Domspitzmilch eingetragene Genossenschaft
RegensburgStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Bauer seit 4.2.2020 | Vorsitzender des Vorstands |
Markus Götz seit 18.8.2016 | Vorsitzender des Vorstands |
Franz-Xaver Eichenseer seit 18.8.2016 | Vorstandsmitglied |
Georg Pollinger seit 18.8.2016 | Vorstandsmitglied |
Josef Bauer seit 20.5.2016 | Vorstandsmitglied |
Gerhard Martin Meier seit 24.4.2007 | Prokura |
Norbert Dr. Bauer seit 24.4.2007 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Domspitzmilch eingetragene GenossenschaftRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Genossenschaft Die Tätigkeit der Domspitzmilch e.G. besteht im Halten von Finanzanlagen (Beteiligung an der Bayernland eG und Ausleihungen) sowie in der Verwaltung der Geschäftsguthaben der eigenen Mitglieder. Die Domspitzmilch e.G. ist eine Milchliefergenossenschaft. Zwischen der Genossenschaft und der Bayernland eG wurde ein Milchliefervertrag abgeschlossen. II. Geschäftsverlauf • Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. (Quelle: Deutscher Raiffeisenverband eV, Jahresbericht Agrarwirtschaft 2023, Seite 2) Nach dem stark volatilen Marktverlauf mit sehr großen Preis- und Kostensteigerungen im Vorjahr bewegte sich das Marktgeschehen 2023 wieder einige Schritte in Richtung Normalität. Obwohl die Preise für Milch und Milchprodukte wie auch die Kosten für Energie und Betriebsmittel vor allem in der ersten Jahreshälfte teilweise deutlicher nachgaben, blieben sie auf einem im längerfristigen Vergleich höherem Niveau. (Quelle: Deutscher Raiffeisenverband eV, Jahresbericht Agrarwirtschaft 2023, Seite 21) In der Europäischen Union (EU) sind mit den hohen Milchpreisen im Vorjahr Ende 2022 und in der ersten Jahreshälfte 2023 höhere Milchmengen angeliefert worden, bevor dann ab Jahresmitte die Vorjahreslinie unterschritten wurde. Im gesamten Kalenderjahr dürfte das Milchaufkommen mit rd. 144,5 Mio. t die Anlieferungsmenge des Vorjahres knapp erreicht haben. Damit stagnierte die Produktion im dritten Jahr in Folge. Steigerungen der Milchmengen ergaben sich vor allem in Polen, Deutschland und den Niederlanden, während in Frankreich, Irland und Italien ein Rückgang des Milchaufkommens zu verzeichnen war. (Quelle: Deutscher Raiffeisenverband eV, Jahresbericht Agrarwirtschaft 2023, Seite 22) Bei der Domspitzmilch eG liegt ein Zuwachs bei der angelieferten Milchmenge von 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr vor. Der Strukturwandel in der deutschen Milchviehhaltung setzte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr etwas beschleunigt fort. Nach den Ergebnissen der Viehzählung vom November 2023 ging im Vorjahresvergleich die Zahl der Milchkuhhalter um 4,4 % auf 50.581 zurück. Die Abnahmerate, die im Vorjahr 3,5 % betrug, lag damit wieder im langjährigen Durchschnitt von 4,5 %. (Quelle: Deutscher Raiffeisenverband eV, Jahresbericht Agrarwirtschaft 2023, Seite 23) Nachdem im Vorjahr die Preise an den Märkten für Milchprodukte Rekordwerte erreicht hatten, kam es beginnend ab Herbst 2022 bis in die erste Jahreshälfte 2023 hinein vor dem Hintergrund eines wieder höheren Angebots bei gleichzeitig preisbedingt schwächerer Nachfrage zu deutlichen Korrekturen nach unten. In der zweiten Jahreshälfte kam es dann wieder zu einer Erholung. Im Jahresdurchschnitt gingen die Notierungen für Blockbutter um rd. 28 %, für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität um rd. 33 % sowie die Preise für Schnittkäse um rd. 25 % zurück. Sie lagen damit über dem Niveau des Jahres 2021. Die private Nachfrage der deutschen Verbraucher litt weiterhin unter der gestiegenen Inflation. Lediglich bei Butter, Käse aus der Selbstbedienung und Joghurt konnten höhere Absatzmengen erreicht werden, während für andere Milchprodukte erneut Mengenrückgänge zu verzeichnen waren. Zudem griffen die Verbraucher innerhalb der Produktsegmente weiterhin verstärkt zu Aktionsware und Handelsmarken. (Quelle: Deutscher Raiffeisenverband eV, Jahresbericht Agrarwirtschaft 2023, Seite 23) Der Milchpreis der Domspitzmilch eG lag bei ohne Gentechnik-Milch mit 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß, inklusive aller Zuschläge ohne Mehrwertsteuer, bei 49,7 ct./kg. Der Milchpreis für biologisch kontrollierte Milch lag bei 58,4 ct./kg. Das Geschäftsjahr 2024 beginnt mit einem relativ ausgeglichenen Milchmarkt, was Angebot und Nachfrage anbelangt. • Entwicklung der Domspitzmilch e.G. Die Genossenschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 bei einer Bilanzsumme von 31.184 TEUR (2022: 33.454 TEUR) einen Jahresüberschuss i.H.v. 201 TEUR (2022: 195 TEUR). • Gelieferte Menge der Milcherzeuger 2023
Die Domspitzmilch e.G. bezieht im Wesentlichen nur Rohmilch von ihren Milcherzeugern. Dabei besteht Andienungspflicht der erzeugten und nicht selbst benötigten Milch der Mitglieder. Einzige Abnehmerin dieser Milchmengen ist gemäß Milchliefervertrag die Bayernland eG. • Umsatzentwicklung 2023
Der Anstieg der Umsatzerlöse im Berichtsjahr ist preisbedingt. • Personal- und Sozialbereich Die Domspitzmilch e.G. hat einen Vorstand und Aufsichtsrat. Es sind keine Arbeitnehmer beschäftigt. • Investitionen Seit die Genossenschaft ihr gesamtes Sachanlagevermögen in die Bayernland eG eingebracht hat, wurden keine Investitionen in Sachanlagen mehr durchgeführt. Das Vermögen der Genossenschaft wurde als Finanzanlage in die Bayernland eG investiert. Hier hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 keine Veränderung ergeben. • Finanzierungsmaßnahmen- bzw. vorhaben Nennenswerte Finanzierungsmaßnahmen wurden in 2023 nicht durchgeführt und sind auch künftig nicht geplant. • Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Der Vorstand geht von einer weiterhin stabilen positiven Entwicklung des Unternehmens aus. III. Lage der Genossenschaft • Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen der Domspitzmilch e.G. lag im Berichtsjahr mit 31.184 TEUR um 2.269 TEUR unter dem Vorjahreswert (- 6,8 %). Der Wert des Anlagevermögens der Genossenschaft bezieht sich auf die Beteiligung an der Bayernland eG und blieb mit 17.864 TEUR unverändert. Das Umlaufvermögen bestand überwiegend aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14,6 % auf 13.320 TEUR. Ausstehende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beziehen sich vorwiegend auf im Dezember 2023 erbrachte Milchlieferungen an die Bayernland eG. Das Bankguthaben der Genossenschaft betrug zum Bilanzstichtag 12 TEUR (2022: 13 TEUR).
Das bilanzielle Eigenkapital der Domspitzmilch e.G. i.H. v. 17.930 TEUR lag im Geschäftsjahr 2023 über dem Vorjahreswert (0,9 %). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem erzielten Jahresüberschuss und dem Abfluss von Geschäftsguthaben durch Voll- und Teilkündigungen. Die Höhe der Kapitalrücklagen blieb unverändert. Dahingegen haben sich die Ergebnisrücklagen um 360 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote der Genossenschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr infolge der Verminderung der Bilanzsumme und dem positiven Jahresergebnis um 4,4 %-Punkte erhöht. Die Rückstellungen haben sich im Berichtszeitraum gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 600 € verringert. Die Verbindlichkeiten der Domspitzmilch eG umfassten überwiegend Verbindlichkeiten gegenüber Milcherzeugern aus Milchanlieferungen im Dezember 2023. • Ertragslage
Die Erlöse der Genossenschaft ergeben sich im Wesentlichen aus Rohmilchverkäufen an die Bayernland eG, in geringem Umfang aus Warenverkäufen an Milcherzeuger und einem Kostendeckungszuschuss von der Bayernland eG. Das Finanzergebnis i. H. v. 2 TEUR setzt sich aus Erträgen aus Ausleihungen und Zinsen aus Verbindlichkeiten zusammen. IV. Risikobericht Aufgrund des Milchlieferungsvertrages vom 02.06.2008 (auf unbestimmte Zeit) mit der Bayernland eG besteht eine stabile und ausreichende Ertragslage für die Domspitzmilch e.G. Zur Erkennung von Unternehmensrisiken ist der Vorstand der Domspitzmilch e.G. in engster Zusammenarbeit mit der Bayernland eG. Die operativen Funktionen der Genossenschaft werden weitestgehend von der Bayernland eG übernommen, welche überdies ein Risiko-Management-System für die Domspitzmilch e.G. eingerichtet hat. Besondere Risiken mit Ausnahme des zunehmend unberechenbareren Milchmarktes werden nicht gesehen. Bestandsgefährdende oder sonstige weitere Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft sind aktuell nicht erkennbar. V. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die jetzige und zukünftige Tätigkeit der Domspitzmilch e.G. besteht im Bereich der Aktiva im Halten von Finanzanlagen (Beteiligung an der Bayernland eG und Ausleihungen) sowie in der Verwaltung der Geschäftsguthaben der eigenen Mitglieder. Die Domspitzmilch e.G. hat einen Milchliefervertrag mit der Bayernland eG abgeschlossen. Für ihren Verwaltungsaufwand erhält die Domspitzmilch e.G. einen entsprechenden Kostendeckungszuschuss. Unter Berücksichtigung von Risikobericht und den wirtschaftlichen Gegebenheiten geht der Vorstand von einer weiterhin positiven Entwicklung der Genossenschaft aus. Vorschlag für die ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag 2023Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 362.139,28 € wie folgt zu verwenden:
Regensburg, den 15.03.2024 Domspitzmilch
eG
Der Vorstand M. Götz J. Bauer F.-X. Eichenseer G. Pollinger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen. Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind vergleichbar. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: • Geschäftsguthaben bei Genossenschaften: Das Geschäftsguthaben der Domspitzmilch e.G. an der Bayernland eG beträgt 15.363.903,49 EUR. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten. • Ausleihungen zu Anschaffungskosten. • Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. • Das Guthaben bei Kreditinstituten wurde zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt. • Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, Rücklagen und Bilanzgewinn, wurde in Höhe der darauf geleisteten Einzahlungen bzw. in Höhe der dotierten Rücklagen und des aufgelaufenen Bilanzgewinnes angesetzt. • Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. • Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. C. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten enthalten: Steuererstattungsansprüche in Höhe von 144.367,34 EUR. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen rückständige fällige Pflichteinzahlungen in Höhe von 4.435,86 EUR. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
In den Rückstellungen sind insbesondere enthalten: • Verwaltungskosten 9.500 EUR • Jahresabschlusskosten 4.500 EUR Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 5 Jahre:
II. Gewinn- und Verlustrechnung • Die Umsatzerlöse betrugen 145.714 TEUR, sind ausschließlich Inlandsumsätze und setzen sich wie folgt zusammen:
• In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde und außergewöhnliche Erträge enthalten. Diese betreffen die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 4 TEUR sowie Erstattungen die Vorgänge aus den Vorjahren betreffen in Höhe von 4 TEUR. • Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens belaufen sich auf 2.500,00 EUR. E. Sonstige Angaben Die Genossenschaft beschäftigt keine Arbeitnehmer. Die latenten Steuern beruhen auf steuerlichen Verlustvorträgen. Dabei fanden nur solche steuerliche Verlustvorträge Berücksichtigung, deren Verlustverrechnung vollständig innerhalb der auf den Abschlussstichtag folgenden fünf Geschäftsjahre zu erwarten ist. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf der Bewertung zum unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,70 %, der den aktuell gültigen Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, unter Maßgabe des unternehmensindividuellen Hebesatzes und der unternehmensindividuellen gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen und -kürzungen berücksichtigt. Für die aktive Latenz aus der Gesamtdifferenzbetrachtung wurde das Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht zu nennen.
Die Gesellschaft ist unter der Nummer Gen 595 im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Regensburg eingetragen. Ergebnisverwendungsvorschlag 2022Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 362.139,28 EUR wie folgt zu verwenden:
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname): Markus Götz (Vorsitzender) Josef Bauer (stv. Vorsitzender) Franz-Xaver Eichenseer Georg Pollinger Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname): Gerhard Gradl (Vorsitzender) Thomas Graf (stv. Vorsitzender) Michael Beer Franz Fruth Markus Götz Martin Grabmann Josef Hamperl Martin Pruy Franz-Josef Scharl Klaus Scharl Günter Seitz Bernhard Wiesner Franz Witzmann
Regensburg, 15.03.2024 Domspitzmilch e.G., Regensburg Der Vorstand M. Götz J. Bauer F.-X. Eichenseer G. Pollinger Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. In mehreren Sitzungen gemeinsam mit dem Vorstand hat er sich über den Geschäftsverlauf der Genossenschaft informiert und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 15. März 2024 nach § 22 Absatz 4 der Satzung geprüft und für richtig befunden. Er befürwortet den Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Bestimmungen der Satzung.
Regensburg, den 15.03.2024 Gerhard Gradl, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Domspitzmilch eG, Regensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Domspitzmilch eG, Regensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen imLagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wie pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, das Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zu Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 15.03.2024 Genossenschaftsverband Bayern e.V. Udo Löw, Wirtschaftsprüfer Reinhard Jäger, Wirtschaftsprüfer |
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