HB legal check GmbH
Selbe AdresseErbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Geyer seit 15.5.2013 | Vorstandsmitglied |
Sylvia Geyer seit 22.3.2002 | Vorstandsmitglied |
Jochen Geyer seit 22.3.2002 | Vorstandsmitglied |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAS AGLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023TAS AG, Leipzig1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell und Unternehmensleitbild Die TAS AG ist einer der größten familiengeführten Servicedienstleister für Kundendialog und bietet Kunden- und Vertriebskommunikation auf höchstem Niveau. In 1992 wurde der Geschäftsbetrieb aufgenommen. In Deutschland ist die TAS AG heute überall dort Impulsgeber, wo Bedarf an innovativen Customer-Service-Diensten und Outsourcing-Strategien besteht. Das Leistungsportfolio umfasst unter anderem den Kundenservice über sämtliche Dialogkanäle hinweg, ganzheitliche Vertriebsunterstützung, Consulting sowie praxisnahe Schulungsangebote für Kundenberater und Führungskräfte. Mit unserer Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten realisieren wir Projekte für namhafte Auftraggeber im In- und Ausland. Als Familienunternehmen liegt es uns besonders am Herzen, das persönliche und menschliche Miteinander intelligent mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten zu verbinden. Daher stehen wir als Familie Geyer jeden Tag dafür ein, für Sie ein Dienstleister zu sein, der Ihre speziellen und hohen Ansprüche an Qualität und Umsetzungsgeschwindigkeit erfüllt. Um dies jederzeit zu garantieren, befindet sich die TAS AG vollständig in Familienbesitz und ist nicht investorenfinanziert. Die TÜV-Zertifizierung DIN ISO 27001 für den höchsten internationalen Standard für IT-Sicherheit und Datenschutz sowie die TÜV-Zertifizierung DIN ISO 9001 bestätigen die außerordentlich hohen Qualitätsansprüche unseres Unternehmens zusätzlich. Ein Ziel unserer Unternehmenspolitik ist es auch, die besten Mitarbeiter zu gewinnen, sie zu fördern und langfristig an die TAS AG zu binden. Deshalb investieren wir in Gesundheitsmaßnahmen, Sport und Kulturprogramme für unsere von Vielfalt geprägte Belegschaft. Zudem entwickelt eine hauseigene Academy langfristige Lösungen, um den zukünftigen Bedarf an kompetenten Kundenberatern zu decken und die Servicequalität nachhaltig zu steigern. Wir als Familienunternehmen stehen auch für nachhaltiges Handeln und das Denken in Jahrzehnten. Deswegen spüren wir auch eine besondere Verantwortung für unsere Umwelt und unser Klima. Als ersten Schritt haben wir uns deswegen nach DIN 14001 im Bereich Umweltmanagement zertifizieren lassen. Dies ist der Anfang von vielen folgenden Maßnahmen, die unser Beitrag für eine bessere Welt auf einem gesunden Planeten sind. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Jahr 2023 aufgrund von Energiekrise, Lieferkettenproblemen, Inflation und Zinssteigerung. Das Bruttoinlandsprodukt ist gemäß Statistischem Bundesamt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Ein maßgeblicher Faktor für diese wirtschaftliche Entwicklung war der Anstieg der Verbraucherpreise. Dieser lag laut Statistischem Bundesamt in Deutschland im Jahresdurchschnitt bei 5,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die oben genannten Einflüsse in ihrer Summe, wie steigende Zinsen, hohe Inflation, Energiekrise und weggebrochene Lieferketten, wirkten sich in unterschiedlicher Form auf die einzelnen Industriesektoren und den deutschen Arbeitsmarkt aus. Im Dienstleistungssektor konnten nach vorläufigen Ergebnissen des statistischen Bundesamtes im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse real um 2 % (nominal +2,1 %) gesteigert werden. Der reale Anstieg im Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen betrug im Geschäftsjahr 2023 1,1 %. Im Jahresdurchschnitt waren laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 45,9 Mio. Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte überwiegend im Dienstleistungssektor. Ende 2023 waren gemäß Statistischem Bundesamt 2,637 Mio. Menschen in Deutschland arbeitslos. Das waren 183.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist seit 2006 - mit Ausnahme der von den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie geprägten Jahre - fast kontinuierlich gestiegen. Ende 2023 gab es laut Statistischem Bundesamt rund 46 Millionen Erwerbstätige. Neben diesem Anstieg an Erwerbstätigen rücken seit einiger Zeit der sich abzeichnende Arbeitskräftemangel und Fachkräftemangel immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Der demografische Wandel und damit das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ist eine der Ursachen für künftigen Fachkräftemangel. Hinzu kommen bereits jetzt regionale, berufs- und branchenspezifische Unterschiede, ein steigender Anteil von Erwerbstätigen in Teilzeitbeschäftigung, ein späterer Eintritt ins Erwerbsleben sowie auch eine individuelle Neubewertung von Privatleben und Arbeitsleben. Bis Mitte der 2030er Jahre wird gemäß Statistischem Bundesamt in Deutschland die Zahl der Menschen im Rentenalter (ab 67 Jahren) um ca. 4 Millionen auf mindestens 20,0 Millionen steigen. Fachkräfte im und aus dem Ausland werden für die deutsche Wirtschaft somit zum Überlebensfaktor. Aus diesem Grund beschloss der Bundesrat am 7. Juli 2023 das Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt der Servicedienstleister befindet sich weiterhin im Umbruch. Zum einen konsolidiert sich der Markt, indem große weltweite Dienstleister (weltweit: 100.000 bis 250.000 Mitarbeiter, Deutschland 5.000 bis 10.000 Mitarbeiter) fusionieren oder andere Dienstleister aufkaufen, zum anderen formt sich weiterhin eine kleine Zahl an kleineren Dienstleistern (Deutschland: 500 bis 1.000 Mitarbeiter), die sich stark auf innovative und individuelle Servicedienstleistungen für hochwertige oder komplexe Produkte spezialisiert. Diese werden auch als Kommunikations-Manufakturen bezeichnet. Auch PWC sagte der Branche insgesamt weiter überdurchschnittliches Wachstum von 8 % pro Jahr zu. Vor allem durch die zunehmende Digitalisierung und Virtualisierung von Geschäftsmodellen steigen die Kommunikationsnotwendigkeiten über nicht persönliche Kontakte weiter an. Gleichzeitig wird durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz aber auch ein Teil der entstehenden Kommunikation automatisiert und von Maschinen übernommen. Diese Entwicklung hat sich auch in 2023 weiter stark beschleunigt. Viele Branchen sind aufgrund von Preisdruck und veränderten Kundenverhalten gezwungen digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und ihre Kundenkommunikation mehr zu virtualisieren. Somit war und ist die Servicedienstleister-Branche ein Profiteur der Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Geschäftsverlauf Finanzielle Leistungsindikatoren • Umsatzerlöse • Betriebsergebnis Ertragslage Mit Mio. EUR 18,9 konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 2,1 gesteigert werden. Im Vorjahr wurde eine moderate Umsatzsteigerung prognostiziert, die damit deutlich übertroffen wurde. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund von Weiterberechnungen auf TEUR 781 gestiegen. Korrespondierend zu den Erlösen haben sich die Materialaufwendungen erhöht. Aufgrund deutlich gestiegener Löhne bewegen sich die Personalaufwendungen trotz gesunkener Mitarbeiterzahlen deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Das Betriebsergebnis wurde im Vergleich zum Vorjahr erheblich gesteigert und liegt mit TEUR 874 deutlich über der Vorjahresprognose. Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag sind korrespondierend zu dem Ergebnis vor Steuern. Insgesamt erwirtschaftete die TAS AG einen Jahresüberschuss von TEUR 521. Die Umsatzrentabilität beträgt damit 2,8 %. Finanzlage Das Unternehmen weist eine gute Finanzlage und einen stabilen Cashflow auf. Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr 2023 sehr gut. Vermögenslage Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.061 entspricht einen Anteil von 43,0 % an der Bilanzsumme und weist damit eine solide Basis auf. Investitionen Die Investitionen von TEUR 105 erfolgten im Wesentlichen in unsere technische Infrastruktur, neue Ausstattung der Räumlichkeiten und die Sicherheitseinrichtungen. Das Anlagevermögen beträgt TEUR 906. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir wieder feststellen, dass unsere Kundenbeziehungen in aller Regel langjährig und stabil sind. Dazu bedarf es gut ausgebildeter und motivierter Mitarbeiter, ein vorrangiges Ziel der Unternehmensführung. Neben laufender Schulung bieten wir unseren Mitarbeitern vielfältige betriebliche und finanzielle Anreize. Weiterhin sind wir wie in den Vorjahren bestrebt, den Bekanntheitsgrad und das Image unseres Unternehmens durch Sportförderung und Image-Werbekampagnen zu heben. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Wir glauben weiterhin mittelfristig an eine zunehmende Dynamik unserer Gesellschaft und deren Kommunikationsverhalten in den kommenden zehn Jahren. Dies erfordert anpassungsfähige Strukturen, die wir im Vergleich zum Wettbewerb der Big Player erheblich besser realisieren können. Als dynamisches Familienunternehmen haben wir uns somit entschieden, uns im Segment der Kommunikations-Manufaktur zu etablieren. Damit wollen wir einen Expertenstatus für digitalen Kundenservice in der Branche erreichen. Somit fokussieren wir uns mittel- und langfristig auf den Kundenkreis mit höchsten Ansprüchen, welcher die bestmögliche Kombination aus digitalem Service und individueller Betreuung erwartet. Diese Strategie soll langfristig die Deckungsbeiträge steigern und uns vor disruptiven Einflüssen schützen. Durch die Digitalisierung von Prozessen der Kunden der TAS AG, aber auch durch Bestrebungen der Kunden, ihr Geschäftsmodell in die digitale Welt zu überführen, ergibt sich die Chance für mehr virtuelle Kundenkommunikation. Zusätzlich wird Kundenservice ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zwischen Produkten in einer digitalen Welt sein. Somit wird die Nachfrage nach qualitätsorientierten Dienstleistern grundsätzlich steigen. Hier liegt die Chance der TAS AG von diesen Entwicklungen zu profitieren. Gleichzeitig können wir auch durch die neuen technologischen Möglichkeiten Mitarbeitende deutschlandweit im Homeoffice beschäftigen. Dies schafft zusätzliche Möglichkeiten die Aufträge unserer Kunden im gewünschten Umfang zu bearbeiten und regionale Ressourcendynamiken auszugleichen. Des Weiteren haben wir durch Partnerschaften mit europäischen Servicedienstleistern und europäischen Homeoffice-Lösungen eine weitere Skalierungsoption geschaffen, die Qualität und Preissensibilität in Zeiten der Rezession für einige Kunden in besseren Einklang bringen kann. Für das Geschäftsjahr 2024 werden moderat steigende Umsätze sowie ein leicht steigendes Betriebsergebnis erwartet. Risikobericht Im Rahmen der Zertifizierungen ISO 9001 und ISO 27001 verfolgt die TAS AG ein umfassendes Risikomanagementsystem mit hohem Reifegrad. In diesem werden alle internen und externen Risiken regelmäßig bewertet und dementsprechende Maßnahmen beschlossen. Die externen Risiken und Chancen der TAS AG bestehen im Wesentlichen in den Dimensionen Markt, Geschäftsmodell, Regulatorik, Adressenausfallrisiko und Personal. Derzeit besteht auch ein zusätzliches Risiko in der dauerhaften Abkühlung der Wirtschaft als längerfristige Folge des im Februar 2022 in der Ukraine begonnenen Krieges in Verbindung mit den damit einhergehenden Sanktionen gegenüber Russland und den steigenden Inflationsraten. Marktrisiken Der Markt der Kundenservice-Dienstleister hat sich in den vergangenen Jahren stark konsolidiert. Dadurch sind vor allem besonders große Wettbewerber entstanden, die durch bessere Fixkostenregression und strategische Kundenakquisitionen eine sehr kompetitive Preispolitik fördern. Für die TAS AG besteht das Risiko, dass Kunden den Nutzen eines mittelständischen und spezialisierten Dienstleisters, wie die TAS AG, nicht mit der Preisdifferenz gerechtfertigt sehen. Geschäftsmodellrisiken Das Geschäftsmodell eines Kundenservicedienstleisters ist bedroht durch disruptive Technologien, die Kundenserviceprozesse automatisieren und damit manuelle Dienstleistungen nicht mehr notwendig machen. Regulatorische Risiken Gesetzliche Veränderungen im Bereich Mindestlohngesetz, aber auch im Bereich UWG und DSGVO können Kostenrisiken erzeugen, die signifikanten Einfluss auf den Geschäftsbetrieb der TAS AG haben können. Adressenausfallrisiken Durch geeignete Maßnahmen wie Factoring haben wir das Risiko von Forderungsausfällen weitgehend ausgeschlossen. Personalrisiken Der derzeit angespannte Arbeitsmarkt erschwert das Finden von geeignetem Personal in der erforderlichen Größenordnung. Das Geschäftsmodell ergibt eine hohe Abhängigkeit von Personal. Daher entsteht daraus ein Risikopotenzial. Die nun ergänzenden deutschlandweite Homeoffice-Optionen mindern dieses Risiko. Des Weiteren ergibt sich durch die zunehmende Internationalisierung des Arbeitsmarktes auch neues Potenzial im europäischen Ausland. Chancen Potenziale für die TAS AG ergeben sich aus der Wettbewerberstruktur. Wir nutzen unsere Chance, uns als anpassungsfähiger digitaler Dienstleister aufzustellen und uns damit von anderen Marktteilnehmern klar zu unterscheiden. Außerdem verfolgen wir eine klare Nachhaltigkeitsstrategie, die im Wettbewerb immer wichtiger wird. Konsum-, Kommunikations-, Dienstleistungs- und Administrationsprozesse werden womöglich zunehmend auf spezialisierte Kommunikationsdienstleister verlagert, hier fühlen wir uns gut aufgestellt. Stetig steigende regulatorische Anforderungen in einigen Branchen können Markteintritte für neue Wettbewerber erschweren und somit die Position der TAS AG im Markt stärken. Digitale neue Aufgaben, wie Chat und Videoberatung, aber auch unsere neuen Räumlichkeiten bzw. Homeoffice-Möglichkeiten können positiv auf die Arbeitgeberattraktivität wirken. Dies ergibt die Chance neue Mitarbeiter für die TAS AG zu begeistern.
Leipzig, den 31. März 2024 gez. Sylvia Geyer, Vorstand gez. Jochen Geyer, Vorstand gez. Christian Geyer, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023TAS AG, LeipzigAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die TAS AG hat ihren Sitz in Leipzig und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Nummer HRB 17671 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der TAS AG, Leipzig, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. In Bezug auf die Rechnungslegung der Gesellschaft für die Berichtsperiode waren die Vorschriften für die mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB maßgebend. Die Gesellschaft macht bezüglich der Berichterstattung im Anhang von den Befreiungen des §288 HGB Gebrauch. Angaben, die nach den gesetzlichen Regelungen wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen, sind grundsätzlich im Anhang enthalten. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern werden berücksichtigt, sofern sich nach Saldierung mit aktiven latenten Steuern eine Verpflichtung ergibt. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wird verzichtet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der TAS Operations GmbH, Leipzig, die im Geschäftsjahr 2023 ein Eigenkapital von TEUR 2,0 sowie ein Jahresergebnis von TEUR 4,5 ausweist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, sofern nicht anders angegeben, innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Forderungen (TEUR 3,3) sowie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 122,2). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen in Höhe von TEUR 9,7, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Sie betreffen Ansprüche der Gesellschaft auf anzurechnende Vorsteuer. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 0,6 (Vorjahr: TEUR 2,2). Guthaben bei Kreditinstituten Zum Abschlussstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 953,9 an die Factoring-Bank verkauft und abgetreten. Der von der Factoring-Bank erhobene Sicherheits-Einbehalt der angekauften Forderungen (TEUR 190,7) ist in den Guthaben bei Kreditinstituten enthalten, welcher verfügungsbeschränkt ist. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 82.160,00. Es ist eingeteilt in 1.580 Stammaktien im Nennwert von je EUR 52,00. Es handelt sich um Namensaktien. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten Sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten sowie für Prüfungs- und Beratungskosten enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 400,5) sowie sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 0,5). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 62,5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 68,3 durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von TEUR 422,0 (Vorjahr TEUR 412,2) aus Steuern sowie in Höhe von TEUR 8,5 (Vorjahr TEUR 2,4) aus Beträgen im Rahmen der sozialen Sicherheit. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus laufenden Immobilienmietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 3.252,9 sowie aus Leasingverträgen von jährlich TEUR 213,2. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 3.466,10. Für ein verbundenes Unternehmen wurde eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 150,2 herausgelegt, mit einer Inanspruchnahme ist wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens nicht zu rechnen. Zur Absatzfinanzierung besteht eine Factoring-Vereinbarung, gemäß der eine Bank zum Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über ein insgesamt revolvierendes Nominalvolumen von TEUR 2.200 einbezogen ist, wobei die TAS AG grundsätzlich alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft, es sei denn, Forderungen von Kunden sind nicht durch ausreichende Warenkreditversicherungslimite abgesichert oder es handelt sich um Abrechnungen gegenüber verbundenen bzw. nahestehenden Unternehmen. Das für die Risikobeurteilung relevante Risiko hinsichtlich der verkauften Forderungen ist das Veritätsrisiko. Der Sicherheitseinbehalt beträgt je nach Debitorenkonzentration 10% bis 20% vom Bruttorechnungsbetrag jeder angekauften Forderung, der bei Verkauf von der Bank einbehalten und bei Zahlung der Rechnungen durch den Kunden erstattet wird. Damit reduziert die Factoring-Lösung das Risiko von Forderungsausfällen bei angekauften Forderungen deutlich. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 0,1) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 15,0 (Vorjahr TEUR 0,0). Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 51,8 (Vorjahr TEUR 47,8). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 21,8 (Vorjahr TEUR 23,4), die aus Betriebskostenabrechnungen für Vorjahre resultieren. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Unternehmen durchschnittlich 365 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 332 Angestellte sowie 33 leitende Angestellte. Die Mitarbeiter arbeiten in unterschiedlichen Wochenarbeitszeitmodellen. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Prof. Dr. Johannes Georg Bischoff. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrats wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Herr Jochen Geyer, Markkleeberg, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehört. Frau Sylvia Geyer, Leipzig, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehört. Herr Christian Geyer, Leipzig, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehört. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben oder sich bestandsgefährdend auf die Lage des Unternehmens auswirken könnten, haben sich nicht ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 521.095,47 ab. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.416.337,04 ergibt sich ein Betrag von EUR 1.937.432,51, der zu verwenden ist. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, den 31. März 2024 gez. Sylvia Geyer, Vorstand gez. Jochen Geyer, Vorstand gez. Christian Geyer, Vorstand
Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates gemäß § 171 II AktG Der Aufsichtsrat der TAS AG hat die ihm von Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben regelmäßig wahrgenommen. Der Vorstand der Gesellschaft hat den Aufsichtsrat über die Lage des Unternehmens durch Vorlage von geschäftlichen Unterlagen und deren eingehenden Erläuterungen unterrichtet. In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurde die Geschäfts- und Ertragsentwicklung der TAS AG ausführlich erläutert und in weiteren Berichten zur Lage und zur Entwicklung der TAS AG zu wesentlichen Themen informiert. Vorgänge, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, wurden eingehend beraten. Der Vorstand stellte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des AktG sowie den Lagebericht auf. Diese wurden durch die von der Hauptversammlung am 01. Dezember 2023 zum Abschlussprüfer gewählte ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Sämtliche dieser Vorlagen einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands waren Gegenstand der Sitzung des Aufsichtsrats am 23. April 2024. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands geprüft. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung stellte der Aufsichtsrat fest, dass Einwendungen gegen den Jahresabschluss sowie den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag nicht zu erheben sind. Der Aufsichtsrat billigte den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Ebenso schloss sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands an, der Hauptversammlung vorzuschlagen, den Jahresüberschuss 2023 und den Gewinnvortrag aus 2022 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. In Übereinstimmung mit dem Vorstand hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass die Feststellung des Jahresabschlusses und die Ergebnisverwendung von der Hauptversammlung beschlossen werden sollen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der Gesellschaft für seine engagierte Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Chemnitz, den 23. April 2024 gez. Prof. Dr. Johannes-Georg Bischoff, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die TAS AG, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TAS AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAS AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 9. April 2024 ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Tabakwaren
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Erbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Bauträger für Wohngebäude
Bausparkassen
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Verlegen von Zeitschriften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Unternehmensberatung
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
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Maurerarbeiten
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Reisebüros
Einbau von Isolierungen
Einzelhandel mit Bekleidung
Einzelhandel mit Tabakwaren
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen