Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 1569
Vorher
Technoplast Gesellschaft mit beschränkter Haftung Kunststoffverarbeitung und Werkzeugbau
Eingetragen
30.1.1975
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens ist die Kunststoffverarbeitung, der Formen- und Vorrichtungsbau sowie der Vertrieb der hergestellten technischen Artikel. (2) Die Gesellschaft kann insbesondere auch Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Irlbacher
seit 9.1.2023
Geschäftsführer
Gabriele Janker
seit 1.8.2022
Prokura
Hans Jürgen Bauer
seit 2.9.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Birgit Maria Groitl
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Birgit Maria Groitl
Straubing
112.800 €
50.00%
Hans Jürgen Bauer
Straubing
112.800 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutsche Technoplast GmbH

Wörth a.d. Donau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Deutsche Technoplast GmbH, Wörth an der Donau

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 der Deutschen Technoplast GmbH (kurz "DTP GER"), Wörth an der Donau, konnte aufgrund von diversen Restrukturierungs- und Wachstumsmaßnahmen positiv abgeschlossen werden. Diese Trendwende zeichnet sich auch für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Die vereinbarten Umsätze mit unserem Kunden mit dem größten Umsatzanteil wurden erstmals seit der weltweiten Pandemie Covid19 und der damit verbundenen erschwerten Liefersituation in Asien wieder realisiert. Für 2024 sehen wir aufgrund der bis zum Jahresende 2023 abgeschlossenen Wachstumsmaßnahmen ein etwas höheres Stückzahl-Volumen auf das Gesamtportfolio.

Die Geschäftstätigkeit mit weiteren, langjährigen Bestandskunden konnte stabilisiert werden und zeigt ebenfalls einen Aufwärtstrend.

Die vorhandenen Kapazitäten haben wir durch Hinzunahme neuer Produkte entsprechend erhöht und gut ausgelastet. Personalkapazitäten wurden angepasst, um Neuprojekte vereinbarungsgemäß umsetzen zu können. In unserer Kunststoffverarbeitung sind die Voraussetzungen für eine Produktion an 7 Tagen pro Woche mit insgesamt 19 Schichten vorhanden.

Die Gesamtleistung erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um ca. 1,35 Mio. EUR bzw. um 3,4% auf 40,5 Mio. EUR. Diese Erhöhung ist sowohl der Volumenerhöhung unserer Bestandskunden als auch der Übernahme des neu hinzugekommenen Produktportfolios geschuldet. Um diese Entwicklung zu meistern und das Wachstum nachhaltig abzusichern, wurden Kapazitäten in nahezu allen Bereichen wie Produktion, Qualität, Logistik, Projekt und Verwaltung, sowohl personell als auch im Anlagenbereich entsprechend erhöht.

Ertrag 2023

Die DTP GER erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 ein EBITDA in Höhe von 1,60 Mio. EUR und ein EBIT von 0,79 Mio. EUR.

Es ergibt sich ein Jahresergebnis von 0,56 Mio. EUR.

2. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2023 weist die DTP GER eine Bilanzsumme in Höhe von 20,03 Mio. EUR aus.

Hierbei entfallen 5,27 Mio. EUR bzw. 26,4% der Bilanzsumme auf das Anlagevermögen. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 0,04 Mio. EUR beinhalten im Wesentlichen das Markenrecht "Deutsche Technoplast".

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um 0,1 Mio. EUR. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen entfällt mit 5,9 Mio. EUR auf die Vorräte (29,2% der Bilanzsumme), mit 7,03 Mio. EUR auf Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (35,1%) sowie mit 0,6 Mio. EUR (3,2%) auf flüssige Mittel.

Zum Bilanzstichtag wird ein Eigenkapital in Höhe von 8,5 Mio. EUR ausgewiesen; die Eigenkapitalquote beträgt 42,4 %.

Das Fremdkapital beträgt 11,5 Mio. EUR; die Fremdkapitalquote beträgt 57,6 %.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 war der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit positiv in Höhe von rund 189 T€.

Ertragslage

Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 werden Umsatzerlöse in Höhe von 39,3 Mio. EUR ausgewiesen. Die Betriebsleistung lag bei 40,0 Mio. EUR. Es ergaben sich eine Materialaufwandsquote in Höhe von 66,1 % und eine Personalaufwandsquote von 23,8 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 7,2 % der Betriebsleistung.

