Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 2722
Eingetragen
18.10.1974
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsleitung in anderen Gesellschaften, insbesondere der Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bodo Schröckert
seit 18.12.2020
Prokura
Geschäftsführer
Claus-Hinrich Roth
seit 4.8.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Matthias Jäger
seit 8.10.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Roth Industries GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Roth Industries GmbH & Co. KG

Dautphetal

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 321.397.619,52 271.148
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (Vorjahr: Verminderung) 5.689.217,68 - 2.102
3. andere aktivierte Eigenleistungen 579.620,33 327.666.457,53 483
4. sonstige betriebliche Erträge 3.842.653,55 2.919
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 975.717,00 (359)
331.509.111,08 272.448
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 164.495.542,44 - 131.459
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 8.732.873,92 - 173.228.416,36 - 7.022
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 64.913.532,35 - 57.007
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - 14.247.450,52 - 12.652
davon für Altersversorgung: EUR - 1.466.767,20 - 79.160.982,87 (- 2.011)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 7.577.965,57 - 7.371
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 46.036.385,01 - 40.910
davon aus der Währungsumrechnung: EUR - 742.042,00 - 306.003.749,81 (- 361)
25.505.361,27 16.027
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 608,36 1
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.782,70 13.391,06 28
11. negative Zinsen aus Geldanlagen - 2.244,28 0
12. Abschreibung auf Finanzanlagen - 4.779,70 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 1.175.432,69 - 1.401
davon aus Aufzinsung: EUR - 188.846,00 - 1.182.456,67 - 1.169.065,61 (- 217)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 5.598.649,86 - 4.023
davon Ertrag aus latenten Steuern: EUR 89.285,00 (23)
15. Ergebnis nach Steuern 18.737.645,80 10.632
16. sonstige Steuern - 454.716,80 - 374
17. Konzernjahresüberschuss 18.282.929,00 10.258
18. Gutschrift auf den Verlustsonderkonten der beschränkt haftenden Gesellschafter - 1.173.731,87 - 85
19. Einstellung in die Konzern-Gewinnrücklagen - 17.109.197,13 - 10.173
20. Konzernergebnis nach Verwendungsrechnung 0,00 0

Konzernanhang 2021

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag

Die Roth Industries GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Dautphetal, ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Marburg unter HRA 2500 eingetragen und als Mutterunternehmen nach § 290 Abs. 1 HGB i. V. m. § 264 a Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Der Konzernabschluss der Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal, zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. i. V. m. §§ 264 ff. HGB) in Euro aufgestellt. Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgte nach den gesetzlichen Bestimmungen des § 298 HGB i. V. m. § 266 HGB für die Konzernbilanz und § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung).

Zur Verbesserung der Aussagefähigkeit des Konzernabschlusses wird das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz um die Posten "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" und "Verbindlichkeiten gegenüber beschränkt haftenden Gesellschaftern" erweitert. Außerdem wurde im Eigenkapital der Posten "Rücklagen" in die Unterposten "Kapitalrücklagen" und "Gewinnrücklagen" untergliedert und in der Gewinn- und Verlustrechnung der Posten "negative Zinsen aus Geldanlagen" eingefügt.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens (31. Dezember 2021) aufgestellt.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal, werden die inländischen und ausländischen Gesellschaften, an denen die Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal, unmittelbar und mittelbar zu mehr als 50 % beteiligt ist, einbezogen. Für zwei Beteiligungen im Ausland ist gem. § 296 Abs. 2 HGB auf eine Einbeziehung verzichtet worden.

Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Unternehmen:

Mutterunternehmen
Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal Beteiligungsquote
Tochterunternehmen
Roth Werke GmbH, Dautphetal 100 %
Roth Services GmbH, Dautphetal 100 %
Becker Plastics GmbH, Datteln 100 %
Roth Hydraulics GmbH, Biedenkopf 100 %
Roth Composite Machinery GmbH, Steffenberg 100 %
Roth GmbH, Dautphetal 100 %
Tochterunternehmen der
Roth Services GmbH, Dautphetal
Roth North Europe A/S, Frederikssund/Dänemark 100 %
Roth Industries North America Inc., Watertown/USA 100 %
Roth Polska Sp. z o. o., Zielona Góra/Polen 100 %
Roth Czech s.r.o., Třebářov/Tschechische Republik 100 %
Roth France SAS, Lagny-sur-Marne/Frankreich 100 %
Roth Ibérica, S.A.U., Tudela/Spanien 100 %
Tochterunternehmen der
Roth Werke GmbH, Dautphetal
Roth Benelux BVBA, Keerbergen/Belgien 100 %
Tochterunternehmen bzw. Enkelunternehmen
der Roth Hydraulics GmbH, Biedenkopf
Roth Asia Ltd., Hong Kong/China 100 %
Roth Hydraulics (Taicang) Co., Ltd., Taicang City/China 100 %
Tochterunternehmen der
Roth North Europe A/S, Frederikssund/Dänemark
Roth Sverige AB, Malmö/Schweden 100 %
Roth Norge AS, Billingstad/Norwegen 100 %
Roth Finland Oy, Karjaa/Finnland 100 %
Roth UK Ltd., Worcester/Großbritannien 100 %
Tochterunternehmen der
Roth Industries North America Inc.,
Watertown/USA
Roth Industries, Inc., Watertown/USA 100 %
Roth Global Plastics, Inc., Syracuse/USA 100 %
Roth Hydraulics NA Inc., Syracuse/USA 100 %

Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. März 2021 wurde die Gesellschaft Roth France SAS, Lagny-sur-Marne/Frankreich, an die Roth Services GmbH, Dautphetal, übertragen. Diese Veränderung im Konsolidierungskreis hat keine Bedeutung für den vorliegenden Konzernabschluss.

Mit Anteilsübertragungsvertrag (Shares Purchase Agreement) vom 21. April 2021 wurden die Anteile an der Roth Ibérica, S.A.U., Tudela/Spanien, mit Wirkung zum 1. April 2021 erworben.

Die Unternehmen Roth Slovakia s.r.o., Bojnice/Slowakei, und Roltechnik Polska Sp. z o. o., Lodz/Polen, sind für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Insoweit wird von dem Wahlrecht des § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Einbeziehung der Jahresabschlüsse der Gesellschaften in den Konzernabschluss verzichtet.

Diese nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften sind auch nicht at equity in den Konzernabschluss einbezogen worden.

Für Roth North Europe A/S, Frederikssund/Dänemark, und Roth Industries North America Inc., Watertown/USA, sowie deren Beteiligungen liegt jeweils ein Teilkonzernabschluss vor, der in den Konzernabschluss einbezogen wurde.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

1. Der Konzernabschluss wurde nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung (§§ 300 ff. HGB) aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung ist gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. für bis zur Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstkonsolidierte Tochterunternehmen nach der sog. Buchwertmethode durchgeführt worden. Für nach dem 31.12.2009 erstkonsolidierte Tochterunternehmen erfolgte die Kapitalkonsolidierung gem. § 301 Abs. 1 HGB n. F. nach der Neubewertungsmethode. Die Erstkonsolidierung wurde auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Beteiligungen oder der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen.

2. Die sich aus der Aufrechnung ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge von TEUR 1.755 resultieren aus der Kapitalkonsolidierung folgender Unternehmen:

Tochterunternehmen aktive Unterschiedsbeträge Buchwerte zum 31.12.2021
TEUR TEUR
Roth Composite Machinery GmbH,
Steffenberg 1.249 500
Roltechnik s.r.o., Třebářov/
Tschechische Republik 181 81
Roth Asia Ltd., Hong Kong/China 33 17
Roth Hydraulics (Taicang) Co., Ltd.,
Taicang City/China 292 146
1.755 744

Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Bestimmung ihrer jeweiligen Nutzungsdauer orientiert sich im Wesentlichen an der durchschnittlichen voraussichtlichen Restnutzungsdauer des zum jeweiligen Erstkonsolidierungsstichtag erworbenen Produktportfolios.

Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte mit einem Buchwert zum 31. Dezember 2021 von TEUR 744 werden zusammen mit den aus den Einzelabschlüssen der Konzernunternehmen resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerten von TEUR 2.689 in der Konzernbilanz unter dem Posten A. I. 3. Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

3. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen wurden innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

4. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden verrechnet. Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen werden ermittelt und die Ansätze der Vermögensgegenstände entsprechend § 304 HGB angepasst.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen werden grundsätzlich nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der Muttergesellschaft aufgestellt. Bei den einbezogenen Auslandsgesellschaften werden Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede angepasst, soweit sich wesentliche Änderungen ergeben.

2. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und werden planmäßig unter Annahme einer Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer orientiert sich im Wesentlichen an der durchschnittlichen voraussichtlichen Restnutzungsdauer des zur Erstkonsolidierung übernommenen Produktport- folios.

3. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Erhaltene Investitionszulagen und vergleichbare Investitionshilfen sind als Ertrag vereinnahmt. Für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ist ein passiver Sonderposten gebildet worden, der entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Investitionen aufgelöst wird. Unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 50 Jahren sind die planmäßigen Abschreibungen bei den inländischen und ausländischen Gesellschaften ab 2010 einheitlich nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Die Abschreibung wird bei den Zugängen zeitanteilig berechnet. Für bis zur Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes degressiv abgeschriebene Vermögensgegenstände wird diese Abschreibungsmethode beibehalten. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerrechtlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei außergewöhnlichen Wertminderungen vorgenommen.

4. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen zur Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes aktiviert.

5. Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden Einzelkosten und anteilige Gemeinkosten einschließlich der Abschreibungen für das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen sowie allgemeine Verwaltungskosten und Fremdkapitalzinsen einbezogen. Bei den unfertigen Erzeugnissen wird der Fertigungsgrad berücksichtigt. Wertminderungen jeglicher Art wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

6. Geleistete und erhaltene Anzahlungen sind mit den Nettowerten ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Erhaltende Anzahlungen werden offen vom Vorratsvermögen abgesetzt.

7. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel bewerteten wir grundsätzlich zum Nominalwert. Unverzinsliche, mittel- bis langfristige Einzelposten werden abgezinst. Bestehende Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

8. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten.

9. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Ansatz erfolgte mit dem Vorauszahlungsbetrag.

10. Rückstellungen für Pensionen sind - soweit es sich um Anwartschaften handelt - nach der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet worden. Rückstellungen für bereits laufende Renten sowie unverfallbare Anwartschaften ausgeschiedener Mitarbeiter sind mit dem Barwert der Verpflichtungen zum Bilanzstichtag angesetzt. Rentensteigerungen sind mit einer jährlichen Steigerung von 1 % bis 2 % und ein Anwartschaftstrend von 1 % bis 1,5 % berücksichtigt worden. Die Berechnung der Rückstellungen erfolgt mit einem Rechnungszinssatz von 1,87 % (Stand Dezember 2021 bei einem 10-Jahres-Durchschnitt) für Verpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren und auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Effekte aus der Veränderung des Diskontierungssatzes sind im Personalaufwand berücksichtigt. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von TEUR 816. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

11. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen.

12. Die latenten Steuern wurden nach dem Temporary-Konzept berechnet.

13. Die Aktiv- und Passivposten von auf fremde Währung lautenden Bilanzen werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet worden ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet worden.

V. Angaben zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zu diesem Bilanzposten ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.559 28.507
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (27.524) (28.500)
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr (35) (7)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11 81
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (11) (81)
sonstige Vermögensgegenstände 6.604 5.672
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (4.043) (3.108)
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr (2.561) (2.564)
Gesamtbetrag 34.174 34.260
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (31.578) (31.689)
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr (2.596) (2.571)

3. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.138 33.644
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (11.899) (12.024)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre (11.521) (16.516)
davon Restlaufzeit über 5 Jahre (4.718) (5.104)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.895 14.819
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (17.895) (14.819)
Verbindlichkeiten gegenüber beschränkt haftenden Gesellschaftern 3.373 4.240
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (3.373) (4.240)
sonstige Verbindlichkeiten 15.749 15.491
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (14.147) (12.588)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre (1.170) (1.911)
davon Restlaufzeit über 5 Jahre (432) (992)
Gesamtbetrag 65.155 68.194
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (47.314) (43.671)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre (12.691) (18.427)
davon Restlaufzeit über 5 Jahre (5.150) (6.096)
davon gegenüber Gesellschaftern (3.373) (4.240)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 28.138 (31.12.2020: TEUR 33.644) sind in Höhe von TEUR 15.339 (31.12.2020: TEUR 17.401) durch Eintragung von Grundschulden gesichert. Weiterhin bestehen in Höhe von TEUR 3.292 (31.12.2020: TEUR 3.821) Sicherungsübereignungen von Gegenständen des Anlagevermögens und Vorräten sowie Abtretungen von Forderungen.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Anlagegegenständen, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren.

Für sonstige Verbindlichkeiten einer vollkonsolidierten ausländischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 474 (31.12.2020: TEUR 474) bestehen Grundschulden und in Höhe von TEUR 1.105 (31.12.2020: TEUR 1.385) Sicherungsübereignungen von Maschinen und Einrichtungen.

Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beträgt TEUR 20.210 (31.12.2020: TEUR 23.081).

4. Latente Steuern

Die latenten Steuern wurden nach dem "temporary-Konzept" (temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung angepassten Einzelabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften ("Handelsbilanzen II") und ihren jeweiligen Steuerbilanzen) berechnet. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bei Wertansätzen im Sachanlagevermögen und den Pensionsrückstellungen. Passive latente Steuern wurden im Wesentlichen auf unterschiedliche Ansätze im Sachanlagevermögen gebildet.

Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden wurden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Aktive latente Steuern wurden nur auf solche Verlustvorträge aktiviert, bei denen auf Basis einer Fünf-Jahres-Planung mit einer Nutzung in diesem Zeitraum gerechnet wird.

Für die Berechnung der latenten Steuern wurden entsprechend DRS 18 die individuellen Steuersätze der Gesellschaften zugrunde gelegt. Dies sind die Steuer-sätze, die zu dem Zeitpunkt gelten, in dem sich die vorübergehenden Differenzen wahrscheinlich wieder ausgleichen werden. Die Auswirkungen von Steuersatz- oder Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern wurden ergebniswirksam in der Periode erfasst, in der das materielle Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen wurde.

Bei inländischen Kapitalgesellschaften umfassten sie als kombinierter Ertragsteuersatz die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. In 2021 umfassten sie die Bandbreite von 28,08 % bis 32,63 % (31.12.2020: 28,08 % bis 32,63 %). Bei inländischen Personengesellschaften umfassten sie als Ertragsteuersatz die Gewerbesteuer. In 2021 betrug dieser Satz wie im Vorjahr 12,30 %.

Latente Steuern in den ausländischen Konzernunternehmen wurden mit den dort geltenden statuarischen Steuersätzen bewertet, deren Bandbreite sich zwischen 7,00 % und 28,10 % (31.12.2020: 7,00 % bis 28,30 %) bewegte.

Auf Ebene der Einzelgesellschaften wurden aktive latente Steuern von TEUR 1.985 sowie passive latente Steuern von TEUR 2.085 gebildet.

Aus der Anpassung an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung ergaben sich passive latente Steuern von TEUR 0, während aktive latente Steuern von TEUR 135 aus der Zwischengewinneliminierung resultierten.

Der Steuersatz auf Konsolidierungsmaßnahmen betrug 28,50 % (31.12.2020: 28,50 %).

Zum Stichtag besteht ein aktiver latenter Steuerüberhang von TEUR 35 (31.12.2020: passiver latenter Überhang von TEUR 54). Passive latente Steuern werden nicht getrennt ausgewiesen.

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäfts-Jahres
TEUR TEUR TEUR
aktive latente Steuern (saldiert mit passive latente Steuern) - 54 89 35

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:

2021 2020
TEUR TEUR
Building Solutions 255.554 211.262
Industrial Solutions 65.785 59.753
Sonstige 59 133
Gesamt 321.398 271.148

Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten:

2021 2020
TEUR TEUR
Rest-Europa 152.600 122.993
Deutschland 123.776 109.142
Amerika 38.775 31.041
Asien 6.019 7.807
Sonstige 228 165
Gesamt 321.398 271.148

VII. sonstige Angaben

1. Anteilsbesitz

Die Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal, ist an folgenden, nicht einbezogenen Gesellschaften mittelbar beteiligt:

(Angaben in Tausend)

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Kapitalanteile Währung Kurs Eigenkapital Jahresergebnis
Ort Land
Roth Slovakia s.r.o. Bojnice Slowakei 100 % EUR 38 7
Roltechnik Polska
Sp. z o. o. 1) Lodz Polen 100 % PLN 4,5969 - 73 -

1) unterhält keinen aktiven Geschäftsbetrieb, Eigenkapital zum 31. Dezember 2016

Die Roth Ibérica, S.A.U., Tudela/Spanien, ist an folgender Gesellschaft mittelbar beteiligt:

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Kapitalanteile Währung Kurs Eigenkapital Jahresergebnis
Ort Land
HITA TECH- NOLOGY OF PLASTIC SYSTEMS S.L. Armilla/Granada Spanien 22 % EUR - -

Die Gesellschaft unterhält keinen aktiven Geschäftsbetrieb.

2. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Pacht- und Wartungsverträgen werden voraussichtlich folgende Beträge fällig:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
bis ein Jahr 3.065 3.024
über ein Jahr 5.158 8.179
8.223 11.203

Ferner besteht aus einem unbefristeten Mietvertrag eine voraussichtliche jährliche Verpflichtung von TEUR 21 (31.12.2020: TEUR 26).

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Der Abschlussprüfer wird voraussichtlich für Abschlussprüferleistungen des Geschäftsjahres 2021 ein Honorar von TEUR 210 (2020: TEUR 206) sowie TEUR 5 (2020: TEUR 0) für sonstige Beratungsleistungen berechnen.

4. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Konzern:

2021 2020
gewerbliche Arbeitnehmer 642 592
Angestellte 632 638
Gesamtzahl 1.274 1.230

5. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Zur Absicherung von Zins- und Wechselkursänderungsrisiken (Darlehensverträge sowie schwebende Liefer- und Leistungsverträge) wurden in zwei Konzernunternehmen betrags- und fristengleiche Zins- und Devisenswaps, bei denen sich die gegenläufigen Wertänderungen künftig voraussichtlich vollständig ausgleichen, abgeschlossen.

Die Nominalbeträge (Beträge der Grund- und Sicherungsgeschäfte) und Marktwerte der Finanzinstrumente ermitteln sich wie folgt:

Nominalbetrag 31.12.2021 Marktwert 31.12.2021 Nominalbetrag 31.12.2020 Marktwert 31.12.2020
TEUR TEUR TEUR TEUR
Zinsswaps 2.228 - 286 2.770 - 420
Devisenswaps 1.502 26 2.865 28

Die Marktwerte werden auf Basis der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen und nach marktgängigen Bewertungsmethoden bewertet. Die Laufzeiten der Zinsswaps betragen bis Dezember 2028; die Devisenswaps sind innerhalb eines Jahres fällig.

Grund- und Sicherungsgeschäfte stimmen in ihren Bedingungen und Parametern überein (Critical Term Match-Methode). Sie wurden jeweils zu Bewertungseinheiten zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode bilanziert. Bei den Bewertungseinheiten handelt es sich um Mikro-Hedges. Zum Bilanzstichtag ergaben sich hieraus keine zu bildenden Drohverlustrückstellungen.

6. Pensionsrückstellungen und Pensionszahlungen für ehemalige Geschäftsführer und deren Familienangehörige

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Geschäftsführern und deren Hinterbliebene wurden Rückstellungen von TEUR 524 (31.12.2020: TEUR 541) gebildet. An Pensionszahlungen für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden in 2021 TEUR 60 (2020: TEUR 59) geleistet.

7. Angaben zur Komplementärin

Alleinige Komplementärin des Mutterunternehmens Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal, ist die Roth GmbH, Dautphetal, mit einem im Handelsregister eingetragenen gezeichneten Kapital von TEUR 52 (31.12.2020: TEUR 52).

8. Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen

Die nachfolgend aufgeführten, in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden von der Befreiungsmöglichkeit der Offenlegung der Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2021 gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB bei Erfüllung der übrigen Voraussetzungen Gebrauch machen:

Roth Werke GmbH, Dautphetal

Roth Services GmbH, Dautphetal

Roth Hydraulics GmbH, Biedenkopf

Roth GmbH, Dautphetal

Roth Composite Machinery GmbH, Steffenberg

Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal

Mit Roth Hydraulics GmbH, Biedenkopf, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Für die weiteren Gesellschaften in der Rechtsform der GmbH liegen Einstandserklärungen des Mutterunternehmens vor.

9. Geschäftsführung

Die Vertretung des Mutterunternehmens obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Roth GmbH, Dautphetal. Geschäftsführer der Roth GmbH, Dautphetal, waren im Geschäftsjahr 2021

 

Herr Matthias Donges, Dautphetal,

 

Herr Claus-Hinrich Roth, Dillenburg,

 

Frau Christin Roth-Jäger, Dautphetal, und

 

Frau Dr. Anne-Kathrin Roth, Dautphetal.

Die Geschäftsführer Matthias Donges, Dautphetal, Claus-Hinrich Roth, Dillenburg, und Dr. Anne-Kathrin Roth, Dautphetal, sind hauptberufliche Geschäftsführer der Roth Industries GmbH & Co. KG, Dautphetal. Frau Christin Roth-Jäger, Dautphetal, ist hauptberufliche Geschäftsführerin der Roth Werke GmbH, Dautphetal.

 

Dautphetal, den 9. Dezember 2022

Roth GmbH

Matthias Donges

Claus-Hinrich Roth

Christin Roth-Jäger

Dr. Anne-Kathrin Roth

Konzernkapitalflussrechnung 2021

2021 2020
TEUR TEUR
KAPITALFLUSSRECHNUNG
laufende Geschäftstätigkeit
- Periodenergebnis 18.283 10.258
- Abschreibungen auf Anlagevermögen 7.583 7.371
- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 2.834 3.155
- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 42 - 4
- Zunahme/Abnahme der Forderungen sowie anderer Aktiva (sofern nicht Finanzierungs- oder Investitionstätigkeit) - 13.773 8
- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten
sowie anderer Passiva
(sofern nicht Finanzierungs- oder Investitionstätigkeit) 5.502 6.934
- Gewinne/Verluste aus Anlageabgängen 1.559 578
- Zinsaufwendungen/Zinserträge 928 1.110
- Ertragsteueraufwand/-ertrag 5.599 4.023
- Ertragsteuerzahlungen - 1.793 - 3.478
26.764 29.955
Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 493 - 1.470
- Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 46 21
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 9.302 - 7.165
- Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 4 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 2.880 - 5
- erhaltene Zinsen 13 29
- 12.612 - 8.590
Finanzierungstätigkeit
- Saldo aus Ein- und Auszahlungen Gesellschafter - 867 255
- Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 3.000 8.421
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten - 7.572 - 8.192
- Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen 148 0
- gezahlte Zinsen - 941 - 1.139
- 6.232 - 655
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 7.920 20.710
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen - 1.105 - 727
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 10.842 - 9.141
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 17.657 10.842

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:

2021 2020
TEUR TEUR
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 21.145 18.898
Jederzeit fällige Kreditverbindlichkeiten - 3.488 - 8.056
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 17.657 10.842

Konzernlagebericht 2021

I. Darstellung des Konzerns

1. Geschäftsbereiche

Roth Industries ist eine international agierende und in den Bereichen Building Solutions sowie Industrial Solutions tätige Unternehmensgruppe.

Die aktuelle Unternehmensstruktur mit Bereichen, Sparten und Produktgruppen findet sich in der nachfolgenden Übersicht:

Roth Industries
Building Solutions Industrial Solutions
Energiesysteme Composite Technologie
- Wärmepumpen & Solar Maschinen für:
- Heizöltanks & Wärmespeicher - Filament Winding & Prepreg
- Flächenheizung und -kühlung - Beschichten & Falten
- Rohrinstallation - Bürsten & Besen
Sanitärsysteme Kunststofftechnik
- Duschkabinen - Spritzguss & Blasformen
- Duschwände - Formteile & Behälter
- Dusch- und Badewannen Hydraulik Technologie
Umweltsysteme - Druckspeicher
- Wasser- und Abwasserspeicher - Systemlösungen
- Umweltbehälter

2. Forschung und Entwicklung

Die Schwerpunkte in der Sparte Energiesysteme lagen in der Weiterentwicklung der Programme, insbesondere bei Steuerungen für die Flächenheizung und -kühlung sowie der Anpassung an neue Vorschriften im Segment Trinkwassersysteme. Zudem wurden die Dienstleistungsangebote sukzessive erweitert.

Die Sparte Sanitärsysteme setzte die Fertigstellung begonnener Projekte zur Erneuerung bestehender Programme fort.

Im Geschäftsbereich Industrial Solutions konnten bedeutende Weiterentwicklungen in der Sparte Composite-Maschinen abgeschlossen und dem Markt präsentiert werden.

Bei Druckspeichersystemen erfolgte eine stetige Weiterentwicklung der bestehenden Lösungen.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Umsatzentwicklung

Das Geschäftsjahr 2021 wurde neben den weiter bestehenden Einflüssen der Corona-Pandemie wesentlich durch erheblich gestörte Lieferketten geprägt.

Letzteres resultierte aus dem zeitgleichen Anstieg der Konjunktur auf nahezu allen wesentlichen Weltmärkten, ohne dass hierfür die ausreichenden Produktionskapazitäten zur Verfügung standen oder kurzfristig geschaffen werden konnten.

Mit den Störungen der Supply Chain setzte eine sich ständig verstärkende Verteuerungswelle bei vielen Rohstoffen und Waren ein.

Auch 2021 behauptete sich das Bausegment in den von Roth bearbeiteten Märkten als sehr robust und krisenresistent. Die Nachfrage im Wohnungs- und Gewerbeneubau sowie bei der Renovierung blieb weiter im Aufwärtstrend. Dies galt insbesondere für Heizungs- und Klimalösungen, deren Absatz zudem vom Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung mit entsprechenden staatlichen Förderpaketen verstärkt wurde. Als limitierende Faktoren erwiesen sich zunehmend die Knappheit der Waren und die Kapazitäten der ausführenden Gewerbezweige.

Der exportorientierte deutsche Maschinen- und Anlagenbau konnte 2021 nach dem coronabedingten Umsatzeinbruch im Jahr 2020 ebenfalls zulegen. Zum einen war dies auf den Nachholeffekt nach der Krise, zum anderen aber auch auf besonderes Wachstum in Spezialsegmenten, die sich insbesondere mit dem Einsatz erneuerbarer Energien beschäftigen, zurückzuführen.

Infolge dieses positiven Marktumfeldes für beide Geschäftsbereiche der Roth Industries erhöhten sich die Konzernumsätze um sehr starke 18,5 % auf TEUR 321.398 (Vorjahr: TEUR 271.148).

Umsatzentwicklung nach Tätigkeitsbereichen:

2021 2020
TEUR TEUR
Building Solutions 255.554 211.262
Industrial Solutions 65.785 59.753
Sonstige 59 133
Gesamt 321.398 271.148

Umsatzentwicklung nach geographisch bestimmten Märkten:

2021 2020
TEUR TEUR
Deutschland 123.776 109.142
Rest-Europa 152.600 122.993
Amerika 38.775 31.041
Asien 6.019 7.807
Sonstige 228 165
Gesamt 321.398 271.148

Im Bereich Building Solutions mit den Sparten Energiesysteme, Sanitärsysteme und Umweltsysteme konnten nahezu alle Roth-Unternehmen ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielen. Sowohl im inländischen Markt als auch dem europäischen und amerikanischen Markt wurden deutliche Steigerungen erzielt. Lediglich im asiatischen Markt, der für den Gruppengesamtumsatz eher von untergeordneter Bedeutung ist, ist eine leichte Abschwächung im Umsatz durch die pandemische Gesamtsituation erkennbar.

In der Division Industrial Solutions entwickelten sich die beiden Sparten Composite Technologie und Hydraulik Technologie sehr positiv. Insbesondere Maschinen für die Herstellung von Wasserstoffbehältern sowie Maschinen zur Produktion von Filtern wurden stark nachgefragt.

Unter Berücksichtigung der Veränderungen der Bestände fertiger und unfertiger Erzeugnisse sowie der aktivierten Eigenleistungen erhöhte sich die Gesamtleistung des Konzerns um 21,6 % auf TEUR 327.666.

2. Beschaffung

Die mit der sprunghaft gestiegenen Nachfrage und den Störungen der Lieferkette einsetzende Preisspirale bei Rohstoffen und Waren konnte nicht in gleichem Tempo und Umfang mit Erhöhungen auf der Absatzseite aufgefangen werden.

In erster Linie daraus resultierte ein Anstieg der Materialkostenquote auf 52,9 % (Vorjahr: 51,4 %).

3. Investitionen

Die im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen beliefen sich auf TEUR 12.674 (Vorjahr: TEUR 8.640). Davon entfielen TEUR 493 auf immaterielle Vermögensgegenstände, TEUR 9.301 auf Sachanlagen und TEUR 2.880 auf Finanzanlagen.

Die Mittel wurden sowohl für Kapazitätserweiterungen als auch für den Ersatzbedarf verwendet, insbesondere sind Erweiterungen und Ergänzungen im Gebäude- und Maschinenbereich zu erwähnen. Die Maßnahmen erfolgten sowohl in den inländischen als auch in den ausländischen Standorten.

4. Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der im Konzern durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 1.274 (Vorjahr: 1.230).

Der Anstieg der Mitarbeiterzahlen sowie der Personalkosten auf TEUR 79.161 (Vorjahr: TEUR 69.659) resultierte überwiegend aus der erheblich gestiegenen Gesamtleistung. Die Personalkostenquote reduzierte sich dennoch auf 24,2 % (Vorjahr: 25,9 %).

5. Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Umweltschutz und Schonung von Ressourcen bei der Gestaltung und Fertigung der Produkte sind in den Grundsätzen des Unternehmens verankert.

Sowohl bei der Konzipierung der Arbeitsprozesse als auch bei Neu- bzw. Ersatzinvestitionen stellen Energieeffizienz und Umweltschutz wesentliche Kriterien der Entscheidungsfindung dar.

Schon seit vielen Jahren setzt Roth Industries umfangreiche Maßnahmenprogramme zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes um. Diese werden in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Prüfinstitute kontrolliert und bestätigt.

Nachhaltigkeit umfasst aber nicht nur Arbeitsprozesse und maschinelle Ausstattung. Auch Produktprogramme und Dienstleistungen sind auf Energieeffizienz und Schonung der Ressourcen ausgelegt.

Die Anstrengungen der Roth Unternehmensgruppe wurden durch zahlreiche Organisationen und Publikationen gewürdigt, so zuletzt durch das Europäische Umweltbüro EBB und im FOCUS Spezial For Our Planet.

Umweltschutz ist zudem Teil der Verantwortung im erweiterten Ansatz der Corporate Social Responsibility. Roth hat 2021 für seine weltweite Organisation einen Code of Conduct implementiert, der die international gültigen Gesetze und Normen zur gesellschaftlichen Verantwortung eines Unternehmens berücksichtigt und einen fairen geschäftlichen Umgang regelt.

6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Mit Wirkung zum 1. April 2021 erwarb die Konzerngesellschaft Roth Services GmbH, Dautphetal, sämtliche Anteile der bislang außerhalb des Konsolidierungskreises geführten Gesellschaft Roth Ibérica, S.A.U., Tudela/Spanien.

III. Darstellung der Lage des Konzerns

1. Ertragslage

Die Ertragslage des Konzerns lässt sich tabellarisch wie folgt darstellen:

2021 2021 2020 2020
TEUR % TEUR %
Gesamtleistung 327.666 100,0 269.529 100,0
Materialaufwand 173.288 52,9 138.481 51,4
Rohertrag 154.438 47,1 131.048 48,6
Betriebsergebnis 25.051 7,6 15.653 5,8
Finanzergebnis - 1.169 - 0,4 - 1.372 - 0,5
Steuern - 6.054 - 1,8 - 4.397 - 1,6
Jahresergebnis 18.283 5,6 10.258 3,8

Die Gesamtleistung stieg um 21,6 %. Der Materialaufwand erhöhte sich um 25,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Zuwachs des Rohertrags in 2021 erreichte 17,8 %.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein operatives Konzernergebnis (EBIT) von TEUR 25.051 (Vorjahr: TEUR 15.653) erwirtschaftet.

Die deutliche Verbesserung resultierte aus dem erheblichen Anstieg der Betriebsleistung, die trotz der gestiegenen Materialkostenquote zu einer wesentlichen Erhöhung des Rohertrags führte. Personal- und Sachkosten stiegen in geringerem Umfang als die Gesamtleistung. Infolgedessen sanken die Personal- und Sachkostenquoten. Im Bereich der Sachkosten blieb es noch bei Einsparungen, wenn auch geringfügiger als 2020, infolge der Corona-Pandemie. Reise- und Messekosten erreichten noch nicht die üblichen Umfänge aus Zeiten vor der Pandemie. Die Leitmesse ISH 2021 fand virtuell statt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um TEUR 924 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 3.843. Im Wesentlichen handelt es sich hier um Erträge aus Kursgewinnen, sowie aus der Inanspruchnahme und der Auflösung von Rückstellungen.

In der Division Building Solutions konnten die Vorjahres-Ergebnisse wesentlich verbessert werden. Hierzu trugen nahezu alle in- und ausländischen Unternehmen der Division bei. Besonders positiv war die Entwicklung in Deutschland, in Nord-Europa und Nord-Amerika.

Auch die Division Industrial Solutions verbesserte die Ertragslage aufgrund der bereits genannten Rahmenbedingungen wesentlich. Hierzu trugen sowohl die Composite- als auch die Hydraulik-Sparte bei.

Somit konnte die im Vorjahr erwartete moderate Umsatzsteigerung bei leichter Ergebnisverbesserung deutlich übertroffen werden.

2. Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich am Abschlussstichtag im Vergleich zum 31.12.2020 wie folgt dar:

2021 2021 2020 2020
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 71.608 37,5 65.107 38,5
Umlaufvermögen 117.883 61,8 102.804 60,9
aktive Rechnungs-
abgrenzungsposten 1.286 0,7 956 0,6
aktive latente Steuern 35 0,0 0 0,0
Eigenkapital 97.291 50,9 77.095 45,7
Sonderposten 198 0,2 8 0,0
Rückstellungen 28.168 14,7 23.516 13,9
Verbindlichkeiten 65.155 34,1 68.194 40,4
passive latente Steuern 0 0,0 54 0,0
Bilanzsumme 190.812 100,0 168.867 100,0

Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss von TEUR 18.283 und die Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung von TEUR 1.913 um insgesamt TEUR 20.196 gestiegen. Die Quote erhöhte sich von 45,7 % auf 50,9 %. Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und des hälftigen Sonderpostens ergibt sich zum 31.12.2021 eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 52,8 % nach 48,2 % zum 31.12.2020.

Zum Abschlussstichtag 31.12.2021 ist der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme von 13,9 % auf 14,7 % gestiegen.

Der Anteil der Verbindlichkeiten ist von 40,4 % auf 34,2 % gesunken. Dabei haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 5.506 reduziert. Zudem sind die liquiden Mittel um TEUR 2.247 gestiegen.

Infolge der gewachsenen Betriebsleistung sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.076 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind um TEUR 867 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich leicht um TEUR 257 erhöht.

Den Mittelabflüssen aus der Investitionstätigkeit von TEUR 12.612 und aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 6.232 standen Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 26.764 gegenüber. Die zahlungswirksame Erhöhung des Finanzmittelfonds in 2021 belief sich damit auf TEUR 7.920. Unter Berücksichtigung der wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingten Änderungen um TEUR 1.105 hat sich der Finanzmittelfonds in 2021 zum 31.12.2021 insgesamt um TEUR 6.815 auf TEUR 17.657 deutlich verbessert. Der Finanzmittelfonds ergibt sich dabei als Saldo aus flüssigen Mitteln von TEUR 21.145 und jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten von TEUR 3.488.

Die finanziellen Verhältnisse unserer Gruppe waren geordnet und so bemessen, dass alle anstehenden finanziellen Transaktionen ordnungsgemäß abgewickelt werden konnten.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 168.867 zum 31.12.2020 um TEUR 21.945 (+ 13,0 %) auf TEUR 190.812 zum 31.12.2021 erhöht.

Dabei ist das Anlagevermögen bei Investitionen von TEUR 9.794 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, Abgängen von TEUR 1.604, währungsbedingten Anpassungen von TEUR 1.162, Änderung des Konsolidierungskreises von TEUR 1.846, Abschreibungen von TEUR 7.578 sowie der Erhöhung der Finanzanlagen um TEUR 2.881 um insgesamt TEUR 6.501 gestiegen. Der Anteil an der gewachsenen Bilanzsumme ist von 38,5 % auf 37,5 % der Bilanzsumme gesunken.

Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt um TEUR 15.079 erhöht. Der Anstieg setzte sich aus der Erhöhung der Vorräte (+ TEUR 12.918), der Verringerung der Forderungen (- TEUR 86) und der Erhöhung der liquiden Mittel (+ TEUR 2.247) zusammen.

IV. Voraussichtliche Entwicklung und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken

Große Krisen mit globalen Auswirkungen beeinflussen mit zunehmender Intensität das weltweite Wirtschaftsgeschehen. Die Corona-Pandemie behält weiterhin ihren negativen Einfluss, auch wenn im überwiegenden Teil des Globus weitgehende Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen eingetreten sind. Dennoch bleibt die Lage volatil. Mutationen des Virus führen zu neuen Wellen, wobei die gesundheitlichen Auswirkungen für die Betroffenen überwiegend unkritisch ausfallen. Im vierten Quartal 2022 rechnet man allgemein aber wieder mit einer Verschärfung der Lage.

Die Null-Covid-Strategie der chinesischen Regierung bei zunehmenden Infektionszahlen durch die Omikron-Variante führt inzwischen zu länger anhaltenden Lockdowns in chinesischen Metropolen. Shanghai mit dem weltgrößten Containerhafen ist davon besonders betroffen. Die Auswirkungen auf weltweite Lieferketten sind gravierend und verschärfen die ohnehin schon prekäre Lage.

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der seit dem 24. Februar 2022 geführt wird, und die verhängten Sanktionen mit Gegenreaktionen Russlands führen zu einem erheblichen Anstieg der Energiekosten und Problemen in der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen.

Die schon 2021 einsetzende Preisspirale, die zu einem wesentlichen Anstieg der Inflation in nahezu allen Ländern führte, wird durch den Ukraine-Krieg und seine Folgen weiter verstärkt.

Zentralbanken bedeutender Nationen reagieren mit Erhöhungen der Leitzinsen, um die Spirale zu brechen. Auch seitens der EZB sind solche Schritte angekündigt und werden von den Banken bereits in die Zinssätze für Kredite eingepreist.

Die beschriebenen Krisen mit ihren Auswirkungen sorgen für große finanzielle Belastungen der Bevölkerung mit der Folge einer zunehmenden Ausgabenzurückhaltung.

Führende Wirtschaftsinstitute passen daher laufend ihre Konjunkturprognosen für die Weltwirtschaft 2022 nach unten an. Der IWF beispielsweise erwartet nun (Stand Juni 2022) einen Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,0 % (Prognose aus Januar 2022: 4,4 %). Besonders deutlich fällt die Reduktion in Deutschland auf 1,9 % Wachstum aus (- 1,9 % zur Januar-Prognose).

Der Ukraine-Krieg und die Corona-Pandemie, insbesondere aufgrund der strikten Covid-Politik in China, werden die Weltkonjunktur weiterhin beeinträchtigen.

Unverändert problematisch bleiben die Rohstoffversorgung mit den Störungen der Lieferketten und die gravierende Verteuerung von Material, Energie sowie Transporten.

Die für die Roth Industries wesentlichen Marktsegmente Wohnungs- und Gewerbebau behaupten sich weiterhin mit hohen Auftragsbeständen als sehr robust. Die Zahl der genehmigten und in der Ausführung befindlichen Baumaßnahmen ist groß, wird aber durch die Limitierung der Materialversorgung, Preiserhöhungen und Kapazitäten des ausführenden Gewerbes negativ beeinflusst. Branchenverbände und Experten rechnen mit einem Einbruch ab 2023. Frühindikatoren wie aktuelle Baugenehmigungszahlen im Vorjahresvergleich weisen bereits auf die anstehende Verschlechterung der Lage hin.

Andererseits besteht aber ein erheblicher Nachholeffekt in der Renovierung, insbesondere bei der energetischen Sanierung von Altbauten. Allerdings sind auch hier Baukosten, Materialverfügbarkeit und Handwerkerkapazitäten limitierende Faktoren.

In den Marktfeldern des Maschinen- und Anlagenbaus, in denen Roth tätig ist, bleiben die Aussichten sehr gut. Auftragseingänge und -bestände sind insbesondere im Segment Composite Technologie hoch. Auch hier ist die Versorgung mit Material, insbesondere Elektronik-Bauteile, ein zunehmendes Problem und führt zu Engpässen für die eingetaktete Abarbeitung der Aufträge.

Eine verlässliche Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung des Roth Konzerns im Jahr 2022 ist aufgrund der beschriebenen Probleme und der sich abzeichnenden Eintrübung der Konjunktur, die möglicherweise schon in der zweiten Jahreshälfte auch für Roth eine Abkühlung erfahren wird, kaum abzubilden.

Der Verlauf der ersten fünf Monate des laufenden Geschäftsjahres ist positiv. Ähnlich wie im Jahr 2021 überkompensiert das Umsatzwachstum die Reduzierung der Rohertragsquote. Fixe Personal- und Sachkosten verhalten sich bei gestiegenem Umsatz degressiv. Insoweit ist das Konzernergebnis oberhalb der Erwartungen.

Dieser positive Effekt kann aber durch die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte schnell aufgebraucht sein.

Insoweit erwarten wir aus derzeitiger Perspektive einen Jahresumsatz 2022 moderat oberhalb des Vorjahreswertes. Das gute Ergebnis des Jahres 2021 wird sich aber 2022 aufgrund der erheblichen Verteuerung der Rohstoffe nicht halten lassen und sich daher moderat unterhalb des Vorjahresergebnisses bewegen.

Zur Erkennung der Markttrends und des Wettbewerbsverhaltens werden für die wesentlichen Märkte systematisch wichtige Informationen über allgemeine Kenn-größen, die Marktpositionierung und Marktanteile festgehalten.

Für die Absicherung von Forderungsausfällen bestehen teilweise Warenkreditversicherungen. Daneben wird das Zahlungsverhalten der Kunden mittels eines Kreditmanagementsystems aufgezeichnet und überwacht. Bonitätsprüfungen werden kontinuierlich vorgenommen. Das Liquiditätsrisiko wird durch ein zentrales Konzern-Cash-Pool-Management minimiert. Dadurch wird auch eine Optimierung der Zinskosten erreicht.

 

Dautphetal, den 15. Juli 2022

Geschäftsleitung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Roth Industries GmbH & Co. KG

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebricht

Wir haben den Konzernabschluss der Roth Industries GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Roth Industries GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264 a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht

Entgegen § 314 Nr. 6 a HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer des Mutterunternehmens nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser uneingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis zur Nachtragsprüfung

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 15. Juli 2022 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 9. Dezember 2022 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der Angabe im Konzernanhang zur Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen bezog. Auf die Darstellung der Änderung durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Konzernanhang, Abschnitt VII. sonstige Angaben, Nr. 8 Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen, wird verwiesen.

Eschenburg, den 15. Juli 2022 / begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannte Änderung:

 

Eschenburg, den 9. Dezember 2022

Dr. Czwalinna, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.131.214,68 2.313
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.688.825,40 3.598
3. geleistete Anzahlungen 499.326,75 5.319.366,83 367
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.948.982,18 38.163
2. technische Anlagen und Maschinen 8.806.285,30 8.713
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.067.121,03 7.932
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.513.794,24 63.336.182,75 3.949
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.821,51 14
2. Beteiligungen 0,00 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.599.355,35 0
4. sonstige Ausleihungen 343.608,80 2.952.785,66 71.608.335,24 58
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26.979.404,35 18.295
2. unfertige Erzeugnisse 15.550.589,02 11.120
3. fertige Erzeugnisse und Waren 30.480.095,53 23.598
4. geleistete Anzahlungen 805.177,42 245
73.815.266,32
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 11.252.643,52 62.562.622,80 - 3.613
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.558.853,61 28.507
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.900,96 81
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.604.253,68 34.174.008,25 5.672
III. Wertpapiere
(sonstige Wertpapiere) 1.023,15 1
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 21.145.130,73 117.882.784,93 18.898
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.285.895,08 956
D. Aktive latente Steuern 35.263,46 0
190.812.278,71 168.867

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital:
I. Kapitalanteile der beschränkt haftenden Gesellschafter 8.072.546,74 6.899
II. Rücklagen:
1. Kapitalrücklagen 8.270.861,83 8.271
2. Gewinnrücklagen 80.357.737,42 88.628.599,25 63.248
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 589.891,17 97.291.037,16 - 1.323
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 198.143,28 8
C. Rückstellungen:
1. Rückstellungen für Pensionen 9.607.259,00 9.123
2. Steuerrückstellungen 3.495.804,65 1.647
3. sonstige Rückstellungen 15.064.836,18 28.167.899,83 12.746
D. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.137.773,95 33.644
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.895.037,56 14.819
3. Verbindlichkeiten gegenüber beschränkt haftenden Gesellschaftern 3.373.498,85 4.240
4. sonstige Verbindlichkeiten 15.748.859,94 15.491
davon aus Steuern: EUR 2.820.494,82 (2.306)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 883.747,86 65.155.170,30 (537)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 28,14 0
F. Passive latente Steuern 0,00 54
190.812.278,71 168.867
Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2021 Änderung des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge
U = Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
U 30.920,00
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 14.555.040,02 496.618,58 284.150,41 6.359,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.283.899,27 0,00 0,00 0,00
U 30.920,00
3. geleistete Anzahlungen 366.547,82 0,00 208.660,57 44.961,64
U 30.920,00 U 30.920,00
28.205.487,11 496.618,58 492.810,98 51.320,64
II. Sachanlagen:
U 2.528.661,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.046.638,61 4.903.985,88 1.334.522,48 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 42.982.377,71 5.028.269,12 1.712.569,33 544.227,70
U 3.929,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.461.292,99 2.170.950,80 2.319.447,70 1.075.540,58
U 2.532.590,78
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.948.782,59 0,00 3.935.117,61 1.063.165,27
U 2.532.590,78 U 2.532.590,78
172.439.091,90 12.103.205,80 9.301.657,12 2.682.933,55
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.973,67 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 422.500,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 2.599.355,35 0,00
4. sonstige Ausleihungen 58.272,50 5.978,23 280.719,02 4.242,22
72.246,17 428.478,23 2.880.074,37 4.242,22
U 2.563.510,78 U 2.563.510,78
insgesamt 200.716.825,18 13.028.302,61 12.674.542,47 2.738.496,41
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Währungsumrechnung 31.12.2021
EUR EUR
Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 170.360,05 15.530.730,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 597.585,82 13.881.485,09
3. geleistete Anzahlungen 0,00 499.326,75
767.945,87 29.911.541,90
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 667.079,69 86.480.888,28
2. technische Anlagen und Maschinen 887.508,36 50.066.496,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.903,21 52.139.983,28
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 225.650,09 4.513.794,24
2.040.141,35 193.201.162,62
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 627,54 14.601,21
2. Beteiligungen 0,00 422.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.599.355,35
4. sonstige Ausleihungen 2.881,27 343.608,80
3.508,81 3.380.065,36
insgesamt 2.811.596,03 226.492.769,88
kumulierte Abschreibungen
1.1.2021 Änderung des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 12.241.835,45 459.168,11 567.289,50 6.358,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.686.034,68 0,00 1.029.520,62 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
21.927.870,13 459.168,11 1.596.810,12 6.358,50
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.883.325,53 3.651.836,94 1.810.293,78 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 34.269.362,15 4.774.807,05 2.046.708,23 453.901,32
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.529.405,38 1.867.585,68 2.124.153,44 669.510,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
113.682.093,06 10.294.229,67 5.981.155,45 1.123.411,59
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 4.779,70 0,00
2. Beteiligungen 0,00 422.500,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 422.500,00 4.779,70 0,00
insgesamt 135.609.963,19 11.175.897,78 7.582.745,27 1.129.770,09
kumulierte Abschreibungen
Währungsumrechnung 31.12.2021
EUR EUR
Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 137.580,82 13.399.515,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 477.104,39 11.192.659,69
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
614.685,21 24.592.175,07
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 186.449,85 44.531.906,10
2. technische Anlagen und Maschinen 623.235,41 41.260.211,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.228,02 44.072.862,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
1.030.913,28 129.864.979,87
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.779,70
2. Beteiligungen 0,00 422.500,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 427.279,70
insgesamt 1.645.598,49 154.884.434,64
Buchwert
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.131.214,68 2.313.204,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.688.825,40 3.597.864,59
3. geleistete Anzahlungen 499.326,75 366.547,82
5.319.366,83 6.277.616,98
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.948.982,18 38.163.313,08
2. technische Anlagen und Maschinen 8.806.285,30 8.713.015,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.067.121,03 7.931.887,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.513.794,24 3.948.782,59
63.336.182,75 58.756.998,84
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.821,51 13.973,67
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.599.355,35 0,00
4. sonstige Ausleihungen 343.608,80 58.272,50
2.952.785,66 72.246,17
insgesamt 71.608.335,24 65.106.861,99

Konzerneigenkapitalspiegel 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalanteile der beschränkt haftenden Gesellschafter Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Summe Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 1.1.2020 6.813.561,80 8.270.861,83 53.075.356,20 61.346.218,03 379.320,03 68.539.099,86
Konzern-Jahresüberschuss 85.253,07 0,00 10.173.184,09 10.173.184,09 0,00 10.258.437,16
übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 - 1.702.686,88 - 1.702.686,88
Stand 31.12.2020/Stand 1.1.2021 6.898.814,87 8.270.861,83 63.248.540,29 71.519.402,12 - 1.323.366,85 77.094.850,14
Konzern-Jahresüberschuss 1.173.731,87 0,00 17.109.197,13 17.109.197,13 0,00 18.282.929,00
übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.913.258,02 1.913.258,02
Stand 31.12.2021 8.072.546,74 8.270.861,83 80.357.737,42 88.628.599,25 589.891,17 97.291.037,16

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