MILLENIUMBAU GmbH
Selbe AdresseBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Pohl seit 28.7.2025 | Prokura |
Carsten Moritz seit 28.7.2025 | Prokura |
Konstanze Dengler seit 17.11.2014 | Prokura |
Dominik Bauermeister seit 3.11.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reviderm AGSauerlachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang 2023Identifikation der Gesellschaft Die Reviderm AG mit Sitz in Sauerlach ist im Handelsregister unter HRB 149364 beim Amtsgericht München eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktien-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB wird in einer gesonderten Beilage zum Anhang dargestellt. Die bestehenden Wertpapierdepots sollen unserem Unternehmen langfristig dienen und werden daher dem Anlagevermögen zugeordnet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode, bewertet. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den betriebsgewöhnlichen Gegebenheiten. Ab dem Jahr 2018 werden geringwertige Vermögensgegenstände im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 entsprechend den steuerlichen Vorschriften voll im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen aufgrund voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen werden nicht in die Herstellkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Allen erkennbaren Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko unter Berücksichtigung der gewährten Zahlungsziele durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 4% (Vj. 4%) der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet, soweit Zahlungen vor dem Stichtag Aufwand oder Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2022 und 2023 betreffenden, am Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Vom Ansatzwahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hinsichtlich aktiver latenter Steuern wurde dahingehend Gebrauch gemacht, dass von einer Aktivierung abgesehen wurde. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält nur geringfügige auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 10.270 (Vorjahr TEUR 2.288). Es handelt sich dabei neben Forderungen an Kunden i.H.v. TEUR 4.801 (Vorjahr: TEUR 977) um gewährte Darlehen i.H.v. TEUR 5.871 (Vorjahr: TEUR 1.291). Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von EUR 250.000,- ist eingeteilt in:
Entwicklung des Bilanzgewinns
Pensionsrückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte von der Firma SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH unter Anwendung der versicherungsmathematischen Bewertungsmethode "projected unit credit method". Dabei wurden zu erwartende Renten- und Gehaltssteigerungen sowie eventuelle Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln Heubeck 2018 G Der nach den handelsrechtlichen Vorschriften berechnete Wert der Verpflichtung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 2.440 . Der Rückstellungsbetrag mit dem Rechnungszins des siebenjährigen Durchschnitts (1,74%) beträgt TEUR 2.481. Der nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt TEUR 41. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Lizenzverträge und Versicherungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Resturlaubsansprüche, Berufsgenossenschaft, Gewährleistungen, nachkommende Rechnungen, Aufbewahrung von Unterlagen, Tantiemen und Jahresabschlusskosten sowie Risiken aufgrund von Rechtsstreitigkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Neubau des Geschäftsgebäudes. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die REVIDERM Management GmbH, Sauerlach. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 6.354 (Vorjahr TEUR 7.139) durch erstrangige Grundschulden besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 2.206 (Vorjahr: TEUR 2.289). Davon sind binnen eines Jahres TEUR 488 (Vorjahr TEUR 426) fällig. Es handelt sich um Miet- und Leasingverpflichtungen. Das Bestellobligo zum 31.12.2023 lag bei TEUR 2.687 (Vorjahr: TEUR 3.339). Es besteht eine Bürgschaft für einen Kontokorrentkreditvertrag über TEUR 200. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Zukunftsplanung des Schuldners nicht gerechnet. Erläuterungen zur Gewinn -und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 43). Die periodenfremden Erträge betragen TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 204) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Auflösung von Rückstellungen. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 199 (Vorjahr: TEUR 228) aufgrund eines niedrigeren Erfüllungsbetrags des Pensionsgutachtens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 18). Der Zinsaufwand enthält Abzinsungen für Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 45). Sonstige Angaben Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörte die folgende Person dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Bezüge der Organmitglieder Die Angabe der Bezüge des Vorstands unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. Für den Aufsichtsrat fielen keine Kosten an. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 149 (Vorjahr: 121) Arbeitnehmer und davon 8 (Vorjahr: 9) Auszubildende. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Forderungen an den Vorstand bestanden in Höhe von TEUR 1.865 (Vorjahr: TEUR 1.265). Es fand eine Verzinsung mit 5,81 % statt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres: Vorgänge von besonderer Bedeutung liegen in der ungewissen Auswirkung des Ukraine-Russlandsowie Nahost-Konflikts (u.a. Lieferketten, Energiepreise, Inflation). Im Hinblick auf die daraus resultierenden Risiken verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Zum 1. Mai 2024 erwarb die REVIDERM AG sämtliche Vermögenswerte der in der Insolvenz befindlichen Firma Mussler Cosmetic Production GmbH & Co KG, die bereits im Laufe von 2024 die ersten Produktionen im Firmenverbund vornehmen konnte. Darüber hinaus gibt es keine besonderen Vorgänge zu verzeichnen. Ergebnis Verwendungsvorschlag:Das Jahresergebnis 2023 wird in den Bilanzgewinn eingestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Sauerlach, 3. April 2025 Dominik Bauermeister, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.Dezember 2023 (Beilage zum Anhang)
Lagebericht der REVIDERM AG für das Jahr 2023L Einführung Das Jahr 2023 war das erste komplette Jahr ohne jegliche Covid-19-Einschränkungen. Damit ergibt sich erstmalig ein aussagekräftiger Vergleich zum letzten Vorpandemie-Jahr 2019. Dieses Jahr stellt das erste vollständige Verkaufsjahr für unseren Technologiezugang "MesoJet" dar, welches zu einem deutlichen Umsatzanstieg mit dieser Technologie geführt hat. Bedeutend war aus unserer Sicht ebenso die Einführung unserer neuesten Gerätegeneration "Skin Peeler Ultra", mit der wir nach mehrjähriger Entwicklungsdauer einen gänzlich neuen Digitalisierungsgrad erreicht haben. Die Kombination von Mikrodermabrasion und Ultraschall setzt sich auch weiterhin als Standardausstattung in modernen, technologie-orientierten Kosmetikstudios und Arztpraxen durch. Ein Ende dieses Trends, den wir vor 30 Jahren losgetreten haben, ist insbesondere wegen der hervorragenden Ergebnisse und dem breiten Einsatzspektrum nicht erkennbar. II. Markt Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland ist gemäß offiziellen Zahlen gegenüber dem Jahr 2022 um 5,8% gestiegen. Der Umsatz von deutschen Kosmetikherstellern wuchs hingegen im Jahr 2023 sogar um kräftige 10,6%, wobei überdurchschnittliche Zuwachsraten mit Produktkategorien (Deos, Make-up und Düfte) erwirtschaftet wurden, die nicht zu den Hauptkategorien von REVIDERM gehören. Ebenso muss angezweifelt werden, dass diese Wachstumsraten auf unseren Vertriebskanal der Kosmetikinstitute übertragbar sind. III. Geschäftsverlauf Die Geschäftsaktivität der REVIDERM AG beruht insbesondere auf 5 Säulen:
