HYTORC Europe GmbH
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Komma seit 30.12.2025 | Prokura |
Nurullah Kazan seit 18.6.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Wolf seit 15.11.2022 | Prokura |
Thomas Helmut Heitmann seit 10.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
UNEX CORPORATION | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HYTORC Technologies GmbHSprockhövelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023HYTORC TECHNOLOGIES GMBH, SPROCKHÖVELAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023HYTORC TECHNOLOGIES GMBH, SPROCKHÖVELAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bilanzierung erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u. a. Software) werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (von bis zu fünf Jahren) abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 20 Jahren), angesetzt. Vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte bewegliche Anlagegegenstände werden linear oder soweit steuerlich zulässig auch degressiv abgeschrieben. Bei Neuzugängen ab 1. Januar 2010 erfolgte die Abschreibung ausschließlich linear. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert über EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 werden aktiviert und im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Liquide Mittel in ausländischen Währungen wurden entsprechend § 256a HGB zum Stichtagskurs bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Bewertung von Aktiv- und Passivposten in fremder Währung wurde der Devisenkassamittelkurs angesetzt. Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen oder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen (§ 256a HGB). Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 2.101.600,14 (Vorjahr EUR 946.698,98) enthalten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 43.600,00 durch Grundpfandrechte gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 836,85 (Vorjahr EUR 24.571,30) enthalten. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. TEUR 2.452 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen entfallen insbesondere auf diverse Dienstleistungs- und Leasingverträge. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnende Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 61. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 117 (Vorjahr 104) Mitarbeiter beschäftigt. Anteilsbesitz
Die Gesellschaft wurde im Jahr 2022 gegründet und verfügt über ein Stammkapital von € 25.000,00. Ein Jahresabschluss liegt noch nicht vor. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Thomas Heitmann, Ingenieur, Sprockhövel Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. Aufsichtsrat Am 21. Februar 2017 wurde ein fakultativer Aufsichtsrat eingerichtet. Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates gehören: Michael Falter, Rechtsanwalt, Vorsitzender des Aufsichtsrats Eric Junkers, Präsident der UNEX-Gruppe Sandra Junkers, Aufsichtsrat der UNEX-Gruppe Paul Peterson, Certified Public Accountant Jason Junkers, Chief Operation Officer der UNEX-Corporation, New Jersey/USA Konzernzugehörigkeit Die HYTORC Technologies GmbH wurde in den Konzernabschluss der UNEX Corporation mit Sitz in Mahwah, New Jersey/USA einbezogen. Die UNEX-Corporation stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.
Sprockhövel, den 11. März 2024 HYTORC Technologies GmbH gez. Thomas Heitmann, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. Mai 2024 festgestellt.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Ingenieurleistungen, insbesondere die Entwicklung, Planung und Vertrieb von Maschinen und Erzeugnissen auf dem Gebiet der Hydraulik, sowie die Herstellung hydraulischer Aggregate. Schwerpunkt ist dabei die Herstellung von Spezialanfertigungen, was das Unternehmen von vielen Anbietern vergleichbarer Größe und Struktur abhebt. Die weitreichenden Verwendungsmöglichkeiten der Produkte tragen außerdem dazu bei, dass die Gesellschaft auch auf der Seite der Abnehmer nicht von der Entwicklung einer bestimmten Branche abhängt. II. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung liefert mit der Entwicklung innovativer Verfahren und Produkte sowie der ständigen Weiterentwicklung bestehender Produktionsprozesse einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zum Ausbau des Geschäfts. In den Geschäftsjahren nach der Corona-Pandemie hat die HYTORC Technologies GmbH ihre Entwicklungsaktivitäten fokussiert hochgefahren. Bestehende Produkte und Verfahren wurden mit einem kurz- bis mittelfristigen Zeithorizont weiterentwickelt, mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet bzw. optimiert, um so den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Zudem wurde die Entwicklung einer neuen Pumpengeneration vorangetrieben, mit der der zukünftige Erfolg des Unternehmens abgesichert werden soll. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Geschäftsjahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Während das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2022 noch um 1,8 % anstieg, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) für 2023 einen Rückgang im preisbereinigten BIP von 0,3 %. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Für das Jahr 2024 zeichnet sich hier eine leichte Erholung ab, da sich sowohl die Preise zu stabilisieren scheinen, als auch eine erste Zinssenkung der EZB bevorsteht. Durch die Herstellung von Spezialanfertigungen im Bereich der Hochdruckhydraulik und industriellen Verschraubungstechnik, ist die HYTORC Technologies GmbH allerdings nicht dem allgemeinen Konkurrenzdruck der Branche ausgesetzt und kann sich daher auch im Vergleich zum internationalen Markt für Hydraulikteile positiv abheben. Die weitreichenden Verwendungsmöglichkeiten der Produkte tragen außerdem dazu bei, dass das Unternehmen auch auf der Seite der Abnehmer nicht von der Entwicklung einer bestimmten Branche abhängt. Trotz des schwierigen Marktumfeldes hat sich das Geschäft der HYTORC Technologies GmbH, gegen den Trend, sehr positiv entwickelt. Insbesondere durch Investitionen bzw. Investitionsprogramme verschiedener Regierungen in die Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Öl- und Gasgewinnung sowie der Windenergiegewinnung, konnte der durch die Corona-Pandemie bedingte Rückgang aus den Vorjahren wieder ausgeglichen werden und ein positiver Trend einsetzen. II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2023 war trotz verschiedener internationaler Krisen und Kriege positiv geprägt. Die Gesellschaft hatte ihre Produktionsabläufe und -einrichtungen in den letzten Jahren schon so weit modernisiert, dass diese in 2023 weiter stabilisiert und optimiert werden konnten. Aufgrund der gestiegenen Absatzzahlen wurden die Produktionskapazitäten wieder hochgefahren und weiter ausgebaut. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 nochmals deutlich um T€ 4.774 bzw. 22,0 % von T€ 21.745 auf T€ 26.519 gestiegen. Der Anstieg der Gesamtleistung ist auf den deutlich besseren Absatz zurückzuführen. Durch die Anstrengungen und weltweiter Marketingaktivitäten des HYTORC-Konzerns ist es gelungen, trotz des krisengeprägten Marktumfeldes das Absatzniveau vor der Corona-Krise zu übertreffen. So konnten aufgrund der guten Marktposition, basierend auf den in den vergangenen Jahren kontinuierlich qualitativ verbesserten Volumenprodukte sowie den in den letzten Jahren erfolgreich eingeführten innovativen Neuentwicklungen, die positive Entwicklung fortgesetzt werden. Die Umsatzerlöse wurden überwiegend auf internationalen Märkten, insbesondere mit der Konzernobergesellschaft in den USA, erzielt. Positive Trends der letzten Jahre, besonders in Asien, im Pazifischen Raum und im Mittleren-Osten, haben sich, von einigen Ausnahmen abgesehen, konjunkturbedingt weiter fortgesetzt. Die Absatzzahlen liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Produkte konnten weiter an die speziellen Bedürfnisse der Märkte angepasst und in ihrem Funktionsumfang erweitert werden. Auch die in den vergangenen Jahren eingeführten qualitätsverbessernden Maßnahmen haben geholfen, die negativen Auswirkungen des krisengeprägten Marktumfelds für die Entwicklung des Unternehmens abzumildern. Die sonstigen betriebliche Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um insgesamt T€ 295 gesunken. Dies ist insbesondere auf einen Rückgang bei den Erträgen aus Währungsumrechnung (- T€ 272) sowie geringere periodenfremde Erträge aus Versicherungsentschädigungen (- T€ 140) zurückzuführen, denen ein Anstieg bei den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (+ T€ 108) gegenübersteht. Der Materialaufwand erhöhte sich überproportional zur Gesamtleistung um T€ 2.339 bzw. 28,7 % von T€ 8.151 auf T€ 10.490. Der Personalaufwand ist - gemessen an der Gesamtleistung - nur moderat um 4,9 % bzw. T€ 375 auf T€ 8.104 gestiegen. Die jahresdurchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich von 104 in 2022 auf 117 in 2023 erhöht. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein deutlicher Anstieg um T€ 1.454 auf T€ 4.234 eingetreten. Hier haben sich in erster Linie Aufwendungen für Leiharbeit und andere Fremdleistungen (+ T€ 627) sowie Mieten für Einrichtungen (+ T€ 253), Instandhaltungsaufwendungen (+ T€ 141) und Wartungskosten für Hard- und Software (+ T€ 112) ausgewirkt. Die Instandhaltungsaufwendungen sind vor allem aufgrund von umfangreichen Umbaumaßnahmen am Produktionsgebäude im Geschäftsjahr 2023 angestiegen. Das Jahresergebnis hat sich aufgrund der vorstehend genannten Effekte gegenüber dem Vorjahr um T€ 261 erhöht und beträgt T€ 2.764. Die Vermögenslage ist durch folgende Veränderungen gekennzeichnet: Das Anlagevermögen hat sich insbesondere aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Investitionen in das Produktionsgebäude um T€ 815 erhöht. Die Abschreibungen sind entsprechend von T€ 317 auf T€ 361 gestiegen. Das Umlaufvermögen ist durch einen erneuten starken Anstieg der Vorräte (+ T€ 1.722) sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (+ T€ 1.183) bei einem gleichzeitigen Rückgang der flüssigen Mittel (- T€ 1.153) um T€ 1.752 angestiegen. Die Passivseite ist durch eine ergebnisbedingte Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 2.764 geprägt. Der tilgungsbedingte Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 238 wurde durch einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ T€ 132) teilweise kompensiert. Die Steuerrückstellungen sind aufgrund von erhöhten Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2023 um T€ 120 auf T€ 88 zurückgegangen. Die sonstigen Rückstellungen sind insbesondere aufgrund einer im Vorjahr gebildeten Drohverlustrückstellung (T€ 146) um T€ 92 gesunken. Die Drohverlustrückstellung wurde im Geschäftsjahr 2023 wieder aufgelöst. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf 86,0 % nach 82,3 % im Vorjahr weiter verbessert. Das Fremdkapital besteht in erster Linie aus Rückstellungen (T€ 737), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, im Wesentlichen aus der Grundstücksfinanzierung (T€ 540) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 617). Die Finanzlage ist als geordnet zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von T€ 687 nach T€ 1.840 im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten können in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele unter Ausnutzung von Lieferantenskonto beglichen werden. C. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens langfristig weiterhin positiv. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 liegen die Umsatzerlöse trotz des angespannten Marktumfelds über denen des Vorjahres. Die positive Entwicklung, welche bereits im Geschäftsjahr 2022 begonnen hat, setzt sich in 2024 fort. Die Investitionsbereitschaft bei den Nutzern unserer innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte, ist auch durch die Marketingaktivitäten der HYTORC-Gruppe deutlich verbessert. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir grundsätzlich eine weitere Verbesserung der Geschäftsentwicklung, so dass die in der Vergangenheit getätigten Investitionen in die Entwicklung, die Modernisierung der Produktionsmittel und Prozesse sowie die Intensivierung der Geschäftsbeziehung mit der Muttergesellschaft und den Schwestergesellschaften zur Erweiterung der Absatzmöglichkeiten, insgesamt eine spürbar positive Umsatzentwicklung zur Folge haben sollten. Die Tragweite der derzeit anhaltenden internationalen Krisen und Kriege auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland ist weiterhin seriös nicht zu beschreiben. Allerdings werden die damit verbundenen Konsequenzen, u. a. Rohstoffknappheit und -preise, Umbau der Energieversorgung sowie der generelle Anstieg der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unsicherheiten, nicht ohne Auswirkungen auf unsere Gesellschaft bleiben. Auch wenn aktuell keine präzise Einschätzung zur wirtschaftlichen Relevanz getroffen werden kann, erwarten wir jedoch, dass das Unternehmen aufgrund der Art des Geschäftsmodells gut vorbereitet ist. Wir gehen daher für die Zukunft bis auf Weiteres von einer weiteren, deutlichen Verbesserung der Umsatzerlöse und der operativen Ergebnisse aus. D. Bericht über die Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht 1. Umfeld- und Branchenrisiken Aufgrund der guten Bezugs- und Absatzmöglichkeiten ist die Gesellschaft im Vergleich zur allgemeinen Branchensituation im Handel mit Maschinenteilen gut strukturiert. Es haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr keine nennenswerten Forderungswertberichtigungen aus dem Handelsgeschäft ergeben. Bezüglich der möglichen Auswirkungen der aktuellen internationalen Krisen und Kriege verweisen wir auf den Prognosebericht in Abschnitt C. Abhängig von den weiteren, jeweils schwer zu prognostizierenden Entwicklungen, sind auch bedeutsame Umfeld- und Branchenrisiken mit entsprechenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nicht auszuschließen. 2. Leistungswirtschaftliche Risiken Im Rahmen des Risikomanagements der Gesellschaft setzen wir in 2024 auf der Beschaffungsseite weiterhin verstärkt auf ein Second-Source-Modell, um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu verringern. In der Vergangenheit getätigte Investitionen in die Qualitätssicherung ermöglichen eine deutlich verbesserte Qualitätskontrolle der beschafften Waren. Dies wird sich auch weiterhin positiv auf die Produktqualität auswirken. Die in den vergangenen Jahren umgesetzten Optimierungen im Produktionsprozess sowie kontinuierliche Anpassungen in der Entwicklungsabteilung führen zu einer deutlichen gesteigerten Produktivität. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbaren Zahlungsziele unter Ausnutzung von Lieferantenskonti beglichen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen in üblichem Umfang und werden durch die Anwendung des strengen Niederstwertprinzips berücksichtigt. Darüber hinaus ist durch die interne Organisationsstruktur der Gesellschaft eine stetige und zeitnahe Überwachung der Zahlungsverpflichtungen und Forderungsbestände sichergestellt, womit eine frühzeitige Aufdeckung etwaiger Risiken gewährleistet wird. Bestandsgefährdende Risiken sind auch im neuen Geschäftsjahr nicht zu erwarten. II. Chancenbericht Durch die Herstellung von Spezialanfertigungen im Bereich der Hochdruckhydraulik und industriellen Verschraubungstechnik ist die HYTORC Technologies GmbH nicht dem allgemeinen Konkurrenzdruck der Branche ausgesetzt und kann sich daher auch im Vergleich zum internationalen Markt für Hydraulikteile positiv abheben. Die weitreichenden Verwendungsmöglichkeiten tragen, bei normalen konjunkturellen Rahmenbedingungen, außerdem dazu bei, dass die Firma auch auf der Seite der Abnehmer nicht von der Entwicklung einer bestimmten Branche abhängt. Dementsprechend wollen wir die positive Entwicklung der Gesellschaft weiter fortsetzen. Unter der Voraussetzung, dass sich die aktuellen, weltweiten Krisen nicht weiter verschlechtern, könnten die Marketingaktivitäten der HYTORC-Gruppe sowie die Funktionserweiterungen an unseren Produkten, die für das Jahr 2024 geplant sind, dazu führen, dass die finanziellen Leistungsindikatoren aus dem Prognosebericht übertroffen werden. Die Anfertigung von Spezialteilen, sowie deren Weiterentwicklung, welche die HYTORC Technologies GmbH von ihrer Konkurrenz abhebt, wird weiter vorangetrieben, um die gute Marktposition auch für die Zukunft zu sichern und auszubauen. Zusammenfassend kann man feststellen, dass sich im Gesamtbild aufgrund der weltweiten Krisen, eine Veränderung der Risiken- und Chancenlage ergeben hat. E. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Sprockhövel, den 11. März 2024 HYTORC Technologies GmbH gez. Thomas Heitmann, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HYTORC Technologies GmbH, Sprockhövel: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HYTORC Technologies GmbH, Sprockhövel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYTORC Technologies GmbH, Sprockhövel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 15. März 2024 DORNBACH
GmbH
Siegel gez. Schewiola, Wirtschaftsprüfer gez. Brendt, Wirtschaftsprüfer |
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