Rau Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jannik Rau seit 22.12.2023 | Prokura |
Michaela, geb. Leibold Rau seit 22.12.2023 | Prokura |
Bernd Rau seit 20.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.90% | |
| 12.55% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rau GmbHBalingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 / 2023Rau GmbH, BalingenJahresabschluss zum 30. September 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser wesentlicher Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung und Herstellung von Arbeitsplatzeinrichtungen (Werkbänke, Arbeitstische, elektrisch höhenverstellbare Arbeitstische und Werkbänke, PC Möbel, Werkzeugwagen, Schubladenschränke, Hygienemöbel, Beistellschränke und Stehpulte). Wir bieten ein aus unserer Sicht einzigartiges Lösungsportfolio rund um das Thema Arbeitsplatzeinrichtungen für Kunden über alle Branchen der Industrie, Handwerk und Logistik. Die Rau GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Arbeitsplatzeinrichtungen für die industrielle Anwendung in Deutschland. Seit 1946 prägt Rau maßgeblich im Bereich der Arbeitsplatzeinrichtungen den Markt und konnte im Jahr 2021 das 75-Jährige Firmenjubiläum feiern. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich auf dem deutschen und europäischen Markt. Wir vertreiben unsere hochwertigen Arbeitsplatzeinrichtungen über den eingeschalteten Fachhandel, Einkaufsverbände, Versandhandel, sowie pure Online-Player. Mit unserer beachtlichen Programmtiefe, einem sicheren Gespür für Innovationen und einem hohen Qualitätsstandard hat sich die Rau GmbH ihre Marktposition gesichert. Das Produktportfolio umfasst mehr als 12 000 Artikel. Der Claim heRAUsragend bringt das Unternehmensleitbild auf den Punkt. Er enthält das Versprechen, dass wir leidenschaftlich daran arbeiten, unseren Kunden das bestmöglichste Leistungsbild zu bieten. Dieser Anspruch an uns selbst spiegelt sich als durchgängiges Handlungsprinzip sowohl in den Produkten, in der Organisation und Produktion, als auch in unseren begleitenden Services wieder und sorgt damit nicht nur für eine hohe Kundenbindung, sondern auch für eine hohe Anziehungskraft der Marke RAU beim Handel und beim Endkunden. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird kontinuierlich weitergeführt. Die Rau GmbH entwickelt insbesondere Arbeitsplatzeinrichtungen für Produktionsräume. Unsere Arbeitsplatzeinrichtungen werden so konstruiert, dass alle Anforderungen innerhalb eines Baukastensystems abgedeckt werden, so dass sie universell in allen Branchen eingesetzt werden können. Der wesentliche Focus lag weiterhin auf der Verbesserung und Optimierung der bestehenden Produktreihen, sowie innerhalb unseren Systemkomponenten neue Konfigurationen zu generieren. Insgesamt beliefen sich die Aufwendungen für Entwicklung, Musteranfertigungen und Konstruktion auf 2,2 % (Vj. 2,2 %) des Rohergebnisses und es waren wie im Vorjahr 4 Personen im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem BIP-Rückgang in 2020 und der Erholung in 2021, entwickelte sich das BIP (Ursprungswert, preisbereinigt) ab Q4 2022 zunächst stagnierend mit +0,2 %. Ab Q2 2023 ging das BIP sogar zurück im Vergleich zum Vorjahrsquartal. Zunächst um -0,4 % und in Q3 sogar um -0,8 %. Mit zwei aufeinanderfolgenden, rückläufigen Quartalswerten befinden wir uns damit technisch gesehen in einer Rezession (Quelle: Statistisches Bundesamt). Im europäischen Vergleich findet sich Deutschland damit auf den hinteren Plätzen unterhalb des EU-Schnitts (Quelle: Eurostat, Statista). Das spiegelt sich auch im Ifo-Geschäftsklimaindex wider, der Anfang des Geschäftsjahres in Q4 2022 und Q1 2023 noch zulegte; in Q2/Q3 2023 ging der Index jedoch wieder zurück und verharrte bei einem Wert zwischen 85 bis 87. Dies spricht weiter für eine eher pessimistische Gesamtstimmung, auch wenn die Werte gegen Ende des Jahres 2023 wieder leicht ansteigend waren (Quelle: Ifo Institut, Statista). Durch die hohe Inflation seit Beginn des Ukraine-Konflikts, erhöhte die EZB ihren Leitzins in mehreren Zinsschritten auf 4,5 % bis September 2023. Die Inflationsrate ging damit vom hohen einstelligen %-Bereich auch wieder zurück unter die 5 % Marke bis September 2023. Die immer noch hohe Inflation und die hohen Zinsen bremsen aber entsprechend die Investitionen. Dies zeigt sich auch in den zum Teil stark rückläufigen Auftragseingängen im verarbeitenden Gewerbe in Q2 und Q3 2023 (Quelle: Statistisches Bundesamt, Statista). Die Marktsituation hat mit den Vorjahren gemein, dass Sie weiter sehr volatil ist und von geopolitischen Ereignissen und allgemeiner Unsicherheit stark geprägt ist. Unser Unternehmen befindet sich in einer Marktsituation, die bestimmt wird von der Investitionsbereitschaft im Maschinen- und Anlagenbau, der Autoindustrie und der allgemeinen Konsumgüterindustrie. Wir bleiben damit konjunkturabhängig. Die energiepolitische Situation ist nicht mehr so angespannt wie im Jahr 2022, ist aber weiterhin als angespannt zu bezeichnen. Die Strom- und Gaspreise sind rückläufig, werden aber kaum auf das Vorniveau zurückgehen. Weiterhin positiv entwickelt sich das Online-Geschäft, da immer mehr stationäre Handelsunternehmen von eigen entwickelten Online-Shops oder dem Verkauf über Online-Plattformen profitieren. Neue und bestehende pure Online-Player positionieren sich immer stärker auch im Investitionsgüterbereich und haben diesen stark wachsenden Markt für sich entdeckt. Lange bestehende Handelshäuser kämpfen um oder verlieren Marktanteile und müssen sich der Preistransparenz im Online-Handel stellen und neue Lösungen entwickeln 2. Geschäftsverlauf Für unser Unternehmen verlief das Geschäftsjahr 2022/2023 trotz großer Unsicherheiten bezüglich vieler Faktoren insgesamt sehr zufriedenstellend und übertraf unsere Planungsszenarien. Im September 2022 wurde noch vor Beginn des Geschäftsjahres 2022/2023 beschlossen, im Oktober 2022 in Kurzarbeit zu arbeiten, sowie die bisher letzte Erhöhung des Teuerungszuschlags auf 29 % zum 1. Dezember 2022 vorzunehmen. Dies war bedingt durch den niedrigen Auftragsbestand und die hohen Kosten - einkaufsseitig, vor allem im Energiebereich. Im Verlauf des Oktobers zeigte sich dann ein starker Anstieg des Auftragseingangs und eine Stabilisation der Energiepreise, da die befürchtete Gasmangellage ausblieb und sich die Energiepreise über den Winter stabilisierten bzw. zurückgingen. Bis Ende Juni 2023 verlief das Geschäftsjahr sehr stabil und es konnten konstante Auftragseingänge und Umsätze verzeichnet werden. Für das dritte Quartal zeichnete sich ein deutlicher Rückgang des Auftragseingangs um ca. 20 % ab, dieser konnte ausgeglichen werden durch 4 Wochen 1-Schicht Betrieb im August, welcher ohne Kurzarbeit durchgeführt wurde. Durch eine variable Produktion konnte der Auftragsbestand leicht erhöht werden und bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 ohne weitere erforderliche Maßnahmen gearbeitet werden. Der erwirtschaftete Umsatz konnte das Best-Case Szenario der Planung übertreffen, dies hing maßgeblich mit einer Erhöhung des Produktionsoutputs sowie höheren Auftragseingängen als prognostiziert zusammen. Dank der erhöhten Umsatzerlöse konnte das Jahresergebnis auf 1.758 Teuro (Vj. 416 Teuro) verbessert werden. Dies hing weiterhin mit Effizienzsteigerungen durch Prozessoptimierungen und Investitionen in Automatisierungstechnik zusammen. Die gute Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit unserer Produktpalette zusammen mit der konsequenten Fortführung unseres kunden- und fachhandelsorientierten Dienstleistungskonzeptes haben trotz der wirtschaftlichen Widrigkeiten zu einem sehr guten Ergebnis geführt. 3. Personalbereich Im Unternehmen waren nach den teilweise bereits im Vorjahr umgesetzten Anpassungen im Geschäftsjahr 2022/23 einschließlich des Geschäftsführers durchschnittlich 113 (Vorjahr: 109) Arbeitnehmer beschäftigt. Zudem waren durchschnittlich 11 (Vj. 13) Auszubildende und 1 (Vj. 1) DH-Student beschäftigt. Es werden die Berufsbilder Industriekaufmann/-frau, Fachkraft Lagerlogistik, sowie Kaufmann/-frau im E-Commerce ausgebildet. Über ein differenziertes Prämiensystem sind unsere Mitarbeiter am Erfolg beteiligt. 