Wärme- und Kältehandel
DFS - DIAMON GmbH
Ländenstraße 1, 93339 Riedenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Dr. Brand seit 2.9.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DFS - DIAMON GmbHRiedenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023der DFS - Diamon GmbHGeschäftsmodell des Unternehmens Die DFS - Diamon mit Sitz in Riedenburg, ist ein innovativer Hersteller von zahnmedizinischen und zahntechnischen Produkten, die höchster Qualität und Standards genügen. Neben dem Hauptgeschäft in der Dentalindustrie werden in Lohnfertigung anspruchsvolle Instrumente für die Humanmedizin in Lohnfertigung hergestellt sowie Instrumente für die Fuss- und Nagelpfelge und in kleinem Rahmen für den Juwelierbedarf. Die Geschäftstätigkeit umfasst im Wesentlichen sowohl die Entwicklung, als auch die Produktion und den Vertrieb von rotierenden Instrumenten (im wesentlichen diamantierte Instrumente sowie Instrumente aus Hartmetall), sowie einige chemische Erzeugnisse (z.B. Sprays) und weitere Verbrauchsartikel. DFS-Diamon verfügt über eine Marktpräsenz in über 60 Ländern wobei neben dem Heimatmarkt Deutschland und der EU weitere Märkte wie China, die USA, Japan, Saudi Arabien, Mexiko und Indien eine wichtige Rolle einnehmen. A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur War in 2023 noch von Erholungseffekten aus der Coronapandemie gekennzeichnet, wobei die wirtschaftliche Erholung sehr unterschiedlich vonstattenging. Während die USA u.a. aufgrund der massiv expansiven Fiskalpolitik schnell wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt sind und auch wichtige europäische Länder positive Wachsraten vermelden konnten kam es in China und weiteren asiatischen Märkten nur zu einer verhaltenen Erholung. Gegen Ende des Jahres waren bereits wieder erste Anzeichen für eine Abschwächung zu beobachten. Die Konjunktur in Deutschland entwickelte sich leider deutlich negativ mit einer Wachstumsrate von - 0,3 % und gehörte damit zu den Schlusslichtern der entwickelten Länder. Für 2024 ist keine Besserung zu erwarten, vielmehr dürften die Probleme des Jahres 2023 sich in 2024 noch deutlicher in schwachen Wirtschaftszahlen ausdrücken. Eine mehrjährige (leichte) Rezession kann nicht ausgeschlossen werden und die Bundesregierung steht dem Problem mit einer gewissen Hilflosigkeit gegenüber was auch den sehr unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Konzepten der Regierungsparteien geschuldet ist. Quelle: Statistisches Bundesamt und Presseveröffentlichungen 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die VDDI Mitgliedsunternehmen erwirtschafteten in 2023 einen Gesamtumsatz von 6,189 Milliarden Euro, dies entspricht einem Rückgang um 1,1% gegenüber 2022. Davon wurden etwas über 4 Mrd. Euro auf den Exportmärkten erwirtschaftet, ein Zuwachs von 0,5 Prozent. Der Inlandsumsatz ging dagegen um 3,6% auf ca. 2,2 Mrd Euro zurück. Durch die Zuwächse im Auslandsabsatz stieg die Exportquote der Dental-Industrie in Deutschland in 2023 auf 64,6%. In 2023 beschäftigten die Mitgliedsunternehmen des VDDI noch 20710 Mitarbeiter was einer Steigerung von 1,3 % gegenüber 2022 entspricht, wobei die Beschäftigtenzahl insbesondere in den Auslandsniederlassungen erhöht wurde. Fazit: Das Exportgeschäft 2023 war erneut die tragende Säule des Umsatzwachstums der Deutschen Dental Industrie. 57% der Unternehmen sind zuversichtlich Zuwächse im Exportgeschäft erzielen zu können. Etwas mehr als ein Drittel rechnet mit stabilen Auslandsverkäufen auf 2022er Niveau. Quelle: VDDI Geschäftsbericht 2023/24 B. Darstellung der Lage - Geschäftsverlauf Vermögen Die Bilanzsumme der DFS belief sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 auf 9,92 Mio. EUR (Vorjahr: 8,49 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2023 investierte die DFS insbesondere in die Fertigungsstellung der neuen Produktionshalle, der Gesamtwert der Investitionen inkl. Einrichtungen beläuft sich auf ca. 2,6 Mio Euro. Des Weiteren wurden verschiedene Investitionen in die Verbesserung der IT sowie in die Energieversorgung getätigt. Auch die maschinelle Ausstattung wurde mit Investitionen von ca. 300 TEUR erweitert. Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) beträgt TEUR 5.668 (Vj. TEUR 4.590), damit errechnet sich eine Anlagenquote im Geschäftsjahr von rd. 57 % (Vj. rd. 54 %), mit Finanzanlagen beläuft sich die Anlagenquote auf 69 % (Vj. rd. 68%). Es setzt sich im Wesentlichen aus technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von TEUR 1.970 (Vj. TEUR 1.636) und Grundstücken und Gebäuden in Höhe von TEUR 3,514 (Vj. TEUR 2,860) zusammen. Im Umlaufvermögen sind vor allem Vorratsvermögen von TEUR 1.714 (Vj. TEUR 1.597) ausgewiesen. Das Eigenkapital liegt im Geschäftsjahr bei TEUR 1,113 (Vj. TEUR 1.010), dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 11.2 % (Vj. 11.9 %). Die sonstigen Rückstellungen beruhen vor allem auf einer erhöhten Risikovorsorge für Rücknahmeverpflichtungen, eine Rückstellung für Messeaufwendungen und eine Rückstellung für erhöhte regulatorische Anforderungen. Finanzen Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten am Gesamtkapital beträgt rd. 67 % (Vj. rd. 67 %). Bankverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr bestehen mit TEUR 943 (Vj. TEUR 1.009). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen im Geschäftsjahr TEUR 5.724 (Vj. TEUR 4.641). Die Kreditlinien der DFS sowie nahestehender Personen stellten im Berichtsjahr die Liquidität sicher. Ertrag DFS schloss das Jahr 2023 mit einem nahezu unveränderten Umsatz im Vergleich zum Vorjahr ab. Das Ergebnis beträgt TEUR 7 (Vj. TEUR 11.5). Insgesamt wurden die Erwartungen nicht ganz erreicht. C. Operative Bereiche und ihre Leistungsindikatoren Forschung und Entwicklung Unsere Kompetenz sowie unser Erfolg im Bereich Forschung & Entwicklung (F&E) bemisst sich an unserer Fähigkeit, das Leistungsvermögen und das Wachstum durch Innovationen fortlaufend zu erhöhen. Diese Möglichkeit wird durch regulatorische Hürden mittlerweile stark eingeschränkt so dass wir uns auf Innovationen in eng begrenzten Bereichen für die bereits Produktakten existieren beschränken müssen. Qualitätsmanagement und Produktzulassungen Im Bereich medizinischer Produkte ist ein Qualitätsmanagementsystem die wesentliche Voraussetzung für die Registrierung und Zulassung neuer Produkte. Diese beschränkt sich dabei nicht auf die Erfüllung der formalen Anforderungen, sondern nutzt das Qualitätsmanagementsystem zur effektiven Steuerung und Verbesserung der Qualität bei Produkt und Organisation. Investitionen in das Qualitätsmanagement aufgrund der gestiegenen Anforderungen aus Zertifizierungen nochmals deutlich gesteigert. Um die hohen Qualitätsanforderungen abzusichern, durchlaufen die Produkte im gesamten Produktentstehungszyklus engmaschige Qualitätskontrollen. Neben verschiedenen Instrumenten zur Prävention von Fehlern stehen im Entwicklungs- und Qualitätssicherungsbereich eigene Prüflabore zur Verfügung, um Funktion und Sicherheit zu optimieren. Die wesentlichen Prüfkriterien werden in die Serienproduktion überführt und möglichst automatisiert umgesetzt. Jeder einzelne produzierte Artikel erfährt eine entsprechende Endprüfung. Unsere Mess- und Prüfprozesse werden kontinuierlich auf der Basis eigener Erfahrungen, Rückmeldungen von Kunden und aufgrund von Marktbeobachtungen weiterentwickelt und verfeinert. Die erfreulich niedrige Reklamationsquote liegt bei weit unter einem Prozent. Personal Im Geschäftsjahr waren bei DFS im Durchschnitt 78 Mitarbeiter tätig, zudem werden 5 Mitarbeiter im Außendienst beschäftigt. Sehr gut ausgebildete, kreative und hoch motivierte Mitarbeiter sind die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Fortentwicklung. Im Wettbewerb um die besten Talente kommt der Akquise neuer Mitarbeiter eine stetig große Bedeutung zu, dies betrifft insbesondere die Lehrlingsausbildung. Vor diesem Hintergrund stand auch im Jahr 2023 die Suche, Einstellung und Einarbeitung weiterer hochqualifizierter Mitarbeiter oben auf der Prioritätenliste. D. Risiken und Chancen Im Rahmen des Qualitätsmanagements verfügt die DFS-Diamon über ein Unternehmens-Controlling und identifiziert und steuert Chancen und Risiken proaktiv. Risiken werden durch ein aktives Kunden- und Bestandsmanagement vermieden beziehungsweise auf ein möglichst niedriges Niveau begrenzt. Das detaillierte Controlling und die koordinierte Marketingaktivität sind auch zukünftige Größen, die zur Ertragskraft des Unternehmens beitragen werden. Chancen- und Risikobericht DFS ist aufgrund ihrer weltweiten Aktivitäten den schnellen Veränderungen im Unternehmensumfeld, besonders in den Bereichen Regulatorik, Technologie, Markt und Wettbewerb, naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Entwicklung des Marktes für Dentaltechnik ist vom Wachstum der Weltbevölkerung und ihrer zunehmenden Alterung, sowie dem Wachstum des Pro-Kopf Einkommens insbesondere in den Industrienationen, geprägt. Diese wirkt sich positiv auf die Nachfrage nach dentaltechnischen Produkten aus, da ältere Menschen einen überproportional hohen Anteil an der Nachfrage nach zahnärztlichen Leistungen haben. Die allgemein steigende Zahngesundheit als Folge einer besseren zahnärztlichen Versorgung verstärkt diesen Trend. Von zunehmender Bedeutung ist zudem die positive wirtschaftliche Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern. So wird durch den steigenden Lebensstandard in diesen Ländern auch die Nachfrage nach qualitativ hochwertiger und ästhetischer Zahnbehandlung und damit auch nach den entsprechenden dentaltechnischen Produkten generiert. Deutlich strengere Zulassungsbedingungen der benannten Stellen bzw. Landesbehörden, wie beispielsweise die erhöhten Dokumentationsanforderungen, welche im Zuge des Brustimplantate-Skandals für den gesamten Medizintechnikbereich eingeführt wurden und hohe Qualitätserwartungen der Endkunden sind eine Chance die bestehenden Anbieter dentaltechnischer Produkte, da es für neue Hersteller schwieriger ist, in den Markt einzudringen. Auf der anderen Seite soll nicht verschwiegen werden, dass der Wildwuchs an zusätzlichen regulatorischen Anforderungen weltweit auch gerade für kleinere Unternehmen zunehmend eine Herausforderung darstellt. Dies betrifft nicht nur die Vorbereitung auf die neue Medizinproduktrichtlinie in der EU sondern auch zahllose landesspezifische Zulassungsvorschriften weltweit. Auch kleine Länder wie El Salvador oder Sri Lanka schrecken nicht davor zurück, eigene Zulassungsvorschriften zu erlassen, die häufig mit erheblichem finanziellem und personellem Aufwand für die Hersteller wie auch für die Importeure verbunden sind. Geschäfts- und Absatzrisiken Die weltweiten Märkte für die Dentalprodukte sind durch einen hohen Wettbewerb geprägt. Dies gilt für Preise, Produkt- und Dienstleistungsqualität, die Entwicklungs- und Markteinführungszeiten und den Service. Zudem besteht die Gefahr von Markt- oder Wachstumseinbrüchen. Die Konzentration von Endkunden in Form von Einkaufsgenossenschaften oder Dentalketten führt in manchen Ländern zu einer steigenden Einkaufsmacht und dadurch zu potenziell sinkenden Einkaufspreisen für diese Kundengruppen. Der dadurch entstehende Preisdruck muss über die Wertschöpfungskette der gesamten Kostenstruktur über Einkauf und Produktion abgefedert werden. Preisänderungsrisiken Die Absatzpreise der einzelnen Produkte in den verschiedenen Märkten unterliegen Schwankungen. Die Vertriebspreise werden in starkem Maße von der Wettbewerbsintensität mitbestimmt. Im Berichtsjahr haben etablierte Wettbewerber und neue Wettbewerber z.B. aus China versucht, durch eine aggressive Preispolitik gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern Marktanteile zu gewinnen. Qualitätsrisiken Entwicklungs-, Produktions- oder Logistikfehler in der eigenen Produktion oder bei Zulieferern können dazu führen, dass Kunden mit fehlerhaften Produkten oder Teilen beliefert werden. Potenzielle Gewährleistungsfälle und Schadenersatzansprüche können einen negativen Effekt auf die Ertrags- und Finanzlage haben. Operativ wird geschultes Personal zur Sicherung der Qualität eingesetzt. Fehlerquellen werden systematisch analysiert, eigene Produktionsprozesse optimiert, Serienanläufe abgesichert und damit Gewährleistungsrisiken reduziert. Ein zentrales Qualitätsmanagement sorgt für einheitliche Prozesse, Methoden und regelmäßige Auditierungen. Der hohen technischen Komplexität der Produkte und den stetig weiter ansteigenden Qualitätsansprüchen der Kunden wird die DFS durch regelmäßige Zertifizierungsaudits und zusätzliche Qualitätsinitiativen gerecht. Erfreulich ist die bereits erwähnte niedrige Reklamationsquote, die wesentlich dazu beiträgt, dass die Gewährleistungskosten sich auf einem niedrigen Niveau bewegen. Bilanziell werden Qualitätsrisiken durch eine konservative Erfassung von Gewährleistungsrückstellungen erfasst. Wechselkursrisiken Die DFS ist als international operierendes Unternehmen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit grundsätzlich Währungs-, Preis- und Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Es werden keine Währungsabsicherungsgeschäfte abgeschlossen. Branchenrisiken Die dentaltechnischen Produkte werden vor allem von Zahnärzten, Dentallaboren sowie Kliniken verwendet. Deren Nachfrage ist zu einem erheblichen Teil davon abhängig, in welchem Umfang ihre Patienten bereit sind, eine Behandlung durchführen zu lassen, bei der diese dentaltechnischen Produkte zum Einsatz kommen. Maßgeblich hierfür sind unter anderem das jeweilige nationale Gesundheitssystem, insbesondere das Bestehen einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, sowie das Ausgabeverhalten und die Leistungskataloge dieser Krankenversicherungen beziehungsweise der Privatkunden. Änderungen nationaler Gesundheitssysteme, wie z.B. die Verringerung oder die Streichung erstattungsfähiger Aufwendungen oder die Erhöhung des Eigenanteils des Patienten, können sich daher erheblich nachteilig auf die Nachfrage nach dentaltechnischen Produkten auswirken. Ebenso können Einkommensdeckelungen für Zahnärzte das Investitionsverhalten von Zahnärzten einschränken. Vor dem Hintergrund steigender Gesundheitsaufwendungen sind die nationalen Gesundheitssysteme fortlaufend Gegenstand der politischen Diskussionen in einer Vielzahl von wichtigen Ländern und werden häufig, zum Teil in erheblichem Umfang, geändert. Zulassungsrisiken Die Entwicklung, der Vertrieb und die Vermarktung der Produkte unterliegen in vielen Ländern einer umfassenden staatlichen Regulierung und Überwachung. Dies gilt für die dentalen Produkte, zum Teil aber auch für nicht-dentale Applikationen, hier insbesondere für Produkte, die in den Bereichen Humanmedizin, Sicherheitstechnik oder zerstörungsfreie Materialprüfung eingesetzt werden. Eine Vielzahl der Produkte bedarf deshalb der vorherigen Zulassung durch nationale oder supranationale Aufsichtsbehörden für diejenigen Länder, in denen diese Produkte vertrieben werden sollen. Die Einhaltung nationaler und supranationaler gesetzlicher Vorgaben ist daher für den Absatz der Produkte und deren wirtschaftlichen Erfolg von wesentlicher Bedeutung. Es ist nicht gewährleistet, dass alle erforderlichen Zulassungen in allen Ländern zeitnah oder überhaupt erteilt werden, sowohl bei Neuregistrierungen als auch bei Registrierungsänderungen. Auch können Zulassungen mit Auflagen oder Befristungen versehen werden. Zulassungsverfahren können sich über mehrere Jahre hinziehen, wodurch sich Produkteinführungen verzögern können. Weiterhin können signifikante Kosten durch die Zulassung von Produkten entstehen. Rechtliche Risiken Die DFS ist im Rahmen ihres Geschäftsbetriebs dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt. Ein übermäßiges Risiko existiert derzeit nicht. D. Voraussichtliche Entwicklungen Prognose für das Geschäftsjahr 2024 Im Bereich der Medizintechnik bestehen mittel- und langfristig gute Perspektiven für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Älter werdende Gesellschaften benötigen gute medizinische Versorgung, darunter auch zahnärztliche Behandlungen und zahntechnische Dienstleistungen. Ästhetische Ansprüche seitens der Patienten erfordern qualitativ hochwertiges den Prozessen angepasstes Instrumentarium. Wir sehen gerade darin weiteres Wachstumspotenzial, was sich zudem auch aus dem technischen Fortschritt ableiten lässt. Ein Beispiele dafür sind moderne Keramiken (z.B. mehrschichtig gefärbtes Zirkon) was neuen, und anspruchsvollen Bedarf auch an rotierenden Werkzeugen auslöst. Trotz des insgesamt positiven Markt- und Wettbewerbsumfelds erwarten wir für 2024 ein schwieriges Jahr. Dies liegt insbesondere an den in der Unternehmensgeschichte einmalig hohen Investitionen zur Ausweitung der Produktionskapazität welche uns sowohl finanziell als personell stark belasten. Der sehr hohe Auftragsbestand ist u.a. auch auf zahlreiche Nachlieferungen und Lieferverzögerungen zurückzuführen, die aus der zu geringen Produktionskapazität resultieren. Wir gehen davon aus, dass nach Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten eine schwierige Übergangszeit auf uns wartet, in der wir die Produktion neu strukturieren und organisieren müssen. Nicht auszuschließen ist dabei, dass diese Phase zu weiteren Lieferschwierigkeiten führen wird. Wir erwarten deshalb ein stabiles Jahr 2024 mit noch nicht absehbarem Ergebnis. Dieses wird auch durch erhebliche, inflationsbedingte Kostensteigerungen bei Personal und Material beeinträchtigt sein, die wir trotz überdurchschnittlich hohen Preisanpassungen nicht gänzlich kompensieren können. Die oben beschriebenen Planungen legen jedoch die Basis für die langfristige, positive Weiterentwicklung von DFS-Diamon. Ohne die massiven Investitionen in die Ausweitung der Produktionskapazitäten werden wir weder bestehende Kunden verlässlich beliefern noch Neukunden gewinnen können. Vor diesem Hintergrund sind diese strategischen Maßnahmen alternativlos, werden jedoch im Jahr 2024 absehbar zu Disruptionen führen. Das vorrangige Ziel ist weiterhin, langfristigen Wertzuwachs für DFS-Diamon zu generieren. Die mittel- und langfristige Entwicklung der relevanten Märkte wird unverändert positiv eingeschätzt.
Riedenburg, den 28. Dezember 2024 Geschäftsführer Dr. Stefan Brand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma DFS - DIAMON GmbH mit Sitz in Riedenburg im Handelsregister des Amtsgerichts Riedenburg unter der Nummer HRB 2966 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§242ff. und264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen von 3 bis 5 Jahre; linear vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen auf der Basis folgender Sätze:
Die Neuzugänge von Anlagegütern werden ab dem Zugangsmonat (pro rata temporis) abgeschrieben. Es wird von dem Wahlrecht der Poolabschreibung für Wirtschaftsgüter mit einem Nettowert der Einzelanschaffung zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bei den Waren handelt es sich im Wesentlichen um Hartmetall, Legierungen, Einbettmasse, Sprays, die mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt sind. Den Bestandsrisiken die sich aus Ungängigkeit oder eingeschränkter Verkaufsfähigkeit ergeben, wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen (verlustfreie Bewertung). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit den Nennbeträgen abzüglich etwaiger Einzelwertberichtigungen bilanziert. Die Pauschalwertberichtigung wird mit 1 % ermittelt. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen angesetzt. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert und im übrigen, Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsposten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sämtliche Rückstellungen wurden mit Ausnahme der Rückstellung für Gewährleistung und Rückkaufsverpflichtung mittels Einzelbewertung bewertet. Bei der Rückstellungsbildung sind künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Weiter wurden Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Änderungen des Abzinsungssatzes, die betragsmäßig als unwesentlich einzustufen sind, wurden daher im operativen Ergebnis ausgewiesen. Übrige Passiva Sie sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Wesentliche Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Aktive latente Steuern Das Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern wird nicht in Anspruch genommen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken aus Garantieverpflichtungen, Personalaufwendungen (vor allem Resturlaub) und Messekosten, sowie Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen und Vorräten sowie Forderungsabtretungen gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Das Rohergebnis steig im Geschäftsjahr um 10,8 % auf TEUR 5.713. (Vj. TEUR 5.157) Personalaufwand Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr um 13,6 %. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Investitionszuschüssen in Höhe von TEUR 413 (Vj. TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 392 (Vj. TEUR 468). 3. Sonstige Angaben Angabe nach § 285 Nr. 3a HGB Die derzeitigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die vertraglich eingegangen wurden, mit unterschiedlichen Laufzeiten belaufen sich zum 31.12.2023 auf einen restlichen Wert von EUR 132.765,58.1 Mitarbeiter § 285 Nr. 7 HGB Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers verzichtet. Geschäftsführer nach § 285 Nr. 10 HGB Herr Dr. Stefan Brand, ausgeübter Beruf: Kaufmann und alleiniger Geschäftsführer. Angabe nach 285 Nr. 14a HGB Die DFS ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB. Sie ist grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet; gemäß § 293 HGB unterbleibt die Aufstellung eines Konzernabschlusses. Ergebnisverwendungsvorschlag nach § 285 Nr. 34 HGBDer Geschäftsführer schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Riedenburg, den 28. Dezember 2024 Geschäftsführer Dr. Stefan Brand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DFS - Diamon GmbH, Riedenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss DFS - Diamon GmbH, Riedenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DFS - Diamon GmbH, Riedenburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hemau, 27. Februar 2025 Lohner, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.12.2024. |
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