Betrieb von Sportanlagen
Perrin GmbH
Siemensstraße 1, 61130 Nidderau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hiroshi Nozawa seit 12.2.2025 | Geschäftsführer |
Keisuke Hirao seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Kenichi Bessho seit 2.2.2023 | Geschäftsführer |
René Witzel seit 11.11.2022 | Prokura |
Oliver Bertram seit 13.8.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KITZ CORPORATION | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Perrin GmbHNidderauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Perrin GmbH mit Sitz in Nidderau im Handelsregister vom AG Hanau unter der Nummer HRB 7571 eingetragen. Die Perrin GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Ausweis und Gliederung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Skontoaufwendungen bzw. -erträge werden von den Umsatzerlösen bzw. vom Materialaufwand abgesetzt. Sonstige Steuern von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 2) sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten wurden in diesem Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Abschreibungen wurden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für die Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis über EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz ein steuerlicher Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen Die Anteilsrechte werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten des laufenden Geschäftsjahres abzüglich pauschaler Abschläge bei Ungängigkeit oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens enthalten, jedoch keine Zinsen für Fremdkapital. Auf Lager vorgefertigte unfertige Erzeugnisse unterliegen der gleichen Reichweitenabwertung wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen bilanziert. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected Unit Credit Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde der geschätzte Bundesbankzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,83% p.a. (Vj. 1,78% p.a.) verwendet. Die erwartete Rentensteigerung wurde unverändert zum Vorjahr mit 2,0% berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 4 (Vj. TEUR 19) und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Die aus der Änderung des Diskontzinssatzes resultierende Erfolgswirkung wurde im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 8 (Vj. TEUR 8). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 S.2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist an der Perrin Special Valves (Beijing) Co., Ltd. in Beijing VR China zu 100% beteiligt. Das Stammkapital beläuft sich auf TEUR 150. Im Kalenderjahr 2023 erwirtschaftete die Perrin Special Valves (Beijing) Co., Ltd. einen Gewinn von TEUR 93 (i. Vj. TEUR 203). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Kautionen von TEUR 6 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr (i. Vj. TEUR 6). Alle weiteren anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Gesellschafterin KITZ Corporation, Japan (TEUR 3.649). Diese resultieren mit TEUR 856 aus Lieferungen und Leistungen und aus Forderungen im Zusammenhang mit dem Cashpooling (TEUR 3.597). Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Gezeichnetes Kapital Die KITZ Corporation, Higashi-Shimbashi, Minato-ku, Tokyo, Japan, hält sämtliche Anteile an der Gesellschaft. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen, unterlassene Instandhaltung, Pönalen, Vertreterprovisionen, Gewährleistungen sowie Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben außer der erhaltenen Ausleihung von TEUR 1.883 (TEUR 471 bis 1 Jahr fällig und 0 TEUR über 5 Jahre fällig) - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 1.882 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (Ausleihung). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen (TEUR 24). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz, die zu aktiven latenten Steuern führen würden, bestehen zum 31.12.2023 im Wesentlichen in Bezug auf die Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Es wurden keine latenten Steuern gebildet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Provisionen, Frachten, Mieten, Dienstleistungen sowie Fremdwährungsverluste. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremd. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine periodenfremde Erträge (i. Vj. TEUR 0) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine periodenfremde Aufwendungen von Steuerrückstellungen enthalten (i. Vj. TEUR 0). Sonstige Angaben GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.183 und den Gewinnvortrag von TEUR 19.220 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Angaben über Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte 2023 - ohne Geschäftsführer und Auszubildende - im Jahresdurchschnitt 145 Mitarbeiter (Vorjahr: 150). Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den auf den 31. Dezember 2023 aufgestellten Konzernabschluss der KITZ Corporation, Higashi-Shimbashi, Minato-ku, Tokyo, Japan einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach japanischen "Generally Accepted Accounting Principles" (JP-GAAP) erstellt und ist am Sitz der Gesellschaft in Higashi-Shimbashi, Minato-ku, Tokyo, Japan erhältlich. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Herr Koide, Herr Bessho, Herr Kobayashi und Herr Hirao sind bei der KITZ Corporation, Higashi- Shimbashi, Minato-ku, Tokyo, Japan beschäftigt. Herr Bertram und Herr Günther sind bei der Perrin GmbH, Nidderau, beschäftigt. Da lediglich 2 Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, unterbleibt die Angabe gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Nidderau, den 30. April 2024 Takaaki Kobayashi Kenichi Bessho Keisuke Hirao Oliver Bertram Ronald Günther Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Perrin GmbH stellt individuell Kugelhähne für den industriellen Einsatz insbesondere in der chemischen und petrochemischen Industrie sowie für den Einsatz im Energie- und Kraftwerkssektor her. Die Fertigung erfolgt in Deutschland in zwei Betriebsstätten in Nidderau und Prenzlau. Die Perrin GmbH vertreibt ihre Produkte weltweit an Vertriebsgesellschaften, Schwestergesellschaften des KITZ- Konzernverbunds, Großhändler sowie direkt an Anlagenbauer und Endanwender. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent
*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand,
Vietnam.
Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Globaler Maschinenbau Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Wirtschaftsraum EU In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU- Durchschnitt entwickelten sich Frankreich und Polen (jeweils +6 Prozent), Schweden (+5 Prozent) sowie Finnland und Belgien (jeweils +3 Prozent), Österreich (+2 Prozent) und Spanien sowie Italien (0 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (Jan.-Sept.: -16 Prozent). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Bulgarien, Dänemark und Rumänien. Hier wurden jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr. (Die Angaben beziehen sich auf den Maschinenbau in der Abgrenzung des Kapitels 28 der NACE rev.2 und sind vorläufig.) Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,5 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Periodenergebnis. Die Umsatzerlöse notierten im Geschäftsjahr 2023 mit 30,1 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse von TEUR 30.104 entfielen mit TEUR 20.348 auf das Ausland (Vorjahr TEUR 23.282) und mit TEUR 9.756 auf das Inland (Vorjahr TEUR 11.942). Konsolidiert betrachtet sind die Umsatzerlöse um TEUR 5.120 gefallen (Vorjahr TEUR 35.224). Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 274) enthalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung (155 TEUR, Vorjahr 903 TEUR). Die Materialaufwendungen verringerten sich von TEUR 17.826 um TEUR 3.755 auf TEUR 14.071. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) verringerte sich von 50,6% in 2022 auf 46,7% im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund von auftragsbedingten Veränderungen im Produktmix. Die Personalaufwandsquote (Verhältnis der Personalaufwendungen zu den Umsatzerlösen) stieg von 28,7% in 2022 auf 34,11% im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 6.104 auf TEUR 4.800 gefallen und beinhalten vornehmlich Aufwendungen für Umsatzprovisionen, Fremdwährungsumrechnung, Instandhaltung sowie Wartung. Das Periodenergebnis ist mit TEUR 2.183 positiv und entspricht den Erwartungen. Vermögenslage Das Anlagevermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 260. Abschreibungen in Höhe von 642 TEUR standen Investitionen in Höhe von TEUR 387 gegenüber. Das Vorratsvermögen ist signifikant von TEUR 9.886 auf TEUR 13.973 gestiegen. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände betrugen am Geschäftsjahresende TEUR 9.956 und haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert (Vorjahr TEUR 11.077) Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der Jahresüberschusses (TEUR 2.183) auf TEUR 21.903. Im Berichtsjahr wurde eine Gewinnausschüttung von TEUR 469 an die Alleingesellschafterin geleistet. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 70,6% (Vorjahr 70,1%). Die Rückstellungen sind von TEUR 3.208 im Vorjahr auf TEUR 4.110 im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen. Ursächlich dafür sind höhere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten betrugen am Geschäftsjahresende TEUR 5.001 gegenüber TEUR 5.407. Der Rückgang ist stichtagsbedingt und auf niedrigere sonstige Verbindlichkeiten zurückzuführen. Finanzlage Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.608 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 515 verringert. Der operative Cash Flow war positiv, der investive Cash Flow erwartungsgemäß negativ. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden für die Gewinnausschüttung an die Alleingesellschafterin sowie die weitere Einlage in den Cash Pool der Gruppe verwendet. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Gesamtaussage zu der Ertrags- Vermögens- und Finanzlage Die Geschäftsleitung betrachtet die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage als zufriedenstellend. Forschung und Entwicklung Die Aktivitäten für Forschung und Entwicklung erstrecken sich unverändert zum Vorjahr auf die Optimierung und Weiterentwicklung des bestehenden Produktprogramms sowie die Erschließung von neuen Applikationstypen. Risikoberichterstattung Absatzmarktrisiko Die Gesellschaft ist von der weltweiten Investitionsbereitschaft in neue Produktionsanlagen im Bereich der chemischen und petrochemischen Industrie sowie auf dem Energie- und Kraftwerkssektor abhängig. Produktions- und Projektrisiken Die Gesellschaft ist dem Risiko ausgesetzt, die vorkalkulierten Plankosten bei der Produktion nicht einzuhalten. Weiterhin besteht das Risiko, Liefertermine oder die Erfüllung von Abnahmekriterien nicht einhalten zu können. Dies kann zu Nichtabnahmen von unseren Produkten oder Auftragsstornierungen führen. Daraus folgen Kosten für Nacharbeiten oder fixierte Vertragsstrafen. Zur Überwachung und Überprüfung erfolgen eine kontinuierliche Qualitätssicherung sowie eine Überwachung der Liefertreue. Haftungsrisiken Produktmängel können