MCR Engineering Lausitz GmbH
Leagplatz 1, 03050 Cottbus, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Kurt Hotz seit 11.4.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MCR Engineering Lausitz GmbHCottbusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Inhaltsverzeichnis LageberichtJahresabschluss der MCR Engineering Lausitz GmbH zum 31. Dezember 2024 Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Lagebericht Geschäft und organisatorische Struktur Die Aktivitäten in den Lausitzer Braunkohletagebauen und -kraftwerken, einschließlich des Kraftwerkes Lippendorf in Mitteldeutschland, sind unter der gemeinsamen Marke LEAG organisiert. Die MCR Engineering Lausitz GmbH (MCR) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Lausitz Energie Bergbau AG (LE-B). Die Lausitz Energie Bergbau AG (LE-B) und die Lausitz Energie Kraftwerke AG (LE-K) gehören mittelbar je zu 70 % der EP Energy Transition, a.s.. Mehrheitseigentümerin von LE-K und LE-B ist die Lausitz Energie Verwaltungs GmbH (LEV). Sie gehört ihrerseits zu 100 % der LEAG Holding a.s., mit Sitz in Prag. Die LEV erbringt ausgewählte Dienstleistungen für LE-B und LE-K und deren Beteiligungsunternehmen. Die LE-B und die LE-K sind auf verschiedenen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. Dazu gehören Braunkohlenbergbau und -veredlung, Strom- und Wärmeerzeugung sowie der Vertrieb von Strom, Braunkohle und Veredlungsprodukten. Zwischen der MCR und ihrer Gesellschafterin LE-B besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Gegenstand des Unternehmens Die MCR ist spezialisiert auf die Entwicklung, Planung, Konstruktion, Fertigung und den Vertrieb von Komponenten, Baugruppen und Anlagen verschiedenster Art. Der Fokus liegt insbesondere auf Schienenfahrzeugen sowie auf Anlagen, Systemen und Geräten des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Lösungen für die Gewinnungs-, Förder- und Umschlagstechniken. Ergänzend bietet die MCR umfassende Beratungs-, Koordinierungs-, Instandhaltungs- und Serviceleistungen in diesen Bereichen an. Steuerungsgrößen Die Steuerung erfolgt nach den für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren, wie dem Ergebnis nach Steuern, und wichtigen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, wie zum Beispiel der Mitarbeiteranzahl (FTE, FTE = Full Time Equivalent). In Bezug auf die Erläuterungen zu dem Ergebnis nach Steuern und den weiteren Kennzahlen des Geschäftsjahres 2024 wird auf die Ausführungen in den diesbezüglichen Abschnitten im Lagebericht verwiesen. Zielsetzung Mit einem marktorientierten Dienstleistungs- und Produktportfolio und einer kundenfokussierten Neuausrichtung des Vertriebes soll die MCR unabhängiger aufgestellt werden. Eine langfristige Perspektive für die Bestandsmannschaft und neue Arbeitnehmer kann die MCR nur schaffen, wenn sie ihre wirtschaftliche und organisatorische Abhängigkeit vom Bestandsgeschäft weiter reduziert, um auf dieser Basis zukünftig agil und konkurrenzfähig zu agieren. Die MCR arbeitet kontinuierlich an der Optimierung der vorhandenen und dem Aufbau und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Dabei wird die MCR zukünftig, basierend auf ihrer bereits vorhandenen Kompetenz und Erfahrungen, den externen Umsatz in den folgenden strategische Wachstumsfelder entwickeln:
Im Jahr 2024 wurde entschieden, das bisherige Portfolio durch das Geschäftsfeld Modernisierung Personenzüge zu erweitern. Das Vorhaben zur Fabrikation von Unterkonstruktionen für Photovoltaikanlagen wurde hingegen gestoppt. Wirtschaftsbericht Politisches Umfeld Die MCR wird als bergbaunaher Dienstleister und Bestandteil der LEAG-Gruppe in ihrem Geschäftsportfolio zu großen Teilen von den energiepolitischen Entscheidungen auf Bundesebene, insbesondere bezogen auf die Braunkohlegewinnung und -verstromung in Deutschland, beeinflusst. Maßgeblich wird der Umsatz der MCR durch die Umsetzung des am 14. August 2020 in Kraft gesetzten Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG) und der weiterhin bestehenden politischen Zielstellung, den Kohleausstieg von 2038 weiter Richtung 2030 vorzuziehen, beeinflusst. Dies geht einher mit dem Strukturwandel in der Lausitz, welcher durch das mit dem KVBG gekoppelte Strukturstärkungsgesetz beschleunigt und auch durch die Europäische Union unterstützt wird. Die MCR befindet sich im Transformationsprozesses vom bergbaunahen Dienstleister hin zu einem Serviceanbieter für anspruchsvolle Instandhaltungsleistungen für die Industrie. Dabei bestehen insbesondere im Schienensektor Wachstumschancen in den bereits definierten Geschäftsfeldern sowie Chancen bei neuen Geschäftsfeldern im Zusammenhang mit der GigawattFactory der LEAG. Das existierende Know-how, der verfügbare Mitarbeiterstamm und die vorhandenen Assets werden in diesem Prozess bestmöglich eingebracht, stabilisiert und soweit möglich auch erweitert. Wirtschaftliches Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in den Jahren 2022 und 2023 war stark vom Ukraine-Krieg geprägt und bleibt auch 2024 von dessen Auswirkungen beeinflusst. Die Inflationsrate liegt 2024 bei etwa 3,3 Prozent, was einen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Diese Entwicklung ist vor allem der Stabilisierung der Energiepreise zu verdanken, die jedoch weiterhin auf hohem Niveau bleiben. Für das Unternehmen MCR bleiben die Risiken weiterhin spürbar. Besonders die schwankenden Energiepreise, insbesondere für kohlebasierten Strom, stellen eine Herausforderung dar, da rund 85 Prozent des Umsatzes auf braunkohlennahe Dienstleistungen entfallen. Die politischen Unsicherheiten hinsichtlich des Kohleausstiegs, insbesondere in der Lausitz, führen zudem zu Verunsicherung und verzögern Investitionsentscheidungen. Ein weiterer kritischer Punkt bleibt der Fachkräftemangel, der die zügige Besetzung von Stellen und das damit verbundene wirtschaftliche Wachstum erschwert. Insgesamt muss die MCR, wie auch die gesamte deutsche Wirtschaft, mit den geopolitischen Unsicherheiten und den anhaltenden Herausforderungen im Energie- und Wirtschaftsmarkt umgehen, um eine nachhaltige und stabile Geschäftsentwicklung sicherzustellen. Wettbewerbsumfeld Der Bedarf und somit die Auftragslage für Instandhaltungsleistungen entwickelte sich 2024 je nach Geschäftsfeld unterschiedlich. Die Kohleverstromung fiel entgegen der guten Prognose zum Jahresbeginn schwächer als erwartet aus. Somit war auch der Umsatz aus Instandhaltungstätigkeiten in diesem Geschäftsfeld geringer als geplant. Die stabile Nachfrage von Instandhaltungsleistungen im Schienenfahrzeugsektor hat zu einer Steigerung des externen Geschäfts geführt. Des Weiteren war die externe Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Stahl- und Anlagenbau erfreulich stabil. Das Wettbewerbsumfeld auf dem Gebiet der Schienenfahrzeuginstandhaltung ist nicht sehr ausgeprägt. Durch die Schließung vieler Instandhaltungswerkstätten der Deutschen Bahn in den 90-er Jahren sind nicht mehr ausreichend Werkstattkapazitäten vorhanden. Durch die Initiative "Starke Schiene" ist mit einem weiteren Anstieg der Instandhaltungsbedarfe zu rechnen. Allerdings wird der positive Trend zunehmend von den Wirtschaftsprognosen in Deutschland insgesamt gedämpft. Umweltschutz und Zertifizierung Die MCR nimmt ihre Verantwortung für den Umweltschutz ernst und setzt auf umweltfreundliche, energiesparende Technologien und Prozesse. Dies geschieht durch ein integriertes Managementsystem, das die Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 45001 (Arbeitssicherheit) vereint. Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Einhaltung dieser Normen erfolgreich auditiert, die Zertifikate sind bis 2027 gültig. Zur Erfüllung der Anforderungen nutzt die MCR weitere Regelwerke, darunter DIN EN 1090 (Stahl- und Aluminiumtragwerke), DIN EN 15085-2 (Schweißen von Schienenfahrzeugen), EU-VO 2019/779 (Instandhaltung von Schienenfahrzeugen) sowie EN 16910-1 und DIN 27201-7 (zerstörungsfreie Prüfungen). Die Einhaltung wird durch interne und externe Audits regelmäßig bestätigt. Zudem werden Prüffristen im Umweltschutz eingehalten, darunter die Kontrolle von AwSV-Anlagen gemäß Gewässerschutzkataster sowie die Überprüfung von Gefahrstoffschränken und Rückhalteeinrichtungen. Lage des Unternehmens Geschäftsverlauf Das Geschäftsergebnis der MCR wird wesentlich durch den Umsatz mit der LE-B beeinflusst. Der Umfang der Aufträge, die die MCR für die LE-B erbracht hat, reduzierte sich aufgrund einer geringeren Kohleabnahme und einem dadurch bedingten rückläufigen Instandhaltungsbedarf für Schienenfahrzeuge und Güterwagons. Der Umsatz im externen Geschäft konnte 2024 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 Prozent erhöht werden. Am deutlichsten ist dies auf dem Gebiet Dienstleistungserbringung für den Schienenfahrzeugsektor sowie für Spezialanwendungen im Bereich Anlagenbau gelungen. Das Geschäft mit externen Kunden leistet einen wesentlichen positiven Beitrag zum Geschäftsergebnis. Folgende