DSA Daten- und Systemtechnik GmbH

Pascalstraße 28, 52076 Aachen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 11960
Vorher
DSA-AC GmbH
Eingetragen
28.5.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Hardware und Software bzw. kombinierten Systemen daraus sowie der Betrieb von Software- und Systemlösungen, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und die Erbringung von technischen Dienstleistungen und Beratungsleistungen für gewerbliche und industrielle Zwecke sowie für juristische Personen des öffentlichen Rechts. Die Gesellschaft darf alle den Gesellschaftszweck fördernden und im Zusammenhang damit stehenden Geschäfte tätigen, insbesondere andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sich an solchen beteiligen, ihre Geschäfte führen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Tobias Dr. Katz
seit 2.1.2024
Prokura
Karin Beate Spalek
seit 2.1.2024
Prokura
Thomas Dr. Huth
seit 22.2.2021
Geschäftsführer
Achim Büdenbender
seit 17.6.2014
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Eckhard Schulz
Aachen
1.125.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DSA Daten- und Systemtechnik GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT über das Geschäftsjahr 2023

der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH Pascalstraße 28 52076 Aachen

INHALTSVERZEICHNIS

1. Allgemeine Informationen

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Forschung und Entwicklung

1.3 Steuerungsindikatoren

1.4 Zweigniederlassungen

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

2.2 Umsatz-, Auftrags- und Gewinnentwicklung

2.3 Investitionen

2.4 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

2.5 Personal- und Sozialbereich

3. Darstellung der Lage

3.1 Vermögenslage

3.2 Finanzlage

3.3 Ertragslage

3.4 Lage der Tochtergesellschaften

4. Hinweise auf Risiken und Chancen

5. Ausblick/Prognose

1. Allgemeine Informationen

1.1 Geschäftsmodell

Die allgemeine Geschäftstätigkeit der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH umfasst die Herstellung von Steuer- und Rechnersystemen, einschließlich der Erstellung von Software für die elektronische Datenverarbeitung' Steuer- und Regelungstechnik:

1. Kundenspezifische Lösungen, auf deren Grundlage Kraftfahrzeugelektrik/-elektronik geprüft, diagnostiziert und kundenspezifisch programmiert wird

2. Mess- und Prüfgeräte für die Automobilindustrie

3. Kommunikationsgeräte für Fahrzeugelektronik

4. Prüf-, Diagnose- und Programmierlösungen für Kraftfahrzeugelektronik

5. Telematik Lösungen

6. Fuhrparkdispositionssysteme

7. Laborprüfsysteme

8. Logistik- und Lagerinformationssysteme

9. Dosiersteuerungen zur Herstellung von Beton

10. Big Data Analytics Lösungen

Hierbei liegt der Schwerpunkt derzeit auf den Kommunikationslösungen für Fahrzeugelektrik/-elektronik.

Die DSA beliefert neben dem inländischen den europäischen, asiatischen und amerikanischen Markt. Die DSA entwickelt und liefert die vorgenannten Produktionslösungen, während die Tochtergesellschaften neben lokaler Dienstleistung auch größenabhängig eigene Kundenprojekte abwickeln.

1.2 Forschung und Entwicklung

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wurden die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Berichtsjahr weitergeführt und ausgebaut. Im Wesentlichen orientierten sich die Entwicklungstätigkeiten an der Weiterentwicklung der von den Kunden beauftragten Systemlösungen.

Von den insgesamt angefallenen Personalaufwendungen entfällt ein Anteil von ca. 55,5 % auf die Sparte Entwicklung, insbesondere für Prüf-, Diagnose- und Programmierlösungen. Hier ist insbesondere auch der Einsatz von hochqualifiziertem Personal notwendig. Entsprechend schlägt sich der hohe Aufwand auch im wirtschaftlichen Ergebnis nieder. Die übrigen Personalaufwendungen verteilen sich auf die Bereiche Verwaltung, Produktion und Vertrieb.

1.3 Steuerungsindikatoren

Die für die Steuerung der Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Ergebnis der Gesellschaft.

1.4 Zweigniederlassungen

Im Berichtsjahr wurde eine Zweigniederlassung an folgendem Standort unterhalten:

DSA Daten- und Systemtechnik GmbH, Zweigniederlassung Koblenz, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 27, 56073 Koblenz.

Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb der Big Data Analytics Lösungen.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Automobilindustrie zählt zu den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. Mit ihren hohen Anforderungen an Fertigungstechnologie sowie technischen Standard und Qualität der Vorleistungen forciert die Automobilindustrie die Innovationstätigkeit und den technischen Fortschritt auch in zahlreichen anderen Branchen. Dies geschieht zum einen durch die Vernetzung mit anderen Industrie- und Dienstleistungszweigen als auch durch die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

Nach den statistischen Angaben des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie VDA konnte der Weltmarkt für PKW im Jahr 2023 Zuwächse verzeichnen, die Neuzulassungen an PKW sind um 10 Prozent gewachsen und erreichten ein Volumen von 75,7 Mio. Fahrzeugen.

Die Inlandsproduktion konnte im Jahr 2023 wieder erhöht werden, die Produktion stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 %. Die Störungen der Lieferketten verloren an Bedeutung.

Die Zahl der exportierten Fahrzeuge stieg im Vergleich zu 2022 weltweit um 17 %, europaweit um 23 %. Kraftwagen und -teile waren daher Deutschlands wichtigste Exportgüter.

Die Auslandsproduktion deutscher Hersteller konnte im Jahr 2023 weiter gesteigert werden, der Zuwachs betrug 4 %. Trotz der Tendenz zur Produktion vor Ort war im Jahr 2023 der Export deutlich stärker.

Der Wachstumstrend auf den Auslandsmärkten konnte wiederum fortgesetzt werden.

Der gesamteuropäische Markt hat in Bezug auf die Gesamtproduktion insgesamt ein Wachstum von 12 % zu verzeichnen.

In Südamerika konnte im Jahr 2023 Mexico den höchsten Zuwachs mit 14 % erreichen.

Auch der Markt in den USA konnte das Ergebnis im Bereich Personenkraftwagen im Jahr 2023 um 5 % steigern.

Der asiatische Markt verzeichnete ebenso eine Steigerung von 5 %, hier ist der chinesische Markt nach wie vor der größte Einzelmarkt mit einem Wachstum von 10 %.

Die Wettbewerbsposition der deutschen Automobilindustrie im Jahr 2023 war stabil. Die Automobilbranche kann weiterhin als innovationsstärkste Branche in Deutschland bezeichnet werden.

Auch auf dem Arbeitsmarkt sind die deutschen Automobilhersteller ein wichtiger Partner, im Jahr 2023 stiegen die Beschäftigungszahlen leicht, insgesamt wurden wieder 1 % mehr Beschäftigte als im Vorjahr gezählt.

Angesichts der Folgen des Krieges Russlands in der Ukraine hat sich die Stimmung in der Wirtschaft der EU verschlechtert.

Das Wachstum im Jahr 2023 ist dennoch besser ausgefallen als zuvor prognostiziert. Der Konjunkturrückgang konnte abgewendet werden, wodurch die jährliche Wachstumsrate für 2023 nun sowohl in der EU als auch im Euroraum auf 0,5 Prozent festgestellt wurde.

Der deutsche Automobilmarkt befindet sich mit 2,8 Mio. neuzugelassenen PKW leicht über dem Vorjahresniveau aber damit weiterhin unter Vorkrisenniveau. Laut Statistischem Bundesamt erhöhte sich der Verbraucherpreis um einen historisch hohen Wert und damit um 5,9 Prozent. Die Automobilbranche unterliegt zudem weiterhin dem technologischen Wandel. Der Trend hin zu Elektromobilität setzte sich 2023 fort.

Die Branchenentwicklung hatte insoweit einen günstigen Einfluss auf das Geschäftsjahr, weil auf der Grundlage der weiterhin hohen Nachfrage nach Kraftfahrzeugen das Investitionsverhalten der Hersteller auch im Bereich der Zulieferer und hiermit auch für Lösungen von DSA und damit der kundenspezifischen Projekte der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH unverändert hoch war.

2.2 Umsatz-, Auftrags- und Gewinnentwicklung

Die Gesamtleistung des operativen Geschäfts (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 16.125.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von 70,1 Mio. € (VJ 56,5 Mio. €) erzielt werden. Dies entspricht einer Veränderung von ca. 24,2 %. Die Umsatzerlöse liegen damit auf dem Prognosewert des Vorjahres. Dabei erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen von T€ 8.300 auf T€ 10.295. Ferner ist eine Erhöhung des Bestands um T€ 2.093 zu verzeichnen.

