Dilo Beteiligungsgesellschaft m.b.H.
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Riccarda Eliane Dilo seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Rebekka Dilo seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Herminghaus seit 2.2.2018 | Prokura |
Gunnar Dr. Hemmer seit 18.7.2014 | Prokura |
Johann Philipp Dilo seit 16.12.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dilo Systems GmbHSeefeld, Ortsteil HechendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01 bis 31.12.2023
Anhang zum 31. Dezember 2023Dilo Systems GmbH1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Dilo Systems GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten abgesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Dilo Systems GmbH
3.2 Angaben zu den Forderungen und Vermögensgegenständen Die Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten in Höhe von EUR 1.183.123,94 gebildet worden, davon bestehen gegen verbundene Unternehmen EUR 595.398,67. 3.3 Gewinn- und Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 2.913.217,07 einbezogen. 3.4 Angaben zu den Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammer):
Legende: GS = Grundschuld; B = Bürgschaft der Gesellschafter; SU = Sicherungsübereignung; GSD = Grundschuld Dritter; EV = Eigentumsvorbehalt; Pf = Pfandrechte 4. Sonstige Angaben 4.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus dem gemeinsamen Haftungsverhältnis mit einer Schwestergesellschaft besteht zum 31.12.2023 eine Sicherheit für die Verbindlichkeiten der Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 1.842.606,76. 4.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat zwei Arbeitnehmer beschäftigt. 4.3 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herrn Dipl.-Ing. Johann Philipp Dilo, Eberbach Es wird die Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung Besondere Vorgänge, die Auswirkungen auf den Fortbestand des Unternehmens oder seine Entwicklung nehmen könnten, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Eberbach, den 31. Mai 2024 Dipl.-Ing. Johann Philipp Dilo Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma Dilo Systems GmbHDarstellung des Unternehmens Dilo Systems GmbH Die Dilo Systems GmbH ist innerhalb der Dilo-Gruppe der Vertragspartner im Anlagen- und Systemgeschäft und weltweit als Generalunternehmer für die Abwicklung der Aufträge zuständig. DiloSystems projektiert, koordiniert und akquiriert das Geschäft und wickelt alle dazu nötigen Aktivitäten termingerecht ab. Bei den Nadelvliesanlagen, die einen Schwerpunkt bilden, greift sie auf bewährte, leistungsstarke Qualitätskomponenten der Temafa Maschinenfabrik GmbH, der Spinnbau GmbH und der Oskar Dilo Maschinenfabrik KG zurück. Weitere Maschinen zur thermischen Verfestigung, Wasserstrahlverfestigung oder sog. "end of line-Komponenten" zum Speichern, Schneiden, Wickeln und Verpacken werden von bewährten Zulieferfirmen beigestellt. A. Konjunkturelle Lage 2023 Weltwirtschaftes Umfeld Die weltwirtschaftliche Entwicklung in 2023 war im Vergleich der letzten drei Jahrzehnte mit einem Wachstum von 3,1 % wachstumsschwach. Unter den größten Volkswirtschaften lag das Wachstum in den USA bei 2,5 % und im Euro-Raum bei lediglich + 0,5 %. Wie bereits im Jahr 2022 sind die negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges deutlich im Euro-Raum zu spüren; hinzu kamen die gestiegenen Finanzierungskosten, die den privaten Konsum und Investitionen der Unternehmen zurückgehalten haben. Das Bruttoinlandsprodukt in China ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5,2 % angestiegen. Deutschland verzeichnete hingegen einen Rückgang um -0,3 %. Globaler Maschinenbau Relativ hohe Auftragsbestände führten im Maschinenbau dazu, dass die rückläufigen Auftragseingänge nicht zu einem Einbruch der Umsätze führten. Erst im zweiten Halbjahr entwickelte sich der preisbereinigte Umsatz meist negativ. Nach Schätzung der VDMA- Volkswirte stagnierte der preisbereinigte Maschinenumsatz weltweit im Jahr 2023. Innerhalb der größten Maschinenbaustandorte verzeichneten Indien (+10 %), das Vereinigte Königreich (+5 %) und China (+2 %) Zuwächse, hingegen die USA mit real -3 %, der Euro-Raum mit -1 % und Japan mit -7 % Rückgänge. Deutsche Konjunktur Steigende Zinsen, erhöhte Preise und eine geringe Nachfrage im In- und Ausland führten zu einer schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2023 um 0,3 % niedriger. Im produzierenden Gewerbe ist die Wirtschaftsleistung um 2 % zurückgegangen, das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang (-0,4 %). Eine schwache inländische Nachfrage in 2023 machten sich auch bei den Importen bemerkbar, welche preisbereinigt um 3,0 % sanken. Die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 %. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Gemäß den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr real um 0,7 % gesunken. Zu Beginn des Jahres profitierte der Maschinen- und Anlagenbau von hohen Auftragsbeständen, die jedoch durch eine schwache Auftragseingangslage im Verlauf des Jahres weiter abgesunken sind. Die Probleme in der Materialbeschaffung haben sich in diesem Jahr weitestgehend aufgelöst. Durch die im Durchschnitt gestiegenen Preise für Produkte des Maschinen- und Anlagenbaus hat sich laut VDMA die Umsatzstatistik um nominal 9,4 % erhöht und erreichte damit ein Niveau von 237 Mrd. EUR (Vorjahr ca. 217Mrd. EUR). Die Exporte im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind von ca. 178 Mrd. EUR (2022) auf ca. 190 Mrd. EUR in 2023 gestiegen. Dahingegen sind die Importe mit 86,2 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau geblieben. B. Konjunkturelle Aussichten 2024 Weltwirtschaft Der internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft um ca. 3,1 %. Der US-amerikanischen und der japanischen Wirtschaft wird ein vermindertes Wachstum prognostiziert. Gleiches gilt für den Euro-Raum (+0,9 %) und die deutsche Wirtschaft (+0,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr werden voraussichtlich China (+4,6 %) und Indien (+6,5 %) schwächer wachsen. Lediglich im mittleren Osten sowie in Zentralasien und der Subsahara-Afrika Region erwartet der IWF ein stärkeres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die schwache Dynamik sind unter anderen der Nahostkonflikt, der andauernde Krieg in der Ukraine, die ansteigende Inflation und Wachstumsverlangsamung in China. Globaler Maschinenbau VDMA-Volkswirte erwarten erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes für das Jahr 2024. Im asiatischen Raum wird hingegen ein Wachstum prognostiziert, welches Indien mit einem Zuwachs von 5 % anführt. Japan und Süd- Korea wird ein geringer Zuwachs von 1 % prognostiziert, welche beide im vergangenen Jahr hohe Rückgänge verzeichnet haben. China wird mit einem Wachstum von 2 % ein schwacher Zuwachs prognostiziert. Aktuell geht man für 2024 von einem realen Umsatzrückgang von jeweils 2 % aus. Deutsche Konjunktur Das ifo Institut rechnet für das Jahr 2024 mit einem geringen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 %. Mit einem weiteren Zuwachs der Zinsen ist nicht zu rechnen, sodass auch die Inflation im Laufe des Jahres weiter zurückgehen wird. Laut dem ifo Institut wird mit einer Inflationsrate von 2,2 % für 2024 gerechnet und liegt marginal über dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB von 2 %. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau In 2024 rechnen VDMA-Volkswirte mit einem realen Rückgang der Produktion von 4 %. Diese Prognose ist jedoch abhängig von nicht abschätzbaren Einflussfaktoren, welche die weltwirtschaftliche Entwicklung stark beeinflussen können. Laut dem ifo Institut hat sich die Schwäche im Auftragseingang zum Ende des vergangenen Jahres abgemildert und das Geschäftsklima im Maschinenbau stabilisiert. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Dilo Systems GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 18.428 auf TEUR 13.102 verringert. Dies ist vor allem - bedingt durch den niedrigeren Auftragsbestand - auf den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 8.090 (sowie den liquiden Mitteln) und die Reduzierung der unfertigen Erzeugnisse auf TEUR 8.428 (Vj. TEUR 13.975) zurückzuführen. Passivseitig sind die Rückstellungen deutlich von TEUR 7.541 auf TEUR 2.863 gesunken, ebenfalls sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 949 gesunken. Demgegenüber steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um TEUR 829. Das Eigenkapital ist - aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages - mit TEUR 2.913 unverändert geblieben und ergibt eine Eigenkapitalquote von 22,4 % (gegenüber 15,9 % aus dem Vorjahr). 2. Finanzlage Im gesamten Geschäftsjahr 2023 waren die Liquidität und Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt. Durch die erhaltenen Anzahlungen ist die Gesellschaft stets vorfinanziert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. 3. Investitionen Investitionen wurden nicht vorgenommen. Die Höhe der Abschreibungen hat sich um TEUR 48 verringert. 4. Personalbereich Die durchschnittliche Anzahl ständiger Mitarbeiter blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. 5. Ertragslage und Auftragsentwicklung Als Handelsgesellschaft ist die Dilo Systems GmbH für den Vertrieb und für die Kundenbeziehungen mit ihren Projektabwicklungen zuständig. Daraus abgeleitet trägt sie anteilig nunmehr einen Teil der Werbe- und Messekosten. Seit dem 01.01.2021 besteht zwischen der Richard Dilo GmbH & Co. KG und der Dilo Systems GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag, weshalb sich das Jahresergebnis auf EUR 0,00 beläuft. Somit ergibt sich zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.913. Die Auftragslage hat sich - wie geplant - im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert, was unter anderem auf die anhaltende Inflation, steigende Zinsen, die weltpolitische Lage und einer dadurch bedingten allgemeinen Zurückhaltung beim Kauf von Investitionsgütern zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse sind daher im Jahr 2023 um TEUR 10.529 auf TEUR 48.744 EUR gesunken, damit wurden unsere Erwartungen getroffen. Der Materialaufwand folgt dieser Tendenz und ist auf EUR 40.035 gesunken. Der Auftragseingang verlief in 2023 unter unserer Planung, jedoch konnte durch zwei gewonnene Aufträge unser Planwert in Höhe von 51,5 Mio. EUR fast erreicht werden (Ist: 48,6 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund der Messe ITMA, welche alle vier Jahre stattfindet, sowie Gewährleistungsfälle als auch interne Umlagen auf TEUR 3.219 erhöht. Abschreibungen auf Sachanlagen sind mit ca. TEUR 143 leicht gesunken (Vj: TEUR 191). 6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf 2023 der Dilo Systems GmbH entwickelte sich aufgrund des guten Auftragsbestandes Ende des Jahres 2022 positiv. Der Geschäftsverlauf hat die Erwartungen im Wesentlichen getroffen. Daneben konnten zum Jahresende strategisch wichtige Aufträge gewonnen werden. Chancen und Risiken Nach der Corona Pandemie und dem Beginn des Ukraine Krieges ist die USA der wichtigste Absatzmarkt geblieben, nach wie vor ist die Auftragsvergabe in China sehr zurückhaltend. Bestandsgefährdende Risiken sich nicht erkennbar. Risiken durch Lieferverzögerungen und anhaltenden Preissteigerungen haben sich im Jahr 2023 weitestgehend relativiert. Unsere Lieferzeiten konnten verkürzt werden und einkaufsseitig war eine Stabilisierung und teilweise Reduzierung der Preise zu verzeichnen. Die Erhöhung der Listenpreise wurde in 2023 in einem geringeren Maße vorgenommen und zu Beginn des Jahres 2024 nur leicht erhöht. Qualifiziertes Personal ist durch eigene Ausbildung und geeignete Kräfte vom Arbeitsmarkt zu gewinnen. Ebenso kann innerhalb der Firmengruppe flexibel auf personelle Engpässe reagiert werden. Fremdwährungsrisiken existieren nicht, da grundsätzlich Aufträge in Euro fakturiert werden. Bei der Messe ITMA im vergangenen Juni wurde unsere Neuentwicklung zur Intensivvernadelung von Hygiene - und Medizintextilien erstmalig einem breiteren Publikum vorgestellt, wodurch eine Ausweitung des Produktportfolio der Dilo-Gruppe stattfand. Es ist nun technisch möglich durch Vernadelung leichtgewichtige Vliese mit einem Flächengewicht von ca. 40-100 g/cm 2 herzustellen, welche zuvor nur durch Wasserstrahltechnik wirtschaftlich produzierbar gewesen sind. Prognosebericht Die Auswirkungen des Angriffs auf die Ukraine sind nach wie vor spürbar und durch die hohe Inflation in Europa und den USA haben sich die Märkte noch nicht erholt. Investitionen werden durch Unternehmen noch zurückgehalten. Insbesondere im Bereich der Energieeinsparungen haben unsere Maschinen einen großen Vorteil gegenüber anderen Verfahren der Vliesstoffherstellung, welche zum Teil thermisch oder durch Wasserstrahl verfestigt werden. Gerade im Hinblick auf Ressourceneinsparungen und Reduzierung der benötigten Energie zeigt sich hier großes Potential für das zukünftige Maschinengeschäft. Ebenso wurde durch die strategisch wichtige Kooperation im Bereich des Alttextilrecyclings ein weiteres Anwendungsgebiet für die Dilo-Gruppe erschlossen, welches in Zukunft auch durch Gesetzesvorlagen der EU mehr an Bedeutung gewinnen wird. In 2023 lag der Auftragseingang leicht unter unseren Planungen, sodass für das Jahr 2024 mit einer geringeren Auslastung gerechnet wird. Die anhaltenden Unsicherheiten in der Weltwirtschaft verzögern Investitionsentscheidungen unserer Kunden, wodurch wir einen weiteren Rückgang des Auftragseinganges im ersten Halbjahr 2024 bemerken konnten. Durch mehrere weit fortgeschrittene Projektanfragen gehen wir davon aus, dass sich der Auftragseingang im zweiten Halbjahr 2024 verbessern wird. Voraussichtlich werden sich die Personalkosten innerhalb der Gruppe nach Abschluss der Tarifverhandlungen leicht erhöhen. Aus heutiger Sicht gehen wir im Vergleich zum Vorjahr von einem deutlich höheren Umsatz aus und erwarten ein Null-Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Jedoch ist vor dem Hintergrund der bereits genannten unsicheren weltwirtschaftlichen Entwicklung, eine Umsatz- und Ergebnisprognose für 2024 schwer möglich. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie dem Lagebericht 2023 der Dilo Systems GmbH den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Dilo Systems GmbH, Seefeld VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Dilo Systems GmbH, Seefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dilo Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, den 31.05.2024 Wissler
& Protzen GmbH
Matthias Protzen, Wirtschaftsprüfer Marco Schmidt, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 07.08.2024 festgestellt. |
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