3. Investitionen

Die Investitionen betrugen in 2023 0,87 Mio. EUR, die im Wesentlichen die Erweiterung/Erneuerung von Maschinenkapazitäten und Betriebsausstattung betreffen. Die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 0,81 Mio. EUR.

4. Produktentwicklung

Die DTP GER entwickelt keine eigenen Produkte, sondern ist auf die kundenspezifische Entwicklung von Betriebsmitteln und Prozessen fokussiert.

5. Entwicklung im Personalbereich

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte DTP GER 191 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mitglieder der Geschäftsführung und Auszubildende wurden nicht berücksichtigt.

Die Qualifikation der Belegschaft wird durch Weiterbildungsmaßnahmen kontinuierlich verbessert.

6. Chancen und Risiken

Risiko-Management-System

Die Chancen- und Risikosteuerung der DTP GER ist wegen des starken Preis- und Kostendrucks und der hohen Qualitätsanforderungen in der Automobilzulieferindustrie insbesondere auf die Erreichung bzw. Absicherung eines nachhaltig profitablen Wachstums von DTP GER ausgerichtet. Frühzeitige Reaktionen auf die Veränderung von betrieblichen und marktrelevanten Kennzahlen sind hierbei erforderlich.

Das monatliche Management-Reporting deckt alle wichtigen finanzwirtschaftlichen Bereiche detailliert ab. Abgerundet wird dieser Prozess durch ein kontinuierlich weiter optimiertes Kennzahlencockpit, welches bei DTP GER einen hohen Stellenwert einnimmt. Das System umfasst Kennzahlen aus den wichtigsten Bereichen (Finanzen, Personal, Produktion, QS und Logistik). Werden neue Risiken bekannt und/oder finden Veränderungen im Markt statt, wird das Cockpit den Gegebenheiten angepasst.

Des Weiteren wurde im Rahmen der Zertifizierungsumstellung von TS auf IATF 16949 (Zertifizierung erfolgte im Feb 2018) ein ausführliches Chancen- und Risikomanagement incl. Einstufung eingeführt, welches auch gelebt wird. Dies umfasst den geforderten SIPOC-Prozess, diverse (derzeitige und künftige) externe und interne Themen, (derzeitige und künftige) Produkte und Dienstleistungen, (derzeitige und künftige) Kunden/interessierte Parteien/Partner.

Mit Hilfe der Liquiditätsplanung erfolgt eine detaillierte Überwachung der Zahlungsströme. Diese gibt jederzeit Einblick in die aktuelle Finanzsituation. Ersatzinvestitionen aus Eigen- und Fremdmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in den Geschäftsjahren zuvor. Die Kapitalstruktur ist unverändert gut. Maßgeblichen Anteil daran hat die Konsolidierungspolitik von DTP GER, welche die erwirtschafteten Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen lässt. Die mittel- und langfristige Finanzierung sehen wir anhand der oben dargestellten Mittel als gesichert an.

Ein EDV-gestütztes Forderungsmanagement und die Überprüfung von Neukunden hinsichtlich ihrer Zahlungsfähigkeit wirken Zahlungsausfällen entgegen. Des Weiteren ist unser Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme von Skontobeträgen zu begleichen.

Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Als international exportorientiertes Unternehmen ist die DTP GER Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Die Spezialisierung auf eine Marktnische und die damit verbundene Abhängigkeit von einem Großkunden stellt nach wie vor ein großes Risiko dar, wurde aber durch die Gewinnung neuer Kunden weiter reduziert.

Unsere Weiterentwicklung im Bereich Business Development in Verbindung mit unserem Projektmanagement, unsere verstärkten Vertriebsaktivitäten und damit einhergehende personelle und organisatorische Änderungen werden dazu beitragen, die Abhängigkeit noch weiter zu verringern und damit das Risiko zu vermindern.

