Station Food GmbH
The Squaire 24, 60549 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SSP Euro Holdings Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Station Food GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024BESTÄTIGUNGSVERMERKBilanz zum 30. September 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024AllgemeinesDie Station Food GmbH, Frankfurt am Main (kurz: "SF"), wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 15. August 2016 und mit dem Gesellschaftsvertrag vom 27. Juli 2016 gegründet und betreibt an fünf Standorten in Berlin, Karlsruhe und Köln Gastronomie- und Handelsgeschäfte. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B 119225 des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen und hat in Frankfurt am Main, The Squaire 24, ihren Firmensitz. Alleinige Gesellschafterin der Station Food GmbH, Frankfurt am Main, ist die SSP Deutschland GmbH, Frankfurt am Main. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen des GmbHG. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung werden beachtet. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des darauffolgenden Jahres (abweichendes Wirtschaftsjahr). Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt; die Beträge im Anhang werden in Tausend EUR (TEUR) angegeben. Werte kleiner als EUR 500 werden mit "0" ausgewiesen. Am 31. Mai 2024 wurde zwischen der SF und der Back-Konzept Hannover GmbH ein Vertrag über den Kauf von zwei Einheiten mit Übergangsdatum zum 1. Juli 2024 geschlossen. Neben 88 Mitarbeitern sind auch Sachanlagen in Höhe von EUR 0,5 Mio zugegangen. Der verbliebene Kaufpreis wurde als Zugang in den immateriellen Vermögenswerten des Anlagevermögens als Konzessionsrecht in Höhe von EUR 7,2 Mio ausgewiesen. Infolge des Zugangs zum 1. Juli 2024 hat sich der Erwerb auf die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung jedoch noch nicht wesentlich ausgewirkt. Nach dem Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Gesellschaft in 2023/2024 erneut einen Jahresfehlbetrag erzielt, der deutlich über dem des Vorjahres liegt. Folglich hat sich das Eigenkapital zum 30. September 2024 auf EUR 1,1 Mio verringert. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird zwar ein verbessertes Ergebnis, aber wiederum ein Jahresfehlbetrag und ein knapp positives Eigenkapital geplant. Die Gesellschafter planen gegenwärtig eine Eigenkapitalmaßnahme. Der Gesellschaft ist von der SSP Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, eine Kreditlinie in Höhe von EUR 15,0 Mio. mit einer Laufzeit bis 30. September 2027 eingeräumt worden, die zum Stichtag bisher mit EUR 10,0 Mio. valutiert. Zum 30. Juni 2025 betrug die Inanspruchnahme weiterhin EUR 10,0 Mio. Die Finanzplanung bis zum 30. September 2026 zeigt auf, dass die Kreditlinie ausreichend ist, um die Liquidität sicherzustellen. Weiterhin hat die Gesellschafterin SSP Deutschland GmbH der Station Food am 7. Juni 2021 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis 30. September 2026 gewährt. Die ordentliche Kündigung dieser Vereinbarung ist ausgeschlossen. Die Patronatsgeberin steht dafür ein, dass die Tochtergesellschaft in der Weise finanziell ausgestattet wird, dass die Tochtergesellschaft jederzeit zur fristgerechten Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen in der Lage ist. Die Gesellschaft erwartet laut Einschätzung der gesetzlichen Vertreter im Geschäftsjahr 2024/2025 bzw. 2025/2026 daher keine Entwicklung, die die Gesellschaft bezüglich der Eigenkapital- oder Liquiditätsausstattung beeinträchtigen wird. Ereignisse nach dem BilanzstichtagFür die bestehende Kreditlinie in Höhe von EUR 15,0 Mio. wurde am 5. Dezember 2024 die Laufzeit bis zum 30. September 2027 verlängert. Weiterhin hat die Gesellschafterin SSP Deutschland GmbH für die Station Food gewährte Patronatserklärung am 11. Juni 2025 die Laufzeit bis 30. September 2026 verlängert. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle VermögensgegenständeEntgeltlich erworbene Standardsoftware wird zu Anschaffungskosten aktiviert und über drei Jahre linear abgeschrieben. Entgeltlich erworbene betriebswirtschaftliche Softwaresysteme und Individualsoftware werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die aktivierten Einmalkosten für den Erwerb von Franchiselizenzen werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Konzessionsrechte werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Die in 2023/2024 zugegangenen Rechte werden über 7 Jahre abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. SachanlagenDie Zugänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenteile im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen (§ 255 Abs. 3 HGB). Die Abgänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Sofern erforderlich, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die Nutzungsdauer richtet sich bei Mietereinbauten vornehmlich nach der entsprechenden Vertragslaufzeit. Die Abschreibungen erfolgen somit pro rata temporis über die folgenden Nutzungsdauern:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (vgl. § 6 EStG) werden - soweit diese einer eigenständigen Nutzung fähig sind - im Jahr der Anschaffung bis zu einem Erinnerungswert von EUR 1,00 abgeschrieben. VorräteDer Bestand an Waren wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verbrauchsfolge "First in - First out" zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen angesetzt. Flüssige MittelDie flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Aktive RechnungsabgrenzungspostenVor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Sonstige RückstellungenBei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder WährungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Umrechnungskurs des Entstehungstages erstbewertet. Die Umrechnung der Währungsposten zum Bilanzstichtag erfolgt entsprechend den Regelungen des § 256a HGB. Latente SteuernAuf temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden latente Steuern gebildet. Aktive latente Steuern resultieren aus Differenzen im Bereich der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen sowie für nicht genommenen Urlaub und Freizeitausgleich. Auf vorhandene steuerliche Verlustvorträge wurden keine latenten Steuern aktiviert. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 29,825% zu Grunde gelegt. Der sich nach Verrechnung der aktiven und passiven latenten Steuern ergebende Aktivüberhang wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungBezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens vgl. Anlage 1 zum Anhang. Bezüglich der Restlaufzeiten bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie der Restlaufzeiten und Besicherungen von Verbindlichkeiten vgl. Anlagen 2 und 3 zum Anhang. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 357 (Vorjahr TEUR 0) resultieren im Wesentlichen aus laufenden Lieferungs- und Leistungsverrechnungen mit dem Gesellschafter. Die flüssigen Mittel beinhalten mit TEUR 319 (Vorjahr TEUR 758) Bankguthaben und mit TEUR 423 (Vorjahr TEUR 556) Kassenbestände. Die Rückstellungen enthalten ausschließlich sonstige Rückstellungen und gliedern sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 10.000 (Vorjahr TEUR 2.975) sind auf Darlehensinanspruchnahmen zurückzuführen. Mit der SSP Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, besteht zum 30. September 2024 ein "Intra Group Facility Agreement". Die Gesellschaften verpflichten sich mit dieser Vereinbarung, bei Vorhandensein überschüssiger finanzieller Mittel und einer etwaigen Bedarfssituation auf der Gegenseite diese an die jeweils andere Vertragspartei weiterzugeben. Die ausgeliehenen Gelder werden jeweils variabel verzinst. Der zum 30. September 2024 angewendete Zinssatz beträgt 6,209%. Die SF hat zum 30. September 2024 finanzielle Mittel in Höhe