Control
Mechatronics GmbH
Nidderau
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Lagebericht
Control Mechatronics GmbH
Nidderau - Lörrach - Ravensburg
für das Geschäftsjahr
2021
I. Geschäft und Rahmenbedingungen
1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die Weltwirtschaft blieb im Vergleich zum Vorjahr in
2021 auf gleichem Niveau. In Deutschland stieg dagegen das
Wachstum um 2,7%. Auch der Maschinenbau stieg in 2021
wieder um 10%. In Deutschland ist der Maschinen- und
Anlagenbau nach wie vor der größte industrielle
Arbeitgeber. Die Metall- und Elektroindustrie, als
Schlüsselbranche in Deutschland, lag zum Jahresende
bei einem Plus von 17,5% und glich damit das Vorjahresminus
von 10% um ein weiteres Wachstum von 7,5% aus.
2. Darstellung der Geschäftstätigkeit
Control Mechatronics GmbH ist ein weltweit agierendes
Dienstleistungsunternehmen im Anlagenbau mit Schwerpunkt
E-MSR- und Automatisierungstechnik in den Fachbereichen
Produktion, Planung (Engineering) und Montage. Der
Hauptsitz liegt im hess. Nidderau, in der Nähe von
Frankfurt am Main. Der Ursprung der Gesellschaft liegt in
der 1964 in Frankfurt am Main gegründeten Controlmatic
Gesellschaft für Automation und Elektrotechnik mbH.
Die Gesellschaft betreibt zwei weitere
Niederlassungen im Bundesland Baden Württemberg:
- Eimeldingen bei Lörrach und
- Ravensburg.
3. Mitarbeiter
Im Berichtszeitraum wurden im Durchschnitt 64 eigene
Mitarbeiter (ohne Tochtergesellschaft) beschäftigt.
Die Mitarbeiterzahl lag damit leicht unter dem
Vorjahresniveau. Darüber hinaus beschäftigte das
Unternehmen durchschnittlich 70 weitere Mitarbeiter aus
Subunternehmen.
Die Mitarbeiterzahl der Tochtergesellschaft "IT&E
Control Solutions GmbH" blieb konstant bei 28 MA.
Für Schulabgänger stellt das Unternehmen
jedes Jahr zwei neue Ausbildungsplätze im gewerblichen
Bereich zur Verfügung. Eine enge Zusammenarbeit mit
den örtlichen Schulen zur Berufsorientierung wurde
wieder praktiziert.
Die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule
Mittelhessen (kurz THM) besteht weiterhin für den
Dualen Studiengang Betriebswirtschaft / Mittelmanagement.
Für Studierende werden Praktikantenplätze
bis hin zur Betreuung von Diplom- und
Bachelorarbeiten angeboten. Im Fokus steht hierbei
der systematische Aufbau des eigenen Nachwuchspersonals.
Der Ausbau im Bereich der Berufsbildung durch eine
eigene "Akademie" wird weiter verfolgt. Allerdings wurden
bedingt durch die Pandemie keine Kurse angeboten.
II. Ertragslage
1. Analyse des Geschäftsverlaufs
Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr 2021 mit
19,2 Mio. Euro einen um 1% höheren Umsatz
gegenüber des Vergleichsjahres 2020.
Die Umsatzsteigerung nach Unternehmensbereich
(UB):
| UB Produktion:
Steigerung gegenüber Vergleichsjahr 2020: |
+4% |
| UB
Planung: Steigerung gegenüber
Vergleichsjahr 2020: |
+2% |
| UB Lörrach:
Steigerung gegenüber Vergleichsjahr 2020: |
- 7% |
Die Gesamtsteigerung des Umsatzes wird mit der
Stärkung der Marktposition begründet.
Der Auftragsbestand lag zum Ende des
Geschäftsjahres mit knapp 5 Mio. Euro über dem
des Vorjahres.
2. Ertrag und Ergebnis
Die Gesellschaft erwirtschaftete bei
Umsatzerlösen von 19,2 Mio. EUR einen
Jahresüberschuss in Höhe von 659 TEUR nach
Steuern und lag damit im Verhältnis zum Vergleichsjahr
2020 nahezu gleichbleibend.
III. Finanz- und Vermögenslage
1. Finanzlage
Die Unternehmensfinanzierung ist aufgrund der
Eigenkapitalausstattung, der Rücklagen sowie der
vollständig rückgezahlten Darlehen ausreichend
und langfristig gesichert. Kurzfristige Darlehen zur
Zwischenfinanzierung laufender Projekte wurden im Rahmen
der Kreditrahmenvereinbarung in Anspruch genommen.
Darüber hinaus wurden keine weiteren
Kontokorrentlinien zur zusätzlichen kurzfristigen
Absicherung in Anspruch genommen.
2. Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote liegt zum
Geschäftsjahresende bei 66% und hat sich somit um 4,3%
Punkte im Vergleich zum Vorjahr erhöht.
3. Zusammenfassende Beurteilung
Die Vermögens-, Finanz und Ertragslage ist aus
Sicht der Geschäftsleitung ausgewogen.
IV. Forschung und Entwicklung
Das Unternehmen ist nach DIN EN 9001:2022, nach SCC**
(Sicherheits Certifikat Contraktoren), nach KTA 1401 und
KTA 3507 sowie nach UL 508A zertifiziert.
Der betriebliche Bereich Forschung und Entwicklung
befasst sich im Wesentlichen mit einer ständigen
Verbesserung der Produktqualität, der Verkürzung
des Produktionsaufwandes, dem Entwickeln neuer
Prüfverfahren für Steuerungsanlagen sowie der
Einbindung neuer Technologien zur Steigerung der
Produktvielfalt.
V. Chancen und Risikobericht
1. Risikomanagementziele und -methoden
Die in der Managementorganisation installierten
Kontrollsysteme wurden auch in diesem Geschäftsjahr
wieder im vollen Umfang angewendet. Das installierte
Reportingsystem zeigte sich als zuverlässig und gab zu
jeder Zeit Auskunft über die wirtschaftliche Lage des
Unternehmens. Die Risikopolitik trägt dem Bestreben
nachhaltiges Wachstum zu generieren, den Unternehmenswert
zu erhöhen und unangemessene Risiken frühzeitig
zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen
einzuleiten, Rechnung.
2. Risiken der künftigen Entwicklung
Die zukünftige Geschäftsentwicklung ist im
Wesentlichen von der konjunkturellen Entwicklung im
Anlagenbau abhängig. Die Gesellschaft setzt weiter
Subunternehmer ein, um auf Änderungen in der
Auftragslage flexibel reagieren zu können.
Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden, oder die einen wesentlichen Einfluss auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind
auch durch die Corona Pandemie verursachten
Lieferengpässe kurz- und mittelfristig nicht
erkennbar.
3. Chancen der künftigen Entwicklung
Die Nachfrage an Dienstleistungen im
Leistungsspektrum der Gesellschaft entspricht den
erstellten Prognosen im Budgetplan des Berichtszeitraums.
Hohe Abschlussquoten bei Vergabeverhandlungen
schließen auf eine weitere gestiegene
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Chancen, so wie sie heute erkannt werden, müssen
kontinuierlichen Marktbeobachtungen unterliegen, damit das
vorhandene Know-how der Mitarbeiter entsprechend weiter
gezielt aufgebaut und vertieft werden kann. Bedingt durch
die kompakte Unternehmensstruktur können Prozesse auf
geänderte Markterfordernisse schnell und erfolgreich
angepasst werden. Investitionen in berufliche Aus- und
Weiterbildung sowie eine zielorientierte
Personalentwicklung sichern die Nachhaltigkeit.
Durch die vielseitige technische Ausrichtung der
Dienstleistungen wie Engineering, Fertigung, Montage und
Service besitzt die Gesellschaft die erforderlichen
Voraussetzungen ein stetiges Wachstum zu erreichen und sich
damit einen festen Marktanteil zu sichern.
4. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick
Für das Jahr 2022 wird aufgrund der allgemeinen
wirtschaftlichen Lage und den Märkten mit einer etwas
über dem Niveau des Berichtsjahres liegenden
Betriebsleistung zu rechnen sein.
Sorge bereiten dabei die noch nicht
einschätzbaren Lieferengpässe infolge der
Pandemie und der Ukrainekrise. Je nach Dauer können
hier Störungen des Geschäftsbetriebs durch nicht
fertigstellbare Produktionsgüter entstehen.
Nidderau, 23.06.2022
Die
Geschäftsleitung
gez.
Sabine Mangold
(Kauffrau)
Geschäftsführerin
Axel
Hoch
(Kaufmann)
CFO Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.734.387,12 |
2.761.174,12 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
15.335,00 |
19.042,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
7.667,00 |
9.667,00 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
7.668,00 |
9.375,00 |
| II.
Sachanlagen |
2.622.597,64 |
2.645.677,64 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
2.374.865,49 |
2.461.700,49 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
108.993,00 |
11.024,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
138.739,15 |
172.953,15 |
| III.
Finanzanlagen |
96.454,48 |
96.454,48 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
96.354,48 |
96.354,48 |
| 2.
Sonstige Finanzanlagen |
100,00 |
100,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.242.731,57 |
3.605.008,54 |
| I.
Vorräte |
945.403,32 |
599.283,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.682.032,80 |
1.576.512,89 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
0,00 |
2.622,48 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.682.032,80 |
1.573.890,41 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
2.760,00 |
57.901,93 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
615.295,45 |
1.429.212,65 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.152,19 |
838,34 |
| Aktiva |
6.983.270,88 |
6.367.021,00 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.566.896,82 |
3.917.066,94 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
3.566.896,82 |
2.917.066,94 |
| davon
Gewinnvortrag |
2.917.066,94 |
4.341.278,63 |
| B.
Rückstellungen |
1.208.674,69 |
1.274.622,44 |
| C.
Verbindlichkeiten |
901.618,58 |
899.219,37 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
35.750,47 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0,00 |
35.750,47 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
901.618,58 |
863.468,90 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
901.618,58 |
863.468,90 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
296.047,00 |
274.915,01 |
| E.
Passive latente Steuern |
10.033,79 |
1.197,24 |
| Passiva |
6.983.270,88 |
6.367.021,00 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.287.623,08 |
6.962.219,85 |
| 2.
Personalaufwand |
4.894.581,38 |
4.368.484,02 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.140.296,11 |
3.680.606,44 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
754.285,27 |
687.877,58 |
| davon
für Altersversorgung |
38.219,80 |
39.164,50 |
| 3.
Abschreibungen |
171.708,94 |
149.680,47 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
171.708,94 |
149.680,47 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.219.476,76 |
1.319.638,03 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
111,00 |
234,97 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
6,00 |
6,73 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
15.477,78 |
15.525,14 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
573,00 |
1.228,00 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
318.258,68 |
313.438,15 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
8.836,55 |
515,50 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
668.125,54 |
795.460,77 |
| 9.
sonstige Steuern |
18.295,66 |
19.672,46 |
| 10.
Jahresüberschuss |
649.829,88 |
775.788,31 |
| 11.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
2.917.066,94 |
4.341.278,63 |
| 12.
Ausschüttung |
|
2.200.000,00 |
| 13.
Bilanzgewinn |
3.566.896,82 |
2.917.066,94 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
| Angaben zur
Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht |
| Firmenname laut
Registergericht: |
Control Mechatronics
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Nidderau |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Hanau |
| Register-Nr.: |
93371 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den
unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste
Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten
bewertet und fallen im Rahmen von langfristiger
Auftragsfertigung an. Die Herstellungskosten enthalten die
aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2
HGB. In die Herstellungskosten werden neben den direkt
zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der
Gemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital
werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Vorjahr und das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in
fremder Währung erfolgte mit dem historischen Kurs am
Entstehungstag. Gegebenenfalls wurden
Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag
höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines
niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit
dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs)
mit der Folge eines höheren Stichtagswerts bewertet.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2021
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2021
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
57.415,18
|
4.156,58
|
0,00
|
0,00
|
61.571,76
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
30.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
30.000,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
87.415,18
|
4.156,58
|
0,00
|
0,00
|
91.571,76
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.345.453,50
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.345.453,50
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
119.138,70
|
114.169,45
|
0,00
|
0,00
|
233.308,15
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
660.455,53
|
27.833,91
|
7.249,44
|
0,00
|
681.040,00
|
Summe Sachanlagen
|
4.125.047,73
|
142.003,36
|
7.249,44
|
0,00
|
4.259.801,65
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
96.354,48
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
96.354,48
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
100,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
100,00
|
Summe Finanzanlagen
|
96.454,48
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
96.454,48
|
Summe
Anlagevermögen
|
4.308.917,39
|
146.159,94
|
7.249,44
|
0,00
|
4.447.827,89
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2021
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2021
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
48.040,18
|
5.863,58
|
0,00
|
0,00
|
53.903,76
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
20.333,00
|
2.000,00
|
0,00
|
0,00
|
22.333,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
68.373,18
|
7.863,58
|
0,00
|
0,00
|
76.236,76
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
883.753,01
|
86.835,00
|
0,00
|
0,00
|
970.588,01
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
108.114,70
|
16.200,45
|
0,00
|
0,00
|
124.315,15
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
487.502,38
|
60.809,91
|
6.011,44
|
0,00
|
542.300,85
|
Summe Sachanlagen
|
1.479.370,09
|
163.845,36
|
6.011,44
|
0,00
|
1.637.204,01
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.547.743,27
|
171.708,94
|
6.011,44
|
0,00
|
1.713.440,77
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2021
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2020
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
7.668,00
|
9.375,00
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
7.667,00
|
9.667,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
15.335,00
|
19.042,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
2.374.865,49
|
2.461.700,49
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
108.993,00
|
11.024,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
138.739,15
|
172.953,15
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
2.622.597,64
|
2.645.677,64
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
96.354,48
|
96.354,48
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
100,00
|
100,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
96.454,48
|
96.454,48
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
2.734.387,12
|
2.761.174,12
|
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder
Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer waren 15 Jahre festgelegt worden, da das
erworbene Know-How über diesen Zeitraum
voraussichtlich genutzt werden kann.
Angaben und Erläuterungen zu
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen:
- Rückstellungen für Personalkosten EUR
530.944,00 (Vorjahr: EUR 456.126,00) und
- Rückstellungen für Gewährleistungen
EUR 372.503,00 (Vorjahr: EUR 485.269,00).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >
5 Jahre und der Sicherungsrechte
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit von weniger als 5 Jahren.
Latente Steuern
Für temporäre Differenzen zwischen Handels-
und Steuerbilanz bei der Position Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden passive latente
Steuern in Höhe von EUR 10.033,79 gebucht.
Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen
sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Art der außerbilanziellen
Geschäfte
|
Zweck
|
Kfz-Leasing
|
Verringerung der
Kapitalbindung
|
Leasing technischer
Anlagen
|
Verringerung der
Kapitalbindung
|
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus · bestehenden
Leasingverträgen und · bestehenden
Mietverträge im Gesamtbetrag von EUR 375.216,57.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Angestellte
|
|
62,00
|
leitende Angestellte
|
|
2,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
|
64,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Axel Hoch
|
ausgeübter Beruf:
|
Dipl.-Ing. physikalische
Technik, Kaufmann
|
Sabine Mangold
|
ausgeübter Beruf:
|
Controllerin (IHK),
Kauffrau
|
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
Jahresergebnis
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Eigenkapital
|
|
|
EUR
|
EUR
|
IT&E Solutions GmbH,
61130 Nidderau
|
100 %
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146.105,51
|
479.408,06
|
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres
In 2020 wurden Covid-19 Erkrankungen von den
Virologen als Pandemie eingestuft. Die Auswirkungen der
politischen Entscheidungen zur Bekämpfung der Pandemie
beeinflussen weiterhin das Verhalten der Unternehmen in der
Wirtschaft. Inwieweit sich die damit verbundenen
Einflüsse in Zukunft auf die Wirtschaft sowie auf die
Gesellschaft auswirken werden, ist gegenwärtig nicht
weiter abschätzbar. Dies gilt auch für den Krieg
in der Ukraine und deren Auswirkungen.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsleitung schlägt vor, den
Jahresüberschuss in Höhe von Euro 649.829,88 auf
neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
gez.
Sabine Mangold
gez.
Axel Hoch
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2022
festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die
Control Mechatronics
GmbH, Nidderau
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Control Mechatronics
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2021 sowie dem Anhang -
einschließlich der Darstellung von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Control Mechatronics GmbH
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2021 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt
hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unser
Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist bei Verstößen höher als
bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Vermerk auf die dazu gehörigen
Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben
sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten Angaben im Lagebericht
durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei
insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten
bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
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Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 25. Oktober
2022
Dr.
Schneider & Cie GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Dr. Schneider
Wirtschaftsprüfer
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