Regenbogen Duisburg gGmbH

Fuldastraße 31, 47051 Duisburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 5096
Vorher
GPV - Gesellschaft zur psychosozialen Versorgung mbHRegenbogen Duisburg - Gesellschaft zur psychosozialen Versorgung mbH
Eingetragen
5.7.2002
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
1. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und des Wohlfahrtwesens sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen jeden Alters zur selbstbestimmten Teilhabe und Lebensführung in der Gesellschaft -Inklusion - im Sinne der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. 2. Die Aktivitäten der Gesellschaft richten sich auf die psychosoziale Betreuung, Beratung, Förderung und Unterstützung hilfsbedürftiger, kranker, pflegebedürftiger oder behinderter Personen mit dem Ziel der gesundheitlichen, sozialen und beruflichen Rehabilitation und gesellschaftlichen Wiedereingliederung. 3. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Errichtung und/oder Anmietung und Betriebsführung von Wohnraum, stationären und ambulanten Wohneinrichtungen, Tages- und Begegnungsstätten sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen, Qualifizierungsangeboten, die Förderung und Begleitung betroffener Menschen im Arbeitsleben sowie durch den Betrieb ergotherapeutischer Praxen und eines ambulanten Pflegedienstes. Zielgruppen sind insbesondere psychisch behinderte Menschen und Menschen mit anderen Handicaps oder Behinderungen und pflegebedürftige Personen. 4. Der Gesellschaftszweck wird auch verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln, Beiträgen und Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den gemeinnützigen Zweck der Gesellschaft dienen. Die gesammelten Mittel müssen durch die Gesellschaft oder durch andere gemeinnützige Einrichtungen für die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und/oder des Wohlfahrtwesens eingesetzt werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rolf Wöste
seit 2.5.2017
Geschäftsführer
Birk Zindl
seit 10.1.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Regenbogen Verein zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Regenbogen Verein zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung
Germany
226.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Regenbogen Duisburg gGmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

(Amtsgericht Duisburg / HRB 5096)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.333,00 3,00
II. Sachanlagen 8.693.795,42 8.760.635,27
III. Finanzanlagen 550,00 550,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.745.590,00 2.048.434,41
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.911.508,07 3.348.188,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.516,46 20.807,61
14.372.292,95 14.178.618,92

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 226.000,00 226.000,00
II. Gewinnrücklagen 7.514.698,51 7.437.751,40
III. Bilanzgewinn 69.057,81 69.057,81
B. Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens 1.772.202,22 1.804.179,22
C. Rückstellungen 830.982,59 654.924,53
D. Verbindlichkeiten 3.898.160,15 3.924.900,39
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 1.414.617,75 (Vorjahr € 1.414.506,59)
davon gegenüber Kreditinstituten € 2.510.953,87 (Vorjahr € 2.537.771,86)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 61.191,67 61.805,57
14.372.292,95 14.178.618,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohertrag 11.795.875,71 11.059.797,84
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.608.768,86 7.816.528,48
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 2.151.497,99 2.106.622,43
(10.760.266,85) (9.923.150,91)
3. Steuern, Abgaben, Versicherungen 130.690,57 124.723,63
4. Mieten, Pacht, Leasing 256.690,74 249.937,80
Zwischenergebnis 648.227,55 761.985,50
5. Erträge aus öffentlicher und nicht- öffentlicher Förderung von Investitionen 34.500,00 10.000,00
6. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 66.477,00 68.496,00
7. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten 34.500,00 10.000,00
8. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf Sachanlagen 354.987,88 338.156,94
b) Abschreibungen auf Forderungen 32.961,24 53.969,91
9. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 238.192,29 289.658,97
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 59.352,11 -619.016,52 96.394,46 -709.684,28
Zwischenergebnis 29.211,03 52.301,22
11. Erträge aus Finanzanlagen 0,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Erträge 51.685,12 5.154,07
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.949,04 47.736,08 843,25 4.310,82
14. Jahresüberschuss 76.947,11 56.612,04
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 69.057,81 69.057,81
Zwischensumme 146.004,92 125.669,85
16. Einstellung in die Gewinnrücklagen 76.947,11 56.612,04
17. Bilanzgewinn 69.057,81 69.057,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Erläuterungen

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Neben den Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen der Pflege-Buchführungsverordnung sind auch die dort genannten Vorschriften des Handelsgesetzbuches beachtet worden.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die einzelnen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unter 3. bei den Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung genannt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagennachweis.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der einzelnen Vermögensgegenstände bewertet. Im Jahr der Anschaffung und des Ausscheidens erfolgt die Abschreibung für die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens pro rata temporis.

