Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH

Wallufer Str. 10a, 65343 Eltville am Rhein, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 17796
Eingetragen
3.3.2000
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
Ist der Handel mit und die Herstellung von Erzeugnissen für die Landwirtschaft sowie der Handel mit natürlichen Pflanzenpräparaten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Munsch
seit 24.4.2025
Prokura
Sandra Hitsch
seit 24.4.2025
Prokura
Kurt Wegleitner
seit 21.11.2022
Geschäftsführer
Elena Filatov-Roth
seit 13.6.2017
Geschäftsführer
Christoph Dr. Seiwert
seit 14.7.2014
Prokura
Hermann Dr. Roth
seit 16.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wallufer Str. 10a, 65343 Eltville am Rhein
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH

Eltville am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH wurde 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Eltville am Rhein, Wir und unsere verbundenen Unternehmen sind im Agrarsektor als Lieferanten kritischer Performance-Additive für die Produktionsebene tätig. Hier sehen uns unter den 100 bedeutendsten Zulieferern der globalen Futtermittelindustrie.

Mit unseren Produkten und Dienstleistungen ermöglichen wir unseren Kunden erhebliche Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerung und optimierten Ressourceneinsatz. Gleichzeitig tragen wir zur Reduzierung des CO 2 - und CH4-Fußabdrucks in der Produktion bei.

Ein neues, innovatives Geschäftsfeld starten wir mit Praxisversuchen Ende 2024 mit Chicken Checker, einer KI-basierten Diagnoselösung zur Früherkennung von Gesundheitsproblemen in Hühnerställen. Der Algorithmus analysiert Kotproben in Echtzeit und gibt Landwirten sowie Tierärzten präzise Handlungsempfehlungen. Durch die Patentierung dieses Management-Tools erwarten wir eine signifikante geschäftliche Wertschöpfung.

2. Forschung und Entwicklung

Investitionen in Forschung und Entwicklung sind Garant für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Unser Leitmotiv "Based on science" spiegelt sich in unserem bedeutenden Forschungs- und Entwicklungsbudget wider. Die Ergebnisse unserer Studien werden regelmäßig in wissenschaftlichen und industriellen Fachmagazinen veröffentlicht.

Unser Kerngeschäft sind Futterzusatzstoffe, die das größte Segment unseres Portfolios darstellen. In den vergangenen Jahren haben wir weitere Anwendungen erschlossen, darunter SensoPower, ein Additiv für die Biogasfermentation,. Diese Geschäftsfelder basieren auf unserer Expertise in Forschung und Entwicklung und sollen zukünftig eine vergleichbare Marktstellung wie unsere Futtermittelzusatzstoffe erreichen.

Phytobiotics investiert jährlich ca. 4,5 Mio. Euro in F&E. Diese Investitionen sichern unsere Innovationsführerschaft und Wettbewerbsfähigkeit. Über 50 % unseres Umsatzes stammen aus Produkten, die vor fünf Jahren noch nicht existierten.

Unsere aktive Patentstrategie umfasst derzeit ca. 10 globale Mutterpatente, die in über 150 nationale Schutzrechte aufgeteilt sind. Dazu zählen unter anderem:

• Sangrovit (phytogene Wirkstoffe)

• Aktive-D (hochwertiges Vitamin D)

• Plexomin-Serie (Lysinate & Bisglycinate)

• SensoPower (Biogasadditive)

• Chicken Checker (KI-gestützte Diagnostik)

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum in der Tierproduktion liegt global bei 2-3 % p.a., wobei die bedeutendsten Wachstumsregionen außerhalb der EU liegen. Innerhalb Europas verzeichnen insbesondere Polen, Spanien und die Ukraine nennenswerte Zuwächse. Im Bereich Biogas und erneuerbare Energien stagniert der deutsche Markt, während die Investitionen im europäischen Ausland zunehmen.

Unser Geschäftsfeld Pflanzenernährung bietet enormes Wachstumspotenzial, insbesondere in großflächigen Kulturen. Daher haben wir im Jahr 2021 die Phytoplanta GmbH als eigenständige Geschäftseinheit gegründet.

Unsere Wachstumsstrategie fokussiert sich auf eine Markterweiterung in Osteuropa, Skandinavien, China und den USA. In China und den USA, die über 50 % der weltweiten Agrarproduktion ausmachen, streben wir eine starke Marktposition an. Zusätzlich erwarten wir durch regulatorische Änderungen in der EU eine steigende Nachfrage nach hochwirksamen organischen Spurenelementen der Plexomin-Serie.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Der Umsatz war im Jahr 2023 rückläuftig, er reduzierte sich um TEuro 5.078 auf TEuro 46.695, entsprechend 9,8%. In 2024 konnte wieder eine entsprechende Steigerung verzeichnet werden. Den wesentlichen Beitrag zum Ergebnis lieferte in 2023 erwartungsgesmäß der Verkauf der Beteiligung an chinesischen Gesellschaft Micolta Bioresources. Der Ertrag aus dem Verkauf beträgt TEuro 6.892.

Der Materialaufwand erhöhte sich um TEuro 1.292 (5,8%) und der Personalaufwand um TEuro 112 (1,9%). Demgegenüber konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEuro 4.664 auf TEuro 17.308 (21,2%) reduziert werden.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögengegenstände und Sachanlagen entsprechen mit TEuro 610 dem Vorjahresniveau (TEuro 601).

Deutlich reduziert werden konnten die Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen von TEuro 5.475 im Vorjahr auf TEuro 3.953 im Jahr 2023.

Im Ergebnis weisen wir einen Jahresüberschuss i.H.v. TEuro 8.345 aus; nach Eliminierung des Ergebnisses aus der Beteiligungsveräußerung verbleibt ein operativ positives Ergebnis von i.H.v. TEuro 1.453.

b) Vermögens- und Finanzlage

Im Jahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme von TEuro 48.126 um TEuro 8.836 auf TEuro 56.962, wesentlich hervorgerufen durch eine Erhöhung der Vorräte um TEuro 1.484 auf TEuro 15.326 sowie eine Steigerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEuro 7.962 auf TEuro 29.517.

Die Vermögenslage hat sich ihrer Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens gegenüber dem Vorjahr verändert. Das langfristige Vermögen beläuft sich auf 20% (im Vorjahr 26%) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 31,9% im Vorjahr auf 41,6%, bedingt durch das Jahresergebnis bei gleichzeitig erhöhter Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich und betragen zum Bilanzstichtag 21,7% (im Vorjahr 30,4%) der Bilanzsumme. Der Bestand an liquiden Mittel erhöhte sich von TEuro 62 um TEuro 764 auf TEuro 826.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass sowohl Verbindlichkeiten als auch Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen beglichen bzw. vereinnahmt werden. Der hohe Exportanteil und der hohe Anteil an Verkäufen an unsere Vertriebspartner hat indes zur Folge, dass unsere Debitorenlaufzeiten derzeit bei über 90 Tagen liegen.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die finanziellen Verpflichtungen beglichen werden. Die eingeräumten Kreditlinien wurden eingehalten. Wir nutzen langfristige Finanzierungen für unsere Investitionen und kurzfristige Mittel verschiedenster Art für die Überbrückung eines kurzfristigen Finanzbedarfs. Insgesamt kann die Finanzmittelausstattung der Gesellschaft als ausreichend bezeichnet werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Kennzahlen heran. Die Gesamtkapitalrendite als Indikator der Verzinsung des eingesetzten Kapitals beträgt 35,2% und trägt damit dem Ergebnis Rechnung.

4. Gesamtaussage

Unsere Ertragslage ist durch den erfolgreichen Beteiligungsverkauf gekennzeichnet. Der rückläufige Umsatz konnte im Folgejahr wieder aufgefangen werden. Die Kapitalkennzahlen entsprechen den Erwartungen. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein

III. Zweigniederlassungen

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Eltville am Rhein unverändert über eine inländische Niederlassung in Neuendettelsau.

IV. Chancen- und Risikobericht

Es ist unser Ziel, in den kommenden fünf Jahren durch Intensivierung des Markteintritts in Osteuropa, Skandinavien, Italien und Spanien unser Europageschäft zu stärken und durch Registrierungen vor allem in China und den USA neue Wachstumsmärkte und Wachstumssektoren zu erschließen. Die genannten europäischen Regionen machen ca. 35 % des europäischen Marktes aus. China und die USA vereinen mehr als 50 % der weltweiten Tierproduktion und Agrarwirtschaft und wir sind uns sicher, mit unseren Produkten und Diensten eine gute Marktposition erreichen zu können.

Unsere gesamte eigene Produktpalette wird in der Schwestergesellschaft Senso Additive GmbH in Neuendettelsau produziert, überwiegend aus Rohstoffen, die von zertifizierten Lieferanten global beschafft werden. Dadurch ist Phytobiotics in der Lage aus eigener Produktion und Beschaffung ein umfassendes Produktsortiment für verschiedenste Anwendungen anzubieten, ohne auf fremde Lohnhersteller angewiesen zu sein. Im Sinne unseres Qualitätswesens beziehen wir unsere Rohstoffe ausschließlich von GLP, ISO oder FAMI QS zertifizierten Zulieferern.

Unser Währungsrisiko besteht in den bilanzierten Forderungen gegenüber unseren Kunden in Brasilien, USA und Thailand, die in USD fakturiert sind. Wir monitoren den Kurs stets aktiv. Als ein weiteres Risiko sehen wir den Kurs des Renmimbi für unsere Einkaufspositionen. Diesem Risiko wirken wir mit langfristigen Kontrakten entgegen.

Zur Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Geschäftsführung Vorsorge getroffen, die im Wesentlichen auf die folgenden Instrumenten aufbaut:

• Diversifizierung über verschieden Regionen und Marktsektoren,

• Währungsabsicherung durch internes Hedging,

• Eigene Tochtergesellschaften in Schlüsselmärkten

• sowie ein striktes Qualitätsmanagement.

Ein weiteres mögliches Risiko sehen wir in der Zahlungsmoral unserer Kunden. Um diesem zu begegnen, haben wir unser Mahnwesen weiter professionalisiert.

Wir beziehen einen erheblichen Anteil unserer Rohwaren direkt oder über europäische Händler aus China. Wir sind uns der Risiken der veränderten globalen Lage bewusst und versuchen auf andere Beschaffungsmärkte umzustellen, was jedoch für einige strategische Rohwaren mangels verfügbarem Angebot nicht möglich ist.

V. Prognosebericht

Im Jahr 2024 planen wir uns aus der Beteiligung Victory Enzymes GmbH durch Verkauf der Anteile zurückzuziehen. Die Beteiligung hat für uns keine strategische Relevanz mehr und wir rechnen mit einem Ertrag aus dem Verkauf.

Ab 2024 planen wir wieder messbare Umsatzsteigerungen bei moderat steigenden Fixkosten und etwa unverändertem Rohwareneinsatz. Ausgehend von einem weiter sehr erfreulichen Rohertrag rechnen wir 2024 und 2025 mit einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis und damit einer weiterhin guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

 

Eltville am Rhein, den 17. April 2025

Dr. Hermann Roth

Elena Filatov-Roth

Kurt Wegleitner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.169.367,93 12.605.463,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.279.173,30 2.202.757,24
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.144.122,00 1.475.891,00
2. geleistete Anzahlungen 1.135.051,30 726.866,24
II. Sachanlagen 844.023,00 940.737,00
1. technische Anlagen und Maschinen 68.349,00 92.630,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 775.674,00 848.107,00
III. Finanzanlagen 8.046.171,63 9.461.969,18
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.171.907,63 6.140.706,63
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 635.939,00 670.938,00
3. Beteiligungen 980.000,00 2.544.998,55
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 253.000,00 100.001,00
5. Genossenschaftsanteile 5.325,00 5.325,00
B. Umlaufvermögen 45.668.981,70 35.458.641,36
I. Vorräte 15.325.889,42 13.841.716,87
1. fertige Erzeugnisse und Waren 15.325.889,42 13.841.716,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 29.516.692,20 21.554.444,39
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.796.180,09 10.786.876,08
2. Forderungen gegen Gesellschafter 247.931,02 183.917,41
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.515.572,92 5.182.698,25
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 250.566,31 945.428,80
5. sonstige Vermögensgegenstände 6.706.441,86 4.455.523,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.480.264,66 2.556.231,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 826.400,08 62.480,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.478,40 62.046,17
Aktiva 56.961.828,03 48.126.150,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 23.718.830,61 15.373.630,99
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 13.373.630,99 19.641.942,90
III. Jahresüberschuss 8.345.199,62 -6.268.311,91
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 48.134,00
C. Rückstellungen 2.747.736,61 1.401.447,66
1. Steuerrückstellungen 1.707.465,30 702.882,66
2. sonstige Rückstellungen 1.040.271,31 698.565,00
D. Verbindlichkeiten 30.431.300,37 31.250.701,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.335.733,44 14.613.058,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.725.052,49 8.437.933,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.610.680,95 6.175.124,89
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.582.673,36 10.312.454,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.582.673,36 10.312.454,47
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 436.094,02 430.096,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 436.094,02 430.096,75
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 4.937.392,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 4.937.392,30
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.076.799,55 957.699,29
davon aus Steuern 218.706,10 66.429,01
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 15.790,01 7.012,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.372.879,35 877.699,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 703.920,20 80.000,00
E. Passive latente Steuern 15.826,44 100.371,30
Passiva 56.961.828,03 48.126.150,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 46.655.392,56 51.732.976,35
2. sonstige betriebliche Erträge 10.054.099,94 2.218.371,95
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 784.278,71 1.977.654,78
3. Materialaufwand 23.412.500,67 22.120.376,43
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.016.551,39 11.955.290,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.395.949,28 10.165.086,17
4. Personalaufwand 5.969.024,85 5.857.377,59
a) Löhne und Gehälter 4.922.552,49 5.137.243,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.046.472,36 720.134,02
davon für Altersversorgung 38.735,21 23.746,85
5. Abschreibungen 609.544,82 1.592.648,22
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 609.544,82 601.257,06
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 991.391,16
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 17.307.595,86 21.971.720,21
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.242.948,54 761.715,68
7. Erträge aus Beteiligungen 154,62 154,62
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 245.967,49 259.348,55
davon aus verbundenen Unternehmen 414,17 1.050,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.392,40 14.633,73
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.904.949,96
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 7.904.949,96
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 657.291,18 467.574,37
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 653.655,01 569.662,33
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 84.544,86
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 100.371,30
13. Ergebnis nach Steuern 8.353.394,62 -6.258.823,91
14. sonstige Steuern 8.195,00 9.488,00
15. Jahresüberschuss 8.345.199,62 -6.268.311,91

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH hat Ihren Sitz in Eltville am Rhein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 17796 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 HGB, angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben (§ 253 IV HGB). Die Herstellungskosten beinhalten, neben den Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei den Herstellungskosten wurden Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung der Erzeugnisse nicht in die Herstellungskosten einbezogen (§ 255 III HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.934.089,05 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 726.866,24 408.185,06 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.660.955,29 408.185,06 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 245.958,56 2.200,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.103.936,76 235.113,82 456.631,94
Summe Sachanlagen 2.349.895,32 237.313,82 456.631,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.315.932,97 31.200,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.859.391,63 0,00 35.000,00
3. Beteiligungen 2.544.997,55 0,00 1.564.997,55
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 100.000,00 153.000,00 0,00
5. Genossenschaftsanteile 5.325,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 16.825.647,15 184.200,00 1.599.997,55
Summe Anlagevermögen 23.836.497,76 829.698,88 2.056.629,49
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.934.089,05
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.135.051,30
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.069.140,35
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 248.158,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.882.418,64
Summe Sachanlagen 0,00 2.130.577,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 6.347.132,97
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 7.824.391,63
3. Beteiligungen 0,00 980.000,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 253.000,00
5. Genossenschaftsanteile 0,00 5.325,00
Summe Finanzanlagen 0,00 15.409.849,60
Summe Anlagevermögen 0,00 22.609.567,15
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.458.198,05 331.769,00 0,00 0,00 2.789.967,05
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.458.198,05 331.769,00 0,00 0,00 2.789.967,05
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 153.328,56 26.481,00 0,00 0,00 179.809,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.255.829,76 251.294,82 400.379,94 0,00 1.106.744,64
Summe Sachanlagen 1.409.158,32 277.775,82 400.379,94 0,00 1.286.554,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 175.225,34 0,00 0,00 0,00 175.225,34
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.188.452,63 0,00 0,00 0,00 7.188.452,63
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.363.677,97 0,00 0,00 0,00 7.363.677,97
Summe Anlagevermögen 11.231.034,34 609.544,82 400.379,94 0,00 11.440.199,22
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.144.122,00 1.475.891,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.135.051,30 726.866,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.279.173,30 2.202.757,24
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 68.349,00 92.630,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 775.674,00 848.107,00
Summe Sachanlagen 0,00 844.023,00 940.737,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 6.171.907,63 6.140.707,63
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 635.939,00 670.939,00
3. Beteiligungen 0,00 980.000,00 2.544.997,55
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 253.000,00 100.000,00
5. Genossenschaftsanteile 0,00 5.325,00 5.325,00
Summe Finanzanlagen 0,00 8.046.171,63 9.461.969,18
Summe Anlagevermögen 0,00 11.169.367,93 12.605.463,42

Angaben zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Höhe am Kapital Eigenkapital Ergebnis Vorjahr
Phytobiotics Austria GmbH, Vöcklamarkt, Österreich 100,00% *) *)
Phytobiotics Brazil Ltda., Londrina-Parana, Brasilien 99,98% *) *)
Phytobiotics (Jiangsu) Biotech. Co. Ltd., Jiangsu, China 90,00% *) -
Phytobiotics Ibérica S.L. Madrid, Spanien 60,00% *) -
Nutrimoore AS, Istanbul, Türkei 52,00% *) -
Victory Enzymes GmbH, Neuendettelsau, Deutschland 49,00% *) *)
Phytobiotics North America LLC., Wentzville, USA 50,00% *) *)
Micolta Bioresource Inc., Changsha, China (verkauft in 2023) 30,00% *) *)

*) Von der Schutzklausel gemäß § 286 III Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Forderungen mit Restlaufzeiten größer einem Jahr

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 3.480,3 (Vorjahr TEuro 2.556,2).

Latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt:

• Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen (444,6 TEuro / passiv),

• Bewertung Fremdwährungsbestände: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (274,8 TEuro / aktiv); Forderungen gegenüber verbundenenen Unternehmen (50,5 TEuro / aktiv). Bankguthaben (23,4 TEuro / aktiv).

• Sonderposten mit Rücklagenanteil (48,1 / aktiv)

• Sonstige Rückstellung (6,6 TEuro / aktiv),

• Bewertung Fremdwährungsbestände: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (17,5 TEuro / passiv),

Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 28,9% zugrunde gelegt. Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht. Es wurden passive latente Steuern i.H.v. 15,8 TEuro (Passivüberhang) eingestellt.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Im Geschäftsjahr wurde im Zusammenhang mit der Forschungszulage gemäß § 3 FZulG ein Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von TEuro 48,1 gebildet. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte entsprechend dem Abschreibungsverlauf der zugeordneten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

sonstige Rückstellungen TEuro Vorjahr
TEuro
Personalkosten 222,5 377,4
Gewährleistung 148,0 148,0
ausstehende Rechnungen 523,4 45,0
Abschluss- und Prüfungskosten 120,0 107,0
Aufbewahrungsverpflichtung 26,4 21,2
Summe 1.040,3 698,6

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
in TEuro bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre Summe
gegenüber Kreditinstituten 5.945,2 5.328,0 1.062,5 12.335,7
sonstige Verbindlichkeiten 2.026,8 50,0 0,0 2.076,8
Summe 7.972,0 5.378,0 1.062,5 14.412,5
im Vorjahr 9.315,6 4.942,7 1.312,5 15.570,8

Sämtliche weitere Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten >5 Jahre sind durch Globalzession der Forderungen abgesichert. Desweiteren wurden Sicherungsklauseln ("financial covenants") vereinbart.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB für die Schwestergesellschaft Senso Additive GmbH, Neuendettelsau, für Kredite gegenüber Kreditinstituten sowie für Verbindlichkeiten aus Leasingfinanzierung i.H.v. TEuro 3.800. Aus aktueller Sicht wird das Risiko der Inanspruchnahme als sehr gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

in TEuro Höhe der Verpflichtung Jahresbetrag
aus Mietverträgen 335,4 335,4
aus Leasingverträgen 259,2 131,7

Bei unbefristeten Verträgen wurde der frühestmögliche Kündigungstermin zugrunde gelegt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen.

Sonstige Pflichtangaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 Arbeitnehmer beschäftigt.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

Dr. Hermann Roth, Diplom-Agraringenieur, Eltville am Rhein,

Elena Filatov-Roth, Eltville am Rhein,

Kurt Wegleitner, Diplom-Ingenieur, Illmitz (Österreich)

geführt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Abschlussprüferhonorar

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar i. H. von 55 TEuro berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 45 TEuro, und auf Steuerberatungsleistungen 10 TEuro.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss i.H.v. TEuro 8.345,2 ab. Unter Berücksichtigung des des Gewinnvortrags (TEuro 13.373,6) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von TEuro 21.718,8. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eltville am Rhein, den 17. April 2025

Dr. Hermann Roth

Elena Filatov-Roth

Kurt Wegleitner

sonstige Berichtsbestandteile

 

Eltville am Rhein, den 17. April 2025

gez. Dr. Hermann Roth

gez. Elena Filatov-Roth

gez. Kurt Wegleitner

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Phytobiotics Futterzusatzstoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Wiesbaden, den 17. April 2025

Wilfried Hackmann, Wirtschaftsprüfer

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