von TEUR 10.000 (Vorjahr TEUR 1.976) im Rahmen dieses "Intra Group Facility Agreement" geliehen. Die Umsatzerlöse wurden - wie im Vorjahr - ausschließlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 408 (Vorjahr TEUR 747) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr TEUR 726) infolge der Auflösung von Rückstellungen. Weiterhin sind Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 4) enthalten. Der Personalaufwand ist mit Abfindungen von insgesamt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 5) belastet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 1.065 (Vorjahr TEUR 176), insb. bezüglich Miet- und Mietnebenkosten von TEUR 806. Im Vorjahr erfolgte eine Auflösung von Einzelwertberichtigung in Höhe von TEUR 122. Weiterhin werden Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 1) ausgewiesen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 11) Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen. Sonstige AngabenMitarbeiter
Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus Pacht- und Mietverträgen in Höhe von insgesamt EUR 19,2 Mio. (Vorjahr EUR 18,1 Mio.). Mitglieder der GeschäftsführungDie Geschäftsführung besteht aus:
Eine Vergütung von der Gesellschaft erhalten die Geschäftsführer nicht. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtsjahr keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung eingegangen. KonzernzugehörigkeitDie SF stellt ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der SSP dar. Die SSP wird in den Konzernabschluss der SSP Group PLC, London, Großbritannien, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Abschluss der SSP Group PLC, London, Großbritannien, wird unter Anwendung der International Accounting Standards, wie sie Großbritannien anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss der SSP Group PLC, London, wird im Unternehmensregister englischer Sprache unter der SSP Financing Germany GmbH, Frankfurt am Main, bekannt gegeben. ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust setzt sich zusammen aus:
Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung empfehlen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. AbschlussprüferhonorarDas Gesamthonorar unseres Abschlussprüfers KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf:
Frankfurt am Main, den 17. Juli 2025 Station Food GmbH Oliver Haub Wenzel Bürger Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Forderungsspiegel zum 30.09.2024
Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Grundlagen des UnternehmensDie Station Food GmbH (kurz "SF") ist in der Gastronomie-Branche mit dem Schwerpunkt Verkehrsgastronomie tätig. Sie betreibt Gastronomie- und Handelsgeschäfte an den Hauptbahnhöfen Berlin, Köln, Hannover und Karlsruhe. Die Umsatzerlöse werden dabei im Rahmen von Pacht- und Mietverträgen erzielt, bei denen das wirtschaftliche Risiko von der SF getragen wird. Zusätzlich tritt die SF an den genannten Standorten als Vermieter auf. Die SF betreibt ihre Gastronomieeinheiten (kurz Outlets) überwiegend als Franchisenehmer bekannter Marken wie z. B. Burger King, Kamps oder Pret a Manger. Das wirtschaftliche Risiko wird dabei von der SF getragen. Am 31. Mai 2024 wurde zwischen der SF und der Back-Konzept Hannover GmbH ein Vertrag über den Kauf von zwei Einheiten mit Übergangsdatum zum 1. Juli 2024 geschlossen. II. Wirtschaftsbericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen1.1. Gesamtwirtschaftliche LageDie deutsche Volkswirtschaft befindet sich weiterhin in der Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in den vergangenen fünf Jahren real insgesamt lediglich um 0,1 % gewachsen. Die Energiepreise sind nach der Energiekrise zwar deutlich zurückgegangen, haben sich aber oberhalb des Niveaus vor der Corona-Pandemie stabilisiert. Die Realeinkommen haben sich erholt, dennoch nimmt der Konsum keine Fahrt auf und die Sparquote bleibt hoch. Der