texidea care GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dieker seit 30.12.2024 | Prokura |
Thomas Rauss seit 7.7.2017 | Geschäftsführer |
Helge Stromberg seit 28.9.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
texidea GmbHSalzbergenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023texidea GmbH, Salzbergen1. Kurzbeschreibung Unternehmensaktivitäten Hauptgegenstand des Unternehmens ist der Handel mit textilen Erzeugnissen aller Art und anderen Handelswaren sowie die Erbringung aller mit dem Handel in Verbindung stehenden Dienstleistungen. Die Aktivitäten der texidea GmbH werden überwiegend im Heimtextilien-Aktionsgeschäft mit Discountern, Handelsketten und Cash- & Carry-Unternehmen getätigt. Das Produkt-Portfolio umfasst im Bereich der Heimtextilien hauptsächlich Bett-, Frottier- und Tischwäsche sowie Geschirrtücher und textile Produkte wie Küchensets, Dekokissen, Teppiche, Decken, etc., sowohl im Private-Label-Bereich als auch im Lizenzbereich. Als weitere Produktsparten werden ebenfalls Produkte aus dem Bereich Outdoor/Gartenmöbel sowie Heimtierbedarf im Bereich der s. g. Aktionsgeschäfte vermarktet. Weitere Produktsparten aus dem Bereich Haushalt und Wohnen sind in ständiger Entwicklung bzw. teilweile bereits in der Vermarktung. 2. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates bis leicht robustes BIP-Wachstum. Die Wirtschaftsexpansion wurde durch eine Zunahme der industriellen Produktion, eine Steigerung der Investitionen und eine Zunahme der Exporte in vielen Ländern unterstützt. Die Weltkonjunktur hielt sich dabei angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet. Investitionen waren ein wesentlicher Treiber des Wirtschaftswachstums im Jahr 2023. Sowohl öffentliche als auch private Investitionen erlebten eine Zunahme, wobei Regierungen verstärkt in Infrastrukturprojekte investierten, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die weltweite Produktion expandierte in den ersten drei Quartalen 2023 mit einer Rate von durchschnittlich 0,8 Prozent kaum schwächer als im vor der Coronakrise verzeichneten Trend. Allerdings signalisierte der zum Jahresende von den Wirtschaftsexperten des IfW Kiel berechnete Indikator für das vierte Quartal eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik. Für die globale Produktion des Jahres 2023 prognostizierte das IfW eine Zuwachsrate von 3,1 Prozent, wobei zwischen den fortgeschrittenen Volkswirtschaften beträchtliche Unterschiede in der Produktionsentwicklung bestanden. Besonders robust zeigte sich im Jahr 2023 die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion trotz des scharfen Zinsanstiegs - gestützt durch eine expansive Finanzpolitik - weiter deutlich erhöhte. Die Kombination aus starken Verbraucherausgaben, Investitionen und einer robusten Industrieproduktion führte zu einem soliden Wirtschaftswachstum. Die Beschäftigungslage blieb günstig, und die Regierung setzte Konjunkturmaßnahmen ein, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Insbesondere der Technologiesektor und die Dienstleistungsindustrie verzeichneten ein starkes Wachstum, während der Produktionssektor eine moderate Expansion verzeichnete. Die wirtschaftliche Leistung in der Europäischen Union war 2023 gemischt und entwickelte sich im Vergleich eher schwach. Einige Länder in der EU, insbesondere in Mittel- und Osteuropa, verzeichneten ein leicht robustes Wachstum, das von einer steigenden Exportnachfrage, Investitionen und einer verbesserten Binnennachfrage getragen wurde. Andererseits hatten einige Länder in der EU mit strukturellen Herausforderungen zu kämpfen, darunter hohe Arbeitslosigkeit, demografische Probleme und eine schwache Produktivitätsentwicklung. Die wirtschaftliche Erholung verlief in weiten Teilen der EU langsamer als erwartet. Für den Euroraum betrug das Bruttoinlandsprodukt kaum mehr + 0,6 Prozent; in Deutschland stagnierte die Wirtschaftsleistung mit - 0,3 Prozent. In den Schwellenländern waren ebenfalls große Unterschiede in der konjunkturellen Dynamik zu verzeichnen. In China hat sich die gesamtwirtschaftliche Produktion im dritten Quartal 2023 wieder spürbar belebt. Das Expansionstempo ist im historischen Vergleich aber weiter gering und das Land hat seine Rolle als Motor der