CTP GmbH
Leutenberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Die CTP GmbH entwickelt, produziert und vertreibt
chemisch-technische Produkte vorwiegend für die
Autoindustrie, den automobilen Aftermarket und den
Groß- und Einzelhandel der KFZ-Industrie.
Das Produktportfolio umfasst ca. 500 Produkte zur
Pflege, Reinigung und Wartung von Fahrzeugen aller Art. Im
Portfolio gibt es weiterhin Produkte für Boote,
Motorräder, Fuhrpark, die Landwirtschaft,
Großindustrie und Motoren aller Art, wie z.B.
Generatoren.
Die Produkte werden hauptsächlich mit eigenen
Marken in Deutschland und mehr als 100 Ländern der Welt
durch sowohl eigene Vertriebsstrukturen als auch
Key-Accounts, Vertragshändler und Importeure auf den
Markt gebracht.
Darüber hinaus beliefert die CTP GmbH auch viele
Kunden im Private Label Bereich, d.h. die Produkte werden
auch mit den Handelsmarken von Kunden hergestellt und durch
deren Vertriebsstrukturen auf den Markt gebracht.
2.
Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt der deutschen
Wirtschaft (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem
Vorjahr gesunken. (Quelle: Stat. Bundesamt (Destatis))
Die nach der Corona-Pandemie eingesetzte Erholung der
Wirtschaftsleistung hat sich damit im Jahr 2023 nicht weiter
fortgesetzt.
Hohe Preise über alle Wirtschaftsstufen, ein
gestiegenes Zinsniveau und eine schwache Nachfrage aus dem
In- und Ausland haben sich negativ auf die konjunkturelle
Entwicklung der deutschen Wirtschaft ausgewirkt.
Nach einem leichten Plus im Jahr 2022 sind die
PKW-Neuzulassungen im Jahr 2023 mit +7,0 % gegenüber dem
Vorjahr deutlich gestiegen. Bemerkenswert ist hier der
Anstieg an Neuzulassungen bei Benzin- und Dieselfahrzeugen
von insgesamt +26,0 % sowie der Zuwachs bei Hybridfahrzeugen
(Benzin und Diesel) um insgesamt 88,0 % gegenüber dem
Vorjahr. Die Neuzulassungen von reinen Elektrofahrzeugen
hingegen ging im Jahr 2023 um 16,0 % zurück. Bei den
Besitzumschreibungen bei PKW in Deutschland ist
gegenüber 2022 ein Anstieg um 7,0 % zu verzeichnen.
Weltweit hat sich der Absatz an PKW-Neufahrzeugen
ebenfalls erholt. Insgesamt betrug der Zuwachs an
PKW-Neuzulassungen in 2023 9,0 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Neuzulassungen in Europa und Amerika stiegen deutlich um
17,0 % und 12,0 % an. Der ebenfalls bedeutende, chinesische
Markt konnte hier nicht ganz mithalten. Die
PKW-Neuzulassungen sind hier gegenüber dem Vorjahr nur
um 5,0 % angestiegen. (Quelle: VDA)
Das Durchschnittsalter der PKW's in Deutschland hat
sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und liegt
bei 10,3 Jahren (Vj. 10 Jahre). Der nationale Markt für
unser Unternehmen bleibt damit weitgehend stabil, da
Fahrzeuge länger gehalten und mehr in Wartung, Pflege
und Instandhaltung investiert wird und hier auch unsere
Produkte zur Anwendung kommen. Dies schlägt sich auch in
einem deutlichen Anstieg von Wartungsarbeiten aller PKW im
Jahr 2023 um 4,0 % nieder. Der Wartungsaufwand pro PKW ist
dabei gegenüber 2022 von durchschnittlich 329,00 €
auf 357,00 € pro PKW gestiegen. (Quelle: ZDK)
2.2 Geschäftsverlauf
2.2.1 Umsatz-, Auftragsentwicklung
Der Jahresumsatz betrug im abgelaufenen
Geschäftsjahr 12.984.756,15 € (VJ. 13.112.904,04
€). Dies bedeutet eine leichte Minderung um 1,0 %. Die
Auftragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr stark
verbessert; wesentliche Veränderungen bzw.
