Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 10851
Vorher
GMVT Gesellschaft für Mess-, Regel- und Verfahrenstechnik mbH
Eingetragen
23.3.2000
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Gegenständen der Messtechnik, Steuerungstechnik, Regelungstechnik und Verfahrenstechnik, die Ausführung der Bereiche Systemengineering, Projektmanagement, Automation, Elektronik, Softwareentwicklung, CE Konformitätsbewertung, Human Safety und Maschinenschutz sowie die Beratung und Dienstleistung in diesen Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Heinz-Peter Josten
seit 20.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Heinz-Peter Josten
89420 Höchstädt
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GMVT GmbH

Leipheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 235.947,00 169.401,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 2.082,00
II. Sachanlagen 235.938,00 167.319,00
B. Umlaufvermögen 2.591.863,17 2.968.601,78
I. Vorräte 95.895,79 178.506,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.404.401,62 1.234.961,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 138.485,00 1.500,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.091.565,76 1.555.133,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.284,23 98.131,48
D. Aktive latente Steuern 3.238,08 2.087,82
Aktiva 2.853.332,48 3.238.222,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.838.515,76 1.807.517,52
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 12.170,08 12.170,08
III. Bilanzgewinn 1.801.345,68 1.770.347,44
B. Rückstellungen 119.600,00 128.512,50
C. Verbindlichkeiten 870.995,12 1.300.192,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 382.106,20 722.414,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 488.888,92 577.777,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 24.221,60 2.000,00
Summe Passiva 2.853.332,48 3.238.222,08

1. Anhang



Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GMVT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Leipheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Memmingen
Register-Nr.: 10851

Der Jahresabschluss der Firma GMVT GmbH wurde auf der Grundla­ge der Rech­nungsle­gungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Er­gän­zend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Geset­zes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft ei­ne kleine Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungen, die der Gesetzgeber in den §§ 274a und 288 HGB für den An­hang kleiner Kapitalgesellschaften vorgesehen hat, wer­den bean­sprucht. Daneben werden auch die in § 326 Abs. 1 HGB de­finierten Vereinfachungen für kleine Kapitalgesellschaften im Bezug auf die Of­fenlegung angewendet.

Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten ange­setzt und, sofern sie der Ab­nutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibun­gen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit ab­nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nut­zungsdauer der Vermögens­ge­genstände und entsprechend des tatsächli­chen Wertverzehrs linear oder degressiv vorgenommen.

Die steuerlichen Regelungen zum Ansatz von geringwertigen Wirtschaftsgü­tern wurden angewendet. Es handelt sich hierbei um eine Position, die für die Darstellung des tatsächlichen Vermögens von un­tergeordneter Bedeutung ist, sodass eine Übernahme des steuerlichen Werts zur Vereinfachung und aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu ver­tre­ten ist. Im Einzelnen wur­de fol­gen­de steuerliche Behandlung übernommen:

Unter Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG werden selbständig nutzungsfähige be­wegli­che Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten nach Ab­zug der Vorsteuer bis ein­schließ­lich 800,00 Euro (geringwertige Wirt­schaftsgü­ter) im Zu­gangs­jahr in voller Hö­he abge­schrieben. Dabei wird die Vereinfa­chungs­vor­schrift an­ge­wen­det, ge­ring­wertige Wirt­schafts­güter mit An­schaf­fungs- und Herstellungs­kosten bis 250,00 Euro nicht im Inventarver­zeichnis zu erfassen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu An­schaf­fungs- bzw. Her­stel­lungs­ko­sten be­wer­tet oder auf den nie­drige­ren Marktpreis ab­ge­schrie­ben.

Die unfertigen Erzeugnisse/unfertigen Leistungen wurden mit den Herstel­lungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittel­bar  zurechenbaren Kos­ten auch notwendige Ge­mein­kosten und durch die Fer­ti­gung veranlasste Ab­schreibungen einbezogen.

Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrich­tungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Al­tersversorgung wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbe­zogen.

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit die­ses der Finanzierung des Herstel­lungsvorgangs dient. Der einbezogene Zins­auf­wand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhan­denen Ausfall­ri­si­kos bewertet.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist neben transitori­schem Aufwand, der zeitanteilig berücksichtigt wurde, auch eine Leasingsonderzah­lung aus einem Lea­sing­vertrag enthalten. Die Leasingsonderzahlung wur­de planmäßig entsprechend der Grundmietzeit des Leasing­vertrages ab­ge­schrieben.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Ver­bind­lichkeiten im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Da­bei wur­den al­le er­kenn­ba­ren Ri­si­ken be­rück­sich­tigt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beur­teilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit ei­ner Rest­lauf­zeit von mehr als einem Jahr wird ei­ne Ab­zin­sung auf den Bi­lanz­stich­tag vor­ge­nommen. Als Abzin­sungssät­ze wer­den die den Rest­laufzei­ten der Rück­stel­lun­gen entspre­chen­den durch­schnittli­chen Markt­zins­sätze der ver­gan­ge­nen sie­ben Ge­schäftsjah­re verwen­det, wie sie von der Deutschen Bun­des­bank ge­mäß Rück­stel­lungsab­zinsungs­verord­nung monatlich ermittelt und be­kannt ge­geben wer­den.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

Die Befreiungsvorschriften für kleine Kapital­ge­sell­schaf­ten von der Bil­dung la­ten­ter Steu­ern in § 274a Nr. 4 HGB wird nicht angewen­det. Es wer­den so­wohl ak­tive als auch passive latente Steuern gebildet. Die Posi­tionen wer­den ver­rechnet ausgewiesen.

Von den gesamten bilanzierten Verbindlichkeiten weisen 133.333,40 Euro (Vorjahr: 222.222,28 Euro) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren auf.

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wur­de ein Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von  1.770.347,44 Euro ein­bezogen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen 55.292,39 Euro (Vorjahr: 54.924,26 Euro).

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 32 Arbeitnehmer (im Vorjahr: 30) im Sin­ne des § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) beschäftigt.

Die Firma GMVT GmbH hat Verpflichtungen aus der Übernahme von Bürg­schaften oder aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbind­lich­kei­ten über die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge hinaus nicht begrün­det.

Neben den in der Bilanz enthaltenen Verbindlichkeiten bzw. Rückstellun­ge­n sind folgende sons­ti­ge fi­nanziellen Verpflichtungen auszuwei­sen:

Aus Miet- und Pachtverträgen bezüglich unbeweglichen Vermögens bestehen unbefristete Verpflichtungen (Jahrespacht: 132.357,00 Euro).

Betreffend des Fuhrparks wurden Leasing­ver­trä­ge ab­ge­schlos­sen mit ei­ner Gesamtlaufzeit von drei Jahren und ei­ner Jahresver­pflich­tung von 3.876,00 Euro.

Gezeichnet

Leipheim, den 19.05.2025
gez.: Heinz-Peter Josten



sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.05.2025 festgestellt.

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