4. Lage Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens sind nach unserer Einschätzung nach wie vor gut. a) Ertragslage Der Rohertrag (definiert als Saldo aus Gesamtleistung und Materialaufwand) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % auf 13.001 Teuro (Vorjahr 11.139 TEuro). Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 610 TEuro oder 11,6 % auf nunmehr 5.855 TEuro gestiegen. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf den Rohertrag, beträgt 45,0 % (Vorjahr 47,1 %). Die Erhöhung ist hauptsächlich auf den Personalaufbau im Jahresverlauf zurückzuführen. Ebenfalls wurde zum 1. Oktober 2022 eine Lohnerhöhung durchgeführt, um die Löhne an die Inflation anzupassen. Die planmäßigen Abschreibungen lagen mit 485 TEuro (Vj. 516 TEuro) investitionsbedingt leicht unter dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 4.785 TEuro (Vorjahr 4.919 TEuro) gesunken. Im Wesentlichen sind hierfür gesunkene externe EDV-Dienstleistungskosten verantwortlich, die verringert werden konnten durch Personalaufbau im IT-Bereich. Weiterhin konnte durch verschiedene Optimierungen im Verpackungsbereich, Kosten für Verpackungsmaterial und Frachten deutlich gesenkt werden. Das Betriebsergebnis vor Ertragssteuern beläuft sich auf 2.218 TEuro (Vorjahr 585 TEuro) und lag damit deutlich über den Erwartungen. Maßgeblich bedingt war dies durch den gestiegenen Rohertrag. b) Finanzlage Die Finanz- und Liquiditätslage während des gesamten Geschäftsjahres und auch zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts beurteilen wir als komfortabel. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten immer innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zahlungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Die Investitionen in das Anlagevermögen (249 TEuro) wurden durch Eigenmittel und aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 942 TEuro bestehen ausschließlich im Rahmen der vereinbarten Zahlungskonditionen. Grundsätzlich wird unter Inanspruchnahme von Skonto bezahlt. Diese Skontoerträge decken jedoch die vertriebsbedingt hohen Erlösschmälerungen unserer Kunden bei weitem nicht. Aufgrund der Geschäftspolitik verfügt die Gesellschaft weiterhin über einen ausreichenden Bestand an frei verfügbaren finanziellen Mitteln. Zum Ende der Berichtsperiode belief sich der Bestand an liquiden Mitteln auf 1.755 TEuro (Vorjahr 698 TEuro). Die flüssigen Mittel umfassen 21,1 % (Vj. 10,0 %) der Bilanzsumme. Die eingeräumten Kreditlinien der Hausbanken wurden nicht in Anspruch genommen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag mit 2.451 TEuro (Vj. 662 TEuro) deutlich über Vorjahresniveau. Der Finanzmittelfonds als Saldo der liquiden Mittel und der kurzfristigen Bankschulden erhöhte sich auf 1.755 TEuro (Vorjahr 698 TEuro). Da das unbewegliche Anlagevermögen im Rahmen einer Betriebsaufspaltung angemietet ist, bestehen bei der Rau GmbH in Bezug auf das unbewegliche Anlagevermögen keine weiteren langfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird von uns als gut bezeichnet und sichert die Fähigkeit des Unternehmens, seinen finanziellen Verpflichtungen stets unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen nachzukommen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 7.012 TEuro um 1.284 TEuro auf 8.296 TEuro erhöht. Auf der Aktivseite erhöhten sich im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferung und Leistung um 374 TEuro auf 1.845 TEuro, bedingt vor allem durch den niedrigen Wert zum Ende des letzten Geschäftsjahres. Außerdem erhöhten sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 281 TEuro auf 1.961 TEuro. Die größte Erhöhung gab es bei den liquiden Mitteln mit 1.057 TEuro auf 1.755 TEuro. Minderungen gab es im Bereich der Sachanlagen, bedingt durch die Abschreibung der technischen Maschinen und Anlagen, um 345 TEuro auf 1.919 TEuro. Von der Bilanzsumme entfallen 23,3 % (Vj. 32,7 %) auf Sachanlagen und Software, 28,6 % (Vj. 30,7 %) auf Vorräte und 25,6 % (Vj. 24,9 %) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital zum 30.09.2023, unter Berücksichtigung eines Bilanzgewinns von 2.346 TEuro auf 3.353 TEuro erhöht und liegt bei einem Anteil von 40,4 % (Vj. 33,5 %). Außerdem haben sich die Rückstellungen um 521 TEuro erhöht, was hauptsächlich mit den gebildeten Steuerrückstellungen im Geschäftsjahr 2022/2023 zusammenhängt. Verringert haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 455 Teuro, während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 189 TEuro erhöht haben. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unser Unternehmen sehen wir die Umsatzrendite und den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung monatlich und quartalsweise zahlreiche Kennzahlen aus vertrieblichen Umsatzstatistiken sowie finanzielle Leistungsindikatoren wie Umsatzentwicklung im Periodenvergleich, Material- und Personalaufwandsquote, Umsatzrendite und die Liquiditätsentwicklung heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresergebnis vor Ertragssteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 %-Punkte gestiegen (nach einem Rückgang im Vorjahr von 2,5%) und lag mit 9,1 % über dem Bereich des Zielkorridors. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich und stieg um 1.789 Teuro auf 2.451 Teuro. 6. Gesamtaussage Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens sind geordnet und als solide zu bezeichnen. Unsere Umsatzentwicklung war im Gesamtkontext der Rahmenbedingungen sehr zufriedenstellend. Die Ergebnisentwicklung überstieg dank guter Umsatzerlöse unsere Erwartungen. Mit einer gut geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir die wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Die Geschäftsentwicklung konnte die letzten und aktuellen globalen Entwicklungen gut bewältigen und ist nach unserer Auffassung als gut zu bezeichnen. Insgesamt können wir in Anbetracht der Herausforderungen auf ein zufriedenstellendes Jahr zurückblicken. C. Prognosebericht Die weltwirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin von einer Vielzahl von Themen negativ beeinflusst. Dazu gehört unter anderem der andauernde Konflikt in der Ukraine, der seit Oktober 2023 verschärfte Konflikt in Nah-Ost, eine weiterhin hohe Inflation, die Zinspolitik, die allesamt für Unsicherheit und eine reduzierte Investitionsbereitschaft sorgen. Die Inflation befindet sich dabei weiter im Rückwärtstrend und wird für das Jahr 2024 in Deutschland mit 2,7 % erwartet, was immer noch über dem langfristigen Zielniveau ist aber weniger als die Hälfte der Inflationsrate für 2023 wäre. Damit einhergehend, werden für 2024 aktuell auch keine weiteren Zinserhöhungen erwartet. Ob damit aber eine baldige Senkung des Leitzinses einhergeht, bleibt abzuwarten (Quelle: Deutsche Bundesbank). Trotz der globalen Unsicherheit bezüglich der geopolitischen Lage, wird zuletzt ein Wachstum der Weltwirtschaft für das Jahr 2024 von 2,9 % erwartet. Für China ist dabei nach dem Ende der Null-Covid-Politik ein BIP-Wachstum von 4,5 % für das Jahr 2024 in Aussicht, diese wird noch hauptsächlich vom schwachen Bausektor eingetrübt, der das Sorgenkind in China ist. Eine womöglich noch stärke Abkühlung in China stellt das Hauptrisiko der Weltwirtschaft für das Jahr 2024 dar. Deutlich geringer sehen die Wachstumsausblicke in westlichen Industrienationen aus. Während für die USA und den Euroraum noch ein leichtes Wachstum von 1,3 bzw. 1,0 % erwartet wird, sind die Erwartungen in Deutschland nochmals schlechter und liegen in einem Korridor von unter 1,0 % Wachstum bis zu einem Rückgang von 0,5 %. Hier stehen viele Sorgen bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Raum, die durch die derzeit bestehenden Unklarheiten im deutschen Bundeshaushalt weiter befeuert werden. Das vom Bundesverfassungsgericht getroffene Urteil zur Nichtigkeit der Umwidmung von Corona-Mitteln in den Klimafonds im Bundeshaushalt, betrifft an erster Stelle den Klima- und Transformationsfond (KFT) und den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF). Da die Unternehmen und der Bund mit der Klimatransformation vor großen Herausforderungen und Investitionen stehen, bremst das hohe Maß an finanzpolitischer Unsicherheit das Wachstum an dieser Stelle massiv ein. Dazu kommt, dass eventuell auch weitere Sondervermögen betroffen sind und diese Problematik in alle Wirtschaftszweige ausstrahlt (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft). Dementsprechend liegen auch die Geschäftserwartungen der Industrie zum Ende des Jahres 2023 auf einem ähnlich schlechten Niveau wie im Jahr 2022. Das Ifo-Geschäftsklima befindet das gesamt vierte Quartal 2023 auf einem niedrigen Niveau und ist zum Jahresende 2023 abgefallen. Der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe ist insgesamt weiter rückläufig. Das Geschäftsklima setzt sich aus den drei Kategorien Klima, Lage und Erwartungen zusammen, wobei die Erwartungen im genannten Zeitraum immer den niedrigsten Wert einnahmen (Quelle: Ifo Institut). Nachdem unsere Erwartungen für das vergangene Geschäftsjahr 2022/2023 übertroffen wurden, schauen wir dem kommenden Geschäftsjahr 2023/2024 vorsichtig optimistisch entgegen. Mit unseren starken Strukturen und erfahrenem Personal hoffen wir auch die anstehenden Herausforderungen bewältigen zu können, sowie den Umsatz und das Jahresergebnis aus 2022/2023 halten zu können. Tendenziell erwarten wir ein gutes erstes Halbjahr, das zweite Halbjahr wird vor allem von den weiteren Entwicklungen in der Finanzpolitik und den Entscheidungen bzgl. des Bundeshaushalts beeinflusst werden; sowie auch einer Eskalation oder Deeskalation der Konflikte in Nah-Ost und der Ukraine. Je nach Entwicklung wird sich dies negativ oder positiv auf die Materialpreise und die Lieferketten in 2. Halbjahr unseres Geschäftsjahres 2023/2024 auswirken. Das erste Quartal des Geschäftsjahres bestätigte bereits diese Erwartungen und wir gehen mit einem soliden Auftragsbestand in das Kalenderjahr 2024. Es wird im verbleibenden Geschäftsjahr 2023/2024 wie im vergangenen Geschäftsjahr 2022/2023 wieder eminent wichtig sein, hoch flexibel auf die Entwicklungen zu reagieren um den Unternehmenserfolg zu sichern. Die Mitarbeiteranzahl sollte sich auch im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht wesentlich ändern, tendenziell wieder leicht steigen. Dennoch rechnen wir mit höheren Personalkosten, da diese an die Inflation angepasst werden. Die gestiegenen Löhne werden gestützt durch leichte Preiserhöhungen, die aber wieder in einem normalen einstelligen Bereich liegen bzw. erwartet werden und nicht mit hohen Schwankungen verbunden sind wie in den vergangenen beiden Jahren. Bei den Einkaufspreisen rechnen wir mit leicht steigenden Preisen und damit bestenfalls mit einer gleichbleibenden Materialaufwandsquote. Unter diesen Gesichtspunkten prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein positives Ergebnis vor Steuern, eine Umsatzrendite und einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit spürbar unter Vorjahresniveau. Die Prognosen sind allerdings noch immer mit erheblichen Unsicherheiten belastet. Investitionen im Geschäftsjahr 2023/2024 sind in einem Umfang von ca. 500 TEuro geplant. Diese betreffen hauptsächlich die Infrastrukturen im Bereich Energie, IT sowie Automatisierungstechnik. Vor allem die Investitionen im Energiebereich sind aber noch mit Unklarheiten belastet, da zum Zeitpunkt der Berichterstellung aufgrund des offenen Bundeshaushalts alle relevanten Förderprogramme gestoppt sind. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Branchenspezifische Risiken werden derzeit nicht gesehen, weil die angebotene Produktpalette keine Ausrichtung auf eine spezielle Branche hat. Mit unserem breiten und tiefen Produktsortiment können sämtliche Anwendungsbereiche abgedeckt werden. Dementsprechend ist der Kundenkreis mit einer breiten Streuung aufgestellt. Wesentliche Risiken für das Geschäft der Rau GmbH resultieren aus der konjunkturellen Entwicklung. Eine schwache Konjunktur hemmt erfahrungsgemäß die Investitionsneigung der Unternehmen und hat damit Einfluss auf die Absatzlage von der Rau GmbH. Durch die Forcierung der E-Commerce Aktivitäten sinkt einerseits die Abhängigkeit von den bestehenden Absatzkanälen und nationalen Märkten, andererseits entsteht aber ein Risiko, dass neue Wettbewerber in den Markt eintreten. Ertragsorientierte Risiken Es besteht wenig Abhängigkeit von einzelnen Kunden, die zu leistungswirtschaftlichen Risiken führen können, da eine breite Kundenstreuung vorhanden ist. Dem anhaltenden Preis- und Wettbewerbsdruck in der Branche wirken wir mit besonders hochwertigen Produkten, konsequenter Weiterentwicklung und äußerst kompetenten und zuverlässigem Service entgegen. Effiziente Organisationsstrukturen sichern zusätzlich den reibungslosen Ablauf der Fertigung. Die Planung geht von einer moderat steigenden bis gleichbleibenden Entwicklung aus. Die zuvor bereits angesprochenen Geopolitischen Risiken, können sich je nach Entwicklung massiv oder auch nur leicht auf unsere Ertragslage auswirken. Die weitere Zinspolitik und Inflation in der EU wird sich maßgeblich auf die Investitionsbereitschaft im privaten und Industriebereich auswirken. Da unsere Produkte jedoch unter normalen Umständen nicht mit Krediten finanziert werden, gehen wir hier von einem moderaten Risiko aus. Aufgrund dem nach wie vor hohem Beschäftigungsgrad in der deutschen Wirtschaft rechnen wir auch hier mit keinem großen Rückgang der privaten Konsumlage, welcher sich negativ auf unseren Ertrag auswirken könnte. Finanzwirtschaftliche Risiken Als größte Finanzwirtschaftliche Risiken sehen wir erhöhte Rohstoff- und Energiepreise im Falle einer Eskalation der beiden Konflikte in Nah-Ost und der Ukraine. Weiterhin sehen wir ein Risiko in der Entwicklung des Bundeshaushalts bzgl. des Klima- und Transformationsfond und die damit verbundenen Fördermittel, da das Energie- und Umweltmanagement und die damit verbundenen Investitionen ein wesentlicher Faktor sind in unseren Planungen. Diesen Risiken begegnen wir mit einem aktiven Einkaufsmanagement und einer erweiterten Personenkapazität im Einkauf, sowie einer Überwachung der Auftragslage in sehr kurzen Zeitzyklen. Im Energiebereich arbeiten wir mit einer flexiblen langfristigen Planung, die wir in verschieden großen Investitionspaketen flexibel umsetzen können und an die wirtschaftliche Lage anpassen können, um Risiken zu minimieren. Positiv zu bewerten ist die dokumentierte wirtschaftlich stabile Lage des Unternehmens zum Abschluss des Geschäftsjahres zum 30.09.2023, die auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs anhält. Durch unsere Berichterstattungs- und Planungssysteme sind wir in der Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Die Rau GmbH ist durch ihre hohe Flexibilität und ihre solide Finanz- und Vermögenslage in der Lage, schwierigen Rahmenbedingungen über einen gewissen Zeitraum trotzen zu können. Die weitgehende Eigenfinanzierung des laufenden Geschäftes, eine solide Eigenkapitalquote und unsere konservative Bilanzierungspolitik minimieren Finanz- und Liquiditätsrisiken. Liquiditätsrisiken sehen wir auf absehbare Zukunft aufgrund unserer Vermögens- und Kapitalstruktur nicht. Risiken im Personalbereich Die Mitarbeiter und deren Kompetenz, Engagement und Motivation sind das Fundament für den Erfolg der Rau GmbH. Der Verlust von Mitarbeitern in strategisch wichtigen Positionen stellt ein Risiko dar. Diesem Risiko begegnen wir, sofern strukturell machbar, indem wir Schlüsselpositionen doppelt besetzen und ein umfangreiches Mitarbeiter-Bindungs-Programm initiiert wurde. In diesem Programm werden den Mitarbeitern zusätzlich zur leistungsfördernden Vergütung verschiedene Zusatzleistungen angeboten. Weiterhin werden regelmäßig Mitarbeitergespräche durchgeführt, um den Grad der Mitarbeiterzufriedenheit zu erfahren. Unsere niedrige Fluktuationsrate bestätigt uns die Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Weiterhin setzen wir im ganzen Unternehmen und verstärkt im Führungskräftebereich auf Schulungen zur persönlichen Entwicklung unseren. 2. Chancenbericht Chancen sehen wir in der Gewinnung neuer Kunden sowie in der Ausweitung der Beziehungen zu bestehenden Kunden. Produktseitig sehen wir vor allem im Bereich der ergonomischen Arbeitsmöbel ein großes Zukunftspotenzial. Das vielfältige Produktangebot gepaart mit der Funktionalität der Produkte bildet auch künftig ein Chancenpotenzial. Unsere schnelle und flexible Lieferfähigkeit sorgt für zusätzliche Chancen am Markt. Insbesondere die zunehmende Ausrichtung des Unternehmens auf digitale Prozesse, sowie die Unterstützung von digitalen Geschäftsabläufen mit Kunden, wird die Gesellschaft in die Lage versetzen, schneller auf Kundenbedürfnisse einzugehen und wirtschaftliche Vorteile zu generieren. 3. Gesamtaussage Aufgrund der Gesamtentwicklung der zurückliegenden Geschäftsjahre und den bereits bewältigten Herausforderungen in den letzten drei Geschäftsjahren, sieht die Geschäftsleitung in den vorhandenen Risiken derzeit keine substanzielle Gefährdung des Unternehmens. Zweifelsohne werden die aktuellen Rahmenbedingungen und die Weltwirtschaftslage, auch die Umsatz- und Ergebnislage der Gesellschaft beeinflussen. Ein weiterhin verantwortungsbewusstes Krisenmanagement und eine konsequente Nutzung der Chancen bei sich erholendem Markt, begründen aus Sicht der Geschäftsleitung jedoch eine mittel- und langfristig positive Prognose. Aufgrund der derzeitigen Umsatz- und Auftragsentwicklung, zum Zeitpunkt des Berichts, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/24 eine tendenziell ähnliche Ergebnis- und Beschäftigungslage im Vergleich zu 2023/2024. Die solide Finanz- und Vermögenssituation der Gesellschaft wird durch die erwartete stabile Ergebnisentwicklung voraussichtlich weiter gefestigt. E. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile), Rückdeckungsguthaben, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Es bestehen keine Währungsrisiken. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Gegen Ausfallrisiken bei den Forderungen sichern wir uns durch die gezielte Überwachung der Zahlungseingänge durch die Finanzbuchhaltung bei jedem bedeutenden Einzelkunden ab. Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Folgeaktivitäten vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Soweit Skontierungsmöglichkeiten bestehen, werden diese konsequent genutzt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Zur Absicherung von Fristenkongruenzen in der Bilanzstruktur dient ein in Vorjahren aufgenommenes Darlehen mit einer Laufzeit und festen Zins- und Tilgungskonditionen bis 2028. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Balingen, den 02. Januar 2024 Bernd Rau BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der Jahresabschluss der Rau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Rau GmbH hat ihren Sitz in Balingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Register-Nr. 410563). II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Die auf den vorgehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die beweglichen Sachanlagen werden ab dem Geschäftsjahr 2011 grundsätzlich entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen betreffen Genossenschaftsanteile. Sie sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe sowie die Waren mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag angesetzt. Der Ansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital wurde nicht aktiviert. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Gängigkeitsabschläge auf Vorräte werden pauschaliert im Rahmen der Reichweitenermittlung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Die liquiden Mittel und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert angesetzt. Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 20018G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % und Rentensteigerungen von jährlich 0 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,81 % (Vorjahr: 1,78 %). Bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre wäre ein Zinssatz von 1,66 % (Vorjahr: 1,40 %) zu Grunde zu legen gewesen. Erfolgsauswirkungen in Folge von Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Haftungsverhältnisse berücksichtigen die Verbindlichkeiten aus der Übertragung und Begebung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Haftungsverhältnisse sind mit dem Betrag vermerkt, mit dem die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag haftet. Bestehende Rückgriffsforderungen werden nicht abgezogen. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEuro 20 (Vorjahr: TEuro 89) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenständen haben alle eine eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Der Bilanzgewinn enthält den Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 2.166 (Vorjahr: TEuro 2.024) abzüglich erfolgter Vorabausschüttung mit TEuro 750 (Vorjahr: TEuro 275). Hierin sind enthalten ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von TEuro 15 (Vorjahr: TEuro 39) und gemäß 268 Abs. 8 Satz 3 HGB von TEuro 31 (Vorjahr: TEuro 24). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zzgl. Überschussguthaben. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen betragen zum Bilanzstichtag TEuro 195 (Vorjahr: TEuro 187). In Höhe der Differenz von TEuro 31 (Vorjahr: TEuro 24) besteht gem. § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB eine Ausschüttungssperre. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrags der Pensionsrückstellungen erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 10 Geschäftsjahre. Würde die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 7 Geschäftsjahre erfolgen, würde sich der Bilanzansatz um TEuro 15 (Vorjahr: TEuro 39) erhöhen. Dieser Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEuro 18 und die Zinserträge der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEuro 15 wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB innerhalb der Zinsaufwendungen saldiert. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt TEuro 2.035 (Vorjahr: TEuro 1.772). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren beträgt TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 208). Es bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen übliche Eigentumsvorbehalte. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat Sicherheiten im Wege von Forderungsabtretungen für Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens gegenüber Kreditinstituten gestellt, die zum 30.09.2023 mit TEuro 586 (Vorjahr: TEuro 662) valutierten. Diese Verpflichtung ist nicht zu passivieren. Das verbundene Unternehmen hat bisher alle Raten fristgerecht an das Kreditinstitut zurückbezahlt und ist aufgrund der laufenden Pachtzahlungen hierzu in der Lage, so dass davon auszugehen ist, dass es diese Verpflichtung weiterhin erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme ist demzufolge nicht zu rechnen. Angaben zu außerbilanziellen Geschäften Für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsam sind folgende finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB):
Hiervon bestehen TEuro 3.102 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft pachtet das unbewegliche Anlagevermögen von einem Schwesterunternehmen. Zweck des Geschäfts ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Das Risiko aus diesen Geschäften besteht darin, dass die Pachtverträge nach Ablauf der Pachtzeiten (2020 bzw. 2030) jährlich kündbar sind bzw. sich jährlich verlängern. Im Falle einer Kündigung durch das pachtende Unternehmen würde die Produktionsgrundlage entfallen bzw. müsste ein neuer Standort gesucht werden. Aufgrund der gleichgerichteten Interessen kann dieses Risiko jedoch ausgeschlossen werden. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft hat als Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen (§285 Nr. 3a HGB):
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen das Ergebnis des laufenden Jahres sowie die Steuernachzahlungen- und Erstattungen aufgrund der die Jahre 2017 bis 2021 umfassenden Betriebsprüfung. IV. Sonstige Pflichtangaben Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft: Bernd Rau, Industriemeister, Albstadt Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2022/2023 verteilten sich die Arbeitnehmer auf folgende Gruppen:
Angabe Gesamtbezüge der Organmitglieder Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Unterschrift der Geschäftsleitung
Balingen, 02. Januar 2024 Bernd Rau sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 326 f. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rau GmbH, Balingen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Rau GmbH, Balingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 2. Januar 2024 BW
PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Dr. Julian Bauer, Wirtschaftsprüfer i.V. Hagen Keifert, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen