Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Walter Potthoff GmbH
Friedrich-Ebert-Straße 310, 58566 Kierspe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Piet Gruwez seit 21.4.2023 | Geschäftsführer |
Norman Sack seit 29.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
PFlex Germany GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Walter Potthoff GmbHKierspeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss - Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023Walter Potthoff GmbH, KierspeI. Grundlagen des Unternehmens Die Walter Potthoff GmbH ist ein "Full-Service-Supplier" für die Medizin- und Industrietechnik mit Sitz in Kierspe, Südwestfalen. Das Technik-Unternehmen verfügt über 50 Jahre Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung und bietet, als agiler Lösungsanbieter, seine Kompetenzen nationalen und internationalen Kunden aus der Medizin- und Industriebranche an. Unsere Alleinstellungsmerkmale basieren auf Schwerpunkten: Innovationen, Technologien, Prozessen, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen fokussiert sich als "Full-Service-Partner" auf 2 Geschäftsfelder "Medizin- und Industrietechnik". Im Geschäftsbereich Medizintechnik (Walter Potthoff Medical Systems.) werden globale Kunden der Medizintechnik mit "single use" Komponenten und Baugruppen für die Herstellung von medizinischen Produkten (gem. MDR-Definition bis Klasse 3 Produkte) beliefert. Hierbei fokussieren wir uns aktuell auf die Bereiche wie: Dialyse, Diagnostik, künstliche Ernährung, etc. Im Geschäftsbereich der Industrietechnik (Walter Potthoff Smart Plastilutions.) entwickeln und liefert das Unternehmen Systemkomponenten mit hohen technischen und Design-Anforderungen für die Bereiche wie "Smart Home" und "Smart Building". Als "Full-Service-Partner" begleiten wir unsere Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus von der Idee bis zur Serienfertigung und darüber hinaus. Dazu bieten wir alle Kompetenzen wie Entwicklung, 3D, Musterbau, Konstruktion, Werkzeugbau, Spritzgussfertigung (Standard- bis Mikrospritzguss) sowie ein breites Spektrum an Montage-, Prüf- und Serviceleistungen. In beiden Geschäftsfeldern setzt das Unternehmen auf Innovationen. Hierbei werden innovative Lösungen aus der Material-, Technologie-, Prozess- oder Anwendungsentwicklung für Bestands- oder Neukunden in den fokussierten Geschäftsfeldern bereitgestellt. Die Wachstumsstrategie fußt auf organischem Wachstum mit Bestands- und Neukunden. Hierzu verfügt das Unternehmen über ein professionelles Projektmanagement. Das Unternehmen bewegt sich in stark regulierten Märkten wie der Medizintechnik. Hierzu verfügt das Unternehmen über die Zertifizierung der DIN EN ISO 13485. Um die Systemfähigkeit für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu unterstreichen, ist das Unternehmen gem. Umwelt- und Energiemanagement-System zertifiziert. Um die Strategien umzusetzen, setzt das Unternehmen auf Vielfalt und eine lernende Organisation. Hierdurch fördern wir den Gedanken der kontinuierlichen Verbesserung und geben Menschen Platz und Raum, das Unternehmen "Walter Potthoff" kontinuierlich und nachhaltig weiterzuentwickeln. Weiterhin setzt das Unternehmen auf eine systematische Unternehmensentwicklung und komplettiert hierbei systematisch Kompetenzfelder im Bereich Technologieangebot und globalen Footprint, um hiermit das Angebot seinen global wachsenden Kunden anbieten zu können. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen im Jahr 2023 ein Projekt zur Suche eines strategischen Wachstumspartners realisiert. Hierbei sollte ein Partner mit einer technologischen Ergänzung zum Produktportfolio sowie mit einem globalen Netzwerk gefunden werden. Diese Kriterien erfüllte die Unternehmensgruppe Plastiflex aus Belgien. Die Plastiflex Gruppe ist Weltmarktführer bei beheizbaren Schlauchsystemen für die Medizintechnik. Das Unternehmen ist auf die Extrusionstechnologie spezialisiert und beliefert Kunden aus der Medizin- und Industrietechnik. Mit der Technologie und den globalen Standorten ist das Unternehmen eine ideale Ergänzung zu den strategischen Zielen der Walter Potthoff GmbH. Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt gemeinsam abgeschlossen und die Walter Potthoff GmbH wurde 2023 Teil der Plastiflex-Unternehmensgruppe. II. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Das Jahr 2023 war weiterhin durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, Lieferkettenherausforderungen und Versorgungsengpässen bei Komponenten erheblich gefordert. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Belieferungen in den besetzten Märkten. In der Medizintechnik waren sehr große Schwankungen durch Themen wie "Übersterblichkeit im Dialyse-Segment" zu verzeichnen. In der Industrietechnik führten generelle Markteinflüsse durch Rohstoffmangel und Lieferkettenstörungen zu hohen Herausforderungen. Hierdurch konnten nicht alle Vertriebspotentiale realisiert werden. Weiterhin verfolgt das Unternehmen konsequent eine Diversifizierungsstrategie und balanciert die Ressourcen auf neue Kunden und Geschäftsbereiche. Mit dem Zusammenschluss mit der Plastiflex Gruppe wurde das Risiko bei einigen Kundenkonzentrationen der Walter Potthoff GmbH signifikant balanciert. Weiterhin konnten mit strategischen Kunden in der Medizintechnik neue Werkzeugprojekte vereinbart werden. Die Gesamtleistung konnte in dem sehr volatilen Umfeld um 23,30% auf 24,72 Mio. Euro gesteigert werden. Das Jahr 2023 wurde weiterhin sehr stark durch die Materialengpässe und Störungen in den Lieferketten geprägt. Durch die weltweiten Störungen in der Supply Chain mussten viele flexible Lösungen zur Versorgung sichergestellt werden. Darüber hinaus führte die Verknappung von Ressourcen zu einigen Kostenersteigerungen. Hierdurch erhöhten einige Kostentreiber die Fertigungs- und Materialkosten. Die Kosten wurden nach Möglichkeit an Kunden direkt oder zeitversetzt weitergegeben oder durch Effizienzmaßnahmen kompensiert. Der Bereich Projekt- und Produktmanagement ist analog der Geschäftsfelder Medizin- und Industrietechnik organisiert. Der Bereich ist für die technische Betreuung von Neu- und Bestandskunden vom ersten Kontakt bis zum Ende des Produktlebenszyklus für ein Produkt verantwortlich. In den Teams werden systematisch innovative Projekte für Bestands- und Neukunden entwickelt und umgesetzt. Durch das kontinuierlich verbesserte Technik- und Leistungsangebot und das gute Projektmanagement konnten viele Neuprojekte umgesetzt werden. Im Jahr 2023 wurden vermehrt Projekte durch Kunden verlangsamt. Hierfür war der Grund, dass viele medizinische Kunden mit der Umsetzung der neuen MDR-Auflagen beschäftigt waren und eigene Ressourcen nicht optimal für laufende Neuprojekte ausrichten konnten. Das Walter Potthoff Team nutzte die Zeit und baute systematisch eine große Projekt-Pipeline auf. Hierdurch wird sichergestellt mit organischen Projektwachstum zusammen mit Neu- und Bestandskunden das Unternehmen weiterzuentwickeln. Die GuV-Positionen entwickelten sich wie folgt: - Die Materialquote sank deutlich von 45,3 % auf 39,44 % der Betriebsleistung - Die Personalaufwandsquote blieb mit 31.89 % (Vorjahr 31.90 %) konstant - Die Abschreibungsquote sank von 4,34 % auf 3,58% - Die Quote des sonstigen betrieblichen Aufwands blieb mit 12,63% (Vorjahr 11,82) nahezu konstant III. Lage der Gesellschaft Das Unternehmen führte viele Technologiebezogene Investitionen in Kapazitätserweiterungen wie z.B. neue Spritzgussmaschinen durch. Weiterhin wurden die Bestände gezielt gesteuert, um kosteneffektive Materialeinkaufe durch Mengenbündelungen vor der zu erwartenden Materialpreissteigerungen noch zu realisieren. Hierbei wurden auch im Rohstoffbereich Sicherheitsbestände erhöht, um etwaigen Lieferengpässen vorzubeugen. Die Bilanzsumme veränderte sich maßgeblich durch Erhöhung des Umlaufvermögens (I. Vorräte) von 11,7 Mio. Euro auf 13,7 Mio. Euro. Auf der Aktivseite beträgt das Sachanlagevermögen 46% (i. Vj. 54%) der Bilanzsumme. Es ist nahezu vollständig durch das Eigenkapital gedeckt, Fristenkongruenz ist daher gegeben. Die Eigenkapitalquote beträgt 50% (i. Vj. 57%). Der Auftragsbestand und das Neuprojektvolumen sind am Bilanzstichtag zufriedenstellend. Weiterhin wurden die Bankdarlehen vollständig zurückgeführt. Die Liquidität des Unternehmens ist jederzeit in ausreichendem Umfang gewährleistet. IV. Voraussichtliche Entwicklung Durch die strategische Kooperation mit der Plastiflex Gruppe hat die Walter Potthoff die Möglichkeit, einen weiteren Schritt vom Komponentenanbieter in Richtung Systemanbieter zu entwickeln. Durch die Extrusiontechnologie und Schlauchfertigung in der eigenen Gruppe ergeben sich neue Möglichkeiten, das Technologieportfolio an Bestands- und Neukunden anzubieten und hieraus neue Geschäftsfelder zu besetzen. Weiterhin hat die Walter Potthoff GmbH durch die Plastiflex Gruppe einen Zugang zu einem weltweiten Standortnetzwerk und kann ihr Angebot global anbieten. Weiterhin ist die Walter Potthoff GmbH in der Plastiflex Gruppe das Centre of Competenz für Thermoplastic und hat somit die internationale Rolle die Technologie in der Gruppe global zu entwickeln. Die Branchen "Medizin und Industrietechnik" entwickeln sich nach der langen COVID Phase positiv. Die Exportquote der Firma Walter Potthoff konnte verbessert werden und bietet weiterhin Raum für Wachstum. Das Programm der Eigenprodukte wird selektiv verfolgt. Die Vermarktung erfolgt sowohl deutschlandweit als auch über die Grenzen hinaus. Weiterhin wird die Notwendigkeit der "nachhaltigen Supply Chain" immer wichtiger. Dies könnten Treiber für eine mögliche "Regionalisierung" sein und Chancen für Unternehmen in Europa bei der Versorgung von europäischen Kunden bieten. Weiterhin könnten das wirtschaftliche Umfeld und der hohe Druck auf Marktteilnehmer, Chancen für Unternehmenszukäufe bieten. Die Kundenbearbeitung und Neuprojektentwicklung stellte durch die Kontaktbeschränkungen neue Herausforderungen dar. Viele Kommunikationen wurden auf digitale Medien umgestellt. Die neuen Herausforderungen (Risiken) in der Corona-Krise und den Ukrainekrieg, sowie die Herausforderungen in den Lieferketten bieten weiterhin für die gesamte Digitalisierung im Marktumfeld ein erhebliches Potential und große Chancen. Das Walter Potthoff Team konnte bereits bei einem "jungen Kunden" den Status Lieferant des Jahres erreichen. V. Ausblick Die Walter Potthoff GmbH fokussiert sich auf Wachstumsbranchen und hat mit Ihren jahrelangen Kompetenzen, Qualitätsfokus, modernen Prozessen und Technologien, Agilität und Geschwindigkeit zum Markt entscheidende Wettbewerbsvorteile erarbeitet. Mit dem Firmensitz verfügt die Walter Potthoff GmbH über einen modernen Produktionsstandort und baut seine Stellung als "preferred Full-Service Supplier" am globalen Markt weiter aus. Die Finanzsituation ist stabil und bildet eine gute Grundlage für weiteres Wachstum. Die Walter Potthoff GmbH wird sich weiter auf die Kernkompetenzen "Qualität, Innovation, Technologie, Nachhaltigkeit und Geschwindigkeit" in den definierten Geschäftsfeldern (Medizin- und Industrietechnik) konzentrieren und in gewohnter Weise hoch flexibel agieren. Die Unternehmensführung erwartet auch im Jahr 2024 eine dynamische Entwicklung. Die Geschäftsführung ist - auf Grund des volatilen Geschäftsumfeldes und der guten Kundenbedarfe - beim Ausblick auf den Umsatz und das Ergebnis für das Jahr 2024 optimistisch. Herausforderungen sind hierbei die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges und die Kostensteigerungen für Energie, Personalkosten, etc.. Diese Kostensteigerungen werden durch ein aktives Preismanagement an die Kunden weitergegeben. Grundsätzlich greifen die Unternehmensprogramme und der Ausbau der neuen Geschäftsfelder wie Onkologie, Nutrition und Diagnostik. Mit den Technologieinvestitionen wie Reinraum (Klasse 7) und den neuen Geschäftsfeldern sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg in die Zukunft.
Kierspe, den 06. März 2024 gez. Norman Sack, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden anhand der angefallenen auftragsbezogenen Kosten ermittelt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde ein Gutachten eingeholt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 6.669.362,67 € einbezogen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Bewertungsmethode "Teilwertverfahren" ermittelt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: -Rechnungszins von 1,82% (10-Jahresdurchschnitt) -Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt 160.111,00 €. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 2.151,00 €. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 €. Sonstige Angaben Der Gesamtbetrag der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 2.151,00 €. Sie resultiert aus der Bewertung der Pensionsrückstellung, da sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in dieser Höhe ergibt. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 158 Mitarbeiter beschäftigt. Die Verteilung auf einzelne Gruppen ist wie folgt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungEs wurde mit der beherrschenden Gesellschaft Pflex Germany, Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 98245) am 26.05.2023 ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 01.01.2023 geschlossen.
Kierspe, 15. Februar 2024 gez. Norman Sack gez. Piet Gruwez
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.02.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31.Dezember2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage4) der Walter Potthoff GmbH, Kierspe, unter dem Datum vom 7. März 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Walter Potthoff GmbH, Kierspe Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Walter Potthoff GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter Potthoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDWPS450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf §328HGB wird verwiesen.
Solingen, den 7. März 2024 FIDAUDIT
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dipl.-Kfm. Eric Ganss, Wirtschaftsprüfer |
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