Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
JC Eckardt GmbH
Agnerstraße 8, 06217 Merseburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Hauenstein seit 27.8.2025 | Prokura |
Jens Mucke seit 8.4.2020 | Prokura |
Martin Müller seit 21.10.2019 | Prokura |
Andreas Herbert Hartmann seit 27.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 55.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JC Eckardt GmbHMerseburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Geschäftsverlauf Markt- und Absatzentwicklung Zum Ende des Berichtszeitraumes befindet sich die deutsche Gesamtwirtschaft in einer Phase der Schwäche. Neben der geopolitischen Unsicherheit, welche durch den Ukraine-Krieg ausgelöst und weiterhin bestärkt wird, gibt es weitere Herausforderungen. Hohe Energiepreise und anhaltende Lieferengpässe in bestimmten Bereichen belasten die deutsche Wirtschaft massiv. Die oben genannten Umstände beeinflussen das Kundenumfeld der Gesellschaft im Berichtszeitraum. Großinvestitionen wurden und werden auf den Prüfstand gestellt. Die Großkonzerne der chemischen Industrie - Kernbereich unserer Kundenstruktur - überdenken das Produktportfolio in Deutschland. Es ist zu beobachten, dass die Grundstoffchemie in Länder mit günstigeren Rahmenbedingungen verlegt wird. In Deutschland werden vermehrt Spezialstoffe hergestellt. Das ist zum einen ein Risiko, da der Anlagenbau für diese "einfachen" Anlagen nicht in Deutschland erfolgt. Zum anderen handelt es sich um eine Chance, da das Unternehmen mit der vorhandenen Kompetenz im Bereich Planung und Montage einen Wettbewerbsvorteil gegenüber weniger erfahrenen Unternehmen hat. Weiterhin wird die deutsche Industrie und im Besonderen die chemische Industrie vom Thema Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung getrieben. Die Bundesregierung hat beschlossen, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sind hohe Investitionen notwendig. Bestehende Anlagen müssen umgebaut und ertüchtigt oder gänzlich neue Anlagen mit innovativen Prozessen errichtet werden. Von beiden Szenarien kann die Gesellschaft profitieren. Im Berichtszeitraum führte das Unternehmen mehrere Projekte im europäischen Ausland aus. Es wurden Projekte in Island, Schweden und Frankreich begonnen und zum Teil auch abgeschlossen. Das Großprojekt in Österreich wurde im Berichtszeitraum erfolgreich abgeschlossen. Zum Ende des Berichtszeitraums wurde das Projekt in Schweden abgeschlossen, das Projekt in Island befindet sich in der Demobilisierungsphase und die beiden Projekte in Frankreich befinden sich in der Ausführungsphase. Ausländische Anlagenbauer drängen weiterhin auf den deutschen Markt. Auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr hat sich die Krise der deutschen Anlagenbauer weiter fortgesetzt. Deutschen Unternehmen fällt es immer schwerer Großprojekte in Deutschland wettbewerbsfähig anzubieten und den Zuschlag zu erhalten. Aus den bestehenden und belastbaren Geschäftsbeziehungen lässt sich daher nur ein Teil des notwendigen Auftragsvolumens im Projektgeschäft generieren. Vermehrt müssen Verträge mit Neukunden abgeschlossen werden, was wiederum Risiken und Chancen gleichermaßen bietet. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtszeitraum 2023/2024 lagen Umsatz und Auftragseingang deutlich über den geplanten Annahmen. Nicht zuletzt die zahlreichen Großabstellungen unserer Kunden hat dazu geführt, dass das Unternehmen einen Rekordumsatz verzeichnen konnte. Es ist gelungen weitere Standorte mit entsprechenden Rahmenverträgen dazuzugewinnen. Am Standort Münster konnte Anfang 2024 ein Rahmenvertrag mit der BASF erfolgreich gestartet werden. Weiterhin wurde mit der LyondellBasell am Standort Wesseling ein Rahmenvertrag abgeschlossen. Beide Rahmenvertragsbaustellen entwickeln sich erwartungsgemäß positiv. Die Lage der Bestandsrahmenbaustellen ist durchwachsen. Ein Großteil der Baustellen hatte im Berichtszeitraum die erwarteten Umsätze und Auslastungen. An einzelnen Standorten, wie in Köln-Worringen oder Evonik Wesseling war die Auftragslage zum Ende des Wirtschaftsjahres rückläufig. Eine eindeutige Tendenz ist dabei noch nicht erkennbar, so dass diese Standorte unter besonderer Betrachtung stehen. Die Leistungen im Bereich Schrankbau werden weiterhin angeboten und haben ein Umsatzvolumen von 200 T€. Das Umsatzvolumen in diesem Bereich hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht signifikant verbessert. Investitionen Neben den üblichen Ersatz- und Neubeschaffungen von Werkzeugen und Messgeräten, wurde im abgelaufenen Wirtschaftsjahr die Containeranlage auf dem Gelände der Ineos in Köln-Worringen erneuert. Es handelt sich dabei um eine modulare Containeranlage, die neben Büroräumen auch Umkleiden und Sanitäreinrichtungen beherbergt. Damit wurden die Bedingungen für die Mitarbeitenden am Standort Köln-Worringen signifikant verbessert. Nachhaltigkeit Auch die Gesellschaft selbst muss sich dem Thema Nachhaltigkeit stellen. Sowohl kunden- als auch lieferantenseitig rückt Nachhaltigkeit immer weiter in den Fokus. Neben Klimaschutz und Ressourcenschonung steht die Wettbewerbsfähig im Mittelpunkt. Die Gesellschaft muss nachweislich nachhaltig handeln, um weiterhin als Lieferant akzeptabel und einsetzbar zu sein. Das Unternehmen wird diese Grundsätze in einer Nachhaltigkeitsrichtlinie festhalten und sich daran messen. Personal Weiterhin ist der Fachkräftemangel ein maßgeblicher, beschränkender Faktor in Bezug auf die Gesamtleistung des Unternehmens. Auftragsvolumina sind in vielen Bereichen ausreichend vorhanden, können aber aufgrund des Fachkräftemangels nicht für das Unternehmen nutzbar gemacht werden. Im abgelaufenen Berichtszeitraum wurden die Anstrengungen und Ausgaben im Bereich Personalgewinnung deutlich erhöht. Die Anzahl und die Qualität der Bewerbungen bleiben dennoch hinter den Erwartungen zurück. Beteiligungen Die JC Eckardt GmbH hat eine Tochtergesellschaft in Graz/Österreich. Die österreichische Tochtergesellschaft hat ihr Vertriebsbüro erfolgreich etabliert. Aufgrund des Fachkräftemangels konnten Anfragen nicht im gewohnten Umfang angeboten werden. II. Lage der Gesellschaft Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich um ca. 2.577 T€ bzw. 12 % erhöht. Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt:
Die Erhöhung der Anlagenintensität ist auf die hohe Investition in eine Containeranlage bei gleichbleibender Umlaufintensität zurückzuführen. Die Verringerung der Forderungsintensität beruht auf einem Rückgang der Forderungen bei gleichzeitigem überproportionalem Anstieg des Gesamtvermögens. Ähnlich verhält es sich bei der Verringerung des Kundenziels durch den stichtagsbezogenen Rückgang der Forderungen bei einem größeren Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft sind nachfolgende Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen dargestellt:
Das Jahresergebnis betrug im Wirtschaftsjahr 2023/2024 3.824 T€ (im Vorjahr 146 T€) und liegt aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung (+10.891 T€) bei weniger stark gestiegenen Materialkosten (+4.070 T€) und Personalkosten (+1.070 T€) und gleichbleibendem sonstigen betrieblichen Aufwand über dem Vorjahresniveau. Der größere Anstieg der Gesamtleistung bewirkt auch die Verringerung der Personalaufwandsquote bei leicht gestiegenen Personalkosten. Der Materialaufwand ist projektbezogen gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch die Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Schwerpunkten der Akquise werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Der Versicherungsschutz der Gesellschaft wird jährlich überprüft und den aktuellen Bedingungen sowie Erfordernissen angepasst. Die Forderungen sind grundsätzlich kreditversichert. Die Kundenbonität wird bei Neukunden vor Angebotsabgabe und für alle Kunden jährlich überprüft. Die im letzten Jahr angepasste Betrachtung der Liquidität hat sich bewährt und wird weiterhin auf Basis einer 13 Wochen-Vorschau durchgeführt. Nach wie vor werden in Projekten große Mengen Liquidität gebunden, so dass dieser Bereich ein essenzieller Teil des Risikomanagements darstellt. III. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft beurteilt die momentane Branchensituation verhalten pessimistisch. Auftragsbestand und Auftragseingang bewegen sich noch immer auf auskömmlichem Niveau. Die Gesellschaft verzeichnet weiterhin attraktive Projekte mit Bestands- und Neukunden. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Investition im Bereich Chemie am Standort Deutschland weiter zurückgehen werden. Große deutsche chemische Konzerne verlagern Teile ihres Geschäftes in Länder mit günstigeren Energiepreisen und Lohnkosten. Davon ist der Anlagenbau als Hauptkunde der Gesellschaft direkt betroffen. Stammkunden aus diesem Bereich führen teilweise nur noch Projekte im Ausland aus. Auftragsrückgänge werden bisher noch vom Fachkräftemangel überlagert. Um dem entgegenzuwirken, setzt die JC Eckardt GmbH auch weiterhin verstärkt auf die eigene Lehrlingsausbildung. Die Auswirkungen der Veränderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sowie im Werkvertragsrecht führten zu weiterer Personalverknappung und -verteuerung. Nach wie vor ist es schwierig und aufwendig geeignetes Personal zu finden. Durch die eingeführten Regelungen zur Altersteilzeit und ein Ansteigen der Renteneintrittsquote verstärkt sich dieser Effekt deutlich. Um dem entgegenzuwirken, wurde an weiteren Standorten mit der Ausbildung von gewerblichen Fachkräften begonnen. Ziel ist es mittelfristig an jedem größeren Standort der Gesellschaft auszubilden. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurde an den Standorten Merseburg, Ludwigshafen und Frankfurt ausgebildet. Für das kommenden Wirtschaftsjahr ist die Ausbildung für die Standorte Marl und Köln-Worringen vorgesehen. Die Suche nach geeigneten Auszubildenden hat bereits zum Ende des letzten Wirtschaftsjahres begonnen. Ein wesentliches Risiko ist die kurzfristige Liquiditätssicherung. Durch kundenseitige Verzögerungen bei der Rechnungslegung, zum Beispiel aufwendige und langwierige Aufmaßprüfung, kann es zu kurzzeitigen Liquiditätsengpässen kommen, die - wie im Abschnitt zuvor beschrieben - überwacht und gesteuert werden. Zusätzlich zeigt sich eine Tendenz, dass Zahlungsziele der Kreditoren verkürzt werden müssen. Dies trifft insbesondere auf Werkvertragspartner und Arbeitnehmerüberlassungsfirmen zu. Hier wird regelmäßig mit dem anhaltenden Fachkräftemangel argumentiert. Als Montagedienstleister ist das Unternehmen jedoch auf die zusätzlichen Kapazitäten angewiesen und muss diesen Trend mitgehen. Auf der Kundenseite werden die Zahlungsziele regelmäßig immer länger. Waren die Zahlungsziele bisher zwischen 30 und 45 Tage ab Rechnungseingang, sind diese teilweise auf bis zu 70 Tage angewachsen. Die zeitliche Spanne, die durch das Unternehmen zwischenfinanziert werden muss, ist im Vergleich zur Vergangenheit somit gewachsen. Es besteht eine zum Bilanzstichtag ungenutzte Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 2,5 Mio. €. IV. Ausblick Für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 gibt es eine solide Perspektive. Mit einem Auftragsbestand von 40,4 Mio. € ist aktuell ein Teil des Umsatzes des Projektgeschäftes und der Rahmenbaustellen bereits unter Vertrag. Ein Teil des Projektgeschäftes wird sich wieder in das europäische Ausland verlagern müssen. Das Thema Wasserstoff und die damit verbundenen Technologien werden europaweit auch von staatlicher Seite vorangetrieben. Es ist davon auszugehen, dass sich das Investitionsvolumen in den kommenden Jahren erhöhen wird. Angestrebt ist, die Chancen der Energiewende sowie die Investitionen in das Verkehrswesen stärker zu nutzen. Aufgrund der gesellschaftlichen Situation und der gewerkschaftlichen Forderung nach einer 4-Tage-Woche ist mit weiter steigenden Lohnkosten zu rechnen. Im neuen Wirtschaftsjahr wird mit einem Umsatz von 64,0 Mio. € sowie einem geringeren Jahresüberschuss als im abgelaufenen Wirtschaftsjahr im niedrigen siebenstelligen Bereich gerechnet. Der geplante Umsatz gegenüber dem Vorjahr ist zum größten Teil der Investitionszurückhaltung in Deutschland geschuldet.
Merseburg, den 14. August 2024 Andreas Hartmann, Geschäftsführer Steffen Rieß, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der JC Eckardt GmbH, Merseburg (Amtsgericht Stendal, HRB 5801), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften - unter Berücksichtigung der größenabhängigen Erleichterungen - angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden geringwertige Anlagegüter analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Wirtschaftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nennwert oder ebenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die unfertigen Leistungen werden zum Bilanzstichtag retrograd bewertet. Vom voraussichtlichen Erlös werden die noch erwarteten Kosten auf Vollkostenbasis und Gewinnanteile abgesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % (i. V. 1 %) gebildet. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.534.000,00 und ist voll eingezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (i. V. 1,79 %) ermittelt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Erwartete Rentensteigerungen wurden im Rahmen des Anstiegs der Inflation sowie der künftigen Inflationserwartungen auf 2,25 % (i. V. 2,25 %) erhöht. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % (i. V. 0 %) berücksichtigt. Der maßgebliche Rechnungszinssatz ist gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf Basis des 10-Jahres-Durchschnitts berechnet worden. Die Anwendung des 7-Jahres-Durchschnitts im Berichtsjahr hätte einen Rechnungszinssatz in Höhe von 1,80 % impliziert, woraus sich zum 31. März 2024 eine um TEUR 18 (i. V. TEUR 200) höhere Pensionsrückstellung ergeben hätte. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht in Höhe des Unterschiedsbetrags eine Ausschüttungssperre. Durch die Anwendung der Bestimmungen des BilMoG seit dem Wirtschaftsjahr 2010/2011 (Neubewertung Pensionsverpflichtungen) hat sich zum 1. April 2011 eine Unterdotierung in Höhe von EUR 665.160,00 ergeben. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB soll der Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt werden. Im Wirtschaftsjahr 2023/2024 erfolgte entsprechend der Vorgehensweise im Vorjahr eine Zuführung in Höhe von EUR 47.511,00, die im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen ist. Zum 31. März 2024 betragen die infolge der Übergangsregelung nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen EUR 47.517,00. Auf Basis des Tarifvertrags zum flexiblen Übergang in die Rente (TV FlexÜ) zusammen mit einer zum 01.10.2023 mit dem Betriebsrat abgeschlossenen Betriebsvereinbarung sind im abgelaufenen Wirtschaftsjahr erstmals Altersteilzeitverträge nach dem sogenannten Blockmodell abgeschlossen worden. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013 auf der Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,80 % ermittelt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der maßgebliche Rechnungszinssatz ist gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts berechnet worden. Künftige Gehaltssteigerungen wurden mit einem Gehaltstrend von 2,00% berücksichtigt. Basis für die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen ist die am 1. April 2010 mit dem Betriebsrat geschlossene Betriebsvereinbarung "über Zuwendungen für Betriebstreue". Nach der Vereinbarung erhalten die Mitarbeiter für zehn-, fünfundzwanzig- und vierzigjährige Betriebszugehörigkeit Einmalzahlungen sowie bei fünfundzwanzig- und vierzigjähriger Betriebszugehörigkeit jeweils einen Tag Sonderurlaub. Die Rückstellungen für die Einmalzahlungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Den Berechnungen liegen das Anwartschaftsbarwertverfahren sowie ein durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebener Diskontierungssatz für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren zu Grunde. Dieser Rechnungszins beträgt für die Bewertung zum 31. März 2024 1,80 % (i. V. 1,50 %). Bei der Berechnung der Rückstellung wurde unterstellt, dass die Zahlungen jeweils zum Bilanzstichtag zum 31. März erfolgen. Das Abzinsungswahlrecht für Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr wurde in Anspruch genommen. Die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde in der Weise berücksichtigt, dass für Mitarbeiter in den ersten fünf Jahren der Betriebszugehörigkeit keine Rückstellungen gebildet wurden. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die erstmalige Verbuchung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgen am Tag des Geschäftsvorfalls zum Devisenkassamittelkurs zum Transaktionszeitpunkt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. B. Erläuterungen zur Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Wirtschaftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. 2. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind Bankguthaben in Höhe von TEUR 8 (i. V. TEUR 8) mit einem Sperrvermerk versehen. 3. Forderungen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4 (i. V. TEUR 3). 4. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,9 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Zum 31. März 2024 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 772 (i. V. TEUR 997). 5. Eigenkapital Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegen die aktivierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 772 einer Ausschüttungssperre. Passive latente Steuern sind in der Bilanz aufgrund des Aktivüberhangs latenter Steuern nicht ausgewiesen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.835 (i. V. TEUR 818) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 1.827.885,29 (i. V. EUR 84.219,53). Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die alle eine Restlaufzeit unter einem Jahr haben (EUR 4.905.711,70; i. V. EUR 7.420.531,00) bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in vollständiger Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 18.491,20 (i. V. EUR 914.658,34) eine Restlaufzeit größer einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren bestehen nicht. Zu den wesentlichen Positionen gehören die Lohn- und Kirchensteuer mit TEUR 183 (i. V. TEUR 188), die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 68) sowie die noch nicht abgerechneten Lohnkosten für Mehrarbeit und Auslöser in Höhe von TEUR 104 (i. V. TEUR 135). II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 4 (i. V. TEUR 14) und periodenfremde Erträge von TEUR 4 (i. V. TEUR 0) enthalten. In den neutralen Erträgen sind des Weiteren Versicherungsentschädigungen von TEUR 13 (i. V. TEUR 0), periodenfremde Erträge von TEUR 30 (i. V. TEUR 296), Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 3 (i. V. TEUR 14), Erträge aus Herabsetzungen zu Wertberichtigungen von TEUR 0 (i. V. TEUR 15) und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens von TEUR 7 (i. V. TEUR 3) enthalten. In den neutralen Aufwendungen sind auch die Aufwendungen aus Anpassung des BilMoG von TEUR 48 (i. V. TEUR 48), Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 0 (i. V. TEUR 217), Abgänge aus Anlagevermögen in Höhe von TEUR 6 (i. V. TEUR 0) und übrige periodenfremde Aufwendungen von TEUR 0 (i. V. TEUR 0) enthalten. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 169 (i. V. TEUR 76) enthalten. 3. Auf- und Abzinsung von Rückstellungen Die Zuführung zu den langfristigen Rückstellungen wird nach dem Nettoverfahren vorgenommen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 87 (i. V. TEUR 89) die Aufzinsung von Rückstellungen. 4. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unrealisierte Kursgewinne in Höhe von TEUR 4 (i. V. TEUR 0) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Kursverluste in Höhe von TEUR 21 (i. V. TEUR 0). 5. Außerordentliche Aufwendungen Die bisher ausgewiesenen außerordentlichen Aufwendungen aus der Umstellung auf das BilMoG (Übergangsregelung bei den Pensionsrückstellungen) werden seit Umstellung auf BilRUG unter den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" ausgewiesen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
*) Ungeprüfter Jahresabschluss 31. März 2024 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Wirtschaftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Raummieten in Höhe von TEUR 1.259, aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.218 und für sonstige Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 275. 4. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung oblag folgenden Personen: Andreas Hartmann (Geschäftsführer), Leipzig Steffen Rieß (Geschäftsführer), Leipzig 5. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 insgesamt TEUR 21. Davon entfallen TEUR 21 auf Abschlussprüferleistungen. D. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.200.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den restlichen Betrag in Höhe von EUR 2.623.592,98 auf neue Rechnung vorzutragen.
Merseburg, 14. August 2024 JC Eckardt GmbH Andreas Hartmann, Geschäftsführer Steffen Rieß, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkAn die JC Eckardt GmbH, Merseburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JC Eckardt GmbH, Merseburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JC Eckardt GmbH, Merseburg, für das Wirtschaftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 14. August 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer Daniel Preißler, Wirtschaftsprüfer ZusatzangabenDer Jahresabschluss und der Lagebericht der JC Eckardt GmbH, Merseburg, für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. September 2024 festgestellt worden. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Flachglas
Paket- und Expressdienste
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen