M.K. - Computer Electronic GmbH

Heilbronner Straße 11, 73037 Göppingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 701084
Eingetragen
25.1.1990
Branche
Reparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareReparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb von Computer-Bauteilen, Hardware und Software und die Reparatur von Computer-Platinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Fink
seit 6.12.2018
Prokura
Daniel Scuderi
seit 6.12.2018
Geschäftsführer
Massimo Scuderi
seit 1.12.2006
Geschäftsführer
Rosario Scuderi
seit 1.12.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

M.K. - Computer Electronic GmbH

Göppingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

M.K. - Computer Electronic GmbH, Göppingen

I. Grundlagen des Unternehmens

I. 1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der M.K.-Computer Electronic GmbH ist der Vertrieb von Computer-Bauteilen, Hardware und Software und die Reparatur von Computer-Platinen. Die Gesellschaft ist Ersatzteillieferant mehrerer großer Markenproduzenten und ein europaweit agierender Distributor von IT-Ersatzteilen. Im Rahmen der Tätigkeit werden auch Support- und Logistikdienstleistungen übernommen.

Die Umsatzerlöse werden europaweit mit namhaften Großkunden aus der Branche des IT-Hardware-Handels und den Anbietern von IT-Dienstleistungen und IT-Softwarelösungen im deutschsprachigen Raum erzielt.

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten in Göppingen in einem der wirtschaftlich stärksten Standorte im europäischen Wirtschaftsraum.

Die Gesellschaft hat Tochterunternehmen in Deutschland sowie in Österreich, Italien und Schweden, die die Präsenz auf dem europäischen Markt verstärken. Die Vertriebstätigkeit der niederländischen Tochtergesellschaft ermöglicht durch räumliche Nähe zur Handelsstadt Rotterdam schnelle Lieferwege zu den europäischen Großkunden.

I. 2. Forschung und Entwicklung (Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB)

Die Gesellschaft als Handelsgesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch von der Forschung und Entwicklung durch raschen technologischen Fortschritt ihrer Zulieferer von der Branchenentwicklung unmittelbar beeinflusst.

II. Wirtschaftsbericht

II. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen (BMWK 13.12.2023). Im 1. Quartal 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken, im 2. Quartal 2023 unverändert geblieben, im 3. Quartal 2023 um 0,1 % und im 4. Quartal 2023 um 0,3 % gesunken (jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Im Gesamtjahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geringer als im Vorjahr; Deutschland befand sich in einer Rezession (Statista und tagesschau.de 30.1.2024).

Demgegenüber ist nach ersten Schätzungen das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gestiegen Eurostat (30.1.2024). Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt (statista 31.1.2024).

Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen in 2022 sprunghaft gestiegen ist, war in Deutschland auch im Jahr 2023 mit 5,9% hoch (Destatis 16.1.2024). Die in 2022 und 2023 ergriffenen Zinsmaßnahmen der Zentralbanken sollten die Inflationsraten senken, stellten aber auch ein Konjunkturrisiko dar.

Der US-Dollar ist im Jahr 2023 wieder unter die Parität des Eurokurses zum USD gesunken, nachdem es im Juli 2022 erstmals seit 20 Jahren zu einer Parität des EUR zu USD gekommen war (tagesschau.de 12.7.2022), was die in USD gehandelten Güter wie Energie und Rohstoffe erheblich verteuert hatte.

In den für uns vor allem relevanten Branchen Informationstechnik und Telekommunikation sowie Consumer Electronics war in 2023 eine Erhöhung des Marktvolumens um 2,0 % zu verzeichnen. Das Marktvolumen beträgt ca. Mrd. 215,0 Euro. Der Anteil der Informationstechnik in diesen Märkten beträgt wie in den Vorjahren mit ca. 66,5 % (i.Vj. 60,6 %) mehr als die Hälfte und verzeichnet nach wie vor eine steigende Tendenz.

Die Marktsituation in Europa war insgesamt gekennzeichnet durch einen hohen Absatz von IT-Hardware. Gegenüber dem Jahr 2022 hat sich der Produktionsindex der IT-Hardwarebranche in Deutschland von 100,5 auf 111,1 erhöht. Der Umsatz in Deutschland mit IT-Hardware (inkl. Halbleiter) hat sich von 37,7 Mrd. EUR auf 39,7 Mrd. EUR erhöht. Der Grad der Digitalisierung hat sich auch im Jahr 2023 weiter erhöht.

Aktuell ist die Situation durch Kaufzurückhaltung, vor allem im Bereich der Drucker und Druckerersatzteile und Multifunktionsgeräte, gekennzeichnet. Beigetragen haben hierzu vorrangig die Digitalisierung, aber auch hohe Bevorratung bei Kunden, insbesondere im III. und IV. Quartal 2022. Im IV. Quartal 2022 sind weltweit 25,0 Millionen Drucker und Multifunktonsteile verkauft worden, im I. und II. Quartal 2023 sind die Verkäufe deutlich auf je rd. 19,5 Millionen gesunken.

Kurzfristig ist mit keiner grundlegenden Änderungen der Nachfrageentwicklung zu rechnen.

II. 2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.707 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von insgesamt 12,1 %. Im vergangenen Jahr war aufgrund des Umsatzrückgangs auch ein Rückgang des Rohertrags um 1.372 TEUR (-24,4 %) zu verzeichnen. Neben dem Rückgang der Umsatzerlöse hat mit dazu betragen die Erhöhung der Materialeinsatzquote um 2,6 %, u.a. durch eine weitere Lagerbereinigung. In Deutschland war im Jahr 2023 im Business-Bereich eine nur leichte Erhöhung der Nachfrage nach Neugeräten im IT-Hardwaresegment zu verzeichnen; bei Druckern, Druckerzubehör und Ersatzteilen war diese leicht rückläufig. Vor dem Hintergrund der Marktentwicklung und der allgemeinen Nachfragesituation ist dies eine zufriedenstellende Entwicklung, kann jedoch insgesamt nicht als günstig bewertet werden.

Die seit Jahren durchgeführten regelmäßigen Maßnahmen in den Bereichen Vertrieb und Marketing, die Beratung per E-Mail und Telefon unserer Kunden sowie die Weitergabe von Rabatten an unsere Kunden wurden auch im Jahr 2023 weitergeführt.

Darüber hinaus sind laufend durchgeführte Werbeaktionen mittels Rundschreiben, Internet sowie Direktwerbung, vor allem per E-Mail durchgeführt worden. Durch unsere marktorientierte Bevorratung war eine ständige Lieferbereitschaft gewährleistet. Aufgrund des Nachfragerückgangs konnte dies auch mit einem niedrigeren Lagerbestand gesichert werden. Dadurch war es möglich, dass wir unsere Marktposition im IT-Ersatzteilmarkt in 2023 verteidigt haben.

Großkunden sind an unser EDV-System sehr gut angebunden. Bei diesem Kundenkreis wurden die Außendienstaktivitäten mit einer hohen persönlichen Präsenz aufrechterhalten.

Im Jahr 2021 wurde ein neuer Web-Shop mit signifikant erweiterten Funktionen in Betrieb genommen, der insbesondere durch eine komfortable Bedienung einen Mehrwert für unsere Kunden bedeutet. Auch in Österreich, den Niederlanden. Schweden und bei der deutschen Tochtergesellschaft wurde der neue Web-Shop im Vorjahr eingeführt. Durch den Ausbau des bereits seit Jahren sehr gut etablierte Web-Shop wurde im Jahr 2023 der Anteil der Verkäufe über das Internet so weiter gesichert und verbessert.

Unsere Auslandsgesellschaften hatten mit Ausnahme von Schweden entsprechend der allgemeinen Marktentwicklung allesamt Umsatzrückgänge zu verzeichnen.

In Österreich hat unsere Tochtergesellschaft mit einem knapp positiven Ergebnis abgeschlossen. Die Tochtergesellschaft in den Niederlanden hatte dagegen ein negatives Ergebnis erwirtschaftet.

Italien hat trotz des Umsatzrückgangs einen gegenüber 2022 höheren Gewinn erzielt.

Unsere im Herbst 2021 in Schweden gegründete Gesellschaft hat in 2023 eine hohen Umsatzzuwachs erreicht und einen deutlichen Gewinn erreicht.

Unsere Gesellschaft in Deutschland hat im laufenden Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 246 (i. Vj. TEUR 191) abgeschlossen.

