Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 14027
Eingetragen
14.2.1991
Branche
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenSpielhallen und Betrieb von GlücksspielautomatenHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Gegenstand
Betrieb von Erlebnisgastronomien und Automatenaufstellung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Reinheckel
seit 23.9.2025
Geschäftsführer
Brigitte Mühleck
seit 26.1.2018
Geschäftsführer
Magdalena Gross
seit 26.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
49.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebs-GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH

Waldbrunn

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht

I. Grundlagen des Konzerns

Die Harlekin-Gruppe betreibt Spielhallen mit Geldspiel- und Unterhaltungsautomaten an aktuell 125 inländischen Standorten, überwiegend mit der Bezeichnung "Magic Casino" sowie eine Jumpinghalle der Marke Jump/One in Hannover.

Der Geschäftsbereich Fitnessstudios wurde zum 01.01.2021 auf ein rechtlich selbständiges Unternehmen ausgegliedert, an dem die Harlekin GmbH mittelbar zu 30% beteiligt ist.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Seit Beginn des Ausbruchs der Corona-Pandemie im Jahr 2020 kam es bis heute, um Ansteckungen zu vermeiden, zu Kontaktbeschränkungen und sonstigen Einschränkungen, aber auch zu Verhaltensänderungen seitens der Bevölkerung. Staatlich auferlegte Einschränkungen führten bis hin zum Verbot konsumnaher wirtschaftlicher Aktivitäten im Jahr 2020. Durch eine neue Infektionswelle Ende 2020 und der zunehmenden globalen Ausbreitung des Corona-Virus wurde die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland auch im Jahr 2021 weiterhin stark von den Auswirkungen der Pandemie geprägt. Die konjunkturelle Entwicklung im Jahresverlauf 2021 war stark abhängig vom Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Corona-Schutzmaßnahmen. Zum Jahresbeginn 2021 befand sich Deutschland mitten in der dritten Corona-Welle und in einem landesweiten Lockdown. Weiterhin führte zum Jahresende 2021 die neu aufkommende und hochansteckende Omikron-Variante zu einer vierten Welle und somit zu weiteren Corona-Schutzmaßnahmen und staatlichen Einschränkungen bis hin zu lokalen Lockdowns. Das bewirkte im 1. Quartal 2021 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. Als die Beschränkungen im Verlauf des Jahres 2021 nach und nach wegfielen, erholte sich die deutsche Wirtschaft wieder langsam. Die zunehmenden Liefer- und Materialengpässe dämpften jedoch die Erholung, die dann spürbar zum Jahresende durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der staatlichen Schutzmaßnahmen gestoppt wurde. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,6 % höher als 2020. Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Corona-Jahr 2020 aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor der Krise, war das BIP noch um 2,0 % niedriger.

Besonders heftig schlugen sich die anhaltende Corona-Pandemie und die damit verbundenen Corona-Schutzmaßnahmen bei den sonstigen Dienstleistern nieder, zu denen neben Sport, Kultur und Unterhaltung/Freizeit auch die Kreativwirtschaft zählen: Die preisbereinigte Brutto-Wertschöpfung lag hier 2021 noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau.

Das verfügbare Einkommen der deutschen privaten Haushalte erhöhte sich im Jahr 2021 nominal um 1,8%. Die Sparquote blieb jedoch weiterhin auf einem sehr viel höheren Niveau als in den Jahren vor der Corona-Krise. Die privaten Haushalte gaben im Jahr 2021 ihr verfügbares Einkommen nicht im gewohnten Umfang für Konsumzwecke aus.

Am 1. Juli 2021 trat der Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens (GlüStV 2021) in Kraft, der im Wesentlichen die jahrelang diskutierte Regulierung des Online-Glücksspiels zum Gegenstand hat. Die Vorschriften für das gewerbliche Automatenspiel wurden weitgehend aus dem GlüStV 2012 übernommen, insbesondere das Mindestabstandsgebot und das Verbot von Mehrfachspielhallen sind inhaltsgleich enthalten. Jedoch enthält der GlüStV 2021 im Spielhallenbereich deutliche Veränderungen hin zu einer qualitativen Glücksspielregulierung. In den Übergangsregelungen in § 29 Abs. 4 GlüStV 2021 wurden zusätzliche qualitative Vorgaben für einen möglichen Weiterbetrieb von Bestandsspielhallen aufgenommen. Hierzu gehören: (a) die besondere Qualifizierung des Personals, insbesondere durch die Vermittlung spezifischen Wissens zum Jugend- und Spielerschutz, (b) die Qualifizierung des Berufszugangs, die seit November 2014 nach geltendem Recht im Unterrichtungsnachweis gem. § 33c Abs. 2 Nr. 2 GewO i. V. m. §§ 10a-d SpielV konkretisiert ist und (c) die Zertifizierung von Spielhallen. Ebenfalls wird ein bundesweites spielformübergreifendes Spielersperrsystem durch den GlüStV 2021 eingeführt. Der am 1. Juli 2021 in Kraft getretene GlüStV 2021 enthält regulatorische Nachteile für die Unterhaltungsautomatenwirtschaft, die zusätzlich zur negativen Auswirkung durch die Covid-Pandemie zu deutlich zweistelligen Umsatzeinbußen bei den Aufstellunternehmen geführt haben. Während für den Bereich des Online-Spiels, welcher mit dem GlüStV 2021 reguliert wurde, ist das Angebot des gewerblichen stationären Geldspiels in besonderem Maße durch die Vorschriften des GlüStV 2012 einschränkt. Vor allem das Mindestabstandsgebot zwischen Spielhallen sowie das Verbot von Mehrfachkonzessionen führten und führen zu einem materiellen Abbau von Geldspielgeräten in Deutschland. Erschwerend für das gewerbliche Automatenspiel war dazu die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie im Jahr 2021, die damit verbundenen Hygiene-Beschränkungen, und insbesondere die Lock-down-Zeiten, die zu massiven Umsatzeinbußen und somit zu einer Verstärkung des wirtschaftlichen Abschwungs der Unterhaltungsautomatenwirtschaft geführt haben