Verschiebungen zwischen den Produktgruppen oder kontinentalen
Märkten haben sich weiterhin nicht ergeben.
2.2.2 Investitionen
Im Geschäftsjahr wurden 49.928,02 € (VJ.
497.914,42 €) investiert. Es handelte sich um
Zugänge im Bereich unbebaute Grundstücke: 2.141,00
€, Büroeinrichtung: 2.334,46 €, geringwertige
Wirtschaftsgüter: 8.457,94 €, sowie Sonstige
Betriebs- und Geschäftsausstattung: 36.994,62 €.
2.3 Lage
2.3.1 Vermögenslage
Das Anlagevermögen in Höhe von 1.070.465,43
€ (VJ 1.184.810,72 €) hat sich aufgrund von
Abschreibungen planmäßig reduziert. Investitionen
ins Anlagevermögen betrafen notwendige
Ersatzinvestitionen und Modernisierungen. Den Investitionen
standen planmäßige höhere Abschreibungen
gegenüber.
Die Vorräte in Höhe von 1.463.145,40 €
(VJ 1.489.734,23 €) sind im Vergleich zum Vorjahr leicht
gesunken, liegen aber aufgrund der weltweiten Liefersituation
und dem seit 2021 gestiegenen Umsatz weiterhin auf hohem
Niveau.
Die Fremdfinanzierung des Unternehmens erfolgt
überwiegend über kurz- und mittelfristige
Verbindlichkeiten, insbesondere von Kreditinstituten.
Die Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr
durch Gewinnthesaurierung von 2.295.435,15 € auf
2.338.155,53 € erhöht. Die Eigenkapitalquote ging
aufgrund des überproportionalen Anstieges der
Bilanzsumme leicht auf 30,88 % zurück (VJ 31,61 %).
2.3.2. Finanzlage (nach DRS 21)
|
|
(Werte in T€)
|
Wj. 2023
|
Wj. 2022
|
Cashflow lfd.
Geschäftstätigkeit
|
9,8
|
1.780,2
|
Cashflow
Investitionstätigkeit
|
49,8
|
-384,1
|
Cashflow
Finanzierungstätigkeit
|
-61,0
|
-1.399,4
|
Finanzmittelfonds am Ende
der Periode
|
11,3
|
12,8
|
Die Finanzmittelfonds am Ende der Periode sind
gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.
2.3.3. Ertragslage
|
|
(Werte in T€)
|
Wj. 2023
|
Wj. 2022
|
Gesamtleistung
(Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung)
|
12.783,9
|
13.166,4
|
Material/ Wareneinkauf
(zzgl. Bestandsveränderung)
|
6.314,2
|
6.779,8
|
Rohertrag
|
6.468,7
|
6.386,6
|
Jahresüberschuss
|
42,7
|
-190,3
|
Umsatzrentabilität
(bezogen auf Gesamtleistung)
|
0,01%
|
-0,02%
|
Das Jahresergebnis hat sich von -190.322,82 € im
Vorjahr auf +42.720,38 € in 2023 verbessert. Das geringe
Ergebnis ist durch erhebliche Zuführung zu den
Rückstellungen von netto 530.435,13 € für
diverse Risiken belastet. Das rein operative Ergebnis fiel im
Jahr 2023 entsprechend besser aus.
Der Materialeinsatz sank zum Vorjahr von 51,49 % auf
49,39 %.
In Anbetracht der auch im Jahr 2023 insgesamt
ungünstigen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir
mit der Lage der Gesellschaft und der Entwicklung im
abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden.
2.3.4. Finanzielle Indikatoren
Die interne Steuerung unseres Unternehmens erfolgt im
Wesentlichen durch die laufende Überwachung der
Kennzahlen Umsatz, Jahresergebnis und Eigenkapitalquote. Die
CTP GmbH nutzt hierfür u.a. die Software SAP und DATEV.
3.
Prognosebericht
Die Schwäche der deutschen Wirtschaft setzt sich
leider auch im Jahr 2024. In ihrer aktuellen
Konjunkturprognose geht die Bundesregierung nun von einem
erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 % aus.
(Quelle: Statistisches Bundesamt).
Dabei spielen sowohl strukturelle als auch
konjunkturelle Faktoren eine Rolle. Zu nennen sind hier u. a.
das trotz rückläufiger Inflation anhaltend hohe
Preise in allen Sektoren sowie das immer noch hohe Zinsniveau
und eine national und international weiter schwache
Nachfrage.
Der konjunkturellen Schwäche der deutschen
Wirtschaft kann sich auch der PKW-Markt nicht entziehen. Die
Zahl der PKW-Neuzulassungen bis September 2024 ist
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um insgesamt 1,0 %
zurückgegangen. (Quelle: VDA)
Nach Antriebsarten zeigen sich aber erhebliche
Unterschiede. Das für uns wichtige Segment der Benzin-,
Diesel- und PlugIn-Hybridfahrzeuge konnte bei den
Neuzulassungen bis 09/2024 Zuwächse erzielen. Die
PKW-Neuzulassungen an Benzin- und Dieselfahrzeugen stiegen um
2,7 % und 1,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der
Zuwachs bei PlugIn-Hybriden betrug sogar 7,7 %.
Mit Wegfall der Subventionen Ende 2023 haben sich die
Neuzulassungen bei rein elektrisch getriebenen PKW hingegen
nochmals um 28,6 % bis September 2024 verringert.
Auch auf politischer Ebene wird das für 2035
vorgesehene Verbot der EU für Verbrenner-PKW's wieder
diskutiert und vermutlich auf den Prüfstand gestellt.
Für den für uns wichtigen Fahrzeugmarkt sehen wir
daher auf mittlere Sicht keine negativen Einflüsse.
Wir bauen deshalb in Deutschland und den
Exportmärkten die Zusammenarbeit mit den bisherigen und
neuen Vertriebspartnern weiter aus. Unser erprobtes und
etabliertes Marketingkonzept sowie die anhaltend hohe
Qualität und Aktualität unserer Produkte leistet
einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung unserer
Stabilisierungs- und Wachstumsstrategie. Insbesondere in den
Schwellenländern sehen wir weiterhin großes
Wachstumspotential.
Die CTP GmbH ist regelmäßig sehr aktiv auf
Messen im In- und Ausland vertreten. Unser Messeauftritt
entspricht einem modernen und sehr ansprechenden
Erscheinungsbild und wird ständig aktualisiert.
Unsere Prozesse werden kontinuierlich
überprüft und bei Bedarf verbessert. Dabei
versuchen wir, der zunehmenden Digitalisierung in der
Industrie Rechnung zu tragen.
Trotz der anhaltend ungünstigen, wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen, vor allem in Deutschland, erwarten wir
für das Jahr 2024 einen Umsatz auf Höhe des
Vorjahres mit einem ähnlichen operativen Ergebnis wie
2023.
4.
Chancen- und Risikobericht
Diverse politische Krisen und militärische
Konflikte können unsere Lieferketten aber auch Teile
unserer regionalen Absatzmärkte weiterhin negativ
beeinflussen. Das Geschäft mit einigen östlichen
Partnern ist durch den noch immer andauernden Krieg Russlands
gegen die Ukraine eingeschränkt. Der sich weiter
verschärfende militärische Konflikt im Nahen Osten
verunsichert zudem einige unserer Partner in der arabischen
Welt und kann sich damit auch negativ auf unser dortiges
Geschäft auswirken.
In unserem Branchenumfeld sehen wir dennoch eine
leichte Erholung, sowohl in Deutschland als auch weltweit.
Die Entwicklung des Marktes für Elektrofahrzeuge versus
Verbrenner getriebener Fahrzeuge beobachten wir sehr genau.
In Deutschland und der EU sehen wir hier eine Stabilisierung
des Marktes auf Basis nicht subventionierter Angebote und
Nachfrage, was auch dem zukünftigen Einsatz unserer
Produkte Chancen eröffnet.
Mit der anstehenden Einführung einer Produktlinie
für Endkunden im Online-B2C-Geschäft wollen wir
zudem der steigenden Nachfrage nach Wartung und Pflege des
Fahrzeugbestandes Rechnung tragen (s. a. Ziffer 2.1).
Auf internationaler Ebene sind für uns neben
unseren Bestandskunden die Emerging Markets von wesentlicher
Bedeutung. Für die Zukunft sehen wir hier erhebliches
Wachstumspotential.
Unternehmensspezifische Risiken bestehen
hauptsächlich in der Preisentwicklung und der
Verfügbarkeit von Rohstoffen, der Energie und Logistik.
Steigende Beschaffungskosten können zu einem
Rückgang unserer Margen führen.
Auch den anhaltenden Mangel an geeignetem Fachpersonal,
vor allem im höher qualifizierten Bereich, sehen wir,
insbesondere in unserer Region, als Herausforderungen an.
Unser hoher Internationalisierungsgrad in Verbindung
mit sehr guter Produkt- und Markendiversifikation
ermöglicht uns, gut auf regionale Markt- und
Nachfrageveränderungen zu reagieren. Unsere interne,
innovative F&E ermöglicht uns eine zügige
Anpassung/Erweiterung unseres Produktportfolios an
veränderte Marktanforderungen. Das Risiko einer
eventuellen Verringerung unserer Rohmarge können wir
durch eine marktgerechte Anpassung unserer Verkaufspreise
minimieren.
Finanzielle Risiken sehen wir vor allem in Form von
Zahlungsausfallrisiken. Durch die kontinuierliche
Überwachung unseres Debitorenbestandes sowie
Bonitätsprüfungen bei Neukunden bzw.
Zahlungsbedingungen mit Vorkasse oder Akkreditiv versuchen
wir, dieses Risiko insbesondere im internationalen
Geschäft zu minimieren.
Ein koordiniertes Finanzberichtssystem liefert zudem
Informationen über den tatsächlichen Finanzstatus
und zu erwartende Zahlungsströme.
Durch unser aktives Personalmanagement sowie
kontinuierliche Schulungs- und Trainingsmaßnahmen
können wir personelle Risiken minimieren.
Gesamtaussage
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Angaben
betrachten wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als
stabil und sind mit der Entwicklung im Geschäftsjahr
2023 zufrieden. Für 2024 und die Folgejahre erwarten wir
trotz aktuell trotz teilweiser schwieriger Rahmenbedingungen
eine weiter positive Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis und
eine weitere Stärkung unserer Eigenkapitalbasis.
Unterschrift der Geschäftsführung
Leutenberg, 14. November
2024
CTP
GmbH
gez.
Werner Urban, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.070.465,43 |
1.184.810,72 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
10.566,00 |
16.295,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.059.898,43 |
1.168.514,72 |
| III.
Finanzanlagen |
1,00 |
1,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.461.945,68 |
6.058.460,43 |
| I.
Vorräte |
1.463.145,40 |
1.489.734,23 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.987.528,45 |
4.555.962,53 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
11.271,83 |
12.763,67 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
38.061,57 |
19.283,48 |
| Aktiva |
7.570.472,68 |
7.262.554,63 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.338.155,53 |
2.295.435,15 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
50.100,00 |
50.100,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
2.245.335,15 |
2.435.657,97 |
| III.
Jahresüberschuss |
42.720,38 |
-190.322,82 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
103.092,32 |
113.972,82 |
| C.
Rückstellungen |
945.601,56 |
415.166,43 |
| D.
Verbindlichkeiten |
4.183.623,27 |
4.437.980,23 |
| Passiva |
7.570.472,68 |
7.262.554,63 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.572.455,35 |
6.600.979,74 |
| 2.
Personalaufwand |
3.100.769,58 |
3.123.706,47 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.574.043,84 |
2.583.207,18 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
526.725,74 |
540.499,29 |
| davon
für Altersversorgung |
33.559,72 |
40.655,03 |
| 3.