Geringwertige Vermögensgegenstände (bis 800,00 EUR netto) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Um den allgemeinen Ausfallrisiken Rechnung zu tragen, wurde zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % vorgenommen.

Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Nominalwerten.

Das Stammkapital ist zum Nennwert in Höhe der Satzungsvorgabe passiviert.

Laut Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13.03.2024 ist der vollständige Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 76.947,11 TEUR den Gewinnrücklagen zugeführt worden.

Der Bilanzgewinn enthält den Gewinnvortrag in Höhe von 69 TEUR.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen enthält in Anlehnung an R 6.5 EStR Investitionszuschüsse zur Finanzierung des Anlagevermögens. Die planmäßige Auflösung erfolgt analog der Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, wobei künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt werden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen laufzeitadäquat abgezinst worden.

Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen wurde nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected Unit Credit- Methode (PUC-Methode) mit den jeweils von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt.

Der Berechnung der Pensionsverpflichtung liegen die "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Dr. Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt) zugrunde. Zukünftige Rentensteigerungen werden mit 3,0 % angenommen.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1.562 EUR.

Die zu dieser Pensionsverpflichtung bestehenden zwei Rückdeckungsversicherungen haben Aktivwerte von insgesamt 143.263,00 EUR. Nach Saldierung mit dem handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag von 172.679,00 EUR verbleibt eine Unterdeckung auf der Passivseite von 29.416,00 EUR.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

b) Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren und den besonderen Gliederungsvorschriften der PBV aufgestellt. Erträge und Aufwendungen sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von 172.926,42 EUR (Vorjahr: 169.488,74 EUR) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist der Zinsaufwand für die Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 3.078,00 EUR (Vorjahr: 60,84 EUR) enthalten.

4. Sonstige Angaben

a) Anzahl der Arbeitnehmer

Die nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelte Zahl der durchschnittlich Beschäftigten (ohne Auszubildende und Geschäftsführung, Teilzeit- auf Vollzeitkräfte umgerechnet) hat im Geschäftsjahr 164,93 (in Vollzeitäquivalenten) Personen betragen. Davon waren 136,13 Personen im Pflege- und Betreuungsdienst, 8,73 Personen in der Verwaltung und 20,07 Personen in übrigen Bereichen tätig.

Die analoge Berechnung nach Köpfen ergibt einen Wert von 227 Personen.

b) Gesellschaftsorgane

Im Geschäftsjahr war Herr Rolf Wöste alleiniger und alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB aus Mietverträgen. Der Jahresbetrag der Verpflichtungen im Folgejahr beträgt 252 TEUR.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Duisburg, den 24. Mai 2024

Rolf Wöste, Geschäftsführer

Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsstand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Lizenzen 16.076,51 4.403,00 0,00 0,00 20.479,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 10.874.250,99 61.051,87 0,00 0,00 10.935.302,86
2. Technische Anlagen 410.506,17 32.966,61 0,00 0,00 443.472,78
3. Einrichtungen und Ausstattungen 1.100.279,84 73.987,37 0,00 38.572,04 1.135.695,17
4. Fahrzeuge 308.791,36 120.211,18 0,00 32.232,65 396.769,89
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.083,37 0,00 0,00 0,00 4.083,37
Summe Sachanlagen 12.697.911,73 288.217,03 0,00 70.804,69 12.915.324,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 550,00 0,00 0,00 0,00 550,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 550,00 0,00 0,00 0,00 550,00
Summe Anlagevermögen 12.714.538,24 292.620,03 0,00 70.804,69 12.936.353,58
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand Zuschreibung Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Lizenzen 16.073,51 0,00 73,00 0,00 16.146,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 2.649.017,09 0,00 194.604,08 0,00 2.843.621,17
2. Technische Anlagen 212.819,17 0,00 20.075,61 0,00 232.894,78
3. Einrichtungen und Ausstattungen 885.170,84 0,00 52.337,91 2.473,94 935.034,81
4. Fahrzeuge 190.269,36 0,00 51.941,18 32.232,65 209.977,89
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.937.276,46 0,00 318.958,78 34.706,59 4.221.528,65
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.953.349,97 0,00 319.031,78 34.706,59 4.237.675,16
Bilanzwerte
Restbuchwerte Stand 31.12.2023 Restbuchwerte Stand 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Lizenzen 4.333,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 8.091.681,69 8.225.233,90
2. Technische Anlagen 210.578,00 197.687,00
3. Einrichtungen und Ausstattungen 200.660,36 215.109,00
4. Fahrzeuge 186.792,00 118.522,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.083,37 4.083,37
Summe Sachanlagen 8.693.795,42 8.760.635,27
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 550,00 550,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 550,00 550,00
Summe Anlagevermögen 8.698.678,42 8.761.188,27