2. Geschäftsverlauf 2021

Erst im Juni 2021 waren schrittweise Wiedereröffnungen von Spielhallen mit spezifischen Hygienekonzepten möglich. Ende Juni 2021 waren fast alle Spielhallen wieder geöffnet, jedoch wirkten sich sowohl die verschärften Hygienemaßnahmen mit Einschränkungen für Spielhallen wie z. B. reduzierte Öffnungszeiten, Rauchverbote, Einschränkungen bei der Ausgabe von Speisen und Getränken, Maskenpflicht, Antigen-Tests etc. wie auch die Auswirkungen der im Februar 2021 vollständig umgesetzten Spielverordnung (automatenbezogene Freischaltkarten für alle Geldspielgeräte) nachteilig auf unser Geschäft und die Wiedereröffnungen aus. Selbst die im Rahmen einer Pandemie-Planung nach unten angepassten Zahlen wurden unterschritten. Die Prognose im Vorjahres-Lagebericht ging von Umsatzerlösen in Höhe von 56 Mio. Euro und einem Jahresergebnis von 25 Mio. Euro aus.

Der Umsatz 2021 betrug 51 Mio. Euro, was einem Umsatzrückgang von. 73 Mio. Euro entspricht. Der Umsatzrückgang resultiert mit 33 Mio. Euro aus der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Fitnessstudios, welcher zu Jahresbeginn vollzogen wurden.

Das Jahresergebnis betrug 7,9 Mio. Euro (Vorjahr: Jahresverlust -7,5 Mio. Euro) und resultiert zum Wesentlichen aus dem realisierten Gewinn aus der Ausgliederung des Geschäftsbereich Fitnessstudios sowie der Staatshilfen in Form der Überbrückungshilfe 3 und 3 Plus.

3. Lage

a) Vermögenslage

Die aus dem Jahresabschluss ersichtliche Vermögenslage zeigt weiterhin eine solide Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens.

Das Anlagevermögen beträgt mit 72,9 Mio. Euro (31.12.2020: 73,1 Mio. Euro) rund 43 % (31.12.2020: 44 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen nahezu mit 100% (31.12.2020: 89 %).

Die liquiden Mittel (TEuro 28.680) belaufen sich auf 17 % des Gesamtvermögens und haben sich nahezu verdoppelt.

b) Finanzlage

Bei einer Bilanzsumme von 169,9 Mio. Euro und einem Eigenkapital von 72,7 Mio. Euro errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 43% (31.12.2020: 39%). Die Verschuldung gegenüber Kreditinstituten hat sich in Summe um Euro 7,1 Mio. auf 36,9 Mio. Euro reduziert. Hierin enthalten ist die Aufnahme eines KfW-Schnellkredits im Jahr 2020 aus dem Corona-Sofortprogramm mit 25 Mio. Euro. Die bilanzunwirksamen Verpflichtungen aus Leasingverträgen sind um rd. 23,3 Mio. Euro auf insgesamt 26,9 Mio. Euro gesunken. Die Leasingverträge resultieren im Wesentlichen aus dem ausgegliederten Fitnessbereich.

c) Ertragslage

Das Jahresergebnis 2021 vor Ertragsteuern beträgt 20,5 Mio. Euro. Das ausgewiesene Jahresergebnis von 7,9 Mio. Euro beinhaltet neben dem Corona-bedingten Umsatzverlust insbesondere Zuschüsse aus der Überbrückungshilfe in Höhe von 29,6 Mio. Euro sowie Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld in Höhe von 1,7 Mio. Euro und Erträge aus der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Fitnessstudios in Höhe von 34,7 Mio. Euro.

Die Umsatzerlöse betrugen rd. 51 Mio. Euro, die Personalkosten 18,6 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 64,6 Mio. Euro. Hierin enthalten sind auf Aufwendungen für Leasingverpflichtungen in Höhe von rd. 24 Mio. Euro, welche zum Großteil für den ausgegliederten Geschäftsbereich Fitness angefallen sind. Die Aufwendungen für Leasingverpflichtungen werden entsprechend weiterberechnet und sind als Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

In den Abschreibungen sind Wertberichtigungen auf Forderungen gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von 7,2 Mio. Euro enthalten.

Die sonstigen Steuern betrugen 7,7 Mio. Euro nach 14,7 Mio. Euro im Vorjahr und entsprechen zum Großteil den Vergnügungssteuern für die Spielhallenumsätze.

4. Finanziellen Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse und Jahresüberschuss heran. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden von uns nicht verwendet.

Die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis haben sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verschlechtert, was einzig der Corona-Pandemie zuzuschreiben ist.

III. Prognosebericht

Das Jahr 2022 ist zu Jahresbeginn noch nachhaltig aufgrund der Einschränkungen der Corona-Maßnahmen geprägt. So mussten unsere Gäste zu Jahresbeginn weiterhin negative Corona-Tests vorlegen und durften nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung spielen. Dies führt zu einem eingeschränkten Besuchsverhalten zu Jahresbeginn. Nach Rücknahme der einschränkenden Corona-Maßnahmen kam es wieder zu gestiegenen Besucherzahlen.

Die nach Beginn des Angriffskrieges Russlands gegenüber der Ukraine einsetzende Steigerung der Lebenshaltungskosten auf Rekordwerte im Jahresverlauf zeigte bei unseren Besuchern kein einschränkendes Ausgabeverhalten.

Wir erwarten für das Jahr 2022 einen Umsatz in Höhe von 99 Mio. Euro sowie den Ausweis eines Jahresergebnisses in Höhe von rd. 10,8 Mio. Euro.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Bereits in den Vorjahren haben wir über die Entwicklung der Konzessionen für Spielhallenstandorte aufgrund der Änderungen des Glücksspielstaatsvertrages berichtet. Zum jetzigen Stand mussten wir rd. 30% der Spielhallenstandorte abbauen, teils aufgrund der Versagung der Konzession für den Spielhallenbetrieb, teils aus unternehmerischer Sicht, weil der Abbau auf 1 Konzession pro Standort zu einem wirtschaftlichen Missverhältnis bei der betroffenen Betriebsstätte geführt hat.

Die Unsicherheit, welche die gestiegenen Lebenshaltungskosten auf Rekordwerten mit sich bringt, hat bisher zu keinen signifikanten Rückgängen im Besuchs- und Ausgabeverhalten der Kunden geführt. Was sicherlich auch mit der Verknappung des Angebots an verfügbaren Spielhallen und der Anzahl an Geldspielgeräten in Verbindung gebracht werden kann.

Die Gesellschaft hat für die Jahre 2020 und 2021 umfangreiche Liquiditätshilfen aus den Corona-Programmen des Bundes und der Länder erhalten, die teilweise auch auf prognostizierten Umsatzausfällen basierten. Im Rahmen der im Jahr 2023 zu erstellenden Schlussabrechnungen besteht das Risiko einer teilweisen Rückzahlungsverpflichtung aufgrund der endgültigen Umsatzzahlen.

2. Chancenbericht

Die bereits 2019 eingeleitete Konsolidierung der Branche ist nahezu vollzogen. Die Reduzierung des Angebotes an verfügbaren Spielhallen und Geldspielgeräten führt zu einer höheren Auslastung an den vorhandenen Geldspielgeräten.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir die Bewältigung der aufgeführten Risiken als beherrschbar an.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Waldbrunn, 28.02.2023

Geschäftsführung

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 72.859.443,28 73.056.940,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.340.964,75 41.109.575,10
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.168,00 1.126.376,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 81.463,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 34.074.796,75 39.901.736,10
II. Sachanlagen 14.575.213,44 23.997.018,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.733.581,06 11.857.566,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.833.022,38 11.780.382,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.610,00 359.070,00
III. Finanzanlagen 23.943.265,09 7.950.347,40
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 13.576.954,38 6.184.036,69
2. Beteiligungen 10.026.520,00 26.520,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.400.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 336.530,71 336.530,71
5. Genossenschaftsanteile 3.260,00 3.260,00
B. Umlaufvermögen 96.381.622,20 93.189.266,31
I. Vorräte 76.301,50 454.380,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 29.739,00 96.466,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 20.000,00 357.914,00
3. geleistete Anzahlungen 26.562,50 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 64.555.813,72 75.603.501,75
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.607.811,23 1.895.005,65
2. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 2.263.469,74 33.063.001,81
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.204.051,28 2.948.881,54
4. Forderungen gegen Gesellschafter 7.249.766,99 7.526.353,84
5. sonstige Vermögensgegenstände 35.230.714,48 30.170.258,91
III. Wertpapiere 3.069.279,34 2.907.703,63
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.811,36
2. sonstige Wertpapiere 3.069.279,34 2.881.892,27
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.680.227,64 14.223.680,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.355,80 58.254,69
D. Aktive latente Steuern 615.000,00 525.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 169.859.421,28 166.829.461,91

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 72.740.823,72 64.825.194,23
I. gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Bilanzgewinn 69.740.823,72 61.825.194,23
B. Rückstellungen 27.710.378,67 14.445.382,47
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.773.083,00 3.620.505,00
2. Steuerrückstellungen 13.610.835,00 835.575,38
3. sonstige Rückstellungen 10.326.460,67 9.989.302,09
C. Verbindlichkeiten 69.408.218,89 75.236.791,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.920.227,38 43.973.185,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.432.415,28 12.695.537,57
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 300.000,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 5.619.351,46 868.166,59
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.733,35 0,00
6. sonstige Verbindlichkeiten 15.423.491,42 17.399.902,17
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 12.322.093,51
Bilanzsumme, Summe Passiva 169.859.421,28 166.829.461,91

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Umsatzerlöse 50.987.666,17 124.284.432,19
2. sonstige betriebliche Erträge 89.126.020,02 29.760.149,18
3. Materialaufwand 1.755.800,89 2.482.169,79
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.755.800,89 2.482.169,79
4. Personalaufwand 18.593.740,18 31.722.411,52
a) Löhne und Gehälter 13.649.701,74 24.303.120,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.944.038,44 7.419.290,84
5. Abschreibungen 17.889.600,74 11.470.585,92
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.704.385,82 11.404.585,92
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 7.185.214,92 66.000,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 64.578.172,63 98.956.158,47
7. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -7.622.082,32 -566.113,03
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.381,72 1.545,20
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 903.533,26 737.870,38
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 841.990,37 196.101,03
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.556.548,00 1.665.823,17
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 12.577.667,18 590.705,67
13. Ergebnis nach Steuern 15.602.998,86 7.133.928,35
14. sonstige Steuern 7.687.369,37 14.666.928,05
Jahresüberschuss 7.915.629,49 -7.532.999,70

Ergebnisverwendung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Jahresüberschuss 7.915.629,49 -7.532.999,70
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 61.825.194,23 69.358.193,93
3. Bilanzgewinn 69.740.823,72 61.825.194,23

Konzernkapitalflussrechnung

Konzern-Kapitalflussrechnung (indirekte Methode) nach DRS 21:

2021
TEuro
2020
TEuro
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 7.916 -7.533
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 10.704 11.471
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 490 -2.682
4. -/+ Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 90 15
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -6.340 -27.217
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -20.276 3.331
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 2.770 -77
8. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Handel mit Wertpapieren des Umlaufvermögens 0 2
9. +/- Ein-/Auszahlungen aus dem Verkauf/Kauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens (saldiert) -162 -97
10. +/- Finanzergebnis ohne Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 652 926
11. - Sonstige Beteiligungserträge 0 0
12. + Abschreibungen auf Darlehen an nahestehende Unternehmen 7.185 66
13. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 12.578 591
14. - Ertragsteuerzahlungen -443 -1.926
15.= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) 15.163 -23.131
16. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.247 -137
17. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.392 0
18. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.620 -9.574
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -10.000 0
20. +/- Darlehen von/an Gesellschafter und nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen    
21. der Mühleck-Gruppe 22.585 4.473
22. - Auszahlungen für Unternehmenserwerbe 0 0
23. + Erhaltene Zinsen 904 738
24. + Einzahlungen aus der Veräußerung assoziierter Unternehmen 0 0
25. + Erhaltene Dividenden 0 1.099
26.= Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 25) 12.014 -3.402
27. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 16.676
28. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -7.294 -3.741
29. - Gezahlte Zinsen -1.557 -1.556
30.= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 27-29) -8.851 11.379
31. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds    
32. (Summe aus 15, 26, 30) 18.326 -15.153
33. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
34. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 5.900 21.053
35.= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 24.226 5.900

Konzerneigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
EUR
Bilanzgewinn
EUR
Konzern-Eigenkapital
EUR
Stand 01.01.2020 3.000.000,00 69.358.193,93 72.358.193,93
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -7.532.999,70 -7.532.999,70
Stand 31.12.2020 3.000.000,00 61.825.194,23 64.825.194,23
Stand 01.01.2021 3.000.000,00 61.825.194,23 64.825.194,23
Konzernjahresüberschuss 0,00 7.915.629,49 7.915.629,49
Stand 31.12.2021 3.000.000,00 69.740.823,72 72.740.823,72

Konzernanhang

(1) Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen

Die Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Waldbrunn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Würzburg unter HRB 3714 eingetragen.

Die Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH ist gemäß § 290 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen.

(2) Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden.

Zur Verbesserung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses wurde die Bilanz um die Posten Forderungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen ergänzt. Die Definition der nahestehenden Unternehmen ergibt sich aus dem Steuerrecht (§ 1 Abs. 2 AStG).

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Dies gilt auch für davon-Vermerke.

(3) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten Jahresabschlüssen der Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens.

Die Bilanz wird nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen über die jeweilige Nutzungsdauer vermindert.

Die sich aus Erstkonsolidierungen ergebenden Geschäfts- und Firmenwerte werden über zehn Jahre linear abgeschrieben. Dies entspricht der durchschnittlichen voraussichtlichen Bestandsdauer der erworbenen Unternehmen einschließlich der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen, die sich auf ihre Lebensdauer auswirken. Bei erkennbaren Wertminderungen erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Die Sachanlagen werden planmäßig auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Es wird ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode gewählt.

Unter Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ausgewiesen, an denen gemäß § 311 Abs. 1 Satz 2 HGB der fünfte Teil der Stimmrechte erreicht ist oder anderweitig ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt wird.

Die übrigen Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Im Konzernabschluss werden Anteile an verbundenen Unternehmen, die wegen ihrer untergeordneter Bedeutung nicht vollkonsolidiert oder at-equity bilanziert werden, mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Warenbestand des Vorratsvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen hierauf abgebildet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip findet im Rahmen von außerplanmäßigen Abschreibungen Anwendung.

Der Kassenbestand, Bankguthaben sowie das Eigenkapital werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Abgrenzung für aktive latente Steuern (TEUR 615) betreffen die in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstandenen Steuerlatenzen. Soweit den vorhandenen aktiven latenten Steuern passive latente Steuern gegenüberstehen, werden diese verrechnet dargestellt. Für die Differenzen wurde ein unternehmensindividueller Ertragsteuersatz von 30 % (künftiger Steuersatz gemäß DRS 18) ermittelt und angewandt. Der Steuersatz von 30 % beinhaltet die Körperschaftsteuer (15 %), den Solidaritätszuschlag (5,5 % der Körperschaftsteuer) und die Gewerbesteuer (rd. 14 %). Ausländische Steuersätze sind mangels einbezogener Auslandsgesellschaften nicht anzuwenden.

Für Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen gebildet, die in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet werden. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Berechnung erfolgt nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Verfahren) unter Verwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Abzinsung erfolgt unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre von 1,87 %, einem Gehaltstrend von 0,0 %, einem Rententrend von 0,0 % und einer Fluktuation von 0,0 % bei einem Pensionsalter von 65 Jahren.

In die Pensionsrückstellungen werden auch Rückstellungen für laufende Pensionen oder Anwartschaften mit vor 1987 entstandenem Rechtsanspruch (Altzusagen) einbezogen. Das Wahlrecht des Artikels 28 EGHGB zur Nicht-Passivierung der Altzusagen wird nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Bewertung der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Entfernungs- / Rückbauverpflichtungen für getätigte Spielhalleneinbauten erfolgt durch Ansammlung der voraussichtlichen Kosten über die Laufzeit der jeweiligen Mietverträge. Die voraussichtlichen Kosten werden proportional in Abhängigkeit von der Größe der Spielhalle geschätzt.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Währungsdifferenzen werden bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sofort erfolgswirksam verbucht.

(4) Konsolidierungsmethoden

Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag der Jahresabschlüsse dem Stichtag des Konzernabschlusses.

Die Erstkonsolidierung bei der Kapitalkonsolidierung wird gem. § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Die Verrechnung wird gem. § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB auf der Grundlage der Wertansätze grundsätzlich zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wird das Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht.

Sich ergebende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Auf der Passivseite entstandene Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als passiver Unterschiedsbetrag ausgewiesen.

Forderungen, Ausleihungen und Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen oder konzerninterne Rückstellungen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet.

Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen, die aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren (§ 304 HGB), war nicht vorzunehmen.

Erlöse aus konzerninternen Umsätzen oder sonstigen Erträgen werden mit den hierauf entfallenden Aufwendungen verrechnet (§ 305 HGB).

Auf Konsolidierungsmaßnahmen werden Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB vorgenommen. Diese werden mit den Steuerlatenzen auf steuerliche Verlustvorträge und Bewertungsunterschiede in Handels- und Steuerbilanz aus den Einzelabschlüssen der Konzern-Tochtergesellschaften nach § 274 HGB saldiert.

Eine Währungsumrechnung im Konzernabschluss entfällt mangels einbezogener Auslandsgesellschaften.

(5) Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH die folgenden verbundenen Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Name und Sitz der einbezogenen Tochterunternehmen Anteil am Kapital
%
Wolff-Automaten Gerhard Wolff GmbH, Waldbrunn 100
TRIMMINI Freizeit Spielautomatengesellschaft mbH, Waldbrunn 100
Magic Palace GmbH Freizeit- und Gaststättenbetriebsgesellschaft, Waldbrunn 100
Spielhallenbetriebe GmbH Nagelschmidt, Waldbrunn 100
Strasser GmbH, Waldbrunn 100
Lübbecker Spiel GmbH, Waldbrunn 100
Erste Casino Freudenberg GmbH, Waldbrunn 100
Zweite Casino Freudenberg GmbH, Waldbrunn 100
Dritte Casino Freudenberg GmbH, Waldbrunn 100
Vierte Casino Freudenberg GmbH, Waldbrunn 100
Casino Mondial GmbH, Waldbrunn 100
GAME ZONE Herbrechtingen GmbH, Waldbrunn 100
Jump/One GmbH, Waldbrunn 100

Die Gesellschaft VR Spielautomatenbetriebe GmbH wurde zum 1. Oktober 2021 verkauft und ist im Berichtsjahr entkonsolidiert worden.

Nach § 296 HGB nicht einbezogene Tochterunternehmen

Die Gastro- Automaten Aufstellungsbetrieb KG, Waldbrunn, wird trotz eines Anteils am Kapital von 51 % gemäß § 296 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Gastro-Automaten Aufstellungsbetrieb KG erzielte in 2021 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 95 sowie ein Jahresverlust in Höhe von TEUR 4. Das anteilige Eigenkapital der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH (Kommanditistin) an dieser KG beträgt zum 31.12.2021 unverändert zum Vorjahr TEUR 27. Die Gastro-Automaten Aufstellungsbetrieb KG ist für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, gemäß § 296 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung und wird daher auch nicht at-equity in den Konzernabschluss einbezogen.

Die FIT/One GmbH, Waldbrunn, wurde im Geschäftsjahr 2020 für Zwecke der Ausgliederung der Fitness Studios der Marke FIT/One und zur Weiterveräußerung im Geschäftsjahr 2021 gegründet. Die Anteile waren im Vorjahresabschluss daher im Umlaufvermögen bilanziert. Die FIT/One GmbH wurde im Geschäftsjahr 2021 veräußert.

(6) Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

In den Konzernabschluss wurden die folgenden Unternehmen nach der Equity-Methode einbezogen:

Name der assoziierten Unternehmen Anteil am Kapital
%
Simplifier AG, Würzburg 12,36
TLC Immobilienverwaltung GmbH, Waldbrunn 50,00
VGL Betriebsgesellschaft mbH, Espelkamp 50,00
FIT/One Beteiligungs GmbH 30,00

Die Anteile am Kapital entsprechen jeweils den Stimmrechtsanteilen.

Die Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH hat neben den Stimmrechtsanteilen aufgrund der Position des herrschenden Gesellschafters Michael Mühleck im Aufsichtsrat der Simplifier AG die Möglichkeit, die Finanz- und Geschäftspolitik maßgeblich zu beeinflussen.

Die At-Equity-Bilanzierung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen erfolgt gemäß § 311 Abs. 1 i.V.m. § 312 Abs. 1 HGB nach der Buchwertmethode.

Name und Sitz der assoziierten Unternehmen Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital zum 31.12.2021
EUR
- davon Geschäftswert
EUR
Simplifier AG 1.172.251,92 1.172.251,92
TLC Immobilienverwaltung GmbH 117.428,25 117.428,25
VGL Betriebsgesellschaft mbH 2.999.363,62 2.999.363,62
FIT/One Beteiligungs GmbH 7.179,06 7.179,06
Summe 4.296.222,84 4.296.222,84

Die sich aus der Einbeziehung nach der Equity-Methode ergebenden Geschäfts- und Firmenwerte werden über zehn Jahre linear abgeschrieben. Dies entspricht der voraussichtlichen durchschnittlichen Bestandsdauer der erworbenen Unternehmen einschließlich der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen, die sich auf ihre Lebensdauer auswirken.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der TLC Immobilienverwaltung GmbH und der FIT/One Beteiligungs GmbH entsprechen denen des Mutterunternehmens.

Bei der Simplifier AG und der VGL Betriebsgesellschaft mbH wurde auf die Anwendung konzerneinheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden jeweils aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Diese Gesellschaften wenden die deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an.

(7) Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Konzernanlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang dargestellten Konzernanlagespiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 305 (31.12.2020: TEUR 696). Diese Forderungen sind in der Bilanz unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

3. Aktive latente Steuern

Der ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 615 (31.12.2020: TEUR 525) resultiert ausschließlich aus temporären Differenzen im Bereich der Rückstellungen aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen. Aus ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen waren keine latenten Steuern zu bilden. Ebenfalls waren keine passiven latenten Steuern zu bilden.

TEUR
Anfangsbestand aktive latente Steuer 31.12.2020 525
Zugänge im Geschäftsjahr + 90
Endbestand aktive latente Steuer zum 31.12.2021 615

4. Konzerneigenkapital

Das Stammkapital der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH beträgt 3 Mio. Euro.

In den Konzernbilanzgewinn (TEUR 69.741) wurde ein Konzerngewinnvortrag in Höhe von TEUR 61.825 einbezogen.

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist aus dem Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlich.

5. Rückstellungen

Aufgrund der Verpfändung der zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen an die begünstigten Versorgungsempfänger wurden folgende Saldierungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vorgenommen:

EUR
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 4.295.006
./. beizulegender Zeitwert (nachrichtlich: Anschaffungskosten: 385.452 EUR) -521.923
= Pensionsrückstellungen gemäß Konzernbilanz 3.773.083
Verrechnete Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 65.021
./. Ertrag aus Planvermögen -13.889
= Zinsaufwand gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 51.132

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 306 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückbauverpflichtungen 7.700 TEUR.

6. Verbindlichkeiten

In dem Posten sonstige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 6.517 (31.12.2020: TEUR 5.64) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 173 (31.12.2020: TEUR 52) enthalten.

Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.920 11.606 25.314 0
(Vorjahr 43.973 15.513 28.460 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.432 10.515 917 0
(Vorjahr 12.696 11.171 1.525 0)
Verbindlichkeiten aus der Ausstellung eigener Wechsel 0 0 0 0
(Vorjahr 300 300 0 0)
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 5.544 5.544 0 0
(Vorjahr 788 788 0 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13 13 0 0
(Vorjahr 0 0 0 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 75 75 0 0
(Vorjahr 80 80 0 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 15.423 15.423 0 0
(Vorjahr 17.400 16.457 942 0)
Summe Verbindlichkeiten 69.408 43.177 26.231 0
(Vorjahr 75.237 44.309 30.928 0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 36.920) sind in voller Höhe besichert.

Es wurden folgende Sicherheiten von der Gesellschaft bestellt: Grundschulden auf eigenen Grundbesitz, Verpfändung von Bankguthaben sowie Sicherungsübereignung des Fuhrparks.

7. Haftungsverhältnisse

Für an nahestehende Unternehmen gewährte Darlehen von Kreditinstituten wurden betragsmäßig begrenzte Bürgschaften in einer Höhe von insgesamt TEUR 22.500 abgegeben.

Daneben wurden gegenüber einem Kreditinstitut betragsmäßig unbegrenzte Bürgschaften zugunsten des Gesellschafter-Geschäftsführers Michael Mühleck und des nahestehenden Unternehmens Nemesis Vermögensverwaltung GmbH abgegeben.

Es besteht eine Bankbürgschaft der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH zugunsten des assoziierten Unternehmens TLC Immobilienverwaltung GmbH in Höhe von 5,0 Mio. Euro.

Außerdem wurden Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 10.470 für Verbindlichkeiten nahestehender Unternehmen bestellt.

Die begünstigten Unternehmen und Privatpersonen haben bislang alle ihre eigenen Verpflichtungen gegenüber deren Gläubigern eingehalten. Es ist daher davon auszugehen, dass sie auch weiterhin ihre Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllen werden. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist folglich nicht zu rechnen.

8. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind:

Miet- und Pachtverpflichtungen Spielhallen (Gesamtbetrag bis Mietende) 65.714 TEUR
Leasingverpflichtungen Spielhalleneinrichtung und Automaten (bis Vertragende) 143 TEUR
Leasingverpflichtungen Einrichtungen Fitness (bis Vertragsende) 26.720 TEUR
Mieten Geldspielautomaten (Gesamtbetrag bis Vertragsende) 8.250 TEUR
Gesamtbetrag 100.827 TEUR

Die Vorteile der Verpflichtungen bestehen vor allem in der Planungssicherheit aufgrund der fest vereinbaren Zahlungen sowie der Flexibilität für die Gruppe. Nachteilig sind teilweise ggf. leicht höhere Finanzierungskosten.

(8) Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse (TEUR 50.988) entfallen zu TEUR 50.010 auf den Tätigkeitsbereich Spielhallen und zu TEUR 978 auf den Tätigkeitsbereich Jumping und werden jeweils nahezu ausschließlich in Deutschland erzielt.

Der Posten Sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 1), die aus der Währungsumrechnung in den Einzelabschlüssen resultieren.

Aus der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Fitnessstudios zum 01.01.2021 wurde in den sonstigen betrieblichen Erträgen ein Gewinn in Höhe von TEUR 34.739 ausgewiesen. Zusätzlich sind Weiterberechnungen an die FIT/One GmbH in Höhe von TEUR 23.682 enthalten, welche zum Großteil aus der Weiterberechnung von Leasingaufwendungen für den ausgegliederten Geschäftsbereich Fitnessstudios entstanden sind.

Im Geschäftsjahr wurden Zuschüsse aus der Überbrückungshilfe 3 und Überbrückungshilfe 3 Plus in Höhe von TEUR 29.608 (Vorjahr: TEUR 22.237) in den sonstigen betrieblichen Erträgen verbucht.

Der Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung beinhaltet Aufwendungen für Altersvorsorge i. H. v. TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 103).

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 115).

Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält Erträge aus der Zuführung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 65).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 800 aus einer laufenden Betriebsprüfung.

(9) Ergänzende Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds umfasst Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderer kurzfristiger Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören.

Zusammensetzung:

Stand 31.12.2021
TEUR
Stand 31.12.2020
TEUR
Veränderung
TEUR
Liquide Mittel (entspricht Aktiva B. IV.) 28.680 14.224 14.456
./. Kontokorrentkredite Kreditinstitute (in Passiva D. 1. enthalten) -4.454 -8.324 3.870
Finanzmittelfonds 24.226 5.900 18.326

(10) Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2021 waren durchschnittlich 810 Arbeitnehmer im Konzern beschäftigt, davon 755 kaufmännische Mitarbeiter und 55 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Organe

Geschäftsführer der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH im Geschäftsjahr 2021 waren:

Herr Michael Mühleck, Kaufmann, Waldbrunn

Herr Lutz Wagner, Bereichsleiter Spielhallen, Waldems-Steinfischbach

Frau Magdalena Gross, Bereichsleiterin Spielhallen, Waldbrunn

3. Organbezüge

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer incl. gewinnabhängiger Tantiemen betrugen im Jahre 2021 TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 589).

