INTERROLL Fördertechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Bierbrauer seit 3.3.2026 | Geschäftsführer |
Patrick Wedewardt seit 3.3.2026 | Prokura |
Markus Jakob Asch seit 3.3.2026 | Geschäftsführer |
Kristijan Sagud seit 10.2.2025 | Prokura |
Daniel Heinen seit 10.2.2025 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTERROLL Engineering GmbHWermelskirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015A. Grundlagen des UnternehmensDie Interroll Engineering GmbH gehört zum Konzern der Interroll Holding AG, Sant' Antonino/Schweiz, die Komponenten für Logistiksysteme herstellt - von Förderrollen über Trommelmotoren bis zu Fließlägern. Gegenstand der Interroll Engineering GmbH ist die Herstellung und der Vertrieb von Elementen der innerbetrieblichen Stückgutfördertechnik, insbesondere von Förderrollen, die Entwicklung und Planung auf diesem Gebiet und alle anderen damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Der Vertrieb der Produkte erfolgt dabei über die Tochtergesellschaft Interroll Fördertechnik GmbH, Wermelskirchen. Die Produkte werden weltweit vertrieben, wobei der Schwerpunkt auf dem europäischen Markt liegt. B. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens1. Wirtschaftliche Lage Die Interroll Engineering blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurück. So konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 15,2% gesteigert werden. Die deutsche Wirtschaft hat sich erneut im europäischen Umfeld als widerstandsfähig erwiesen. Laut statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft in 2015 gegenüber 2014 um 1,7% gewachsen. Das produzierende Gewerbe konnte sogar mit einem überdurchschnittlichen Wachstum von 2,2% gegenüber 2014 aufwarten. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2015 erstmals von mehr als 43 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten vorläufigen Berechnungen waren im Jahr 2015 rund 329 000 Personen oder 0,8 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Die Ökonomen sagen der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 1,7 % voraus und gehen davon aus, dass sich auch in 2016 der moderate Aufschwung fortsetzen wird. Wichtigster Wachstumstreiber ist die lebhafte Nachfrage im Inland. Doch auch die deutschen Exporteure behaupten sich trotz der Abkühlung in wichtigen Schwellenländern. Sie profitieren weiterhin vom niedrigen Eurokurs, der starken Nachfrage aus den USA und einer langsamen Erholung im Euroraum. 2. Geschäftsverlauf Auch die Interroll Engineering GmbH konnte von der positiven Stimmung in 2015 profitieren und einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Dementsprechend konnte die Interroll Engineering im Geschäftsjahr 2015 am Standort Wermelskirchen mit Gesamtumsatzerlösen von TEUR 58.015 die Erwartungen mehr als erfüllen. Die Gesamtleistung konnte im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 14,9 % gesteigert werden. Besonders erfreulich zeigte sich weiterhin die Entwicklung der Rollerdrive und der zugehörigen Steuerungstechnik. Hierbei trugen eine neu in den Markt gebrachte Steuerung und ein verbesserter und ausgeweiteter Kundenservice mit ausgeprägter Applikationsberatung in Europa deutlich zur Stärkung der Marktposition im Bereich der 24 Volt Technologie bei. Von den in 2015 erzielten Gesamtumsätzen wurden ca. 40,2 % mit ausländischen Interroll Verkaufsgesellschaften getätigt. 3. Produktion und Beschaffung Das Haupttätigkeitsfeld lag auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr unverändert im Bereich Fertigung und Herstellung von Produkten für die innerbetriebliche Stückgutfördertechnik. Die Produktionsprozesse können durchweg als stabil und ausgereift bezeichnet werden. Die Material- und Versorgungssituation in 2015 kann ebenfalls als stabil bezeichnet werden. Darüber hinaus konnten auch in 2015 nochmals wesentliche Einsparungen im Materialeinkauf erzielt werden. Kapazitäten: Die derzeitigen Kapazitäten erwiesen sich bei einer durchschnittlichen Auslastung von 65% auch 2015 als ausreichend und wurden nicht weiter erhöht. Die Produktivität konnte im Vergleich zu 2014 in der gesamten Produktion weiter gesteigert werden. C. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage1. Ertragslage Die Umsatzsteigerung von 15,2 % resultiert im Wesentlichen aus der guten Auftragslage unserer Kunden und der Tatsache, dass Großprojekte gewonnen werden konnten. Durch unsere qualitativ hochwertigen Produkte und die kundenorientierten Prozesse in Produktion und Auftragsabwicklung konnte das Vertrauen vieler Kunden gehalten und ausgebaut werden. Die Gesamtleistung und Deckungsbeiträge haben sich im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind insbesondere aufgrund der gestiegenen Frachterträge um TEUR 357 auf TEUR 4.603 gestiegen. Der Personalaufwand hat sich aufgrund der Erhöhung des Personalbestands um TEUR 899 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 1.462 auf TEUR 11.538. Ursächlich hierfür sind vor allem gestiegene variable Kosten für Frachten oder Leiharbeiter sowie die durch die Umsatzsteigerung erhöhten Lizenzzahlungen. Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 11.837 (i. Vj. TEUR 9.347) erzielt, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter abgeführt wurde. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.490 resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung in Höhe von TEUR 7.669. 2. Vermögenslage Das Gesamtinvestitionsvolumen der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2015 TEUR 1.728 und betraf im Wesentlichen Investitionen in die Erweiterung der technischen Anlagen und Produktionsmaschinen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Das Gesamtvermögen resultiert weiterhin im Wesentlichen aus Anlagevermögen (70,2 %, i. Vj. 70,1 %), Vorratsvermögen (12,3 %, i. Vj. 14,4 %) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (17,4 %, i. Vj. 14,7 %). Die Vorräte sind um TEUR 304 auf TEUR 2.156 gesunken. Die Veränderung wurde im Wesentlichen durch Verbesserungsmaßnahmen in der Warenwirtschaft erzielt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 13,3 % (i. Vj. 13,7 %). Die Fremdmittel resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (79,5 %) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (2,7 %). 3. Finanzlage Über den Konzernverbund der Interroll Gruppe wird die Liquidität der Gesellschaft gesteuert, indem neben dem Zahlungsmittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit Kredite bei Konzerngesellschaften bzw. Banken in Anspruch genommen werden können, um den finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Zudem besteht im Konzernverbund eine Vereinbarung über ein automatisiertes Cash-Management-System, das eine effiziente Allokation der flüssigen Mittel entsprechend dem operativen Bedarf gewährleistet. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin aus dem eigenen Cash Flow sowie durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war in 2015 mit TEUR 8.565 positiv. Das Guthaben aus dem Cash Flow wird per Jahresende mit den Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung verrechnet, so dass zum Stichtag kein Guthaben aus dem laufenden Cash Flow besteht. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation zufriedenstellend. D. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Interroll Engineering GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Interroll-Gruppe integriert. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses in allen relevanten Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften und zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab, welche für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft und der Interroll-Gruppe von Bedeutung sind. Risiken Die Risiken der Gesellschaft liegen nach wie vor in den immer stärker schwankenden Märkten, der kurzen Auftragsvorschau in Verbindung mit steigenden Kundenanforderungen hinsichtlich der Lieferzeiten und der vermehrten Variantenvielfalt. Als zusätzliches Risiko wird der zunehmende Preisdruck auf die Produkte gesehen. Hier machen sich verstärkt Einflüsse aus Fernost als auch aus dem Binnenmarkt bemerkbar, auf die entsprechend flexibel reagiert werden muss. Die Gesellschaft wird ihre Preisstrategie entsprechend der Marktgegebenheiten anpassen. Für Haftungsrisiken und Schadensfälle wurden Versicherungen abgeschlossen, um mögliche Folgen von im Unternehmen verbleibenden Risiken zu begrenzen, bzw. auszuschließen. Bilanzielle Risiken - soweit sie bis zur Bilanzerstellung erkennbar waren -wurden durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt. Weitere konkrete, branchenbezogene und operative Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Chancen In einem stärker werdenden Wettbewerb aus Fernost und Europa liegen die Chancen der Interroll Engineering GmbH vor allen Dingen im Ausbau des technischen Service und der technischen Beratungsleistungen für das gesamte Produktspektrum. Darüber hinaus wird die weitere konsequente Ausrichtung auf die Null-Fehlerstrategie als zukünftiger Erfolgsfaktor gesehen. Dank eines leistungsfähigen, globalen Netzwerkes von Vertriebs- und Produktionsgesellschaften innerhalb der INTERROLL-Gruppe können neu entwickelte Produkte der Interroll Engineering schnell und flächendeckend in den Markt eingeführt werden. E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresNach Beendigung des Geschäftsjahres 2015 haben sich keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen würden. F. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDie konjunkturellen Aussichten für das Jahr 2016 sowie der positive Start in das neue Geschäftsjahr deuten weiterhin auf stabile Geschäftsaktivitäten und einer weiteren Verbesserung der Umsätze für das Jahr 2016 hin. Durch den verbesserten technischen Beratungsservice und den Launch neuer Steuerungen für unsere fördertechnischen Produkte wird mit einem weiter wachsenden Volumen im Bereich Rollerdrive sowie den dazugehörenden Ansteuerungen gerechnet. Nach Abwägung der Chancen und Risiken hat die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Interroll Group Management im November 2015 für das kommende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von ca. 1,4 % auf TEUR 58.786 geplant. G. Forschung und EntwicklungIn 2015 wurden seitens der Interroll Engineering in Zusammenarbeit mit dem Interroll Entwicklungszentrum in Baal eine neue Steuerungsgeneration entwickelt und in den Markt gebracht. Darüber hinaus wurde ein Geschwindigkeitsregler entwickelt, der im Februar 2016 in den Markt gegangen ist. Darüber hinaus wurden wichtige Neuentwicklungen auf den Weg gebracht. Diese Neuentwicklungen finden in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Entwicklungszentrum der Interrollgruppe, statt.
Wermelskirchen, den 30. Juni 2016 Geschäftsführung der Interroll Engineering GmbH Dr. Ralf Garlichs, Geschäftsführer Armin Lindholm, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der INTERROLL Engineering GmbH, Wermelskirchen wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Gegenstand des Unternehmens sind technische Dienstleistungen, insbesondere die Herstellung und der Vertrieb von Elementen der Fördertechnik, die Entwicklung und Planung auf diesem Gebiet und alle anderen damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenAktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, aktiviert. Bei der Berechnung der planmäßigen Abschreibungen wird die lineare Methode angewendet. Die Abschreibungen auf Zugänge werden pro rata temporis verrechnet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, die sich an den amtlichen AfA-Tabellen vorgegebenen steuerlichen Nutzungsdauern orientieren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 150,00 wurden in 2015 im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Bei einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte sind gemäß § 253 HGB bewertet. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzip bilanziert. Bei den Herstellungskosten sind neben denn Einzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten aktiviert. Ferner wird den vorhersehbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Passiva Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die Rückstellungen für Jubiläenwerden zum Barwert unter Anwendung eines laufzeitadäquaten Zinssatzes angesetzt. Für Garantieverpflichtungen werden aufgrund von Risiken aus zu erwartenden Qualitätsmängeln neben einer pauschalen Rückstellung auch wahrscheinliche Verpflichtungen aus Garantien für Einzelfälle berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden unter Beachtung des Höchstwertprinzips mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag oder dem höheren Wert bei Erstverbuchung angesetzt. Analog zu den Fremdwährungsforderungen werden Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassakurs am Abschluss-Stichtag bewertet. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden bei gleicher Fristigkeit miteinander saldiert. III. Erläuterungen zu den Posten der BilanzAktiva Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt. Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2015 an folgender Gesellschaft beteiligt:
Zwischen der INTERROLL Fördertechnik GmbH und der Gesellschaft besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Der aufgrund dieses Vertrags an die Gesellschaft abgeführte Gewinn beträgt für das Geschäftsjahr 2015 TEUR 3.018. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe TEUR 3.048 (Vorjahr 2.518). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögengegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Passiva Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 598 (i. Vj. TEUR 711) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen (TEUR 121), für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 155), für Boni (TEUR 80), für Urlaubsansprüche (TEUR 63), für Gleitzeitguthaben (TEUR 41) sowie für Jubiläumszuwendungen (TEUR 60). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (verbundene Unternehmen TEUR 1.121, Gesellschafter TEUR 0), sowie Verbindlichkeiten aus Finanzverkehr (Gesellschafter TEUR 12.825). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge betragen bis zum Auslaufen der Verträge TEUR 58 (i. Vj. TEUR 101). Außerdem ergeben sich aus abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen zukünftige finanzielle Verpflichtungen. Zum 31. Dezember 2015 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Maschinen in Höhe von TEUR 163. IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Fracht und Verpackung (TEUR 3.801) (i. Vj. TEUR 3.412), Schrottverkäufen (TEUR 174) (i. Vj. TEUR 230) sowie Erträge aus der Weiterbelastung an verbundene Unternehmen (TEUR 499) (i. Vj. TEUR 536). Periodenfremde Erträge ergaben sich in Höhe von TEUR 8 aus der Erstattung von Stromsteuer für Vorjahre. (i. Vj. TEUR 16) Darüber hinaus werden Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 12 ausgewiesen. (i. Vj. TEUR 1) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Technical Licence Fee (TEUR 2.901) (i. Vj. TEUR 2.517), Aufwendungen für Ausgangsfrachten (TEUR 2.504) (i. Vj. TEUR 2.325) und Verpackung (TEUR 714) (i. Vj. TEUR 617). Zudem sind Aufwendungen für Leiharbeiter (TEUR 1.189) (i. Vj. TEUR 813), Aufwendungen aus Weiterbelastungen von Konzerngesellschaften (TEUR 1.791) (i. Vj. TEUR 1.854) sowie Forschungs- und Entwicklungskosten (TEUR 235) (i. Vj. TEUR 265) enthalten. Darüber hinaus werden Währungskursverluste in Höhe von TEUR 48 ausgewiesen. (i. Vj. TEUR 9) Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 ergeben sich aus einer Neubewertung eines Versicherungsschaden. (i. Vj. TEUR 59) Zwischen der Gesellschaft als beherrschter Gesellschaft und der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 31. Dezember 2014. Der aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn betrug im Berichtsjahr TEUR 11.837. V. Sonstige AngabenHaftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr gemeinsam mit der Interroll Fördertechnik GmbH, Wermelskirchen, eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft für einen Kontokorrentkredit der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, abgegeben, der allerdings nicht genutzt wurde. Die Interroll Holding GmbH hat zum 31. Dezember 2015 keine Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber dem Kreditinstitut. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Personal Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Geschäftsführervergütung Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführer wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, und der Interroll Holding AG, Sant' Antonino/Schweiz, sowie deren verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Interroll Holding AG, Sant' Antonino/ Schweiz, einbezogen, welcher nach Schweizer Recht am Sitz der Gesellschaft offengelegt wird. Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Personen und Unternehmen liegen nicht vor Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt 24 T€. Es bezieht sich ausschließlich auf die Abschlussprüfungsleistungen.
Wermelskirchen, den 30. Juni 2016 Geschäftsführung der INTERROLL Engineering GmbH Dr. Ralf Garlichs, Leiter Konzernbereich "Products & Technology"; Hilden Armin Lindholm, Geschäftsführer; Wassenberg
1 Vor Ergebnisabführung TEUR 3.018
Entwicklung des Anlagevermögens 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INTERROLL Engineering GmbH, Wermelskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. Juni 2016 PricewaterhouseCoopers
Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Klaus Mosko, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde noch nicht festgestellt. |
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