II. 3. Lage

Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom Handelsgeschäft in einem preisorientierten Wettbewerbsumfeld. Verstärkt wird der Wettbewerb durch Online-Plattformen am Markt. Der Preisorientierung von Kunden wird durch die ständige Lieferbereitschaft mit wettbewerbsfähigen Preisen begegnet. Diese Entwicklung des Marktes mit stagnierenden Absatzpreisen, der Digitalisierung im Printing-Bereich und dem Cloud-Computing im PC-Segment wird sich weiterhin fortsetzen.

II. 3.1. Ertragslage

Zur Bindung langjähriger Kunden wurden nach wie vor hohe Rabatte gewährt. Der Umsatz ist um TEUR 3.707 im Berichtsjahr zurückgegangen. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 4.256 (i.Vj. TEUR 5.629) gesunken. Die Materialeinsatzquote ist gegenüber dem Vorjahr um 2,7% gestiegen.

Unser Personalbestand ist im Laufe des Jahres leicht zurückgegangen. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 2.474 (i.Vj. TEUR 2.847) ist infolge Anpassung erfolgsbezogener Gehaltskomponenten sowie dem Personalrückgang gefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.135 im Vorjahr um rd. TEUR 341 auf TEUR 1.794 gesunken. Der Rückgang basiert vorwiegend auf dem Rückgang von Betriebs- und Vertriebsaufwendungen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahresniveau um TEUR 41 gestiegen.

Die positive Veränderung des Finanzergebnisses um TEUR 589 auf TEUR 206 (i.Vj. TEUR -383) resultiert im Wesentlichen höheren Beteiligungserträgen von Tochtergesellschaften und Zinserträgen sowie dem Wegfall der Abschreibungen auf Finanzanlagen mit TEUR 445 im Vorjahr.

Im Jahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 246 (im Vorjahr: TEUR 191) erwirtschaftet.

II. 3.2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen, die liquiden Mittel am Bilanzstichtag betragen TEUR 6.281 (i.Vj. TEUR 3.424). Die liquiden Mittel machen zum Bilanzstichtag 47,3 % (i.Vj. 23,9 %) der Bilanzsumme in Höhe von TEUR 13.355 (i.Vj. TEUR 14.345) aus. Die Liquiditätslage im Geschäftsjahr ermöglichte wie in der Vergangenheit eine kurzfristige Reaktion bei auftretenden Veränderungen am Markt.

Der Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.558 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR -899. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf die Abnahme der Vorräte um TEUR 2.921 sowie die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 490. Dem gegenüber wurden die Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten um insgesamt TEUR 1.318 reduziert.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR 298 und resultiert im Wesentlichen aus Rückzahlungen von Ausleihungen des Finanzanlagevermögens.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

II. 3.3. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Vermögensgegenstände sind nahezu unverändert zum Vorjahr. Das Finanzanlagevermögen ist aufgrund der Rückführung von Darlehen um TEUR 380 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Der Warenbestand ist zum Bilanzstichtag mit TEUR 3.462 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 6.383 um 45,8 % gesunken und macht 26,1 % (i.Vj. 44,5 %) der Bilanzsumme aus.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 874 auf TEUR 267 um TEUR 607 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Steuerrückstellungen von TEUR 148 sowie dem Rückgang der Personalrückstellungen von TEUR 270.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist nach wie vor als sehr gut zu bezeichnen. Bei einer leicht niedrigeren Bilanzsumme von TEUR 13.273 (i.Vj. TEUR 14.345) liegt die Eigenkapitalquote bei einem höheren Eigenkapital in Höhe von TEUR 12.047 (i.Vj. TEUR 11.802) im Berichtsjahr bei 90,8 % (i.Vj. 82,3 %).

Das Working Capital hat sich auf TEUR 10.577 (i.Vj. TEUR 9.906) geringfügig erhöht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie in den Vorjahren nicht.

III. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt rund TEUR 792 (i.Vj. TEUR 851) und ist trotz einer leicht niedrigeren Beschäftigungszahl gesunken.

Die Eigenkapitalrendite vor Ertragsteuern hat sich auf 2,2 % (i.Vj. 3,3 %) verringert. Bei einem gestiegenen Eigenkapital ist die geringere Steuerlast zurückzuführen.

Die Gesamtkapitalrendite vor Steuern ist im Berichtsjahr auf 2,0 % (i.Vj. 2,7 %) gesunken. Nach Steuern beträgt die Gesamtkapitalrendite im Berichtsjahr 1,9 % (i.Vj. 1,3 %).

Durch unser Finanzmanagement ist es möglich, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Die Zahlungskonditionen sind im Wesentlichen unverändert geblieben.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

IV. 1 Prognosebericht

Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Wie bereits im Vorjahr ist der Ausblick auf die zukünftige konjunkturelle Entwicklung mit großen Unsicherheiten verbunden. Die weiteren Entwicklungen durch den Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Folgen sind schwierig vorherzusagen. Aufgrund der Spannungen in Nahost und den daraus resultierenden Schwierigkeiten im Schiffsverkehr sind bereits jetzt die Auswirkungen auf die Logistik zu spüren, sowohl in Bezug auf Verfügbarkeit von Schiffen als auch Transportkosten und -dauer. Des Weiteren sind die Verfügbarkeit und Preisentwicklung für Energie maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

Für das Jahr 2024 werden für Deutschland keine nennenswerten Wachstumsimpulse erwartet; so geht die OECD, der IWF und der Sachverständigenrat von einem geringen Wirtschaftswachstum 0,2 % und die Bundesregierung von 0,3 % aus; die Prognose der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der EU-Kommission geht von nur +0,1 % aus (OECD 2.5.2024, EU-Kommission 15.5.2024, BMWK 24.4.2024, IWF 16.4.2024, Gemeinschaftsdiagnose 27.3.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Für die Weltwirtschaft wird (wie in 2023) auch für das Jahr 2024 von nur verhaltenem Wachstum in Höhe von 3,1 % (OECD 2.5.2024), 3,2 % (IWF 16.4.2024) bzw. 3,0 % (BMWK 1.3.2024) ausgegangen. Noch schwächer wird das Wirtschaftswachstum in der EU für das Jahr 2024 mit 1,0 % und für den Euro-Raum mit 0,8 % erwartet (EU-Kommission 15.5.2024, IWF 16.4.2024).

Die Inflation wird im Jahr 2024 in Deutschland anhalten, lt. Einschätzung der EU-Kommission, der Bundesregierung und des Sachverständigenrats mit 2,4 %, ebenso in der EU mit 2,7 % und im Euro-Raum mit 2,5 % (BMWK 24.4.2024, EU-Kommission 15.5.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland ist unverändert. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Mai bei 89,3 Punkten. Die Unternehmen zeigten sich weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage. Die Erwartungen hellten sich hingegen auf. Industrie, Handel und Bau erholen sich, während die Dienstleister einen Dämpfer bekommen. Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich schrittweise aus der Krise heraus. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Firmen zeigten sich merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate war weniger pessimistisch als im Vormonat. Der Auftragsbestand war allerdings weiter rückläufig. Im Dienstleistungssektor erfuhr der Index einen Rückschlag. Dies war auf etwas weniger gute Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen hingegen verbesserten sich etwas. Die Unternehmen berichteten von zusätzlichen Aufträgen. Im Handel zog der Index merklich an. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich, bleiben aber weiterhin von Skepsis geprägt. Auch die aktuelle Lage zeigte nach oben. Diese Entwicklung war vor allem durch den Großhandel getrieben. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima erneut verbessert. Die Unternehmer zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger pessimistisch aus. Auftragsmangel bleibt aber ein zentrales Problem (ifo Institut 27.5.2024).

Branchenentwicklung

In unserer Branche wird für 2024 mit einer Stagnation des Marktvolumens gerechnet. Der Anteil der Informationstechnik an diesem Markt wird in 2024 voraussichtlich konstant bleiben. Im Ersatzteilgeschäft ist die Nachfrage rückläufig, der Lagerbestand wurde entsprechend angepasst; Lieferengpässe sind weiterhin nicht zu erwarten.

Zu der Unternehmensentwicklung tragen ein breiter Kunden- und Lieferantenkreis aus der IT-Branche bei, der durch die Inbetriebnahme des neuen Web-Shops im Vorjahr zusätzlich weiter ausgebaut wird. Stärkere Kontakte in verschiedene europäische Länder werden gepflegt. Vor allem durch umfangreiche Marketingmaßnahmen soll eine stärkere Marktdurchdringung erreicht werden. Qualität und Verfügbarkeit des Produktsortiments sollen ebenfalls einen Beitrag hierzu leisten.

Die Konditionen auf den Beschaffungsmärkten bleiben durch die strategische Partnerschaft mit einem weltweit tätigen IT-Unternehmen und weiteren Schritten für einen gemeinschaftlichen Einkauf gesichert. Weitere Verträge mit entsprechenden Partnern sind in Vorbereitung und sollen bis zum Jahresende ratifiziert werden.

Die von uns eingesetzte Software gewährleistet einen reibungslosen Ablauf unserer Geschäftstätigkeit. In die Weiterentwicklung dieser Software, insbesondere auch in die Bereiche Internetplattform und Fremdsprachen, wird weiter investiert. Mit der Software und dem Einsatz von portablen Scannern wird eine Optimierung und Beschleunigung des Einkaufs- sowie Verkaufsprozesses ermöglicht. Auch die Lagerverwaltung und Logistik werden optimiert. Mit diesen Voraussetzungen wird der elektronische Rechnungsversand gewährleistet und eine leichtere und zügigere Auftragsabwicklung für unsere Kunden erreicht.

Die Gesellschaft ist überwiegend auf dem IT-Ersatzteilmarkt tätig, der zeitlich dem Neugeschäft nachfolgt. Durch genaue Marktbeobachtung, vor allem bei der Einführung neuer Produkte seitens der Hersteller, kann die Produktpalette zielgenau auf die zu erwartende Nachfrage abgestimmt werden.

Vor dem Hintergrund der verhaltenden wirtschaftlichen Entwicklungen vor allem in Deutschland rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zu 2023 mit rückläufigen Umsatzerlösen von 12% bis 15% und einem niedrigeren Jahresergebnis aus dem operativen Geschäft. Aufgrund des Rückgangs des Jahresüberschusses gehen wir davon aus, dass sowohl die Eigenkapital- wie auch die Gesamtkapitalrendite leicht sinken wird.

IV. 2 Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Als gesamtwirtschaftliche Risiken sind neben dem Ukraine-Krieg die Inflation mit Ihren weiterhin nicht absehbaren gesamtwirtschaftlichen Folgen zu nennen. Eine wirtschaftliche Stagnation und hohe Energiepreise sowie eine hohe Inflation sind zu erwarten. Auf der Beschaffungsseite weisen die Einkaufspreise für unsere Produkte zwar inzwischen eine konstante Entwicklung auf, als Risiko zu nennen nach wie vor die zunehmende Verschuldung der öffentlichen Haushalte anzuführen. Unternehmensspezifische Risiken sind insbesondere die fortschreitende Digitalisierung und damit einhergehend der Rückgang bei Druckern, Ersatzteilen und Druckerzubehör.

Ertragsorientierte Risiken

Mit der Lagerfläche in einem Nebengebäude und der Kapazität für hohe Lagerbestände ist eine schnelle Reaktion auf die Bedürfnisse des Marktes möglich. Trotz der zunehmenden kurzfristigen Änderungen der Nachfrage nach einzelnen Artikeln und der Anpassung unseres Warenlagers an die Nachfrage erwarten wir, dass bei uns auch zukünftig im Ersatzteilmarkt keine Lieferengpässe auftreten.

Technisch schnell überholte bzw. weniger gängige Produkte und Artikel werden nach wir vor nur nach Bestellung durch Kunden eingekauft. Auf Lager werden nur solche Artikel genommen, bei denen ein laufender und schneller Absatz zu erwarten ist.

Die Führung unseres Unternehmens wird durch drei Geschäftsführer jeweils mit Einzelvertretungsberechtigung bewerkstelligt. Personelle Risiken hinsichtlich der weiteren Leitung des Unternehmens sind nicht erkennbar. Rahmenbedingungen, das Unternehmen mit einer internen personellen Lösung weiterzuführen, sind gegeben.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Kreditrisiko bei Kunden, insbesondere im Zusammenhang mit Großaufträgen, ist weiterhin durch eine Warenkreditversicherung abgesichert

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf die Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftliche sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegenüber Tochtergesellschaften und Kunden, so dass die wesentlichen Ausfallrisiken sich auf diese konzentrieren, jedoch als gering eingeschätzt werden. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze in EURO, so dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Finanzanlagen bestehen in EURO. Aufgrund der finanziellen Ausstattung des Unternehmens wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt.

Gesamtaussage

Nach wie vor sind die Risiken der künftigen Entwicklung in der Inflation und dem Ukraine-Krieg, einem lebhaften Wettbewerbsumfeld und stagnierenden Absatzpreisen bei zu erwartenden höheren Beschaffungskosten für unsere Waren zu sehen. Für die Bewältigung künftiger Risiken sind wir vor dem Hintergrund der von uns ergriffenen Maßnahmen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. 3 Chancenbericht

Weitere Geschäftspartner, auch außerhalb der IT-Branche und Tochterunternehmen sollen eine internationalere Ausrichtung unseres Unternehmens in Europa ermöglichen. Daneben bleibt der Fokus auf bestehende Märkte, in denen wir nennenswerte Absatzmöglichkeiten erreicht haben, gerichtet.

Die Inbetriebnahme und Weiterentwicklung des neuen Web-Shops ermöglicht einen großen Kundenkreis anzusprechen und damit die Umsatzerlöse möglichst stabil zu halten.

Durch die fortschreitende Digitalisierung ergeben sich neue Bedarfe des Marktes für Hardware.

 

Göppingen 19.07.2024

M.K.-Computer Electronic GmbH, Göppingen

Geschäftsführung

Massimo Scuderi, Geschäftsführer Vertrieb CEO

Rosario Scuderi, Kaufmännischer Geschäftsführer CFO

Daniel Scuderi, Technischer Geschäftsführer CTO

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.466.005,95 1.891.389,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.386,00 12.593,00
II. Sachanlagen 162.928,50 206.596,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.928,50 206.596,00
III. Finanzanlagen 1.292.691,45 1.672.200,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 252.200,00 252.200,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 65.100,00
3. Beteiligungen 45.000,00 45.000,00
4. Sonstige Finanzanlagen 930.391,45 1.375.000,00
B. Umlaufvermögen 11.801.613,00 12.449.511,60
I. Vorräte 3.462.013,72 6.382.621,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.059.077,03 2.643.074,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 444.535,09 381.168,82
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 435.374,57 613.993,81
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.179.167,37 1.647.912,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.280.522,25 3.423.815,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.127,38 4.335,75
Aktiva 13.272.746,33 14.345.236,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.047.462,73 11.801.641,97
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,58 153.387,58
II. Gewinnvortrag 11.648.254,39 11.457.696,99
III. Jahresüberschuss 245.820,76 190.557,40
B. Rückstellungen 267.402,00 873.859,00
C. Verbindlichkeiten 957.881,60 1.669.735,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.594,37 31.498,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 28.594,37 31.498,85
2. sonstige Verbindlichkeiten 929.287,23 1.638.236,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 929.287,23 1.638.236,53
Passiva 13.272.746,33 14.345.236,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.454.655,64 6.096.580,73
2. Personalaufwand 2.473.561,12 2.846.755,53
a) Löhne und Gehälter 2.153.271,62 2.507.671,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 320.289,50 339.084,48
davon für Altersversorgung 15.329,43 11.919,40
3. Abschreibungen 131.843,76 343.068,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 131.843,76 90.569,68
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 252.498,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.793.838,66 2.134.898,01
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 7.357,39 13.293,19
5. Erträge aus Beteiligungen 108.000,00 45.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 108.000,00 45.000,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 12.541,23
davon aus verbundenen Unternehmen 2.126,25
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.758,02 17.779,91
davon aus verbundenen Unternehmen 4.510,50
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 445.442,57
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 445.442,57
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.890,59 198.639,00
10. Ergebnis nach Steuern 245.820,76 190.557,40
11. Jahresüberschuss 245.820,76 190.557,40

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firmenname laut Registergericht: M.K. - Computer Electronic GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Göppingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 701084

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs.2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs nach den §§ 286, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert ist.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Berichtsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Berichtsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrundegelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs stets vollständig abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Dem Lagerbestands- und Verwertungsrisiko wird durch Wertabschläge angemessen Rechnung getragen.

Forderungen wurden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen (hier 1% der Nettoforderungshöhe, stetig zum Vorjahr).

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Wertansatz erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die ausschließlich kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten sind entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 355.669,34 0,00 0,00 0,00 355.669,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 355.669,34 0,00 0,00 0,00 355.669,34
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.230.528,11 97.667,76 273.057,48 0,00 1.055.138,39
Summe Sachanlagen 1.230.528,11 97.667,76 273.057,48 0,00 1.055.138,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.716.655,91 0,00 0,00 0,00 1.716.655,91
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 409.762,66 0,00 0,00 65.100,00 474.862,66
3. Beteiligungen 45.000,00 0,00 0,00 0,00 45.000,00
4. sonstige Ausleihungen 1.375.000,00 0,00 379.508,55 -65.100,00 930.391,45
Summe Finanzanlagen 3.546.418,57 0,00 379.508,55 0,00 3.166.910,02
Summe Anlagevermögen 5.132.616,02 97.667,76 652.566,03 0,00 4.577.717,75
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 343.076,34 2.207,00 0,00 0,00 345.283,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 343.076,34 2.207,00 0,00 0,00 345.283,34
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.023.932,11 129.636,76 261.358,98 0,00 892.209,89
Summe Sachanlagen 1.023.932,11 129.636,76 261.358,98 0,00 892.209,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.464.455,91 0,00 0,00 0,00 1.464.455,91
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 409.762,66 0,00 0,00 0,00 409.762,66
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.874.218,57 0,00 0,00 0,00 1.874.218,57
Summe Anlagevermögen 3.241.227,02 131.843,76 261.358,98 0,00 3.111.711,80
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.386,00 12.593,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.386,00 12.593,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 162.928,50 206.596,00
Summe Sachanlagen 0,00 162.928,50 206.596,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 252.200,00 252.200,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 65.100,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 45.000,00 45.000,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 930.391,45 1.375.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.292.691,45 1.672.200,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.466.005,95 1.891.389,00
Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten EUR Berichtsjahr EUR Vorjahr
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 444.535,09 381.168,82
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 232.779,20 273.320,18
davon sonstige Vermögensgegenstände 211.755,89 107.848,64
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 435.374,57 613.993,81
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 435.374,57 613.993,81
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.594,37 31.498,85
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.289,17 7.793,65
davon sonstige Verbindlichkeiten 24.305,20 23.705,20

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Der Posten beinhaltet Rückstellungen für Tantiemen der Geschäftsführer, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, ausgebuchte Verbindlichkeiten aus erhaltenen Doppelzahlungen, die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, EDV-Kosten und Kosten für die Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses, die zusammen 95% der sonstigen Rückstellungen ausmachen.

Angaben zum Eigenkapital gemäß Art. 42 Abs. 3 EGHGB

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 300.000,00 DM, entspricht 153.387,58 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von jährlich 443 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 17,00
Gewerbliche Arbeitnehmer 16,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 34,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Massimo Scuderi Geschäftsführer Vertrieb
Rosario Scuderi Kaufmännischer Geschäftsführer
Daniel Scuderi Technischer Geschäftsführer

Angaben der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit dem Hinweis auf die Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
M.K Computer Electronic B.V, Sliedrecht, Niederlande 100,00% -59.430,00 -53.574,00
M.K. -Computer Electronic GmbH, Wien, Österreich 100,00% 2.704,38 320.774,20
M.K. Italia S.r.l., Empoli, Florenz, Italien 45,00% 165.578,00 482.230,00
Tom Tech Gesellschaft für Büroroganisation mbH, Hanau 100,00% 7.042,32 91.999,65
Altra IT-Services GmbH, Hanau 100,00% insolvent
MK. Computer Electronic Nordic AB, Malmö, Schweden 75,00% 175.500,00 250.732,55

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 245.820,76 EUR und wird zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 11.648.254,39 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Göppingen, 19.07.2024

gezeichnet Massimo Scuderi, Geschäftsführer Vertrieb CEO

gezeichnet Rosario Scuderi, Kaufmännischer Geschäftsführer CFO

gezeichnet Daniel Scuderi, Technischer Geschäftsführer CTO

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Von den Offenlegungserleichterungen gem. § 327 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die M.K.-Computer Electronic GmbH, Göppingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der M.K.-Computer Electronic GmbH, Göppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M.K.-Computer Electronic GmbH, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 26. Juli 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Höfer, Wirtschaftsprüfer

Deuringer, Wirtschaftsprüferin

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