Qualitätsrisiken

Durch die Zertifizierung des Integrierten Management Systems nach IATF 16949 und ISO 9000 und des jährlichen Überwachungs- bzw. Zertifizierungsaudits wird über die reine Qualitätssicherung der Produkte hinaus gewährleistet, dass die Prozesse innerhalb des Unternehmens eindeutig bestimmt sind und auch angewandt werden. Durch regelmäßig stattfindende interne Audits werden die Abläufe einer ständigen Kontrolle unterzogen und weiter verbessert. Zusätzlich dienen Kundenaudits dazu, die Qualität und die Prozesse permanent zu reflektieren und zu verbessern.

Neben dem Qualitätsmanagement ist ein umfassendes Umweltmanagement (DIN EN ISO 14001:2015) Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ziel ist es, Risiken für die Umwelt frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zur Risikovermeidung zu ergreifen. Dabei orientiert sich DTP GER an den gesetzlichen Standards. DTP GER versteht Umweltschutz als ganzheitlichen Ansatz, der die gesamten innerbetrieblichen Prozesse und die Interaktion mit unseren Lieferanten und Kunden umfasst. Des Weiteren ist ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2011 fest integriert.

Chancen und Risiken im Beschaffungsbereich

Trotz hohem Materialanteil ist das Kostenrisiko als gering einzustufen. Dies ist darin begründet, dass die Kosten im Beschaffungsbereich aufgrund entsprechender Verträge für DTP GER nicht risikobehaftet sind. Im Jahr 2024 erwarten wir keine gravierenden Veränderungen.

Das Versorgungsrisiko von Rohmaterial und Logistikengpässen hat sich nach 2022 wieder stark verringert. Durch vorausschauende Planung und weitsichtiges Ordermanagement sichern wir weitgehend Marktrisiken ab. Es ist uns auch 2023 gelungen keine Produktionsstillstände aufgrund von Versorgungsproblemen zu generieren.

Durch gestiegene Anforderungen unserer Kunden Ressourcen zu schonen und Co2 zu minimieren, sehen wir gerade in der Rohmaterialbeschaffung neue Herausforderungen aber auch Chancen Kosteneinsparungen umzusetzen.

Chancen und Risiken im Personalbereich

Ähnlich wie im Vorjahr wurde im Jahr 2023 bereichsspezifisch an fünf/sechs Tagen montags bis freitags/samstags zwei- und dreischichtig gearbeitet. Durch eine, mit den Mitarbeitern abgestimmte, Überstundenregelung sind wir in der Lage, Produktionsspitzen flexibel abzudecken. DTP GER ist bemüht die Arbeitsbelastung auf einem normalen Niveau zu halten, um dadurch erhöhte Kosten durch Schichtarbeits- und Überstundenzuschläge zu vermeiden. Ebenso wird Zeitarbeit zur Pufferung von Kapazitätsspitzen weiterhin eingesetzt und nur bei nachhaltigem Wachstum zur eigenen Rekrutierung verwendet. Auch im Jahr 2023 wurde die Qualität der geleisteten Arbeit durch diverse Schulungen weiter verbessert.

Die Motivation und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter bestimmen die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens. In regelmäßig sattfindenden Meetings (mittlerer und oberer Führungskreis) mit den Führungskräften werden sämtliche unternehmensrelevanten Themen besprochen. Die anschließende Informationsweitergabe durch die Abteilungs-/Bereichs-/Gruppenleiter an die jeweiligen Mitarbeiter garantiert Transparenz und erhöht die Motivation der Mitarbeiter. Um nachhaltig einen hohen Standard zu garantieren, werden regelmäßig Mitarbeitergespräche geführt. Mit Schlüsselpersonen im Unternehmen bestehen längere Kündigungsfristen.

7. Prognosebericht

Das Jahr 2023 stand im Zeichen der europäischen Energiekrise aufgrund des Ukraine-Krieges, verbunden mit der Herausforderung gestiegene Energiekosten ergebnisneutral auch für 2024 zu gestalten. Unsere Unternehmensjahresziele für das Jahr 2023 haben vorwiegend Profitabilität und Wachstum in den Vordergrund gestellt. Die weiterentwickelten Kundenanforderungen konnten konstruktiv und zielgerichtet umgesetzt werden, verstärkte Vertriebsaktivitäten konnten aufgrund der vielen Kundenverlagerungsprojekte nicht in geplantem Umfang durchgeführt werden. Wir haben unseren Formenbau auf die neuen Herausforderungen vorbereitet und konnten an der Weiterentwicklung arbeiten, um zu einem "Vorzeige-Betrieb" zu werden. Damit wurden wir konkurrenzfähig in Kosten und Lieferzeit zu sein. Durch unser schnelles Wachstum ist es uns 2022 und 2023 noch nicht vollständig gelungen, in allen Bereichen ein internes Bewusstsein zu schaffen, das sich an der "Qualität-Kosten-Zeit"-Anforderung orientiert.