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Organisatorische und rechtliche Struktur

Die Regenbogen Duisburg gGmbH ist eine gemeinnützige GmbH und unterbreitet an ihren verschiedenen Standorten in Duisburg und Mülheim/Ruhr umfassende Angebote für Jugendliche und erwachsene Menschen mit seelischen Erkrankungen, psychischen Behinderungen, mit Erkrankungen durch Suchtmittelmissbrauch, mit Pflegebedarf, mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie für Menschen mit sozialen Benachteiligungen. Die Mitarbeiter*innen der Gesellschaft betreuen Personen aller Ethnien. Ziel ist die gesellschaftliche Teilhabe im Sinne des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention), mithin der Abbau von Barrieren in allen wesentlichen Lebensbereichen.

Alleiniger Gesellschafter ist der Regenbogen - Verein zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung - e.V.

Die Geschäfte des Vereins und der gGmbH wurden im Berichtsjahr und werden aktuell von Herrn Rolf Wöste geführt.

Das Unternehmen gliedert sich in fünf Geschäftsfelder auf, die jeweils von einer Geschäftsfeldleitung geführt werden. Geschäftsfeld 1 wird aufgrund der Größe des Bereiches von zwei Geschäftsfeldleitungen mit interner Geschäftsordnung geführt:

1.

Aufsuchende Hilfen,

2.

Arbeit und Tagesstruktur,

3.

Besondere Wohnformen

4.

stationäre Jugendhilfe

5.

Kaufmännischer Bereich, Verwaltung, Immobilien

Rechtliche Grundlage der Leistungen sind die Sozialgesetzbücher II, III, V, VIII, IX (n. F.), XI und XII.

Die personenzentrierten Angebote für Menschen mit Psychiatrieerfahrung sind in Sozialpsychiatrischen Zentren in Duisburg-Mitte und in Duisburg-Rheinhausen vernetzt. Das Hilfesystem wird durch regionale und überregionale Netzwerkarbeit umfassend ergänzt.

Die Regenbogen Duisburg gGmbH nimmt sich auch der psychisch kranken Menschen mit besonderen Herausforderungen an, welche in anderen Hilfesystemen bereits gescheitert, vom Abbruch der Leistungen bedroht sind oder keine anderen adäquaten Hilfen finden.

1.2. Rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren für das Geschäft

Die Regenbogen Duisburg gGmbH weist für das Jahr 2023 trotz der vielfältigen Herausforderungen neuerlich ein positives Jahresergebnis aus.

Waren die Auswirkungen der weltweiten Pandemie gerade erst annähernd überstanden, stellten im Berichtsjahr die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die höhere Inflationsrate die Regenbogen Duisburg gGmbH vor große wirtschaftliche Aufgaben.

Daneben führte die Vereinbarung der Tarifparteien im Bereich TV AWO NRW für das Jahr 2023 zu einer besonders anspruchsvollen Umsetzung. Die verständliche Annäherung an andere Tarifwerke im öffentlichen Dienst zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt war in ihrer Konstruktion ein zuvor nicht zu kalkulierendes wirtschaftliches Risiko.

Weiterhin war es der Gesellschaft nicht immer möglich, vakante Stellen zeitnah mit geeigneten Fachkräften zu besetzen, was vor allem im Bereich der aufsuchenden Hilfen zu Einnahmeausfällen führte.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Ertragslage

2.1.1. Wohnangebote

Die stationären Wohnangebote der Regenbogen Duisburg gGmbH wurden im Berichtsjahr sehr gut ausgelastet. Trotz der nach wie vor fehlenden zweiten Stufe der Umstellung der Vergütung konnten hier gute Ergebnisse erzielt werden, die aber im Bereich der besonderen Wohnformen aufgrund des notwendigen Einsatzes von Leiharbeit getrübt wurden.

Die ambulante Wohnbetreuung stand im Jahr 2023 durch die bereits beschriebenen Herausforderungen besonders unter Druck und konnte nur annähernd ein positives Ergebnis erzielen.

2.1.2. Beratung

Die Finanzierung der Kontakt- und Beratungsstellen war im Berichtsjahr nicht vollständig kostendeckend.

2.1.3. Arbeit und Tagesstruktur

Der Bereich Arbeit- und Tagesstruktur blieb in Bezug auf die Teilnehmer*innenzahl hinter den Erwartungen zurück, konnte aber ein positives Ergebnis erzielen.