Die Umsatzsteigerung resultiert weiterhin einerseits im Wesentlichen aus den immer noch anhaltenden Nachholeffekten von in der Corona-Pandemie zurückgestellten Investitionen unserer Kunden in DSA-Lösungen. Andererseits durchläuft die Verkehrs- und Mobilitätsbranche einen umfassenden Wandel, der von Nachhaltigkeit, Software und neuen Antriebstechnologien beeinflusst wird.

Das Jahresergebnis verbesserte sich erheblich. Im Vorjahr lag das Ergebnis aufgrund von Abschreibungen i.H.v. T€ 7.835 auf Finanzanlagen im negativen Bereich. Der Materialeinsatz erhöhte sich auch im Geschäftsjahr 2023 aufgrund höherer Bezugspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, was zu einer Erhöhung der Materialaufwandsquote führte.

Das Jahresergebnis erhöhte sich deshalb im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.339 und beträgt T€ 2.261. Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis wurde somit um rund T€ 740 unterschritten.

Der im Vorjahr ausgewiesene Bestand an unfertigen Leistungen wurde im Berichtsjahr fast vollständig abgewickelt.

Das Produktions- und Absatzprogramm wurde beibehalten und die vorhandenen Produkte weiterentwickelt und qualitätsmäßig verbessert. Die Investitionen in neue Produkte wurden vorangetrieben.

Die Auftragseingänge entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr zufriedenstellend. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Auftragseingang um 18 % von M€ 72,3 auf M€ 83,5 gesteigert werden. Die Lage der Gesellschaft war ebenfalls zufriedenstellend.

2.3 Investitionen

Größere Investitionen wurden im Bereich des abnutzbaren Anlagevermögens im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt getätigt. Neben den Anlagenzugängen im Rahmen der üblichen Erneuerung und Wiederbeschaffung der Geschäftsausstattung i.H.v. T€ 238 wurden Investitionen in den Fuhrpark i.H.v. T€ 468 vorgenommen.

Die Abschreibungen des Jahres 2023 auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen T€ 486(VJ T€ 454).

2.4 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag nicht.

Leasingverpflichtungen bestehen nicht, Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt.

Aus den geschlossenen Mietverträgen bestehen langfristige Verpflichtungen (größer fünf Jahre) in Höhe von T€ 1.773.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Investition in Immobilien über ca. M€ 4 geplant.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Die Produktionskapazitäten waren ausgelastet. Der Personalbestand hat sich im Berichtsjahr zum Jahresende erhöht. Der Anteil an Fremdleistungen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.157.

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 320 Mitarbeiter zu unserem Unternehmen. Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 vier Geschäftsführer.

Von den zurzeit beschäftigten Arbeitnehmern verfügen wie in den Vorjahren die Mehrheit über eine Hochschul- bzw. Fachhochschulausbildung.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

3. Darstellung der Lage

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.535 erhöht, die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 46,25 % auf 44,71 % verringert.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rd. 22,7 % (VJ 22,2 %). Grund für den Anstieg ist im Wesentlichen eine Erhöhung der Ausleihungen an eine Tochtergesellschaft.

Das Umlaufvermögen hat sich um T€ 5.275 auf T€ 61.200 erhöht. Grund für den Anstieg sind im Wesentlichen die Erhöhung der Vorräte, Warenbestand und unfertige Leistung, sowie der stichtagsbezogene Anstieg der Guthaben bei Kreditinstituten. Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände i.W. durch die Auflösung von Darlehen gegen Mitarbeiter und frühere Mitarbeiter i.H.v. T€ 354 vermindert.

Die Verbindlichkeiten haben sich absolut um T€ 510 verringert. Dabei erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verminderten sich.

Der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen ist stichtagsbedingt. Gegenläufig haben sich stichtagsbedingt die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen vermindert. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund höherer Provisionsverpflichtungen gestiegen.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Zusätzlich wurden projektbezogene Sonderaufwendungen durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Zu jedem Zeitpunkt des Berichtsjahres war ausreichende Liquidität vorhanden.

Im Geschäftsjahr betrug der Cash-Flow T€ 2.356. Der positive Cash-Flow resultiert im Wesentlichen aus dem Cash-Flow aus erhaltenen Erträgen aus Beteiligungen und aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr.

3.3 Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einen Gewinn erwirtschaftet und sich somit aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend entwickelt. Zwar erhöhten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr, gleichzeitig sind aber auch die Gesamtkosten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die notwendigen Abwertungen von Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben das Ergebnis vermindert. Die Beteiligungserträge sind gegenüber dem Vorjahr gesunken, haben das Ergebnis dennoch positiv beeinflusst.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.511 und beträgt T€ 670.

Insbesondere im Bereich der Betriebsaufwendungen haben sich Abweichungen zum Vorjahr im Bereich des Materialaufwandes und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben.

Der Materialeinsatz erhöhte sich um T€ 8.083, ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die bezogenen Leistungen in Form von Personaldienstleistungserbringung durch Konzerntöchter sowie die mengenmäßig höheren Bezüge von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und bezogenen Waren.

Die Materialaufwandsquote (Relation zum Umsatz) erhöhte sich auf 43,5 % (Vj. 39,7 %).

Im Bereich der Personalkosten haben sich die Aufwendungen um die üblichen Gehaltssteigerungen und die Kosten für Neueinstellungen erhöht.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus einer vorgenommenen Abwertung von Forderungen gegen ein verbundenes Unternehmen in Höhe von T€ 4.010.

Im Bereich der Vertriebsaufwendungen haben sich erneut durch verstärkte Reisetätigkeiten Kostensteigerungen im Bereich Reise- und Messekosten ergeben, die die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöht haben.

Die in den Vertriebsaufwendungen enthaltenen notwendigen Verkaufsprovisionen verminderten sich im Berichtszeitraum um T€ 1.287.

Die Gesamtaufwandsquote erhöhte sich insgesamt von 102,2 % auf 102,8 %.

Der Personalaufwand des Jahres 2023 betrug T€ 25.258. Unter Berücksichtigung der Personalfluktuation und der ergebnisabhängigen Vergütungsbestandteile sowie der üblichen Gehaltsveränderungen sank die Personalaufwandsquote aufgrund des starken Umsatzanstieges (Relation zum Umsatz) von 40,1 % auf 36,0 %. Die Erhaltung des Personalbestandes ist im Hinblick auf die Entwicklungsleistungen und den Fachkräftemangel notwendig.

Hinsichtlich der Umsatzentwicklung konnte die Prognose des Vorjahres erfüllt werden. Der Umsatz des Jahres 2023 überschreitet den Vorjahreswert um ca. 24,2 %. Das inländische Geschäft stieg um M€ 6,3 an. Auf dem europäischen Markt sanken die Umsätze um M€ 1,4. Im asiatischen Markt stieg der Umsatz um M€ 6,3 und im amerikanischen Markt um M€ 2,4.

Die Ertragslage wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen von Ausschüttungen der Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 3.686 positiv beeinflusst.

3.4 Lage der Tochtergesellschaften

Der Schwerpunkt der Tochtergesellschaft in den USA liegt weiterhin auf dem Vertrieb von DSA-Produkten sowie der Bereitstellung der zugehörigen Dienstleistungen für die Kunden der Automobilindustrie. Die Verbesserung des Ergebnisses aufgrund der strategischen Ausrichtung konnte für 2023 fortgesetzt werden, so dass das Geschäftsjahr mit einem Gewinn abgeschlossen wurde.

Die wirtschaftliche Lage des Tochterunternehmens in China ist weiterhin positiv, obwohl sich das Ergebnis gegenüber Vorjahr aufgrund erheblich gestiegener Material- und Personalkosten um ca. 46 % verminderte.

Die Tätigkeit der Tochtergesellschaft in Italien entwickelte sich weiterhin zufriedenstellend, die Gesellschaft hat ein positives Ergebnis erzielt. Die Tochtergesellschaft in Brasilien erzielte im Jahr 2023 ebenfalls ein positives Ergebnis, auch für die Folgejahre wird mit positiven Ergebnissen gerechnet.

Die positiven Entwicklungen in den USA, China und Italien wirkten sich unmittelbar auf das Kerngeschäft der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH aus.

Die Tochtergesellschaft DSA Invest GmbH schloss im Berichtsjahr mit einem Gewinn von T€ 72 ab.

Die südafrikanische Beteiligung konnte für das Wirtschaftsjahr ein positives Ergebnis ausweisen, das im Vergleich zum Vorjahr um ca. 181 % höher ausfiel. Die mexikanische Beteiligung hat das Berichtsjahr mit einem Verlust abgeschlossen.

4. Hinweise auf Risiken und Chancen

Das bereits seit einigen Jahren implementierte Risikomanagementsystem wird in die betrieblichen Prozesse eingebunden und weiterentwickelt.

Ziel dieses Risikomanagementsystems ist es, relevante Entwicklungen und damit verbundene Risiken im Umfeld des Unternehmens frühzeitig genug zu identifizieren, um ausreichende Maßnahmen zur Risikobewältigung ergreifen zu können. Darüber hinaus ist das Ziel, das Geschäftsmodell fortlaufend zu beleuchten und zu ergänzen, um mit den DSA-Lösungen am Markt zu bestehen. Daneben werden im Rahmen des Risikomanagements Finanzierungsrisiken abgedeckt.

In einem monatlichen und quartalsmäßigen Reporting werden die im Risikomanagementprozess geforderten Prozessschritte analysiert und weitere Aktivitäten zur Risikobewältigung angegangen.

Abgesehen von allgemeinen Risiken, die eine Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit sich bringen würde, wurden keine wesentlichen Risiken festgestellt, insbesondere keine, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Zu den bestehenden Risiken gehören die Rückgänge bei den Absatzzahlen in der Automobilindustrie allgemein und insbesondere bei den langjährig etablierten Herstellern.

Produktrisiken sind dahingehend minimiert, weil die bisher bestehenden Produkte im bekannten Marktumfeld weiterentwickelt wurden. Die Zunahme der alternativen Antriebssysteme wie die Elektromobilität stellt kein Risiko dar, da auch für die Produktion dieser Fahrzeuge die DSA-Lösungen zum Einsatz kommen. Kundenseitige Bestrebungen, Software selbst zu entwickeln und zu integrieren, haben zur erhöhten Nachfrage nach DSA-Knowhow geführt.

Als ein weltweit tätiger Dienstleister für die Fahrzeugkommunikation steht die DSA vor Chancen und Risiken aufgrund der erwarteten volkswirtschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Ländern sowie technologischer Veränderungen. Die Absatzmärkte der Originalausrüstungshersteller schrumpfen in Folge der sinkenden Neuzulassungen von Automobilen, davon ist auch das Neugeschäft von Lösungen für Fahrzeugkommunikation betroffen. Die Wirtschaft in Deutschland könnte zudem durch mangelnde Fachkräfte, eine schlechte digitale Infrastruktur und durch verlangsamte Vorgänge, begründet durch die bestehende Bürokratie in Deutschland, benachteiligt werden. Durch die weltweite Tätigkeit unterliegt die Gesellschaft verschiedenen steuerlichen Jurisdiktionen und somit auch den hieraus resultierenden immanenten Risiken im In- und Ausland.

Die neuen Hard- und Softwarelösungen für den Entwicklungs- und Servicebereich werden vom Markt weiterhin gut angenommen. Die bestehenden Produkte sind zuverlässig in der Anwendung, so dass sich weiterhin Möglichkeiten für Kundenzuwächse ergeben.

Die erwartete Normalisierung der Lieferketten in der Halbleiterindustrie hat sich eingestellt. Die Kosten haben sich inzwischen stabilisiert. Wir gehen auch für 2025 von einer normalen und stabilen Beschaffungslage aus.

5. Ausblick/Prognose

Der Hauptabsatzmarkt für DSA-Systemlösungen ist unverändert die internationale Automobilindustrie. Die regionalen Schwerpunkte liegen auf der Automobilindustrie in Europa und in China. Hier konnte das Niveau erneut gesteigert werden. Die Marktzuwächse in Nord- und Südamerika entwickeln sich weiterhin positiv.

Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2024 hat sich unterhalb der Erwartungen entwickelt und sank um ca. 5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahres bei einem Gewinn von M€ 2,5.

