Herstellung von Büromöbeln
thomas GmbH
Industriestraße 10, 99427 Weimar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Ulke seit 27.3.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.00% | |
| 8.40% | |
| 8.40% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
thomas GmbHWeimarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023
HRB 512618, JenaAnhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die thomas GmbH ist beim Registergericht Jena unter der Nummer HRB 512618 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer kleinen Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1-3 HGB auf. Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Rangrücktritt der ehemaligen Gesellschafterin thomas beteiligungen GmbH, Simmern, sowie der neuen Gesellschafterin thomas newco GmbH, Luckau Zur Vermeidung der Folgen der bilanziellen Überschuldung hat die ehemalige Gesellschafterin thomas Beteiligungen GmbH am 12. März 2013 in Höhe von EUR 135.000,00 sowie am 28. April 2016 in Höhe von EUR 305.000,00 sowie am 30. April 2024 in Höhe von EUR 450.000,00 für einen Teil ihrer Forderungen eine unwiderrufliche Rangrücktrittserklärung abgegeben. Die Muttergesellschaft thomas newco GmbH hat zudem am 30. April 2024 in Höhe von EUR 250.000,00 für einen Teil ihrer Forderungen eine unwiderrufliche Rangrücktrittserklärung abgegeben. Die bilanzielle Überschuldung ist zum Bilanzstichtag gegeben. Der Jahresabschluss unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. 2. Erläuterungen und Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz hat die Gesellschaft die Bilanzform im Sinne des § 266 HGB gewählt. Abweichend von der Gliederung des § 266 Abs. 2 HGB wurden unter Bezugnahme des § 265 Abs. 5 HGB der zusätzliche Posten "Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber nicht verbundene Unternehmen der thomas-Gruppe" in die Bilanz aufgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gliederung entspricht im Wesentlichen dem § 275 Abs. 2 HGB. Es wurde als ergänzende Ergebnisposition das "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" ausgewiesen. Die immateriellen Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten, abzüglich linearer Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Zugänge des Berichtsjahres zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort voll abgeschrieben. Die halbfertigen Bauleistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten und anteilige Gemeinkosten. Das Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB zur Einbeziehung von angemessenen Teilen der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessener Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten wird nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat gemäß § 268 Abs. 5 HGB Abschlagszahlungen für erbrachte und vom Auftraggeber geprüfte Bauleistungen sowie erhaltene Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt, soweit diesen Zahlungen bilanziell entsprechende Bestände gegenüberstehen. Nur soweit eine erhaltene Abschlagszahlung den Wert der halbfertigen Baumaßnahme übersteigt, wird diese Zahlung als erhaltene Anzahlung auf Bestellungen unter den Verbindlichkeiten passiviert. Grundlage der Abschlagszahlungen sind vom Auftraggeber geprüfte Abschlagsrechnungen für erbrachte Teilleistungen. Die zur Rechnungslegung notwendigen Feststellungen der Teilleistungen erfolgen gemeinsam mit dem Auftraggeber. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Den erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen oder der Einstellung erwarteter Rechnungskürzungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,0 % (i. Vj. 2,0 %) auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Der Kassenbestand ist mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Aktive latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen der Handels- und Steuerbilanz gebildet und mit dem zum Zeitpunkt der Realisierung erwarteten Steuersatz bewertet. Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen den erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach den Vorgaben des § 253 Abs. 2 HGB mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2023 ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind in Höhe von EUR 1.538.820,45 (i. Vj. EUR 1.323.077,31) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.467.066,78 (i. Vj. EUR 1.164.224,06) sind innerhalb eines Jahres fällig und waren zum Zeitpunkt der Berichtserstellung bis auf EUR 1.341.690,37 beglichen. Die Forderungen gegen der thomas-next nicht verbundene Unternehmen der thomas-gruppe in Höhe von EUR 11.879,44 (i. Vj. EUR 1.260,45) resultieren vollständig aus Forderungen aus Lieferungen und Leistun- gen und waren zum Zeitpunkt der Berichtserstellung vollständig beglichen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 59.874,23 (i. Vj. EUR 157.592,80) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Aktive latente Steuern in Höhe von EUR 655,59 (i. Vj. EUR 1.000,48) beruhen auf Unterschiedsbeträgen zwischen den Wertansätzen der Handels- und Steuerbilanz. Für die bestehenden Verlustvorträge für Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer werden keine aktiven latenten Steuern erfasst, da eine Nutzung der Verlustvorträge innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht mit ausreichender Sicherheit gewährleistet werden kann. Das Gezeichnetes Kapital beträgt EUR 150.000,00 (i. Vj. EUR 150.000,00) und ist zum Bilanzstichtag in voller Höhe einbezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 1.368.812,82 (i. Vj. EUR 1.368.812,82) entspricht dem Eigenkapital der verschmolzenen Gesellschaft Thomas GmbH, Weimar. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen Bilanzverlust in Höhe von EUR -2.657.020,74 (i. Vj. EUR -2.122.497,46) aus. Dieser ergibt sich aus einem Verlustvortrag in Höhe von EUR -2.122.497,46 sowie dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von EUR -534.523,28. Sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 427.092,74 (i. Vj. EUR 346.772,88) resultieren im Wesentlichen aus Beträgen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 218.015,49 (i. Vj. EUR 153.626,24), für Personalrückstellungen in Höhe von EUR 52.697,25 (i. Vj. EUR 90.831,64), ausstehende Rechnungen und Rechtstreitigkeiten in Höhe von EUR 147.200,00 (i. Vj. EUR 95.765,00), für Steuerberatung in Höhe von EUR 4.600,00 (i. Vj. EUR 2.000,00), für Abschlussprüfung in Höhe von EUR 2.080,00 (i. Vj. EUR 2.050,00) sowie für die Jahresabschlusserstellung in Höhe von EUR 2.500,00 (i. Vj. EUR 2.500,00). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach den Vorgaben des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.915.028,68 (i. Vj. EUR 2.728.024,62) sind vollständig innerhalb von 5 Jahren fällig. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 4.652 (i. Vj. TEUR 4.609) resultieren aus Gewährleistungsverträgen zu Gunsten von verbundenen Unternehmen. Aufgrund des Projektfortschritts einzelner Bauprojekte wird nicht von einer Inanspruchnahme im Wesentlichen Umfang ausgegangen. Sonstige Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Verträge mit Dritten über unterschiedliche Laufzeiten abgeschlossen. Insgesamt ergeben sich somit finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 104.674,56 (Barwert EUR 98.377,22), welche sich gegenüber dritten Unternehmen auf EUR 81.639,06 (Barwert EUR 76.314,80) sowie gegenüber der thomas-next nicht verbundenen Unternehmen der thomas-gruppe auf EUR 23.035,50 (Barwert EUR 22.062,42) belaufen. Zudem hat die Gesellschaft mit der thomas beteiligungen GmbH einen Pachtvertrag über die Überlassung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen. Die Aufwendungen für Pachtzinsen sind vom Umfang der Nutzung der überlassenen Vermögensgegenstände abhängig. Für das Geschäftsjahr 2023 betragen sie EUR -259.649,04 (i. Vj. EUR -268.271,18). 5. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahlen Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gesellschaft gliedert sich wie folgt:
Außerbilanzielle Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags, Finanz- und Vermögenslage zu erwarten ist. Gesellschafterverhältnis Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr 2023 bestellt: Herr Alexander Schell, Kirchberg Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HBG Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der thomas newco GmbH, Luckau einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Weimar, den 03. Mai 2024 Alexander
Schell
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