Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 6245
Vorher
STESAD Immobilien GmbH
Eingetragen
14.7.1992
Branche
Bauträger für WohngebäudeVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Unterstützung und Optimierung der Aktivitäten der Landeshauptstadt Dresden zur kommunalen Daseinsvorsorge und öffentlicher Aufgabenerfüllung in den § 2 Absatz 3 genannten Bereichen, städtebauliche Ziele mit wohnungs- und arbeitsmarktpolitischen sowie sozialen Zielen zu verbinden. Die Gesellschaft führt Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsmaßnahmen durch. Sie kann hierzu insbesondere als Beauftragte der Stadt im Sinne der §§ 157 ff. BauGB und als Sanierungs- sowie Entwicklungsträger tätig werden. Darüber hinaus bietet sie Dienstleistungen rund um die Immobilie an. Die Gesellschaft kann Immobilien erwerben, veräußern und bewirtschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Küfner
seit 21.4.2021
Prokura
Axel Walther
seit 7.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Landeshauptstadt Dresden
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Landeshauptstadt Dresden
Germany
4.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STESAD GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 66.186,56 27.434,21
II. Sachanlagen 15.872.201,46 16.333.916,56
III. Finanzanlagen 27.892,61 27.892,61
15.966.280,63 16.389.243,38
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 23.292.528,38 13.253.218,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.185.566,67 1.127.562,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.247.710,22 7.409.115,30
35.725.805,27 21.789.896,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79,97 5.137,47
51.692.165,87 38.184.277,84
Treuhandvermögen 986.752,42 3.379.391,68

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Kapitalrücklage 399.688,03 399.688,03
III. Andere Gewinnrücklagen 64.166,80 64.166,80
IV. Gewinnvortrag 4.522.052,18 3.637.202,77
V. Jahresüberschuss 516.277,45 884.849,41
9.502.184,46 8.985.907,01
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 338.887,44 367.128,06
C. Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen 9.108,85 9.546,03
D. Rückstellungen 5.703.720,81 5.691.671,05
E. Verbindlichkeiten 36.138.264,31 23.130.025,69
51.692.165,87 38.184.277,84
Treuhandverbindlichkeiten 986.752,42 3.379.391,68

Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
1. Rohergebnis 8.051.257,16 8.303.586,95
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.159.314,62 4.986.706,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 987.967,38 984.664,30
- davon für Altersversorgung ( 25.388,50 ) ( 24.078,49 )
6.147.282,00 5.971.370,65
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 552.264,62 545.106,69
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 830.574,08 799.986,52
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.336,35 6,25
- davon Erträge aus der Aufzinsung ( 37.336,35 ) ( 0,00 )
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.462,36 101.546,93
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung ( 0,00 ) ( 62.776,64 )
7. Ergebnis nach Steuern 517.010,45 885.582,41
8. Sonstige Steuern 733,00 733,00
9. Jahresüberschuss 516.277,45 884.849,41

VERKÜRZTER ANHANG 2022

Allgemeine Angaben

Die STESAD GmbH hat ihren Sitz in Dresden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden (HRB 6245).

Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Alleiniger Gesellschafter der STESAD GmbH ist die Landeshauptstadt Dresden.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des BiLRUG, den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (Formblatt VO), zuletzt geändert durch Artikel 8 Absatz 12 des Gesetzes vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1245), aufgestellt worden. Bei den Immobilien der STESAD GmbH handelt es sich um gemischt genutzte Objekte, weshalb der Ausweis zusammengefasst als "Wohn-, Geschäfts- und andere Bauten" erfolgt.

In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wurden die Positionen "Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen" und "Sonderposten mit Rücklageanteil"; hinzugefügt.

Darlehen, die im eigenen Namen für Rechnung der Landeshauptstadt Dresden aufgenommen wurden und zur Finanzierung von Treuhandvermögen im Rahmen der Sanierungs- und Entwicklungsträgerschaften weitergeleitet wurden, führen wir aus Gründen der Klarheit außerhalb der Bilanz.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/ Erläuterungen zur Bilanz und zur GuV

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften nach BilRUG beibehalten.

BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode; im Anschaffungsjahr pro rata temporis.

Das Sachanlagevermögen ist grundsätzlich mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich gewährter Zuschüsse, bei abnutzbaren Gegenständen abzüglich Abschreibungen bewertet.

Bei Grundstücken mit Wohn- und anderen Bauten, soweit diese Grundstücke durch die Landeshauptstadt Dresden eingebracht wurden, entsprechen die Anschaffungskosten den Einbringungswerten. Für das Geschäftsjahr 2022 wurden wie im Vorjahr planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Bauten vorgenommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Geschäftsjahr 2022 nicht erforderlich.

Die beweglichen Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen bei den beweglichen Sachanlagen erfolgen nach der linearen Methode; im Anschaffungsjahr zeitanteilig pro rata temporis, jeweils entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Netto-Anschaffungs- kosten bis zu € 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Aufgrund der geringen Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden die Werte auch in der Handelsbilanz angesetzt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die STESAD GmbH ist mit 32,8 % am Kapital der Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH (im Folgenden auch "NTD") mit Sitz in Dresden beteiligt. Die Technische Werke Dresden GmbH ist mit 67,2 % an der NTD beteiligt.

Das Eigenkapital der NTD zum 31. Dezember 2022 beträgt gemäß vorläufigem Jahresabschluss T€ 26.571. Im Jahr 2022 weist die NTD in diesem einen Jahresfehlbetrag von T€ 3.519 aus.

Umlaufvermögen

Die unfertigen Leistungen (T€ 23.292) betreffen in Höhe von T€ 526 noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2022. Sie sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. In den noch nicht abgerechneten Betriebskosten sind leerstandsbedingte Betriebskosten enthalten, die nicht auf die Mieter umgelegt werden können. Diesen leerstandsbedingten Bestandteilen ist durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Weiterhin betreffen die unfertigen Leistungen noch nicht abgerechnete Beratungsleistungen (T€ 10.779) und beauftragte Bauleistungen für die Projekte der Schulen in Tolkewitz (T€ 862), Linkselbisch-Ost (T€ 2.276), 35. Grundschule (T€ 1.420), Universitätsschule (T€ 310), 49. Grundschule (T€ 442), BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung (T€ 10), und für den Digitalpakt Schulen (T€ 3.960) sowie die mobilen Raumeinheiten der Universitätsschule (T€ 2.221) und auf dem Berthelsdorfer Weg (T€ 487).

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Den unfertigen Leistungen stehen auf der Passivseite erhaltene Anzahlungen für noch nicht abgerechnete Betriebskosten und Beratungsleistungen sowie für beauftragte Bauleistungen (T€ 31.247) gegenüber.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen aus Vermietung wurden Pauschalwertberichtigungen für Ausfallrisiken beachtet.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen einschließlich der sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 559 (Vorjahr: T€ 464) ausgewiesen. Sie betreffen die Landeshauptstadt Dresden und resultieren in Höhe von T€ 559 (Vorjahr: T€ 464) aus Baubetreuungsleistungen und Sanierungsträgervergütungen.

Die flüssigen Mittel (Kasse, Bankguthaben) wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Latente Steuern

Zum 31. Dezember 2022 errechnen sich einerseits künftige Steuerentlastungen aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz im Wesentlichen bei den sonstigen Rückstellungen und Steuerbelastungen aus abweichenden Wertansätzen im Anlagevermögen. Zum anderen verfügt die Gesellschaft über körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge zur Vermeidung künftiger Steuerbelastungen.

Bei der Ermittlung des unternehmensindividuellen Steuersatzes wurde für die Körperschaftsteuer ein Steuersatz von 15 % und für den Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer berücksichtigt. Bei der Gewerbesteuer wurden ein Messbetrag von 3,5 % und ein Hebesatz von 450 % für die Stadt Dresden verwendet.

Aufgrund des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wegen einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung zu verzichten, wurde zum 31. Dezember 2022 kein Bilanzposten angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Eintrag im Handelsregister und den Festlegungen im Gesellschaftsvertrag (T€ 4.000). Die anderen Gewinnrücklagen betreffen die Bewertungsanpassungen der BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 für die Rückstellung Ertragszuschüsse Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH (T€ 64).

Der Jahresüberschuss 2021 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Das Stammkapital und die Kapitalrücklage haben sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert.

Der Gewinnvortrag des Vorjahres entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt:

T€
Gewinnvortrag Stand 1. Januar 2022 3.637
Verrechnung mit dem Jahresüberschuss 2021 885
Gewinnvortrag Stand 31. Dezember 2022 4.522

Sonderposten

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde auf Grund der Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen gemäß § 4 FördGG gebildet. Er wird in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten und entsprechend der Restnutzungsdauer der betroffenen Gebäude auch weiterhin aufgelöst.

Für auf nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten gewährte Investitionszulage zum Anlagevermögen wurde ein Sonderposten gebildet. Er wird entsprechend der Restnutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil für Sonderabschreibungen gemäß § 4 FördGG stellt sich wie folgt dar:

T€
Stand 1. Januar 2022 367
Auflösung -28
Stand 31. Dezember 2022 339

Der Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

T€
Stand 1. Januar 2022 9,5
Auflösung -0,4
Stand 31. Dezember 2022 9,1

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Berechnung der Rückstellung Ertragszuschüsse Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH so- wie weitere mehrjährige Rückstellungen erfolgte gemäß BilMoG unter Anwendung der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssätze.

Verbindlichkeiten

Fälligkeiten
Gesamtbetrag 31.12.2022 (Vorjahr) innerhalb einem Jahr über einem Jahr davon nach fünf Jahren
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 852 253 599 259
(1.038) (183) (855) (401)
2. Erhaltene Anzahlungen 31.247 31.247 0 0
(18.053) (18.053) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung 112 112 0 0
(114) (114) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.708 1.708 0 0
(1.122) (1.122) (0) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.751 328 1.423 0
(2.106) (362) (1.744) (0)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 468 468 0 0
(696) (696) (0) (0)
36.138 34.117 2.022 259
(23.130) (20.531) (2.599) (401)

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind grundsätzlich durch Grundpfandrechte gesichert. Eine Ausnahme stellt die Verbindlichkeit für die Finanzierung der Immobilie Theaterstraße 11-15 i. H. v. T€ 588 dar, welche zu 80 % mit einer modifizierten Ausfallbürgschaft der Landeshauptstadt Dresden besichert ist.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i. H. v. T€ 1.751 handelt es sich um die langfristige Darlehensgewährung für eine Immobilienfinanzierung.

Verbindlichkeiten gegenüber dem verbundenen Unternehmen Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH bestehen zum 31. Dezember 2022 nicht. In Vorjahren resultierten diese aus der Verpflichtung zur Zahlung von Ertragszuschüssen. Zeitpunkt und abschließende Höhe der künftigen Zahlung richten sich nach der noch zu klärenden EU-beihilferechtlichen Würdigung durch die Landeshauptstadt Dresden. Risiken für die Gesellschaft erwachsen hieraus jedoch nicht.

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des Treuhandvertrages zu den Sanierungsgebieten Äußere Neustadt, Hechtviertel und Plauen sowie zu der städtischen Entwicklungsmaßnahme Dresden E1, Dresden- Nickern, haftet die Gesellschaft für die Förderfähigkeit dem Grunde und der Höhe nach für die aus dem Treuhandvermögen eingesetzten Mittel.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen der Treuhandverträge ist derzeit nicht zu rechnen.

Die Gesellschaft hat sich ferner gegenüber der Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH, Dresden, verpflichtet, diese mit Einlagen oder nachrangigen Gesellschafterdarlehen immer so auszustatten, dass sich die Einnahmen und Ausgaben der NTD ausgeglichen gestalten bzw. eine positive Eigenkapitalbasis erhalten wird.

Mit einer Inanspruchnahme aus den eingegangenen Haftungsverhältnissen gegenüber der NTD ist hinreichend wahrscheinlich.

Treuhandvermögen

Die STESAD GmbH verwaltet für die Landeshauptstadt Dresden Treuhandvermögen für das Entwicklungsgebiet Nickern. Dieses Konto weist zum Stichtag einen Stand von T€ -987 aus. Über die Bewirtschaftung des Treuhandvermögens wird gegenüber dem Treugeber, der Landeshauptstadt Dresden, auf der Grundlage des bestehenden Treuhandvertrags und der anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften Rechnung gelegt.

Des Weiteren bewirtschaftet die STESAD für die Landeshauptstadt Dresden Bankkonten für die Abwicklung von Baumaßnahmen sowie für die Hausverwaltung einzelner städtischer Immobilien.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 137) betreffen die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil gemäß § 4 FördGG in Höhe von T€ 28. Ferner entfallen auf Lohnfortzahlungen T€ 35 und auf Sachbezüge T€ 58.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 831) betreffen im Wesentlichen die Sachkosten der Verwaltung (T€ 727). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Zuführungen zu den Rückstellungen für Ertragszuschüsse an die Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden mbH (T€ 86) enthalten.

Sonstige Angaben

Weitere finanzielle Verpflichtungen

Die STESAD GmbH ist Eigentümerin von Immobilien im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt. Mittelfristig wird dieses Sanierungsgebiet nach Erreichung der gesetzten Entwicklungsziele beendet werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt können die Gemeinden von den Grundstückseigentümern Ausgleichsbeträge erheben. Zeitpunkt und Höhe sowie die tatsächliche Erhebung sind derzeit ungewiss.

Kurz- bzw. mittelfristige Miet- sowie Leasingverträge bestehen für Teile des Fuhrparks und der Bürokommunikation in geschäftsüblichem Umfang.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Axel Walther bestellt.

Aufsichtsrat

Aufsichtsratsmitglieder:

Beigeordneter Landeshauptstadt Dresden (Vorsitzender)

Angestellter Ingenieurbüro (stellvertretender Vorsitzender)

Stephan Kühn Beigeordneter Landeshauptstadt Dresden
(Vorsitzender)
Tilo Wirtz Angestellter Ingenieurbüro
(stellvertretender Vorsitzender)
Susanne Krause Dipl.-Ing. Architektur, Stadträtin
Stefan Engel Student, Stadtrat
Thomas Löser Gymnasiallehrer, Stadtrat
Jens Matthis Politikwissenschaftler, Stadtrat
Mario Schmidt Bankbetriebswirt, Stadtrat
Bernd Lommel Justiziar, Stadtrat
Holger Zastrow Geschäftsführer, Stadtrat

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2022 Bezüge von insgesamt € 8.380.

Ergebniseinfluss steuerlicher Wertansätze

Das Jahresergebnis ist auf Grund der steuerlichen Abschreibungen nach Fördergebietsgesetz (kurz: "FördGG") belastet, wonach die geförderten nachträglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben werden und die Abschreibungen der Vorjahre nachgeholt wurden. Die erhöhten Abschreibungen wurden in den Sonderposten eingestellt.

Das ausgewiesene Jahresergebnis liegt auf Grund der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil gemäß § 4 FördGG (T€ 28) über dem ansonsten auszuweisenden Ergebnis auf der Basis handelsrechtlicher linearer Abschreibungen.

Auf Grund der in Vorjahren in Anspruch genommenen Sonderabschreibungen nach § 4 FördGG ergeben sich ab dem Zeitpunkt des Verbrauchs der steuerlichen Verlustvorträge zukünftig Ertragssteuerbelastungen.

Angaben zu Geschäften mit dem Gesellschafter

Die Gesellschaft hat - entsprechend ihres satzungsgemäßen Auftrages - im Berichtsjahr nahezu ausschließlich ihre Umsätze aus Verträgen mit der alleinigen Gesellschafterin, der Landeshauptstadt Dresden, erzielt.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 109 Mitarbeiter (Vorjahr 108). Sämtliche Mitarbeiter waren Angestellte, davon im Durchschnitt 67 Frauen (Vorjahr 64) und 42 Männer (Vorjahr 44).

Nachtragsbericht

Bezüglich der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im Lagebericht. Darüber hinaus ergaben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche Auswirkungen auf die Lage der STESAD GmbH haben und zu einer anderen Darstellung der Unternehmenslage geführt hätten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 516.277,45 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dresden, 31. März 2023

Axel Walther, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 402.820,44 56.656,65 1.597,08 457.880,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohn-, Geschäfts- und anderen Bauten 24.203.582,22 0,00 0,00 24.203.582,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.519.632,93 74.242,30 2.648,66 1.591.226,57
25.723.215,15 74.242,30 2.648,66 25.794.808,79
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 27.892,61 0,00 0,00 27.892,61
26.153.928,20 130.898,95 4.245,74 26.280.581,41
Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 375.386,23 16.307,22 0,00 391.693,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohn-, Geschäfts- und anderen Bauten 8.199.769,57 417.738,32 0,00 8.617.507,89
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.529,02 118.219,08 2.648,66 1.305.099,44
9.389.298,59 535.957,40 2.648,66 9.922.607,33
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.764.684,82 552.264,62 2.648,66 10.314.300,78
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 66.186,56 27.434,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohn-, Geschäfts- und anderen Bauten 15.586.074,33 16.003.812,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.127,13 330.103,91
15.872.201,46 16.333.916,56
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 27.892,61 27.892,61
15.966.280,63 16.389.243,38

LAGEBERICHT 2022

1. Wirtschaftsbericht

1.1 Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Die Gesellschaft wurde mit notariellem Gesellschaftsvertrag vom 5. Mai 1992 als 100 %ige Tochter der Landeshauptstadt Dresden gegründet.

Ziel und Zweck der Gesellschaft ist die Unterstützung und Optimierung der Aktivitäten der Landeshauptstadt Dresden zur kommunalen Daseinsvorsorge und öffentlichen Aufgabenerfüllung in den nachfolgenden Bereichen.

Die Gesellschaft führt Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsmaßnahmen durch und bietet Dienstleistungen rund um die Immobilie an. Sie kann hierzu insbesondere als Beauftragte der Stadt im Sinne der §§ 157 ff. BauGB und als Sanierungs- und Entwicklungsträger tätig werden. Die Aufgabenstellung wird von dem Verständnis getragen, städtebauliche Ziele mit wohnungs- und arbeitsmarktpolitischen sowie sozialen Zielen zu verbinden.

1.2 Rahmenbedingungen für die Geschäftsentwicklung

Die wesentlichen Geschäftsbereiche des Unternehmens sind die

Projektentwicklung und Planungsleistungen,

Projektsteuerung/Projektmanagement,

Stadtentwicklung und -erneuerung,

Geschäftsbesorgungsleistungen,

Facility Management, Vermietung und Verwaltung von Immobilien,

Vermarktung und Verkauf von Immobilien.

Die STESAD GmbH ist Dienstleister vorrangig für die Landeshauptstadt Dresden. Dabei wird sie sich auch zukünftig immer wieder neuen und veränderten Tätigkeitsschwerpunkten, Aufgaben und auch Herausforderungen seitens der Stadt stellen und die hierfür notwendigen Anpassungen und Ausrichtungen vornehmen.

1.3 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die STESAD GmbH erbringt primär Dienstleistungen für die Landeshauptstadt Dresden. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist insofern maßgeblich von der Entwicklung der Wirtschaft und damit einhergehend der öffentlichen Hand geprägt. Die Geschäftsführung der STESAD GmbH geht davon aus, dass auch in den kommenden Jahren die Gesellschafterin Landeshauptstadt Dresden ein Volumen auf dem Niveau des Jahres 2022 beauftragen wird. Die Einschätzung wird auf die allgemeine Bevölkerungsentwicklung in Dresden und die damit zusammenhängenden Investitionsbedarfe in die kommunale Infrastruktur gestützt.

1.4 Entwicklung der Umsatzerlöse, der Bestände und sonstigen betrieblichen Erträge Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse von T€ 8.082 (VJ: T€ 7.095) sowie Bestandserhöhungen von T€ 10.039 (VJ: Bestandserhöhung von T€ 4.029) erzielt. Die Gesamtleistung 2022 i. H. v. T€ 18.121 ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 11.124) gestiegen.

Innerhalb des Bereiches Stadtentwicklung sank die Gesamtleistung aus Sanierungs- und Entwicklungsträgertätigkeit auf T€ 87 (VJ: T€ 100) aufgrund reduzierter Aktivitäten in den Sanierungsgebieten Äußere Neustadt und Hechtviertel. Die Gesamtleistungen in den Bereichen der städtebaulichen Beratung sowie Baubetreuung und Projektsteuerung i. H. v. T€ 6.291 (VJ: T€ 6.320) sind nahezu unverändert.

Im Bereich der Fremdverwaltung von Immobilien wurden 2022 Umsätze von T€ 580 (VJ: T€ 589) erzielt.

Die Nettokaltmieten für Wohn- und Gewerbeeinheiten liegen mit T€ 1.648 leicht über dem Vorjahresniveau (mit T€ 1.644). Die Erlösschmälerungen wegen Leerstandes sind mit T€ 102 (VJ: T€ 103) leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 137 (VJ: T€ 303) betreffen im Wesentlichen Erträge aus Sonderposten (T€ 28), Sachbezügen (T€ 58) und Entgeltfortzahlungen (T€ 35).

Die Zinserträge stiegen auf T€ 37. Grund dafür ist der Zinsertrag aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

1.5 Entwicklung der Aufwendungen

Für Personal hat die Gesellschaft T€ 6.147 (VJ.T€ 5.971) aufgewendet. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 109 Mitarbeiter.

Die planmäßigen Abschreibungen beliefen sich auf T€ 552 (VJ: T€ 545). Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Geschäftsjahr 2022 nicht erforderlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. T€ 831 (VJ: T€ 800) betreffen mit T€ 727 (VJ: T€ 739) vor allem die sächlichen Verwaltungskosten.

1.6 Erläuterung des Jahresergebnisses

Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss von T€ 516 (VJ: T€ 885) aus.

Die Geschäftsführung erwartet auch in den kommenden Jahren positive Ergebnisse, sofern sich aufgrund der Haushaltslagen der öffentlichen Hand keine gravierenden Auswirkungen auf den Geschäftsumfang der Gesellschaft ergeben.

1.7 Unternehmens- und Projektfinanzierung

Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist positiv.

Die Veränderung des Finanzmittelfonds (T€ 3.839) setzt sich wie folgt zusammen:

Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit T€ 4.509
Cash Flow aus Investitionstätigkeit T€ -129
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit T€ -541

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit betrifft hauptsächlich Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen und die Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich EDV sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit enthält in 2022 im Wesentlichen die Tilgungszahlungen für bestehende Darlehen.

Zusätzlich hat die STESAD GmbH als Treuhänder für die Landeshauptstadt Dresden, auf deren Rechnung, Darlehen in Höhe von T€ -987 (VJ: T€ -3.379) aufgenommen. Diese werden außerhalb der Bilanz geführt und sind durch modifizierte Ausfallbürgschaften der Landeshauptstadt Dresden besichert.

1.8 Angaben gemäß § 99 Abs. 3 SächsGemO

100 %ige Gesellschafterin ist die Landeshauptstadt Dresden

Als Geschäftsführer ist Herr Axel Walther bestellt.

Zur Zusammensetzung des Aufsichtsrates verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang unter den sonstigen Angaben

Als Abschlussprüfer zum 31. Dezember 2022 ist die RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft bestellt.

Bezüglich der Angaben zu den Mitarbeiterzahlen verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter Punkt 2.3.

2022 2021
Vermögensstruktur Anlagevermögen / Bilanzsumme 30,9 % 42,9 %
Investitionsdeck ung Abschreibungen /Investitionen 427,1 % 288,3 %
Fremdfinanzierung Fremdkapital 1) / Bilanzsumme 81,3 % 75,5 %
Eigenkapitalquote bilanzielles Eigenkapital / Bilanzsumme 18,4 % 23,5 %
Effektivverschuldung Verbindlichkeiten abzüglich monetäres Umlaufvermögen 24.891 T€ 15.721 T€
Liquiditätsgrad I liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten 2) 33,4 % 36,1 %
Eigenkapitalrendite Jahresüberschuss / bilanzielles Eigenkapital 5,4 % 9,8 %
Gesamtkapitalrendite Jahresüberschuss / Bilanzsumme 1,0 % 2,3 %
Pro-Kopf-Umsatz Umsatzerlöse 3) / Beschäftigte 165 T€ 103 T€
Personalaufwandsquote Personalaufwand / Umsatzerlöse 3) 33,9 % 53,6 %

1) Rückstellungen, Verbindlichkeiten, 50 % Sonderposten mit Rücklageanteil und 50 % Sonderposten für Investitionen zum Anlagevermögen
2) Verbindlichkeiten < 1 Jahr abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Betriebskosten
3) Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen

Die Vermögensstruktur zeigt einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 30,9 % und sinkt im Vergleich zum Vorjahresniveau von 42,9 %. Ursache dafür ist der Anstieg bei den unfertigen Leistungen für Bauprojekte und damit eine Erhöhung des Umlaufvermögens.

Das Verhältnis von Abschreibungen zu Investitionen ist, infolge von geringeren Investitionen im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 288,3 % auf 427,1 % gestiegen.

Der Anteil des Fremdkapitals an der Bilanzsumme im Jahr 2022 ist mit 81,3 % im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Abzüglich des monetären Umlaufvermögens von den Verbindlichkeiten der Gesellschaft ergibt sich eine effektive Verschuldung in Höhe von T€ 24.891 (VJ: T€ 15.721). Die Entwicklung der Kennzahl ist maßgeblich durch einen Anstieg der erhaltenen Anzahlungen in Verbindung mit Mittelabforderungen gegenüber der Landeshauptstadt Dresden für diverse Bauprojekte sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus anderen Leistungen durch die Abwicklung diese Bauprojekte geprägt.

Der Liquiditätsgrad I ist im Vergleich zum Vorjahr von 36,1 % auf 33,4 % leicht gesunken. Dies resultiert aus einem Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals, insbesondere durch die erhaltenen Anzahlungen der Landeshauptstadt Dresden für Bauprojekte.

Die Eigenkapitalrendite ist im Vergleich zum Vorjahr auf 5,4 % gesunken (VJ: 9,8 %). Es bestand in 2022 aber weiterhin eine gute Auftragslage. Somit konnten fertiggestellte Projekte abgerechnet werden. Des Weiteren konnte eine Gesamtkapitalrendite in Höhe von 1,0 % im Jahr 2022 verzeichnet werden.

Der Pro-Kopf-Umsatz stieg im Jahr 2022 auf 165 T€. Die Personalaufwandsquote verringerte sich um 53,6 % auf 33,9 %.

Die Entwicklung der Kennzahlen entspricht im Wesentlichen den Erwartungen der Geschäftsführung. Insbesondere aufgrund der Langfristigkeit umfangreicher Projekte ist die Geschäftsführung in der Lage die Entwicklung der Gesellschaft weitestgehend realistisch einschätzen zu können und die Kapazitäten entsprechend der Auftragslage anzupassen.

1.9 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter stieg im Jahr 2022 von 108 auf 109. Beschäftigt wurden im Durchschnitt 67 Frauen und 42 Männer. In den zwei Leitungsebenen der STESAD GmbH beträgt der Anteil der Frauen 50 %. Entsprechend der Auftragslage erfolgte eine Anpassung des Personalbestandes und der daraus resultierenden Kapazität der Gesellschaft.

2. Die Lage des Unternehmens

2.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die einzelnen Geschäftsbereiche Stadtentwicklung, Projektsteuerung/Projektmanagement, Geschäftsbesorgung, Immobilienmanagement und Vermietung, sowie Verkauf und Vermarktung von Immobilien schließen mit einem positiven Ergebnis ab.

Die anhaltende Krise, ausgelöst durch die COVID-19 Pandemie und die angespannte weltpolitische Lage sowie deren Auswirkungen auf die öffentlichen Haushaltsmittel, ist nach wie vor ein potentieller Risikofaktor für die Erreichung von Prognosen und Zielen des Unternehmens. Gleichzeitig eröffnen sich durch notwendige kommunale Investitionen in eine digitale, ökologischere und sozialere Infrastruktur, auch Chancen und neue Geschäftsfelder. In 2023 können bereits angelaufene und vertraglich zugesicherte Projekte weitergeführt werden. Inwieweit die Landeshauptstadt Dresden in 2023 weitere investive Ausgaben tätigt, die den Geschäftsbetrieb der STESAD betreffen, bleibt noch offen.

Die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird maßgeblich von der allgemeinen Erholung der Wirtschaft und damit einhergehend der öffentlichen Haushalte - insbesondere der Landeshauptstadt Dresden - abhängig sein. Ein weiterer Schlüsselfaktor ist die mittelfristige Förderpolitik auf Ebene des Bundes sowie des Freistaates Sachsen bezüglich der städtebaulichen und infrastrukturellen Schwerpunktsetzungen.

Investitionen und Aufträge im Zusammenhang mit der öffentlichen Infrastruktur haben trotz schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lagen einen substantiellen Charakter. Daher werden für das Geschäftsjahr 2023 ein positiver Jahresüberschuss auf dem Niveau der Vorjahre sowie gleichbleibend hohe Umsatzerlöse für die STESAD erwartet.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind für die Darstellung der Finanzlage der STESAD GmbH nicht von Bedeutung und wurden deshalb nicht angegeben.

Akquisitionsziel ist nahezu ausschließlich die Landeshauptstadt Dresden, da die STESAD GmbH gegründet wurde, um insbesondere nichthoheitliche Aufgaben für die Stadtverwaltung zu übernehmen.

2.2 Risiken für die Geschäftsentwicklung

Die Früherkennung, Bewertung und Begrenzung von Risiken sind elementare Bestandteile der Tätigkeit der Mitarbeiter der STESAD GmbH, insbesondere der Geschäftsführung und anderer Mitarbeiter mit Führungsaufgaben. Ein System von Dienstanweisungen regelt insbesondere die Vollmachten, Befugnisse und Verantwortlichkeiten für die wesentlichen Unternehmensabläufe. Das implementierte Controlling System unterstützt auch die Früherkennung von Risiken sowie die Korruptionsprävention.

Ein spezifisches Risiko ergibt sich aus der direkten Abhängigkeit von der Landeshauptstadt Dresden als der Hauptauftraggeber.

Alle typischen Risiken der allgemeinen Geschäftstätigkeit einschließlich möglicher Vertrauensschäden, Arbeitsunfälle und Betriebsstörungen sind durch Haftpflicht-, Sach- und verschiedene Spezialversicherungen hinreichend abgedeckt. Die Angemessenheit des Versicherungsschutzes wird regelmäßig überprüft.

Ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung von Risiken ergibt sich aus der schlanken Organisation, die sich u.a. in kurzen Entscheidungswegen sowie transparenten und effektiven Strukturen ausdrückt.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus den Verpflichtungen und Bürgschaften als Gesellschafter gegenüber der NTD. Zum 31. Dezember 2022 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber der NTD. Die STESAD GmbH hat für alle absehbaren Inanspruchnahmen entsprechende Rückstellungen gebildet (Ertragszuschüsse).

Ausgehend von den aktuellen Planungen der NTD rechnet die STESAD gegenwärtig damit, dass die vorhandenen Finanzmittel den Zuweisungsbedarf der NTD noch bis einschließlich 2024 abdecken.

Bei unerwarteten Entwicklungen in der Tochtergesellschaft, die eine darüber hinausgehende Zahlung erforderlich machen würden, ist die STESAD GmbH jedoch nur sehr eingeschränkt in der Lage, diese aus eigener Kraft zu leisten. Die Landeshauptstadt Dresden hat erklärt, dass sie die STESAD GmbH nicht mit zusätzlichen finanziellen Verpflichtungen diesbezüglich belasten wird.

2.3 Personalentwicklung

Am 31. Dezember 2022 beschäftigte die Gesellschaft 113 Mitarbeiter. Darin enthalten sind 19 Mitarbeiter in Teilzeit. Im Jahresdurchschnitt 2022 wurden 109 Mitarbeiter beschäftigt.

 

Dresden, den 31. März 2023

Axel Walther, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der STESAD GmbH wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die RSM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf Zweigniederlassung Dresden den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die STESAD GmbH:

Prüfungsurteile

"Wir haben den Jahresabschluss der STESAD GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STESAD GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Dresden, 28. April 2023

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hesse, Wirtschaftsprüferin

Schüppel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022

Die Gesellschafterversammlung vom 1. August 2023 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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