Abschreibungen |
166.600,02 |
160.695,42 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
166.600,02 |
160.695,42 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.995.943,75 |
3.444.620,88 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
99.650,83 |
98.706,59 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
134.799,55 |
108.082,64 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
273.993,28 |
-137.419,08 |
| 8.
sonstige Steuern |
231.272,90 |
52.903,74 |
| 9.
Jahresüberschuss |
42.720,38 |
-190.322,82 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
CTP GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Leutenberg |
| Registereintrag: |
Handelsregister B |
| Registergericht: |
Jena |
| Register-Nr.: |
209335 |
Angaben der anzuwendenen Vorschriften
Der Jahresabschluss der CTP GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes
beachtet.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der
generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB
sowie unter Berücksichtigung der besonderen
Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften,
§§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB und unter Beachtung
der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 -
256 HGB aufgestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen gem.
§ 253 Abs. 2 HGB, bewertet. Die
Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Die Zugänge
zum Anlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten gem.
§ 255 Abs. 1 HGB bilanziert.
Für bewegliche Wirtschaftsgüter des
Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als
250,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR wurden
jährlich Sammelposten gebildet, die im Jahr der Bildung
und den vier folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils einem
Fünftel wieder gewinnmindernd aufgelöst werden. Die
Sammelposten sind einzeln und insgesamt von untergeordneter
Bedeutung.
Die Abschreibungen auf den Altbestand und die
Zugänge erfolgten planmäßig entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Die Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen)
sind mit den Anschaffungskosten oder gegebenenfalls dem
niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.
Die Vorräte wurdenzu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB unter
Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.
Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände sind zum
Nominalwert angesetzt. Zur Erfassung latenter Risiken wurden
von dem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
angemessene Einzelwertberichtigungen sowie eine
Pauschalwertberichtigung direkt abgesetzt.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden
zum Nominalwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet
Beträge, die gem. § 250 Abs. 1 HGB Aufwand für
bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag
darstellen.
Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bewertet.
Der
Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde
gemäß der HFA-Stellungnahme 1/1984 i. d. F. 1990
des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) gebildet. Die
Auflösung des Sonderpostens erfolgt spiegelbildlich zu
den vorgenommenen Abschreibungen der begünstigten
Vermögensgegenstände.
Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen
des § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bemessen.
Die
Verbindlichkeiten wurden mit den
Erfüllungsbeträgen passiviert.
Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich
aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Die kumulierten Abschreibungen zum Ende des
Geschäftsjahres und die kumulierten Abschreibungen im
Zusammenhang mit den Abgängen des Geschäftsjahres
sind im Anlagenspiegel ersichtlich. Die auf die Zugänge
des Geschäftsjahres entfallenden Abschreibungen belaufen
sich auf 14.992,54 €.
Außerplanmäßige Abschreibungen wurden
im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.
Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB
· bluechemGROUP lubricants GmbH,
Leutenberg · Höhe des Anteils am
Kapital 100 v.H., 25 TEuro
· Eigenkapital GJ 2023 -17.220,60 EUR
· Ergebnis 2023 -1.514,84 EUR
Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 3.264.317,26 €
(Vorjahr: 3.078.282,35 €).
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber
Gesellschafteren beläuft sich auf 3.148.941,11 €
(Vorjahr: 2.968.668,62 €).
Die
sonstigen
Rückstellungen beinhalten Gewärleistungen
32,0 TEuro (Vj. 30,0 TEuro), Urlaubsansprüche 81,5 TEuro
(Vj. 87,4 TEuro), Abschluss und Prüfung 131,9 TEuro (Vj.
107,6 TEuro), Aufbewahrung 15,5 TEuro (Vj. 15,5 TEuro) sowie
Energiesteuer 550,0 TEuro(Vj. 40,0 TEuro).
