wpd construction GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
René Ittryk seit 23.2.2023 | Geschäftsführer |
Carsten Dipl. Kfm. (FH) Schulz seit 1.7.2010 | Prokura |
Hartmut Heiner Dr. Brösamle seit 31.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
wpd infrastruktur GmbHBietigheim-BissingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die wpd infrastruktur GmbH (im Folgenden kurz: Gesellschaft) hat ihren Sitz in Bietigheim - Bissingen. Das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Stuttgart, HRB 302032. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 bis und 10 Jahren) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 1 und 8 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden neben den Einzelkosten, die die Aufwendungen für bezogene Leistungen und Personalaufwendungen betreffen, auch Gemeinkosten als prozentualer Zuschlag auf die in den Einzelkosten verrechneten Personalaufwendungen angesetzt. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer), soweit möglich, offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Hinsichtlich des Anlagevermögens und der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz verweisen wir auf die Angabe in der Anlage zum Anhang. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Zusammensetzung:
Verbindlichkeitenspiegel Die nachfolgende Darstellung enthält die Angaben zu den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen insgesamt EUR 12.753.105,36 (Vorjahr: EUR 1.167.120,02). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Die wpd infrastruktur GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener und nahe stehender Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die wpd infrastruktur GmbH derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die wpd infrastruktur GmbH schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. IV. Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden Personen geführt:
Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 25 Arbeitnehmer beschäftigt, wobei es sich ausschließlich um Angestellte handelte. Vergütungen der Geschäftsführung Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) HGB unterbleiben entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine besonderen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft bis zur Fertigstellung des Jahresabschlusses zu verzeichnen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wurde in den Konzernabschluss der wpd GmbH mit Sitz in Bremen einbezogen. Die wpd GmbH, Bremen, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss der wpd GmbH, Bremen, wird im Unternehmensregister offengelegt.
Bietigheim - Bissingen, den 5. März 2024 gez. Dr. Hartmut Brösamle, Geschäftsführer gez. René Ittyk, Geschäftsführer LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2023WPD INFRASTRUKTUR GMBHI. Grundlagen des Unternehmens Die wpd infrastruktur GmbH wurde im Jahre 1994 in der Rechtsform der GmbH gegründet. Einzige Gesellschafterin ist die wpd onshore GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremen. Die wpd infrastruktur GmbH erstellt schlüsselfertig die Infrastruktur für Wind- und Solarparks. Darunter versteht man den Bau der Fundamente, der Wege, der parkinternen Verkabelung, der Übergabestationen sowie des externen Kabels zwischen dem Wind-/Solarpark und dem Umspannwerk. Auch die Errichtung von Umspannwerken gehört zum Leistungsumfang der wpd infrastruktur GmbH. Darüber hinaus erstellt die Gesellschaft die notwendigen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Kompensation der Flächenversiegelung und des Eingriffs in die Landschaft. Der Leistungsumfang variiert je nach Projekt. Gegenstand des Leistungspakets ist zum Teil auch die Lieferung der Windenergieanlagen (WEA) selbst - insbesondere bei Repowering-Projekten. Die Gesellschaft ist dabei ausschließlich für Onshore Projekte (also Windparks an Land) in Deutschland tätig. Die wpd infrastruktur GmbH errichtet im Wesentlichen Projekte für Gesellschaften der wpd-Gruppe in Deutschland. Bei der wpd-Gruppe handelt es sich um Gesellschaften, die dem Konzernverbund der wpd GmbH angehören. Im Jahr 2023 wurden erneut Projekte für externe Auftraggeber realisiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland wurden gemäß Angaben des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) im Berichtsjahr 745 Windenergieanlagen onshore mit einer Leistung von 3.567 MW installiert. Das entspricht einer durchschnittlichen Leistung von 4,79 MW pro WEA. Im Vorjahreszeitraum betrug der Zubau 551 WEA mit einer Leistung von 2.403 MW (4,36 MW/WEA). Damit ergab sich - bezogen auf die installierte Leistung - eine Steigerung von etwa 50% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen beziehen sich auf den Brutto-Zubau an Windenergieleistung. (Deutschland in Zahlen | BWE e.V. (wind-energie.de) - Abruf am 6.2.2024) Für 2024 würde ein Nettozubau von 8 GW installierter Leistung benötigt, um das gesetzte Ziel von 69 GW installierter Leistung zu erreichen. Das würde bei einer durchschnittlichen installierten Leistung je WEA von 4,8 MW einen Zubau von mindestens 1.666 Windenergieanlagen bedeuten. Die Branche erwartet jedoch nur einen Zubau zwischen 3.600 und 4.100 MW (750 - 850 WEA). (Deutsche Windguard - Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland - Jahr 2023) - Abruf am 6.2.2024) Somit werden die Zubauzahlen gegenüber den Vorjahren wohl weiter leicht ansteigen. Sie liegen allerdings noch immer deutlich unter denen der Jahre vor 2019 und auch unter den von der Regierung ausgegebenen Zielen. Grund hierfür sind fehlende Genehmigungen, aufgrund von fehlender Flächenverfügbarkeit und zu langen Genehmigungsverfahren. In der Politik ist das Problem der fehlenden Genehmigungen jedoch zwischenzeitlich angekommen und es wird entsprechend gegengesteuert. Die Verfügbarkeit von Flächen soll nun durch verbindliche Zielvorgaben für jedes Bundesland erhöht werden und im Rahmen der Umsetzung der EU-Notfallverordnung sollen Genehmigungen für Windparks bis zum 30.06.2024 in einem vereinfachten Verfahren erteilt werden. Aller Voraussicht nach wird diese Frist um ein weiteres Jahr verlängert. Die Einführung einer Kommunalabgabe, die Standortgemeinden wirtschaftlich an den Erträgen eines Windparks auf ihrem Gemeindegebiet partizipieren lässt, sorgt bereits jetzt für eine höhere Akzeptanz. Somit werden mittelfristig deutlich höhere Genehmigungs- und Realisierungszahlen erwartet. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr wurden die Windparks Achim-Bollen (A&E), Altenau (Infrastruktur), Am Hainberg (Infrastruktur), Antrup (Infrastruktur), Helbedündorf-Holzthaleben (A&E), Högen (1 WEA & Infrastruktur), Kladrum II (Infrastruktur), Klinksberg-Humberg (Infrastruktur), Oldendorf-Kuhla (Infrastruktur), Oyle-Bühren (1 WEA), Roggenkamp (Infrastruktur), Salzbergen-Bexten (Infrastruktur), Teltow C (Infrastruktur), Wilstedt Süd (Infrastruktur) und Wunderburg (5 WEA inkl. Fundamente) sowie das Umspannwerk Bankewitz fertiggestellt. Darüber hinaus wurden Teilleistungen für den Solarpark Wiernsheim Ortental (ext. Verkabelung & Zuwegung, Übergabestation, Picknickplatz) erstellt. Am 31.12.2023 waren 93 (Teil-)Projekte angearbeitet. Die im vergangenen Jahresabschluss aufgestellte positive Prognose konnte leider nicht ganz erfüllt werden. Ausschlaggebend hierfür waren zum einen eine Reihe von Projekten, deren Bau zum Ende des Kalenderjahres noch nicht abgeschlossen werden konnte und zum anderen unerwartete Kostensteigerungen bei einigen Projekten. Dies war auch im Berichtsjahr bei einzelnen Projekten zu beobachten. Negativ beeinflusst wurde das Gesamtergebnis auch durch das Finanzergebnis. Aufgrund zahlreicher kreditfinanzierter Vorfinanzierungen (etwa von Umspannwerken und Transformatoren) ergab sich im Jahresverlauf eine hohe Zinslast, die das operativ positive Ergebnis ins Minus drückte. Das Jahr 2023 war geprägt durch eine deutliche gestiegene Zahl an abgeschlossenen Projekten und einer Ausweitung der Zahl angearbeiteter Projekte mit entsprechend hohen Anzahlungen seitens der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 26 Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Bau- und Elektroingenieure, Projektingenieure, Landschaftsplaner sowie eine Controllerin. Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für ihren Einsatz und ihre Leistungen, die Voraussetzung sind, um die Zukunft der Gesellschaft auch weiterhin erfolgreich zu gestalten. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Der Umsatz erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 33.557. Die Gesamtleistung fällt um TEUR 37.445 höher aus, da der Umsatz um TEUR 33.557 höher ausfällt und die Bestandsveränderung unfertiger Erzeugnisse um TEUR 3.888 gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Umsätze setzen sich weit überwiegend aus der Erstellung der Wege- und Netzinfrastruktur, der schlüsselfertigen Errichtung von Windenergieanlagen und Umspannwerken und der Erbringung von Ausgleichsmaßnahmen für Windparks zusammen. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 113) sowie zahlreiche weitere kleinere Geschäftsvorfälle führen im Berichtsjahr zu sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 163). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 36.404 erhöht. Die Erhöhung der Personalkosten von TEUR 1.667 (Vorjahr) auf TEUR 2.051 im Berichtsjahr ergibt sich aufgrund von Gehaltsanpassungen und Personalveränderungen. Planmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen führen im Berichtsjahr zu Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 19). Darüber hinaus waren im Berichtsjahr Abschreibungen von TEUR 264 (Vorjahr: TEUR 332) auf angearbeitete Projekte vorzunehmen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 1.111 auf TEUR 698 vermindert. Das Finanzergebnis verschlechtert sich um TEUR 243 gegenüber dem Vorjahr. Abschreibungen auf Finanzanlagen haben sich nicht ergeben. b) Finanzlage Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.493 (Vorjahr: TEUR 2.499). Der Cash- Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt EUR -986 (Vorjahr: TEUR -3.382). c) Vermögenslage Im Berichtsjahr besteht das Anlagevermögen im Wesentlichen aus Sachanlagen von TEUR 31, im Übrigen aus immateriellen Vermögensgegenständen von TEUR 2. Die Sachanlagen setzen sich am Bilanzstichtag überwiegend aus Hardwareinvestitionen zusammen. Im Umlaufvermögen haben sich die unfertigen Leistungen von TEUR 50.507 auf TEUR 76.710 erhöht. Die geleisteten Anzahlungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 25.175 (Vorjahr: TEUR 30.219). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 69.629 auf TEUR 81.570 und werden offen von den Vorräten abgesetzt. Auf Projekte wurden im Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 264 vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 313 auf TEUR 588 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im gleichen Zeitraum von TEUR 451 auf TEUR 153 vermindert. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich am Bilanzstichtag im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen zusammen. Am Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital TEUR 5.357 (Vorjahr: TEUR 5.614) und die bilanzielle Eigenkapitalquote 23,2% (Vorjahr: 37,7%) der insgesamt TEUR 23.059 (Vorjahr: TEUR 14.884) umfassenden Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.995 (Vorjahr: TEUR 1.627) beinhalten im Wesentlichen die verschiedenen Projekte der Gesellschaft betreffende Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich von TEUR 1.970 auf TEUR 2.534. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 12.753 (Vorjahr TEUR 1.167). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen am Bilanzstichtag im Wesentlichen Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten 2023. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen wirtschaftlichen Kennzahlen für die Gesellschaft sind ein ausreichender Jahresüberschuss sowie eine dauerhaft ausreichende Liquidität. Diese Ziele wurden in den vergangenen Jahren fast immer erreicht. Im Durchschnitt aller realisierten Projekte konnte bisher immer eine gute Umsatzrendite erzielt werden. Im Berichtsjahr ergibt sich jedoch ein Verlust. Die meisten Kennzahlen zeigen allerdings eine grundsätzlich positive Tendenz. Der Ausblick auf das kommende Jahr ist klar positiv. Die Genehmigungszahlen in Deutschland steigen endlich wieder und in den kommenden Jahren wird mit deutlich höheren Realisierungszahlen als 2019 bis 2022 gerechnet. Die Zahl der angearbeiteten Projekte hat sich signifikant erhöht, so dass in 2024 mit deutlichen Anstiegen bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen ist. Die wpd-Gruppe als maßgeblicher Auftraggeber der Gesellschaft plant im Jahr 2024 mit Aufbauzahlen von mindestens 54 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 462 MW. Hinzu kommen 5 Solarparkprojekte mit einer Gesamtleistung von 155 MWp. Es wird davon ausgegangen, dass die wpd infrastruktur GmbH in diesem Jahr mindestens die folgenden Projekte neu realisieren bzw. mindestens mit dem Bau der folgenden 13 Windparks beginnen wird: Bredentin 2, Bredentin 3, Gnutz Nord, Jördenstorf I, Kalletal, Kleuterbach, Klinksberg-Humberg (4. BA), Leese Loccum, Mühlen Eichsen, Oberperl (1. BA), Osdorf, Treppendorf Erweiterung und Wasbeck/Ehndorf. Damit ist der Baubeginn von insgesamt 54 Windenergieanlagen mit mindestens 462 MW zu installierender Leistung für das Jahr 2024 geplant. Darüber hinaus wird die wpd infrastruktur auch geringe Leistungen (z.B. die Übergabestation) für die zu errichtenden Solarparks Amstetten, Blankensee, Gerbstedt, Lautlingen Süd und Veringenstadt Süd der wpd-Gruppe übernehmen. Insgesamt wird in 2024 mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Existenzbedrohende Risiken sind nicht zu erkennen. Die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird als stabil eingeschätzt. Die deutsche Politik und insbesondere die aktuelle Bundesregierung hat hohe Ausbauziele für Wind onshore festgelegt und die wpd-Gruppe verfügt über eine große Pipeline im deutschen Markt. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die wpd Gruppe auch zukünftig ein wichtiger Player im deutschen Markt sein wird und die Gesellschaft in den kommenden Jahren eine ausreichende Zahl an Projekten umsetzen wird. IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. Es besteht eine Zweigniederlassung der Gesellschaft in Bremen. Eine weitere Zweigniederlassung in Potsdam befindet sich in Gründung.
Bietigheim-Bissingen, den 5. März 2024 Die Geschäftsführung gez. Dr. Hartmut Brösamle gez. René Ittyk Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die wpd infrastruktur GmbH, Bietigheim - Bissingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der wpd infrastruktur GmbH, Bietigheim-Bissingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wpd infrastruktur GmbH, Bietigheim-Bissingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 5. März 2024 RKH
GmbH
gez. Witt, Wirtschaftsprüfer gez. Thieben, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. |
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