 

Aachen, 29. November 2024

DSA Daten- und Systemtechnik GmbH

gez. Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DSA DATEN- UND SYSTEMTECHNIK GMBH, AACHEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 18.084.418,03 15.974.799,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 146.965,75 156.136,75
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.965,75 156.136,75
II. Sachanlagen 1.658.166,79 1.169.377,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 419.710,60 447.940,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 324.501,00 343.873,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.575,20 354.874,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 139.379,99 22.689,07
III. Finanzanlagen 16.279.285,49 14.649.285,49
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.120.838,40 4.120.838,40
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.864.332,09 10.234.332,09
3. Beteiligungen 294.115,00 294.115,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 61.200.174,23 55.925.151,98
I. Vorräte 16.304.345,79 13.128.039,29
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.353.236,36 6.296.894,49
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.572.274,46 6.331.065,41
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 351.949,47 500.079,39
4. Geleistete Anzahlungen 26.885,50 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 27.947.759,94 28.204.875,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.072.278,86 10.798.398,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.974.517,43 14.063.330,01
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.846,72 14.842,30
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.894.116,93 3.328.303,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.948.068,50 14.592.237,50
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 267.338,03 116.845,77
79.551.930,29 72.016.797,38

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 35.568.263,13 33.307.655,60
I. Gezeichnetes Kapital 1.125.000,00 1.125.000,00
II. Bilanzgewinn 34.443.263,13 32.182.655,60
1. Gewinnvortrag 32.182.655,60 37.261.367,28
2. Jahresüberschuss (i. V. Jahresfehlbetrag) 2.260.607,53 -5.078.711,68
B. RÜCKSTELLUNGEN 18.568.481,54 13.274.883,62
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 326.789,00 344.802,00
2. Steuerrückstellungen 2.826.363,31 1.219.521,00
3. Sonstige Rückstellungen 15.415.329,23 11.710.560,62
C. VERBINDLICHKEITEN 24.374.183,72 24.884.379,28
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.295.126,88 8.300.023,25
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.894.675,53 2.880.016,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.191.894,42 6.272.594,98
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 352.129,88 91.834,90
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.521.874,98 5.521.874,98
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.118.482,03 1.818.034,18
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.041.001,90 549.878,88
79.551.930,29 72.016.797,38

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 70.136.422,79 56.480.044,33
2. Erhöhung (i. V. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.093.079,13 -375.924,25
3. Sonstige betriebliche Erträge 488.513,38 779.852,17
4. Materialaufwand 30.523.528,06 22.440.497,55
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.927.689,71 13.515.104,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.595.838,35 8.925.393,32
5. Personalaufwand 25.258.407,36 22.638.534,09
a) Löhne und Gehälter 21.659.014,53 19.557.073,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.599.392,83 3.081.460,56
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 485.548,71 453.816,50
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.780.211,44 12.192.496,58
8. Erträge aus Beteiligungen 3.685.843,31 4.489.282,95
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 194.559,53 341.156,90
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 7.835.157,75
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 251.977,18 6.030,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.020.320,17 1.208.814,97
13. Ergebnis nach Steuern 2.278.425,22 -5.060.935,34
14. Sonstige Steuern 17.817,69 17.776,34
15. Jahresüberschuss (i. V. Jahresfehlbetrag) 2.260.607,53 -5.078.711,68

ANHANG zum 31. Dezember 2023

der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH Pascalstraße 28 52076 Aachen

1. Darstellungsform

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

2. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Die Abschreibungen der Neuzugänge erfolgen ausschließlich linear. Sonderabschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten 250 € aber nicht 1.000 € übersteigen, werden als Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Fremdwährungsumrechnungen wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind durch körperliche Bestandsaufnahme mengenmäßig ermittelt und nach dem Niederstwertprinzip bewertet worden.

Die nicht fertigen Leistungen wurden durch die projektbezogene Erfassung der bis zum Stichtag geleisteten Arbeitsstunden sowie anteiliger Materialkosten auf Basis der Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertungsverfahren haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten bilanziert. Sofern Einzelrisiken bei den Forderungen vorliegen, werden diese durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Für die Ermittlung wird ein Steuersatz von rund 32 % herangezogen. Für einen Überhang aktiver latenter Steuern wurde vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck durchgeführt.

Dabei wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Anwartschaftsbarwertverfahren

Rechnungszinsfuß von 1,82 % p.a. für eine Laufzeit von 15 Jahren

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1.893 €

Ertragszins, Rententrend und Gehaltstrend von 0 %

Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages alle erkennbaren Risiken angemessen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von 0,00 € (VJ 12.005,42 €) (Sicherheitsleistungen) enthalten.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 14.746.870,21 € (VJ 14.055.289,38 €) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden im Berichtsjahr nicht.

Im Posten "sonstige Vermögensgegenstände" sind im Berichtsjahr keine größeren Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen und zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Ertrag erfasst werden.

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf

Personalaufwand ca. 1.199 T€
Nacharbeiten, Fremdleistungen und Gewährleistung ca. 1.774 T€
Offene Provisionen ca. 10.770 T€

Die übrigen sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf sonstige ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeitenspiegel

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 € 0,00 € 0,00 €
(0,00 €) (0,00 €) (0,00 €)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.295.126,88 € 0,00 € 0,00 €
(8.300.023,25 €) (0,00 €) (0,00 €)
Verbindlichkeiten LuL 2.894.675,53 € 0,00 € 0,00 €
(2.880.016,99 €) (0,00 €) (0,00 €)
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unt. 2.191.894,42 € 0,00 € 0,00 €
(6.272.594,98 €) (0,00 €) (0,00 €)
Verbindlichkeiten gegenüber Unt. mit Beteiligungsverhältnis 352.129,88 € 0,00 € 0,00 €
(91.834,90 €) (0,00 €) (0,00 €)
Verbindlichkeiten Gesellschafter 5.521.874,98 € 0,00 € 0,00 €
(5.521.874,98 €) (0,00 €) (0,00 €)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.118.482,03 € 0,00 € 0,00 €
(1.818.034,18 €) (0,00 €) (0,00 €)
24.374.183,72 € 0,00 € 0,00 €
(24.884,379,28 €) (0,00 €) (0,00 €)

Vorjahreszahlen in Klammern

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 €.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 2.191.894,42 € (VJ 5.901.749,37 €) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen 352.129,88 € (VJ 91.834,90 €) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.175.138,95 € (VJ 1.546.142,87 €) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 313.224,58 € (VJ 207.187,22 €).

Umsatzerlöse

Die Umsätze des Jahres 2023 verteilen sich wie folgt:

Afrika 0,16 %
Asien 25,44 %
Europa 64,23 %
Amerika 10,17 %

Der Schwerpunkt der Umsatzerlöse liegt auf Kommunikationslösungen für Fahrzeugelektrik/-elektronik.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskurserträge in Höhe von 4.723,85 € (VJ 289.495,23 €) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 365.386,97 € (VJ 272.469,96 €) enthalten.

Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung entfallen 29.235,14 € (VJ 33.958,94 €) auf Aufwendungen für Altersversorgung.

Abschreibungen

Neben den planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 0 T€ (VJ 3.763 T€) und auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 0 T€ (VJ 4.072 T€) aufgrund dauerhafter Wertminderungen vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es handelt sich um

Instandhaltungsaufwendungen 901.850.48 €
Betriebsaufwendungen 1.278.742,79 €
Verwaltungsaufwendungen 1.068.899,49 €
Vertriebsaufwendungen 7.975.908,29 €
sonstige Aufwendungen 4.554.810,39 €
Gesamt 15.780.211,44 €

Die Vertriebsaufwendungen entfallen in Höhe von 6.331.542,38 € (VJ 7.618.935,47 €) auf Verkaufsprovisionen.

Bei den sonstigen Aufwendungen handelt es sich in Höhe von 4.208.000,99 € VJ 410.509,38 €) um Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen.

In den sonstigen Aufwendungen sind Einstellungen in Einzelwertberichtigungen für Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 4.010,1 T€ enthalten.

Zinserträge

Die Zinserträge in Höhe von 194.559,53 € (VJ 341.156,90 €) enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.606,59 € (VJ 300.821,02 €).