Die Laufzeiten der
Verbindlichkeiten von bis zu einem Jahr betragen
insgesamt 3.310,8 TEuro, davon Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 1.423,1 TEuro, erhaltene
Anzahlungen 459,2 TEuro, Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 1.051,5 TEuro und sonstige Verbindlichkeiten
377,0 TEuro. Die Laufzeiten der Verbindlickeiten von mehr als
einem bis fünf Jahre betragen insgesamt 759,7 TEuro,
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 302,0
TEuro und sonstige Verbindlichkeiten 457,7 TEuro. Die
Laufzeiten der Verbindlichkeiten von über fünf
Jahren betragen insgesamt 113,2 TEuro. Es handelt sich dabei
um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Besicherung von Verbindlichkeiten
· Buchgrundschulden
· Sicherungsübereignungen
· Sicherungsabtretung von Forderungen
· Eintrittsrecht Nutzungsvertrag
(Photovoltaikanlage)
· Betreiberecht (Photovoltaikanlage)
Im Übrigen bestehen die üblichen
Eigentumsvorbehalte.
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beläuft sich auf 333,4 TEUR (Vorjahr:
302,5 TEUR).
Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 88,5 TEuro
(Vorjahr: 168,7 TEuro) ausgewiesen.
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit
bestanden in Höhe von 1,1 TEuro (Vorjahr: 2,1 TEuro).
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Für die Darstellung wurde das
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.
Im Posten sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge sind Beträge von Gesellschaftern in
Höhe von 99,3 TEuro (Vorjahr: 94,8 TEuro).
Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind
Beträge von Gesellschaftern in Höhe von 16,5 TEuro
(Vorjahr: 16,5 TEuro) enthalten.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestanden keine
Haftungsverhältnisse.
Die
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den
Mietverträgen/Pachtverträgen betragen 82,8 TEuro
(Vorjahr: 206,9 TEuro), davon gegenüber Gesellschaftern:
62,5 TEuro (Vorjahr:
158,9 TEuro).
Sonstige Pflichtangaben
Geschäftsführung
Zum einzelvertretungsberechtigten
Geschäftsführer ist der Gesellschafter, Herr Werner
Urban, Großgeschwenda, bestellt. Herr Werner Urban ist
von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Er
ist einzelvertretungsberechtigt.
Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs.
4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief
sich auf 35 Angestellte und 28 gewerbliche Arbeitnehmer.:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an
Geschäftsführer
Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer
vergebenen Krediten wird berichtet:
Festdarlehen: TEuro
Stand 31.12.2022 425,0 Rückzahlungen im
Berichtsjahr 0,0 Neuvergaben im Berichtsjahr 0,0
Stand 31.12.2023 425,0
Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 31.12.2023 und ist
jährlich mit 5,0 % verzinst.
Kontokorrentsalden: TEuro
Stand 31.12.2022 2.543,7 Saldo
Zu-/Abgänge im Berichtsjahr 180,2 Stand
31.12.2023 2.723,9
Die Kontokorrentkonten haben eine Laufzeit bis
31.12.2024 und sind jährlich mit 2,5 % bzw. 3,0 %
verzinst.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt 42.720,38
€. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind
Unternehmensspezifisch haben sich keine besonderen
Vorgänge ergeben.
Der andauernde Krieg zwischen Russland und die Ukraine
stellt die deutsche Wirtschaft weiterhin vor
Herausforderungen. Zudem sorgt die Verschärfung des
militärischen Konflikts im Nahe Osten sorgt für
zunehmende Verunsicherung in unseren dortigen
Absatzmärkten.
Mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der
Vereinigten Staaten werden zum Teil negative Auswirkungen auf
die europäische und insbesondere deutsche Wirtschaft
erwartet. Ob dies tatsächlich eintritt, bleibt
abzuwarten. Mit einer veränderten Wirtschaftspolitik in
den vereinigten Staaten können sich auch Chancen
ergeben. Wir selbst sind momentan nur mit einem sehr geringen
Umsatzanteil im US-amerikanischen Markt vertreten und sehen
hier aktuell keine wesentlichen, negativen Auswirkungen.
Der Zerfall der Bundesregierung vor Ablauf der
regulären Legislaturperiode dürfte die deutsche
Wirtschaft und auch die Verbraucher zunächst weiter
verunsichern. Einer aus unserer Sicht dringend erforderlichen
Neuausrichtung der deutschen Wirtschaftspolitik nach
Abschluss der Neuwahlen, hin zu insgesamt verbesserten
Rahmen- und internationalen Wettbewerbsbedingungen, sehen wir
verhalten optimistisch entgegen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Leutenberg, 14. November
2024
gez.