Das 2022 gestartete Angebot "Anderer Leistungsanbieter" konnte auch in 2023 noch kein positives Ergebnis erzielen. Die Verhandlungen mit dem Kostenträger zur Anpassung der Vergütung konnten in 2023 noch nicht abgeschlossen werden.

2.1.4. Immobilien

Der Erhalt und die notwendige Verbesserung der Immobilien im Eigentum, welche zum Teil bereits sehr alt sind, konnte auch im Jahr 2023 gesichert werden.

Durch behördliche Auflagen wurden und werden in der Immobilie im Worringer Reitweg in Mülheim umfangreiche Brandschutzmaßnahmen vorgenommen, die den Zweck der Immobilie sicherstellen, aber enorme Baukosten nach sich ziehen werden. Die Regenbogen Duisburg gGmbH hat ein Grundstück in Duisburg Hochfeld erworben und plant, dies mit einer stationären Jugendhilfeeinrichtung zu bebauen. Die Abstimmung mit den Behörden und möglichen Zuschussgebern gestaltet sich langfristiger, als ursprünglich gedacht.

Darüber hinaus bestehen noch weitere Immobilienbedarfe, die noch nicht befriedigt werden konnten.

2.2. Finanzlage

Der Finanzmittelfonds hat sich im laufenden Geschäftsjahr um 436 TEUR auf 2.912 TEUR verringert. Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch die negativen Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit (-236 TEUR) sowie aus der Investitionstätigkeit (-207 TEUR).

Die Veränderung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist insbesondere auf die Zunahme von Forderungen aus Lieferung und Leistungen zurückzuführen (+655 TEUR).

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 207 TEUR ist im Wesentlichen auf die Anschaffung von Fahrzeugen zurückzuführen.

Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit termingerecht erfüllen.

2.3. Vermögenslage

Die um Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen bereinigte Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr 12.600 TEUR.

Zum 31.12.2023 betrug das Eigenkapital 7.810 TEUR. Dementsprechend ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 54,4 %.

Die Vermögenslage ist aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 leistet einen weiteren Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Regenbogen Duisburg gGmbH und insbesondere zur Sicherung und Erweiterung des Betreuungsangebotes.

Die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze ist weiterhin gewährleistet, die Rekrutierung neuer Mitarbeiter*innen gestaltet sich nach wie vor sehr anspruchsvoll.

2.4. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Das Unternehmen hat sich im Berichtsjahr leicht unter Plan entwickelt. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Betriebsergebnis in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr 52 TEUR) ausgewiesen. Das Finanzergebnis beträgt 48 TEUR (Vorjahr 5 TEUR), sodass insgesamt ein Jahresüberschuss von 77 TEUR (Vorjahr 57 TEUR) verzeichnet wird.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Regenbogen Duisburg gGmbH wird trotz der andauernden schwierigen Gesamtlageweiterhin versuchen, ihre Angebote qualitativ und quantitativ auszubauen und den Mitarbeiter*innen attraktive Arbeitsplätze zu bieten.

Die oben genannten Ausführungen erschweren aber zunehmend eine gute Kostenabdeckung der Angebote. Erschwerend kommt hinzu, dass die weitere Umsetzung der Erfordernisse des Bundesteilhabegesetzes und die restriktive Auslegung des Landesrahmenvertrages und die darin enthaltenden Prüfmechanismen zu einer Verschärfung der Entgeltverhandlungen führen werden.

Das Gewinnen geeigneter Fachkräfte stellt sich nach wie vor schwierig dar, die bereits eingeleiteten Maßnahmen scheinen aber zumindest geringe positive Wirkung zu entfalten. Es ist davon auszugehen, dass der Einsatz von Leiharbeit zukünftig reduziert werden kann.

Die Geschäftsführung hat bekannte Herausforderungen schon, soweit möglich, in der Wirtschaftsplanung für das Jahr 2024 einfließen lassen, um ein möglichst realistisches Bild zu bieten. Sie geht für 2024 von einem positiven Jahresabschluss in Höhe von 135 TEUR aus.

 

Duisburg, den 24. Mai 2024

Rolf Wöste, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Regenbogen Duisburg gGmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Regenbogen Duisburg gGmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Regenbogen Duisburg gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften der Pflegebuchführungsverordnung in Verbindung mit den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den Vorschriften der Pflegebuchführungsverordnung in Verbindung mit den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften der Pflegebuchführungsverordnung in Verbindung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften der Pflegebuchführungsverordnung in Verbindung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Unternehmens abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 27. Mai 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Lickfett, Wirtschaftsprüferin

Büchtmann, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss am 3. Juli 2024 festgestellt.

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