Gasversorgung Dingolfing Verwaltung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Thumann seit 4.8.2023 | Prokura |
Kerstin Taitsch seit 3.5.2022 | Prokura |
Robert Heider seit 3.5.2017 | Geschäftsführer |
Josef Maidl seit 12.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Dingolfing | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stadtwerke Dingolfing GmbHDingolfingJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023RECHTSFORM a) Unternehmensform, Rechtsgrundlage Die Stadtwerke Dingolfing wurden mit Notarvertrag vom 04.07.2008 rückwirkend zum 01.01.2008 in die neue Rechtsform Stadtwerke Dingolfing GmbH übergeleitet. Einziger Gesellschafter ist die Stadt Dingolfing. Für die Beschäftigten der Stadtwerke erfolgte die Umwandlung zum 01.07.2008. Ab diesem Zeitpunkt gilt der Tarifvertrag TV-V. Die Gesellschafterversammlung vom 11.03.2020 hat eine Erhöhung des Stammkapitals um 5.000.000,00 € beschlossen. Das neue Stammkapital beträgt damit 11.700.000,00 €. b) Versorgungsumfang Die Stadtwerke betreiben folgende Betriebszweige im Querverbund:
Fremdbezug, Eigenerzeugung, Verteilung, sonstige Aktivitäten
Eigengewinnung und Verteilung
Eigenerzeugung und Verteilung
a) Stadtbus (Fahrer und Busse werden von der Firma Eichberger Reisen GmbH & Co. KG, Thyrnau bei Passau, durch einen Vertrag angemietet) b) Parkdeck am Auenweg im Eigenbesitz c) Tiefgarage Zentrum als Betreiber d) Parkdeck am Bahnhof als Betreiber e) Tiefgarage Teisbach als Betreiber Stromversorgung 1. Allgemein Durch den Wegfall der Versorgungsgrenzen im liberalisierten deutschen Strommarkt umfasst das Versorgungsgebiet das gesamte Stadtgebiet Dingolfing. Die Belieferung an Energiekunden außerhalb der eigenen Stromnetze beschränkt sich regional. Der überwiegende Teil des Energiebedarfs wird durch Zukauf von der Kooperationsgesellschaft Ostbayerischer Versorgungsunternehmen mbH gedeckt. Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahr mit 52.003.293 kWh um starke 9,72 % (Vorjahr: 47.394.238 kWh). Daneben wird in geringem Umfang Strom aus dem eigenen und fremden Blockheizkraftwerken in das Stromnetz eingespeist. Die eingespeiste EEG-Strommenge zum Weiterverkauf an die TenneT TSO GmbH wird aus drei Wasserkraftwerken, zwei Biomasse-Anlagen und 1216 Photovoltaikanlagen (davon 22 eigene Anlagen, zusätzlich 2 Anlagen im Netz der Bayernwerk AG) erzeugt. Im Energieverkauf konnte trotz der Einsparungen auf Grund gesetzlicher Regelungen resultierend aus dem Ukrainekrieg eine Steigerung um 6,74 % auf 50.358.217 kWh (Vorjahr: 47.180.272) erzielt werden. Dies ist auf die gestiegenen Vertriebsaktivitäten und den im Jahr 2023 äußerst günstigen Vertriebspreis zurückzuführen. Die Stromeinspeisung in das Netz der Stadtwerke Dingolfing GmbH erzielte im Jahr 2023 den Wert in Höhe von 23.441.447 kWh (Vorjahr: 23.984.907 kWh). Die Stadtwerke Dingolfing GmbH ist seit 2012 an mittlerweile vier Windparks der Energieallianz Bayern GmbH & Co. KG als Gesellschafter beteiligt. Mit diesen Beteiligungen erzeugen die Stadtwerke im Jahr 2023 ca. 4,4 Mio. kWh Strom aus erneuerbaren Energien. Zudem sind die Stadtwerke Dingolfing GmbH an der Solarenergie Bayern GmbH & Co. KG beteiligt in welcher aktuell 40 MWp PV Leistung an verschiedenen Standorten in Bayern entwickelt werden. Durch die Unfähigkeit des Bundes eine eigene Entlastungspraxis für die Bürgerinnen und Bürger angesichts der exorbitant gestiegenen Energiepreise zu schaffen, wurde dies auf die Versorger abgewälzt. Mit den Energiepreisbremsen wurden unausgegorene Bürokratiemonster geschaffen, die nun von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mühsamst abzuarbeiten sind und einer Branche aufgedrückt wurden, die in einer tiefgreifenden Transformation steckt. 2. Angabe gemäß § 6b Abs. 7 EnWG Die Stadtwerke Dingolfing GmbH führt gemäß § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten für die Tätigkeit im Bereich Elektrizitätsverteilung und eine andere Tätigkeit ("sonstige Aktivitäten") innerhalb des Elektrizitätssektors (sowie auch für die Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors). Der Bereich Elektrizitätsverteilung umfasst dabei den Betrieb des Stromverteilungsnetzes in den Netzgebieten der Kommune. Zudem werden für den neuen Messstellenbetrieb sowie für energiespezifische Dienstleistungen (gegenüber einem verbundenen Unternehmen im Tätigkeitsbereich "Gasverteilung") getrennte Konten geführt. In der anderen Tätigkeit innerhalb des Elektrizitätssektors sind unter anderem die vertrieblichen Aktivitäten der Stadtwerke Dingolfing GmbH, die Straßenbeleuchtung inklusive der Dienstleistungen hierfür und die Tätigkeiten in der Breitbandversorgung enthalten. Mit den Tätigkeitsabschlüssen 2023 erfüllen die Stadtwerke die Berichtspflichten nach § 6b EnWG (unter Berücksichtigung der Festlegungen der Regulierungsbehörde) sowie nach § 3 MsbG (Messstellenbetriebsgesetz). Zudem führen die Stadtwerke in der internen Rechnungslegung die erforderlichen getrennten Konten und erstellen jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung für die Elektrizitätsverteilung, für energiespezifische Dienstleistungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen im Tätigkeitsbereich Gasverteilung sowie für den Messstellenbetrieb. Wasserversorgung Die Stadtwerke versorgen das Stadtgebiet von Dingolfing mit Ausnahme von Teilen der früheren Gemeinde Frauenbiburg. Dieses Gebiet wird vom Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Vils beliefert. Die Stadtwerke deckten bis Ende 2009 den Wasserbedarf ausschließlich durch eigene Gewinnungsanlagen aus dem Wasserschutzgebiet Spiegelbrunn. Um die Wasserversorgung der Stadt Dingolfing langfristig sicherzustellen, gründeten die Stadtwerke im Jahre 2008 mit dem Zweckverband Mittlere Vils die gemeinsame Gesellschaft "Wasserservice Daibersdorf GmbH". Die gemeinsame Gesellschaft konnte im Jahre 2009 den Bau von zwei neuen Brunnen fertig stellen und bereits im Oktober den Probebetrieb aufnehmen. Im Dezember wurde der Anschluss an das Leitungsnetz der Stadtwerke fertig gestellt. Ab März 2010 konnte der Echtbetrieb in Produktion gehen. Seitdem können die Stadtwerke mit 250.000 cbm Wasser pro Jahr aus dem neuen Gewinnungsgebiet beliefert werden. Zudem haben die Stadtwerke im Jahr 2021 eine Verbundleitung zur benachbarten Wasserversorgung Mallersdorf zur weiteren Verbesserung der Versorgungssicherheit gebaut. Zum 01.01.2023 wurde eine Neukalkulation der Wasserpreise turnusmäßig durchgeführt. Das Ergebnis ergab eine Erhöhung des Wasserpreises. Diese Maßnahme wurde mit Beschluss des Aufsichtsrates zum 01.04.2023 umgesetzt. Seit dem 01.01.2009 