Beteiligungsgesellschaften
Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH
Wallufer Str. 10a, 65343 Eltville am Rhein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Munsch seit 24.4.2025 | Prokura |
Sandra Hitsch seit 24.4.2025 | Prokura |
Kurt Wegleitner seit 21.11.2022 | Geschäftsführer |
Elena Filatov-Roth seit 13.6.2017 | Geschäftsführer |
Christoph Dr. Seiwert seit 14.7.2014 | Prokura |
Hermann Dr. Roth seit 16.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbHEltville am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH wurde 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Eltville am Rhein, Wir und unsere verbundenen Unternehmen sind im Agrarsektor als Lieferanten kritischer Performance-Additive für die Produktionsebene tätig. Hier sehen uns unter den 100 bedeutendsten Zulieferern der globalen Futtermittelindustrie. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen ermöglichen wir unseren Kunden erhebliche Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerung und optimierten Ressourceneinsatz. Gleichzeitig tragen wir zur Reduzierung des CO 2 - und CH4-Fußabdrucks in der Produktion bei. Ein neues, innovatives Geschäftsfeld starten wir mit Praxisversuchen Ende 2024 mit Chicken Checker, einer KI-basierten Diagnoselösung zur Früherkennung von Gesundheitsproblemen in Hühnerställen. Der Algorithmus analysiert Kotproben in Echtzeit und gibt Landwirten sowie Tierärzten präzise Handlungsempfehlungen. Durch die Patentierung dieses Management-Tools erwarten wir eine signifikante geschäftliche Wertschöpfung. 2. Forschung und Entwicklung Investitionen in Forschung und Entwicklung sind Garant für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Unser Leitmotiv "Based on science" spiegelt sich in unserem bedeutenden Forschungs- und Entwicklungsbudget wider. Die Ergebnisse unserer Studien werden regelmäßig in wissenschaftlichen und industriellen Fachmagazinen veröffentlicht. Unser Kerngeschäft sind Futterzusatzstoffe, die das größte Segment unseres Portfolios darstellen. In den vergangenen Jahren haben wir weitere Anwendungen erschlossen, darunter SensoPower, ein Additiv für die Biogasfermentation,. Diese Geschäftsfelder basieren auf unserer Expertise in Forschung und Entwicklung und sollen zukünftig eine vergleichbare Marktstellung wie unsere Futtermittelzusatzstoffe erreichen. Phytobiotics investiert jährlich ca. 4,5 Mio. Euro in F&E. Diese Investitionen sichern unsere Innovationsführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit. Über 50 % unseres Umsatzes stammen aus Produkten, die vor fünf Jahren noch nicht existierten. Unsere aktive Patentstrategie umfasst derzeit ca. 10 globale Mutterpatente, die in über 150 nationale Schutzrechte aufgeteilt sind. Dazu zählen unter anderem: • Sangrovit (phytogene Wirkstoffe) • Aktive-D (hochwertiges Vitamin D) • Plexomin-Serie (Lysinate & Bisglycinate) • SensoPower (Biogasadditive) • Chicken Checker (KI-gestützte Diagnostik) II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum in der Tierproduktion liegt global bei 2-3 % p.a., wobei die bedeutendsten Wachstumsregionen außerhalb der EU liegen. Innerhalb Europas verzeichnen insbesondere Polen, Spanien und die Ukraine nennenswerte Zuwächse. Im Bereich Biogas und erneuerbare Energien stagniert der deutsche Markt, während die Investitionen im europäischen Ausland zunehmen. Unser Geschäftsfeld Pflanzenernährung bietet enormes Wachstumspotenzial, insbesondere in großflächigen Kulturen. Daher haben wir im Jahr 2021 die Phytoplanta GmbH als eigenständige Geschäftseinheit gegründet. Unsere Wachstumsstrategie fokussiert sich auf eine Markterweiterung in Osteuropa, Skandinavien, China und den USA. In China und den USA, die über 50 % der weltweiten Agrarproduktion ausmachen, streben wir eine starke Marktposition an. Zusätzlich erwarten wir durch regulatorische Änderungen in der EU eine steigende Nachfrage nach hochwirksamen organischen Spurenelementen der Plexomin-Serie. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Der Umsatz war im Jahr 2023 rückläuftig, er reduzierte sich um TEuro 5.078 auf TEuro 46.695, entsprechend 9,8%. In 2024 konnte wieder eine entsprechende Steigerung verzeichnet werden. Den wesentlichen Beitrag zum Ergebnis lieferte in 2023 erwartungsgesmäß der Verkauf der Beteiligung an chinesischen Gesellschaft Micolta Bioresources. Der Ertrag aus dem Verkauf beträgt TEuro 6.892. Der Materialaufwand erhöhte sich um TEuro 1.292 (5,8%) und der Personalaufwand um TEuro 112 (1,9%). Demgegenüber konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEuro 4.664 auf TEuro 17.308 (21,2%) reduziert werden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögengegenstände und Sachanlagen entsprechen mit TEuro 610 dem Vorjahresniveau (TEuro 601). Deutlich reduziert werden konnten die Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen von TEuro 5.475 im Vorjahr auf TEuro 3.953 im Jahr 2023. Im Ergebnis weisen wir einen Jahresüberschuss i.H.v. TEuro 8.345 aus; nach Eliminierung des Ergebnisses aus der Beteiligungsveräußerung verbleibt ein operativ positives Ergebnis von i.H.v. TEuro 1.453. b) Vermögens- und Finanzlage Im Jahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme von TEuro 48.126 um TEuro 8.836 auf TEuro 56.962, wesentlich hervorgerufen durch eine Erhöhung der Vorräte um TEuro 1.484 auf TEuro 15.326 sowie eine Steigerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEuro 7.962 auf TEuro 29.517. Die Vermögenslage hat sich ihrer Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens gegenüber dem Vorjahr verändert. Das langfristige Vermögen beläuft sich auf 20% (im Vorjahr 26%) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 31,9% im Vorjahr auf 41,6%, bedingt durch das Jahresergebnis bei gleichzeitig erhöhter Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich und betragen zum Bilanzstichtag 21,7% (im Vorjahr 30,4%) der Bilanzsumme. Der Bestand an liquiden Mittel erhöhte sich von TEuro 62 um TEuro 764 auf TEuro 826. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass sowohl Verbindlichkeiten als auch Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen beglichen bzw. vereinnahmt werden. Der hohe Exportanteil und der hohe Anteil an Verkäufen an unsere Vertriebspartner hat indes zur Folge, dass unsere Debitorenlaufzeiten derzeit bei über 90 Tagen liegen. Im Geschäftsjahr 2023 konnten die finanziellen Verpflichtungen beglichen werden. Die eingeräumten Kreditlinien wurden eingehalten. Wir nutzen langfristige Finanzierungen für unsere Investitionen und kurzfristige Mittel verschiedenster Art für die Überbrückung eines kurzfristigen Finanzbedarfs. Insgesamt kann die Finanzmittelausstattung der Gesellschaft als ausreichend bezeichnet werden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Kennzahlen heran. Die Gesamtkapitalrendite als Indikator der Verzinsung des eingesetzten Kapitals beträgt 35,2% und trägt damit dem Ergebnis Rechnung. 4. Gesamtaussage Unsere Ertragslage ist durch den erfolgreichen Beteiligungsverkauf gekennzeichnet. Der rückläufige Umsatz konnte im Folgejahr wieder aufgefangen werden. Die Kapitalkennzahlen entsprechen den Erwartungen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein III. Zweigniederlassungen Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Eltville am Rhein unverändert über eine inländische Niederlassung in Neuendettelsau. IV. Chancen- und Risikobericht Es ist unser Ziel, in den kommenden fünf Jahren durch Intensivierung des Markteintritts in Osteuropa, Skandinavien, Italien und Spanien unser Europageschäft zu stärken und durch Registrierungen vor allem in China und den USA neue Wachstumsmärkte und Wachstumssektoren zu erschließen. Die genannten europäischen Regionen machen ca. 35 % des europäischen Marktes aus. China und die USA vereinen mehr als 50 % der weltweiten Tierproduktion und Agrarwirtschaft und wir sind uns sicher, mit unseren Produkten und Diensten eine gute Marktposition erreichen zu können. Unsere gesamte eigene Produktpalette wird in der Schwestergesellschaft Senso Additive GmbH in Neuendettelsau produziert, überwiegend aus Rohstoffen, die von zertifizierten Lieferanten global beschafft werden. Dadurch ist Phytobiotics in der Lage aus eigener Produktion und Beschaffung ein umfassendes Produktsortiment für verschiedenste Anwendungen anzubieten, ohne auf fremde Lohnhersteller angewiesen zu sein. Im Sinne unseres Qualitätswesens beziehen wir unsere Rohstoffe ausschließlich von GLP, ISO oder FAMI QS zertifizierten Zulieferern. Unser Währungsrisiko besteht in den bilanzierten Forderungen gegenüber unseren Kunden in Brasilien, USA und Thailand, die in USD fakturiert sind. Wir monitoren den Kurs stets aktiv. Als ein weiteres Risiko sehen wir den Kurs des Renmimbi für unsere Einkaufspositionen. Diesem Risiko wirken wir mit langfristigen Kontrakten entgegen. Zur Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Geschäftsführung Vorsorge getroffen, die im Wesentlichen auf die folgenden Instrumenten aufbaut: • Diversifizierung über verschieden Regionen und Marktsektoren, • Währungsabsicherung durch internes Hedging, • Eigene Tochtergesellschaften in Schlüsselmärkten • sowie ein striktes Qualitätsmanagement. Ein weiteres mögliches Risiko sehen wir in der Zahlungsmoral unserer Kunden. Um diesem zu begegnen, haben wir unser Mahnwesen weiter professionalisiert. Wir beziehen einen erheblichen Anteil unserer Rohwaren direkt oder über europäische Händler aus China. Wir sind uns der Risiken der veränderten globalen Lage bewusst und versuchen auf andere Beschaffungsmärkte umzustellen, was jedoch für einige strategische Rohwaren mangels verfügbarem Angebot nicht möglich ist. V. Prognosebericht Im Jahr 2024 planen wir uns aus der Beteiligung Victory Enzymes GmbH durch Verkauf der Anteile zurückzuziehen. Die Beteiligung hat für uns keine strategische Relevanz mehr und wir rechnen mit einem Ertrag aus dem Verkauf. Ab 2024 planen wir wieder messbare Umsatzsteigerungen bei moderat steigenden Fixkosten und etwa unverändertem Rohwareneinsatz. Ausgehend von einem weiter sehr erfreulichen Rohertrag rechnen wir 2024 und 2025 mit einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis und damit einer weiterhin guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Eltville am Rhein, den 17. April 2025 Dr. Hermann Roth Elena Filatov-Roth Kurt Wegleitner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH hat Ihren Sitz in Eltville am Rhein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 17796 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 HGB, angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben (§ 253 IV HGB). Die Herstellungskosten beinhalten, neben den Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei den Herstellungskosten wurden Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung der Erzeugnisse nicht in die Herstellungskosten einbezogen (§ 255 III HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz AnlagespiegelDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
Angaben zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
*) Von der Schutzklausel gemäß § 286 III Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Forderungen mit Restlaufzeiten größer einem Jahr Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 3.480,3 (Vorjahr TEuro 2.556,2). Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt: • Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen (444,6 TEuro / passiv), • Bewertung Fremdwährungsbestände: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (274,8 TEuro / aktiv); Forderungen gegenüber verbundenenen Unternehmen (50,5 TEuro / aktiv). Bankguthaben (23,4 TEuro / aktiv). • Sonderposten mit Rücklagenanteil (48,1 / aktiv) • Sonstige Rückstellung (6,6 TEuro / aktiv), • Bewertung Fremdwährungsbestände: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (17,5 TEuro / passiv), Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 28,9% zugrunde gelegt. Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht. Es wurden passive latente Steuern i.H.v. 15,8 TEuro (Passivüberhang) eingestellt. Sonderposten mit Rücklageanteil Im Geschäftsjahr wurde im Zusammenhang mit der Forschungszulage gemäß § 3 FZulG ein Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von TEuro 48,1 gebildet. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte entsprechend dem Abschreibungsverlauf der zugeordneten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Sämtliche weitere Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten >5 Jahre sind durch Globalzession der Forderungen abgesichert. Desweiteren wurden Sicherungsklauseln ("financial covenants") vereinbart. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB für die Schwestergesellschaft Senso Additive GmbH, Neuendettelsau, für Kredite gegenüber Kreditinstituten sowie für Verbindlichkeiten aus Leasingfinanzierung i.H.v. TEuro 3.800. Aus aktueller Sicht wird das Risiko der Inanspruchnahme als sehr gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Bei unbefristeten Verträgen wurde der frühestmögliche Kündigungstermin zugrunde gelegt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. Sonstige Pflichtangaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 Arbeitnehmer beschäftigt. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Dr. Hermann Roth, Diplom-Agraringenieur, Eltville am Rhein, Elena Filatov-Roth, Eltville am Rhein, Kurt Wegleitner, Diplom-Ingenieur, Illmitz (Österreich) geführt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar i. H. von 55 TEuro berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 45 TEuro, und auf Steuerberatungsleistungen 10 TEuro. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss i.H.v. TEuro 8.345,2 ab. Unter Berücksichtigung des des Gewinnvortrags (TEuro 13.373,6) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von TEuro 21.718,8. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Eltville am Rhein, den 17. April 2025 Dr. Hermann Roth Elena Filatov-Roth Kurt Wegleitner sonstige Berichtsbestandteile
Eltville am Rhein, den 17. April 2025 gez. Dr. Hermann Roth gez. Elena Filatov-Roth gez. Kurt Wegleitner Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wiesbaden, den 17. April 2025 Wilfried Hackmann, Wirtschaftsprüfer |
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