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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yvonne Tesch seit 9.3.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Yvonne TeschPeanuts Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MaryMe GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012der MaryMe GmbH, BerlinDarstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Entwicklung von Branche und Unternehmen Der Umsatz im deutschen Onlinehandel belief sich auf 27,6 Milliarden EUR in 2012. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 15,6%. Diese Tendenz wird von den Branchenverbänden bis auf weiteres auch für die folgenden Jahre erwartet. Auch im Geschäftsjahr gehörte die Gesellschaft zu den TOP 10 der deutschen Online-Marketingunternehmen, die sich im Segment Preisvergleich und e-commerce betätigen. Wesentliche Faktoren für diese Marktposition sind das hochmotivierte, flexible Team, das über ein profundes Knowhow in allen Bereichen verfügt (hier sind vor allem Technik, Online-Marketing und Marktkenntnis zu nennen). Dies versetzt die Gesellschaft in die Lage, wesentliche Prozesse zu automatisieren und damit eine extrem hohe Effektivität und Produktivität zu erzielen. Die Gesellschaft hat ihre Expansionspläne umgesetzt und die Anzahl der Länder, in denen sie tätig ist, gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Investitionen Weil PINSTYLE ein umfangreiches und klar konturiertes Projekt ist, hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr diesen Bereich auf eine neugegründete Tochter-GmbH ausgegliedert. Im Wege des Betriebsübergangs nach §613a BGB wurde neben einigen Wirtschaftsgütern auch etwa die Hälfte des ehemaligen Personalstamms übertragen. Darüber hinaus wurde ein weiteres Beteiligungsunternehmen neu gegründet. Nennenswerte Investitionen wurden darüber hinaus im Geschäftsjahr nicht getätigt. Personal und Soziales Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich zum Vorjahr vor allem aufgrund der PINSTYLE-Ausgliederung. Durch den Aufbau der IT-Abteilung bei gleichzeitiger Reduzierung der Teilzeitmitarbeiter hat sich der Personalaufwand absolut erhöht. Darstellung der Lage Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6% vermindert und betrug 23.083 T€. Der Rückgang resultiert aus Preisanpassungen mit den wesentlichen Kunden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 1.203 T€. (Vorjahr 2.801 T€). Diese Veränderung im Ergebnis erklärt sich durch hohe Vorlaufkosten, die die Gesellschaft für neue Produkte aufgewendet hat. Im Geschäftsjahr wurde nach Steuern ein Gewinn von 480 T€ erzielt. Vermögenslage Die größten Posten des Umlaufvermögens (6.332 T€ bzw. ca. 90 % Anteil an der Bilanzsumme) sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (5.709 T€ / ca. 63 %) und die Liquiden Mittel (623 T€ / ca. 33 %). Im Zusammenhang mit der Ausgliederung von PINSTYLE und der Neugründung eines Beteiligungsunternehmens nahmen die Liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr erheblich ab. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 27,2% und das Eigenkapital TEUR 1.909. Gegenüber dem Vorjahr (1.429 T€/ 16,2%) bedeutet dies eine signifikante Erhöhung um 480 T€ bzw. 11%. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Lieferantenkredite: die Verbindlichkeiten bilden mit 4.299 T€ etwa 61% der Bilanzsumme. Vor dem Hintergrund des strengen Niederstwertprinzips und der verlustfreien Bewertung wurden erkennbare Verluste über Abwertungen berücksichtigt. Chancen und Risiken, Entwicklung einzelner Geschäftsfelder / wichtige Projekte Der gesamte Online-Markt unterliegt noch immer einer steten und schnellen Veränderung. Deshalb ist es erklärte Strategie der Geschäftsleitung, sich dem Markt anzupassen, indem sie die Gesellschaft auf zusätzliche Produktsegmente vorbereitet und andere, vorhandene Produkte auf den Prüfstand stellt. Ziel wird es sein, durch ein breiteres Produktportfolio flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Gleichzeitig kommt der Gesellschaft bei dieser Strategie zugute, dass sie im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern schon lange am Markt besteht und sie aufgrund ihrer exzellenten Kontakte zu den Großen des Onlinemarketings deren besonderes Vertrauen genießt. Mit der Erweiterung auf neue Geschäftsfelder soll auch das Finanzierungsrisiko, das grundsätzlich in der Abhängigkeit von wenigen großen Geschäftspartnern liegt, minimiert werden. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Ereignisse, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage der MaryMe GmbH führen könnten, sind nicht eingetreten. Es lassen sich derzeit keine Anzeichen feststellen, wonach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig und wesentlich negativ beeinträchtigt werden könnte.
Berlin, 28. März 2013 MaryMe GmbH, Berlin Yvonne Tesch, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Mit notariellem Vertrag vom 28. August 2012 hat die Gesellschaft den Geschäftsbereich des Fashion-Portals PINSTYLE an die neugegründete PINSTYLE GmbH, Berlin, ausgegliedert. Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der PINSTYLE GmbH, Berlin. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Beteiligungen des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150 wurden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150 aber nicht mehr als EUR 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit sie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Zum Stichtag bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag von TEUR 237 p.a. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Forderungsspiegel
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 85 die Gesellschafterin. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB vor. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen betragen TEUR 36. Aus Währungsdifferenzen haben sich im Geschäftsjahr 2012 Erträge in Höhe von TEUR 496 ergeben. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 45. Im Geschäftsjahr 2012 haben sich aus der Währungsumrechnung Aufwendungen von TEUR 652 ergeben. Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen gibt es nicht. Die im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesenen Aufwendungen von TEUR 339 betreffen eine bisher aufschiebend bedingte Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit dem Erwerb von 50% der Anteile an der, in 2011 mit der Gesellschaft verschmolzenen MaryMe Limited. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführer
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer beträgt 21 nach § 267 Abs. 5 HGB. AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES Das Unternehmen ist zu mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis Jahresüberschuss EUR 480.075,21 wie folgt zu verwenden:
Berlin, 28. März 2013 Yvonne Tesch, Geschäftsführerin Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Wir haben dem Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 der MaryMe GmbH, Berlin, in der diesem Bericht als Anlage 1 bis 3 (Jahresabschluss) und Anlage 4 (Lagebericht) beigefügten Fassung den unter dem Datum vom 26. Juli 2013 in Leipzig unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MaryMe GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vor genommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfelde der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Leipzig, 26. Juli 2013 Rölfs
RP AG
Mario Hesse, Wirtschaftsprüfer Dirk Luther, Wirtschaftsprüfer |
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