Für ausgeschiedene Geschäftsführer wurde eine Pensionsrückstellung für laufende Pensionen in Höhe von TEUR 457 (gebildet. Die laufenden Pensionen hierfür betrugen im Geschäftsjahr TEUR 17.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 135 und schlüsselt sich wie folgt auf:

a) Abschlussprüfungsleistungen TEUR 110
b) Steuerberatungsleistungen TEUR 25

5. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmen

Die Geschäftsführung der Harlekin-Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 102.755.258,19 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Angaben zur Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB

Bei folgenden Tochterunternehmen wurden die Erleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:

TRIMMINI Freizeit Spielautomatengesellschaft mbH

Magic Palace GmbH Freizeit- und Gaststättenbetriebsgesellschaft

Spielhallenbetriebe GmbH Nagelschmidt

Wolff-Automaten Gerhard Wolff Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Lübbecker Spiel GmbH

Strasser GmbH

Erste Casino Freudenberg GmbH

Zweite Casino Freudenberg GmbH

Dritte Casino Freudenberg GmbH

Vierte Casino Freudenberg GmbH

Casino Mondial GmbH

GAME ZONE Herbrechtingen GmbH

Jump/One GmbH

 

Waldbrunn, den 28.02.2023

Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH

Geschäftsführung

gez. Michael Mühleck

gez. Lutz Wagner

gez. Magdalena Gross

gez. David Reinheckel

Konzernanlagespiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Wert 01.01.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchg.
EUR
Wert 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.670.403,59 97.870,12 -1.440.342,04 0,00 26.872.931,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.394.729,61 0,00 -10.000,00 0,00 11.839.729,61
3. Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 60.601.861,70 2.149.239,78 0,00 0,00 62.751.101,48
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  100.666.994,90 2.247.109,90 -1.450.342,04 0,00 101.463.762,76
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.519.300,69 1.200.000,00 -1.181.418,72 0,00 21.629.477,87
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 61.438.569,00 350.381,83 -11.213.798,58 419.214,90 50.902.771,25
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 359.185,54 69.214,90 0,00 -419.214,90 9.185,54
  83.317.055,23 1.619.596,73 -12.395.217,30 0,00 72.541.434,66
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 9.118.276,34 0,00 0,00 0,00 9.118.276,34
2. Beteiligungen 26.520,00 10.000.000,00 0,00 0,00 10.026.520,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.400.000,00 0,00 -1.400.000,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 336.530,71 0,00 0,00 0,00 336.530,71
5. Genossenschaftsanteile 3.260,00 0,00 0,00 0,00 3.260,00
  10.884.587,05 10.000.000,00 -1.400.000,00 0,00 19.484.587,05
  194.868.637,18 13.866.706,63 -15.245.559,34 0,00 193.489.784,47
Kumulierte Abschreibungen
Wert 01.01.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Wert 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.872.931,67 26.544.027,59 -1.220.543,04 26.606.763,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.839.729,61 12.313.266,61 -7.502,00 11.839.729,61
3. Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 62.751.101,48 20.700.125,60 0,00 28.676.304,73
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  101.463.762,76 59.557.419,80 -1.228.045,04 67.122.798,01
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.629.477,87 9.661.734,63 -421.505,72 9.895.896,81
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 50.902.771,25 49.658.186,65 -2.843.272,45 48.069.748,87
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.185,54 115,54 0,00 575,54
  72.541.434,66 59.320.036,82 -3.264.778,17 57.966.221,22
  0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 9.118.276,34 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 10.026.520,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 336.530,71 0,00 0,00 0,00
5. Genossenschaftsanteile 3.260,00 0,00 0,00 0,00
  19.484.587,05 0,00 0,00 0,00
  193.489.784,47 118.877.456,62 -4.492.823,21 125.089.019,23
Equity-Methode Buchwerte
Wertänderung Wertänderung Wertänderung
31.12.2020
EUR
2021
EUR
31.12.2021
EUR
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 266.168,00 1.126.376,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 81.463,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 0,00 0,00 0,00 34.074.796,75 39.901.736,10
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 34.340.964,75 41.109.575,10
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 11.733.581,06 11.857.566,06
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 2.833.022,38 11.780.382,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 8.610,00 359.070,00
  0,00 0,00 0,00 14.575.213,44 23.997.018,41
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -2.934.239,65 7.392.917,69 4.458.678,04 13.576.954,38 6.184.036,69
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 10.026.520,00 26.520,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 1.400.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 336.530,71 336.530,71
5. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 3.260,00 3.260,00
  -2.934.239,65 7.392.917,69 4.458.678,04 23.943.265,09 7.950.347,40
  -2.934.239,65 7.392.917,69 4.458.678,04 72.859.443,28 73.056.940,91

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Konzernabschlussprüfers

An die Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Ich haben den Konzernabschluss der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Harlekin Spiel- und Unterhaltungsautomaten Betriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

• hole ich ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile;

• beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernjahresabschlusses und/oder Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Bad Mergentheim, 28.02.2023

gez. Peter Schillinger, Wirtschaftsprüfer

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