ersetzt die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) die alte Satzung der Stadt Dingolfing. Die Wasserförderung aus den eigenen Brunnen sank im Geschäftsjahr 2023 um 0,27 % auf 1.786.566 m3 (Vorjahr: 1.791.466 m3), der Bezug der Wasserservice Daibersdorf GmbH sank ebenfalls um 82,1 % auf 46.757 m3 (2023: 261.147 m3). Somit konnte eine Gesamtmenge von 1.833.323 m3 (Vorjahr: 2.052.613 m3) gefördert werden. Der Wasserverkauf blieb im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant bei 1.673.669 m3 (Vorjahr: 1.663.762 m3) Wärmeversorgung Im Jahre 2009 begannen die Planungen der Stadtwerke zusammen mit der Stadt Dingolfing das bestehende Fernwärmenetz deutlich auszubauen. Dabei konnten die Verhandlungen mit dem Landkreis für die Wärmeversorgung der landkreiseigenen Schulen (Berufsschule, Gymnasium und Realschule) erfolgreich abgeschlossen werden. Das 1993 erbaute Blockheizkraftwerk konnte diese Wärmemenge nicht mehr bewältigen. Im August 2009 wurde mit dem Neubau eines Heizkraftwerkes am Höhengraben begonnen. Im Januar 2010 konnten bereits alle damals angeschlossenen Kunden vom neuen Biomasse-Heizwerk versorgt werden. Die Stadt Dingolfing und die Stadtwerke erwarten sich vom Biomasse-Heizwerk eine regionale Wertschöpfung der zahlreichen Land- und Forstbetriebe, eine zukunftsorientierte, preissichere und stets verfügbare, auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Wärmeversorgung. Als Brennstoff kommt Hackgut zum Einsatz. Die Bereitstellung des Biomassebrennstoffs erfolgt durch die Einkaufsgesellschaft mit der Forstbetriebsgemeinschaft Aitrach-Isar-Vils, namentlich die Biomasse Vertrieb Ostbayern GmbH (vormals Biomasse Heizwerk Dingolfing GmbH). Dadurch ist eine enge Kooperation mit den Waldbauern aus der Region geschaffen worden. Um der gestiegenen Nachfrage nach Wärme nachzukommen, wurde 2013 ein zusätzlicher Biomasse-Heizkessel in die bestehende Anlage integriert. Herz der Anlage sind damit zwei Biomassekessel mit einer Nennwärmeleistung von 6.500 kW. Zur Abdeckung von Leistungsspitzen bzw. als Ausfallreserve ist ein Ölheizkessel mit einer Nennleistung von 5.000 kW installiert. In Spitzenlastzeiten kann ergänzend noch die Energie aus einem Pufferspeicher mit 60 cbm Fassungsvermögen genutzt werden. Das bestehende BHKW ist als zusätzliche Redundanz in die Wärmeerzeugung integriert. Um die Wärmekunden mit der erzeugten Energie versorgen zu können, wurde die bestehende Wärmetrasse auf ca. 13.000 m erweitert. Über diese Wärmeleitung wird umweltfreundlich erzeugte Wärme zu den Verbrauchern geliefert. Es werden damit ca. 5.100 t CO 2 pro Jahr eingespart. Mit Wärme werden städtische und landkreiseigene Liegenschaften und Einrichtungen, das Kreisklinikum Dingolfing, Mietobjekte der Baugenossenschaft eG und einige private und gewerbliche Kunden versorgt. Auf Grund der gesetzlichen Vorgaben zur Dekarbonisierung des Wärmesektors planen die Stadtwerke eine weitere Wärmeerzeugung im Stadtgebiet Dingolfing zu errichten und in die Bestandsinfrastruktur zu integrieren. Der Wärmeabsatz im Jahr 2023 nahm um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr ab und betrug 19.877.316 kWh (Vorjahr: 20.099.131 kWh). Grund für die Reduktion dürften die milde Witterung und die Einsparverordnungen der Regierung sein. Verkehrsbetrieb 1. Parkdeck am Auenweg Das Parkdeck am Auenweg wurde in 2017 generalsaniert. Dabei erneuerte man den Fahrbahnbelag in allen Ebenen, ersetzte die alte Beleuchtung durch LED-Lampen und strich die Decken und Wände innen und außen. Zusätzlich ergänzte man das Parkdeck mit einem Stahldach, um dem Gebäude die notwendige Abdichtung zu geben und die Attraktivität, im Sommer durch Schatten und im Winter durch mehr Schutz vor Schnee und Eis, zu erhöhen. Die Einfahrten waren im Berichtszeitraum mit 50.146 nahezu konstant zum Vorjahr mit 50.355. 2. Tiefgarage Zentrum Die Tiefgarage Zentrum, die sich im Eigentum der Stadt Dingolfing befindet, wird von den Stadtwerken als Betreibergesellschaft geführt. 3. Parkdeck Bahnhof Das Parkdeck am Bahnhof, das sich im Eigentum der Stadt Dingolfing befindet, wird von den Stadtwerken als Betreibergesellschaft geführt. 4. Tiefgarage Teisbach Die im Jahr 2020 neueröffnete Tiefgarage Teisbach, die sich ebenso im Eigentum der Stadt Dingolfing befindet, wird von den Stadtwerken als Betreibergesellschaft geführt. 5. Stadtbus Am 01.07.1997 wurden vier neue Buslinien eingeführt. Mit dem Roten, Blauen, Grünen und Gelben DINGO wurde ein modernes attraktives Stadtbus-Konzept erstellt. Vier Stadt-Niederflur-Linienbusse, Mercedes Citaro K, bedienen von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr abends das Stadtgebiet Dingolfing sowie die Stadtteile Teisbach, Frauenbiburg, Schermau, Höfen, Schönbühl, Ober- und Unterbubach, Brunn und Gaubitzhausen. 2013 wurden die Personenbeförderungsleistungen im Stadtbuslinienverkehr der Stadt Dingolfing europaweit ausgeschrieben. Seit 01.01.2014 wird diese Dienstleistung von der Firma Eichberger Reisen GmbH & Co. KG aus Thyrnau bei Passau geleistet. Die Beförderungszahlen blieben im Jahr 2023 wieder auf einem sehr guten Niveau von 331.124 (Vorjahr: 343.261) Bereits zum Ende des Jahre 2020 wurde mit der Neukonzipierung der Dingolinien begonnen. Hierbei wurde das komplette Dingoliniennetz einer gründlichen Analyse unterzogen und zudem wurde eine Umstellung auf elektrisch betriebene Busse beschlossen. In Zukunft werden sechs statt vier Linien von den Dingobussen befahren. Die neue Dingoära startete pünktlich zum 01.01.2024. Zusammenfassung 2023 Die Stadtwerke Dingolfing GmbH schließt das Wirtschaftsjahr 2023 mit einer Bilanzsumme von 69.537.735,73 € ab. Die Bilanzsumme ist damit gegenüber dem Vorjahr um 30,59 % gestiegen. Die Anlagenintensität (Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen) beläuft sich auf 76,34 % (im Vorjahr 80,85 %). Die Eigenkapitalquote beträgt 88,55 % (im Vorjahr 82,88 %). Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital und das mittel- bis langfristige Fremdkapital gedeckt. Die Finanzlage ist stabil. Zu Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung sei im Detail auf die Erläuterungen im Anhang verwiesen. Für die einzelnen Betriebszweige wurden folgende Investitionen getätigt (Werte vor Abzug von Zuschüssen und inkl. Umbuchungen/Abgänge Anlagen im Bau):
Aus dem gesamten Anlagevermögen konnten 2.566.297 € an Abschreibungen entnommen werden. Für die einzelnen Betriebszweige wurden folgende Betriebsergebnisse (vor Steuern) ausgewiesen:
Die nicht unmittelbar betrieblichen Erträge betrugen 249.305 €, die Ertragssteuern 0 €. Daraus ergibt sich ein Unternehmensergebnis nach Steuern von 1.282.241 €. Die Verbesserung des Unternehmensergebnisses gegenüber dem Wert laut Wirtschaftsplan ist hauptsächlich auf die Steigerung des Ergebnisses der Sparte Stromversorgung zurückzuführen. Hier konnten in der Energiekrise viele Kunden gewonnen werden und verschiedene Risikopositionen mussten im Großkundenvertrieb nicht realisiert werden. Zudem fielen die Ergebnisse der Sparten Wasser und Verkehrsbetrieb günstiger aus als im Wirtschaftsplan kalkuliert. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Stromversorgung Gerade die kleinen und mittleren Stadtwerkeunternehmen werden zukünftig große Probleme haben die jüngsten gesetzlichen Maßnahmenpakete, wie etwa die Verordnung über die Anreizregulierung der Energieversorgungsnetze, sinnvoll in die Praxis umzusetzen. Vor diesem Hintergrund ist eine neue Einschätzung der künftigen Entwicklung des Stromabsatzmarktes notwendig. Hier stellt sich die Frage, welche strategischen Optionen die traditionell kommunal geprägten Energieversorger haben und wie sie sich dieser Herausforderung stellen können. Dieser Trend wird durch einen immer höheren Grad der Eigenversorgung samt Speichertechnologie durch den Kunden selbst bestärkt und wirkt sich negativ auf den Absatz aus. Verstärkt wird dieser Trend sicherlich ab dem Jahr 2021, wenn die Post EEG -Ära beginnt und die ersten Anlagen aus der EEG-Förderung fallen. Hier bestehen auch Chancen für die Stadtwerke, die durch das Anbieten von Dienstleistungen im Zuge der Direktvermarktung der nicht mehr geförderten Stromerzeugung, sowie einem möglichen Speicherverkauf realisiert werden können und somit auch ein Kundenbindungsinstrument geschaffen werden könnten. Aufgrund des Beschlusses der BNetzA hinsichtlich der Festlegung der Eigenkapitalzinssätze für die vierte Regulierungsperiode Strom rechnet die Geschäftsführung ab dem Geschäftsjahr 2024 mit rückläufigen Ergebnissen im Stromnetzbereich. Kurz- und mittelfristig muss die Zielsetzung sein, vernünftige Problemlösungen zu finden, rückläufige Erlöse sowohl auf der Vertriebs- als auch bei der Netzsparte zu kompensieren. Dabei muss ein Weg gefunden werden, der sowohl akzeptable Versorgungssicherheit als auch eine wirtschaftliche Unternehmensführung gewährleistet. Ein zentraler Punkt wird hier auch der bereits verstärkte Ausbau des Privatkunden- und Gewerbevertriebs in den umliegenden Gemeinden sein. Die aktuelle Beschaffungssituation an den Energiemärkten löst auch bei den Stadtwerken ein enormes Umdenken aus. Das Controlling der Vertriebsprognose hat innerhalb kurzer Zeit an massiver Bedeutung gewonnen, will man kurzfristige Nachkäufe am Spotmarkt und hohe Kosten für Ausgleichsenergie vermeiden. Hierbei hat sich die Beschaffungsstrategie der Stadtwerke als sehr richtig dargestellt, da bereits annährend 100 % der prognostizierten Vertriebsmenge bis einschließlich Frontjahr 2025 zu relativ günstigen Preisen im Vergleich zum aktuellen Marktniveau beschafft wurden. Somit bleibt lediglich das Risiko der Strukturierung und der Prognoseunsicherheit. Aktuell konnten viele Kunden gewonnen werden, da nach den jüngsten Krisen ein verlässlicher Lieferant wie die Stadtwerke Dingolfing GmbH wieder mehr im Fokus ist. Jedoch sind durch das aktuell sinkende Marktniveau Billiganbieter wieder auf dem Vormarsch und der Vertriebsdruck erhöht sich. Zudem schreitet der Ausbau des Stadtgebiets mit Breitband voran. Nun gilt es viele Kunden an das aufgebaute Breitbandnetz der Stadtwerke aktiv anzuschließen, um somit die Mieteinnahmen zu steigern. Ein Hauptgrund des Breitbandausbaus war auch der Aufbau eines Smart Grids, um die Netzintelligenz zu erhöhen und der erhöhten volatilen Einspeisung aus erneuerbaren Energien Rechnung zu tragen. Neben dem weiteren eigenwirtschaftlichen Ausbau der Breitbandinfrastruktur setzten die Stadtwerke in Zukunft auch auf das Anbieten von Endkundendienstleistungen in den Bereichen Internet, Telefonie und Fernsehen über ihr eigenes Glasfasernetz. Hierdurch sollen weitere Umsatz- und Ergebnispotentiale gehoben und auch die Attraktivität der Stadtwerke gesteigert werden. In kurzer Zeit konnten bereits annähernd 1000 Kunden für die Dingoflat gewonnen werden, Tendenz stark steigend. Mitte des Jahres 2023 erfolgte der Start des TV-Angebots. Wasserversorgung Zum 01.01.2023 wurde eine Neukalkulation der Wasserpreise turnusmäßig durchgeführt. Das Ergebnis ergab eine Erhöhung des Wasserpreises. Diese Maßnahme wurde mit Beschluss des Aufsichtsrates zum 01.04.2023 umgesetzt. Diese Anpassung ist als zentraler Baustein für die zukünftigen Ergebnisse der Wasserversorgung zu sehen, da die Verkaufsmengen ausschließlich an das Verhalten der Abnehmer und der Auftragslage im Gewerbe gekoppelt sind und von den Stadtwerken nicht beeinflusst werden können. Verluste im mittleren sechsstelligen Bereich sollten somit der Vergangenheit angehören und sich auf ein vernünftiges Maß beschränken bei gleichzeitig immer noch sehr attraktiven Wasserpreisen. Zudem wurde mit dem neuen Wasserpreis ein zusätzliches Unterhaltsbudget realisiert. Dadurch soll die leicht unterdurchschnittliche Sanierungsrate der Infrastruktur gehoben werden. Fernwärmeversorgung Mit einer verkauften Wärmemenge von knapp 20.000.000 kWh konnte man den guten Vorjahresabsatz bestätigen. Mit dem bisher umgesetzten Ausbau des Leitungsnetzes erreicht man derzeit die Kapazitätsgrenzen der Versorgung. Durch Optimierungsmaßnahmen, in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Wärmekunden, sehen die Stadtwerke die Möglichkeit weiteres Erschließungspotential im Bereich Fernwärme zu generieren. Aktuell arbeiten die Stadtwerke an einem zukunftsträchtigen Konzept zur Erweiterung des Fernwärmenetzes. Dazu ist jedoch der Aufbau eines weiteren Erzeugungsstandortes von Nöten, da die Kapazitäten der beiden vorhandenen Biomasseheizkessel mit den aktuellen und den bereits geplanten Anschlussnutzern ausgereizt sind. Hier sehen die Stadtwerke gute Chancen sich in ihrem bestehenden Geschäftsfeld weiter zu etablieren und einen größeren Schritt mit der Fernwärme in Richtung Privatkundenanschlüsse gehen zu können. Hierzu konnten bereits Grundstücksflächen gesichert werden und die detaillierte Projektierung des Vorhabens ist im Gange. Verkehrsbetrieb Beim Verkehrsbetrieb, der sich in die vier Dingo-Linien und das Parkdeck am Auenweg unterteilt, handelt es sich um Dauerverlustgeschäftsbereiche. Da die bereits erwähnte Neukonzeption der Dingolinien in einer Erweiterung des Liniennetzes von 4 auf 6 Linien inklusive der Miteinbeziehung der Nachbargemeinden Loiching und Gottfrieding mündete, gehen die Stadtwerke hier ab dem Jahr 2024 von einem erhöhten Defizit aus. Da das Defizit sehr stark vom Erhalt von Förderungen des Busunternehmers, sowie des Strompreises abhängig ist, kann aktuell noch keine genauere Prognose über die gestiegenen Kosten getroffen werden. Die Benutzungszahlen des Parkdecks am Auenweg konnten einnahmeseitig beinahe konstant im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Im Bereich der Kurzzeitparker machten sich die ausgefallenden Veranstaltungen wie einer der verkaufsoffenen Sonntage oder das Dingfest wiederholt bemerkbar. Diese sollen im Jahr 2024 wieder vollständig stattfinden. Trotz der negativen Ertragslage ist dieser Betriebszweig als absolut notwendig zu betrachten. Gasversorgung Dingolfing GmbH & Co. KG Die Stadtwerke sind seit 01.01.2017 mit 51 % an der Gasversorgung Dingolfing GmbH & Co KG (GVD) beteiligt und zeichnen sich für die kaufmännische Betriebsführung verantwortlich, die weiteren 49% hält die Energie Südbayern GmbH und übernimmt die technische Betriebsführung. Das Gasverteilnetz der Gesellschaft umfasst die Stadt Dingolfing, sowie die Gemeinden Loiching und Gottfrieding. Mit beiden Gemeinden konnten die auslaufenden Konzessionsverträge im Jahr 2017 verlängert werden. Somit steht die GVD auf einer soliden Grundlage, bestehend aus 3 langfristigen Konzessionsverträgen. Die Nachfrage nach Erdgashausanschlüssen ist nach den massiv gestiegenen Großhandelspreisen für Erdgas und nach Ausbruch des Ukrainekrieges stark gesunken. Die aktuellen Äußerungen der Bundesregierung deuten auf einen noch schnelleren Erdgasausstieg, vor allem auf die russischen Importmengen bezogen, hin. Auch die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wird tiefgreifende Einschnitte in der Gasverteilnetzbranche hervorrufen, welche aktuell noch nicht abzusehen sind. Die Stadtwerke interpretieren das Gasverteilnetz nach wie vor als Verteilnetz für Gase und nicht lediglich für Erdgas. Es wird weiterhin ein Potential hinsichtlich grüner Gase und in Richtung Wasserstoff gesehen. Auf Grund der gesunkenen Eigenkapitalzinssätze für die 4. Regulierungsperiode Gas müssen die Stadtwerke mit sinkenden Beteiligungserträgen rechnen. Sonstige aktuelle Entwicklungen In der Beteiligungsgesellschaft GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG liefen im Oktober 2017 die Verträge mit der BMW AG bezüglich des Betriebs der im BMW Werk ansässigen KWK-Anlagen aus, was für die Stadtwerke einen empfindlichen Rückgang der Beteiligungserträge ab dem Wirtschaftsjahr 2019 zur Folge hatte. Die wegfallenden Beteiligungserträge können nur zum Teil durch die Erträge aus der GVD kompensiert werden. Es finden laufend Gespräche über eine Fortführung der Zusammenarbeit in dieser Gesellschaft statt. Ein erstes Projekt mit einer Beteiligung an einer Pelletsproduktionsstätte konnte bereits erfolgreich umgesetzt werden und ging Ende 2018 in Betrieb. Da die Nachfrage nach Pellets stetig höher wird, wurde in weitere Pelletspressen investiert. Im Jahr 2022 konnte auch die erste Ausschüttung aus dieser Gesellschaft realisiert werden. Auch ist der Bau einer 750 kwp PV-Anlage auf dem Dach der Pelletsproduktionsstätte abgeschlossen, was zu weiterem, wenn auch relativ geringem, Ausschüttungspotential dieser Gesellschaft führt. Im April 2023 wurde die GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG in die UP Energiewerke GmbH umgewandelt. Zudem erhöhten die Stadtwerke Dingolfing GmbH ihren Anteil an der Beteiligung auf 50 %. Hintergrund war der direkt bevorstehende Vertragsabschluss bezüglich eines Leuchtturmprojekts im Bereich der erneuerbaren Wärmeerzeugung mit der BMW AG. Dieses Projekt soll Mitte 2025 in Betrieb gehen und mit annähernd 100 Mio kWh gelieferter Wärme an das BMW Group Werk Dingolfing zu dessen Dekarbonisierung im Wärmesektor beitragen. Somit werden den Stadtwerken mittelfristig wieder beträchtlich höhere Ausschüttungsbeträge aus der UP Energiewerke GmbH zufließen können. Zudem befindet sich die UP Energiewerke GmbH in einem Angebotsverfahren, welches den Aufbau von ca. 15 MWp Photovoltaik auf den Standorten der BMW AG in Dingolfing und Regensburg beinhaltet. Die Tochtergesellschaft Biomasse Heizwerk Dingolfing GmbH erweitert ihr Geschäftsvolumen enorm. Aus diesem Grund wurde diese zum 01.07.2023 in die Biomasse Vertrieb Ostbayern GmbH umbenannt. Zusammenfassende Risikobeurteilung Bei den Stadtwerken Dingolfing sind aus Sicht der Geschäftsführung derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Alle Risiken - wie Risiken aus der Entwicklung der Energiemärkte, der Regulierung, technische Risiken aus erforderlichen Sanierungen, Absatzrisiken und Ausfallrisiken von Kunden, Risiken im Zusammenhang mit den Beteiligungsgesellschaften, personelle Risiken und IT-Risiken sowie die aktuellen Risiken aufgrund der Corona-Krise und des Ukraine Krieges (siehe hierzu nachfolgend) - werden sorgfältig verfolgt und überwacht. Über besondere Vorkommnisse und die Abwicklung des Wirtschaftsplanes wird dem Aufsichtsrat berichtet. Nachtragsbericht und zusammenfassende Prognose Die Coronapandemie scheint überwunden. Als Folge erwarten die Stadtwerke Dingolfing GmbH lediglich geringe Forderungsabschreibungen hinsichtlich möglicher Insolvenzen resultierend aus der Pandemie. Die hohe Gesetzesintensität und Regulatorik der Bundesregierung, welche den Fachverbänden keine vernünftigen Fristen für Kommentierungen der Gesetzesvorhaben liefert und auf Grund deren Schlagzahl die IT-Entwicklung nicht mehr qualitativ arbeiten kann, stellen für das tägliche Arbeiten und auch die Attraktivität der Versorgungsbranche ein sehr hohes Risiko dar. Der Krieg in der Ukraine dauert weiter an. Um mögliche Risiken für die Stadtwerke frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, beschäftigen sich die Stadtwerke noch intensiver mit der Versorgungssicherheit sowie Cybersicherheit und deren Folgen. Konkrete Auswirkungen eines weiter eskalierenden Krieges, auch im Nahen Osten, und mögliche Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft sind derzeit nicht absehbar. Zumindest haben sich die Großhandelspreise für Strom wieder etwas normalisiert. Auch im Geschäftsjahr 2024 sind somit einige Anzeichen erkennbar, die zu einer Gefährdung der Ziele des Wirtschaftsplans führen können, jedoch wie beschrieben schwer quantifizierbar sind. Wesentliche Abweichungen von den Planwerten oder Vorkommnisse bedeutenden Ausmaßes werden unmittelbar im Aufsichtsrat berichtet. Aktuell wird im Vergleich zum Berichtsjahr mit leicht steigenden Umsatzerlösen und einem negativen Unternehmensergebnis im mittleren sechsstelligen Bereich gerechnet.
Dingolfing, im März 2024 Stadtwerke Dingolfing GmbH Dipl.-Ing. (FH) und techn. Betriebswirt (IHK) B.A. (DH Josef Maidl Robert Heider Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang der Stadtwerke Dingolfing GmbH, Jahresabschluss zum 31.12.20231. Allgemeine Angaben Die Stadtwerke Dingolfing GmbH, Dingolfing, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 7519 eingetragen. Der Jahresabschluss der Stadtwerke Dingolfing GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht §266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Ergänzend zu den nachfolgenden allgemeinen Grundsätzen verweisen wir im Detail auf die entsprechenden Erläuterungen zur Bilanz (Abschnitt 3). Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend der Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die in der Bilanz als "Anlageähnliche Rechte" bezeichneten Vermögensgegenstände betreffen in voller Höhe "entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" im Sinne des §266 HGB. Die Zugänge im Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Bei Eigenleistungen umfassen die Herstellungskosten Fertigungslöhne und Fertigungsmaterial sowie entsprechende Gemeinkosten. Anteilige Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Planmäßige Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauer wird nach den amtlichen Afa-Tabellen (soweit auch handelsrechtlich vertretbar) und unter Berücksichtigung branchenüblicher Besonderheiten festgelegt. Die Bilanzierung der Anteile an verbundenen Unternehmen, der Beteiligungen, der Wertpapiere sowie der sonstigen Ausleihungen erfolgt grundsätzlich mit dem Nenn- bzw. Anschaffungswert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Bei nur vorübergehender Wertminderung wird keine Abschreibung vorgenommen. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Das Ausfallrisiko wird durch aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde sind Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (i.S.d. §42 Abs. 3 GmbHG). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Im Berichtszeitraum wurde kein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Empfangene Ertragszuschüsse Es wurden keine empfangenen Ertragszuschüsse im Berichtsjahr gebucht. Rückstellungen Die Rückstellungen werden nach dem Grundsatz der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung gebildet und zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahrecht des § 274 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung A) Anlagevermögen Das Anlagevermögen einschließlich der Anzahlungen auf Anlagen veränderte sich im Wirtschaftsjahr wie folgt: I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
II. Sachanlagen mit Anlagen im Bau und Anzahlungen a) Anschaffungswerte
Am Bilanzstichtag betrugen die "Unfertigen Bauten" 2.749.886,70 €. Anzahlungen auf Anlagen sind mit 1.378,85 € gebucht. b) Abschreibung
c) Restbuchwerte
III. Finanzanlagen
Der Abgang in Höhe von 14.184,56 € beinhaltet eine Tilgung von Arbeitgeberdarlehen (1.556,14 €) sowie eine Auskehrung (12.628,42 €) aus der Beteiligung Windpark Zieger GmbH & Co.KG. Der Zugang von 6.390.438,28 € stellt eine Einlage (6.185.275,65 €) in die Kapitalrücklagen sowie eine Einzahlung (166.667,00 €) in das Stammkapital der Beteiligung UP Energiewerke GmbH dar. Ebenso wurde eine Einlage (38.495,63 €) in das Pflichtkapital der Beteiligung Solarenergie Bayern GmbH & Co.KG gebucht. Die Sachanlagen und immateriellen Anlagewerte sind in der Anlagenbuchhaltung nachgewiesen. Die Entwicklung des Sachanlagevermögens nach Anschaffungswerten, Abschreibungen und Restbuchwerten ist aus dem Anlagennachweis 2023 einzeln ersichtlich, der in einer Zusammenfassung als Bilanzanhang beigefügt ist. Die Anlagenzugänge bei den Gemeinsamen Anlagen belaufen sich auf 416.277,11 €. (einschl. Umbuchungen und ohne Zugänge Anlagen im Bau) Hiervon entfallen 33.600,04 € auf immaterielle Wirtschaftsgüter. In das Gebäude Wollerstr. 3 wurden 305.989,36 € investiert. Für Büroeinrichtungen wurden 48.600,19 € aufgewendet. Der Rest in Höhe von 28.087,52 € wurde in sonst. Gem. Anlagen investiert. Bei der Stromversorgung ist ein Zugang von 3.629.913,37 € gebucht. (einschl. Umbuchungen und ohne Zugänge Anlagen im Bau) Hiervon entfallen 1.580.421,10€ auf Betriebseinrichtungen (davon 68.251,63€ Breitband) und 1.638.469,21 € auf Kabelleitungen (davon 1.200.081,69 € Breitband). Immaterielle Wirtschaftsgüter schlagen mit 33.084,19 € zu Buche. Für Hausanschlüsse wurden 729.696,01 € (davon 635.297,61 € Breitband) und für Zähler 81.843,54 € aufgewendet. In die Ladesäulen wurden 55.471,10 € investiert und eine Förderung von 9.900,00 € in Abzug gebracht. Der Rest von 55.466,63 € teilt sich auf in Werkzeuge (18.086,75 €), Empfangsseite Internet/Telefon (116,46 €) und Fuhrpark (37.263,42 €). Bei den Hausanschlüssen wurden Baukostenzuschüsse in Höhe von 181.652,00 € (davon 87.253,60 € Breitband) und bei der NS Kabelleitung wurden 352.986,41 € verrechnet. Die Zugänge bei der Wasserversorgung belaufen sich auf 859.283,18 €. (einschl. Umbuchungen und ohne Zugänge Anlagen im Bau) Hiervon wurden 669.407,22 € für Rohrleitungen und 70.449,44 € für Hochbehälter investiert. Für Zähler wurden 4.816,23 € aufgewendet. Hausanschlüsse schlagen mit 78.378,80 € zu Buche. Der Rest von 79.447,06 € teilt sich auf in Werkzeuge (1.084,92 €) und Sonst. Einrichtung (78.362,14 €). Immaterielle Wirtschaftsgüter wurden keine gebucht. Bei den Hausanschlüssen wurden Baukostenzuschüsse in Höhe von 43.215,57 € in Abzug gebracht. Im Verkehrsbetrieb wurden 2023 13.345,26 € in Sonst. Einrichtungen investiert. Bei der Fernwärmeversorgung ist ein Zugang (einschl. Umbuchungen) von 179.687,51 € zu verzeichnen. Hiervon entfallen 23.886,25 € auf Gebäude und 98.819,38 € auf Betriebseinrichtung. Für Hausanschlüsse wurden 82.834,27 € investiert. Der Rest in Höhe von 2.950,00 € wurde bei immateriellen Wirtschaftsgütern gebucht. Bei den Hausanschlüssen wurden Baukostenzuschüsse in Höhe von 28.802,39 € in Abzug gebracht. In das Parkdeck wurde 2023 nichts investiert. Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich die Anlagezugänge einschl. Umbuchungen aber ohne Zugänge bei Anzahlungen auf Anlagen und unfertige Bauten wie folgt:
Die Bewertung der Anlagenzugänge erfolgt wie bisher mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Bei den in Eigenleistung erstellten Anlagen wurde bei den Lohnaufwendungen der interne Verrechnungssatz angesetzt. Anzahlungen auf Anlagen wurden im Berichtsjahr 2023 in Höhe von 1.378,85 € ausgewiesen. Als Anlagenabgänge wurden in 2023 insgesamt 129.257,17 € (Anschaffungswerte Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) verbucht. Daraus ergab sich ein Ertrag aus Anlagenabgang in Höhe von 126,05 €. Die Entwicklung der Anlagen im Bau:
Gemeinsame Anlagen
Die Restbuchwerte und die normalen Abschreibungen in v. H. bezogen auf die Anschaffungswerte betragen: Restbuchwerte ohne immaterielle Anlagewerte, Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau
Durchschnittliche Abschreibungssätze
Der Restbuchwert der gesamten Stadtwerke GmbH ohne immaterielle Anlagewerte erhöhte sich von 32,28 % auf 33,24 %. Der durchschnittliche Abschreibungssatz fiel auf 2,12 %. Die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.016.019,38 € enthalten eine Beteiligung an der Biomasse Vertrieb Ostbayern GmbH (vormals Biomasse Heizwerk Dingolfing GmbH) in Höhe von 30.000,00 €. Für die Gasversorgung Dingolfing GmbH & Co. KG werden 3.973.269,38 € und 12.750,00 € für die Gasversorgung Dingolfing Verwaltung GmbH ausgewiesen. Die Beteiligungen weisen einen Stand von 8.528.337,14 € aus. Hier ist die Beteiligung an der UP Energiewerke GmbH (vormals GHD - Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG in Höhe) von 7.527.913,98 €, die Beteiligung an der Wasserservice Daibersdorf GmbH mit 246.144,86 €, eine Beteiligung an der KOV mit 2.556,46 €, eine Beteiligung an der Energieallianz Bayern GmbH & Co. KG mit 20.000,00 €, eine Beteiligung am Windpark Zieger GmbH & Co. KG in Höhe von 151.839,95 €, sowie eine Beteiligung Windpark Neutz GmbH & Co. KG von 137.399,04 € gebucht. Die Beteiligung an der Energieallianz Bayern Projekt GmbH & Co. KG ist mit 80.000,00 € eingebucht. Die Anteile am Windpark Oerlenbach GmbH & Co. KG betragen 100.442,80 €. Die Anteile am Windpark Wadern-Wenzelstein GmbH & Co. KG schlagen mit 101.534,42€ und die Beteiligung an der Solarenergie Bayern GmbH & Co. KG mit 160.505,63 € zu Buche. Die Wertpapiere sind mit 19.554,00 € bewertet. Bei den sonst. Ausleihungen ist im Wirtschaftsjahr 2023 kein Ausweis. Die Abschreibung auf die Anschaffungen von beweglichen Wirtschaftsgütern erfolgt im Wirtschaftsjahr 2023 linear und monatsgenau. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG mit einem Anschaffungswert bis 800,00 € sofort abgeschrieben. B) Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe veränderten sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
Der Materialausgang betrug 2022 477.251,09 € und 2023 501.958,73 €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.776.780,43 € beinhalten in der Hauptsache Forderungen aus Installationsgeschäften sowie Forderungen aus der Verbrauchsabrechnung abzüglich der Pauschalwertberichtigung EW und WV. Die Forderungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 854.297,25 €.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 91.067,84 € (Vorjahr 14.094,42 €) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (100.000,00 €) stellt ein Betriebsmitteldarlehen an die Biomasse Vertrieb Ostbayern GmbH dar. Bei den Forderungen an die Stadt wird ein Betrag von 291.064,10 € ausgewiesen. Diese sind Installationsforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände - sonstige Forderungen - verringerten sich um 129.629,00 € auf 723.512,03 €. Diese Forderungen gliedern sich wie folgt:
Der Kassenbestand und die Guthaben bei den Kreditinstituten stieg gegenüber dem Vorjahr um 6.180.069,45 € auf 12.889.794,43 €. A) EIGENKAPITAL I. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital blieb gegenüber dem Vorjahr mit 11.700.000,00 € unverändert. II. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 16.160.978,00 € auf 47.208.621,08 €. Diese Mehrung ergibt sich aus Bareinlagen des Gesellschafters. III. Gewinnrücklagen - andere Gewinnrücklagen Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr (604.421,82 €) wurde mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag Im Berichtszeitraum wird kein Gewinn- bzw. Verlustvortrag ausgewiesen. V. Jahresüberschuss Für das Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Gewinn von 1.282.241,37 €. Laut Konzessionsabgabeberechnung wird für EW eine Zahlung in Höhe von 538.668,69 € an die Stadtverwaltung vorgenommen. Nach der Mindestgewinnberechnung ist für den Geschäftsbereich WV eine Konzessionsabgabe in Höhe von 189.543,13 € abzuführen. B) EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE Die empfangenen Ertragszuschüsse werden aufgrund der AVB Strom und AVB Wasser für Anschlussleitungen und Hausanschlüsse erhoben und werden bei den Investitionen EW 534.638,41 €, bei WV 43.215,57 € und bei der Fernwärme 28.802,39 € bei den entsprechenden Bilanzpositionen in Abzug gebracht. C) RÜCKSTELLUNGEN Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:
Aufgrund des vollständigen Urlaubabbaus zum Bilanzstichtag waren keine Urlaubsrückstellungen zu bilanzieren. D) VERBINDLICHKEITEN Übersicht über die Verbindlichkeiten zum 31.12.2023.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat ein Betrag von 315 T€ (Vj 556 T€) eine Restlaufzeit bis einem Jahr und ein Betrag von 1.214 T€ (Vj 3.355 T€) eine Restlaufzeit größer einem Jahr. 1. Der Darlehensstand (einschließlich Darlehen von der Stadt) entwickelte sich 2023 wie folgt:
2. Bei erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden im Berichtszeitraum 2023 0,00 € ausgewiesen. 3. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten vor allem Fremdstrombezugskosten und abgerechnete Erd-, Bau- und Montageleistungen. In dieser Position sind 239.445,03 € (Vorjahr 235.533,50 €) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. 4. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde bestehen aus der Konzessionsabgabe EW (641.015,74 €), Konzessionsabgabe WV (225.556,32 €), sonstige Schulden Kreditoren (24.991,67 €) und Kanalbenutzung- Schmutzwasser- Regenwasser in Höhe von 17.670,19 €. 5. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Überzahlungen Debitoren (7.009,99 €), Ökosteuer (82.000,00€) Umsatzsteuer (223.200,33 €), Lohnsteuer (756,72 €), sonstige Verbindlichkeiten (1.904,62 €), sonstige Verbindlichkeiten Kreditoren (16.322,98 €) und Verbindlichkeiten aus Stromeinspeisung (360.971,86 €) enthalten. E) RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Bei der passiven Rechnungsabgrenzung wurde keine Buchung vorgenommen. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse ohne Eigenverbrauch und nach Abzug der Ökosteuer entwickelten sich wie folgt:
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die gesamten Umsatzerlöse um 7.693.771 € oder 35,24 %, 2022 war eine Verringerung von 929.814 € oder 4,08 % zu verzeichnen. Die Erlöse aus dem Stromverkauf erhöhten sich um 6.129.059 € oder 37,91 %. Damit stammen 75,51 % aller Umsatzerlöse aus dem Stromverkauf. Die sonstigen Umsatzerlöse EW fielen um 124.808 € oder 11,43 %. Die Umsatzerlöse Provider stiegen um 146.676 € oder 120,29 %. Bei den sonstigen Umsatzerlösen Provider ist eine Steigerung von 29.937 € oder 166,22 % zu verzeichnen. Beim Wasserverkauf ist eine Steigerung 726.957 € oder 31,56 % zu verzeichnen. Die sonstigen Umsatzerlöse WV erhöhten sich um 63.543 € oder 173,57 %. Die Erlöse aus dem Strom- und Wasserverkauf sind in Mengen- und Absatzdaten noch näher erläutert. Beim Verkehrsbetrieb wurden durch den Fahrkartenverkauf 122.198 € (Vorjahr 125.587 €) erzielt. Verkauft wurden 46.792 (Vorjahr 41.812) Einzelkarten, 123 (Vorjahr 81) Familienkarten, 547 Kirta-Card(Vorjahr 487), 3.838 (Vorjahr 3.536) Mehrfachkarten, 2.210 (Vorjahr 1.730) Monatskarten, 158 (Vorjahr 126) Jahreskarten. Insgesamt sind 2023 331.124 (Vorjahr 343.261) Beförderungen erzielt worden. Der Zuschuss für Linienverkehr wurde von der Stadtverwaltung vereinnahmt und beträgt daher 0 €. Die Erträge aus Parkplatzvermietung stiegen um 1.815 € oder 3,40 %. Die Einnahmen aus Werbeflächenvermietung vermehrten sich um 52 € oder 0,48 % und die sonst. Umsatzerlöse VB stiegen um 18.691 € oder 323,71 %. Der Ertrag aus Fernwärme erhöhte sich um 695.946 € oder 44,21 %. Die Wohnungsmieten stiegen um 311 € oder 0,41 %. Bei den sonstigen Erträgen GVD, Stadtverwaltung zeigt sich eine Erhöhung von 7.979 € oder 3,25 %. 2. Andere Aktivierte Eigenleistungen Der Gesamtaufwand für Löhne und Gehälter einschließlich der Sozialabgaben wird in der Position 5 ausgewiesen. Die nicht sofort aufwandsfähigen Personalkosten für die in Eigenleistung erstellten Investitionen sind dabei als Erlös unter Position 2 aufgeführt. Die aktivierten Eigenleistungen gliedern sich wie folgt:
Die Leistungen insgesamt erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 34.564 € oder 18,43 %. 3. Übrige betriebliche Erträge Diese Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die übrigen betrieblichen Erträge fielen um 207.093 € oder 69,11 %. Die sonstigen Erträge bestehen aus Erträgen Gemeinsam (-5.239,71 €), EW (25.932,71 €), WV (63.643,79 €) und Fernwärme (3.841,31 €). Die sonstigen Erträge betreffen im Wesentlichen Kostenerstattungen. 4. Materialaufwand Diese Aufwendungen gliedern sich wie folgt:
Die Gesamtaufwendungen in Position 4 erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 um 4.801.084 € oder 31,13% (Vorjahr Minderung um 1.872.336 € oder 10,83 %). Bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe, sowie für bezogene Leistungen sind die Energiebezugskosten der beherrschende Faktor. In Prozentpunkten ausgedrückt sind dies 79,96 %. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Energiebezugskosten um 4.238.311 € oder 35,52 %. Um 6,07 % oder 1.609 € fiel der Aufwand bei den Treib- und Brennstoffen für die eingesetzten Fahrzeuge und Notstromaggregate. Die Kosten für Materialentnahme aus dem Lagerbestand und Materialdirektverbrauch stiegen um 38.918 € oder 10,70 %. Die Kosten bei den Liefer- und Leistungen von Fremdfirmen erhöhten sich um 524.319 € oder 16,93%. Der Betrag in Höhe von 3.621.185 € wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Aufwand für bezogene Leistungen ausgewiesen. 5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter Die Löhne und Gehälter veränderten sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt:
Die Löhne stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1,27 % und die Gehälter stiegen um 13,86 %. Somit stiegen die Kosten für Löhne und Gehälter um 243.456 € oder 10,17 %. b) soziale Abgaben Die sozialen Abgaben gliedern sich wie folgt:
Es war folgender Personalbestand zu verzeichnen:
Der Personalbestand am 31.12.2023 hat sich von 56 auf 55 Mitarbeiter verringert. 6. Abschreibungen und Wertberichtigung auf Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte Die ordentlichen Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die ordentlichen Abschreibungen erhöhten sich insgesamt um 85.715 € oder 3,46 %. Von den panmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen entfallen auf:
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG mit einem Anschaffungswert bis zu 800,00 € sofort abgeschrieben. Die Abschreibung in Höhe von 103.149 € verteilt sich wie folgt:
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen Aufwendungen enthalten folgende Positionen:
Insgesamt erhöhten sich die unter Punkt 7 aufgeführten sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 484.975€ oder 22,56 %. Verlust aus Anlagenabgängen wurden im Berichtsjahr mit 1.788 € gebucht. Die Abschreibungen auf Forderungen erhöhten sich um 7.980 € oder 120,87 %. Bei der Konzessionsabgabe sind 189.543,13 € für den Geschäftsbereich Wasser gebucht. Mieten und Pachten erhöhten sich um 37.167 € oder 19,98 %. Ein Rückgang von 25.233 € oder 20,02 % ergab sich bei den Versicherungen und eine Mehrung von 15.826€ oder 34,99 % beim Bürobedarf. Die Postgebühren stiegen um 14.206 € oder 21,27 % und die Werbungskosten um 145.916 € oder 143,79 %. 10.638 € oder 67,79 % wurden bei den Reisekosten, Gästebewirtung mehr gebucht. Andere Dienst- und Fremdleistungen erhöhten sich um 225.523 € oder 29,66 %. Bei Sonstiges war eine Minderung von 12.692 € auf 143.462 € zu verzeichnen. 8. Erträge aus Beteiligungen Hier wird bei der Beteiligung Windpark Oerlenbach eine Gewinnausschüttung für 2022 in Höhe von 8.108,80 € ausgewiesen. Die Beteiligung Windpark Wadern-Wenzelstein weist eine Gewinnausschüttung für 2022 in Höhe von 44.812,35 € aus. Bei der Beteiligung Windpark Neutz GmbH & Co. KG ist eine Auskehrung in Höhe von 10.273,50 € gebucht. Bei der Beteiligung GVD wird eine anteilige Gewinnausschüttung 2022 der GVD GmbH & Co. KG in Höhe von 111.602,83 € ausgewiesen. 9. Erträge aus Finanzanlagevermögen Hier sind Zinsen für ein Arbeitgeberdarlehen (47,27 €), Dividenden aus Aktien (612,00 €) und Zinsen für Betriebsmitteldarlehen in Höhe von 1.000,00 € ausgewiesen. 10. Sonstige Zinsen und Erträge Im Betrag von 93.338,18 € (Vorjahr 2.507,42 €) sind Erträge aus Mahn- und Sperrgebühren in Höhe von 18.829,97 € und Zinsen aus Festgeldanlage in Höhe von 74.508,21 € enthalten. 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen Kein Ausweis 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurde ein Betrag von 45.818,81 € verbucht (Vorjahr 87.722,34 €). Dies sind Zinsen für langfristige und sonstige Schulden. 13. Steuern vom Einkommen und Ertrag Kein Ausweis 14. Ergebnis nach Steuern Es wird ein Gewinn von 1.297.394,06 € (Vorjahr Verlust 590.171,74 €) ausgewiesen. 15. Sonstige Steuern
16. Jahresüberschuss Die Jahreserfolgsrechnung weist folgenden Gewinn aus: € 1.282.241,37 Ein öffentlicher Wirtschaftsprüfer ist zu beauftragen, den Jahresabschluss zu prüfen. Nach Erteilung des Bestätigungsvermerkes wird der Jahresabschluss 2023 dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung zur Feststellung vorgelegt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit den anderen Gewinnrücklagen zu verrechnen. 4. Sonstige Angaben Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB
Das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt 15.000,00 €. Das Honorar entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. Daneben sind Aufwendungen in Höhe von 2.200,00 € für andere Bestätigungsleistungen angefallen. Der Gesamtaufwand für die Aufsichtsratsmitglieder beträgt 1.550,00 €. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Es besteht eine mittelbare Pensionsverpflichtung aufgrund der Zusatzversorgung von Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes. Die Zusatzversorgung regelt sich nach den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes für den Bereich VKA. Die Stadtwerke Dingolfing GmbH ist Mitglied bei der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden. Der Umlagesatz beträgt für das Jahr 2023 3,75 % und der Zusatzbeitragssatz 4,00 %. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beträgt 2.647.623,65 €. Die Versorgungsverpflichtung betrifft 55 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Bezugsverträgen, die entsprechend dem Verbrauch naturgemäß unterschiedliche Verpflichtungen hervorrufen. Aus der Langfristbeschaffung von Strom für die Jahre 2024 bis 2027 bestehen zum Bilanzstichtag Abnahmeverpflichtungen aus preislich fixierten Mengen in Höhe von 11.242 T€. Weitere angabepflichtige wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen, außerbilanzielle Geschäfte, Haftungsverhältnisse, marktunübliche Geschäfte mit nahe stehenden Personen / Unternehmen sowie Geschäfte größeren Umfangs i.S.d. § 6b Abs. 2 EnWG, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen, liegen jeweils nicht vor. Von der Beteiligungsgesellschaft KOV erfolgt der Strombezug, von der Wasserservice Daibersdorf GmbH wird Wasser bezogen. Das verbundene Unternehmen Biomasse Vertrieb Ostbayern GmbH (vormals Biomasse Heizwerk Dingolfing GmbH) versorgt das Heizwerk mit Brennmaterial. Die Gasversorgung Dingolfing GmbH & Co. KG betreibt das Gasnetz der Stadt Dingolfing und der benachbarten Gemeinden Gottfrieding und Loiching. Die Stadtwerke Dingolfing GmbH übernehmen die kaufmännische Betriebsführung. Die GHD Bayernwerk Natur GmbH & Co. KG wurde in die UP Energiewerke GmbH umfirmiert. Zudem erhöhten die Stadtwerke Dingolfing GmbH ihre Anteile an der UP Energiewerke GmbH auf 50 %. Coronakrise Die Coronapandemie scheint aus Sicht der Stadtwerke Dingolfing GmbH überstanden. Es werden lediglich geringe Ausläufer im Geschäftsjahr 2024 in Form von möglichen Forderungsausfällen auf Grund von Insolvenzen erwartet. Ukraine-Krieg Der andauernde Krieg in der Ukraine beschäftigt die Stadtwerke weiterhin enorm. Es drohen weiterhin spezielle Risiken im Beschaffungsbereich. Verlässliche Aussagen zu konkreten künftigen Auswirkungen sind aktuell aber kaum möglich, da sich die Großhandelspreise aktuell wieder stark normalisiert haben. Organe der Stadtwerke Dingolfing Zuständige Organe für die Angelegenheiten der Stadtwerke sind:
Zusammensetzung der Organe: Gesellschafterversammlung
Mitglieder des Aufsichtsrates:
Geschäftsführung: Dipl.-Ing. (FH) und technischer Betriebswirt (IHK) Josef Maidl B.A. (DH) Robert Heider
Dingolfing 31.03.2024
sonstige BerichtsbestandteileTätigkeitsabschlüsse 31.12.2023 Stadtwerke Dingolfing GmbH Allgemeine Erläuterungen Nach dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz-EnWG), haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen im Sinne des § 3 Nr. 38 EnWG, einschließlich rechtlich selbstständiger Unternehmen, die zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- oder Gasunternehmen gehören und mittelbar oder unmittelbar energiespezifische Dienstleistungen erbringen, und rechtlich selbständige Netzbetreiber sowie Betreiber von Speicheranlagen, nach § 6b Absatz 3 Satz 1 EnWG jeweils getrennte Konten zu führen und für jede ihrer Tätigkeiten nach § 6b Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 bis 6 EnWG einen gesonderten Tätigkeitsabschluss aufzustellen. Als grundzuständiger Messstellenbetreiber trifft uns auch eine Rechtspflicht zur Erstellung eines gesonderten Tätigkeitsabschlusses für den modernen Messstellenbetrieb aus § 3 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 MsbG i.V.m. § 6b Abs. 3 Satz 6 EnWG. Die energiespezifischen Dienstleistungen an die Gasversorgung Dingolfing GmbH & Co. KG werden seit 2020 in einem eigenständigen Tätigkeitsabschluss nach § 6b Abs. 3 EnWG dargestellt. Die intelligente Netzsteuerung im Stromverteilernetz wird kontinuierlich ausgebaut. Um die gelebte Praxis und die technischen Gegebenheiten verursachungsgerecht abzubilden werden nunmehr 20% der hierfür erforderlichen Steuerungsstruktur aus dem Geschäftsfeld Breitband-Netz dauerhaft der Tätigkeit Stromverteilung zugeordnet. Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der Stadtwerke Dingolfing GmbH 1. Erläuterungen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der Stadtwerke Dingolfing GmbH für das Geschäftsjahr 2023 2. Ergänzende Angaben gemäß den Festlegungen nach § 6b Abs. 6 EnWG für das Jahr 2023 3. Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Tätigkeitsbereiche "Elektrizitätsverteilung", "Messstellenbetrieb" und "Dienstleistung" nach § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023 4. Anlagenspiegel zu den erstellten Tätigkeitsabschlüssen für das Geschäftsjahr 2023 1. Erläuterungen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der Stadtwerke Dingolfing GmbH für das Geschäftsjahr 2023 a. Grundlagen Als Betreiber des Stromverteilnetzes führt die Stadtwerke Dingolfing GmbH gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG die Tätigkeiten der Elektrizitätsverteilung mit den entsprechenden Netzerlösen und Netzaufwendungen durch. Neben den Tätigkeiten der Elektrizitätsverteilung, Messstellenbetrieb und energiespezifischen Dienstleistung werden in 2023 bei der Stadtwerke Dingolfing GmbH auch andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors ausgewiesen. Die Gesellschaft hat für die Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG einen Tätigkeitsabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen) erstellt. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse der Katalogtätigkeiten ist im Folgenden erläutert. Im Anschluss an die Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanzen, der Gewinn- und Verlustrechnungen und der Anlagenspiegel zu den Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Messstellenbetrieb und Dienstleistung. Die Tätigkeitsabschlüsse wurden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG und die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der Jahresabschluss der Stadtwerke Dingolfing GmbH. Der Ausweis eines Bilanzpostens wird nach der Aufteilung auf die Tätigkeitsbereiche ungeachtet des Saldos immer unter dem originären Posten vorgenommen. b. Erläuterungen zur Bilanz Soweit möglich wurden bei der Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse die Posten direkt zugeordnet. Grundsätzlich wurden nicht direkt zuordenbare Posten mit dem Personalschlüssel auf die Tätigkeiten weiter umgelegt. In Abweichung des Anlagennachweises im Jahresbericht wurde ein Anlagenspiegel für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Messstellenbetrieb und Dienstleistung erstellt. Hier wurden die Anlagengüter vom Strom entsprechend den Geschäftsbereichen Strom-Verteilung und Messtellenbetrieb zugeordnet. Die Anlagengüter vom Geschäftsbereich Gemeinsam wurden mit dem Personalschlüssel mit 52 % der Aktivität Verteilung, mit 1% dem Messstellenbetrieb und mit 6 % der Dienstleistung zugeordnet. Der Strom-Verteilung wurden 20% der erforderlichen Steuerungsstruktur aus dem Geschäftsbereich Breitband-Netz zugeordnet. Bei der Abschreibungsdauer wurde grundsätzlich auf die Nutzungsdauer des wirtschaftlichen Werteverzehrs abgestellt. Zu deren Ermittlung wurden die steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen, soweit die dort genannten Nutzungsdauern innerhalb der Bandbreite handelsrechtlich zulässiger Nutzungsdauern liegen. Dabei liegen den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den Bilanzen der Tätigkeiten nicht ausgewiesen. Im Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wird bei den Aktivitäten Strom-Verteilung, Messstellenbetrieb und Dienstleistung nichts ausgewiesen. Die in den Bilanzen Strom-Verteilung, Messstellenbetrieb und Dienstleistung ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind überwiegend direkt zugeordnet, oder mit dem Personalschlüssel verteilt worden und innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde sind ebenfalls in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig. 2. Ergänzende Angaben gemäß den Festlegungen nach § 6b Abs. 6 EnWG für das Jahr 2023 Allgemeine Hinweise Die vorliegenden ergänzenden Angaben wurden gemäß der Festlegung nach § 6b Abs. 6 EnWG "Vorgaben von zusätzlichen Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen und Tätigkeitsabschlüssen im Strombereich" aufgestellt. Übersicht von verbundenen vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen ("viEVU"), die gegenüber dem Tätigkeitsbereich "Stromverteilung" Dienstleistungen erbringen oder Netzinfrastrukturen überlassen (Tenorziffer 4.1.) Es wurden keine energiespezifischen Dienstleistungen von viEVU gegenüber der Gesellschaft erbracht. Ergänzende Angaben - davon-Vermerke zu Bilanz und GuV (Tenorziffer 4.2.) Es sind keine nach § 246 Abs. 2 HGB unzulässigen Saldierungen von Forderungen oder Verbindlichkeiten erfolgt, so dass keine Angaben zu Forderungen bzw. Verbindlichkeiten ohne Saldierung zu machen sind.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 52.000 enthalten keine Forderungen aus Netzentgelten.
Kapitalausgleichsposten (Tenorziffer 4.2.5.) Im Eigenkapital wird ein Kapitalausgleichsposten in Höhe von EUR -11.651.142,74 bei den Kapitalrücklagen abgesetzt. Ergänzende Angaben zu fortwirkenden Schuldbeitritten oder Schuldübernahmen von verbundenen Unternehmen mit Bezug zum Tätigkeitsbereich Stromverteilung (Tenor 4.3.) Fortwirkende Schuldbeitritte oder Schuldübernahmen von verbundenen Unternehmen sind nicht vorhanden. Anlagengitter des Tätigkeitsbereichs Stromverteilung (Tenorziffer 4.4.) Wir verweisen hierzu auf den beigefügten Anlagenspiegel des Tätigkeitsbereichs. Rückstellungsspiegel des Tätigkeitsbereichs Stromverteilung (Tenorziffer 4.5) Der Rückstellungsspiegel des Gesamtunternehmens ist im Anhang (Anlage 3) dargestellt. Der Rückstellungsspiegel des Tätigkeitsbereichs Stromverteilung stellt sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungsverträgen mit Bezug zum Tätigkeitsbereich Stromverteilung (Tenorziffer 4.6.) Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus Gewinnführungsverträgen im Berichtsjahr. Erläuterung der Veränderung der empfangenen Ertragszuschüsse, Investitionszuschüsse und passiven Rechnungsabgrenzungsposten (Tenorziffer 4.7.) Wir verweisen auf die Erläuterungen im Anhang. Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden im Vorjahr vollständig aufgelöst. Die vereinnahmten Baukostenzuschüsse und Netzanschlusskostenbeiträge 2023 in Höhe von 464.835,53 € wurden aktivisch von den Anschaffungs- und Herstellungskosten gekürzt. Erklärung des gesetzlichen Vertreters Die Tätigkeitsabschlüsse sind nach den Vorschriften des § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Geschäftsführung: B.A. (DH) Robert Heider Dipl.-Ing. (FH) Josef Maidl
Dingolfing 31.03.2024 Bilanz der Stadtwerke Dingolfing zum 31.12.2023 - NetzAktivseite
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Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke Dingolfing - Dienstleistung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Stadtwerke Dingolfing GmbH, Dingolfing Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Dingolfing GmbH, Dingolfing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Dingolfing GmbH, Dingolfing, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "energiespezifische Dienstleistungen" und "Messstellenbetrieb" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Augsburg, den 25. April 2024 SWMP
PartGmbB
Prof. Dr. Winfried Schwarzmann, Wirtschaftsprüfer |
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