wesentliche Ereignisse sind aus dem Geschäftsverlauf der Gesellschaft hervorzuheben: Produktionsbereiche Maschinenbau und Schienenfahrzeuge In den beiden Produktionsbereichen Maschinenbau und Schienenfahrzeuge wurden 10.874 Aufträge realisiert. Davon 9.242 für den internen Kunden LEAG und verbundene Unternehmen und 1.632 Aufträge für externe Kunden. Größere komplexe Projekte, die eine besondere Qualifikation erfordern, waren 2024 unter anderem die Fertigung einer sogenannten Abschirmbox für die pharmazeutische Industrie, die Fertigung von mehreren Eimerketten, die Instandsetzung von zwei Gleisrückmaschinen, Instandhaltungsleistungen an revisionsgebundenen Dieselloks sowie die Aufarbeitung von mehreren Tagebau-Getrieben. Hinsichtlich der Gesamtleistungserbringung der MCR ergibt sich, bezogen auf die Anzahl der Aufträge, nachfolgendes Bild:
Es wurden investive Projekte in die Anlagentechnik realisiert. Zu nennen sind hier die Radsatzdrehmaschine inklusive Umbaumaßnahmen innerhalb der Radsatzhalle, Ultraschallprüfgerät für die Radsatzinstandsetzung sowie die Ersatzinvestition einer Bandsägeanlage. Im Rahmen der Anlagenerhaltung wurden Projekte an diversen Brückenkranen sowie diversen Schweiß-, Reinigungs- und Handwerkzeugen umgesetzt. Bereich Technischer Service Im Bereich Technischer Service werden die Kompetenzen des Material- und Produktservice, Konstruktion und Anlagenservice, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, Prozessoptimierung, Auftragsmanagement und der Additive Fertigung gebündelt. Im Fachbereich "Material- und Produktservice" wurden 2024 im Schwerpunkt Projekte und Arbeitsaufgaben für den Bereich LE-B realisiert. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Absicherung der Materialverfügbarkeit von Baugruppen und deren Ersatzteile für den Bereich der Instandhaltung der Tagebautechnik, des Zentralen Eisenbahnbetriebes, Veredlung und der Tagebauentwässerung. Im Teilbereich "Technische Diagnose" wurden für die LE-B die Baugruppen der Antriebstechnik auf den Tagebaugeräten und Bandanlagen überwacht, Auffälligkeiten diagnostiziert und somit die hohe Anlagenverfügbarkeit ohne unplanmäßige Ausfälle gewährleistet. Zusätzlich konnten Aufträge für externe Kunden im Bereich Schwingungsdiagnosen und Ausrichttätigkeiten akquiriert und umgesetzt werden. Im Teilbereich "Sonderprojekte" wurden Großprojekte koordiniert und geleitet, vorwiegend für externe Kunden, außerhalb der LEAG-Welt. Im Fachbereich "Konstruktion und Anlagenservice" lag der Fokus auf dem Erhalt und der Ertüchtigung und Erneuerung des eigenen Maschinen- und Anlagenparks, der Krananlagen und aller der MCR gehörenden Gebäude und Außenanlagen. Alle eingeplanten Projekte wurden realisiert. Hauptschwerpunkt war die Störungsbeseitigung am Dreh-Fräs-Zentrum. Nach einem Anlagenstillstand infolge der Nichtverfügbarkeit von Ersatzteilen, konnte die Anlage wieder in den normalen Produktionsbetrieb überführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Konzeptarbeit zur Erweiterung der Geschäftsfelder Güterwageninstandsetzung und Erweiterung der Radsatzfließstrecke. Im Teilbereich "Konstruktion" wurden neben den Arbeiten für die LE-B und den eigenen Anforderungen, Aufträge für den externen Markt umgesetzt. Hier sind die Aufträge im Bereich Rütteldruck- und Kippverdichtung für die Schwestergesellschaft GMB und die Fabrikplanung für die neue Radsatzwerkstatt zu nennen. Die Projekte wurden vollumfänglich von der Konzeption, Kalkulation und Planung bis zur Konstruktion, Fertigung und Inbetriebnahme betreut. Im Fachbereich "Qualitätsmanagement" lag der Schwerpunkt auf der Umsetzung, Verbesserung und dem Erhalt der Managementsysteme ISO 9001 und ECM (Entity in Charge of Maintenance). Zu allen Zertifikaten wurden Überwachungsaudits durchgeführt und alle Zertifikate konnten bestätigt werden. In der Qualitätssicherung wurden vorrangig Aufträge der LE-B in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung an den Tagebaugeräten realisiert. Die qualitätsgerechte Ausführung im zentralen Wareneingang wurde für die beschafften Bauteile der LE-B sichergestellt. Weiterhin erfolgten planmäßige Mess- und Prüfleistungen im Werkstattprozess für alle Meisterbereiche an Bauteilen und Baugruppen für die LE-B sowie im Zentralen Eisenbahnbetrieb und der Tagebauentwässerung. Der Bereich "Prozessoptimierung" hat im Jahr 2024 den Prozess Güterwageninstandhaltung für externe Kunden untersucht und mit dem LEAN Ansatz konnten Prozessbrüche und Verschwendung optimiert und vermieden werden. Im Fachbereich "Auftragsmanagement" erfolgt die Kapazitäts- und Werkstattplanung und die Abrechnung aller Produktionsaufträge. Der Fachbereich "Additive Fertigung" realisierte in 2024 Aufträge zur Rekonditionierung von hochwertigen Bauteilen für externe international agierende Kunden im Bereich der Energie- und Bergbauwirtschaft und Verkehrsunternehmen im Bereich Schiene. Für die LEAG konnten vor allem Ersatzteile im Bereich Bergbau- und Kraftwerkstechnik instand gesetzt werden. Die positive Entwicklung des Bereiches konnte in 2024 fortgesetzt werden. Bereich Vertrieb Schwerpunkt im Bereich Vertrieb war neben der Betreuung und dem Ausbau der Kundenbeziehungen mit den Bestandskunden die Gewinnung von Neukunden. Es konnten Kunden aus der Stahlbranche dazugewonnen werden und Stahlbaudienstleistungen für das Aftermarket-Geschäft von international agierenden Unternehmen aus dem Bereich Fördertechnik konnten erfolgreich ausgebaut werden. Der Aufbau des Teilgeschäftsfeldes Lokinstandhaltung wurde durch gezielte Schulungsmaßnahmen und arbeitsteilige Zusammenarbeit mit Schienenfahrzeugbetreibern und anderen Instandhaltungsbetrieben vorangetrieben. Im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie wurden weitere Themenkomplexe untersucht. So zum Beispiel der Einstieg in den Markt für die Instandhaltung bzw. den Umbau von Schienenfahrzeugen für den Personenverkehr. Erste Aufträge wurden im Bereich Personenverkehr akquiriert und erfolgreich abgearbeitet. Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern erreichte im Geschäftsjahr 2024 einen Wert von 2.529 T€ und erreichte damit nicht das geplante Ergebnis von ca. 2.423 T€.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden Umsatzerlöse von 48.343 T€ (Vorjahr: 57.983 T€) erzielt. Den Umsatzerlösen, Erträgen, Bestandsveränderungen sowie Eigenleistungen von insgesamt 49.370 T€ (Vorjahr: 58.481 T€) standen betriebliche Aufwendungen in Höhe von 46.966 T€ (Vorjahr: 57.184 T€) gegenüber. Der Materialaufwand belief sich auf 22.212 T€ (Vorjahr: 30.342 T€). Der Personalaufwand betrug 4.299 T€ (Vorjahr: 4.318 T€). Er ist geringfügig gesunken. Die Abschreibungen beliefen sich auf 1.583 T€ (Vorjahr: 1.656 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 18.872 T€ (Vorjahr: 20.868 T€) ausgewiesen und beinhalten im Wesentlichen Entgelte für die Personalentsendung von Mitarbeitern der LE-B. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurde der Gewinn der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Höhe an die Gesellschafterin LE-B abgeführt. Vermögenslage
Den im Geschäftsjahr 2024 getätigten Investitionen in das Anlagevermögen von 3.996 T€ standen Abschreibungen von 1.583 T€ gegenüber. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 85,3 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozentpunkte gesunken. Die im Vergleich zum Vorjahr höheren mittel- und kurzfristigen Fremdmittel resultieren im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Eigenmittel und langfristige Fremdmittel beliefen sich auf insgesamt 54.402 T€ und finanzierten das Anlagevermögen vollständig. Finanzlage Über den zwischen der MCR und der LE-B geschlossenen Cash-Pool-Vertrag war die Finanzierung der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Zum Jahresende 2024 wies das Cash-Pool-Konto der MCR eine Verbindlichkeit aus. Gesamtaussage zum Geschäftsjahresverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Trotz der im Geschäftsjahr 2024 allgemein schwierigen externen Rahmenbedingungen schätzt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf als insgesamt gut ein. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die MCR 63 Mitarbeiter. Weitere 186 Mitarbeiter wurden durch eine Entsendung des Konzernunternehmens LE-B innerhalb der MCR beschäftigt. Diese Entwicklung entsprach der Prognose des Vorjahres. Die erforderlichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter werden jährlich strukturiert geplant, abgestimmt und umgesetzt. Im Schwerpunkt wurden im Jahr 2024 Maßnahmen in den Bereichen Arbeits- und Produktionssicherheit sowie mit der Zielstellung der betrieblichen bzw. prozessualen Know-how-Verbesserung durchgeführt. Darüber hinaus erfolgen für definierte Mitarbeiterkreise regelmäßige Online-Schulungen auf den Gebieten Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance. Ergänzt wurden im Bereich Schienenfahrzeuginstandhaltung spezifische Schulungsmaßnahmen zur Instandhaltung von spezifischen Lokomotiven, Schienenfahrzeugen und Zugfunkgeräten. Für die MCR sind Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ein elementarer Bestandteil der Unternehmenskultur sowie erklärtes Unternehmensziel. Aufbauend auf dem Gütesiegels "Sicher mit System" der Berufsgenossenschaft wurde im Jahr 2024 die Zertifizierung des Arbeitsschutzmanagements nach ISO 45001 erreicht. Der Fokus der Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen lag u.a. auf Arbeitsstättenbefahrungen und Aktionen der Verkehrssicherheit, wie Fahrsicherheitstrainings und Anti-Havarie-Trainings. Die Mitarbeiter erhielten die Möglichkeit, an verschiedenen Gesundheits- und Präventionskursen teilzunehmen. Prognosebericht Vor dem Hintergrund des beschlossenen und bis spätestens 2038 umzusetzenden Kohleausstiegs konzentriert sich die MCR auf die Erhöhung ihres Umsatzes außerhalb der Kohleverstromung und die Generierung von neuen Geschäftsfeldern. Die MCR fokussiert sich in diesem Zusammenhang insbesondere auf Dienstleistungen für den Schienenfahrzeugsektor sowie die schienennahe schwere Instandsetzung. In diesem Kontext wird der Bereich Instandsetzung von Personenzügen weiter ausgebaut. Die vorhandenen Kundenbeziehungen auf dem Gebiet Schienenfahrzeuginstandhaltung sollen 2025 gefestigt und weiter ausgebaut werden. Insbesondere wird das Dienstleistungsportfolio für die Instandsetzung von Triebfahrzeugen durch kontinuierliche Schulungen der Mitarbeitenden erweitert. Weiterhin sind Aktivitäten zur Erhöhung der Vertriebs-Exzellenz angestoßen. 2025 liegt der Fokus dabei auf der Stärkung der internen Prozesse sowie dem weiteren Aufbau der Vertriebsorganisation. Dies geht mit einem Strategiewechsel bei der Priorisierung und Gewichtung der Fertigungsaufträge einher. Das langfristige und nachhaltige externe Geschäft erhält eine höhere Priorisierung bei der Umsetzung. Dadurch sollen zusätzliche Nachfrageimpulse für externe Partner geschaffen werden. 2025 soll ein Mitarbeitender mit den Schlüsselqualifikationen Vertrieb Innendienst hinzugewonnen werden. Hierdurch soll gezielt das Neugeschäft weiterhin ausgebaut werden, um die Umsatzverluste des weiterhin sinkende Bergbaugeschäfts ausgleichen zu können. Für die MCR wird für das Jahr 2025 im Bereich Produktion für die LE-B eine Minderauslastung erwartet. Diese Planungsansätze sind in die Unternehmensplanung eingeflossen. Demzufolge werden 2025, wie auch schon im Jahr 2024, weitestgehend keine Aktivitäten zur Personalrekrutierung für das Braunkohlegeschäft durchgeführt. Für die Stärkung des Wachstums insbesondere im Bereich Schienenfahrzeuge erfolgt die Stärkung der Schienenfahrzeugbereiche durch die Einstellung von Personal insbesondere mit Kompetenzen im Bereich Mechatronik & Elektrotechnik. Für das Jahr 2025 wird mit einem reduzierten Personalbestand im Bereich Bergbau im Vergleich zu 2024 gerechnet. 2025 steht die Umsetzung des Investitionsprojektes Radsatzfließstrecke im Fokus. Es ist geplant, die Aufarbeitung von Radsätzen ab 2026 auf bis zu 6.000 Stück/Jahr zu erhöhen. Auch 2025 liegt der Fokus in der Sicherstellung der Lieferqualität und der Bereitstellung der erforderlichen Anlagen und Baugruppen für den Bergbau, immer unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kriterien. Der Umsatz im externen Geschäft soll gegenüber 2024 weiter gesteigert werden. Dabei werden die weitere Entwicklung und Stabilisierung der Prozesse ein Schwerpunkt sein. Die Schwerpunkte im externen Geschäft sind Dienstleistungen im Sektor Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und die Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen der Grundstoffindustrie und des Schwermaschinenbaus. Im Jahr 2025 wird die Fokussierung und die Entwicklung zukunftsträchtiger Geschäftsfelder fortgeführt. Dabei werden wesentliche Potenziale für die zusätzliche Vermarktung von Wartungs- und Instandhaltungsleistungen auf den Gebieten Schienenfahrzeuge gesehen. Entsprechend der Unternehmensplanung wird die MCR im Jahr 2025 ein positives Ergebnis nach Steuern von ca. 1,4 Mio. € erwirtschaften. Die MCR wird auch im kommenden Geschäftsjahr den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Managementaufgaben und der Mitarbeiterqualifikation stellen. Aufgrund der bestehenden Unfallverhütungsmaßnahmen wird davon ausgegangen, dass die Anzahl der Betriebsunfälle auf einem niedrigen Niveau gehalten werden kann. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Die MCR ist in das übergeordnete Risikomanagementsystem der LEAG integriert. Das Risikomanagement der LEAG gewährleistet die ordnungsgemäße Erfassung und Steuerung der Risiken und Risikobewältigungsmaßnahmen sowie ein aktuelles Berichtswesen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Diese Grundbestandteile des Risikomanagementansatzes gewährleisten eine hohe Transparenz hinsichtlich der komplexen Zusammenhänge entlang der Wertschöpfungskette. Das Risikomanagementsystem stellt relevante Informationen bereit, sodass das Management unternehmerische Entscheidungen auf einer fundierten Grundlage unter Abwägung von Risiken, aber auch unter Berücksichtigung von Chancen, sowohl bezogen auf Wertschöpfung als auch auf Wettbewerbsfähigkeit, treffen kann. Der Risikomanagementprozess ist als fortlaufender Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung, Bewältigung und Überwachung der unternehmerischen Risiken organisiert. Die Bereitstellung der Informationen zur Erfassung der Risiken und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobewältigung obliegen den Risikoverantwortlichen in den einzelnen Bereichen des Unternehmens. Der Risikomanagementprozess inkl. der Risikodokumentation wird durch die Abteilung Risikomanagement der LEAG organisatorisch begleitet. Risiken Für die MCR bestehen im Wesentlichen folgende Risiken, die entsprechend ihrer Bedeutung für die Gesellschaft innerhalb der Risikofelder eingeordnet sind. Risiken am Beschaffungsmarkt Durch Material- und Energiepreiserhöhungen kann es zu negativen Wirkungen auf bereits geschlossene Rahmenverträge bzw. auf Verträge mit längerer Laufzeit kommen. Diesem Risiko wird durch entsprechende Preisgleitklauseln in den Verträgen begegnet. Angebotsfristen werden bewusst, entsprechend dem Angebotswert, gesteuert. Auswirkungen möglicher Materialpreisschwankungen nach oben werden bereits in den Angeboten benannt. Risiken aus dem Kohleausstieg Aufgrund der hohen Verflechtung der MCR mit der LEAG können auf Seiten der LEAG künftig durchzuführende Optimierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie der bevorstehende, sukzessive Kohleausstieg zu Risiken in Bezug auf die Auftrags- und Erlössituation führen. Die MCR begegnet diesem Risiko durch eine verstärkte Orientierung auf den externen Markt. Personalrisiken Aufgrund von Fluktuation, dem Altersbaum der Belegschaft und dem allgemeinen Fachkräftemangel hat die Thematik der Personalsicherung hohe Priorität. Diesbezüglich werden die Schwerpunkte auf eine enge Zusammenarbeit mit der Berufsausbildung der LEAG gesetzt. Interne Nachbesetzungsketten werden durch geförderten Know-how-Austausch und interne Qualifizierungen abgesichert. Darüber hinaus bestehen gute Kontakte zu Hochschulen. Die Beibehaltung attraktiver Arbeitsbedingungen für die Arbeitnehmer ist die Grundlage, für eine geringe Fluktuation sowie bei eventuellen Neueinstellungen am Arbeitsmarkt als bevorzugter Arbeitgeber zu gelten. Technische Risiken Die MCR betreibt eine Vielzahl von technischen Assets. Risiken bestehen insbesondere im ungeplanten Ausfall dieser Anlagen infolge technischer Störungen. Diesen Risiken wird durch eine auf die jeweilige Anlage abgestimmte Instandhaltungsstrategie aktiv begegnet. Compliance-Risiken Die Grundlage aller unternehmerischen Handlungen der MCR bilden geltende Gesetze und interne Richtlinien bzw. Regelungen. Durch regelmäßige Compliance-Schulungen der Mitarbeiter wird ein Höchstmaß an präventiver Sensibilisierung im Hinblick auf die Einhaltung von Gesetzen, Normen und Richtlinien erreicht. Dies ist elementarer Bestandteil des etablierten Compliance Management-Systems, welches sämtliche Compliance-Aktivitäten koordiniert und steuert. Sonstige Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken sind für die Gesellschaft aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der LE-B sowie der Einbindung in das Cash-Pooling der LE-B von untergeordneter Bedeutung. Die Gesellschaft beobachtet fortlaufend die sich auf die Geschäftstätigkeit unmittelbar auswirkenden Risiken, um mögliche Risiken aber auch Chancen aus den sich verändernden Rahmenbedingungen für die unternehmensspezifische Situation zu berücksichtigen. Chancen Im zurückliegenden Jahr hat die MCR mit Erfolg die Dienstleistungen für den externen Markt weiter ausgebaut. Mit Blick auf den im Zuge des Kohleausstieges erforderlichen Transformationsprozess des Unternehmens bietet die vorhandene Diversität der Leistungen eine gute Ausgangsbasis. Mit dem vorhandenen Know-how, den erlangten Befähigungen und Zertifizierungen sind die Dienstleistungen für den externen Schienenfahrzeugmarkt weiter ausbaubar. Auch die Unternehmensziele der LEAG hinsichtlich GigawattFactory bieten der MCR Chancen, in diesem Bereich mit ihren Dienstleistungen zu wachsen. Hieraus wird ein Fortbestand des Unternehmens und mittelfristig ein weiteres Wachstum des Unternehmens angestrebt. Gesamtrisikolage Für die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2024 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2025 sind keine derartigen Risiken erkennbar. BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Vorbemerkungen Der Jahresabschluss der MCR Engineering Lausitz GmbH (MCR), mit Sitz in Cottbus, wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die MCR ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Cottbus unter der Registernummer HRB 15797 eingetragen. Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alle Werte sind in Tausend Euro ausgewiesen. Die MCR wird in den Konzernabschluss der Lausitz Energie Verwaltungs GmbH (LEV) mit Sitz in Cottbus einbezogen (kleinster und größter). Der Konzernabschluss der LEV wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Cottbus unter der Nummer HRB 12691 CB eingetragen. Zwischen der Gesellschafterin LE-B und der MCR besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die MCR ist in den körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organkreis der LE-B einbezogen. Umsatzsteuerlich gehört die MCR zum Organkreis der LE-V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden AKTIVA Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Für angeschaffte oder hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer bei Gebäuden und Grundstücksausbauten von zehn bis dreiunddreißig, bei Technischen Anlagen und Maschinen von fünf bis fünfzehn sowie bei Betriebs- und Geschäftsausstattung von drei bis vierzehn Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die ab dem Geschäftsjahr 2013 angeschafft wurden, werden als Sammelposten ausgewiesen und linear über fünf Geschäftsjahre abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten der Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse und Leistungen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der geminderten Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. PASSIVA Eigenkapital Die Posten des Eigenkapitals werden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Prämissen
Für die Abzinsung werden auf den 31. Dezember 2024 hochgerechnete Zinssätze angewandt. Basis für die Hochrechnung sind die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und am 30. November 2024 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze. Bei Pensionsrückstellungen werden zur Durchschnittszinsermittlung die vergangenen zehn Geschäftsjahre, bei den anderen Rückstellungen die vergangenen sieben Geschäftsjahre einbezogen. Für langfristige Pensions- und Personalrückstellungen wird eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Zur Erfüllung der Insolvenzsicherung von Wertguthaben im Sinne von § 8a Altersteilzeitgesetz und § 7e Abs. 2 SGB IV für Langzeitguthaben der Mitarbeiter der MCR besteht ein Treuhandvertrag (doppelseitiges Treuhandmodell). Die Vermögenswerte sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen und werden mit den zugehörigen Rückstellungen saldiert. Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst. Das Ergebnis aus Zinssatzanpassungen wird mit den Zuführungsbeträgen zur Rückstellung verrechnet. Ein sich daraus ergebender Aufwand wird für Pensionsrückstellungen im Personalaufwand und für sonstige Rückstellungen im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst, ein sich daraus ergebender Ertrag wird innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten im Geschäftsjahr 2024 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
(2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 5.714 T€ (Vorjahr: 2.962 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 952 T€ (Vorjahr: 675 T€) sonstige Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen Forderungen gegen die Gesellschafterin LE-B in Höhe von 5.656 T€ (Vorjahr: 9.800 T€). (4) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der LE-B gehalten. Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 0 T€ belief sich der Bilanzgewinn im Geschäftsjahr 2024 auf insgesamt 0 T€. Im Vorjahr wurde ebenfalls ein Bilanzgewinn von 0 T€ ausgewiesen. (5) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 5 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgezinst. Bei einem Ansatz dieser Rückstellungen unter Anwendung einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren (1,96 %) ergäbe sich analog Vorjahr keine höhere Rückstellung. (6) Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen 1.305 € (Vorjahr: 1.544 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin LE-B in Höhe von 6.064 T€ (Vorjahr: 1.452 T€). Weiterhin sind verzinsliche kurzfristige Verbindlichkeiten (Cash Pool) bei der LE-B - 4.767T€ (Vorjahr: 6.852 T€) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (7) Umsatzerlöse
(8) Bestandsveränderungen
(9) Sonstige betriebliche Erträge
* Hierbei handelt es sich um Erträge, die sich hauptsächlich aus Zuschüssen ergeben. (10) Materialaufwand
Von den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entfällt der überwiegende Teil auf Ersatz-/Reserveteile und Fremdmaterialien. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen vor allem Fremdleistungen für Instandhaltungsmaßnahmen. (11) Personalaufwand
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Jahresdurchschnitt
(12) Abschreibungen Die Abschreibungen sind im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen. Im Geschäftsjahr wurden, wie auch im Vorjahr, keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den Serviceleistungen sind 16.166 T€ (Vorjahr: 18.020 T€) Aufwendungen aus der Arbeitnehmerüberlassung der LE-B enthalten. (14) Finanzergebnis
(15) Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betreffen Grunderwerbsteuer aus Verschmelzung. (16) Ergebnisabführung Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurde der Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Höhe an die Gesellschafterin LE-B abgeführt. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2024 bestand ein Bestellobligo für Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 2.986 T€ (Vorjahr: 1.943 T€), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 0 T€). Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführer Dr.-Ing. Stefan Kurt Hotz (Bergbau) Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Am 27. Januar 2025 haben die Aufsichtsräte und Hauptversammlungen der LE-B und LE-K der Umsetzung der neuen Unternehmensstruktur zugestimmt. Die Lausitz Energie Bergbau AG und die Lausitz Energie Kraftwerke AG, als Tochtergesellschaften der Lausitz Energie Verwaltung GmbH, bleiben zentrale Bestandteile der Unternehmensstruktur. Neben der Betriebssicherung bis zum gesetzlich festgelegten Kohleausstiegsdatum 2038 steht auch die umfassende Vorsorge für die Bergbaufolgekosten weiterhin im Fokus der Gesellschaften. Die neu gegründete LEAG Gigawatt GmbH wird das Zukunftsgeschäft der LEAG verantworten. Unter ihrem Dach agieren vier operative Gesellschaften. • LEAG Renewables GmbH: Entwickelt, errichtet und betreibt Wind- und Photovoltaikanlagen, dezentrale Batteriespeicher sowie P2X-Anwendungen und bündelt damit alle Aktivitäten im Bereich Erneuerbarer Energien. • LEAG Clean Power GmbH: Konzipiert und betreibt Batteriespeicher, innovative Kraftwerke sowie Wasserstofflösungen. • LEAG Biomass GmbH: Widmet sich der Produktion und dem Vertrieb von Holzpellets und biogenen Brennstoffen. • LE Finance GmbH: Sichert die Finanzierung grüner Projekte und stellt die dafür notwendigen Mittel bereit. Mit dieser neuen Struktur kann die LEAG noch agiler und marktorientierter agieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Bereich erneuerbarer und innovativer Energien stärken und den Wandel in der Energiewirtschaft aktiv vorantreiben. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.
Cottbus, 13. März 2025 Geschäftsführung der MCR Engineering Lausitz GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MCR Engineering Lausitz GmbH, Cottbus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MCR Engineering Lausitz GmbH, Cottbus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MCR Engineering Lausitz GmbH, Cottbus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07/2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen der IDW Qualitätsmanagementstandards an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Berlin, den 13. März 2025 Deloitte
GmbH,
Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer Christoph Henry Krause, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der MCR Engineering Lausitz GmbH zum 31.12.2024 wurde am 08.04.2025 festgestellt. |
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