die Personalaufwandsquote beläuft sich auf 14,3 % (i. Vj. 14,6 %) und ist trotz Gehaltssteigerungen in absoluten Zahlen durch die gesunkene Mitarbeiterzahl geringer.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 11,4 Mio. (i. Vj. EUR 11,5 Mio.).

Das entspricht einem Anteil von 21,1 % (i. Vj. 21,6 %) am Umsatz. Hierin sind insbesondere Aufwendungen für Werbung (EUR 5,1 Mio., inkl. TV-Werbung), Logistik (EUR 2,1 Mio. - umsatzabhängig) sowie Musterware (EUR 0,7 Mio., unverändert im Vergleich zu 2022) und Kongresse, Fortbildungsveranstaltungen (EUR 0,6 Mio. auch unverändert im Vergleich zum Vorjahr) enthalten.

Die EBIT-Quote beträgt damit 7,4 % im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 7,5 % im Geschäftsjahr 2022.

b. Finanzlage

i. Kapitalstruktur

Die Théa Pharma ist eine GmbH mit TEUR 25 Stammkapital, hat im Eigentum einen ca. 1,13 Monats-Warenbestand, hat einen Forderungsbestand aus Warenverkäufen von 0,65 Umsatzmonaten, weist minimale Verpflichtungen am Monatsende auf und hat keine kurz- oder langfristigen Fremdkredite oder Verpfändungen.

ii. Investitionen

Das erreichte Umsatz- und Wachstumsniveau gelang durch Ausbau der Personalstruktur im Verkauf und im Innendienst und durch starke Ausweitung gut steuerbarer Marketing- und Werbemaßnahmen in den zurückliegenden Jahren.

In das Sachanlagevermögen wurden TEUR 86 investiert (i.Vj. TEUR 57).

iii. Liquidität

Théa Pharma GmbH besitzt ausreichende Mittel zur kurzfristigen Begleichung aller Forderungen verbundener und nicht verbundener Unternehmen.

Die liquiden Mittel sind von TEUR 2.707 im Berichtsjahr 2022 auf TEUR 6.414 im Berichtsjahr 2023 gestiegen.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 9.792 (i. Vj TEUR 954). Diese Cash-Flow-Zunahme von TEUR 8.838 gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der erstmaligen Teilnahme am Netting-Prozess für die Zahlung der Intercompany- Rechnungen. Da diese nun immer im darauffolgenden Monat beglichen werden, sind die Dezember-Rechnungen zum Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber Laboratoires Théa.

Ein weiterer Anstieg resultiert aus der Zunahme von Vorräten in 2022 um TEUR 971 und der durch Lieferengpässe begründeten Abnahme im Berichtsjahr um TEUR 2.019.

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -79 (i. Vj. TEUR -55).

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -6.006 (i. Vj. TEUR -2.500) und resultiert zum einen aus der Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und zum anderen aus der Dividendenzahlung an die zwei Aktionäre Laboratoires Théa S.A.S und Eurothéa. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Berichtsjahr um TEUR 4.506 gestiegen. Der Ausweis der Veränderung erfolgt gemäß DRS 21 im Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit, da es sich um Cash Pooling-Forderungen handelt.

c. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen ist im Berichtsjahr um EUR 6,1 Mio. von EUR 15,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 21,2 Mio. gestiegen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen durch die folgenden Faktoren geprägt:

Forderungszunahme in Höhe von EUR 4,4 Mio. ausschließlich aus einer Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Cash Pooling)

die Bestandssenkung von knapp EUR 2 Mio. aus der angespannten Lieferkettensituation,

die Erhöhung der flüssigen Mittel um EUR 3,7 Mio.

Die Eigenkapitalquote beträgt 54,5 % (i. Vj. 66,8 %), und sinkt zum einen durch eine gestiegene Bilanzsumme, als Folge der zum Bilanzstichtag bestehenden hohen Verbundverbindlichkeiten (Thea Pharma GmbH nimmt an dem Netting-Prozess teil) und zum anderen durch abgeflossene Gewinnausschüttungen von k€ 1.500.

Die Rückstellungen haben trotz einer Zunahme von EUR 0,7 Mio. auf EUR 4,5 Mio. einen Anteil von 21 % (i. Vj. 25 %) an der Bilanzsumme. Wesentliche Rückstellungen betreffen Krankenkassenrabatte in Höhe von EUR 3,5 Mio. (i. Vj.; EUR 2,5 Mio.), und weitere personalbezogene Rückstellungen in Höhe von EUR 0,8 Mio. (i. Vj. EUR 1 Mio.).

d. Gesamtaussage

Die geschäftliche Entwicklung und die Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 waren insgesamt positiv geprägt durch die leichte Steigerung der Umsatzerlöse. Das geplante Wachstum der Umsatzerlöse 2023 wurde auf Grund von Lieferunfähigkeiten bei wichtigen Produkten nicht ganz erreicht.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Risikobericht

Durch den Distributionsvertrag mit dem Mutterunternehmen ist die Risikolage der Théa Pharma GmbH limitiert.

Die Geschäftsentwicklung der Théa Pharma GmbH wird insbesondere von rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, den Veränderungen von Marktpreisen und dem Wettbewerbsumfeld, in dem sich die Laboratoires Théa bewegt, beeinflusst.

a. Risikomanagementsystem

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wird, wie oben dargestellt, insbesondere von rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, den Veränderungen von Marktpreisen und dem Wettbewerbsumfeld, in dem sich die Gruppe und im Speziellen die Théa Pharma GmbH bewegt, beeinflusst. Vor diesem Hintergrund wurde ein konzernweites Risikomanagementsystem installiert, das auch für die Théa Pharma GmbH gültig ist.

Das Risikomanagementsystem wird im Wesentlichen durch ad-hoc Analysen der Geschäftsführung und regelmäßigen Berichterstattungen an den Mutterkonzern gesteuert. Dabei werden Auffälligkeiten analysiert und sofort Maßnahmen ergriffen.

b. Risiken

Zulassungsrisiko

Wesentliches Risiko in der Pharmabranche sind das Erlöschen bzw. der Rückruf einer Produktzulassung sowie Verkaufsverbote. Die Produkte der Théa Pharma GmbH behandeln das Auge und sind kaum geeignet, ein systemisches lebensbedrohliches Szenario auszulösen (außer Allergien). Die Wirkstoffe sind seit Jahren/Jahrzehnten im Einsatz und es ist kein wesentliches Risikoprofil erkennbar. Neu zugelassene Produkte im Erstattungsbereich unterliegen einem Bewertungsverfahren beim GBA, das kostenintensiv und lange dauern kann, was eine Umsatzprognose erschwert. Das Risiko für die Théa Pharma GmbH wird als niedrig eingeschätzt.

Lieferkette

Die Lieferkettensituation war im Jahr 2023 für die Théa Pharma GmbH sehr angespannt. Auch wenn unsere Produkte weiter in Europa hergestellt werden, haben seit Covid 19 viele andere Firmen versucht, ihre Produktion nach Europa zurückzuverlagern. Als Konsequenz sind die vorhandenen Produktionskapazitäten sehr stark ausgelastet, so dass es zu Lieferunfähigkeiten kommt. Unsere Muttergesellschaft arbeitet an der Erweiterung der Kapazitäten, die uns bei unseren Partnern zur Verfügung stehen. Diese werden jedoch im Geschäftsjahr 2024 noch nicht zu 100% verfügbar sein. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2024 wird sehr wahrscheinlich weiterhin von einigen Lieferunfähigkeiten beeinflusst werden. Die Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft der Théa Pharma GmbH in 2024 werden begrenzt sein, da die großen und strategischen Produkte nur sehr geringfügig betroffen sind.

Parallelimporte

Der Geschäftsverlauf in Deutschland wurde seit 2016 zunehmend durch Parallelimporte einiger Produkte (im Wesentlichen Monoprost und seit 2022 Fixaprost) beeinflusst. Das Importvolumen der betroffenen Produkte wird für das Jahr 2023 auf EUR 11,1 Mio. geschätzt. Die Parallelimporte beeinflussen die Geschäftsstrategie der Théa Pharma GmbH und belasten die Wachstumsentwicklung der Gesellschaft in Deutschland. Aus diesem Grund sind ab Sommer 2017 Rabattverträge mit den Krankenkassen abgeschlossen worden.

Die Aktivität vom ersten Halbjahr 2023 wurde noch stark von den Parallelimporten geprägt. Im 2. Halbjahr spielten sie wegen Lieferunfähigkeiten eine geringere Rolle. Allerdings werden im Laufe des 2. Halbjahres 2024 die Importe sehr wahrscheinlich wieder zunehmen und das bisherige Niveau wieder erreichen.

Regulatorische Risiken und weitere Preissenkungen

Im Hinblick auf die aktuell gesundheitspolitischen Änderungen ist das regulatorische/politische Umfeld für die gesamte Branche relativ unsicher. Fraglich ist zum Beispiel wie die Festpreisregelungen, Herstellerrabatte und auch Preismoratorium sich weiterentwickeln. Neue Abgaberegeln in der Apotheke können eine negative Preisspirale für alle erstatteten Produkte entwickeln, (Rabattverträge, Importproduktpräferenz und die 4 Günstigsten-Generikaregel).

Weitere Preissenkungen könnten die Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Das Risiko kann derzeit aufgrund geringerer Rücklagen und angespannten Finanzlagen der gesetzlichen Krankenkasse nur unzureichend eingeschätzt werden. Nichtsdestotrotz, der Einfluss neuer hochpreisiger Therapien für seltene Erkrankungen im systemischen/lokalen Bereich könnten den Nischenmarkt Ophthalmologie dramatisch ändern.

Weitere Risiken könnten sich ebenfalls daraus ergeben, dass Produkte nicht mehr von den Krankenkassen erstattet werden. Dieses Risiko wird aber derzeit von der Gesellschaft als niedrig eingeschätzt.

Cyber-Security-Risiken

Das Management direkter Cyber-Security-Risiken bei der Thea Pharma GmbH liegt wie für alle europäischen Tochtergesellschaften in den Händen der Muttergesellschaft Laboratoires Thea (inkl. der Versicherungen bei Cyberattacken). Nichtsdestotrotz werden auch bei der Thea Pharma GmbH alle Vorkehrungen inkl. der regelmäßigen Schulungen und Trainings aller Mitarbeiter in Deutschland getroffen, um das Risiko von Cyberattacken zu minimieren. Indirekte Cyber-Security-Risiken inkl. der Maßnahmen dagegen, die z. B. Geschäftspartner der Thea Pharma GmbH betreffen könnten, insbesondere unseres Logistikpartners Med-X-Press, werden durch die Thea Pharma GmbH beobachtet und evaluiert. Dazu werden regelmäßige Meetings und Austausche zum Stand der Sicherheit geführt und das Niveau der Cybersicherheit der Partner diskutiert. Bisher sind durch Cyberattacken keine Verluste zu verzeichnen.

Russland-Ukraine-Krieg

Thea Pharma GmbH ist nur in Deutschland aktiv und bezieht keine Rohstoffe oder Fertigware aus diesen Ländern. Dennoch ist durch Inflationsanstieg und eine Eintrübung der ökonomischen Situation in Deutschland mit Auswirkungen auf unser Geschäft zu rechnen, insbesondere, wenn die Aufwendungen für Militärausgaben oder Lebenskosten stark steigen, da dies insbesondere die Selbstmedikation stark treffen könnte. Das resultierende Risiko wird als gering eingeschätzt, da es sich ausschließlich auf die Inflation bezieht.