zu gesetzlichen Haftungsansprüchen oder zur Schädigung des Unternehmensimages führen. Um dieses Risiko zu minimieren, wird jeder Auftrag intern auf notwendige Normen und Anforderungen überprüft. Darüber hinaus erfolgt die Qualitätssicherung während des gesamten Produktionsprozesses. Weiterhin erfolgt eine Endkontrolle für unsere Produkte intern oder extern durch Kunden. Währungsrisiko Die Gesellschaft ist überwiegend international tätig. Daher werden wesentliche Umsätze im Ausland erzielt. Die Fakturierung erfolgt hauptsächlich in Euro, um das Risiko aus Devisenkursschwankungen zu vermeiden oder zu minimieren. Finanzierungsrisiko Die Gesellschaft finanziert sich bei Bedarf über das konzerneigene Cashpooling, über kurzfristige Kreditlinien sowie erhaltene Anzahlungen. Im Fall einer Kündigung dieser Kreditlinien wird keine wesentliche Auswirkung auf die Finanzlage erwartet, da die Gesellschaft aktuell über ausreichend Liquidität verfügt. Zudem besteht die Möglichkeit der konzerninternen Finanzierung. Ausfallrisiko Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko von verspäteten Zahlungen oder Zahlungsausfällen von Kundenforderungen. Das Ausfallrisiko ist relativ gering durch Anzahlungen und die Absicherung von Forderungen durch Akkreditive. Beschaffungsrisiko Zur Produktion der Kugelhähne verwendet die Gesellschaft börsennotierte Einsatzstoffe (Titan, Stahl u.a. Metalle), die international nachgefragt werden und deren Einkaufspreise sich teilweise erheblich verändern können. Für den Fall, dass ein wesentlicher Preisanstieg der Einsatzstoffe nicht an die Abnehmer weitergegeben werden kann, können sich negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Um sich gegen dieses Risiko abzusichern, werden mit Lieferanten für Lieferungen von Guss projektgebundene Preisvereinbarungen abgeschlossen. Alle anderen Rohstoffe werden durch die permanente Beobachtung der Preisentwicklung am Markt gesteuert. Gesamtwirtschaftliches Risiko Der Geschäftsführung sind insgesamt keine Umstände bekannt, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Wesentliche Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie im Nahen Osten auf die Entwicklung der Gesellschaft werden nicht erwartet. Chancen Die künftige Entwicklung der Gesellschaft hängt wesentlich von der Nachfrage bestimmter Industriezweige ab, so dass sich eine positive Entwicklung der Weltwirtschaft auch positiv auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auswirken sollte. Die Entwicklung des Ölpreises könnte sich positiv auf die Investitionen der chemischen und petrochemischen Industrie auswirken. Zudem möchte die Gesellschaft ein Umsatzwachstum durch die Erschließung neuer Märkte (insb. Wasserstoff) sowie mit dem Vertrieb neuer Produkte erzielen. Daneben bestehen Chancen darin, dass die Perrin GmbH als Nischenanbieter auftritt und mit Hilfe des Vertriebsnetzes der Kitz Corporation, Tokyo, Japan, in zunehmendem Maße den Marktauftritt auf den wesentlichen geographischen Märkten verbessert. Voraussichtliche Entwicklung Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Globaler Maschinenbau Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert. Deutsche Konjunktur Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robuste Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken, etwa durch das Wachstumschancengesetz, das Entlastungen für die deutsche Wirtschaft in Aussicht stellt. Durch die Entlastungen soll die Investitionsdynamik verstärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Um Innovationsanreize zu setzen, soll die Forschungszulage erhöht werden. Überbordende Bürokratie - beispielsweise bei der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland - soll reduziert werden. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. Unternehmensentwicklung Ausgehend von einem Auftragsbestand in Höhe von 33,3 Mio. € (Vorjahr: 20,9 Mio. €) erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 leicht steigende Umsatzerlöse sowie ein rückläufiges positives Jahresergebnis. Wir erwarten keine wesentliche Veränderung der Finanzlage. Für diese Prognose wird eine positive weltwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere in den Kernmärkten China, Europa und USA unterstellt.
Nidderau, den 30. April 2024 Takaaki Kobayashi Kenichi Bessho Keisuke Hirao Oliver Bertram Ronald Günther BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Perrin GmbH, Nidderau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Perrin GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Perrin GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 30. April 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Christian Roos, Wirtschaftsprüfer Markus Grötecke, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Innenraumdesign und Raumgestaltung
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen