CST - Computer Simulation Technology AGLiquidiert

Bad Nauheimer Straße 19, 64289 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 87073
Eingetragen
11.8.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieVerlegen von Computerspielen
Gegenstand
Erstellung und der Vertrieb von Software und Produkten für Computer-Simulationstechnik sowie die Erbringung aller damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen einschließlich Beratungsdienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

CST - Computer Simulation Technology AG

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015

A. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die CST AG ist ein führender Softwareanbieter für die dreidimensionale Simulation elektromagnetischer Felder ("CST STUDIO SUITE"). Die Softwareprodukte der CST AG werden in der Forschung und Entwicklung verschiedenster Branchen eingesetzt, u. a. in Telekommunikation, Automatisierung, Verteidigung, Automobiltechnik, Elektronikindustrie, Medizintechnik und Forschung.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Darmstadt. Darüber hinaus wird der weltweite Vertrieb durch Tochterunternehmen in den USA, England, Frankreich, Italien, Korea, Singapur und Indien unterstützt. In einem Tochterunternehmen in Südafrika wird das eigenständige Softwareprodukt "Antenna Magus" entwickelt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Grundsätzlich entwickelt sich die Nachfrage nach Simulationssoftware in fast allen Bereichen überproportional zum Wachstum der jeweiligen Branche, da die Firmen das Einsparpotential nutzen möchten, welches sich durch das computerbasierte Design und Testen von virtuellen Prototypen ergibt ("Virtual Prototyping"). Aufgrund der stetig wachsenden Rechnerleistung und der Weiterentwicklung von Simulationstechnik wird der Einsatz solcher Softwareprodukte zunehmend attraktiver. Nach allgemeiner Einschätzung wird dieser Trend in etwas abgeschwächter Form auch in den kommenden Jahren anhalten. Die Weltwirtschaft entwickelt sich noch robust, ist aber geprägt von der Sorge um China und der Entwicklung in diversen Krisengebieten. Es ist zu erwarten, dass das Embargo gegenüber Russland auch in diesem Jahr zu geringeren Exporten führt.

Aufgrund der stark internationalen Ausrichtung der CST hängt der Ertrag nicht unwesentlich von der Entwicklung der amerikanischen Währung ab. Sowohl im Jahresmittel, als auch am Bilanzstichtag lag der EUR/USD Kurs deutlich unter den Kursen des vorangegangen Jahres. Der EUR/USD Kurs lag im Jahresmittel bei 1,11 (Vorjahr 1,33), am Bilanzstichtag lag er bei 1,09 (Vorjahr 1,22).

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Summe der Bestellungen der Endkunden ist im Berichtsjahr währungsbereinigt um 6 % gestiegen (EMEA 14 %, Asien -3 %, Amerika 5 %) und liegt damit knapp unterhalb der geschätzten Bandbreite von 7 % bis 12 %. Auf Seiten der CST AG ergibt sich nach Abgrenzung ein Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von 12 % auf 37.505 TEUR. Der Bilanzposten für die passive Rechnungsabgrenzung der Umsatzerlöse hat sich um 2,6 Mill EUR auf 16,7 Mill EUR erhöht.

Die CST AG hat eine recht homogene Kundenstruktur, so dass die Gesellschaft nicht maßgeblich von einzelnen Auftragnehmern abhängt. Verdeutlicht wird dies auch dadurch, dass die zehn größten Endkunden in den letzten beiden Jahren einen Anteil von unter 10 % am Gesamtumsatz ausmachten. In 2015 entfallen 31 % des Umsatzes auf Bestellungen von verbundenen Unternehmen. In den beiden Vorjahren waren es 29 % (2014) bzw. 27 % (2013).

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Geschäftsjahr 2015 waren Fremdfinanzierungen nicht erforderlich. Vorhaben diesbezüglich sind nicht geplant, da die Gesellschaft über genügend eigene finanzielle Mittel verfügt.

Interne Informationsquellen

Die elektronische Datenverarbeitung erfolgt über das firmeneigene Intranet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Kommunikations- und Informationssysteme sowie die Zahl der daran angeschlossenen Arbeitsplätze weiter erhöht. Zudem werden die Sicherheitskonzepte den ständig wachsenden Erfordernissen angepasst, um IT-Risiken auf ein Minimum zu reduzieren. Hierzu gehört unter anderem ein verbesserter Schutz aller mobilen Geräte.

Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss beträgt 9.840 TEUR und liegt damit 19 % über dem Vorjahresergebnis (8.292 TEUR). Der starke Anstieg des Überschusses ist im Wesentlichen auf die Steigerung der Umsatzerlöse zurückzuführen.

Weitere ergebnisrelevante Faktoren

Die Anzahl der Mitarbeiter der CST AG ist im Jahresdurchschnitt um 15 Personen - einige davon auf Teilzeitbasis - gestiegen. Inklusive aller Tochtergesellschaften und Niederlassungen beschäftigt die CST ca. 280 Personen in 15 Ländern an 26 Standorten. Weltweit wurden die personellen und externen Ressourcen in der Gruppe um ca. 30 Personen erhöht.

Wie in den Vorjahren hält die Entwicklung weiterhin an einem jährlichen Release-Zyklus fest. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration verschiedener Technologien und dem Ausbau der Qualitätssicherung. Im Jahr 2015 betrugen die Zuschüsse aus Förderprojekten 91 TEUR (Vorjahr 89 TEUR).

Seit einigen Jahren ergreift die CST AG Maßnahmen, um die Software Compliance zu erhöhen. Firmen, die die CST Software missbräuchlich genutzt haben, sollen identifiziert werden und zu legalen Kunden konvertiert werden, um so die Compliance insgesamt zu erhöhen und den Umsatz zu steigern.

3. Lage

Die CST AG konnte in den letzten 15 Jahren aufgrund besonders hoher Bedienerfreundlichkeit der Produkte und herausragender Technologie schneller wachsen als die meisten Konkurrenten und somit stetig Marktanteile hinzugewinnen. Die CST AG hat die internen und externen Aufwendungen für die Entwicklung in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert, um die in vielen Bereichen bestehenden Produktvorteile zu verteidigen und auszubauen. Auch die Vertriebs- und Marketingaktivitäten wurden verstärkt. Die Reputation der CST-Produkte und auch der Dienstleistung in Form von Beratung, Training und kompetentem Support ist auch im letzten Jahr gestiegen. Die CST AG wird von vielen Kunden als Technologie- und Marktführer im Bereich elektromagnetischer Simulation angesehen.

Die Ertragslage ist geprägt von einem starken Umsatzanstieg (12 %) sowie einem im Vergleich dazu niedrigeren Anstieg des Personalaufwands (+8 %). Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch einen sehr hohen Bestand an liquiden Mitteln, der im Berichtsjahr weiter gesteigert werden konnte.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen in Höhe von 8.195 TEUR (Vorjahr 8.455 TEUR) besteht zu 26 % (Vorjahr 18 %) aus immateriellen Vermögensgegenständen und zu 62 % (Vorjahr 72 %) aus Finanzanlagen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 12 % auf 8.200 TEUR gestiegen. Im Umlaufvermögen sind die liquiden und liquiditätsnahen Finanzmittel um 20 % auf 50.114 TEUR gestiegen. Sie bilden 74 % (Vorjahr 72 %) des Gesamtvermögens.

Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken. Dem Eigenkapital stehen in voller Höhe liquide und liquiditätsnahe Finanzmittel gegenüber. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen (7.032 TEUR) werden vollständig durch Umlaufvermögen (58.431 TEUR) gedeckt. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Steuerrückstellungen sowie personalbezogene Aufwendungen.

Ertragslage

Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt 26 % und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1 %-Punkt gestiegen. Der Saldo der Kurserträge nach Abzug der Kursverluste beträgt 1.809 TEUR (Vorjahr 2.458 TEUR). Der Personalaufwand hat sich um 8 % erhöht, was im Wesentlichen auf Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen zurückzuführen ist. Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr 50 % aller Aufwendungen ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Materialaufwandsquote entspricht mit 18 % etwa dem Vorjahreswert (17 %).

Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen insgesamt 48.598 TEUR (Vorjahr 41.077 TEUR) und sind aufgrund der konservativen und sicherheitsorientierten Anlagepolitik der Gesellschaft im Wesentlichen mit 36.331 TEUR (Vorjahr 15.814 TEUR) in Festgeldern und mit 1.418 TEUR (Vorjahr 21.036 TEUR) auf Tagesgeldkonten angelegt. Die Summe der Festgelder mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Monaten beträgt zum Bilanzstichtag 10.509 TEUR.

Von den gesamten liquiden Mitteln der Gesellschaft entfallen 13.363 TEUR (Vorjahr 13.642 TEUR) auf Fremdwährungen, wobei der Großteil davon wie im Vorjahr in USD notiert.

Die hohe Eigenkapitalquote und der starke operative Cashflow sind die Basis für internes und externes Wachstum der Gesellschaft. Insgesamt wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr günstig eingeschätzt.

C. Nachtragsbericht

Es gibt keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind.

D. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risikobericht

Risikomanagement

Die CST AG verfolgt eine sicherheitsorientierte und nachhaltige Entwicklung des Unternehmens. Daraus folgt, dass nur Risiken eingegangen werden, die überschaubar und kontrollierbar erscheinen. Alle Entscheidungen in Bezug auf Finanzanlagen werden auf Vorstandsebene entschieden. Um der wachsenden Organisationsstruktur Rechnung zu tragen, führt die Gesellschaft in zunehmendem Maße stärker geregelte Prozesse ein, die eine stärkere Überwachung und Kontrolle von Risiken erlauben.

Insbesondere bestandsgefährdende Risiken sollen auf diese Weise frühzeitig identifiziert werden. Die regelmäßig erfolgte Analyse hat ergeben, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit der potentiell bestandsgefährdenden Risiken sehr niedrig ist und dass der Vorstand einen guten Überblick über die betreffenden Vorgänge und Maßnahmen besitzt. Im Bereich IT-Sicherheit wurden in den letzten Jahren etliche Maßnahmen zur Absicherung gegen Katastrophenfälle vorgenommen. Zur Vorbeugung von IP-Rechtsverletzungen werden kritische Verträge nur mit fachanwaltlicher Beratung und nach Bewilligung durch den Vorstand unterzeichnet. Auch der Einsatz von kritischen Komponenten in der Entwicklung ist im Rahmen des vertraglich Möglichen abgesichert.

Risiken

Zu den Risiken gehören neben den allgemeinen wirtschaftlichen und rechtlichen Bereichen insbesondere ein verschärfter Wettbewerbsdruck, da sich mehr Firmen für den von der CST bedienten Markt interessieren, ein erhöhter Preisdruck sowie ein Rückgang der Nachfrage z.B. durch Marktsättigung. Das Risiko einer signifikanten Abschwächung des USD wird derzeit als klein eingeschätzt.

Insgesamt teilt die Geschäftsleitung die Einschätzung, dass die Risiken begrenzt und überschaubar sind und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Aufgrund der finanziellen Reserven besteht insbesondere kein Liquiditätsrisiko.

Mit Ausnahme der Absicherung von ausländischen Währungsbeständen werden grundsätzlich keine Sicherungsgeschäfte getätigt. Da die Liquidität es erlaubt, zyklische Währungsschwankungen langfristig auszugleichen, wird auch auf Währungssicherungsgeschäfte weitgehend verzichtet.

Die Ausfallrisiken sind sehr klein, da sich die Forderungen auf viele Kunden verteilen, die im Allgemeinen eine sehr gute Bonität haben. In Verbindung mit den finanziellen Reserven ergibt sich hieraus, dass die Ausfallrisiken in keiner Weise eine bestandsgefährdende Dimension erreichen.

Die CST AG hält verschiedene Beteiligungen im Ausland, die regelmäßig hinsichtlich möglicher Risiken überwacht werden. Zu diesem Zweck werden von den Tochterunternehmen monatliche Reportings angefordert und ausgewertet. Bei einigen Tochterunternehmen übernimmt die CST AG direkt die buchhalterische Verwaltung. Darüber hinaus erfolgt zu den Bilanzstichtagen eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Unternehmenswerte.

2. Chancenbericht

Positiv könnten sich die vielfältigen Produktverbesserungen und Erweiterungen auswirken, die vergrößerte Vertriebsmannschaft sowie die wachsende Reputation der CST-Produkte. Dadurch besteht die Chance, stärker als erwartet weitere Marktanteile zu gewinnen und Umsätze zu steigern. Die CST AG hat die internen und externen Aufwendungen für die Entwicklung stetig ausgeweitet, um die in diversen Bereichen bestehende Technologieführerschaft zu verteidigen und auszubauen. Dies könnte längerfristig zu einer stärker steigenden Nachfrage nach CST-Produkten führen.

3. Prognosebericht

Aufgrund des sich schnell ändernden wirtschaftlichen Umfeldes ist eine Prognose nur schwer möglich. Im Falle einer fortgesetzten weltweiten stabilen Entwicklung rechnet die Gesellschaft mit einem Anstieg des Umsatzes (währungsbereinigt) um je 7 % bis 12 % für die nächsten beiden Jahre.

Der Personalaufbau soll stetig weitergeführt werden. Die CST AG plant einen weiteren Zuwachs von ca. 7 % bei der Anzahl der Mitarbeiter. Dieses Planungsziel wird aber auch von der weiteren Umsatzentwicklung abhängig gemacht.

Nach dem starken Anstieg des Jahresergebnisses (+19 %), rechnet die Geschäftsleitung mit einem leichten Rückgang beim Jahresüberschuss. Dieser Einschätzung liegt die Annahme einer moderaten Umsatzsteigerung und einem stabilem USD zugrunde.

Fazit: Es wird mit einem fortgesetzten Anstieg der Nachfrage und einem Umsatzwachstum (währungsbereinigt) von je 7 % bis 12 % für die beiden folgenden Jahre gerechnet. Allerdings sind solche Prognosen aufgrund der grundsätzlichen Volatilität des Geschäftsfeldes mit hoher Unsicherheit behaftet. Insgesamt wird mit einer zunehmend aggressiven Konkurrenzsituation gerechnet. Die CST AG kann aber, aufgrund der guten finanziellen Situation, neben der Kontinuität im operativen Geschäft die stark auf die Zukunft ausgerichteten Investitionen in Entwicklung und Marketing fortsetzen und ausbauen.

 

Darmstadt, den 4. Mai 2016

Vorstand

Michael Bartsch

Dr. Peter Thoma

Dr. Bernhard Wagner

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.035.608,44 1.412.713,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 119.217,50 136.247,50
  2.154.825,94 1.548.960,84
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 123.033,50 136.102,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.497,50 716.499,50
  946.531,00 852.602,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.716.264,57 1.716.264,57
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.356.267,67 4.325.567,67
3. sonstige Ausleihungen 21.000,00 11.500,00
  5.093.532,24 6.053.332,24
  8.194.889,18 8.454.895,08
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 104.405,09 102.713,07
2. geleistete Anzahlungen 12.820,00 18.828,40
  117.225,09 121.541,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.922.395,10 5.292.291,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.000.103,56 1.927.633,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 277.641,36 106.977,18
  8.200.140,02 7.326.901,50
III. Wertpapiere    
sonstige Wertpapiere 1.516.212,67 739.678,32
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 48.597.783,39 41.076.874,26
  58.431.361,17 49.264.995,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 866.518,12 729.385,11
D. Abgrenzung latenter Steuern 240.618,28 0,00
Summe Aktiva 67.733.386,75 58.449.275,74

PASSIVA

   
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 535.300,00 531.950,00
II. Kapitalrücklage 1.233.629,99 1.131.858,99
III. Gewinnrücklagen 32.383.052,56 28.190.038,30
IV. Bilanzgewinn 9.839.988,07 8.291.910,26
  43.991.970,62 38.145.757,55
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 1.723.792,62 526.526,48
2. sonstige Rückstellungen 4.054.435,68 4.054.812,60
  5.778.228,30 4.581.339,08
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 622.546,12 689.767,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 322.778,12 153.701,88
3. sonstige Verbindlichkeiten 308.056,80 195.209,18
- davon aus Steuern: EUR 294.613,85 (Vorjahr: TEUR 193)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 12.077,23 (Vorjahr: TEUR 2)    
  1.253.381,04 1.038.678,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 16.709.806,79 14.145.140,41
E. Passive latente Steuern 0,00 538.360,62
Summe Passiva 67.733.386,75 58.449.275,74

Gewinn- und Verlustrechnung

  2015 2014
  EUR EUR
1. Umsatzerlöse 37.505.335,22 33.446.013,19
2. sonstige betriebliche Erträge 2.846.212,58 3.199.514,77
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 2.051.749,26 (Vorjahr: TEUR 2.538)    
  40.351.547,80 36.645.527,96
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren 108.753,01 93.134,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.587.384,80 5.707.240,90
  6.696.137,81 5.800.375,89
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 12.123.443,50 11.267.408,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.932.378,06 1.721.515,88
davon für Altersversorgung: EUR 42.109,69 (Vorjahr: TEUR 42)    
  14.055.821,56 12.988.924,36
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.048.336,13 1.153.640,06
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.094.351,21 5.463.549,15
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 242.726,89 (Vorjahr: TEUR 80)    
7. Erträge aus Beteiligungen 970.261,68 544.583,18
davon aus verundenen Unternehmen EUR 970.261,68 (Vorjahr: TEUR 545)    
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 73.305,01 64.020,50
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 208.093,96 196.065,72
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.042,93 10.866,32
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 5.041,18 (Vorjahr: TEUR 11)    
11. Abschreibung auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 1.852,32
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 13.703.518,81 12.030.989,26
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.862.575,74 3.737.509,00
davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 778.978,90 (Vorjahr: Aufwand TEUR 679)    
14. sonstige Steuern 955,00 1.570,00
15. Jahresüberschuss/Bilanzgewinn 9.839.988,07 8.291.910,26

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden die generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie die besonderen Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 278 HGB) angewendet. Zudem kommen die entsprechenden Vorschriften des Aktiengesetzes zur Anwendung. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Die Gesellschaft hat von den Befreiungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren um die planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagevermögen

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 1 bis 23 Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu 410,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vorgenommen.

Vorräte

Die Bewertung der Vorräte des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. unter Berücksichtigung des beizulegenden Werts, sofern dieser die ursprünglichen Anschaffungskosten nicht übersteigt.

Übrige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens sind nominell zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden für erkennbare Risiken Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird, wie im Vorjahr, durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nettobeträge von den nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Grundlage für die Pauschalwertberichtigung sind die Nettobeträge der bilanzierten, nicht einzelwertberichtigten Forderungen abzüglich der Rechnungsanteile, deren Leistungserbringung in der Zukunft liegt und die über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurden.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im angemessenen Umfang erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Rückstellungen für Gewährleistungen werden wie im Vorjahr auf Grundlage von Erfahrungswerten in Höhe von 0,75% des gewährleistungsbehafteten Umsatzes berechnet und über einen Zeitraum von durchschnittlich zwei Jahren abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter diesem Posten werden im Wesentlichen die auf die Folgejahre entfallenden anteiligen Miet- und Wartungserlöse abgegrenzt.

Währungsumrechnung

Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend dem Niederstwert- bzw. Imparitätsprinzip umgerechnet.

Devisenbestände und Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden am Abschlussstichtag unter Ausschluss des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Simlab Software IP Rechte werden als immaterieller Vermögensgegenstand mit einer Nutzungsdauer von sieben Jahren abgeschrieben. Der Restbuchwert beträgt zum Abschlussstichtag 167.569,00 EUR. Der als Firmenwert ausgewiesene erworbene Kundenstamm wird für Bestandskunden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Wahrscheinlichkeit eines Anschlussgeschäftes bei dem erworbenen Kundenstamm der Bestandskunden wird als hoch eingeschätzt, wobei die tatsächliche Realisierung eher mittel- bis langfristig gesehen wird. Die ursprünglich gewählten Nutzungsdauern wurden beibehalten.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beiliegenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Finanzanlagen

Innerhalb der Finanzanlagen werden unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen die nachfolgenden Tochterunternehmen ausgewiesen:

Firma Sitz Jahresergebnis 1) Eigenkapital 1) Anteil am Kapital
CST of America, Inc. Framingham/Massachusetts, USA 959.633,17 € 3.639.962,91 € 100%
CST of Korea, Inc. Seoul, Korea 834.353,77 € 3.592.276,61 € 100%
CST UK Limited Nottingham, Großbritannien 87.521,82 € 697.215,52 € 100%
CST France Eurl Clamart, Frankreich 52.798,79 € 288.606,18 € 100%
CST South East Asia Pte Ltd Singapur 58.030,73 € 212.553,47 € 100%
CST Italy S.R.L. Mailand, Italien 21.451,01 € 57.596,43 € 100%
CST-Computer Simulation Technology India Private Limited Bangalore, Indien 52.855,49 € 73.029,83 € 100%
MAGUS (PTY) LTD Stellenbosch, Südafrika 75.295,52 € 238.187,87 € 100%

1) Umrechnung in EUR erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag

Die Entwicklung der Finanzanlagen ist aus dem beiliegenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Außerplanmäßige Abschreibungen

Wie im Vorjahr erfolgten im Jahr 2015 keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Flüssige Mittel

Die Bewertung der Devisenbestände erfolgt zum Stichtagskurs. Im Saldo werden Kurserträge in Höhe von 1.809.022,37 EUR realisiert.

Zum Bilanzstichtag bestehen Festgelder in EUR (20.314.000,00 EUR) und in USD (6.000.000,00 USD) mit einer Restlaufzeit von weniger als drei Monaten und Festgelder in EUR (5.000.000,00 EUR) und in USD (6.000.000,00 USD) mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Monaten.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der Verrechnung von aktiven latenten Steuern aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanzansätzen in Höhe von 267.476,59 EUR mit passiven latenten Steuern aus abzugsfähigen temporären Differenzen in Höhe von 26.858,31 EUR. Die Steuerlatenz resultiert im Wesentlichen aus den handelsrechtlichen Währungsgewinnen/-verlusten, die durch Umrechnung der im Fremdwährung gehaltenen Geldbestände entstehen. Der angewandte Steuersatz beträgt wie im Vorjahr 30 %.

Aus der Aktivierung latenter Steuern resultiert eine Ausschüttungssperre in Höhe von 240.618,25 EUR.

Gezeichnetes Kapital

Nach Beschlussfassung des Vorstandes am 29. Mai 2015 und der Genehmigung des Aufsichtsrates am 22. Juni 2015 erfolgte eine Kapitalerhöhung um 2.100,00 EUR aus dem genehmigten Kapital durch Ausgabe von 2.100 Stammaktien. Das gezeichnete Kapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 535.300,00 EUR. Es besteht aus 515.300 Stammaktien und 20.000 Vorzugsaktien und ist vollständig eingezahlt. Der rechnerische Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 EUR.

Genehmigtes Kapital

Nach § 5 Abs. 2 der Satzung der CST AG, geändert am 26. Juni 2013, ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 26. Juni 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stamm oder Vorzugsaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um 260.000,00 EUR zu erhöhen. Nach den in Vorjahren (6.200,00 EUR) sowie in diesem Jahr (2.100,00 EUR) durchgeführten Kapitalerhöhungen verbleibt nunmehr ein genehmigtes Kapital zum 31. Dezember 2015 in Höhe von 251.700,00 EUR.

Eigene Anteile

Am 18. April 2014 wurden aufgrund einer Ermächtigung durch die Hauptversammlung im Zuge einer Veränderung in der Gesellschafterstruktur 1.250 Anteile zu einem Kaufpreis von 50.650,00 EUR zurückerworben. Nach Beschlussfassung des Vorstands am 17. Februar 2015 wurden sämtliche eigenen Anteile der Gesellschaft verkauft und übertragen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält die nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB geforderten Beträge.

Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag 1.233.629,99 EUR (Vorjahr 1.131.858,99 EUR). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr stellt sich wie folgt dar:

Stand Kapitalrücklage 1. Januar 2015 1.131.858,99 EUR
Einstellung in die Kapitalrücklage 101.771,00 EUR
Stand Kapitalrücklage 31. Dezember 2015 1.233.629,99 EUR

Die Einstellung in die Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio im Rahmen der Kapitalerhöhung.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen betragen zum Bilanzstichtag 32.383.052,56 EUR. Nach dem Verkauf von 1.250 Anteilen gemäß Aktienkauf und Abtretungsvertrag vom 17. Februar 2015 wurden 49.400 EUR in die Gewinnrücklagen zurückgeführt. Es gibt aus diesem Sachverhalt keinen zur Ausschüttung gesperrten Betrag mehr.

Auf Grundlage des Beschlusses der Hauptversammlung vom 22. Juni 2015 wurden 4.143.614,26 EUR aus dem Bilanzgewinn in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn beträgt zum Bilanzstichtag 9.839.988,07 EUR (Vorjahr 8.291.910,26 EUR). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr stellt sich wie folgt dar:

Stand Bilanzgewinn 1. Januar 2015 8.291.910,26 EUR
Einstellung in andere Gewinnrücklagen/Dividende -8.291.910,26 EUR
Gewinnvortrag 0,00 EUR
Jahresüberschuss 2015 9.839.988,07 EUR
Stand 31. Dezember 2015 9.839.988,07 EUR

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von 3.022 TEUR, aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 450 TEUR und Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 376 TEUR.

Verbindlichkeiten

Alle Posten der Verbindlichkeiten verfügen über eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Summe aller Verbindlichkeiten beträgt 1.253.381,04 EUR (Vorjahr 1.038.678,08 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sicherheiten werden keine erteilt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Zum Bilanzstichtag fällig gestellte oder bezahlte Forderungen aus Miet- und Wartungsleistungen, die nach dem Bilanzstichtag erbracht werden, werden über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Vertrieb der Softwareprodukte der CST Studio Produktfamilie und in geringerem Umfang aus dem Vertrieb von Drittprodukten sowie aus Dienstleistungen.

Die Umsatzerlöse wurden zu 50 % im EMEA-Raum getätigt. Weitere 27 % entfielen auf Asien und Australien, die übrigen 23 % auf Amerika.

Sonstige betriebliche Erträge

Unter anderem werden unter diesem Posten Erträge aus Kursdifferenzen, Erträge aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und Erträge aus Forschungsprojekten ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen als periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (8 TEUR) sowie sonstige periodenfremde Erträge (21 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Schwerpunkte in dem Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bilden die Positionen Kosten der Warenabgabe, Werbe- und Reisekosten und Mietaufwendungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen als periodenfremde Aufwendungen Buchverluste aus Anlagenabgängen (TEUR 1) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 50).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von insgesamt 152 TEUR.

E. Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Bei Inanspruchnahme aus Derivativgeschäften und/oder Devisentermingeschäften wurde der Commerzbank AG in Darmstadt ein grundsätzliches Pfandrecht an einem gesondert eingerichteten Konto eingeräumt.

Zum Bilanzstichtag waren keine Finanzderivate/Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Gesamtverpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen, denen ein vorzeitiges Kündigungsrecht seitens der CST AG eingeräumt wurde, in Höhe von 1.199 TEUR (Vorjahr 863 TEUR).

Vorstand

Diplom Ingenieur der Elektrotechnik Michael Bartsch IT und Human Resources
Promovierter Ingenieur der Elektrotechnik Dr. Peter Thoma Entwicklung
Promovierter Ingenieur der Elektrotechnik Dr. Bernhard Wagner Vertrieb und Finanzen

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates der CST AG bestellt:

Prof. Dr.-Ing. Thomas Weiland (Vorsitzender) Universitätsprofessor an der TU Darmstadt
Dr.-Ing. Gerd Eckelmann (stellv. Vorsitzender) Vorstandsvorsitzender der Eckelmann AG
Klaus-Christian Falkner Rechtsanwalt (in eigener Praxis)

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung. Die Höhe der Vergütung wird durch Beschluss der Hauptversammlung festgelegt. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 26. September 2008 wurde festgelegt, dass jedes Aufsichtsratsmitglied eine Vergütung in Höhe von 10.000,00 EUR erhält. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Dreifache. Insgesamt betrug die Vergütung des Aufsichtsrats im abgelaufenen Geschäftsjahr 50.000,00 EUR.

Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter beträgt: 192 (Vorjahr 177), hiervon sind 189 Mitarbeiter angestellt und 3 Mitarbeiter gewerblich tätig.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft erstellt den Konzernabschluss, in den die Muttergesellschaft, CST AG, Darmstadt und alle ihre Tochtergesellschaften einbezogen werden (größter und kleinster Konsolidierungskreis). Die offenlegungspflichtigen Unterlagen der CST AG, Darmstadt, werden im Bundesanzeiger bekannt gegeben.

 

Darmstadt, den 4. Mai 2016

Vorstand

Michael Bartsch

Dr. Peter Thoma

Dr. Bernhard Wagner

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CST - Computer Simulation Technology AG, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 4. Mai 2016

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Hanns-Christoph Rosien, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel

  Anschaffungskosten
  01.01.2015 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2015
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.533.768,05 1.252.804,15 23.634,49 0,00 7.762.937,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 425.762,00 0,00 0,00 0,00 425.762,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.959.530,05 1.252.804,15 23.634,49 0,00 8.188.699,71
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 289.412,38 15.000,00 0,00 0,00 304.412,38
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.643.458,61 486.229,58 263.586,15 0,00 2.866.102,04
Sachanlagen 2.932.870,99 501.229,58 263.586,15 0,00 3.170.514,42
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.716.264,57 0,00 0,00 0,00 1.716.264,57
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.325.567,67 0,00 969.300,00 0,00 3.356.267,67
4. sonstige Ausleihungen 11.500,00 12.000,00 2.500,00 0,00 21.000,00
Finanzanlagen 6.053.332,24 12.000,00 971.800,00 0,00 5.093.532,24
Total 15.945.733,28 1.766.033,73 1.259.020,64 0,00 16.452.746,37
  Abschreibungen
  01.01.2015 Zugänge Abgänge Zuschreibung 31.12.2015
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.121.054,71 629.904,05 23.629,49 0,00 5.727.329,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 289.514,50 17.030,00 0,00 0,00 306.544,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 5.410.569,21 646.934,05 23.629,49 0,00 6.033.873,77
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.309,88 28.069,00 0,00 0,00 181.378,88
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.926.959,11 373.333,08 257.687,65 0,00 2.042.604,54
Sachanlagen 2.080.268,99 401.402,08 257.687,65 0,00 2.223.983,42
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Total 7.490.838,20 1.048.336,13 281.317,14 0,00 8.257.857,19
  Buchwert
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.035.608,44 1.412.713,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 119.217,50 136.247,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.154.825,94 1.548.960,84
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 123.033,50 136.102,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.497,50 716.499,50
Sachanlagen 946.531,00 852.602,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.716.264,57 1.716.264,57
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.356.267,67 4.325.567,67
4. sonstige Ausleihungen 21.000,00 11.500,00
Finanzanlagen 5.093.532,24 6.053.332,24
Total 8.194.889,18 8.454.895,08

Bericht des Aufsichtsrates

der CST AG

Sehr geehrte Aktionäre,

als Aufsichtsrat haben wir die Geschäftsführung des Vorstandes im vergangenen Geschäftsjahr regelmäßig überwacht. Die Lage und Entwicklung des Unternehmens im In- und Ausland sowie wichtige Geschäftsvorfälle wurden von uns aufmerksam verfolgt. In den Aufsichtsratssitzungen und durch schriftliche Berichte hat uns der Vorstand über den Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage, wesentliche Geschäftsereignisse sowie die Gesellschaftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung der Gesellschaft informiert. Dies umfasste auch die Finanz-, Investitions- und Personalplanung. Außerdem wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates ständig über bedeutende Entscheidungen und Entwicklungen durch den Vorstand informiert.

Sitzungen

Im Geschäftsjahr 2015 fanden wieder vier ordentliche Sitzungen statt. In diesen Sitzungen haben wir die Berichte des Vorstandes eingehend diskutiert und die Entwicklungsperspektiven des Unternehmens mit dem Vorstand erörtert. Im Jahr 2016 fanden vor der für den 29.6.2016 anberaumten Hauptversammlung zwei weitere Sitzungen statt, in denen die Planung für das Jahr 2016 sowie der Jahresabschluss 2015 durchgesprochen wurden.

Jahresabschluss 2015

Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht der CST AG wurden durch die Wirtschaftsprüfer BDO, Frankfurt geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Sämtliche Abschlussunterlagen wie auch der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden jedem Aufsichtsratsmitglied ausgehändigt und in der Bilanzsitzung am 13.05.16 umfassend behandelt. An dieser Sitzung haben auch die Vertreter der Wirtschaftsprüferfirma teilgenommen. Sie haben Bericht über den Verlauf der Prüfung erstattet und Fragen der Aufsichtsratsmitglieder beantwortet. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung erheben wir keine Einwendungen und schließen uns dem Ergebnis des Abschlussprüfers an. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss haben wir ohne Einwendungen festgestellt und gebilligt. Den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes haben wir geprüft und gebilligt.

Wir sprechen dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CST AG für ihren tatkräftigen und erfolgreichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr Dank und Anerkennung aus.

 

Darmstadt, den 13.05.2016

Prof. Dr.-Ing. Thomas Weiland, Vorsitzender des Aufsichtsrates der CST AG

Dividendenbekanntmachung und Gewinnverwendungsbeschluss

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 29. Juni 2016 beschlossen, den im Jahresabschluss der Computer Simulation Technology AG ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von EUR 9.839.988,07 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von EUR 6,00 je Aktie auf 20.000 Stück dividendenberechtigter Vorzugsaktien, insgesamt EUR 120.000,00

Ausschüttung einer Dividende von EUR 6,00 je Aktie auf 515.300 Stück dividendenberechtigter Stammaktien, insgesamt EUR 3.091.800,00

Einstellung des verbleibenden Bilanzgewinns in Höhe von EUR 6.628.188,07 in die Gewinnrücklagen.

 

Darmstadt, im Juni 2016

Computer Simulation Technology AG

Der Vorstand

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

29 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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