Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Siegle seit 25.4.2024 | Geschäftsführer |
Raphael Siegle seit 25.4.2024 | Geschäftsführer |
Florian Siegle seit 25.4.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% | |
| 30.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SiRe GmbHObermarchtalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014KonzernlageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung der Branche Die für das Jahr 2014 gemachte Prognose einer leichten Verbesserung der Geschäftserwartungen trat zwar ein, dennoch blieb die deutsche Chemie 2014 nach einem wechselhaften Jahresverlauf letztendlich unter ihren Erwartungen. Für 2015 rechnet der Chemieverband mit einem Zuwachs der deutschen Chemieproduktion um 1,5 %. Bei leicht sinkenden Erzeugerpreisen (./. 0,5 %) könnte der Umsatz um 1,5 % steigen. Sowohl Produktion als auch Umsatz stiegen in 2014 um 1,5 %. Obwohl sich der Auslandsumsatz gegenüber 2013 mit + 1 % doch wieder deutlich erholte, kamen die entscheidenden Impulse mit + 2 % Umsatzwachstum aus dem Inland. Nach wie vor fehlen die Wachstumsimpulse vorzugsweise aus China, Indien und Brasilien, wogegen sich die USA wieder stärker auf Wachstumskurs befindet. Nur leicht erholt zeigte sich 2014 der Maschinen- und Anlagenbau. Er kam insgesamt auf ein reales Wachstum von bescheidenen 0,7 % und blieb damit deutlich hinter den ursprünglich gelegten Erwartungen von 3 %. Dabei nahm der Export um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr zu. Dies zeigt sich auch im Schleifmittelmarkt, dem Hauptanwendungsbereich unserer Industrieharze. Der Markt bewegte sich hier nach wie vor auf einem stagnierenden Niveau. Leicht erholt zeigte sich die Automobilindustrie. Sie bleibt jedoch nach wie vor in einer Seitwärtsbewegung gefangen. In 2014 konnte jedoch das Vorkrisenniveau von 2008 überschritten und damit die Krise in diesem Produktionszweig beendet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich bei der Produktion ein Plus von 3 %. Die Neuzulassungen stiegen im Inland um 2,9 %. Auch der Export konnte mit 2,5 % gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei unseren Klebstoffen wieder, die direkt von der Automobilindustrie abhängig sind. Im Formmassebereich hat sich SWC mit der Herstellung von Kommutatorenformmassen auf ein Nischenprodukt spezialisiert. Maßgebliche Abnehmer sind die Automobil- und Konsumgüterindustrie. Offensichtlich führten - wie bereits im Vorjahr - niedrige Zinsen und Euro-Angst zu einem gesteigerten Konsumverhalten. Waren hier 2013 bereits erhebliche Steigerungsraten erzielt worden so legte die Konsumgüterindustrie in 2014 nochmals um 4,3 % zu. Aufgrund der Ukraine- und Griechenlandkrise bleibt die Stimmung für 2015 nur verhalten optimistisch. Die Geschäftserwartungen gehen von einem leicht steigenden Niveau aus. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der SiRe-Konzern erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 11,5 Mio. EUR gegenüber 10,9 Mio. EUR im Vorjahr. Somit ergibt sich eine Umsatzsteigerung von 0,6 Mio. EUR bzw. von 5,5 %. Die Exportquote belief sich auf 40 % und lag somit auf Vorjahresniveau. 3. Produktion In 2014 konnten alle Abteilungen ihre Produktion steigern. 4. Beschaffung Der Beschaffungsmarkt zeigte sich - wie in den letzten Jahren - nach wie vor sehr uneinheitlich und bei einigen Produkten von großen Schwankungen bestimmt. Insgesamt war jedoch ein erfreulicher Trend zu niedrigeren Rohstoffpreisen erkennbar. Zu Beginn des Jahres bewegte sich Phenol zwar auf einem hohen, aber dennoch angemessenen Niveau. Unter Berücksichtigung der üblichen Schwankungen fiel der Preis jedoch bis zum Jahresende gegenüber dem Jahresbeginn um signifikante 17,6 %. Zu Beginn des Jahres 2015 fiel der Phenolpreis noch einmal drastisch. Dies ist auch mit den fallenden Rohölpreisen zu erklären. Relativ konstant blieben die Preise für Aceton. Hier waren zum Ende des Jahres 2014 praktisch die gleichen Preise zu verzeichnen, wie zu Beginn des Jahres. Auch hier fiel der Preis zu Beginn des Jahres 2015 noch einmal drastisch. Eine leicht gegenläufige Entwicklung zeigte sich beim Melamin. Die im Jahr 2013 einsetzende Preisspirale nach unten setzte sich in 2014 nicht fort, sondern kam zum Stillstand. Gegen Ende des Jahres zogen die Preise mit 6,2 % doch deutlich an. Es ist zu vermuten, dass hier die Preise weiter steigen werden. Die textilen Glasfasern blieben im Jahresverlauf auf einem konstant stabilen - und gegenüber dem Vorjahr - unveränderten Niveau. Mit den Energieversorgern konnten neue Verträge abgeschlossen werden, die auf einem moderaten Preisniveau liegen. Problematisch sind hier nach wie vor nicht die Grundpreise, sondern die Kosten und Abgaben im Zusammenhang mit dem Atomausstieg. 5. Investitionen Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2014 auf lediglich 113 TEUR. Sie lagen damit deutlich (./. 219TEUR) unter den Abschreibungen. Für 2015 sind hauptsächlich Investitionen in den Ersatz bzw. Austausch eines neuen Mischers für den Formmassenbereich in Höhe von ca. 300TEUR geplant. 6. Finanzierungsmaßnahmen Der Kapitalbedarf wurde 2014 mittels Innenfinanzierung und der Inanspruchnahme von Bankverbindlichkeiten in Höhe von 328 TEUR gedeckt. 7. Personal- und Sozialbereich Es ergaben sich geringe Personalanpassungen durch das Ausscheiden eines Langzeitkranken. 2 Jugendliche standen zum 31. Dezember 2014 in einem Ausbildungsverhältnis. Einschließlich der 2 Auszubildenden (Vorjahr: 2) waren 2014 durchschnittlich 43 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt (Vorjahr 46). 8. Umweltschutz Im Jahr 2014 wurden emissionsrechtliche Messungen durchgeführt, die alle innerhalb der erlaubten Sollwerte liegen. Weiterhin wurden regelmäßig Arbeitsplatz-Messungen durchgeführt. 9. Forschung und Entwicklung Das zusammen mit einem Kunden betriebene Entwicklungsprojekt im Formmassebereich, das einen neuen Anwendungsbereich erschließen soll, lag 2014 aufgrund mangelnder Unterstützung des Kunden auf Eis. Eine Wiederbelebung als Projekt erfolgte zu Beginn des Jahres 2015. Bei den Klebstoffen befassen wir uns nach wie vor mit der Entwicklung zur Anwendung neuer Rohstoffe. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Entwicklung von emissionsärmeren Produkten. Bei den Industrieharzen versuchen wir eine Optimierung der Nassfestigkeit von Schleifscheiben durch veränderte Harzsysteme zu erreichen. Darüber hinaus wurde mit dem BMWi ein Kooperationsprojekt zur Entwicklung von Bindemitteln und Abrasivmittelsegmenten für die Herstellung von Schleifscheiben gestartet. 10. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Es liegen keine besonderen Vorgänge von Bedeutung vor. 11. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zum 31. Dezember 2014 beträgt das Eigenkapital TEUR 1.958, dies sind 26,2 % der Bilanzsumme, die sich von TEUR 7.775 auf TEUR 7.466 senkte. Das Eigenkapital und die langfristigen Verbindlichkeiten übersteigen das Anlagevermögen deutlich. Obwohl ein Großkunde seinen Zahlungsverpflichtungen nur sehr schleppend nachkam, konnte im Geschäftsjahr 2014 die Liquiditätslage zwar deutlich verbessert werden, sie bleibt aber nach wie vor angespannt. Trotzdem konnten alle finanziellen Verpflichtungen termingerecht erfüllt werden. Der Sicherung der Liquidität gilt nach wie vor unsere erhöhte Aufmerksamkeit. Die Umsatzsteigerung in Verbindung mit prozentual geringeren Materialaufwendungen, gestiegenen Personalkosten, sonstigen betrieblichen Erträgen sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte zu einem marginal verbesserten Jahresergebnis von TEUR 565 (Vorjahr: TEUR 555), welches gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die SiRe GmbH abgeführt wurde. B. Bisheriger Verlauf des Geschäftsjahres 2015 und AusblickDie positive Umsatzentwicklung aus 2014 setzte sich in 2015 leider nicht fort. Vor allem in den ersten zwei Monaten 2015 mussten wir deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Erst im März zeigte sich wieder eine signifikante Belebung des Umsatzes. Wir hoffen, dass der Trend aus dem März auch in den kommenden Monaten anhält und der Negativtrend der ersten beiden Monate nur eine partielle Schwächephase war. Für das laufende Jahr wird mit Umsatzerlösen leicht unter denen des Vorjahres und einem negativen bzw. bestenfalls ausgeglichenem Ergebnis gerechnet. C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungChancen für das Unternehmen ergeben sich nach wie vor durch eine große Flexibilität in Bezug auf Kundenwünsche und -anforderungen. Großkonzerne wollen und können hier nicht spontan reagieren. Dies eröffnet die Möglichkeit sich in Nischenprodukten zu spezialisieren und damit neue Märkte zu erschließen. Schwerpunkte für die Zukunft sind Betriebsprozesse zu optimieren und eine Umsatzstabilisierung mit steigender Tendenz herbeizuführen. Durch die Entwicklung neuer Produkte, die über unsere bisherigen Kernprodukte hinausgehen, versuchen wir unsere Produktpalette zu erweitern um damit neue Kunden und Märkte zu erreichen. Für das kommende Jahr stellen wir uns daher auf ein leicht sinkendes Umsatzniveau ein. Die mittelfristigen Zukunftsaussichten schätzen wir nach wie vor als nicht schlecht ein, allerdings mit dem stetig wachsenden Bewusstsein, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten uns auch in anderen bzw. zusätzlichen Bereichen stärker positionieren müssen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird das Unternehmen auch künftig die erforderlichen Investitionen und Entwicklungstätigkeiten vornehmen. Unternehmensspezifische Risiken liegen nach wie vor in der gegebenen Kundenstruktur, der erteilten Direktzusage betrieblicher Pensionen sowie den bestehenden Eventualverbindlichkeiten gegenüber der Unterstützungskasse. Ein weiteres Risiko stellen schwankende Rohstoffpreise dar. Den Risiken, die in der künftigen Entwicklung liegen, wirkt das Unternehmen durch eine detaillierte Ergebnis-, Investitions- und Finanzierungsplanung entgegen. Dabei hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, die Eigenkapitalquote auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Die Sicherung der Liquidität genießt oberste Priorität. Dazu wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sindBerichtenswerte Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Neu-Ulm, den 21. April 2015 SIRE GMBH R. Siegle KonzernbilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Eigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde entsprechend den Konzernrechnungslegungsvorschriften gem. §§ 290 ff. HGB erstellt. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewandt. 2. Abgrenzung des Konsolidierungskreises Die Süd-West-Chemie GmbH, Neu-Ulm, ist das einzige in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogene verbundene Unternehmen. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die SiRe GmbH, Obermarchtal, hat alle Anteile der Süd-West-Chemie GmbH zum 01. Januar 2006 erworben. Dadurch ist der Konzern entstanden und auf den 1. Januar 2006 die Erstkonsolidierung vorgenommen worden. Für das in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden des einbezogenen Unternehmens wurden einheitlich in Anwendung der §§ 297 ff. HGB i. V. m. §§ 252 ff. HGB bewertet. Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Gesellschaft erfolgte nach der Buchwertmethode. Der dabei entstandene Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 152.525,71 wurde unverändert gesondert als "Passiver Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung" ausgewiesen. Der Ansatz erfolgte im Hinblick auf die beträchtlichen Pensionsverpflichtungen des Konzerns, die z. T. noch nicht bilanziell berücksichtigt sind. Die Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften wurden in Euro aufgestellt. Es wurden alle konzerninternen Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften eliminiert. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das nichtabnutzbare Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diejenigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es wurde von der sofortigen Abschreibung der "Geringwertigen Wirtschaftsgüter" Gebrauch gemacht (§ 6 Abs. 2 EStG). Im Übrigen wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgte zu Anschaffungskosten, ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag. Die Bewertungsmethode wurde im Wirtschaftsjahr 2014 nicht geändert. Das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) wurde beachtet. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Dem zwingenden Gebot der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Bei retrograder Ermittlung der Herstellungskosten zur verlustfreien Bewertung wurde wie im Vorjahr auf die Vornahme eines zusätzlichen Gewinnabschlags verzichtet und die Verkaufserlöse lediglich um die Verwaltungsgemeinkosten und die Vertriebskosten gekürzt. Zinsen für Fremdkapital sind bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle erkennbaren Risiken, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko zusätzlich eine 1 %ige (Inland) bzw. 3 %ige (Ausland) Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Das Körperschaftsteuerguthaben wird mit 5,5 % p.a. abgezinst. Den Pensionsrückstellungen liegt das versicherungsmathematische Gutachten der Firma Talanx Pensionsmanagement AG, Köln, vom 05. Dezember 2014 zugrunde. Dabei kamen ein Zinssatz von 4,58 % und die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck, ein Gehaltstrend von 2 %, ein Rententrend von 0 % sowie das Anwartschaftsbarwertverfahren zur Anwendung. Ferner hat die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den Erhöhungsbetrag der Rückstellung von EUR 223.502,00, als Folge der Anwendung der Vorschriften des BilMoG ab 01. Januar 2009, lediglich mit 1/15 der Rückstellung zuzuführen. Damit ist die bilanzierte Rückstellung zum 31. Dezember 2014 um 9/15 = EUR 134.102,00 zu niedrig ausgewiesen. Die unverminderte Rückstellung würde zum 31. Dezember 2014 somit EUR 3.531.993,00 betragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Abzinsung in der Steuerbilanz war nicht erforderlich, da - mit Ausnahme der verzinslichen Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Unterstützungseinrichtung der Süd-West-Chemie GmbH Neu-Ulm e.V. - die Restlaufzeit der übrigen Verbindlichkeiten unter einem Jahr liegt. 5. Einzelangaben zu den Positionen der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenspiegel
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zusammensetzung und Restlaufzeiten:
* Darin enthalten sind Ausleihungen an den geschäftsführenden Gesellschafter in Höhe von EUR 1.367.572,70 (EUR 1.356.075,18). Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen sind anteilig auf 2015 entfallende Aufwendungen. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Zusammensetzung:
Verbindlichkeitenspiegel Zusammensetzung und Restlaufzeiten:
Latente Steuern Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen im Anlagevermögen und bei den Rückstellungen. Ferner bestehen körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge. Die sich daraus mit dem anzuwendenden Steuersatz von 28,075 % ergebenden aktiven latenten Steuern wurden nicht angesetzt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit Produkten der chemischen Industrie erzielt. Im Inland wurden TEUR 6.821 (Vj.: 6.521) erzielt, die Auslandsumsätze betragenTEUR 4.648 (Vj.: 4.422). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 28.579,00 aperiodische Erträge, die aus der Auflösung von Rückstellungen und Anlagenabgängen resultieren. Außerordentliche Aufwendungen Der Konzern hat von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und führte in den Jahren 2009 bis 2014 jeweils 1/15 des Differenzbetrages von EUR 223.502,00 = EUR 14.900,00, der sich aus der Anpassung des Wertansatzes nach BilMoG zum 1. Januar 2009 ergab, der Pensionsrückstellung zu. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Dabei handelt es sich um die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag auf die lt. Auffassung des Finanzamtes steuerlich als verdeckte Gewinnausschüttung zu wertenden Leibrentenzahlungen an ehemalige Gesellschafter. 6. Ergänzende Angaben Haftungsverhältnisse Unterstützungseinrichtung der Süd-West-Chemie GmbH Neu-Ulm e.V. Der Fehlbetrag zwischen dem versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert der Verpflichtungen aus Versorgungszusagen der Unterstützungseinrichtung der Süd-West-Chemie GmbH Neu-Ulm e.V. und deren Kassenvermögen beträgt am
Bestellung von Sicherheiten Der Grundbesitz des Tochterunternehmens wurde 2006 mit einer Grundschuld ohne Brief in Höhe von EUR 2.000.000,00 zu Gunsten der Commerzbank AG, Filiale Düsseldorf, für Verbindlichkeiten der Firma SiRe GmbH, Obermarchtal, belastet. Auf die Eintragungen vom 31. Januar 2006 in den Grundbüchern von Neu-Ulm, Band 346 Blatt 11748 und Blatt 19261 wird verwiesen. Ferner wurde am 15. November 2006 am Erbbaurecht am Grundstück des Tochterunternehmens Fl.Nr. 270/46, Grundbuch von Neu-Ulm, Band 283 Blatt 9561 eine Buch-grundschuld zu Gunsten der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, über den Betrag von EUR 500.000,00 bestellt. Die Bestellung dieser Grundschuld erfolgte ebenfalls für Verbindlichkeiten der Firma SiRe GmbH, Obermarchtal. Als weitere Sicherheiten dienen die Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagers, die Globalzession sämtlicher bestehender und künftiger Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie die Sicherungsübereignung einer Maschine. Altzusagen Es bestehen nicht bilanzierte Pensionsrückstellungen für laufende Pensionen (Altzusagen) in Höhe von EUR 17.931,00. Bezüglich des Ausweises der Haftungsverhältnisse wurde vom Wahlrecht des § 268 Abs. 7 HGB Gebrauch gemacht und die Haftungsverhältnisse im Anhang angegeben. Ein Risiko der Inanspruchnahme ist derzeit nicht erkennbar, so dass am Bilanzstichtag noch keine Verbindlichkeiten vorlagen, die in der Bilanz hätten ausgewiesen werden müssen. Zusätzliche Angaben Es bestanden bzw. bestehen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, die wie folgt fällig sind:
Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich 41 Arbeitnehmer (Vorjahr: 44) beschäftigt. Davon entfielen auf:
Geschäftsführer
Der Geschäftsführer erhielt in 2006 ein variables Darlehen in Höhe von max. EUR 1.250.000,00 das mit 1,5 % verzinst wird und als Einmalzahlung bis spätestens 20. Januar 2018 getilgt werden muss. Sondertilgungen sind möglich. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Konzernprüfers beträgt TEUR 36 und betrifft mit TEUR 35 die Prüfung der Jahresabschlüsse einschließlich des Konzernabschlusses und mit TEUR 1 sonstige Bestätigungsleistungen. Angaben nach § 264 Abs. 3 HGB Zwischen der SiRe GmbH, Obermarchtal (Konzernmutter) und der Süd-Wwst-Chemie GbmH, Neu-Ulm, (Konzerntochter) wurde am 09. Januar 2006 mit Wirkung ab 01. Januar 2006 ein Organschaftsvertrag mit Ergebnisabführung abgeschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 27. Februar 2006. Daher wurde die Süd-West-Chemie GmbH in den Konzernabschluss der SiRe GmbH entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 3 HGB einbezogen. Die Alleingesellschafterin des Tochterunternehmens hat gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB zugestimmt und von den Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht, d.h. auf die Offenlegung verzichtet. Die SiRe GmbH wird ihren Konzernabschluss entsprechend den Regelungen des § 264Abs. 3 Nr. 4a HGB in Verbindung mit § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen.
Obermarchtal, den 21. April 2015 SIRE GMBH Reinhard Siegle BestätigungsvermerkWir haben den Konzernabschluss der SiRe GmbH, Obermarchtal - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Muttergesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ulm (Donau), den 23. April 2015 HORNTREUHAND
GmbH
Prof. Dr. Brigitte Zürn, Wirtschaftsprüfer ppa. Armin Geiselhart, Wirtschaftsprüfer |
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