Beteiligungsgesellschaften
Sarow Kartonagenfabrik GmbH
In den Waldäckern 40, 75417 Mühlacker, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Sarow seit 14.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sarow Kartonagenfabrik GmbHMühlackerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodel Die Sarow Kartonagenfabrik GmbH verarbeitet Wellpappe zu Verpackungen für sämtliche Industriezweige. Der Maschinenpark ist aufgrund der Vielfalt in der Lage auf alle angeforderten Varianten an Transportverpackungen und Schwergutverpackungen sowie Gitterfacheinsätzen und gestanzten Einlagen zu produzieren und das in jeder Menge und Materialsorte, mit oder ohne Druck. Die komplette Fertigung der unterschiedlichsten Mengen vom Kleinauftrag bis zum mehrfarbig bedruckten Großauftrag findet an einem Standort mit dem Maschinenpark in einer Produktionshalle statt, was dem Kunden eine zeitgleiche Belieferung all seiner Bedarfe garantiert. 2. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen hat eine eigene CAD-Plotter gestützte Entwicklungsabteilung mit insgesamt 3 Mitarbeitern. Kundenspezifische Anforderungen und die daraus resultierenden Verpackungslösungen bis hin zu kompletten Transportlösungen in Kombination mit Holz, Kunststoff oder PE-Schaum werden hier ausgearbeitet und zur Präsentierung im Musterplott 1:1 dem Kunden vorgestellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogenen Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen realen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 %. Hauptursachen waren die anhaltend hohe Inflation von durchschnittlich 5,9 %, steigende Zinsen sowie eine schwache Inlands- und Auslandsnachfrage. Besonders betroffen waren energieintensive Industrien wie die Chemie- und Metallbranche. Trotz dieser Herausforderungen blieb der Arbeitsmarkt robust: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg auf rund 45,9 Millionen Personen, ein Anstieg von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. 1.1 Branche Die Nachholeffekte aus dem Ende der Coronapandemie spielte in 2023 keine Rolle mehr. Die deutsche Wellpappenindustrie musste 2023 deutliche Rückgänge hinnehmen. Der Absatz sank um 8,1 % auf knapp 7,4 Milliarden Quadratmeter, während der Umsatz um 13,8 % zurückging. Trotz dieser Rückgänge bleibt Wellpappe aufgrund ihrer Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit ein bevorzugter Verpackungsstoff. Über zwei Drittel aller Waren in Deutschland werden in Verpackungen aus Wellpappe transportiert. Die Diskussionen um die EU-Verpackungsverordnung, insbesondere die Einführung von Mehrwegquoten, stellen jedoch eine Herausforderung dar. Der Verband der Wellpappen-Industrie betont die Umweltvorteile von Wellpappe und warnt vor möglichen Wettbewerbsnachteilen durch solche Regulierungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2023 verzeichnete die Wellpappenindustrie entgegen unserer Erwartung keine stabilen Papierpreise, sondern einen deutlichen Rückgang der Papierpreise. Laut dem Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) sank der Preis für braune, altpapierbasierte Wellpappenrohpapiere im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 15 %. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf die schwache Konjunktur und die damit verbundene geringere Nachfrage zurückzuführen. Trotz der gesunkenen Rohstoffkosten konnte die Branche die Einsparungen nicht vollständig an die Kunden weitergeben. Die Durchschnittserlöse pro Quadratmeter Wellpappe gingen ebenfalls zurück, was die Margen der Hersteller unter Druck setzte. Der Geschäftsverlauf 2023 blieb hinter unseren Erwartungen aus dem Vorjahr zurück, der Absatz verarbeiteter Menge Wellpappe sank um ca. 6%, der Umsatz zusätzlich durch die gesunkenen Rohstoffkosten um 18%. Trotz des Endes der pandemiebedingten Einschränkungen blieb eine nachhaltige Erholung des privaten Konsums im Jahr 2023 aus. Gründe hierfür waren vor allem die anhaltend hohe Inflation von durchschnittlich 5,9 %, deutlich gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise sowie die spürbaren Auswirkungen der Zinspolitik. Die gestiegenen Finanzierungskosten führten zu Investitionszurückhaltung sowohl bei Verbrauchern als auch im gewerblichen Bereich, was insbesondere die Bau- und Möbelbranche - zentrale Abnehmer von Verpackungen - belastete. Zusätzlich führte die gesunkene Dynamik im Onlinehandel nach dem pandemiebedingten Boom zu einem Rückgang im Versandvolumen und damit auch beim Bedarf an Wellpappenverpackungen. Insgesamt herrschte bei Verbrauchern eine spürbare Konsumzurückhaltung, getrieben von Unsicherheit und sinkender Kaufkraft. Trotz allem konnten wir ein nahezu identisches Ergebnis wie in 2022 erzielen, geschuldet den Automatisierung- und Optimierungsmaßnahmen im betrieblichen Ablauf. III. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a.) Ertragslage Der Jahresüberschuss verminderte sich um 302 TEUR € auf 993 Der Rohertrag verminderte sich um -199,7 TEUR auf 9.467 TEUR. Die Personalkosten sind im Jahr 2023 um 224 TEUR gestiegen. Die Abschreibungen sind mit 660 TEUR in 2023 etwas über dem Vorjahresniveau von 655 TEUR.
b.) Finanzlage In 2023 war jederzeit eine ausreichende Liquidität vorhanden um die fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht bedienen zu können. c.) Vermögenslage
IV. Prognosebericht Unser Absatz an verarbeiteter Wellpappe lag 2 % über den Werten in der Branche. Der Umsatzrückgang liegt mit 18 % etwas über den Angaben des VDW, bedingt durch den hohen Anteil an Schwerwellpappe und den dadurch stärker ins Gewicht fallenden Rohstoffpreissenkungen. Für das Jahr 2024 warnt der VDW vor einer möglichen Trendumkehr: Bereits in den ersten Monaten des Jahres 2024 stiegen die Preise für Wellpappenrohpapiere wieder an. So wurde im Zeitraum Januar bis Mai 2024 ein Anstieg von 14,9 % verzeichnet. Diese Preissteigerungen könnten die erhoffte Erholung der Branche gefährden und zu einer neuen Kostenwelle führen. Durch ein Abflachen der Inflation und den im Vorfeld erfolgten Anpassungen bei Lohn und Gehalt gehen wir von einer Stabilisierung des Konsums aus und erwarten durch neue Produkte, die ab der 2. Jahreshälfte 2024 bei uns hergestellt und verkauft werden können, trotzdem eine Steigerung von ca. 6% an verarbeiteter Menge in Quadratmetern. V. Chancen: Durch den im Dezember 2023 begonnen Erweiterungsbau für Produktion und Versand können unsere Automatisierungssysteme zukünftig noch schneller und effektiver arbeiten, zudem werden die im Laufe des Jahres 2024 zu installierenden Maschinen im Stanz- und Klebebereich die Kapazität weiter erhöhen. Der vergrößerte Versand erlaubt dann eine weitere Optimierung der Frachten und den damit verbundenen Kosten. VI. Risikobericht: Für das Geschäftsjahr 2024 sehen wir unser Unternehmen in einem weiterhin herausfordernden Umfeld. Die konjunkturelle Schwäche in Deutschland, insbesondere in konsumrelevanten Branchen wie Möbel, Bau und Onlinehandel, wirkt sich dämpfend auf die Nachfrage nach Verpackungslösungen aus. Eine Verwendung von Finanzinstrumenten liegt nicht vor. VII. Gesamtaussage: Wir begegnen diesen Risiken mit einer flexiblen Einkaufsstrategie, einer konsequenten Optimierung unserer Prozesse sowie gezielten Investitionen in Effizienz und Mitarbeiterbindung. Insgesamt bewerten wir unsere Risikolage als kontrollierbar. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrads und der Erweiterung unseres Produktportfolios in Form von Mehrpunktgeklebten Verpackungen im E-Commerce sowie Industriebereich werden wir dem rückläufigen Trend entgegenwirken und Volumen weiter zulegen können. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB aus. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkotenverfahren gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital sowie die Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und sind hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenenGeschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmes ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: • Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. • Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. • In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. • Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. • Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten • Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. • Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. • Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. • Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. • Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. • Bestehen zischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Geschäftsführer Der Wert der Ausleihungen gegenüber Geschäftsführer beläuft sich auf 38.050,93 Euro (Vorjahr: 37.674,19 Euro). Derivative Finanzinstrumente Es gibt keine derivativen Finanzinstrumente. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 27.739,07 Euro (Vorjahr: 6.312,25 Euro). Es handelt sich dabei um den Posten sonstige Vermögensgegenstände. Aktivierte Disagiobeträge In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 571,72 Euro) eingestellt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 186.000,00 Euro (Vorjahr: 112.300,00 Euro) enhalten. Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel enthalten:
Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse i.S. d. § 251 HGB. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 21.020,38 Euro (Vorjahr: 18.584,15 Euro). Sie sind im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind keine weiteren Geschäfte aufzuzeigen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Von der Schutzklausel gemäß § 286 IV wurde Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 992.907,28 Euro. Auf neue Rechnung werden 5.569.134,86 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Mühlacker, den 27. Januar 2025 gez. Manfred Sarow sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersSarow Kartonagenfabrik GmbH, MühlackerAn die Sarow Kartonagenfabrik GmbH, Mühlacker Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sarow Kartonagenfabrik GmbH, Mühlacker, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sarow Kartonagenfabrik GmbH, Mühlacker, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. April 2025 WML
Wilpert Müller & Lang GmbH
Stefan Wilpert, Wirtschaftsprüfer Joachim Lang, Wirtschaftsprüfer |
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