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen betragen 251.977,18 € (VJ 6.030,00 €), davon entfallen 5.841,00 € (VJ 6.030,00 €) auf die Abzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Erträge

Die Erträge aus Beteiligungen entfallen in voller Höhe auf verbundene Unternehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen wie folgt:

mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr 798.028,92 €
mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu 5 Jahren 2.310.922,32 €
mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren 1.773.317,12 €

Sonstige Pflichtangaben

Die Gesellschaft wurde am 28.05.2003 im Handelsregister Aachen unter der Nummer HRB 11960 eingetragen.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dr. Ing. Eckhard Schulz, Aachen, Ingenieur

Dr. Ing. Volker Gehring (bis zum 31. Dezember 2023), Aachen, Ingenieur

Dr. Stephanie Schäfer-Schulz, Aachen, Mathematikerin

Dr. Ing. Thomas Huth, Aachen, Ingenieur

Die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Wirtschaftsjahr 2023 unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Angestellte 259 249
Aushilfen 20 23
Gesamt 279 272

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt 76 T€ und entfällt in Höhe von 44 T€ auf Abschlussprüfungsleistungen, in Höhe von 11 T€ auf Steuerberatungsleistungen und in Höhe von 21 T€ auf sonstige Leistungen.

Ergebnisverwendung

Für das Geschäftsjahr 2023 werden keine Ausschüttungen vorgenommen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben zum Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB

Name Sitz Anteil Eigenkapital Jahresergebnis Währung Kurs zum 31.12.2023
DSA ELECTRONIC TECHNOLOGY CO., LTD Shanghai, China 100 % 55.941.094,49 15.386.867,20 RMB Yuan 7,8509
DSA System Inc. Troy, Michigan, USA 100 % 790.870,86 2.496.513,55 US $ 1,1050
DSA SYSTEM Italia SRL Turin, Italien 100 % 592.783,00 82.599,00
S4 Corporate Services PTY Ltd Abw. Wirtschaftsjahr zum 31.08.2023 Port Elizabeth, Süd-Afrika 27,1 % 106.482.333,00 53.694.766,00 Rand (ZAR) 20,3477
DSA Invest GmbH Aachen 100 % -3.352.640,47 72.486,36
DSA Sistemas SA DECV Puebla, Mexico 25 % 8.064.701,00 -421.894,00 MXN 18,7231
DSA do Brasil Ltda Sao Jose Dos Campos, Brasilien 99,99 % 7.456.311,12 6.781.235,32 BRL 5,3618
S4 international GmbH Aachen 80 % 27.043,76 -15.159,70
IGH Automation GmbH Ilmenau 100 % -678.990,26 -460.984,77

 

Aachen, 29. November 2024

DSA Daten- und Systemtechnik GmbH

Dr. E. Schulz, Geschäftsführer

Dr. St. Schäfer-Schulz, Geschäftsführerin

Dr. T. Huth, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH, Aachen

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.085.567,13 67.295,55 0,00 0,00 1.152.862,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.138.272,20 47.947,43 0,00 0,00 1.186.219,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 523.053,29 62.002,90 0,00 0,00 585.056,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.965.228,04 705.347,12 172.907,56 0,00 2.497.667,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.689,07 116.690,92 0,00 0,00 139.379,99
3.649.242,60 931.988,37 172.907,56 0,00 4.408.323,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.883.996,15 0,00 0,00 0,00 7.883.996,15
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.281.332,09 1.630.000,00 0,00 0,00 16.911.332,09
3. Beteiligungen 294.115,00 0,00 0,00 0,00 294.115,00
23.459.443,24 1.630.000,00 0,00 0,00 25.089.443,24
28.194.252,97 2.629.283,92 172.907,56 0,00 30.650.629,33
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 929.430,38 76.466,55 0,00 1.005.896,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 690.331,60 76.177,43 0,00 766.509,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 179.180,29 81.374,90 0,00 260.555,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.610.353,32 251.529,83 138.790,75 1.723.092,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.479.865,21 409.082,16 138.790,75 2.750.156,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.763.157,75 0,00 0,00 3.763.157,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.047.000,00 0,00 0,00 5.047.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.810.157,75 0,00 0,00 8.810.157,75
12.219.453,34 485.548,71 138.790,75 12.566.211,30
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.965,75 156.136,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 419.710,60 447.940,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 324.501,00 343.873,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.575,20 354.874,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 139.379,99 22.689,07
1.658.166,79 1.169.377,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.120.838,40 4.120.838,40
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.864.332,09 10.234.332,09
3. Beteiligungen 294.115,00 294.115,00
16.279.285,49 14.649.285,49
18.084.418,03 15.974.799,63

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DSA Daten- und Systemtechnik GmbH, Aachen

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSA Daten- und Systemtechnik GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 29. November 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Nikolaus Krenzel, Wirtschaftsprüfer

Stefan Römer, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung erfolgte am 29. November 2024

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