Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 70395
Eingetragen
11.8.2017
Branche
Herstellung von Maschinen für die additive FertigungHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, Entwicklung, Erforschung und Vermarktung von 3D Druck Halbzeugen, System-Lösungen, Bauteilen sowie von Serviceleistungen und Anlagen für die 3D Druck Technologie und alle damit zusammenhängenden Nebengeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rüdiger Theobald
seit 5.9.2025
Prokura
Christian Dully
seit 5.9.2025
Prokura
Birka Dr. Benecke
seit 5.9.2025
Geschäftsführer
Kateryna Agafoshyna
seit 5.9.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BASF New Business GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BASF New Business GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BASF 3D Printing Solutions GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Feststellung des Jahresabschlusses

der BASF 3D Printing Solutions GmbH vom 17.09.2024

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der BASF 3D Printing Solutions GmbH wurde am 17. September 2024 festgestellt.

 

Ludwigshafen am Rein, den 17.09.2024

BASF Stationary Energy Storage GmbH

gez. Rödder

gez. Weigel

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 82.420,00 144.653,00
82.420,00 144.653,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.955,00 9.166,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.654.840,87 2.316.072,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.090,06 297.417,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.451,20 26.451,20
1.932.337,13 2.649.107,13
2.014.757,13 2.793.760,13
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 68.794,65 36.158,63
2. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 1.790.626,95 729.368,76
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.871.599,53 3.504.630,13
4. Geleistete Anzahlungen 4.586,36 0,00
4.735.607,49 4.270.157,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 655.899,30 990.409,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 251.648,69 161.664,74
3. Forderungen gegen die Gesellschafterin 24.319.705,89 14.758.750,48
4. Sonstige Vermögensgegenstände 105.494,77 459.147,88
25.332.748,65 16.369.972,84
30.068.356,14 20.640.130,36
C. Aktive Rechnungsabgrenzung 177.988,56 123.312,07
32.261.101,83 23.557.202,56

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. Kapitalrücklage 77.237,90 77.237,90
102.237,90 102.237,90
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 442.290,00 427.891,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.905.497,08 1.443.865,16
3.347.787,08 1.871.756,16
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 183.407,84 241.888,63
2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.185.494,00 20.839.496,29
3. Sonstige Verbindlichkeiten 442.175,01 501.823,58
davon aus Steuern EUR 426.408,94 (Vorjahr: EUR 422.021,31)
28.811.076,85 21.583.208,50
32.261.101,83 23.557.202,56

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 8.025.477,47 13.562.963,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 785.052,52 2.484.977,30
davon aus Währungsumrechnung EUR 18.776,55 (Vorjahr: EUR 164.288,75)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.974.239,93 6.770.323,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 363.875,91 82.377,63
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.458.205,99 6.975.135,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.518.299,69 1.230.019,86
davon für Altersversorgung: EUR 118.088,05 (Vorjahr: EUR 117.761,99)
5. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 807.026,06 1.086.033,23
b) Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 405.193,02 504.467,18
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.755.604,50 12.505.380,27
davon aus Währungsumrechnung EUR 26.496,64 (Vorjahr: EUR 25.532,98)
7. Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 173,03
(davon auf die Änderung des Rechnungszinses von 1,78% auf 1,82% entfallender Betrag TEUR 2)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 847.576,78 73.805,30
9. Ergebnis nach Steuern -24.319.491,89 -13.179.427,58
10. Sonstige Steuern 214,00 232,00
11. Erträge aus Verlustübernahme 24.319.705,89 13.179.659,58
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

BASF 3D Printing Solutions GmbH, Heidelberg

Registergericht: Amtsgericht Mannheim

HRB 728371

A. Allgemeine Angaben

Die BASF 3D Printing Solutions GmbH, Heidelberg, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff und 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unverändert unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts.

Erlöse werden bei Erzeugnissen oder Waren beziehungsweise bei Leistungen realisiert, wenn Nutzen und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind oder wenn Leistungen erbracht wurden.

• Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt für entgeltlich erworbene Software sowie für Lizenzen und sonstige Rechte zwischen drei und acht Jahre.

• Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet, soweit abnutzbar. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die Pflichtbestandteile des § 255 II 2 HGB einbezogen.

Die Abschreibung erfolgt linear. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegruppen in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen (drei bis 15 Jahre). Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis maximal EUR 1.000,00 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt, der gleichmäßig über das Anschaffungsjahr und die vier Folgejahre abgeschrieben wird.

• Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips sowie der handelsrechtlichen Herstellungskostenuntergrenze.

• Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert.

• Rückstellungen

Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Zugrundelegung der modifizierten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen von 3,0% und Rentenanpassungen von 2,20%. Weiterhin werden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Der Rechnungszins beträgt für die Bewertung der Verpflichtung zum 31. Dezember 2023 1,83% (Vorjahr: 1,78%). Der Unterschiedsbetrag bei einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre zu einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre beträgt TEUR 4.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um die voraussichtlichen zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, Verluste oder Aufwendungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Abzinsungen waren nicht vorzunehmen.

• Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

• Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

• Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen.

2. Sachanlagevermögen

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen.

3. Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich im Wesentlichen um Fertige Erzeugnisse und Waren. Die vorgenommenen Abwertungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 405 (Vorjahr: TEUR 504) und entfallen auf unfertige Erzeugnisse in Höhe von TEUR 70 sowie auf fertige Erzeugnisse und Waren in Höhe von TEUR 335.

4. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Berichtsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 656 990
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 252 161
Forderungen gegen die Gesellschafterin 24.320 14.759
Sonstige Vermögensgegenstände 106 459

Die Forderungen haben entsprechend dem Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 252 (Vorjahr: TEUR 161) betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die BASF (China) Company Ltd. in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 17) und die BASF Corporation in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 42).

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin resultieren aus der Ergebnisübernahme in Höhe von TEUR 24.320 (Vorjahr: TEUR 13.180).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 335).

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um abzugrenzende Lizenzgebühren für Software.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.905 (Vorjahr: TEUR 1.444) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 2.169 (Vorjahr: TEUR 532) sowie Rückstellungen für Personalkosten TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 774).

6. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten 31.12.2023
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 183
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.186
Sonstige Verbindlichkeiten 442

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Lieferbeziehungen mit verbundenen Unternehmen sowie Cash Pool Verbindlichkeiten gegenüber der BASF SE in Höhe von TEUR 27.104 (Vorjahr: TEUR 19.721).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Steuern.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 8.025 (Vorjahr: TEUR 13.563) beinhalten in Höhe TEUR 2.164 (Vorjahr TEUR 4.060) Erlöse aus dem Verkauf von 3D-Druck-Produkten und Dienstleistungen an Kunden der BASF-Gruppe. Die Umsatzerlöse mit Dritten stiegen um 8,84% auf TEUR 5.861 (Vorjahr TEUR 5.385).

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 785 (Vorjahr: TEUR 2.485) beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen von Kosten an Schwesterunternehmen in Höhe von TEUR 656 (Vorjahr: TEUR 1.319) sowie Erlöse aus Anlagenverkauf abzüglich des Restbuchwertes aus Anlagenabgang in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 35).

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 5.974 (Vorjahr: TEUR 6.770) sowie aus Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 364 (Vorjahr: TEUR 82).

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 6.458 6.975
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.518 1.230

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 16.756 (Vorjahr: TEUR 12.505) setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forschungs- und Entwicklungskosten 4.215 3.328
Minderauslastung 3.105 2.370
Raumkosten 903 1.012
Fremdleistungen 1.141 690
Werbekosten 1.186 673
Quality-Management-Prüfungen 221 261
Aufwendungen Service Level Agreements 888 969
Fremdarbeiten 1.377 370
EHS-Services 400 385
Ausgangsfrachten 226 311
sonstige Beratungskosten 1.007 260
Sonstige 2.087 1.876

Wesentliche Veränderungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zum einen die erhöhten Kosten wegen zu geringer Auslastung der Produktion in Maastricht, Niederlande einschließlich gestiegener Kosten für Forschung- und Entwicklungsarbeiten. Die erhöhten Aufwände im Bereich der Fremdleistungen sind auf hohe Patentzahlungen, weitergereicht durch die BASF SE, zurückzuführen. Die Fremdarbeiten sind im Vergleich zum Vorjahr durch Delegationen eigener Mitarbeiter in die Vereinigten Staaten gestiegen sowie der Aufnahme von externen Mitarbeitern für die Bereiche Controlling und Accounting. Um die Aktivitäten im Bereich "Lead Generation" voranzutreiben sind u.a. die Kosten der sonstigen Beratungskosten angestiegen. Durch die teilweise Umstellung der Mietverträge auf Untermietverträge konnten die Raumkosten gesenkt werden.

E. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Serviceverträgen 31.12.2023
TEUR
a) Im Folgejahr zu leisten 568
b) Im 2. - 3. Jahr zu leisten 568
Gesamt 1.134

Im Rahmen eines Contract Manufacturing Vertrages zwischen der Gesellschaft und der Sun Chemical (ehemals BASF Colors & Effects Netherlands B.V., Maastricht) besteht eine Auslastungsvereinbarung der Produktionsanlage, die bei Nichtinanspruchnahme zu Minderauslastungskosten führt. Im Geschäftsjahr 2023 entstand dadurch ein Aufwand in Höhe von TEUR 3.105 (Vorjahr: TEUR 2.370).

2. Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge

Mit der BASF Stationary Energy Storage GmbH (ehemals BASF New Business GmbH), Ludwigshafen am Rhein, als herrschendem Unternehmen besteht seit dem 1. Januar 2017 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

3. Mitarbeiter

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 90 Mitarbeiter beschäftigt.

a)

Leitende Angestellte: 7

b)

Angestellte: 83

4. Mitglieder des Geschäftsführungsorganes

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft ist bzw. war bestellt:

Martin Back, hauptberuflich (seit dem 9. August 2022)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Konzernzugehörigkeit

Die Anteile der BASF 3D Printing Solutions GmbH werden zu 100% von der BASF Stationary Energy Storage GmbH (ehemals BASF New Business GmbH, Muttergesellschaft) mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein gehalten. Diese wird in den Konzernabschluss der BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, einbezogen. Die BASF SE stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach den von der EU übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und einen Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister eingereicht.

 

Heidelberg, den 24. Mai 2024

Martin Back, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte un1d ähnliche Rechte und Werte 492.119,99 6.538,00 - 498.657,99
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.322,65 - - - 13.322,65
Technische Anlagen und Maschinen 5.996.696,66 135.338,65 372.487,49 - 5.759.547,82
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.295,76 51.168,44 72.224,24 - 743.239,96
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.451,20 - - - 26.451,20
7.292.886,26 193.045,09 444.711,73 0,00 7.041.219,62
kumulierte Abschreibungen Stand am
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte un1d ähnliche Rechte und Werte 347.466,99 68.771,00 - - 416.237,99
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.156,65 1.211,00 - - 5.367,65
Technische Anlagen und Maschinen 3.680.623,79 643.861,62 219.778,46 - 4.104.706,95
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.878,70 93.182,44 59.911,24 - 500.149,90
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
4.499.126,13 807.026,06 279.689,70 0,00 5.026.462,49
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte un1d ähnliche Rechte und Werte 82.420,00 144.653,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.955,00 9.166,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.654.840,87 2.316.072,87
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.090,06 297.417,06
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.451,20 26.451,20
2.014.757,13 2.793.760,13

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die BASF 3D Printing Solutions GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg und wird im Handelsregister Mannheim unter der Nr. HRB 728371 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, Entwicklung, Erforschung und Vermarktung von 3D-Druck-Halbzeugen, System-Lösungen, Bauteilen sowie von Serviceleistungen und Anlagen für die 3D-Druck-Technologie und alle damit zusammenhängenden Nebengeschäfte. Sie unterhält ihren Firmensitz in der Speyerer Straße 4 in 69126 Heidelberg.

Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von der BASF Stationary Energy Storage GmbH, Ludwigshafen am Rhein, gehalten. Diese wird in den Konzernabschluss der BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, einbezogen. Mit der BASF Stationary Energy Storage GmbH als herrschendem Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die BASF 3D Printing Solutions GmbH ist seit dem 20. Dezember 2019 nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. Es handelt sich hierbei um eine Zertifizierung des Managementsystems. Das Zertifikat gilt im folgenden Rahmen: "Herstellung und Vertrieb von Filamenten, Harzen, Pulvern, Granulaten, Halbzeugen, Bauteilen und Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung."

Der Beschaffungsmarkt der BASF 3D Printing Solutions GmbH besteht aus BASF- Tochterunternehmen und Unternehmen der chemischen Industrie, die die Rohstoffe für additive Fertigung produzieren. Wesentliche Kunden sind 3D-Druckerhersteller, Unternehmen der Automobilindustrie, Sportartikelhersteller und Distributoren in verschiedenen Industrien.

1.2. Forschung und Entwicklung

Die BASF 3D Printing Solutions GmbH (Deutschland) beauftragt ihre Schwesterunternehmen Setup Performance SAS (Frontonas, Frankreich) und BASF 3D Printing Solutions B.V. (Emmen, Niederlande), Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchzuführen. Zusätzlich führt die Gesellschaft selbst Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch. Durch die Umfirmierung der BASF New Business auf die BASF Stationary Energy GmbH in 2023 sind keine Umsatzerlöse durch weitergereichte Aufwendungen aus Forschung- und Entwicklung an die Muttergesellschaft generiert worden. Die Vorjahreseinnahmen beliefen sich auf TEUR 4.118. Der Aufwand aus Forschung und Entwicklung im Berichtsjahr ist um TEUR 888 auf TEUR 4.215 gestiegen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die für die Geschäftsführung bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz sowie das operative Ergebnis, definiert als Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern.

Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr (2022: +3,1 %). Die globale Industrieproduktion nahm um 1,4 % zu (2022: +2,9 %). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im Jahr 2023 insgesamt gedämpft, aber mit erheblichen regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) weitgehend. In der EU hielten sich die Verbraucher trotz der soliden Arbeitsmärkte angesichts der gestiegenen Strom- und Gaspreise und der Unsicherheit im Zuge des Kriegs in der Ukraine mit Ausgaben zurück.

Im Jahr 2023 wuchs die globale Güternachfrage nur schwach. Die hohen Inflationsraten in vielen Ländern verringerten die private Kaufkraft und dämpften das Konsumwachstum insgesamt. Die Nachfrage nach dauerhaften Konsumgütern ging weiter zurück, da die Verbraucher während des Corona-Lockdowns Käufe vorgezogen hatten. Die steigenden Zinsen und die hohe wirtschaftliche Unsicherheit verringerten auch die Investitionsneigung der Unternehmen.

Gemäß dem AMPOWER Report on Additive Manufacturing 2024 erlebte der Markt für Additive Fertigung (AM) ein signifikantes Wachstum. Der Gesamtmarkt für Metall- und Polymer-AM wurde auf 10,5 Milliarden EUR bewertet, was einem Wachstum von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es wird ein jährliches Wachstum von 13,9 % erwartet, sodass der Gesamtmarkt bis 2028 über 20 Milliarden EUR erreichen könnte.

Die Powder Bed Fusion (PBF)-Technologie behauptet sich weiterhin als führende industrielle AM-Technologie und repräsentiert 40 % des Umsatzes im Metallsektor und etwas mehr als 10 % im Polymersektor im Jahr 2023. Besonders die Luftfahrt- und Verteidigungssektoren verzeichneten ein robustes Wachstum von 30 % in den letzten zwei Jahren, mit der Erwartung weiterer Adoptionen aufgrund von Erhöhungen der globalen Verteidigungsbudgets. Ein bedeutender Entwicklungsfokus lag auf der Nachhaltigkeit, insbesondere bei der Reduzierung des CO 2 - Fußabdrucks von Polymerrohstoffen durch neue Herstellungswege und Recyclingansätze.

Die Ergebnisse der Branchenumfrage (Cantor Fitzgerald, Q4 Industry Survey) für das vierte Quartal 2023 zeigen, dass die meisten Wiederverkäufer den Verkauf neuer 3D Druck-Systeme unter den Erwartungen meldeten, was auf eine der schlechtesten Nachfrageperioden hinweist, die in Erinnerung geblieben ist. Die Materialnachfrage im vierten Quartal 2023 lag im Einklang mit den Erwartungen, was auf ein solides Wachstum zurückzuführen ist, das durch eine expandierende installierte Basis neuer Druckerverkäufe und ein verstärktes Interesse an der additiven Fertigung für die Endteilproduktion getrieben wird. Die Nachfrage nach Dienstleistungen von Dienstleistungsbüros lag im vierten Quartal 2023 leicht über den Erwartungen, was auf globale Lieferkettenunterbrechungen und Unternehmen zurückzuführen ist, die neue AM- Fähigkeiten erkunden. Für das Jahr 2024 sind die meisten Distributoren und Dienstleistungsbüros optimistisch und erwarten ein Umsatzwachstum.

Diese Einblicke unterstreichen die dynamische Natur der AM-Industrie, mit sich entwickelnden Technologien, Marktanforderungen und Branchenanwendungen, die ihre zukünftige Richtung prägen.

Die BASF 3D Printing Solutions GmbH (Deutschland) bietet Material- und Service-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von einer Produktidee bis zu dessen Produktion, an: Die Produktpallette reicht von Powder Bed Fusion über Plastik- und Metallfilamente bis hin zu Photopolymeren. Die Gesellschaft ist somit mit einem breiten Produktportfolio auf dem AM Markt aufgestellt.

Das Wettbewerbsumfeld hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Im Geschäftsfeld Liquid Formulations gehören Henkel, Arkema, EnvisionTEC, Carbon, Stratasys und 3D Systems aktuell zu unseren größten Wettbewerbern, zusätzlich zeigen sich vermehrt chinesische Anbieter von niedrigpreisigen Produkten auch in Europa und den USA. In der Business Line Powder Bed Fusion sind Evonik, Farsoon, Lubrizol und AM Polymers die stärksten Wettbewerber, die konsequent den Aufbau eines 3D-Druck-Geschäftes verfolgen. Im Bereich Filamente zählen Stratasys, eSun und Polymaker zu unseren Wettbewerbern.

2.2. Ertragslage

Da die Gesellschaft erst im Jahr 2017 gegründet wurde, agiert sie immer noch als Start-up und baut die Vertriebs-, Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten weiter aus. Der Gesamtumsatz i.H.v. TEUR 8.025 ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 13.563) um 40,8% gefallen. Dies ist vor allem durch den Wegfall von Erlösen aus Forschung- und Entwicklung mit der BASF New Business GmbH, welche zur BASF Stationary Energy GmbH umfirmiert wurde, zu erklären. Im Vorjahr beliefen sich die Umsätze mit der BASF New Business GmbH auf TEUR 4.118. Dabei ist es der Gesellschaft, trotz der durch den Ukraine-Krieg bedingt schwierigeren Wirtschaftslage gelungen, Umsatzerlöse mit Kunden und Tochterunternehmen der BASF Gruppe über TEUR 2.164 zu erzielen (Vorjahr TEUR 4.060). Die verbleibenden Umsatzerlöse Dritte über gesamt TEUR 5.861 stiegen leicht an (Vorjahr TEUR 5.385). Die Business Line "Additive Extrusion Solutions" konnte ihre Umsätze um TEUR 12,8 auf TEUR 12,9 verbessern. Ebenso stiegen die "Liquid Formulation Solutions" - Umsätze von TEUR 1.427 auf TEUR 2.137. Die verbleibenden Business Lines wie "Additive Manufacturing Services" und "Powder Bed Fusion" haben einen Rückgang um TEUR 362 auf TEUR 3.759 zu verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um TEUR 1.700 auf TEUR 785 (Vorjahr: TEUR 2.485) verringert und beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen von Administrationskosten an die Schwestergesellschaft in Emmen. Die Erträge aus den Währungsdifferenzen beliefen sich auf TEUR 19 (Vorjahr: 164 TEUR), bedingt durch einen Rückgang im Geschäftsvolumen in außereuropäischen Regionen.

Der Materialaufwand hat leicht abgenommen und senkte sich um TEUR 515 auf insgesamt TEUR 6.338 (Vorjahr: TEUR 6.853). Im Jahr 2023 erfolgte eine Abwertung der Lagerbestände in Höhe von TEUR 405 (Vorjahr: TEUR 504).

Aufgrund einer durchschnittlichen Mitarbeiterabnahme von 3,2% hat sich der Personalaufwand um TEUR 228 auf TEUR 7.977 (Vorjahr: TEUR 8.205) verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 16.756 (Vorjahr: TEUR 12.505). Dies ist vor allem auf externe Beraterleistungen in den Bereichen Controlling und Accounting zurückzuführen. Ebenso erhöhten sich die Forschungs- und Entwicklungskosten um TEUR 888 auf TEUR 4.215. Die Minderauslastungskosten der Produktionsstätte in Maastricht stiegen von TEUR 2.369 auf TEUR 3.105.

Das operative Ergebnis beläuft sich auf TEUR -22.260 nach TEUR -11.515 im Vorjahr. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen belaufen sich auf TEUR 807 (Vorjahr: TEUR 1.086).

Die vorgenommenen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betragen im Geschäftsjahr TEUR 405 (Vorjahr: TEUR 504) und entfallen auf unfertige Erzeugnisse TEUR 70 sowie fertige Erzeugnissen und Waren TEUR 335.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von TEUR -24.320 (Vorjahr: TEUR -13.180) wird vollständig von der Gesellschafterin übernommen.

2.3. Finanzlage

2.3.1 Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote sinkt leicht im Vergleich zum Vorjahr und liegt bei 0,32% (i.Vj. 0,43%) zum Bilanzstichtag. Die Bilanzsumme ist von TEUR 23.557 im Vorjahr auf TEUR 32.261 angestiegen.

Die gestiegene Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf die um TEUR 9.561 gestiegene Forderung gegen die Gesellschafterin zurückzuführen.

2.3.2 Liquidität

Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool der BASF SE teil. Die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten erfolgt über das Tagesgeldkonto bei der BASF SE. Hierdurch ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gesichert und die Gesellschaft war somit jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

2.3.3 Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 515) in das Anlagevermögen getätigt.

2.4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 32.261. Das Vermögen der Gesellschaft hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.704 erhöht.

Das Anlagevermögen, welches im Wesentlichen aus Technischen Anlagen besteht, hat sich von TEUR 2.794 auf TEUR 2.015 verringert, was im Wesentlichen aus geringeren Investitionen und überwiegend planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 807 resultiert.

Das Umlaufvermögen sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungen mit einem Anteil an der Bilanzsumme von 94% haben sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9.483 von TEUR 20.763 auf TEUR 30.246 erhöht. Wesentlicher Grund hierfür sind die um TEUR 9.561 gestiegenen Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Die Vorräte haben sich um TEUR 466 auf TEUR 4.736 (Vorjahr: TEUR 4.270) erhöht.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten von TEUR 21.583 auf TEUR 28.811, was im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 28.185 (i.Vj. TEUR 20.840) resultiert. Ursächlich für die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist die Erhöhung der Cash Pool Verbindlichkeit gegenüber der BASF SE um TEUR 7.383 von TEUR 19.721 auf TEUR 27.104.

2.5. Gesamtaussage

Insgesamt sind die Umsatzerlöse der BASF 3D Printing Solutions GmbH gegenüber Dritte im Vergleich zum Vorjahr um 8,84% gestiegen, wenn von den Annahmen im Bereich Forschung und Entwicklung (R&D) abgesehen wird. Die Gesellschaft hat sich erfolgreich auf die Erschließung internationaler Absatzmärkte und Geschäften mit den BASF-Tochtergesellschaften, die im Bereich Additive Manufacturing Industrie tätig sind konzentriert. Die Herausforderung bestand vor allem in unerwartet hohen Kosten, die der Minderauslastung der Produktion geschuldet ist.

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3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die wirtschaftliche Dynamik hat sich zum Jahresende 2023 abgeschwächt. Wir gehen davon aus, dass sich diese Schwächephase in der ersten Jahreshälfte 2024 fortsetzt und sich das Wachstum erst im weiteren Verlauf des Jahres etwas beschleunigt. Die zentrale Herausforderung liegt in Minderauslastung und zusätzlichen Herausforderungen in verschiedenen Feldern, einschließlich Marketing.

Für 2024 erwarten wir ein Wachstum der globalen Industrieproduktion von +2,2% (2023: +1,4%). Ebenso hat die Geschäftsleitung ambitionierte Ziele auf globaler Ebene formuliert. Hierzu gehört die Neugestaltung der Vertriebsorganisation mit einem Fokus auf differenzierten Verkaufsstrategien entlang der Vertriebskanäle. Parallel soll die Demand Generation als Mittel zur Marktstimulierung eingesetzt werden.

Die Zielsetzung für 2024 der BASF 3D Printing Solutions GmbH beinhaltet eine Umsatzsteigerung von 25%, im Gegensatz zur branchenüblichen Wachstumsrate der Additive Manufacturing Industrie von 13,9% (lt. dem AMPOWER Report on Additive Manufacturing 2024). Um das operative Ergebnis zum Vorjahr um geplante 59% zu verbessern, setzt das Unternehmen neben der neuen Verkaufsstrategie auf Expansion in Länder wie Italien, Spanien und die Balkanstaaten.

Chancen ergeben sich vor allem in einem überdurchschnittlichem Nachfragewachstum bei einer günstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Insbesondere das zunehmende Verständnis und die vermehrte Nutzung von Additive Manufacturing in verschiedenen Industrien stellen positive Entwicklungen dar.

Dem sind die Risiken in dem derzeit volatilen europäischen Markt entgegenzuhalten. Eine Prognose bezüglich der kurzfristigen makroökonomischen Entwicklung ist vor allem aufgrund der ungewissen Gaspreisentwicklung mit hohen Unsicherheiten verbunden. Eine weitere Eskalation der aktuellen geopolitischen Konflikte könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und zu größeren Einschränkungen des Angebots von Energie, Industrierohstoffen und Zwischenprodukten führen. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bergen erhebliche Risiken für die Marktentwicklung und die Rohstoffversorgung von Europa. Diese Risiken werden von der Geschäftsführung als moderat eingeschätzt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Gegebenheiten könnte es bei unseren Distributoren zu Zahlungsverzögerungen kommen. Dieses Risiko wird von der Geschäftsführung als moderat eingestuft. Hohe Risiken resultieren aus Leerlaufkosten unserer Produktionsanlage in Maastricht und den damit verbundenen Kosten.

Aufgrund der anhaltenden Verlustsituation und ausweislich der im Prognosezeitraum entstehenden Liquiditätslücken besteht weiterer Liquiditätsbedarf, der seitens der Gesellschafterin geschlossen werden muss. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die BASF SE durch Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling der BASF. Zudem besteht ein ungekündigter Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF Stationary Energy Storage GmbH. Seitens der Cash-Pool führenden Gesellschaft wurde erklärt, den Cash-Pool-Vertrag mit der Gesellschaft nicht zu beenden, solange die BASF 3D Printing Solutions GmbH dem BASF-Konzern angehört. Ein Gesellschafterwechsel setzt die Zusicherung der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum durch den neuen Gesellschafter voraus. Diese Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Letztinstanzlich wird das Risikomanagement durch die Finanzabteilung und die Geschäftsleitung gewährleistet um eine fortlaufende Kontrolle sowie Steuerung der Unternehmensaktivität gesichert.

 

Heidelberg, den 24. Mai 2024

BASF 3D Printing Solutions GmbH

Martin Back, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BASF 3D Printing Solutions GmbH, Heidelberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BASF 3D Printing Solutions GmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BASF 3D Printing Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angabe in Abschnitt "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs und in Abschnitt "3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts. Dort beschreiben die gesetzlichen Vertreter, dass aufgrund der anhaltenden Verlustsituation und ausweislich der im Prognosezeitraum entstehenden Liquiditätslücken ein weiterer Liquiditätsbedarf besteht, der seitens der Gesellschafterin geschlossen werden muss. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die BASF SE durch Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling der BASF. Zudem besteht ein ungekündigter Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF Stationary Energy Storage GmbH. Die gesetzlichen Vertreter beschreiben weiter, dass seitens der BASF SE erklärt wurde, die bestehende Finanzierung der Gesellschaft über den Cash-Pool der BASF SE nicht zu beenden, solange die Gesellschaft dem BASF-Konzern angehört. Ein Gesellschafterwechsel setzt die Zusicherung der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum durch den neuen Gesellschafter voraus. Wie in der Angabe in Abschnitt "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs und in Abschnitt "3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not- wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein- schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 24. Mai 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Artur Brandenburg, Wirtschaftsprüfer

Henning Schwartz, Wirtschaftsprüfer

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