Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 12394
Vorher
Schwarz + Kriegenhofer GmbH
Eingetragen
5.10.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit neuen Kraftfahrzeugen des BMW-Konzerns, Betrieb einer Kraftfahrzeugreparaturwerkstatt, Handel mit Ersatzteilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge sowie mit Gebrauchtfahrzeugen aller Art und Verleih von Selbstfahrervermietfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Elmar Schwarz
83355 Grabenstätt
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schwarz GmbH

Traunstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Schwarz GmbH, Traunstein

Handelsregister: Amtsgericht Traunstein, Nr. HRB 12394

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft ist Vertragshändler der BMW AG und betreibt einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstattbetrieb. Der Geschäftsbetrieb wird in gepachteten Immobilien betrieben. Hauptniederlassung ist Traunstein/Bayern. Daneben betreibt die Gesellschaft eine Filiale in Altenmarkt, die organisatorisch in die Hauptniederlassung eingebunden ist. Die Gesellschaft verfolgt eine an den Marken BMW und Mini orientierte Händlerstrategie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das krisengeprägte Umfeld lässt eine stärkere Erholung der deutschen Wirtschaft nicht zu. Die durch den Zinsanstieg teurere Finanzierung und die rückläufige Nachfrage aus In- und Ausland, sowie das hohe Preisniveau bremsen die Konjunktur weiterhin. Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts preis- und kalenderbereinigt stellt sich wie nachfolgend dar. Veränderung in % gegenüber dem Vorjahr.

2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
2,7 1,0 1,1 -3,8 -3,2 1,8 -0,3

(Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024)

Im Vergleich zum Vorjahr konnten 2023 die privaten Konsumausgaben keine Stütze für die Bruttowertschöpfung sein. Der private Konsum ging um 0,8 % zurück. Die Ursache liegt hauptsächlich in den gestiegenen Verbraucherpreisen. Insbesondere langlebige Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte wurden weniger konsumiert im Vergleich zum Vorjahr. Erstmals seit 20 Jahren hat auch der Staat seine Konsumausgaben preisbereinigt verringert, was nach den Förderungen während der Corona-Zeit auch nicht verwunderlich ist.

Das BIP wurde im Gegensatz zum Vorjahr von einem positiven Außenbeitrag gestützt. Preisbereinigt sind die Exporte um 1,8 % gesunken und die Importe um 3,0 %.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 (+0,7 %) Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. So viele Personen waren bisher noch nie in Deutschland tätig. Die Zunahme lässt sich trotz demografischen Wandels auf die Beschäftigung von zugewanderten ausländischen Arbeitskräften sowie ein Anstieg der Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung zurückführen.

Nach der aktuellen Auswertung der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes zählt das Bayerische Landesamt für Statistik im Jahr 2023 in Bayern 716.096 neu zugelassene Kraftfahrzeuge (Kfz). Das sind 7,5 % mehr als im Vorjahr 2022. Die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen (Pkw) steigen insgesamt um 7,3 % auf 589.682. Bei Diesel-Pkws steigen diese um 1,5 % auf 97.085, für Benziner um 19,9 % auf 205.543, für Elektroautos um 10,3% auf 105.666 und bei der Hybridtechnik sind die Zulassungen auf 179.280 um 2,6% gesunken.

Die Besitzumschreibungen von Kfz steigen im Vergleich zum Vorjahr um 7,4% auf 1.182.320 Kfz. Mit rund 994.173 Halterwechseln bei den Pkw nehmen diese um 7,3 % zu.

Die BMW Group hat nach Angaben des Geschäftsberichtes 2023 rund 2,4 Mio. Automobile verkauft. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, auch wenn die Zahl leicht unter dem Vorjahr liegt. Der weltweite Marktanteil von BMW und MINI bleibt trotz der geopolitischen Herausforderungen stabil bei 3,4 %.

Die BMW Group blickt nach den Angaben in ihren Lagebericht 2023 auf eine positive Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2023 zurück. Das attraktive und moderne Produktportfolio der Marken BMW, MINI und Rolls -Royce fand hohen Zuspruch bei Kundinnen und Kunden weltweit. Mit einem breiten Angebot an Antriebsvarianten, von rein elektrischen Antrieben (BEV) über moderne Plug-in-Hybride (PHEV) bis hin zu hocheffizienten Verbrennungsmotoren deckt die BMW Group ein breites Feld an unterschiedlichen Kundenwünschen ab. Insbesondere der Hochlauf der Elektromobilität sorgte auch im Jahr 2023 für deutliche Wachstumsimpulse. Insgesamt lieferte die BMW Group im Berichtsjahr 2.554.183 Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kundinnen und Kunden aus und erzielte damit einen neuen Höchstwert. Die Auslieferungen im Jahr 2023 lagen somit wie erwartet solide über dem Vorjahr (2022: 2.399.6322 Automobile/+6,4%). Die Marke BMW verzeichnete dabei mit 2.252.793 Automobilen einen neuen Bestwert (2022: 2.100.6892 Automobile/+7,2%). MINI lag mit 295.358 ausgelieferten Fahrzeugen auf Vorjahresniveau (2022: 292.922 Fahrzeuge/+0,8%).

Der Anteil vollelektrischer Automobile an den Auslieferungen erhöhte sich nach den Angaben im Geschäftsbericht der BMW Group im Jahr 2023 auf 14,7% (2022: 9,0%/+63,3%). Der deutlich gestiegene Anteil wirkte sich dabei auch auf die Entwicklung der CO 2 -Flottenemissionen positiv aus. Wesentlichen Einfluss auf die Absatzentwicklung hatten vor allem die Erfolgsmodelle BMW i4 4 und BMW iX1 4 . Daneben erfreuten sich auch der BMW iX3 4 sowie der BMW iX 4 unverändert großer Beliebtheit. Mit der Oberklasselimousine BMW i74 hielt zudem die Elektrifizierung Einzug in die oberen Modellreihen. Hinzu kam die neue Businesslimousine BMW i54 , die das Modellangebot an vollelektrischen Automobilen bereichert. Damit verfügt die BMW Group in jedem ihrer Kernsegmente über ein vollelektrisches Modell.

Das erfolgreichste Modell von BMW in Deutschland war im Jahr 2023 nach den Angaben von de.statista vom 29.08.2024 der X1. Der SUV konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Neuzulassungen verbuchen und lag mit rund 37.300 neuen Fahrzeugen vor dem BMW 3er, mit etwa 34.400 Neuzulassungen. Die Zahl der Neuzulassungen von BMW insgesamt stieg 2023 wieder an, auf rund 233.000 Fahrzeuge.

Der Kreis der vertragsgebundenen Händler wird weiterhin exklusiver und ist mit hohem Kapitaleinsatz verbunden. Die Markttransparenz für die Käufer nimmt insbesondere durch Preisinfos aus den Internetportalen und konkrete Angebote von Internetvermittlern deutlich zu. Diese Trends, die immer wieder auch höherwertige Modelle und Marken erreichen, drücken auf die Margen der Händler.

2. Darstellung der Lage

a.) Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich von TEUR 14.007 im Vorjahr auf TEUR 14.575 erhöht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt in der Hauptsache über Kredite und Eigenkapital.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet. Unsere Liquiditätssituation wird ständig überwacht und durch eine Gesamtplanung des Finanzbedarfs und der Finanzmittelbeschaffung erfasst und gesteuert. Das Finanzierungs- und Leasinggeschäft im Neuwagensegment wird durch die BMW-Bank refinanziert. Die Fähigkeit, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war und ist aufgrund der Finanzsituation der Gesellschaft jederzeit gegeben. Bei konstanter Geschäftsentwicklung gehen wir auch in der Zukunft davon aus. Als wesentliches Steuerungsinstrument dient uns der Händlerbetriebsvergleich (HBV) sowie die internen betriebswirtschaftlichen Auswertungen mit ihren differenzierten Deckungsbeitragsstufen.

Mit Ausnahme von Vorführfahrzeugen wurden im Wesentlichen nur Ergänzungsinvestitionen vorgenommen. Ausreichende Betriebsmittelkredite standen für das Geschäftsjahr 2023 und stehen für das Jahr 2024 zur Verfügung.

b.) Ertragslage

Die Gesellschaft konnte sich im Geschäftsjahr 2023 - unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Eckdaten - bezogen auf alle Marken behaupten. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 49.626 (Vorjahr: TEUR 44.299). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um TEUR 5.328 erhöht. Die Materialaufwand ist mit TEUR 43.257 (Vorjahr: TEUR 38.772) gestiegen. Die Abschreibungen sind um TEUR 114 auf TEUR 362 angestiegen. Die Ertragslage bei einem Jahresüberschuss von EUR 870.319 (Vorjahr: EUR 862.518) ist als sehr gut zu bezeichnen.

Der Verkauf von Neuwägen, von Zubehör und Serviceleistungen für die Fabrikate BMW und Mini ist unser zentrales Geschäftsfeld. Im Gebrauchtwagenbereich ist es unsere Strategie, die Standtage der Fahrzeuge konsequent abzubauen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und das Jahresergebnis heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Das Jahresergebnis konnte auf TEUR 870,3 (Vorjahr: TEUR 862,5) erhöht werden. Das EBT zeigt ebenfalls einen Anstieg auf TEUR 1.232,9 (Vorjahr: TEUR 1.213,1). Die Umsatzrendite ist von 2,7 % auf 2,5 % gesunken. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Erreichen der finanziellen Ziele ist für uns eng mit den verschiedenen Arten der Nachhaltigkeit verbunden, die unser unternehmerischen Handeln neben ökonomischen auch mit ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen in Einklang bringen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Eigentümern, Kapitalgebern und der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt nehmen einen besonderen Stellenwert in unserer Organisation und unseren Prozessen ein. Die mit den Hauptlieferanten praktizierte vertrauensvolle Zusammenarbeit wurde auch im Berichtsjahr 2023 weiter fortgesetzt. Aufgrund der vertraglichen Beziehungen zu der BMW AG standen der Gesellschaft jederzeit Neufahrzeuge zur Verfügung. Gebrauchtfahrzeuge waren am Markt ausreichend erhältlich.

a.) Kundenbelange

In einem insgesamt hart umkämpften Markt ist es für uns von großer Bedeutung, eine hohe Kundenloyalität gemessen anhand der umsatzbezogenen Wiederkaufrate zu erreichen, um unsere Wettbewerbsposition weiter auszubauen. Eine auf die Kundebedürfnisse abgestimmte Verkaufsberatung sowie die Durchführung von fachgerechten Servicearbeiten und Reparaturen führt letztendlich zu einem Höchstmaß an Kundenzufriedenheit und stellt damit den nachhaltigen Erfolg unseres Geschäftsmodells sicher.

b.) Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren 59 Mitarbeiter (Vorjahr: 53) beschäftigt. Für den Erfolg des Unternehmens und das Bestehen am Markt unerlässlich ist die nachhaltige operative Verfolgung einer "Strategie aus einem Guss". Dies bedarf einer permanenten Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schaffung einer Motivation für die Herstellung eines Bewusstseins für Eigeninitiative und Eigenverantwortung. Aus dieser Notwendigkeit heraus verfolgen wir eine langfristig angelegte Personalplanung mit dem Ziel, gute und verlässliche Bedienstete an das Unternehmen zu binden.

c.) Umwelt- und Klimaschutz

Umweltschutz und der schonende Umgang mit Ressourcen in allen Bereichen der Gesellschaft sind Bestandteil der Gesellschaft. Ziel unseres Umweltmanagements ist es, die Umweltauswirkungen der eigenen Unternehmenstätigkeit kontinuierlich zu verringern.

Autorisierte Firmen werden mit der Entsorgung von Abfällen und sonstigen Rückständen beauftragt, spezielle Umweltrisiken sind uns derzeit nicht bekannt. Umweltschutz und der schonende Umgang mit Ressourcen in allen Bereichen der Gesellschaft sind Bestandteil unserer Gesellschaft. Nach den Ausführungen der BMW-Group im Geschäftsbericht 2023 zeigen die Maßnahmen der BMW Group zur Senkung der CO 2 -Flottenemissionen deutliche Wirkung.

In den nächsten Jahren wird durch die deutliche Zunahme der Elektromobilität der Großteil der CO 2-Emissionen nicht mehr vorrangig in der Nutzungsphase entstehen, sondern insbesondere in der vorgelagerten Wertschöpfungskette.

III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risiko- und Prognosebericht)

Deutschland steht eine Phase mit geringem Wirtschaftswachstum bevor. Dabei ist Europas größte Volkswirtschaft unverändert mit einer Vielzahl von strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Die Gemengelage aus Arbeits- und Fachkräftemangel, hohen Energiekosten, hohen Regulierungs- und Steuerlasten, umstrittenen Anreizstrukturen des Sozialstaates sowie grundsätzlichen politischen Unsicherheiten stellen eine ernsthafte Bedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft dar.

Der VDA passt seine Prognosen für den Elektroauto-Absatz im Jahr 2024 an: Der Branchenverband erwartet auf dem deutschen Markt für Elektro-Pkw im Gesamtjahr 2024 einen Rückgang der Neuzulassungen um 29 Prozent. Etwas mehr also als die zuvor angenommenen -25 Prozent.

Der Branchenverband VDA führt in seiner Pressemeldung vom 04. Oktober 2024 aus, dass nach den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 sich die Pkw-Neuzulassungen auf dem deutschen Pkw-Markt - trotz eines im historischen Vergleich bereits schwachen Vorjahresniveaus - im Minus befinden. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 2,12 Mio. Pkw neu zugelassen. Dies waren 1 Prozent weniger als nach den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Infolge der zuletzt wieder rückläufigen Pkw-Registrierungen wächst der Abstand zum Vorkrisenniveau wieder etwas an: Im September 2024 waren die Neuzulassungen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat das dritte Mal in Folge rückläufig. Im abgelaufenen Monat wurden in Deutschland 208.800 Pkw neu zugelassen - 7 Prozent weniger als im September des Vorjahres.

Der deutsche Markt für Elektro-Pkw (BEV, PHEV, FCEV) entwickelt sich im Jahresverlauf weiterhin unterdurchschnittlich und kann auch trotz der insgesamt schwachen Performance des Gesamtmarktes nicht mithalten. Nach neun Monaten wurden insgesamt 409.400 Einheiten neu registriert - 20 Prozent weniger als noch in Q1 bis Q3 des Vorjahres. Insbesondere die Absatzzahlen für BEV entwickeln sich jedoch weiter undynamisch. Nach den ersten neun Monaten im Jahr 2024 wurden in diesem Jahr bisher insgesamt gut 276.400 rein batterie-elektrische Fahrzeuge registriert und damit 29 Prozent weniger als im identischen Zeitraum des Vorjahres. Im September zog der Markt durch den zuvor dargelegten Sondereffekt im Vergleich zum Vorjahr etwas an und drehte nach sieben Monaten mit negativer Veränderungsrate in Folge erstmal wieder ins Plus. Das Volumen von 34.500 registrierten Einheiten befand sich um knapp 9 Prozent oberhalb des Vorjahresniveaus.

Das für das Jahr 2023 geplante Umsatzziel der Gesellschaft wurde erreicht. Für das Geschäftsjahr 2024 und die folgenden wird eine mit dem Geschäftsjahr 2023 vergleichbare Entwicklung erwartet. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 erfolgte nach vorsichtigen kaufmännischen Grundsätzen.

Für den Zeitraum von Januar bis September 2024 zählt das Kraftfahrt-Bundesamt in Bayern in seiner Pressemitteilung vom 28. Oktober 2024 539 631 neu zugelassene Kraftfahrzeuge (Kfz). Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sinken die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen (Pkw) um 3,4 Prozent auf 433 361. Auch alternativ angetriebene Pkw verzeichnen in Summe ein Minus von 4,9 Prozent auf 201 567 Fahrzeuge. Rein elektrisch betriebene Autos verringern sich um 21,5 Prozent auf 59 305 neu zugelassene Pkw. Die in Bayern registrierten Besitzumschreibungen erhöhen sich um 7,1 Prozent auf 959 180 Kfz.

Die Kfz-Hersteller stellen zunehmend hohe Anforderungen an den Vertragspartner, was Betriebsanlagen, Gebäude, Einrichtung der Räume und technische Ausstattung von Werkstätten sowie die Qualifikation der Mitarbeiter betrifft, als auch an die Kapitalausstattung. Die Standards werden in den nächsten Jahren noch steigen.

Durch die Integration des Händlers in das Vertriebssystem des Werkes tritt eine Verlagerung von Risiken auf, die normalerweise vom Hersteller getragen werden müssten. Hierzu sind Lager- und Absatzrisiken zu rechnen, die durch den vertraglich vorgeschriebenen Lagerumfang, durch die jährlichen Fahrzeugabnahmevereinbarungen und monatlichen Festbestellungen auf den Vertragspartner übergehen.

In kontinuierlichen Verbesserungsprozessen werden die Organisation, das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem verbessert. Risiken werden in regelmäßigen Zeitabständen identifiziert. Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, Chancen konsequent zu nutzen und Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu begrenzen. Die Risiken sind nicht immer plan- bzw. vorhersehbar.

Unser Risikomanagement orientierte sich an den Daten des monatlichen Betriebsvergleiches sowie der kurzfristigen Erfolgsrechnung. Alle maßgeblichen Personen tauschen laufend Informationen aus. Die Risiken, die sich unter anderem aus Nachfrageveränderungen ergeben, sind neben messbaren Einflussgrößen schwer zu planen bzw. vorherzusehen. Potenzielle Risiken können sich durch Bestandserhöhungen aufgrund ungünstiger gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen ergeben. Das Bestandsmanagement wird regelmäßig durch die Geschäftsführung überwacht.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten, Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Unsere Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Wir finanzieren uns im kurzfristigen Bereich vorwiegend durch Lieferantenkredite und über Kreditlinien von Banken. Sollten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sein, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein Debitorenmanagement.

Zur Absicherung der geplanten Geschäftsentwicklung stehen der Gesellschaft neben dem Eigenkapital ausreichende Kreditlinien der Banken zur Verfügung. Fremdwährungsrisiken sind nicht vorhanden. Produkt-, Haftungs- und Umweltrisiken werden über ein Qualitätssicherungssystem begrenzt. Versicherungen begrenzen die möglichen finanziellen Folgen eventueller Schäden. Um Risiken aus wettbewerbs- und steuerrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetzen zu minimieren, wird sich auf den Rat externer Berater gestützt.

Für die BMW Group ist die Gesamtrisikolage gegenüber dem Vorjahr moderat angestiegen. Eine anhaltend hohe Inflation mithohen Zinsen und sinkenden Realeinkommen und ein damit verbundener breiter Nachfragerückgang könnten sich negativ auf das Absatzvolumen auswirken und nachteilige Preis- und Produkt-Mix-Effekte nach sich ziehen. Ein weiter andauernder Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie eine weitere Eskalation des Konflikts im Nahen Osten könnten die Weltwirtschaft ebenfalls stark belasten.

Bestandsgefährdende Risiken aus den Bereichen Beschaffung, Fertigung, Entwicklung und Umweltschutz sind derzeit für die Gesellschaft nicht zu erkennen. Zu den wichtigsten allgemeinen Risiken der Gesellschaft gehören auch solche, die sich aus dem wirtschaftlichen Umfeld ergeben.

Nach dem Bilanzstichtag hat der Ukraine-Krieg zu weltweiten Auswirkungen, wie Lieferengpässen geführt. Diese Risikofaktoren und deren Auswirkungen auf die Branche und auf unser Unternehmen beobachten und analysieren wir mit besonderen Augenmerk. Insbesondere betrachten wir die Lieferketten, die Verfügbarkeit unserer Liquidität, die Hygienemaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden und einen störungsfreien Absatz unserer Produkte. Der Auftragseingang ist konstant. Hinweise auf andere wesentliche Risiken, die die künftige Entwicklung beeinträchtigen oder eine Gefährdung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben könnten, bestehen nicht.

In der Gesamtbetrachtung sieht die Geschäftsführung zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Aufstellung den Bestand des Unternehmens gefährdet. Die derzeit bestehenden Risiken werden wie im Vorjahr als beherrschbar angesehen. Sofern erwartet wird, dass die identifizierten Risiken beziehungsweise Chancen eintreten, sind diese bereits in den Aussagen im Prognosebericht sowie in der langfristigen Unternehmensplanung verarbeitet und in der nachfolgenden Risiken und Chancenbetrachtung entsprechend nicht enthalten.

 

Traunstein, den 30. November 2024

Elmar Schwarz, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.948.405,00 1.729.386,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 378,50 2.638,50
II. Sachanlagen 1.948.026,50 1.726.748,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 262.207,50 298.025,50
2. technische Anlagen und Maschinen 238.517,00 266.348,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.828,50 149.741,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.109.473,50 1.012.633,00
B. Umlaufvermögen 12.489.106,76 12.136.531,96
I. Vorräte 7.880.381,22 8.323.298,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.239.807,90 2.300.994,92
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.866,73
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.235.941,17 2.300.994,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.260,00 2.260,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.368.917,64 1.512.238,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 214,24 1.094,83
D. Aktive latente Steuern 137.049,78 139.865,96
Summe Aktiva 14.574.775,78 14.006.879,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.533.982,97 2.663.663,81
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 2.563.663,81 1.701.145,44
III. Jahresüberschuss 870.319,16 862.518,37
B. Rückstellungen 460.940,80 656.116,03
C. Verbindlichkeiten 10.561.605,99 10.670.229,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.455.293,80 9.147.372,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.455.293,80 9.147.372,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 26.227,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 26.227,36
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.106.312,19 1.496.629,25
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.106.312,19 1.496.629,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 18.246,02 16.869,86
Summe Passiva 14.574.775,78 14.006.879,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.560.939,79 5.784.206,79
2. Personalaufwand 2.692.362,81 2.546.227,49
a) Löhne und Gehälter 2.364.253,14 2.205.177,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 328.109,67 341.049,76
davon für Altersversorgung -8.873,00 13.008,00
3. Abschreibungen 362.305,50 248.709,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 362.305,50 248.709,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.932.084,74 1.618.186,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.616,38 19.221,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 360.930,95 177.199,69
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 362.553,01 350.586,09
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.384,58
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.816,18
8. Ergebnis nach Steuern 870.319,16 862.518,37
9. Jahresüberschuss 870.319,16 862.518,37

Anhang zum 31. Dezember 2023 der

Schwarz GmbH, Traunstein

Handelsregister: Amtsgericht Traunstein, Nr. HRB 12394

1. Allgemeine Angaben

Die Schwarz GmbH hat ihren Firmensitz in Traunstein und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein unter der Register-Nr. 12394 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Schwarz GmbH wurde zum 31.12.2023 nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgte nach vollständiger Ergebnisverwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter wurden gesondert ausgewiesen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Vom Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78 %) auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Rentendynamik beträgt 1,75% p.a. (Vorjahr: 1,75%). Danach ist der Rückstellungsbetrag definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtung, der von dem Berechtigten bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund seiner in der Vergangenheit abgeleisteten Betriebszugehörigkeitszeiten erdient worden ist.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn-

und Verlustrechnung

3.1 Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.2 Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung des Anlagevermögens gliedert sich wie folgt:

Abschreibung auf:

Euro
EDV-Software 2.260,00
Bauten auf fremden Grundstücken 35.818,00
Technische Anlagen und Maschinen 58.888,60
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.825,61
Geschäfts- und Vorführwagen 212.513,29
362.305,50
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.686,32 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 28.686,32 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 524.435,48 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 770.557,67 31.057,10 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 891.779,89 240.913,61 4.546,50
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.228.403,03 855.459,79 682.490,56
Summe Sachanlagen 3.415.176,07 1.127.430,50 687.037,06
Summe Anlagevermögen 3.443.862,39 1.127.430,50 687.037,06
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 28.686,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 28.686,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 524.435,48
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 801.614,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.128.147,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 0,00 1.401.372,26
Summe Sachanlagen 0,00 3.855.569,51
Summe Anlagevermögen 0,00 3.884.255,83
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.047,82 2.260,00 0,00 0,00 28.307,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 26.047,82 2.260,00 0,00 0,00 28.307,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 226.409,98 35.818,00 0,00 0,00 262.227,98
2. technische Anlagen und Maschinen 504.209,17 58.888,60 0,00 0,00 563.097,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 742.038,89 52.825,61 4.546,00 0,00 790.318,50
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 215.770,03 212.513,29 136.384,56 0,00 291.898,76
Summe Sachanlagen 1.688.428,07 360.045,50 140.930,56 0,00 1.907.543,01
Summe Anlagevermögen 1.714.475,89 362.305,50 140.930,56 0,00 1.935.850,83
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 378,50 2.638,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 378,50 2.638,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 262.207,50 298.025,50
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 238.517,00 266.348,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 337.828,50 149.741,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 0,00 1.109.473,50 1.012.633,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.948.026,50 1.726.748,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.948.405,00 1.729.386,50

3.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Die Rechnungsabgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr waren nicht vorhanden.

3.4 Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtung betrifft den Gesellschafter-Geschäftsführer. Der Berechnung lag das versicherungsmathematische Gutachten nach der PUC-Methode auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zugrunde.

Die Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Versorgungspläne sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren entsprechend den Vorgaben nach HGB n.F. unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung bewertet. Im Einzelnen wird von einer jährlichen Steigerungsrate der Pensionen von 1,75 % (Vorjahr: 1,75 %) ausgegangen. Der Rechnungszins betrug 1,82 % nach 1,78 % im Vorjahr. Biometrische Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt im Geschäftsjahr 13.119,00 Euro (Vorjahr: EUR 60.040,00). Dieser Betrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. In einem Nachtrag zur Pensionszusage vom 10.12.2013 wurde die erteilte Zusage auf den Past Service reduziert (Stichtag: 15.12.2013). Mit Beschluss vom 10.12.2013 haben die Gesellschafter dieser Reduzierung einstimmig zugestimmt.

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Pensionsrückstellung 670.571,00 667.458,00
./. Saldierung Rückdeckungsversicherung -328.410,00 -309.900,00
342.161,00 357.558,00

Die Rückdeckungsversicherung wurde für die späteren Zahlungen aus der bilanzierten Pensionsrückstellung abgeschlossen und an den Begünstigten abgetreten. Der Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 12,0 (Vorjahr: TEUR 11,7).

Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet Garantiekosten, Jahresabschlusskosten und Personalkosten.

3.5 Verbindlichkeitenspiegel

Der gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB zu zeigende Verbindlichkeitenspiegel ist nachfolgend dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel Gesamtbetrag Davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesicherte Beträge
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.455.293,80 8.455.293,80 0,00 0,00 8.455.293,80 1)
Vorjahr 9.147.372,94 9.147.372,94 0,00 0,00 9.147.372,94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 959.124,52 959.124,52 0,00 0,00 959.124,52 1)
Vorjahr 470.168,49 470.168,49 0,00 0,00 470.168,49
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 26.227,36 26.227,36 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.147.187,67 1.147.187,67 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.026.460,76 1.026.460,76 0,00 0,00 0,00
- davon aus Steuern 160.903,98 160.903,98 0,00 0,00 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.176,69 4.176,69 0,00 0,00 0,00
Gesamt 10.561.605,99 10.561.605,99 0,00 0,00 9.414.418,32
Vorjahr 10.670.229,55 10.670.229,55 0,00 0,00 9.617.541,43

1) Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge, im Falle der Weiterveräußerung dieser Fahrzeuge sind die Forderungen daraus abgetreten Raumsicherungsübereignungen Betriebsstätten Vermieterpfandrechtsverzichterklärung zu beiden Standorten Selbstschuldnerische Bürgschaften (786 Tsd €)

3.6 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse sind nicht vorhanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Bestellobligo in Höhe von TEUR 4.733 (Vorjahr: TEUR 7.501). Ferner bestehen aus Miet- und Pachtverhältnissen Verpflichtungen mit einem Jahresbetrag in Höhe von TEUR 357 (Vorjahr: TEUR 338). Davon entfallen TEUR 335 (Vorjahr: TEUR 282) auf Gesellschafter.

3.7 Aktive latente Steuern

Der nach der Steuerbilanz sich ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höheren Gewinn.

Von der Möglichkeit einen Aktivposten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Allgemein

Gemäß § 265 Abs. 2 HGB werden in der Gewinn- und Verlustrechnung zu jedem Posten der entsprechende Vorjahreswert gegenübergestellt.

4.2 Aufgliederung der Umsatzerlöse

Es werden die Erleichterungsvorschriften § 288 Abs. 2 in Verbindung mit § 285 Nr. 4 HGB in Anspruch genommen.

4.3 Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen

Unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen für die Einstellung von Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 20,2 (Vorjahr: TEUR 142,9) eingestellt.

4.4 Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Weitere Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung waren im Geschäftsjahr nicht vorhanden.

4.5 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4.6 Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss wurde nach Gewinnverwendung aufgestellt. In dem Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag nach Verwendung von EUR 2.563.663,81 einbezogen.

4.7 Ausschüttungssperre

Zum 31.12.2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von EUR 13.119,00 (Vorjahr: TEUR 150) der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft die aktiven latenten Steuern sowie den Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Elmar Schwarz, Kaufmann geführt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a und b HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.2 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG / 264c Abs. 1 HGB

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 26.227,36) und Forderungen in Höhe von EUR 3.866,73 (Vorjahr: EUR 0,00).

5.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

2023 2022
Angestellte (kaufmännischer Bereich) 27 26
Arbeiter (technischer Bereich) 15 15
Aushilfen 3 3
Summe § 267 Abs. 5 HGB 45 44
Auszubildende 11 9
56 53

5.4 Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine besonderen Vorgänge mit Ausnahme des weiterhin anhaltenden Ukraine-Krieges auf, über die zu berichten wäre. Die Auswirkungen sind derzeit noch nicht abschließend abschätzbar. Aktuell beobachten und analysieren wir Risikofaktoren und deren Auswirkungen auf unser Unternehmen mit besonderen Augenmerk. Insbesondere betrachten wir die Lieferketten, die Verfügbarkeit unserer Liquidität, die Hygienemaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden und einen störungsfreien Produktionsablauf und Absatz unserer Produkte. Der Auftragseingang ist beständig.

5.5 Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 870.319,16 einschließlich des Gewinnvortrages in Höhe von EUR 2.563.663,81 zusammen EUR 3.433.982,97 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

In der Gesellschafterversammlung vom 30. November 2024 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen.

5.6 Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Traunstein, den 30. November 2024

Elmar Schwarz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Schwarz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schwarz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schwarz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Weikersheim, den 30. November 2024

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