Sachverständigenrat erwartet daher, dass das deutsche BIP im Jahr 2024 um 0,1 % zurückgeht. Im Jahr 2025 ist nur mit einem geringfügigen Wachstum von 0,4 % zu rechnen.1 2023 verzeichnete der deutsche Personenverkehrsmarkt ein Wachstum von 2,7 %, 2024 wird sich das Wachstum voraussichtlich in abgeschwächter Form fortsetzen.2 Das bundesweit im öffentlichen Personennahverkehr gültige Deutschland-Ticket wurde zum 1. Mai 2023 zum Preis von EUR 49 pro Monat eingeführt. Ein Zwischenbilanz nach einem Jahr Deutschland -Ticket zeigt eine hohe Akzeptanz bei den Kunden und eine intensive Nutzung (Ticket +14 % gegenüber Vergleichszeitraum).3
3
https://ibir.deutscheahn.com/2023/de Der Arbeitsmarkt ist durch die schwache Konjunktur beeinflusst. Im Zuge der Herbstbelebung sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung gesunken. Saisonbereinigt haben sich Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung jedoch erhöht.4 Im September 2024 lag die Inflationsrate der Verbraucherpreise bei 1,6 % und somit auf dem niedrigsten Niveau seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+2,1 %) sowie für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (+1,0 %) stiegen an.5 1.2. Branchenentwicklung und MarktstellungDer Umsatz im Gastgewerbe ist im September 2024 gemäß dem statistischen Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresniveau gesunken (real 6,5 %, nominal 3,1 %). Gegenüber diesem Vergleichsmonat lag der Gastgewerbeumsatz im September 2024 real 1,0 % niedriger.6 Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 betrug der Umsatzanstieg im Gastgewerbe im dritten Quartal 2024 10,9 % (real -12,1 %). Das Beherbergungsgewerbe verzeichnete ein Umsatzplus von 16,3% (real -4,6 %), das Gaststättengewerbe ein Umsatzplus von 9,9 % (real -14,9 %). Die Caterer hatten einen Umsatzplus von 14,5 % (real -10,8 %) gegenüber 2019 zu verzeichnen. 7 Die Umsätze nach IFRS der SF stiegen im Geschäftsjahr 2023/2024 um 21,8 % von EUR 21,1 Mio. auf EUR 25,7 Mio. Urlaubs- und Geschäftsreisen haben deutlich zugenommen, und auch das zum 1. Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket der Deutschen Bahn für den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland hat zu diesem Anstieg beigetragen. 2. Entwicklung im GeschäftsjahrNachstehend gehen wir auf die Umsatzentwicklung, die Ertragslage sowie die Vermögens- und Finanzlage ein. Da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der SSP-Gruppe konsolidiert wird, erfolgen die interne Berichterstattung sowie das Controlling inkl. der Planungen auf Basis von IFRS-Zahlen. Unter dem Punkt 2.1. "Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren" erläutern wir die Entwicklung der für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren. Die Erläuterungen zu 2.1. erfolgen auf Basis des Zahlenwerkes nach IFRS, während die darauffolgenden Gliederungspunkte die Geschäftsentwicklung auf Basis der Zahlen nach HGB widerspiegeln.
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Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt September 2024.
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Verbraucherpreisindex für Deutschland - Statistisches Bundesamt (destatis.de).
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NEU: 2 Seiten + Trendaussage + 4-6 Charts (dehoga-bundesverband.de). 2.1. Bedeutsamste finanzielle LeistungsindikatorenDie bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind neben den Umsatzerlösen nach IFRS das EBITDA nach IFRS. Nach diesen Leistungsindikatoren erfolgt die interne Steuerung der Gesellschaft sowohl für lokale Planungszwecke als auch für die Einbindung in den SSP-Konzernabschluss. Die Umsatzerlöse für die interne Steuerung bzw. das Konzernreporting unterscheiden sich bei den Umsatzerlösen insoweit, als dass nach HGB - insbesondere aufgrund des BilRUG - ein deutlich weiter gefasster Umsatzbegriff zum Tragen kommt. Somit werden nun unter anderem Erlöse aus der Untervermietung nach HGB unter den Umsatzerlösen ausgewiesen, die für IFRS in anderen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung zugeordnet sind. Ermittlung Umsatz nach IFRS des Geschäftsjahres 2023/24 in Millionen EUR:
Das EBITDA stellt das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen dar, wobei anzumerken ist, dass auch Aufwendungen/Erträge aus der konzerninternen Leistungsverrechnung nicht in dieser Kennzahl enthalten sind. Der Unterschied zwischen HGB und IFRS ergibt sich im Wesentlichen durch Leistungsverrechnungen innerhalb der Gruppe, die für Planungszwecke nicht in die Betrachtung einbezogen werden. Ermittlung des EBITDA nach IFRS des Geschäftsjahres 2023/24 in Millionen EUR:
Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse wurden übererfüllt. Das im Vorjahresbericht prognostizierte EBITDA wurde nicht erreicht. 2.2. ErtragslageIm Berichtsjahr 2024 hat die SF-Umsatzerlöse nach HGB in Höhe von EUR 26,7 Mio. erzielt (Vorjahr: EUR 22,1 Mio.). Dies stellt gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung von 21,1 % dar. Der Anstieg ist auf die Übernahme der beiden Backfactory Units zum 1. Juli 2024 in Höhe von EUR 2,7 Mio sowie auf den Volljahreseffekt in 2023/24 nach der in Ende 2022 erfolgten vollständigen Wiedereröffnung der Units nach den Covid-Maßnahmen zurückzuführen. Den im Geschäftsjahr gestiegenen Umsatzerlösen nach HGB stehen ein um EUR 2,5 Mio. erhöhter Materialaufwand, um EUR 1,3 Mio. gestiegene Personalaufwendungen sowie um EUR 1,9 Mio. erhöhte sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 0,3 Mio. auf EUR 0,4 Mio. ist im Wesentlichen auf gesunkene periodenfremde Erträge, wie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, von insgesamt EUR 0,3 Mio. zurückzuführen. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 6,4 Mio. auf EUR 7,7 Mio. gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den Umsatzanstieg zurückzuführen. Die Personalaufwendungen im Vergleich zum Umsatz betragen somit 28,8% und liegen um 0,1%-Punkte unter dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit EUR 12,0 Mio. (Vorjahr: EUR 10,1 Mio.) über Vorjahresniveau. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhte Mietaufwendungen zurückzuführen. Durch die gestiegenen Umsatzerlöse konnte die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz von insgesamt 46,0% auf 45,0% reduziert werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern sowie Abschreibungen (EBITDA) hat sich um EUR 1,3 Mio. auf EUR -0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.) verschlechtert. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen wurde ein Ergebnis nach Zinsen, Steuern und sonstigen Steuern (=Jahresfehlbetrag) von EUR -2,9 Mio. (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR -1,1 Mio.) realisiert. 2.3. FinanzlageDie SF ist über die SSP Deutschland GmbH in die Finanzierung der internationalen SSP-Gruppe eingebunden. Die über ein "Intra Group Facility Agreement" mit der SSP Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, eingeräumte Kreditlinie für die SF beträgt zum 30. September 2024 EUR 15 Mio. Über diese Vereinbarung kann die SF bei Bedarf auf Mittel zurückgreifen und überschüssige Mittel über Verbunddarlehen ausreichen. Ziel der Gesellschaft ist es, durch einen laufend aktualisierten Cashflow-Forecast und die Nutzung dieses Kreditrahmens eine jederzeit ausreichende Liquidität zur Finanzierung der Investitionen und des operativen Geschäfts sicherzustellen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2027. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in EUR Mio.:
Der negative Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit hat sich von EUR -0,2 Mio. im Vorjahr auf EUR 0,9 Mio. verbessert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt EUR -9,5 Mio. (Vorjahr: EUR -0,6 Mio.). Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1.Juli 2024 zwei operative Einheiten am Standort Hannover von der Back-Konzept Hannover GmbH zu einem Kaufpreis von EUR 7,7 Mio. erworben. Desweiteren wurden Investitionen an den bestehenden Standorten in das Sachanlagevermögen getätigt. Das Anlagevermögen ist zu 12,3% (Vorjahr: 52,7%) durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Rückbaurückstellungen sowie Rückstellungen für Jubiläen) gedeckt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 8,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.) und resultiert aus der Aufnahme finanzieller Mittel im Rahmen des bestehenden Facility Agreements mit der SSP Deutschland GmbH (EUR 8,0 Mio.). Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden wie im Vorjahr nur in geringem Umfang für Leasing von Fahrzeugen und Teilen der technischen Büroausstattung genutzt. Factoring oder andere Arten des Verkaufs von Forderungen werden nicht eingesetzt. 2.4. VermögenslageDie Bilanzstruktur zum 30. September 2024 ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch das Anlagevermögen (materiell und immateriell: EUR 16,4 Mio., Vorjahr: EUR 8,8 Mio.), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (EUR 0,9 Mio., Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) sowie finanzielle Mittel (EUR 0,7 Mio., Vorjahr: EUR 1,3 Mio.) bestimmt. Die Passivseite ist geprägt durch Rückstellungen (EUR 3,1 Mio., Vorjahr: EUR 2,1 Mio.), stichtagsbedingte Veränderungen bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 3,5 Mio., Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) und die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 3,0 Mio. im Vorjahr auf EUR 10,0 Mio. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist auf die Erhöhung des In Anspruch genommenen Darlehens im Zusammenhang mit dem Erwerb der operativen Units zurückzuführen. Der Erhöhung der Rückstellungen im Geschäftsjahr resultiert im Wesentlichen aus der Rückstellung für ausstehende Rechnungen. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr mit 6,0 % (Vorjahr: 35,3%) bei einer höheren Bilanzsumme von EUR 18,4 Mio. (Vorjahr: EUR 11,4 Mio.) gesunken. 2.5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageInsgesamt war die wirtschaftliche Lage des Unternehmens auch unter Berücksichtigung des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Preiserhöhungen, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, unbefriedigend. Der Erwerb der beiden operativen Einheiten am Standort Hannover wird wesentlich zur Verbesserung der Ertragslage der Gesellschaft beitragen. Die Umsatzentwicklung war im Geschäftsjahr 2023/2024 positiv. Die Finanzlage ist, insbesondere durch den Vertrag über eine Kreditlinie innerhalb des Konzerns sowie bestehende Barmittel, abgesichert. 2.6. Bedeutsamste nichtfinanzielle LeistungsindikatorenZu den regelmäßig betrachteten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen insbesondere die Personalkennzahlen Fluktuation und Krankheitsquote. Zum Stichtag 30. September 2024 zählt die Gesellschaft 208 Mitarbeiter:Innen (Vorjahr: 193). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt für das Geschäftsjahr 2023/2024 193 (Vorjahr: 182). Die Krankheitsquote hat sich zum 30. September 2024 entsprechend unserer Prognose entwickelt. Sie beträgt 6,2 %. Die Fluktuationsrate ist gegenüber unserer Prognose deutlich unterschritten und liegt bei 42,4 %. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtNachstehend geben wir eine Prognose über die Entwicklung im kommenden Geschäftsjahr auf Basis unserer Planungen ab. In diesem Zuge weisen wir darauf hin, dass die Planung der Gesellschaft aufgrund der Einbindung in die SSP-Gruppe auf Basis von IFRS-Zahlen erfolgt. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir weiterhin eine Zunahme im öffentlichen Straßenbahnverkehr sowie im Eisenbahnverkehr. Vor diesem Hintergrund erwartet die Geschäftsführung trotz der Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen weiteren deutlichen Umsatzanstieg, insbesondere aus dem Volljahreseffekt aus der Übernahme der zum 1. Juli 2024 erworbenen Units in Hannover. Der Fokus liegt weiterhin auf der Verbesserung des operativen Geschäftes und des Kostenmanagements, so dass von einem deutlich steigenden EBITDA ausgegangen wird. Die für das Geschäftsjahr 2024/2025 budgetierten Investitionsmittel i. H. v. EUR 1,9 Mio. werden vornehmlich für verschiedene Konzeptänderungen, insbesondere am Standort Berlin und Karlsruhe verwendet werden, damit die Attraktivität unserer Units gesteigert wird und somit zur Erhöhung der Umsätze beitragen wird. Bezüglich der Krankheitsquote und der Fluktuationsrate erwarten wir keine signifikanten Veränderungen zum Vorjahr. Nach dem Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Gesellschaft in 2023/2024 erneut einen Jahresfehlbetrag erzielt, der deutlich über dem des Vorjahres liegt. Folglich hat sich das Eigenkapital zum 30. September 2024 auf EUR 1,1 Mio verringert. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird zwar ein verbessertes Ergebnis, aber wiederum ein Jahresfehlbetrag und ein knapp positives Eigenkapital geplant. Die Gesellschafter planen gegenwärtig eine Eigenkapitalmaßnahme. Der Gesellschaft ist von der SSP Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, eine Kreditlinie in Höhe von EUR 15,0 Mio. mit einer Laufzeit bis 30. September 2027 eingeräumt worden, die zum Stichtag bisher mit EUR 10,0 Mio. valutiert. Zum 30. Juni 2025 betrug die Inanspruchnahme weiterhin EUR 10,0 Mio. Die Finanzplanung bis zum 30. September 2026 zeigt auf, dass die Kreditlinie ausreichend ist, um die Liquidität sicherzustellen. Weiterhin hat die Gesellschafterin SSP Deutschland GmbH der Station Food am 7. Juni 2021 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis 30. September 2026 gewährt. Die ordentliche Kündigung dieser Vereinbarung ist ausgeschlossen. Die Patronatsgeberin steht dafür ein, dass die Tochtergesellschaft in der Weise finanziell ausgestattet wird, dass die Tochtergesellschaft jederzeit zur fristgerechten Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen in der Lage ist. Die Gesellschaft erwartet laut Einschätzung der gesetzlichen Vertreter im Geschäftsjahr 2024/2025 bzw. 2025/2026 daher keine Entwicklung, die die Gesellschaft bezüglich der Eigenkapital- oder Liquiditätsausstattung beeinträchtigen wird. Ebenso bestehen aus Sicht der Geschäftsführung keine Zweifel an einer im Bedarfsfall auch künftigen Aufrechterhaltung der Finanzierung. Anderenfalls wären Investitionen in die Erhaltung des Geschäfts und der Zukauf weiterer Geschäftseinheiten nicht erfolgt. Der Prognosebericht und andere Kapitel des Lageberichts enthalten Aussagen über zukünftige Entwicklungen. Diese Aussagen sind ebenso wie jedes unternehmerische Handeln stets mit Unsicherheiten verbunden. Unseren Angaben liegen Überzeugungen und Annahmen zu Grunde, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen. Folgende Faktoren können aber den Erfolg unserer strategischen und operativen Maßnahmen beeinflussen: Veränderungen der allgemeinen Wirtschaftsbedingungen sowie deren Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten, insbesondere eine anhaltende wirtschaftliche Rezession sowie Veränderungen des Wettbewerbsdrucks. Sollten diese Faktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten abweichen. 