Inflation

Die gestiegene Inflation ist bei bestehenden Festpreisen und Preiserhöhungsverboten für Arzneimittel ein Risiko für die Gewinnsituation. Hier sind insbesondere gestiegene Marketing- und Logistikkosten zu berücksichtigen. Es wurde gestattet, im Jahr 2023 die Preise für die Produkte, die vom Preismoratorium betroffen sind, um 6% zu erhöhen. Wir haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und unsere Preise zum 1.7.2023 erhöht. Damit konnte allerdings nur ein Teil der gestiegenen Kosten kompensiert werden. Zukünftige Preiserhöhungen sind von gesundheitspolitischen Entscheidungen abhängig.

Wir beobachten weiter regelmäßig die Kostensituation bei unseren Lieferanten und können im Bedarfsfall kurzfristig unsere Einkäufe anpassen.

B. Chancenbericht

Marktstellung und Reputation

Die Kontinuität, Beständigkeit und Reputation von Théa Pharma GmbH in der Augenheilkunde auf dem deutschen Markt wird als große Chance zum Ausbau des Geschäftes verstanden. Théa Pharma GmbH hat ausreichende Mittel und Unterstützung durch das Mutterunternehmen den Ausbau des Produktportfolios und der Firmenstruktur voranzutreiben, auch gänzlich neue Geschäftsfelder oder Akquisitionen voranzutreiben. Große Akquisitionen werden ohnehin durch die Muttergesellschaft getätigt. Durch die familiengeführte Struktur und Eigentümerschaft (seit 150 Jahren in der Augenheilkunde) ist eine Kontinuität wahrscheinlich.

Marktentwicklung, Produkte und Akzeptanz

Auf Basis der Prognosen des Ifo Instituts ist für das Geschäftsjahr 2024 davon auszugehen, dass sich die wirtschaftliche Gesamtsituation abschwächt.

Im Verlauf der vergangenen Jahre konnte sich Théa Pharma GmbH von einem Nischenanbieter zu einem mittelgroßen Wettbewerber entwickeln. Dies betrifft die beiden großen Märkte Glaukom und Tränenersatzmittel. Aber auch in anderen Indikationen, bakterielle und virale Infektionen sowie Lidpflege, konnten teils nennenswerte Marktanteile und deutliche Umsatzsteigerungen erreicht werden.

Durch starken Facharztaußendienst und Apotheken-Außendienst ist Théa Pharma GmbH ein bekannter Partner geworden. Bewerbung am POS, durch Mailings und Anzeigen unterstreichen dies.

Die Produkte von Théa Pharma GmbH genießen insgesamt eine hohe Akzeptanz (insbesondere Monoprost, Fixaprost, Softacort und Thealoz Duo). Daran wird stets mit Hilfe von aktiver Bewerbung und Kundenbesuchen weitergearbeitet.

C. Prognosebericht

Das momentane Produktportfolio ist teils neu oder bereits etabliert am Markt und das Absatzvolumen breit gestreut und zeigt zudem hohe Wachstumsquoten. Der Lebenszyklus der Kernprodukte darf mit zehn+ Jahre bezeichnet werden, auch wenn gesundheitspolitische Regulierungen das Wachstum abschwächen können. Die Pipeline neuer Produkte ist für die kommenden 5-7 Jahre erweiternd und ergänzend und betrifft die Kernmärkte. Kapitalintensive neue Geschäftsfelder sind nicht im Plan, die bestehende Infrastruktur kann ohne besondere Ausweitung mehr Umsatz tragen/generieren. Die Vertriebskanäle sind ausreichend adressiert.

Aufgrund der Marktentwicklungen und der weiteren positiven Geschäfts- und Rahmenbedingungen geht die Geschäftsführung von einem Umsatzanstieg von ca. + 11 % im Jahr 2024 auf EUR 60 Mio.

aus.

Die EBIT-Quote wurde von dem Mutterkonzern für 2024 auf ein Zielbereich von 3.52% bis 7.77% gesetzt. Somit liegt das EBIT-Ziel für 2024 zwischen ca. EUR 2,1 Mio und EUR 4,7 Mio.

Die Struktur der Sales- und Marketingkosten bleibt für 2024 ähnlich wie 2023 mit intensiverer Präsenz am POS.

 

Berlin, 30. April 2024

Dr. Andreas Kohne

IV. Abkürzungsverzeichnis

AMD : altersbedingte Makuladegeneration

EBIT : Earnings Before Interests and Taxes

EU : Europäische Union

FP : Fixaprost

GBA: Gemeinsame Bundes-Ausschuss

GmbH : Gesellschaft mit beschränkter Haftung

i.Vj.: im Vorjahr

Mio.: Millionen

MP : Monoprost

OTC : Over the Counter, apothekenpflichtige Produkte

POS: Point of Sale

Rx : internationale Abkürzung für verschreibungspflichtige Arzneimittel

YOY : Year on Year

z.B.: zum Beispiel

1 IQVIA Marktbericht Classic Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Jahr 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 5.055,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 18.006,00 32.641,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.256,00 103.091,00
109.263,00 140.787,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 73.856,38 81.962,91
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.000.822,31 6.955.383,05
3. geleistete Anzahlungen 0,00 57.133,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.934.811,37 3.058.609,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.506.002,77 1.000.113,89
3. Sonstige Vermögensgegenstände 909.626,72 914.369,91
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.414.069,92 2.707.298,03
20.839.189,47 14.774.871,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 299.519,77 194.769,72
21.247.972,24 15.110.428,16

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.576.317,59 7.269.545,06
III. Jahresüberschuss 2.987.351,19 2.806.772,53
11.588.668,78 10.101.317,59
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 4.525.993,47 3.786.004,85
4.525.993,47 3.786.004,85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 283.360,33 262.479,30
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 283.360,33, Vj. € 262.479,30)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.087.267,80 0,00
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 4.087.267,80, Vj. € 0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 762.681,86 960.626,42
(davon aus Steuern € 704.870,06, Vj. € 916.532,51)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 8.753,14, Vj. € 14.799,08)
5.133.309,99 1.223.105,72
21.247.972,24 15.110.428,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 53.873.473,82 53.410.567,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 305.664,25 296.127,64
54.179.138,07 53.706.695,04
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30.933.401,02 30.236.999,18
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.517.087,03 6.624.360,71
b) Soziale Abgaben 1.162.701,20 1.163.859,06
(davon für Altersversorgung: € 36.235,78, Vj. € 35.297,91)
7.679.788,23 7.788.219,77
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 117.895,21 53.210,80
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 142.681,13 74.361,52
260.576,34 127.572,32
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.353.530,49 11.517.762,48
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.240,53 5.756,38
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 100,41 857,69
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 984.227,57 1.220.132,24
10. Ergebnis nach Steuern 3.000.754,54 2.820.907,74
11. Sonstige Steuern 13.403,35 14.135,21
12. Jahresüberschuss 2.987.351,19 2.806.772,53

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Théa Pharma GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 131407

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Théa Pharma ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt 1 Jahr bis maximal 15 Jahre.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungsgskosten angesetzt. Sofern niedrigere beizulegende Zeitwerte am Bilanzstichtag vorlagen, wurden diese angesetzt.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 64.905,00 (Vorjahr: EUR 64.905,00).

Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 5.506.002,77 (Vorjahr: EUR 1.000.113,89). Davon entfallen EUR 5.506.002,77 (Vorjahr: EUR 1.000.113,89) auf Cash Pooling (Darlehen).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die wesentlichen Positionen beinhalten € 659.375,- (Vorjahr: € 659.375,-) Forderungen ggü. dem Finanzamt Berlin Charlottenburg aus abgeführten Kapitalertragsteuern, die gem. Erstattungsantrag im Folgejahr erstattet werden. € 60.000,- (Vorjahr: € 60.000,-) Anteile an der ApoBank, € 64.905,- (Vorjahr: € 64.905,-) Mietkautionen und € 81.079,58 (Vorjahr: € 77.059,93) Steuererstattungsansprüche aus Ertrags- und Umsatzsteuern.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die wesentlichen Positionen beinhalten € 153.281,45 (Vorjahr € 145.632,44) Versicherungsprämien, Vorauszahlungen für Veranstaltungen i.H.v. € 103.500,75 (Vorjahr € 0,-), Maintenance und Lizenzkosten von € 22.473,- (Vorjahr € 21.429,35) und Softwareimplementierungsgebühren von € 8.707,40 (Vorjahr: € 23.901,80).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die wesentlichen Positionen der sonstigen Rückstellungen von insgesamt EUR 4.525.993,47 (Vorjahr: EUR 3.786.004,85) gliedern sich in EUR 3.452.499,27 (Vorjahr: EUR 2.522.000,00) Rabattrückstellungen und EUR 757.736,76 (Vorjahr: EUR 1.001.600,00) Personalkostenrückstellungen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.133.309,99 EUR (Vorjahr: 1.223.105,72 EUR). Länger laufende Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten unterteilen sich wie folgt: Lieferungen und Leistungen 283.360,33 EUR (Vorjahr: 262.479,30 EUR), verbundene Unternehmen EUR 4.087.267,80 (Vorjahr: EUR 0,00), sonstige 762.681,86 EUR (Vorjahr: 960.626,42 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 4.087.267,80 (Vorjahr: EUR 0,00).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Raummiet- und Fahrzeugleasingverträgen die für die Beurteilung der Finanzlage unbedeutend sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den größenabhängigen Erleichterungen nach. § 288 Abs. 2 S. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Es wurden € 219.139,99 Steuern aus den Jahren 2013-2015 erstattet, die aus einem Verständigungsverfahren zur Doppelbesteuerung zwischen Frankreich und Deutschland resultieren.

Sonstige Angaben

Angabe des tatsächlichen Steueraufwands oder Steuerertrags, der sich auf Grund des Mindeststeuergesetzes (MinStG) ergibt.

Die Auswirkungen aus der Anwendung des MinStG sind noch nicht erkennbar.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 70
leitende Angestellte 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 71
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 71

Namen der Geschaftsführer

Wahrend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Geschäftsführer: Dr. Dr. Christoph Keßler, Berlin, Dr. med./ Dr. vet, (bis 31.3.2023, CEO)

 

Geschäftsführer: Dr. Andreas Kohne, Berlin, CEO

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehorigkeit

Oberste Muttergesellschaft der Théa Pharma GmbH, Berlin, ist die Laboratoires Théa S.A., Clermont-Ferrand, Frankreich. Théa Pharma GmbH wird in den Konzernabschluss der Laboratoires Théa S.A. Clermont-Ferrand, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft ist kostenpflichtig unter www.infogreffe.fr einsehbar.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, den 30.04.2024

Dr. Andreas Kohne

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.579,90 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.579,90 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 146.308,02 16.128,89 49.349,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 238.324,18 70.266,32 1.551,76
Summe Sachanlagen 384.632,20 86.395,21 50.901,04
Summe Anlagevermögen 412.212,10 86.395,21 50.901,04
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 27.579,90
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 27.579,90
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0 113.087,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 307.038,74
Summe Sachanlagen 0,00 420.126,37
Summe Anlagevermögen 0,00 447.706,27
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.524,90 5.054,00 0,00 0 27.578,90
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 22.524,90 5.054,00 0,00 0,00 27.578,90
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 113.667,02 30.741,89 49.327,28 0 95.081,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.233,18 82.099,32 1.549,76 0 215.782,74
Summe Sachanlagen 248.900,20 112.841,21 50.877,04 0,00 310.864,37
Summe Anlagevermögen 271.425,10 117.895,21 50.877,04 0,00 338.443,27
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 5.055,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 5.055,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 18.006,00 32.641,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.256,00 103.091,00
Summe Sachanlagen 109.262,00 135.732,00
Summe Anlagevermögen 109.263,00 140.787,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Théa Pharma GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Théa Pharma GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Théa Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 30. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Susanne Riedel, Wirtschaftsprüferin

ppa. Christopher Jescheniak, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. August 2024 festgestellt.

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