Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 93371
Vorher
Control Mechatronics Süd GmbH
Eingetragen
22.9.2010
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Planung, die Herstellung, der Vertrieb, die Montage, die Wartung und Überwachung von mess- und regeltechnischen Apparaten und Anlagen aller Art und jede gewerbliche Tätigkeit, die sich unmittelbar oder mittelbar auf die Geschäftstätigkeit bezieht, insbesondere das Hardware-Engineering im Bereich Mechanik, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Software-Engineering im Bereich industrieller Automatisierung, die Entwicklung elektronischer Baugruppen, der mechanische Auffbau, die Verdrahtung und Inbetriebnahme von MSR-Einheiten, Elektromontageleistungen und die Verarbeitung und der Vertrieb von Teilen und Anlagen der Automatisierungs- und Steuertechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Werner Hermann Kühn
seit 17.7.2025
Geschäftsführer
Thomas Sendlbeck
seit 18.1.2024
Prokura
Ralf Linker
seit 19.12.2022
Geschäftsführer
Matthias Poloczek
seit 23.5.2022
Prokura
Adrian Heliosch
seit 17.12.2020
Prokura
Patrick Fitz
seit 17.12.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

7.29% identifiziert92.71% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
7.29%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
E.GRUPPE GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Control Mechatronics GmbH

Nidderau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Control Mechatronics GmbH
Nidderau - Lörrach - Ravensburg

für das Geschäftsjahr 2021

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Weltwirtschaft blieb im Vergleich zum Vorjahr in 2021 auf gleichem Niveau. In Deutschland stieg dagegen das Wachstum um 2,7%. Auch der Maschinenbau stieg in 2021 wieder um 10%. In Deutschland ist der Maschinen- und Anlagenbau nach wie vor der größte industrielle Arbeitgeber. Die Metall- und Elektroindustrie, als Schlüsselbranche in Deutschland, lag zum Jahresende bei einem Plus von 17,5% und glich damit das Vorjahresminus von 10% um ein weiteres Wachstum von 7,5% aus.

2. Darstellung der Geschäftstätigkeit

Control Mechatronics GmbH ist ein weltweit agierendes Dienstleistungsunternehmen im Anlagenbau mit Schwerpunkt E-MSR- und Automatisierungstechnik in den Fachbereichen Produktion, Planung (Engineering) und Montage. Der Hauptsitz liegt im hess. Nidderau, in der Nähe von Frankfurt am Main. Der Ursprung der Gesellschaft liegt in der 1964 in Frankfurt am Main gegründeten Controlmatic Gesellschaft für Automation und Elektrotechnik mbH.

Die Gesellschaft betreibt zwei weitere Niederlassungen im Bundesland Baden Württemberg:
-  Eimeldingen bei Lörrach und
-  Ravensburg.

3. Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum wurden im Durchschnitt 64 eigene Mitarbeiter (ohne Tochtergesellschaft) beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl lag damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 70 weitere Mitarbeiter aus Subunternehmen.

Die Mitarbeiterzahl der Tochtergesellschaft "IT&E Control Solutions GmbH" blieb konstant bei 28 MA.

Für Schulabgänger stellt das Unternehmen jedes Jahr zwei neue Ausbildungsplätze im gewerblichen Bereich zur Verfügung. Eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen zur Berufsorientierung wurde wieder praktiziert.
Die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen (kurz THM) besteht weiterhin für den Dualen Studiengang Betriebswirtschaft / Mittelmanagement.
Für Studierende werden Praktikantenplätze bis hin zur Betreuung von Diplom- und Bachelorarbeiten  angeboten. Im Fokus steht hierbei der systematische Aufbau des eigenen Nachwuchspersonals.
Der Ausbau im Bereich der Berufsbildung durch eine eigene "Akademie" wird weiter verfolgt. Allerdings wurden bedingt durch die Pandemie keine Kurse angeboten.

II. Ertragslage

1. Analyse des Geschäftsverlaufs

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr 2021 mit 19,2 Mio. Euro einen um 1% höheren Umsatz gegenüber des Vergleichsjahres 2020.

Die Umsatzsteigerung nach Unternehmensbereich (UB):

UB Produktion: Steigerung gegenüber Vergleichsjahr 2020: +4%
UB Planung: Steigerung gegenüber Vergleichsjahr 2020: +2%
UB Lörrach: Steigerung gegenüber Vergleichsjahr 2020: - 7%

Die Gesamtsteigerung des Umsatzes wird mit der Stärkung der Marktposition begründet.

Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres mit knapp 5 Mio. Euro über dem des Vorjahres.

2. Ertrag und Ergebnis

Die Gesellschaft erwirtschaftete bei Umsatzerlösen von 19,2 Mio. EUR einen Jahresüberschuss in Höhe von 659 TEUR nach Steuern und lag damit im Verhältnis zum Vergleichsjahr 2020 nahezu gleichbleibend.

III. Finanz- und Vermögenslage

1. Finanzlage

Die Unternehmensfinanzierung ist aufgrund der Eigenkapitalausstattung, der Rücklagen sowie der vollständig rückgezahlten Darlehen ausreichend und langfristig gesichert. Kurzfristige Darlehen zur Zwischenfinanzierung laufender Projekte wurden im Rahmen der Kreditrahmenvereinbarung in Anspruch genommen. Darüber hinaus wurden keine weiteren Kontokorrentlinien zur zusätzlichen kurzfristigen Absicherung in Anspruch genommen.

2. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote liegt zum Geschäftsjahresende bei 66% und hat sich somit um 4,3% Punkte im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

3. Zusammenfassende Beurteilung

Die Vermögens-, Finanz und Ertragslage ist aus Sicht der Geschäftsleitung ausgewogen.

IV. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist nach DIN EN 9001:2022, nach SCC** (Sicherheits Certifikat Contraktoren), nach KTA 1401 und KTA 3507 sowie nach UL 508A zertifiziert.

Der betriebliche Bereich Forschung und Entwicklung befasst sich im Wesentlichen mit einer ständigen Verbesserung der Produktqualität, der Verkürzung des Produktionsaufwandes, dem Entwickeln neuer Prüfverfahren für Steuerungsanlagen sowie der Einbindung neuer Technologien zur Steigerung der Produktvielfalt.

V. Chancen und Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden

Die in der Managementorganisation installierten Kontrollsysteme wurden auch in diesem Geschäftsjahr wieder im vollen Umfang angewendet. Das installierte Reportingsystem zeigte sich als zuverlässig und gab zu jeder Zeit Auskunft über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Die Risikopolitik trägt dem Bestreben nachhaltiges Wachstum zu generieren, den Unternehmenswert zu erhöhen und unangemessene Risiken frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, Rechnung.

2. Risiken der künftigen Entwicklung

Die zukünftige Geschäftsentwicklung ist im Wesentlichen von der konjunkturellen Entwicklung im Anlagenbau abhängig. Die Gesellschaft setzt weiter Subunternehmer ein, um auf Änderungen in der Auftragslage flexibel reagieren zu können.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, oder die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind auch durch die Corona Pandemie verursachten Lieferengpässe kurz- und mittelfristig nicht erkennbar.

3. Chancen der künftigen Entwicklung

Die Nachfrage an Dienstleistungen im Leistungsspektrum der Gesellschaft entspricht den erstellten Prognosen im Budgetplan des Berichtszeitraums. Hohe Abschlussquoten bei Vergabeverhandlungen schließen auf eine weitere gestiegene Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Chancen, so wie sie heute erkannt werden, müssen kontinuierlichen Marktbeobachtungen unterliegen, damit das vorhandene Know-how der Mitarbeiter entsprechend weiter gezielt aufgebaut und vertieft werden kann. Bedingt durch die kompakte Unternehmensstruktur können Prozesse auf geänderte Markterfordernisse schnell und erfolgreich angepasst werden. Investitionen in berufliche Aus- und Weiterbildung sowie eine zielorientierte Personalentwicklung sichern die Nachhaltigkeit.

Durch die vielseitige technische Ausrichtung der Dienstleistungen wie Engineering, Fertigung, Montage und Service besitzt die Gesellschaft die erforderlichen Voraussetzungen ein stetiges Wachstum zu erreichen und sich damit einen festen Marktanteil zu sichern.

4. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick

Für das Jahr 2022 wird aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und den Märkten mit einer etwas über dem Niveau des Berichtsjahres liegenden Betriebsleistung zu rechnen sein.
Sorge bereiten dabei die noch nicht einschätzbaren Lieferengpässe infolge der Pandemie und der Ukrainekrise. Je nach Dauer können hier Störungen des Geschäftsbetriebs durch nicht fertigstellbare Produktionsgüter entstehen.

 

Nidderau, 23.06.2022

Die Geschäftsleitung

gez. Sabine Mangold
(Kauffrau)
Geschäftsführerin

Axel Hoch
(Kaufmann)
CFO Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 2.734.387,12 2.761.174,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.335,00 19.042,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 7.667,00 9.667,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.668,00 9.375,00
II. Sachanlagen 2.622.597,64 2.645.677,64
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.374.865,49 2.461.700,49
2. technische Anlagen und Maschinen 108.993,00 11.024,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.739,15 172.953,15
III. Finanzanlagen 96.454,48 96.454,48
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 96.354,48 96.354,48
2. Sonstige Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 4.242.731,57 3.605.008,54
I. Vorräte 945.403,32 599.283,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.682.032,80 1.576.512,89
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.622,48
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.682.032,80 1.573.890,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.760,00 57.901,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 615.295,45 1.429.212,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.152,19 838,34
Aktiva 6.983.270,88 6.367.021,00

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 4.566.896,82 3.917.066,94
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 3.566.896,82 2.917.066,94
davon Gewinnvortrag 2.917.066,94 4.341.278,63
B. Rückstellungen 1.208.674,69 1.274.622,44
C. Verbindlichkeiten 901.618,58 899.219,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 35.750,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 35.750,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 901.618,58 863.468,90
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 901.618,58 863.468,90
D. Rechnungsabgrenzungsposten 296.047,00 274.915,01
E. Passive latente Steuern 10.033,79 1.197,24
Passiva 6.983.270,88 6.367.021,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 7.287.623,08 6.962.219,85
2. Personalaufwand 4.894.581,38 4.368.484,02
a) Löhne und Gehälter 4.140.296,11 3.680.606,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 754.285,27 687.877,58
davon für Altersversorgung 38.219,80 39.164,50
3. Abschreibungen 171.708,94 149.680,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 171.708,94 149.680,47
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.219.476,76 1.319.638,03
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 111,00 234,97
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,00 6,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.477,78 15.525,14
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 573,00 1.228,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 318.258,68 313.438,15
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 8.836,55 515,50
8. Ergebnis nach Steuern 668.125,54 795.460,77
9. sonstige Steuern 18.295,66 19.672,46
10. Jahresüberschuss 649.829,88 775.788,31
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.917.066,94 4.341.278,63
12. Ausschüttung   2.200.000,00
13. Bilanzgewinn 3.566.896,82 2.917.066,94

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firmenname laut Registergericht: Control Mechatronics GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nidderau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hanau
Register-Nr.: 93371

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet und fallen im Rahmen von langfristiger Auftragsfertigung an. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte mit dem historischen Kurs am Entstehungstag. Gegebenenfalls wurden Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2021
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2021
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
57.415,18
4.156,58
0,00
0,00
61.571,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert
30.000,00
0,00
0,00
0,00
30.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
87.415,18
4.156,58
0,00
0,00
91.571,76
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
3.345.453,50
0,00
0,00
0,00
3.345.453,50
2. technische Anlagen und Maschinen
119.138,70
114.169,45
0,00
0,00
233.308,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
660.455,53
27.833,91
7.249,44
0,00
681.040,00
Summe Sachanlagen
4.125.047,73
142.003,36
7.249,44
0,00
4.259.801,65
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
96.354,48
0,00
0,00
0,00
96.354,48
2. Genossenschaftsanteile
100,00
0,00
0,00
0,00
100,00
Summe Finanzanlagen
96.454,48
0,00
0,00
0,00
96.454,48
Summe Anlagevermögen
4.308.917,39
146.159,94
7.249,44
0,00
4.447.827,89


kumulierte
Abschreibung
01.01.2021
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2021
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
48.040,18
5.863,58
0,00
0,00
53.903,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert
20.333,00
2.000,00
0,00
0,00
22.333,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
68.373,18
7.863,58
0,00
0,00
76.236,76
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
883.753,01
86.835,00
0,00
0,00
970.588,01
2. technische Anlagen und Maschinen
108.114,70
16.200,45
0,00
0,00
124.315,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
487.502,38
60.809,91
6.011,44
0,00
542.300,85
Summe Sachanlagen
1.479.370,09
163.845,36
6.011,44
0,00
1.637.204,01
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.547.743,27
171.708,94
6.011,44
0,00
1.713.440,77


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2021
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2020
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
7.668,00
9.375,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
7.667,00
9.667,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
15.335,00
19.042,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
2.374.865,49
2.461.700,49
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
108.993,00
11.024,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
138.739,15
172.953,15
Summe Sachanlagen
0,00
2.622.597,64
2.645.677,64
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
96.354,48
96.354,48
2. Genossenschaftsanteile
0,00
100,00
100,00
Summe Finanzanlagen
0,00
96.454,48
96.454,48
Summe Anlagevermögen
0,00
2.734.387,12
2.761.174,12

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer waren 15 Jahre festgelegt worden, da das erworbene Know-How über diesen Zeitraum voraussichtlich genutzt werden kann.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
- Rückstellungen für Personalkosten EUR 530.944,00 (Vorjahr: EUR 456.126,00) und
- Rückstellungen für Gewährleistungen EUR 372.503,00 (Vorjahr: EUR 485.269,00).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als 5 Jahren.

Latente Steuern

Für temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden passive latente Steuern in Höhe von EUR 10.033,79 gebucht.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte
Zweck
Kfz-Leasing
Verringerung der Kapitalbindung
Leasing technischer Anlagen
Verringerung der Kapitalbindung

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus · bestehenden Leasingverträgen und · bestehenden Mietverträge im Gesamtbetrag von EUR 375.216,57.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Angestellte

62,00
leitende Angestellte

2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit

64,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Axel Hoch
ausgeübter Beruf:
Dipl.-Ing. physikalische Technik, Kaufmann
Sabine Mangold
ausgeübter Beruf:
Controllerin (IHK), Kauffrau

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


EUR
EUR
IT&E Solutions GmbH, 61130 Nidderau
100 %
146.105,51
479.408,06

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

In 2020 wurden Covid-19 Erkrankungen von den Virologen als Pandemie eingestuft. Die Auswirkungen der politischen Entscheidungen zur Bekämpfung der Pandemie beeinflussen weiterhin das Verhalten der Unternehmen in der Wirtschaft. Inwieweit sich die damit verbundenen Einflüsse in Zukunft auf die Wirtschaft sowie auf die Gesellschaft auswirken werden, ist gegenwärtig nicht weiter abschätzbar. Dies gilt auch für den Krieg in der Ukraine und deren Auswirkungen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 649.829,88 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Sabine Mangold

gez. Axel Hoch

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Control Mechatronics GmbH, Nidderau

Prüfungsurteile 

Wir haben den Jahresabschluss der Control Mechatronics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang - einschließlich der Darstellung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Control Mechatronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazu gehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 25. Oktober 2022

Dr. Schneider & Cie GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Schneider
Wirtschaftsprüfer

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