2. Chancen- und RisikoberichtZum Bilanzstichtag stellen die unsichere wirtschaftliche und geopolitische Lage, die Preiserhöhungen, der Krieg in der Ukraine sowie die Herausforderungen beim Recruiting in den kommenden Monaten die wesentlichsten kurzfristigen Risiken für die Gesellschaft dar. Diese Umstände könnten sich auf die Umsätze und Ergebnisse der Gesellschaft stark auswirken. Die Möglichkeit eines sich ändernden Reiseverhaltens aufgrund steigenden Umweltbewusstseins stellt ebenfalls mittel- und langfristig erhöhte Unsicherheitsfaktoren dar. Außerdem stellt das Klimapaket der Bundesregierung eine derzeit schwer einschätzbare Komponente für den modalen Shift dar. Geringere Risiken ergeben sich auch durch zusätzliche Mitbewerber, die in den Markt drängen und sich im vergangenen Jahr erneut Mietflächen sichern konnten. Gleichzeitig versuchen unsere Vermieter weiter, zusätzliche Angebote im Bereich Food &Beverage und Retail zu eröffnen, die zu einem ständig steigenden Angebot führen, welchem eine unverändert nur leicht steigende oder stagnierende Nachfrage gegenübersteht. Folgende Risikobegrenzungsmaßnahmen hat die Gesellschaft im Hinblick auf die umsatzgetriebenen sowie kostenbezogenen Risiken durchgeführt:
Bezüglich der oben aufgeführten, aus unserer Sicht für unser Geschäft wesentlichen Risiken sehen wir uns gut aufgestellt, auch als Teil der SSP Group. Chancen ergeben sich auch zukünftig aus der Erfahrung des Unternehmens in der Branche Verkehrsgastronomie und der ständigen Beobachtung und Analyse des Konsumentenverhaltens und dem Reagieren auf Trends in den Bereichen Produktportfolio, wettbewerbsfähige Konzepte, Standortauswahl, überzeugende Promotion- oder Brand-Konzepte. Die hierfür genutzte Informationsbasis verbessert sich laufend durch die in den letzten Jahren vorgenommenen Investitionen in IT-Systeme, hier insbesondere im Bereich der Materialwirtschaft. Diese kontinuierlichen Verbesserungen in Systeme, systembasierte Prozesse, Vereinheitlichung der Infrastruktur und Verbesserung der Betreuung wird auch in Zukunft anhalten. 3. RisikomanagementDie bestehenden Controlling-Instrumente sind Grundlage für das Führungs- und Kontrollsystem. Zur Steuerung des Unternehmens werden hieraus zeitnahe Managementinformationen geliefert. Hierzu trägt ein rollierendes Forecast-System auf Betriebs-/Verkaufsstellenebene bei. Über dieses System werden insbesondere Ergebnisse und die wegen des überwiegenden Anteils an Bargeschäften direkt korrelierten Liquiditätsströme laufend beobachtet. Die Liquiditätsplanung basiert auf einem permanenten Cash-Forecast. Kurzfristige Liquiditätsschwankungen werden über die von der SSP Deutschland GmbH bereitgestellte Kreditlinie über insgesamt EUR 15 Mio. ausgeglichen. Ein Asset Protection Manager berät die Betriebe zum Thema Bargeldumlauf und überprüft diesen laufend. Zur Absicherung gegen Fraud wurden hier eine Vielzahl von Absicherungs-Prozessen implementiert. Im Rahmen des Risk Managements haben wir zudem einen "Code of Conduct" für alle Mitarbeiter:Innen eingeführt sowie regelmäßige Anti Bribery-Schulungen für alle Mitarbeiter:Innen im Management. Zusätzlich wurde ein verbindlicher Freigabe-Workflow für alle wichtigen vertraglichen und rechtlich relevanten Themen implementiert. Das Compliance Management stützt sich auf unser Qualitätsmanagementsystem und wird durch Beauftragte für Arbeitssicherheit und Datenschutz kontrolliert. Das interne Kontrollsystem wird durch das Warenwirtschaftssystem gestützt. Im Rahmen der Übernahme durch die SSP Deutschland GmbH wurde das Risikomanagement der SF in den konzernweiten Prozess zur Risikobeobachtung und Vorsorge integriert. Auf Grund der Struktur in den operativen Betrieben sind die Risiken eines totalen Geschäftsausfalls nach wie vor gering. Bestandsgefährdende Risiken bestehen in diesem Zusammenhang derzeit nicht.
Frankfurt am Main, den 17. Juli 2025 Station Food GmbH Oliver Haub Wenzel Bürger Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Station Food GmbH, Frankfurt am Main PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Station Food GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Station Food GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den LageberichtDie Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. Juli 2025 KPMG AG Yaman Pürsün, Wirtschaftsprüfer Moritz Göbell, Wirtschaftsprüfer |
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