Hauptmärkte der REVIDERM AG sind dabei die DACH-Länder, wobei mittlerweile auch Niederlande, Belgien und Luxemburg direkt von unserem Außendienstteam bearbeitet und somit unserem Kernmarkt zugerechnet werden. In weiteren ca. 30 Ländern ist die REVIDERM AG durch Distributionspartner vertreten. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Geschäftsergebnis und Umsatz heran. Das Geschäftsergebnis des Jahres 2023 beträgt T€ 5.153 (Vorjahresprognose: T€ 6.466). Die Umsatzerlöse des Jahres 2023 betragen € 32,9 Mio. (Vorjahresprognose: € 33,2 Mio.). IV. Lage der Gesellschaft A. Vermögenslage Aufgrund der positiven Entwicklung hat sich das Eigenkapital der REVIDERM AG von 23.585 T€ um 5.153 T€ auf nunmehr 28.738 T€ erhöht. Der Anstieg der Bilanzsumme auf nunmehr 48.329 T€ erklärt sich insbesondere durch den thesaurierten Jahresüberschuss sowie in geringerem Umfang durch einen leichten Ausbau der Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote stieg auf im Branchenvergleich weit überdurchschnittliche 59,5% nach 56,4% im Vorjahr. Das Anlagevermögen kommt nunmehr auf einen Anteil von nur noch 39,1% nach 44,7% im Vorjahr. Das Umlaufvermögen hat sich in Relation zum Geschäftsverlauf leicht überproportional entwickelt. Die Vorräte wurden um 23,1% gesteigert, was der Intention einer höheren Warenverfügbarkeit geschuldet ist. Ebenfalls eine deutliche Steigerung mit 40,3% erfuhren die Forderungen, da ein großer Teil der Investitionsumsätze mit Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden einhergehen. Dementsprechend haben sich die liquiden Mittel um 615 T€ auf nunmehr 605 T€ verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch unterschiedliche Finanzierungsbedürfnisse geringfügig um 685 T€ auf nunmehr 9.698 T€ gestiegen. B. Finanzlage Der wie erwartet weiterhin positive CashFlow hat dazu geführt, dass zu jeder Zeit sämtliche fälligen Verbindlichkeiten zeitgerecht beglichen werden konnten. Der Bestand an flüssigen Mitteln wies während des ganzen Jahres eine zufriedenstellende Höhe auf. Wo immer möglich, haben wir Skontomöglichkeiten realisiert. C. Ertragslage Das Geschäftsergebnis fiel gegenüber dem Vorjahr (3.581 T€) mit nunmehr 5.153 T€ deutlich höher aus. Der Wareneinsatz sank leicht von 36% auf nunmehr 34,8%, welches insbesondere auf das deutliche Umsatzwachstum im Technologiesektor zurückzuführen ist. Nach einem sehr starken Wachstum in 2022 um 12,4% ist der Umsatz in 2023 mit 16,0% noch einmal dynamischer auf mittlerweile 32,9 Mio. € gestiegen. Dieses Umsatzwachstum wurde insbesondere im Technologiebereich mit einem überaus starken Wachstum in Höhe von 33% erzielt, wobei im Bereich der kosmetischen Pflegeprodukte mit einem Wachstum von 10% zwar schwächere, aber immer noch sehr gute Ergebnisse erzielt wurden. D. Personal Der Personalbereich ist im Jahr 2023 weiterhin angewachsen, wobei es nach wie vor ausgesprochen schwierig war, offene Positionen in einem überschaubaren Zeitraum neu und qualitativ zu besetzen. Hier wird auch für die Zukunft eine große Herausforderung gesehen, auf welche wir unsere gesamte Aufmerksamkeit weiterhin richten werden. V. Investitionen Investitionen des laufenden Jahres fanden insbesondere in das Umlaufvermögen statt. Darüber hinaus wurde bei TRUE CARE ein dritter Standort in München-Schwabing eröffnet und auch in die Weiterentwicklung unserer Ausbildungsgesellschaft BAGA wurden weitere Mittel investiert. Schließlich werden laufend adäquate Beträge in die IT-Infrastruktur, Sicherheit und funktionale Prozesse investiert. VI. Forschung + Entwicklung Alle Produkte der REVIDERM AG werden in eigener Regie mit eigenem Personal entwickelt. Dieser Umstand ist für uns von besonderer Bedeutung, um einerseits die hohen Qualitätsansprüche umsetzen zu können und andererseits eine größtmögliche zeitliche Flexibilität zu erhalten. Vor Markteinführung werden alle Produkte durch interne und externe Panels auf ihre Gebrauchseigenschaften und ihre Wirkung getestet. Nur Produkte, die in vollem Umfang dem Anforderungsprofil entsprechen, werden im Markt umgesetzt. Dabei hat die Produktqualität immer Vorrang vor zeitlichen Marketingplänen. Dieses Vorgehen hat sich außerordentlich bewährt, wird doch gerade die Produktqualität der REVIDERM AG als eines der großen Differenzierungsmerkmale zu anderen Firmen vom Markt bestätigt. Zahlreiche Neuentwicklungen haben zum starken Wachstum innerhalb des Segments SkinCare beigetragen. Die Geräteentwicklung findet ebenfalls mehrheitlich in Eigenregie am Sitz der REVIDERM AG statt. VII. Produktion Alle selbst entwickelten Geräte werden auch weiterhin am Standort in Sauerlach produziert. Des Weiteren finden hier auch Wartungen und Reparaturen der eigenen wie auch der Handelstechnologien statt. Gerade durch die Umsetzung der NiSV werden hier zukünftig mit starken Zuwachsraten gerechnet. Die Planung eines Aufbaus einer eigenen Kosmetikproduktion ist per Jahresende 2023 fast abgeschlossen, wobei sich diesbezüglich Anfang 2024 abweichende Entwicklungen ergeben haben. VIII. Prognosebericht Der positive Geschäftsverlauf wird sich im kommenden Jahr, insbesondere durch die eingetrübte Konjunkturentwicklung verlangsamen, aber immer noch sehr positiv und auf einem hohen Niveau verharren. Zum 1. Mai 2024 hat die REVIDERM AG sämtliche Assets der in Insolvenz befindlichen Firma Mussler Cosmetic Production GmbH & Co KG übernommen, so dass bereits im Laufe des Jahres die ersten Produktionen im Firmenverbund vorgenommen werden konnten. Die Zielsetzung ist, mehr als 90% des bestehenden und zukünftigen SkinCare-Sortiments selbst zu fertigen, um dadurch eine größere Sicherheit im Bereich des Intellectual Property-Schutzes zu haben und flexibler auf Anforderungen des Marktes reagieren zu können. Vor diesem Hintergrund rechnet die Gesellschaft im Folgejahr mit einer deutlichen Erhöhung der Umsatzerlöse bei einem Geschäftsergebnis ungefähr in Vorjahreshöhe. IX. Chancen- und Risikobericht Unsere Chancen sehen wir in unseren selbstentwickelten Produkten, die uns ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen sowie in unserer Kundenfokussierung. Bestandsgefährdende Marktrisiken sind für das laufende Geschäftsjahr nicht zu erkennen. Ebenso gibt es aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken, die sich aus dem speziellen Betätigungsfeld der REVIDERM AG ergeben. Allgemeine Risiken ergeben sich insbesondere - aber nicht ausschließlich - in folgenden Bereichen:
Sauerlach, 12. März 2025 REVIDERM AG Dominik Bauermeister, Vorstand In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Reviderm AG, Sauerlach: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reviderm AG, Sauerlach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reviderm AG, Sauerlach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 03.04.2025 MSW
PARTNERS GMBH
Markus Münch, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbes. auf § 328 HGB hin. Bericht des AufsichtsratsAuszug aus dem Protokoll der ordentlichen Hauptversammlung vom 25.04.2025 - Prüfung durch den Aufsichtsrat: Der Aufsichtsratsvorsitzende berichtet über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 durch den Aufsichtsrat. Der Jahresabschluss mit einer Bilanzsumme von € 48.328.546,21 und einem Bilanzgewinn von € 28.463.024,35 wurde vom Wirtschaftsprüfer Markus Münch, München geprüft und mit Datum vom 03.04.2025 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat in seiner Prüfung keine Beanstandungen festgestellt. Beschluss über die ErgebnisverwendungAuszug aus dem Protokoll der ordentlichen Hauptversammlung vom 25.04.2025: Es wird beschlossen, den Bilanzgewinn von € 28.463.024,35 in voller Höhe vorzutragen. Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2025 festgestellt. |
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