Werner Urban, Geschäftsführer
CTP GmbH
|
Anschaffungskosten/Herstellungskosten
|
|
|
|
Stand
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Zugänge
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Umbuchungen
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Abgänge
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Stand
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01.01.2023
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31.12.2023
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EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
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A. Anlagevermögen
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
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1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen,
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gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche
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Rechte und Werte sowie
Lizenzen an
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solchen Rechten und Werten
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280.868,70
|
0,00
|
0,00
|
10.113,08
|
270.755,62
|
Summe immaterielle
|
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|
|
|
|
Vermögensgegenstände
|
280.868,70
|
0,00
|
0,00
|
10.113,08
|
270.755,62
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II. Sachanlagen
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1. Grundstücke,
grundstücksgleiche
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Rechte und Bauten
einschließlich
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der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.400.024,57
|
2.141,00
|
0,00
|
0,00
|
1.402.165,57
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
766.151,06
|
0,00
|
0,00
|
8.839,69
|
757.311,37
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
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|
Geschäftsausstattung
|
1.204.490,42
|
47.787,02
|
0,00
|
62.763,48
|
1.189.513,96
|
Summe Sachanlagen
|
3.370.666,05
|
49.928,02
|
0,00
|
71.603,17
|
3.348.990,90
|
III. Finanzanlagen
|
|
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1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
12.600,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
12.600,00
|
Summe Finanazanlagen
|
12.600,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
12.600,00
|
Summe Anlagevermögen
|
3.664.134,75
|
49.928,02
|
0,00
|
81.716,25
|
3.632.346,52
|
Abschreibungen
|
|
|
Buchwerte
|
|
Stand
|
Abschreibungen
|
Abgänge
|
Stand
|
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01.01.2023
|
Geschäftsjahr
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
264.573,70
|
5.722,00
|
10.106,08
|
260.189,62
|
10.566,00
|
16.295,00
|
264.573,70
|
5.722,00
|
10.106,08
|
260.189,62
|
10.566,00
|
16.295,00
|
851.068,85
|
56.054,00
|
0,00
|
907.122,85
|
495.042,72
|
548.955,72
|
287.592,06
|
55.164,00
|
8.837,69
|
333.918,37
|
423.393,00
|
478.559,00
|
1.063.490,42
|
49.660,02
|
62.729,48
|
1.050.420,96
|
139.093,00
|
141.000,00
|
2.202.151,33
|
160.878,02
|
71.567,17
|
2.291.462,18
|
1.057.528,72
|
1.168.514,72
|
12.599,00
|
0,00
|
0,00
|
12.599,00
|
1,00
|
1,00
|
12.599,00
|
0,00
|
0,00
|
12.599,00
|
1,00
|
1,00
|
2.479.324,03
|
166.600,02
|
81.673,25
|
2.564.250,80
|
1.068.095,72
|
1.184.810,72
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An CTP GmbH
Eingeschränktes Prüfungsurteil zum
Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht
Wir haben den Jahresabschluss der CTP GmbH - bestehend
aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der CTP GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im
Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das
Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen
Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den
deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen
und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
mit Ausnahme der genannten Einschränkungen des
Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für das eingeschränkte
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das
Prüfungsurteil zum Lagebericht
Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in
Höhe von EUR 1.463.145,40 ist nicht hinreichend
nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur im
Geschäftsjahr beobachtend teilgenommen haben und durch
alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende
Sicherheit über den Bestand der Vorräte zum 31.
Dezember 2023 gewinnen konnten. Es kann daher nicht
ausgeschlossen werden, dass das Vorhandensein und der Ausweis
der Vorräte zum 31. Dezember 2023 insoweit fehlerhaft
ist.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich
für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die
sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion
auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher
als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Jena, 21. November 2024
UWS Jena GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Pietsch, Wirtschaftsprüfer
|