Für das Jahr 2024 sehen wir die größte Herausforderung darin, unser Wachstum aus 2023 nachhaltig zu stabilisieren und gleichzeitig eine anhaltende Weltwirtschaftskrise insb. Versorgungs- und Energiekrise erfolgreich zu meistern. Unsere Unternehmensjahresziele für 2024 stellen deshalb Stabilität und Profitabilität bei konsolidiertem Wachstum in den Vordergrund. Wir werden im Bereich Personal alle Einarbeitungspläne wirksam und achtsam verfolgen. Die Mitarbeiterkompetenz soll für TQM messbar gestärkt werden. Wir werden unsere Lieferperformance im Jahr 2024 weiter verbessern und die Auslastung weiter optimieren. Wir werden die weiterentwickelten Kundenanforderungen konstruktiv und zielgerichtet bearbeiten. Definierte Maßnahmen aus unserer strategischen Geschäftsplanung werden wir termingerecht und erfolgreich durchgeführt haben.

Dieser Lagebericht enthält Angaben, die sich auf die künftige Entwicklung der DTP GER beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen der Geschäftsführung dar, die auf der Basis aller zum heutigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen über zukünftige Entwicklungen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen.

 

Wörth an der Donau den 7. Februar 2024

Deutsche Technoplast GmbH (DTP GER)

Die Geschäftsführer

Hans Jürgen Bauer

Jürgen Irlbacher

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.269.476,50 5.210.023,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.062,50 70.299,50
II. Sachanlagen 5.232.414,00 5.139.724,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.005.575,17 1.052.346,17
2. technische Anlagen und Maschinen 2.873.791,50 3.265.402,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 901.428,04 821.118,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 451.619,29 857,00
B. Umlaufvermögen 14.642.991,23 13.664.089,67
I. Vorräte 5.851.102,85 5.759.209,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.148.196,28 7.561.867,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 820,00 156.609,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 643.692,10 343.012,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.293,83 106.727,91
Aktiva 20.025.761,56 18.980.841,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.489.866,32 7.406.017,62
I. Gezeichnetes Kapital 225.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 328.000,00
III. Gewinnvortrag 7.380.417,62 8.957.329,58
IV. Jahresüberschuss 555.848,70 -1.576.911,96
B. Rückstellungen 1.967.812,69 2.930.861,37
C. Verbindlichkeiten 9.568.082,55 8.643.962,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.133.588,97 2.293.752,01
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.133.588,97 2.293.752,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000,00 330.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.000,00 330.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.432.493,58 6.020.210,11
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.432.493,58 6.020.210,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000.000,00
Passiva 20.025.761,56 18.980.841,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.059.918,09 12.573.444,87
2. Personalaufwand 9.537.438,07 9.836.886,69
a) Löhne und Gehälter 7.969.726,40 7.843.668,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.567.711,67 1.993.218,51
davon für Altersversorgung -29.093,98 -52.013,84
3. Abschreibungen 811.648,10 809.534,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 811.648,10 809.534,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.915.003,53 3.405.145,30
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 443,32 22.652,04
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 229.137,51 109.963,48
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 17.537,00 17.296,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,02 -290,58
8. Ergebnis nach Steuern 567.134,18 -1.565.142,48
9. sonstige Steuern 11.285,48 11.769,48
10. Jahresüberschuss 555.848,70 -1.576.911,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Deutsche Technoplast GmbH, Wörth a. d. Donau

1. Allgemeine Angaben

Die Deutsche Technoplast GmbH hat ihren Sitz in Wörth a. d. Donau und ist beim Amtsgericht Regensburg unter der Registernummer HRB 1569 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Deutsche Technoplast GmbH ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HBG eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs wurde die größenabhängige Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 und 5 Jahre), um planmäßige lineare Abschreibungen, vermindert. Die gewerblichen Schutzrechte werden linear über 10 und 15 Jahre abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände erfolgen nach den tatsächlichen Nutzungsdauern (3 bis 50 Jahre) nach der linearen Methode.

Die Neuzugänge von beweglichen Anlagegütern werden linear ab dem Zugangsmonat (pro rata temporis) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Für Zugänge selbstständig nutzbarer, beweglicher Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, wobei zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen pauschale Abschläge im betriebsüblichen Umfang vorgenommen werden. Die Ermittlung der Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge. Die verlustfreie Bewertung wurde durch die Gegenüberstellung der voraussichtlichen Verkaufserlöse abzüglich anfallender Kosten berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten und dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen oder Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im übrigen Finanzergebnis ausgewiesen.

Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Flüssige Mittel und Eigenkapital sind zu Nennwerten bewertet.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Methode. Den versicherungsmathematischen Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G nach Heubeck zugrunde. Des Weiteren erfolgt die Rückstellungberechnung ohne Berücksichtigung erwarteter Lohn- und Gehaltssteigerungen und ohne Fluktuation.

Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen sind grundsätzlich nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins anzusetzen. Für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2015 beginnen, ist nach Art. 75 Abs. 6 EGHGB § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB anzuwenden. Hieraus ergibt sich für die Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgung ein anzuwendender Zinssatz, der sich als Durchschnittszinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Rückstellungsberechnung zugrunde gelegte und von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsberechnungsverordnung ermittelte Abzinsungssatz im 10-Jahresdurchschitt beträgt 1,82% bzw. 1,83% (Vj. 1,79% bzw. 1,78%)

Der Unterschiedsbetrag aufgrund der Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HBG i. d. F. des Gesetzes vom 11. März 2016 durch die Umstellung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank von dem vormals verwendeten 7-Jahresdurchschnitt zu dem nun anzuwendenden 10-Jahresdurchschitt beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 9.212,00. Dieser Unterschiedsbetrag aus der Umstellung des Zinssatzes der Pensionsrückstellung vom 7- zum 10-Jahresdurchschnitt unterliegt einer Ausschüttungssperre. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Sämtliche Rückstellungen wurden mit Ausnahme der Gewährleistungsrückstellung mittels Einzelbewertung bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

b. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 zeigt sich wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

in Euro entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 713.723,91 713.723,91
Zugänge 9.404,75 9.404,75
Stand 31.12.2023 723.128,66 723.128,66
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 643.424,41 643.424,41
Abschreibungen des Geschäftsjahres 42.641,75 42.641,75
Stand 31.12.2023 686.066,16 686.066,16
Buchwert 31.12.2022 70.299,50 70.299,50
Buchwert 31.12.2023 37.062,50 37.062,50

Sachanlagen

in Euro Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 1.945.773,87 8.229.624,87 3.554.005,74
Zugänge 27.222,13 29.298,06 296.738,22
Umbuchungen 0,00 48.338,50 10.105,10
Abgänge - -357.014,98 -38.020,24
Stand 31.12.2023 1.972.996,00 7.950.246,45 3.822.828,82
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 893.427,70 4.964.222,37 2.732.887,38
Abschreibungen des Geschäftsjahres 73.993,13 469.246,56 225.766,64
Abgänge - -357.013,98 -37.253,24
Stand 31.12.2023 967.420,83 5.076.454,95 2.921.400,78
Buchwert 31.12.2022 1.052.346,17 3.265.402,50 821.118,36
Buchwert 31.12.2023 1.005.575,17 2.873.791,50 901.428,04
in Euro Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 857,00 13.730.261,48
Zugänge 509.205,89 862.464,30
Umbuchungen -58.443,60 -
Abgänge - -395.035,22
Stand 31.12.2023 451.619,29 14.197.690,56
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 - 8.590.537,45
Abschreibungen des Geschäftsjahres - 769.006,33
Abgänge - -394.267,22
Stand 31.12.2023 - 8.965.276,56
Buchwert 31.12.2022 857,00 5.139.724,03
Buchwert 31.12.2023 451.619,29 5.232.414,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig

Flüssige Mittel

Zum 31. Dezember 2023 erfolgt unter dieser Position der Ausweis von Festgeldkonten bei der Raiffeisenbank Falkenstein-Wörth eG in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 23). Über diese Konten besteht keine Verfügbarkeit.

Eigenkapital

Zum 31. Dezember 2023 hat sich das Stammkapital im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 26 um TEUR 200 auf TEUR 226 erhöht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Dezember 2023 wurden TEUR 328 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Einem Erfüllungsbetrag von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.212 (Vj. TEUR 1.200) steht ein zu verrechnendes Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 437 (Vj. TEUR 404) gegenüber. Die Bewertung des zu verrechnenden Vermögens erfolgt analog des Vermögens aus der Rückdeckungsversicherung für die Altersteilzeitverpflichtung, wie unter den sonstigen Rückstellungen erwähnt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Kosten für den Vertriebsbereich (TEUR 292; Vj. TEUR 623), den Personalbereich (TEUR 394; Vj. TEUR 1.019) und sonstigen Kosten (TEUR 506; Vj. TEUR 493).

Im Vorjahr bestand für einen Erfüllungsbetrag von Altersteilzeitverpflichtungen von TEUR 22 ein zu verrechnendes Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 14 und damit im Vorjahresbericht ein Passivüberhang (TEUR 8), der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen war. Im aktuellen Berichtsjahr bestehen keine Altersteilzeitverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamt
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr aber unter 5 Jahren
TEUR
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.134 628 1.350 156
(Vorjahr) (2.294) (564) (1.485) (245)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 865 865
(Vorjahr) (635) (635) (-) (-)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.196 5.196 - -
(Vorjahr) (5.017) (5.017) (-) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2 2 - -
(Vorjahr) (330) (330) (-) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.371 371 - 1.000,00
(Vorjahr) (368) (368) (-) (-)
- davon aus Steuer 77 77 - -
(Vorjahr) (90) (90) (-) (-)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7 7 - -
(Vorjahr) (12) (12) (-) (-)
Verbindlichkeiten gesamt 9.568 7.062 1.350 1.156
(Vorjahr) (8.644) (6.584) (1.485) (245)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.134 durch Sicherungsübereignung von Maschinen bzw. durch Eintragung einer Grundschuld gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind wie im Vorjahr zugleich Sonstige Verbindlichkeiten.

3. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 928 (Vj. TEUR 861); das Bestellobligo für Investitionen in das Anlagevermögen und in Vorräte beträgt TEUR 3.313 (Vj. TEUR 1.647). Der Gesamtbetrag beläuft sich damit auf TEUR 4.242 (Vj. TEUR 2.508).

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt nach § 285 Nr. 7 HGB

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 126 124
Angestellte 65 61
191 185
Auszubildende 16 18
Gesamt 207 203

Geschäftsführerbezüge und Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Die Gesamtbezüge der ehemaligen Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 63. Für diese Personengruppe bestanden zum 31. Dezember 2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 459.

Geschäftsführung nach § 285 Nr. 10 HGB

- Hans Jürgen Bauer, Straubing, hauptberuflicher Geschäftsführer der Gesellschaft

- Jürgen Irlbacher, Pfreimd, hauptberuflicher Geschäftsführer der Gesellschaft

Erträge von außerordentlicher Größenordnung und Bedeutung nach § 285 Nr. 31 HGB

Es entstanden Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von TEUR 142.

Ergebnisverwendungsvorschlag nach § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 555.848,70 mit dem Gewinnvortrag von EUR 7.380.417,62 zu verrechnen und den sich daraus ergebenden Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 von EUR 7.936.266,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wörth a. d. Donau, den 7. Februar 2024

Deutsche Technoplast GmbH
Die Geschäftsführer

gez. Hans Jürgen Bauer

gez. Jürgen Irlbacher

Bericht des Aufsichtsrats

kein Aufsichtsrat vorhanden

sonstige Berichtsbestandteile

Siehe Anhang

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deutsche Technoplast GmbH, Wörth a. d. Donau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Technoplast GmbH, Wörth a. d. Donau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Technoplast GmbH, Wörth a. d. Donau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 16. Februar 2024

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