weltwirtschaftlichen Expansion zu einem Gutteil eingebüßt. Hingegen expandierte die Wirtschaft in Indien seit einem Jahr sehr kräftig, und in den meisten südostasiatischen Schwellenländern stieg die Produktion zuletzt zum Teil ausgesprochen stark. Der Preisauftrieb hat in 2023 weltweit deutlich nachgelassen. Maßgeblich für den Rückgang war zunächst die Entspannung an den Energiemärkten, die dazu führte, dass der Beitrag von der Energie spürbar kleiner wurde und zuletzt sogar entlastend wirkte. Aber auch die Kernrate der Inflation (Verbraucherpreise ohne Energie und Lebensmittel) ging im Jahresverlauf deutlich zurück. So schien der zugrundeliegende Inflationsdruck in Europa und in den Vereinigten Staaten im Dezember 2023 nicht mehr wesentlich höher zu sein als das Inflationsziel. Vor allem die nicht-energetischen Waren stiegen im Preis seit einiger Zeit kaum noch. Die Verbraucherausgaben verzeichneten ebenfalls eine positive Entwicklung. In vielen Regionen stiegen die Einkommen und die Beschäftigung, was zu einer Zunahme der Konsumausgaben führte. In Deutschland hinterließ die geringe wirtschaftliche Dynamik Spuren am Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und damit verbundene Fachkräftemangel wirkten dem aber entgegen. Die starken Lohnerhöhungen im Laufe des Jahres 2023 bewirkten in der 2. Jahreshälfte bei rückläufigen Inflationsraten erstmalig seit 2020 leichte Zuwächse bei den Reallöhnen, berichtete das Statistische Bundesamt. Der Aufschwung der Weltwirtschaft lässt aktuell noch auf sich warten. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremst eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese Ungewissheit ist zum Teil geopolitischer Natur und in anhaltenden oder neuen militärischen Auseinandersetzungen (Ukraine, Gaza/Israel) oder wirtschaftlichen Konflikten (Vereinigte Staaten/China) geschuldet, zum Teil aber auch auf unklare oder inkonsistente Wirtschaftspolitik (Europa) oder innenpolitische Unsicherheiten (Vereinigte Staaten) zurückzuführen und dürfte die Neigung zu Investitionen und Konsum dämpfen. Bremsend wirkt zunächst auch noch die Geldpolitik; die Wirkung der kräftigen Zinserhöhungen dürfte noch nicht vollständig in der Realwirtschaft angekommen sein. Zusätzlich fallen finanzpolitische Impulse weg, die im vergangenen Jahr die Konjunktur noch angeregt haben. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet aktuell einen Anstieg der Weltproduktion in 2024 um nur 2,8 Prozent und für 2025 um 3,1 Prozent. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt, so die Wirtschaftsexperten, in der nächsten Zeit zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation wird nach deren Prognose weiter zurückgehen und soll im Jahr 2025 allgemein wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein. Die derzeitige konjunkturelle Schwächephase im Euroraum soll nach vorherrschender Meinung im Verlauf des Jahres 2024 überwunden werden. Die seit einem Jahr anhaltende Stagnation der Wirtschaftsleistung dürfte sich allerdings zunächst fortsetzen. Hierfür spricht die insbesondere in der Industrie bis zuletzt schwache Unternehmenszuversicht. Im Jahresverlauf dürfte die europäische Wirtschaft dann nach und nach an Schwung gewinnen. Zum einen steigen die Reallöhne aufgrund kräftigerer Lohndynamik bei sinkendem Preisauftrieb wieder, was eine Belebung des privaten Verbrauchs begünstigt. Zum anderen dürften sich die Finanzierungsbedingungen mit der erwarteten Lockerung der geldpolitischen Zügel wieder verbessern. Schließlich wird voraussichtlich auch das außenwirtschaftliche Umfeld allmählich wieder mehr Impulse für die wirtschaftliche Aktivität geben. Allerdings soll der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 mit voraussichtlich 0,8 Prozent nochmals recht schwach ausfallen und sich erst im Jahr 2025 mit 1,5 Prozent auf eine Rate in der Nähe des Potenzialwachstums beschleunigen. Für Deutschland liegen die Prognosen nur bei 0,1 Prozent für 2024 bzw. 1,2 Prozent im Folgejahr. Ursachen sind -trotz kräftiger Zuwächse des real verfügbaren Einkommens- die Belastung der Baubranche aus der Zinswende und die finanzpolitischen Konsolidierungsmaßnahmen nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021. Die Teuerungsraten sinken. Für den Euroraum wird ein Rückgang von 5,4 Prozent im Durchschnitt des Jahres 2023 auf voraussichtlich auf 2,2 Prozent (2024) sowie 1,9 Prozent (2025) prognostiziert. Diese Werte nähern sich dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. In Deutschland rechnet das IfW mit Teuerungsraten von 2,3 Prozent in 2024 bzw. und 1,8 Prozent in 2025. Das Jahr 2023 war aufgrund der anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erneut ein herausforderndes Jahr. Ein nach wie vor andauernder Preiskampf sowie volatile Rohmaterialpreise als auch ggf. steigende Herstellungs- und Beschaffungskosten sowie Beschaffungsnebenkosten nebst deren logistischen Risiken aufgrund von geopolitischen Spannungen wirken sich ggf. belastend auf die Ergebnisse der Unternehmen aus. Hiervon bleibt auch die Heimtextilien- und Konsumgüterindustrie nicht verschont. Ein harter Wettbewerb kennzeichnet die Entwicklung bei den wichtigen Großkunden der texidea GmbH. Unter diesen Umständen ist nach wie vor eine Zunahme eines Verdrängungswettbewerbs festzustellen. Trotz dieser auch im Jahr 2023 anhaltenden makroökonomischen sowie unternehmensspezifischen Herausforderungen hat die texidea GmbH positive Resultate erzielt. Unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ist der Umsatz der texidea GmbH im Geschäftsjahr zwar um ca. 48 % gegenüber dem Vorjahr gesunken, das operative Ergebnis konnte allerdings deutlich positiv gesteigert werden. Die Marktanteile in den Kernsegmenten der texidea GmbH konnten dabei im Geschäftsjahr 2023 allerdings weitestgehend gehalten werden. Der Auftragsbestand per 31.12.2023 belief sich auf TEUR 24.678 (Vorjahr: TEUR 19.939). Die eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsaktivitäten, die strategische Ausrichtung auf verstärkte Konzentration auf das Kerngeschäft sowie auf ertragsoptimiertere Geschäfte zeigten im Geschäftsjahr 2023 erste positive Wirkung. Die Finanzierung aller Geschäftsaktivitäten ist unter bestehenden Rahmenbedingungen bei einem erwartungsgemäßen Geschäftsverlauf unter Ausnutzung der entsprechenden Kreditarrangements nach wie vor sichergestellt. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2023 ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ein gestiegenes Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.137 (Vorjahr: TEUR 3.568). Bei einer um TEUR 3.427 gegenüber dem Vorjahr geringeren Bilanzsumme von TEUR 18.623 beläuft sich die Eigenkapitalquote auf rund 22,2 % (VJ 16,2 %). Der Warenbestand per Geschäftsjahresende verminderte sich um rund TEUR 1.507 auf TEUR 4.102 (Vorjahr: TEUR 5.609). Schwankungen des Warenbestandes sind hauptsächlich dispositionsbedingt. Bedingt durch einen leicht geringeren Umsatz in den letzten Monaten des Berichtsjahres gegenüber dem Vorjahr verminderte sich der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag um TEUR 1.708 auf TEUR 10.065 (VJ TEUR 11.773). Sonstige Vermögensgegenstände verminderten sich um TEUR 185 auf TEUR 362 (VJ TEUR 547). Die Abweichung resultiert hauptsächlich aus der Verminderung von Steuererstattungsansprüchen. Die Lieferantenverbindlichkeiten verminderten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 961 auf TEUR 4.504 (VJ TEUR 5.465). Die Bankverbindlichkeiten zum Geschäftsjahresende, vermindert um Kassenbestände und Bankguthaben, verminderten sich auf TEUR 4.010 (VJ TEUR 6.472). Enthalten sind langfristige Darlehen zur Finanzierung der Anschaffungskosten für das Firmengebäude incl. Photovoltaikanlage. Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich per Geschäftsjahresende auf TEUR 2.000 (VJ TEUR 1.427). Hauptbestandteile sind Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche sowie Garantierückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Aufgrund der Konzentration auf ertragsoptimiertere Geschäfte lagen die Umsatzerlöse mit TEUR 37.763 ca. 48 % unter dem Vorjahreswert (TEUR 72.615). Der Wareneinsatz im Verhältnis zum Umsatz konnte dabei auf 74,5 % reduziert werden (VJ 84,6 %). Eine verstärkte Konzentration auf das Kerngeschäft sowie auf ertragsoptimiertere Geschäfte zeigten im Geschäftsjahr 2023 positive Wirkung. Durch Strukturveränderungen im Personalbereich lag der Personalaufwand im Berichtsjahr mit TEUR 2.153 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 2.468). Die Abschreibungen 2023 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 51 auf TEUR 432 (VJ TEUR 381). Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahres 2023 beliefen sich auf TEUR 6.102 (VJ: TEUR 9.643). Umsatzabhängige Vertriebskosten als auch die Betriebskosten haben sich dabei deutlich vermindert. Zur Steuerung der Gesellschaft texidea GmbH werden folgende finanzielle Leistungsindikatoren genutzt: Cashflow:
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Eigenkapital
Gesamtkapitalrentabilität
Umsatzrentabilität
Liquiditäts-, Verschuldungsgrade
Working Capital
Eigenkapitalquote Eigenkapital TEUR 4.137 zu Gesamtkapital TEUR 18.623 = 22,2 % Das erwirtschaftete Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf TEUR 569 (VJ: TEUR -834) und stellt eine deutlich positive Veränderung gegenüber dem Vorjahr dar. Eingeleitete Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsaktivitäten durch Prozess- und Kostenoptimierungen zeigten erste Wirkung. Eine verbesserte Wareneinsatzquote und dadurch verbesserte Rohertragsquote stellen dabei einen maßgeblichen Einflussfaktor dar. Das Finanzergebnis TEUR -525 (VJ: TEUR -457) wurde im Berichtsjahr durch die Verlustübernahme aus der atypisch stillen Beteiligung im Zusammenhang mit dem Tochterunternehmen texidea care GmbH belastet. Bereinigt um diesen Faktor hat sich das Finanzergebnis im Berichtsjahr deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die positive Veränderung des Betriebsergebnisses TEUR 1.111 (VJ: TEUR -388) um TEUR 1.499 ist in erster Linie auf den verminderten Betriebsaufwand zurückzuführen. Die allgemeinen Betriebsaufwendungen verminderten sich deutlich auf TEUR 8.577 (VJ: TEUR 11.841). Im Wesentlichen verminderten sich hierbei die umsatzabhängigen Vertriebskosten TEUR 4.768 (VJ: TEUR 7.439) sowie die Personalkosten TEUR 2.153 (VJ: TEUR 2.468) und die Betriebskosten TEUR 278 (VJ: TEUR 503). Die wichtigen Großkunden werden im Rahmen eines Key Account Managements betreut. Darüber hinaus ist eine intensive Marktbeobachtung gewährleistet, so dass wichtige Erkenntnisse aus Marktbeobachtungen und Kundenkontakt gewonnen werden können. Die texidea GmbH bietet außerdem eine große Kompetenz im Bereich der Beschaffung; nicht nur in Bezug auf die Produktqualität, sondern auch in Bezug auf die Einhaltung der Sozialstandards. Corporate Responsibility gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Unterstrichen wird dieser Aspekt u. a. durch die Einrichtung eines eigenen Sustainable Managements und durch die Mitgliedschaft im FTA (Foreign Trade Association), deren Aufgabe die Einhaltung eines festgelegten "code of conducts" ist. Dieser Aspekt ist für unsere Kunden von sehr großer Bedeutung. Insgesamt beschäftigte das Unternehmen im Geschäftsjahr durchschnittlich 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 4. Risikobericht / Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Geschäftsrisiken sind systematisch in allen Unternehmensbereichen identifiziert und analysiert. Ein Controlling, das auch dem frühzeitigen Erkennen von möglichen Risiken dient, ist etabliert und wird ständig weiterentwickelt. Marktrisiken: Die Gesellschaft ist wichtiger Lieferant großer Abnehmer-Gesellschaften in Deutschland und verschiedenen EU-Ländern und außerdem bei verschiedenen anderen Discountern, Handelsketten und Cash & Carry-Unternehmen. Dieser Status verschafft dem Unternehmen eine gute Stellung bei der Auftragsvergabe und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern. Eine Verbreiterung des Kunden- und Produktportfolios wird zielstrebig verfolgt. Die Kundenstruktur - überwiegend bestehend aus Discountern - birgt theoretisch ggf. Risiken wie Kundenverluste bei wiederholten u/o anhaltenden Qualitätsmängeln und vermehrt verspäteten Lieferungen. Diese Risiken werden durch die langjährig geführten Kunden- und Lieferantenbeziehungen minimiert. Die Produktion in bewährten Produktionsstätten und deren Überwachung sowie die permanente Qualitäts- und Terminkontrolle durch teilweise eigenes Personal führt zu einer weiteren Minimierung der Risiken. Die Sicherstellung störungsfreier Logistikprozesse im Beschaffungsbereich stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Logistikkosten im Beschaffungsbereich hauptsächlich aus Fernost gestalten sich volatil und sind teils nur schwierig kalkulierbar. Dies kann u. U. negative Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Betriebsrisiken: Die Partnerschaft mit der Özdilek-Gruppe als einer der Hauptlieferanten und gleichzeitiger Gesellschafter der texidea GmbH führt zu einer Verminderung der betrieblichen Risiken. Finanzwirtschaftliche Risiken: Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage bestehen bei erwartungsgemäßem Geschäftsverlauf und bestehenden Rahmenbedingungen aus heutiger Sicht nicht. Die Gesellschaft ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Hierzu wird regelmäßig eine Absicherung gegen diese Risiken vorgenommen. Diese derivativen Finanzinstrumente werden nur dann eingesetzt, wenn sie durch Positionen aus dem operativen Geschäft hinterlegt sind. Chancen: Die Gesellschaft ist strategischer Partner großer Discounter. Diese Zusammenarbeit, und die hieraus resultierende Erfahrung, insbesondere die langjährige Erfahrung der Key Accounter in diesem Bereich, sind ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenzunternehmen, die neu in den Markt eintreten wollen. Die strategische Partnerschaft mit der Özdilek-Gruppe bietet darüber hinaus weiteres Geschäftspotential. 5. Prognosebericht / Ausblick - Voraussichtliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin mit Unsicherheiten verbunden. Die Weltwirtschaft expandiert derzeit in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation. Die konjunkturellen Unterschiede dürften im Prognosezeitraum geringer werden, ein kräftiger Aufschwung ist aber nicht in Sicht: Während die Expansion in den Vereinigten Staaten angesichts nachlassender fiskalischer Impulse etwas an Fahrt verliert, belebt sich die Konjunktur in Europa und Japan mit Abklingen der bremsenden Wirkungen des Inflationsschocks allmählich. Eine konjunkturelle Erholung in Deutschland lässt allerdings weiter auf sich warten. Da aber die Verbraucherpreisinflation spürbar sinkt, werden die real verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren wieder steigen und den privaten Konsum stimulieren. Stimulierend wirkt auch die sich abzeichnende leichte Erholung beim Welthandel. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur, insbesondere einer Zuspitzung von Handelskonflikten und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Auch die Heimtextilien- und Konsumgüterindustrie und damit auch die texidea GmbH muss sich in diesem schwierigen Umfeld behaupten. Dabei ist die Sicherstellung einer störungsfreien Lieferkette einer der größten Herausforderungen. Störungen innerhalb der Lieferketten führen ggf. zu hohen ergebnisbelastenden Kostensteigerungen bis hin zu Auftragsausfällen mit entsprechenden Konsequenzen. Veränderungen des Kaufverhaltens der Kunden bedingt durch gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und Einflüsse führen ggf. zu angepassten Auftragseingängen bei der texidea GmbH. Kostensteigerungen verursacht durch einen allgemeinen Preisanstieg oder temporäre Ressourcenknappheiten bei Dienstleistern können das Ergebnis zusätzlich negativ beeinflussen. Zur Risikominimierung wurden vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Dienstleistern getroffen. Physikalisch bedingte Risiken aus dem Logistikbereich bleiben allerdings bestehen. Diese Risiken wirken sich ebenfalls ggf. negativ auf das Ergebnis aus. In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld gehen wir davon aus, dass die erreichten Marktanteile im Kerngeschäft der texidea GmbH im Jahr 2024 gegenüber den wichtigen Großkunden gehalten werden können. Projekte zur weiteren Optimierung interner und externer Prozesse sollen entsprechende Kostenoptimierungspotentiale freisetzen. Projekte zur weiteren Geschäftsentwicklung werden sich mittelfristig weiter positiv auf das Ergebnis auswirken. Der aktuelle Auftragsbestand, weitere neue Produktideen und die Erzielung der Umsatz- und Ergebnisplanung zeigen eine adäquate Grundlage für eine solide Geschäftsentwicklung auf. Die Geschäftsleitung geht vorbehaltlich weiterhin bestehender Rahmenbedingungen bei einem ansonsten störungsfreien Geschäftsverlauf von einem positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 aus.
Salzbergen, 10. April 2024 texidea GmbH BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023TEXIDEA GMBH, SALZBERGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023texidea GmbH, SalzbergenI. Allgemeine Angaben Die texidea GmbH hat ihren Sitz in Salzbergen und ist in das Handelsregister Osnabrück eingetragen (HRB 204564). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung fand. Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit den Wertansätzen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz und Bewertung der Gegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens sowie der Verbindlichkeiten und Rückstellungen erfolgten im Rahmen der Vorschriften der §§ 246 ff. und §§ 252 ff. HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Die Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften unter der Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Beim Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Das immaterielle Anlagevermögen wird über eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs. Hieraus wurden Kursverluste in Höhe von TEUR 54 realisiert, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendunge enthalten sind. III. Angaben zu den Posten der Bilanz 1) Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Beträge in der Spalte "Zugänge" der kumulierten Abschreibungen entsprechen den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2) Forderungen Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge (jeweils größer TEUR 50) für ausstehende Rechnungen, Garantieverpflichtungen, Rückgaberechte, Urlaubsverpflichtungen und Jahresabschlusskosten. 4) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben unterschiedliche Laufzeiten. Weitere Angaben ergeben sich aus dem "Verbindlichkeitenspiegel".
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 543.434,00 EUR (Vorjahr: 889.282,00 EUR) sind durch Grundschulden gesichert. Verbindlichkeiten Vorjahr:
5) Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 220, die eine gesamtschuldnerische Mithaft für verbundene Unternehmen aus Darlehen und Kontokorrentkrediten betreffen. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Geschäftsbereichen erzielt:
2) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 142) enthalten. 3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 54. V. Sonstige Angaben 1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
2) Finanzinstrumente Devisentermingeschäfte Zum 31. Dezember 2023 sind für das Geschäftsjahr 2024 Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um Mikro-Hedge Sicherungen zur Absicherung der EUR/USD Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen. Dabei entsprechen die Basiswerte und Währungen der Verbindlichkeiten bzw. der schwebenden Geschäfte (Warenkäufe) in vollem Umfang denen der Sicherungsgeschäfte. Es wurden USD Fremdwährungsverbindlichkeiten (TEUR 763) in Höhe von TUSD 844 bzw. schwebende Geschäfte (TEUR 10.609) (Wareneinkäufe) in Höhe von TUSD 11.684 abgeschlossen. Die Laufzeit der Devisengeschäfte reicht von Januar 2024 bis Oktober 2024. Das abgesicherte Risiko in Höhe von TEUR 11.372 wurde anhand einer Gegenüberstellung der abgeschlossenen Kurse mit den am Bilanzstichtag geltenden Terminkursen ermittelt. Bei der angewandten Market-to-Market Bewertung handelt es sich um eine Barwertberechnungsmethode. Die Sicherungsinstrumente werden bilanziell als Bewertungseinheit mit den Verbindlichkeiten bzw. den schwebenden Geschäften (Wareneinkäufe) betrachtet. 3) Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist mit 70,0 % an der texidea care GmbH, Salzbergen, beteiligt. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 60.781,34 EUR bei einem Eigenkapital von 3.928,08 EUR zum 31. Dezember 2023. Die Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. 4) Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 37 Angestellte (26 Frauen und 11 Männer) beschäftigt. 5) Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar entfiel auf:
6) Geschäftsführung Von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren die Herren Helge Stromberg, Rheine, Özhan Bingöl (bis zum 10. August 2023), Bursa, Türkei, sowie Thomas Rauß, Rheine. Herr Özhan Bingöl war zum gesamtvertretungsberechtigten, die Herren Helge Stromberg und Thomas Rauß sind zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt. 7) Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans / Forderungen gegen Gesellschafter Angaben zu den Gesamtbezügen werden gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht. Im Geschäftsjahr erfolgten Vorschüsse an einen Geschäftsführer in Höhe von TEUR 16. 8) Ergebnisverwendung Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 568.934,65 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. 9) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Salzbergen, 10. April 2024 gez. Helge Stromberg, Geschäftsführer gez. Thomas Rauß, Geschäftsführer Feststellung des Jahreabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. Mai 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die texidea GmbH, Salzbergen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der texidea GmbH, Salzbergen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der texidea GmbH, Salzbergen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rheine, 10. April 2024 Hartmann
& Associates GmbH
J. Hartmann, Wirtschaftsprüfer M. Smeddinck, Wirtschaftsprüfer |
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