Spekker & Mayer Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Hook seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Baier seit 19.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Roman Mayer | 99.91% |
| 0.09% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Comepack GmbHGersthofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die comepack GmbH hat sich als Logistikdienstleister im Bereich Mehrwegtransportverpackungen spezialisiert und bietet 360° "Out of the Box" Mehrweglogistiklösungen für Industriekunden an. Der Hauptsitz der comepack GmbH befindet sich seit 2017 in Gersthofen und die Verwaltung bzw. das Management befindet sich in der Niederlassung Hirschberg an der Bergstraße. Das operative Geschäft, Reinigung und Lagerung von Mehrwegverpackungen wird an 2 weiteren Niederlassungen (Bernburg & Mendig) in Deutschland erbracht. Zudem greift die comepack seit 2020 verstärkt auf Reinigungskapazitäten in Standorten verschiedener externer Dienstleister zurück und baut das Partnernetzwerk stetig aus. Für die Abwicklung des operativen Geschäftes außerhalb von Deutschland hat die comepack GmbH Tochtergesellschaften in Frankreich (Eschbach), Spanien (Can Bas) und Polen (Rybnik). Der organisatorische Aufbau gliedert sich im Geschäftsjahr in folgende Bereiche: Geschäftsführung, Qualität, Vertrieb, Marketing, Business Development, Finanzen, Controlling, Account Management, Logistik, Supply Chain Management und Digitale Services. II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war für die europäische Logistikbranche von einem komplexen Zusammenspiel aus globalen und regionalen Faktoren geprägt. Die anhaltende geopolitische Unsicherheit, insbesondere in Osteuropa und durch den Ukraine Krieg, führte zu erheblichen Störungen in den Lieferketten. Zudem belasteten die Energiekrise und die hohe Inflation die Unternehmensbudgets. b. Geschäftsverlauf und Lage Trotz diverser Herausforderungen konnte die Comepack GmbH ihre Marktposition in ihren relevanten europäischen Märkten festigen. Als besonders positive Maßnahmen sei an dieser Stelle folgende Punkte erwähnt: erfolgreiche Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich Frachten und die Gewinnung neuer Kunden. aa) Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich von TEUR 14.922 (2022) auf TEUR 15.445 (+ 3,5 %). Insgesamt hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 229 (Vj. Jahresüberschuss von TEUR 19) erwirtschaftet. Die Kosten der Warenabgabe haben sich um TEUR 19 oder 0,2 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 226 (5,9 %) von TEUR 3.797 auf TEUR 4.023. bb) Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg insgesamt um 8,5 % von TEUR 26.672 auf TEUR 28.929. Das Eigenkapital erhöhte sich um 3,1 % von TEUR 7.387 auf TEUR 7.616 und liegt zum Bilanzstichtag bei 26,3 % der Bilanzsumme. Das Fremdkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.026 erhöht und liegt bei 73,7 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren stichtagsbezogen in 2023 bei TEUR 7.790 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 9.836. In Relation zum Umsatz betrugen die Forderungen 50,4 % (Vorjahr 65,6 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen stichtagsbezogen in 2023 bei TEUR 18.359 gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres bei TEUR 16.118. Gemessen am Anteil des Umsatzes waren die Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr prozentual gestiegen und betrugen 118,9 % (Vorjahr 108,0 %). cc) Finanzlage Der Cash-Flow im Berichtsjahr 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 304 höher. In 2023 betrug der Cash-Flow TEUR 710 und im Vorjahr TEUR 406. Die Liquidität der Gesellschaft ist zufriedenstellend und es wird auch künftig damit gerechnet, dass die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. c. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren: Umsatz-Rentabilität Die Umsatz-Rentabilität beträgt 1,5 %. (Vj. 0,1 %) Der Cash-Flow des Geschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 710 (JÜ TEUR 230 + AfA TEUR 480). Der Cash-Flow des Vorjahres 2022 beträgt TEUR 406 (JÜ 19 + AfA TEUR 387). Investitionstätigkeit Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 923 getätigt. Diese Investitionen betreffen überwiegend die geleisteten Anzahlungen zur Implementierung eines neuen ERP-Systems, sowie 2 Blockheizkraftwerke. Zudem wurde in neue Fahrzeuge investiert. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 480 und Abgänge mit einem historischen Wert von TEUR 143 gegenüber. Bedeutsame nicht-finanzielle Leistungsindikatoren: Die regelmäßige Erfassung und Analyse von Verbrauchsdaten ist ein fester Bestandteil unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Durch den direkten Vergleich von Ist- und Sollwerten können wir Abweichungen, beispielsweise im Rahmen der Reinigungsprozesse oder im Energiehaushalt, frühzeitig erkennen und entsprechende Korrekturmaßnahmen einleiten. Hinsichtlich der Arbeitnehmerbelange ist hervorzuheben, dass weiterhin eine geplante und kontinuierliche Schulung und Weiterentwicklung des Personals durchgeführt wurde. Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer ist aus der Kontinuität der Beschäftigtenzahl und der Betriebszugehörigkeit zu erkennen. III. Zweigniederlassungsbericht Siehe I. Grundlagen des Unternehmens. Es gab keine Veränderungen zum Vorjahr. IV. Prognosebericht Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Logistiklösungen in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Daher planen wir, unser Angebot an umweltfreundlichen Mehrweglösungen auszubauen und in neue Software Technologien, sowie nachhaltige Reinigungsmaschinen zu investieren. Wir erwarten, dass dies zu einem weiteren Wachstum unseres Marktanteils in diesem Segment führen wird. Der European Green Deal bietet der Comepack GmbH zahlreiche Chancen, ihre Position am Markt zu stärken und nachhaltig zu wachsen. Die ehrgeizigen Klimaziele der EU und die damit verbundenen Investitionen in grüne Technologien schaffen ein Umfeld, in dem Unternehmen wie Comepack von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Logistiklösungen profitieren können. Gesamtaussage Für das folgende Berichtsjahr 2024 erwarten wir ein positives Jahresergebnis. Wir erwarten das der Umsatz um 2,5 % über dem Volumen des Vorjahres liegt. Zusammensetzung des Unternehmens Das Business Development führt schwerpunktmäßig Kundenbindungsprojekte durch, in diesem Zusammenhang werden neue Verpackungslösungen vorgestellt und implementiert. Das Partnernetzwerk wird auf weitere EU-Länder ausgeweitet, in der Produktion & Logistik werden weitere Projekte zur (Teil-)Automatisierung von Produktions- / Logistikprozessen durchgeführt. Im Bereich Einkauf werden Ausschreibungen für relevante Logistikdienstleistungen durchgeführt. Prognose der finanziellen / nicht finanziellen Leistungsindikatoren Wir erwarten eine weitere Umsatzsteigerung von 2,5 % im Geschäftsjahr 2024, hauptsächlich getrieben durch die Akquise von neuen Kunden und Projekten in der Automobilindustrie, die auf Elektromobilität setzen. Basierend auf unseren Kalkulationen und den prognostizierten Auftragsvolumina dieser Kunden gehen wir von einem zusätzlichen Umsatz von +9,4 % für 2025 aus. Die Umsatzrentabilität sehen wir leicht verbessert als im Vorjahr, die Investitionstätigkeit bleibt unverändert. Beim Cash Flow wird ebenfalls eine leichte Verbesserung erwartet. V. Chancen- und Risikenbericht a. Chancen Die Comepack GmbH befindet sich in einer aussichtsreichen Position, um von zahlreichen Marktchancen zu profitieren. Der steigende Trend zur Nachhaltigkeit bietet ein großes Potenzial für die Entwicklung und den Vertrieb umweltfreundlicher Verpackungslösungen. Durch die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit kann Comepack seine Marktposition stärken und neue Kundengruppen erschließen. b. Umfeld- und Branchenrisiken Angesichts steigender Energie- und Transportkosten sowie des Fachkräftemangels ergreifen wir proaktiv Maßnahmen, um unsere Betriebskosten zu senken und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Durch gezielte Investitionen in Energieeffizienz und Mitarbeiterqualifizierung stellen wir uns den aktuellen Herausforderungen und schaffen die Grundlage für zukünftiges Wachstum. c. Ländergesellschaften Risiko Die Comepack GmbH ist in ihrer internationalen Geschäftstätigkeit mit zahlreichen Risiken konfrontiert. Diese ergeben sich aus unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern. Sowohl globale Risiken wie politische Instabilitäten, Währungsschwankungen und Naturkatastrophen als auch länderspezifische Herausforderungen wie politische Unsicherheiten in bestimmten Regionen (z.B. Katalonien), hohe Arbeitslosigkeit, ein komplexer regulatorischer Rahmen und geopolitische Spannungen können die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Um diese Risiken zu minimieren, hat Comepack ein umfassendes Risikomanagement-System implementiert. Dieses beinhaltet eine kontinuierliche Überwachung der politischen Entwicklungen, eine regelmäßige Überprüfung der Rechtsrahmen und eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Durch diese Maßnahmen soll die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens gestärkt und die Auswirkungen potenzieller Risiken auf das Geschäft minimiert werden. In Europa ist Comepack auf eine langfristige und nachhaltige Präsenz fokussiert. Durch eine proaktive Risikobetrachtung und eine klare Ausrichtung auf die Stärken der einzelnen Märkte soll das Unternehmen die Herausforderungen meistern und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. d. Beschaffungsmarktrisiken Die Beschaffung von Energie und Polymeren ist in den vergangenen Jahren durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet gewesen. Insbesondere die Energiekrise hat unsere Beschaffungskosten stark beeinflusst. Um die Auswirkungen dieser Entwicklungen abzumildern, haben wir unsere Beschaffungsprozesse optimiert und alternative Lieferanten evaluiert. Zudem haben wir in energieeffiziente Technologien investiert, um unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. e. Finanzrisiken Die Finanzmärkte bleiben auch in Zukunft volatil. Wir erwarten, dass Währungsschwankungen und das Insolvenzrisiko weiterhin bestehen bleiben. Durch ein robustes Forderungsmanagement gewährleisten wir eine effiziente Steuerung unserer Außenstände und minimieren das Ausfallrisiko. Die Optimierung unserer Lagerbestände bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Risikomanagementstrategie. Ziel ist es, unsere Kapitalbindung zu verringern um flexibler auf Marktentwicklungen reagieren zu können. Das Unternehmen ist bestrebt, die vertraglichen Regelungen mit den Kunden so zu gestalten, dass die finanziellen Risiken so minimal wie möglich gehalten werden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Das Unternehmen ist gemäß der Größenklassengliederung in § 267 des Handelsgesetzbuches den mittelgroßen Kapitalgesellschaften zuzuordnen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 20.118,60 (Vj. EUR 50.668,04) erst nach Ablauf eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten
Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. Kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. * Der Ausweis setzt sich aus Mieteinkünften von Maschinen zusammen, welche aktiviert wurden, aber die Vermietungsgesellschaft das Eigentum erst bei Vertragsschluss überträgt. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Einzelfirma des Gesellschafters in Höhe von EUR 9.588,55 (Vj. EUR 2.906,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Bürgschaften:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft befindet sich in gemieteten Geschäftsräumen. Die Restlaufzeitverpflichtung beträgt netto TEUR 1.241. Es bestehen Verpflichtungen aus Mietleasingverträgen. Die Restlaufzeitverpflichtung beträgt netto TEUR 102. Aus Mieten für diverse bewegliche Vermögensgegenstände und Wartungskosten besteht eine Restlaufzeitverpflichtung von netto TEUR 36. Die Rückkaufsverpflichtung für Boxen ist unter Berücksichtigung der Elemente Anschaffungswert, Nutzungsdauer, Abzinsungsfaktor, Verbrauch, Schwund, Zweckentfremdung und einer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme mit ca. TEUR 9.323 auszuweisen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um: Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kfz-Nutzung von TEUR 66 (Vj. TEUR 58), periodenfremde Erträge von TEUR 25 (Vj. TEUR 6), Schadensersatz von TEUR 86 (Vj. TEUR 2), Verbrauch Rückstellung Erfüllungsrückstand von TEUR 60 (Vj. TEUR 0) Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Kosten der Warenabgabe Die Position stellt mit TEUR 8.492 (Vj. TEUR 8.473) den größten Posten dar, wobei es die branchenübliche Höhe nicht überschreitet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden nachfolgende Arbeitnehmer beschäftigt.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Torsten Klein, Weinheim Herr Klaus Baier, Schwabach Die Geschäftsführer sind für alle Geschäftsbereiche verantwortlich. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: Comepack S.A.R.L., Eschbach Frankreich, Anteil 99 % gezeichnete Kapital EUR 200.000,00, Eigenkapital EUR 569.568,45, Jahresüberschuss EUR 124.660,35 Comepack Iberica SL, Girona Spanien, Anteil 100 % gezeichnetes Kapital EUR 3.100,00, Eigenkapital EUR 80.062,44, Jahresüberschuss EUR 50.873,95 M-plus Gesellschaft für intelligente Mehrwegtransportverpackungslogistik mbH & Co. KG, Gersthofen, Anteil 100 % Eigenkapital EUR 591249,01, Jahresüberschuss EUR 41.429,05 Comepack Polska Sp. zo.o, Polen, Anteil 99 % gezeichnetes Kapital PLN 5.000,00 Eigenkapital PLN 269.000,55, Jahresfehlbetrag PLN 49.857,11 Comepack India Container Management Private Limited in Gründung Stammkapital INR 1.653.083,00, Anteil 99,9999936 % Eigenkapital zum 31.03.2023 INR 1.062,66 , Jahresfehlbetrag INR 221,91. Die Gesellschaft befindet sich aktuell in der Liquidationsphase. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die Folgen des im Jahr 2022 begonnene Ukraine Krieges dauerten über den Abschlussstichtag hinaus. Bezüglich der Risiken für die Gesellschaft verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, traten nicht auf. Ein Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung liegt nicht vor. sonstige Berichtsbestandteile
Gersthofen, den 10.03.2025 gez. Klaus Baier gez. Torsten Klein Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 13.03.2025 dem als Anlagen 1 beigefügten Jahresabschluss der Comepack GmbH, Gersthofen, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 1 mit untergliederter Anlagenstruktur beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Comepack GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Comepack GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Comepack GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Augsburg, 13.03.2025 Pro
Cura AG
Andreas Feigl, vereidigter Buchprüfer |
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