ControlExpert Holding GmbHLiquidiert

40764 Langenfeld (Rheinland), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 79964
Vorher
Blitz D17-505 GmbH
Eingetragen
22.2.2017
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen aller Art im In- und Ausland sowie die erlaubnisfreie Erbringung von Beratungs- und Servicedienstleistungen für diese Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Lins
seit 3.1.2024
Geschäftsführer
Andreas Decker
seit 3.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
40.486 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ControlExpert Holding GmbH

Langenfeld

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018

A. Geschäftsverlauf in 2018

Primäres Thema innerhalb der Versicherungswirtschaft ist die Digitalisierung. Der notwendige Trans-formationsprozess eröffnet auch in Zukunft gute Chancen für IT- und Prozessdienstleister.

Seit ihrer Gründung in 2002 hat sich ControlExpert als unabhängiger Dienstleister für Schadenbearbeitung und Kostenprüfung rund um das Kraftfahrzeug etabliert. Für Versicherungen, Kfz-Hersteller, Werkstätten, Flottenbetreiber und Leasinggesellschaften bearbeiten wir mit Hilfe von state-of-the-art IT-Komponenten, Künstlicher Intelligenz und mathematischer Verfahren Rechnungen, Kostenvoranschläge und Gutachten und prüfen diese auf Plausibilität und Marktüblichkeit. Die Aufbereitung sämtlicher Eingangsbelege in ein strukturiertes Datenformat ermöglicht unseren Auftraggebern die automatisierte Weiterbearbeitung der Vorgänge. Durch unsere datenbankgestützte Belegbearbeitung können unsere Auftraggeber die Schadenregulierung, die Bearbeitung von Inspektions- und Wartungsrechnungen, sowie Garantievorgängen deutlich vereinfachen und kosteneffizienter gestalten.

Im Geschäftsjahr 2018 betrugen die Umsatzerlöse T€ 52.258. Ein Großteil des Umsatzes erfolgt nach wie vor aus Deutschland und entfällt hauptsächlich auf unsere Geschäftsfelder Kfz-Schäden (C€ ExpertiseCheck, C€ GlassCheck, C€ AutoCheck; C€ EasyClaim und C€ InvoiceCheck), Flottenmanagement (C€ FleetControl) sowie Haftpflichtschäden (C€ MobileCheck). Im Ausland sind zusätzlich die Produkte SubroCheck und AuditCheck sehr umsatzstark.

In unseren Kernprodukten im Bereich Versicherungen und Leasing gehen wir weiterhin von einer positiven Entwicklung aus. Das Produkt Invoice Check - fallabschließende Bearbeitung von Karosserierechnungen - hat sich in 2018 unterdurchschnittlich entwickelt. Im Rahmen von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen gerade in den geringeren Schadenhöhenklassen haben unsere Kunden Beauftragungsgrenzen eingezogen, die zu einem Volumen- und Umsatzrückgang geführt haben. Wir haben hierauf mit diversifizierten Preismodellen reagiert, die sukzessive bei unseren Kunden greifen und nach unserer Einschätzung wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad führen werden. Darüber hinaus bereiten wir aktuell mit Top-Kunden die ersten KI-basierten Modelle vor, die ebenfalls zu einem Volumenanstieg führen werden. Die KI-basierten Modelle werden perspektivisch zu einem Alleinstellungsmerkmal im Schadenmarkt im Vergleich zu unseren Wettbewerbern führen.

Das internationale Geschäft hat sich im Jahr 2018 erneut positiv entwickelt. In beinahe allen Märkten konnten wichtige neue Kunden akquiriert und Umsatzwachstum erzielt werden. Besonders starkes Wachstum konnten im Geschäftsjahr 2018 die Tochtergesellschaften in Mexiko (+129%), USA (+111%), Brasilien (+35%) und Kolumbien (+132%) vorweisen. Der Auslandsumsatz innerhalb der Gruppe beträgt 9.315 T€ und liegt damit 30,9 % über dem Vorjahr. An der Gesellschaft in China sind wir nunmehr als Minderheitsgesellschafter beteiligt, die Tochtergesellschaft in der Türkei wurde zum 01.01.2018 verkauft. Neue Tochtergesellschaften wurden in der Schweiz, Thailand und Chile errichtet. Auch in unseren Auslandsgesellschaften wird die Digitalisierung des Schadenbereiches von unseren Versicherungskunden verstärkt nachgefragt. So konnten wir in Südamerika unsere Easy Claim - Anwendung verstärkt in Kundenprozesse integrieren. Erste Erfolge konnten auch mit unserer Technologie Bilderkennung erzielt werden. In einem europaweiten Vergleich mehrerer Technologieanbieten könnten wir uns jüngst gegen weitere Wettbewerber durchsetzen und gestalten aktuell einen Proof of Concept im Rahmen der Bilderkennung und Schadendetektion für eine Versicherung.

Wesentliche Grundlage unserer Dienstleistungen ist unsere hauseigene IT, die stets auf dem technisch neuesten Stand ist. Unsere Anwendungsentwickler werden teilweise von externen Beratern unterstützt.

Die (Weiter-) Entwicklung unserer Produkte und die Expansion in neue Märkte haben zu einem Anstieg der Kosten (insbesondere im Personalbereich) geführt.

Die Personalkosten betrugen T€ 36.618, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 12.614.

In Folge des Verkaufs der Beteiligungsgesellschaft Türkei und der Verringerung des Beteiligungsprozentsatzes an der Tochtergesellschaft China wurden Sonderabschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt T€ 1.338 vorgenommen. Abschreibungen auf das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 400 sind ebenfalls auf diese Gesellschaften zurückzuführen. Aufgrund der Veränderungen wird China nicht mehr vollkonsolidiert, sondern als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen. Die Umqualifizierung Chinas und der Verkauf Türkei haben zu einer Erhöhung der Finanzanlagen um T€ 2.906 geführt.

Der aus der Akquisition entstandene Firmenwert von noch T€ 95.992 wird insgesamt über 10 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung in 2018 betrug T€ 11.204.

Der Jahresfehlbetrag betrug T€ -12.406.

Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren im Geschäftsjahr neben der internationalen Expansion, die Weiterentwicklung unserer Software (T€ 3.596, hiervon T€ 2.905 selbst geschaffene Software) sowie die Verbesserung der IT-Infrastruktur bzw. der Geschäftsausstattung (T€ 1.079).

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Durch die Investitionen in das Anlagevermögen und die Ausweitung des Geschäftsvolumens beträgt das Gesamtvermögen zum Bilanzstichtag mit T€ 116.337 im Vergleich zum Vorjahr von T€ 122.058 jedoch für den Zeitraum 30.06.-31.12.17.

Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen ist mit über 100 % vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Bei den Forderungen wurden bei erkennbaren Risiken Einzelwertberichtigungen gebildet.

C. Voraussichtliche Entwicklung und Prognose

Die Übertragung der in Deutschland etablierten Prozesse auf ausländische Märkte bietet erhebliches Potential für unser Unternehmen. Wir erwarten sowohl im Inland als auch im Ausland weitere Umsatzsteigerungen.

In Deutschland erwarten wir für 2019 ein zweistelliges Umsatzwachstum insbesondere aus den klassischen Prüfprozessen. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Monaten erste technologiegetriebene Produkte (Bilderkennung, Telematics) entwickelt, die wir aktuell mit den ersten Versicherungskunden pilotieren. Da die Automatisierung und Digitalisierung der Versicherungsprozesse immer weiter Einzug hält, sind wir als Digitalisierungspartner für unsere Versicherungskunden auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Um das Wachstum in den Folgejahren in Deutschland weiterhin positiv gestalten zu können, kümmern wir uns aktuell um neue technologiegetriebene Produktentwicklungen im Kfz-Bereich.

Mit unserer Abteilung Forschung & Entwicklung beschäftigen wir uns intensiv mit dem Schadenprozess der Zukunft. Wir investieren in KI- basierte Algorithmen und Themenfelder wie z.B. Bilderkennung und Telematics, um die Schadenprozesse auch in Zukunft weiter zu beschleunigen und zu automatisieren.

Im Ausland sehen wir weiterhin außerordentlich große Chancen in den USA, was sich auch durch die aktuellen Umsätze bestätigt. Ebenfalls entwickeln sich die Auslandsaktivitäten in den meisten Ländern durchweg positiv. Es ist abzusehen, dass die Auslandsumsätze perspektivisch eine immer größere Relevanz am Gesamtumsatz einnehmen werden.

Insgesamt gehen wir von einem verbesserten operativen Ergebnis in 2019 aus, wobei die Goodwill Abschreibung weiterhin maßgeblichen Einfluss haben wird.

D. Chancen und Risiken

Für bekannte Risiken wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Risiken können aus unserer Sicht aus fehlerhaften IT-Entwicklungen bzw. Steuerungsprozessen resultieren, die u.U. zu Vertragsstrafen führen könnten. Ein internes Überwachungssystem wirkt dem entgegen und wird ständig ausgebaut. Es werden unterschiedliche Prozesse, Verfahren und IT-Systeme für die Risikoidentifikation, -bewertung und -überwachung sowie für die Berichterstattung angewendet.

Gegen das Risiko eines möglichen (zeitweisen) Produktionsausfalls wurden im Rahmen der derzeit verfügbaren technischen Möglichkeiten Maßnahmen installiert. Soweit möglich, sind Risiken angemessen versichert.

Das Risiko mangelnder Liquidität ist als sehr gering einzustufen, natürlich in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung und der Tatsache, dass der Großteil der Kunden aus der Versicherungswirtschaft kommt.

Besonders beim Eintritt in neue Märkte besteht eine erhöhte Unsicherheit für Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

Ein mittelfristiges Risiko stellt der Rückgang der Schadenquote dar, welcher durch neue Fahrassistenzsysteme und alternative Mobilitätsformen für die kommenden Jahre zu erwarten ist. Um negative Effekte auf unser Geschäft zu vermeiden, erweitert ControlExpert permanent sein Produkt- und Serviceportfolio, um dem Kunden neuartige digitale Lösungen für effizientere Prozesse zu bieten.

Zum einen eröffnen uns neue Formen und Methoden des Reporting und der Datenauswertung neue Geschäftsfelder im Bereich Big Data. Des Weiteren werden in den meisten Ländern neue Produkte entwickelt und platziert, die unsere Kunden in der Digitalisierung, Steuerung und Kontrolle ihrer Schadenprozesse einen signifikanten technologischen Mehrwert bieten. Der C€ PolicyCheck wird im kommenden Jahr in weiteren Ländern implementiert. Unsere Big Data basiertes Kalkulationstool C€ SpeedCheck soll im kommenden Jahr in weiteren Märkten entwickelt und platziert werden, wodurch wir Versicherern und Werkstätten im Bereich der kleineren und mittleren Schäden eine schnellere und günstigere Alternative zu aktuellen Kalkulationssystemen bieten. Die Kombination des C€ Speed-Check mit unseren Fortschritten im Bereich der Bilderkennung wird unseren Kunden durch die datenbasierte und vollautomatische Kalkulation von Schäden gänzlich neue Möglichkeiten im Bereich der Schadensteuerung geben.

Für die Geschäftsführung sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Risiken bekannt, die die Fortführung des Unternehmens ernsthaft gefährden könnten. Marktrisiken sind nach wie vor vorhanden, wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir die Chancen, die sich uns bieten, weiterhin nutzen können, um in diesem Markt mittel- bis langfristig erfolgreich sein zu können.

 

Langenfeld, den 07.02.2019

Nicolas Witte

Ulrich Schmitt

Bilanz

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen   104.419.657,97   109.864.546,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 99.601.478,48   108.110.564,48  
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.715.796,71   0,00  
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 848.230,20   888.249,55  
3. Geschäfts- oder Firmenwert 95.992.451,57   107.222.314,93  
4. Geleistete Anzahlungen 45.000,00   0,00  
II. Sachanlagen 1.900.619,35   1.742.581,96  
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.900.619,35   1.742.581,96  
III. Finanzanlagen 2.917.560,14   11.400,00  
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 936.000,00   0,00  
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 1.118.000,00   0,00  
3. Beteiligungen 11.400,00   11.400,00  
4. Ausleihungen an Gesellschafter 148.294,12   0,00  
5. Sonstige Ausleihungen 703.866,02   0,00  
B. Umlaufvermögen   9.222.788,19   7.855.489,63
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.222.788,19   7.855.489,63  
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.019.827,67   6.949.521,96  
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00   3.874,00  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 202.960,52   902.093,67  
II. Liquide Mittel   2.194.062,96   3.660.879,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten   500.827,91   676.929,72
Summe   116.337.337,03   122.057.845,43

Passiva

       
    31.12.2018   31.12.2017
  Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital   103.909.218,10   112.358.231,74
I. Gezeichnetes Kapital 40.486,00   40.486,00  
II. Kapitalrücklage 117.683.922,63   117.683.922,63  
III. Konzernergebnisvortrag -904.535,98   0,00  
IV. Konzernergebnis -12.405.955,57   -4.644.079,53  
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 239.709,77   203.098,20  
VI. Eigenkapital Minderheitsgesellschafter -744.408,75   -925.195,56  
B. Rückstellungen   5.233.195,26   5.012.351,84
1. Steuerrückstellungen 857.184,00   2.122.718,00  
2. Sonstige Rückstellungen 4.376.011,26   2.889.633,84  
C. Verbindlichkeiten   6.526.923,67   4.687.261,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.797,99   49,76  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.048.762,36   1.994.110,27  
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.468.363,32   2.693.101,82  
D. Passive latente Steuern   668.000,00   0,00
Summe   116.337.337,03   122.057.845,43

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. - 31.12.2018 01.07. - 31.12.2017
Euro Euro
1. Rohergebnis 53.196.643,76 25.174.025,06
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -31.829.493,49 -13.365.748,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -4.788.426,33 -2.316.961,21
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -12.955.334,21 -6.514.536,22
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -400.506,40 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.614.521,51 -6.277.525,03
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.105,33 1.499,22
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.338.397,39 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -68.067,16 -6.076,17
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.836.778,32 -1.490.715,01
9. Ergebnis nach Steuern -12.620.775,72 -4.796.037,52
10. Sonstige Steuern -10.556,01 -5.282,59
11. Jahresfehlbetrag -12.631.331,73 -4.801.320,11
12. Ergebnisanteil nicht kontrollierender Gesellschafter 225.376,16 157.240,58
13. Konzernergebnis -12.405.955,57 -4.644.079,53

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und zum Konsolidierungskreis

Muttergesellschaft ist die ControlExpert Holding GmbH, die am 11.01.2017 unter der Firma Blitz D17505 GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet wurde. Das erste Geschäftsjahr war daher ein Rumpfgeschäftsjahr. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Handelsregisternummer B 79964 geführt. Die erste Eintragung erfolgte am 22.02.2017. Mit Gesellschafterbeschluss vom 16.03.2018 wurde der Sitz nach Langenfeld verlegt. Die Eintragung der Sitzverlegung erfolgte am 23.01.2019.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt gem. § 290 HGB. Auf die Möglichkeit der größenabhängigen Befreiung (§ 293 HGB) wurde verzichtet. Der Konzernabschluss wurde entsprechend der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsrechts (Handelsgesetzbuch) aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 30.06.2017.

In den Konsolidierungskreis wurden alle Gesellschaften einbezogen, an denen die Gesellschaft als Mutterunternehmen unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 50 % beteiligt ist. Im Einzelnen handelt es sich dabei um:

ControlExpert GmbH, Langenfeld 100% (CEDE)
ControlExpert Polska Sp.z.o.o., Warschau (Polen) 100% (CEPL)
Crtl Exp Mexico S de RL de CV, Mexico City (Mexiko) 90% (CEMEX)
Control Expert Gestao, Comercio e Desenvolvimento Ltda, Juniai (Brasilien) 95% (CEBRA)
ControlExpert Argentina S.R.L., Buenos Aires (Argentinien) 90% (CEARG)
ControlExpert Inc., El Segundo (USA) 90% (CEUS)
Control €xpert Italia SRL, Treviso (Italien) 80% (CEIT)
ControlExpert Colombia SAS, Bogota (Kolumbien) 90% (CEKOL)
ControlExpert Hong Kong Corp. Ldt., Hongkong (China) 90% (CEHK)
Control Expert Systems Technologies S.L., Madrid (Spanien) 94,9 % (CESP)
ControlExpert UK Ldt., Milton Keynes (Großbritannien) 87% (CEUK)
Control Expert Chile SpA, Ciudad de Santiago (Chile) 95% (CECHL)
Control Expert Schweiz GmbH, Neuenhof (Schweiz) 100% (CESW)
Control Expert (Thailand) Co. Ldt., Bangkok (Thailand) 100% (CETL)

Die Tochtergesellschaften in der Schweiz und in Thailand wurden im Geschäftsjahr gegründet und haben den Konsolidierungskreis somit erweitert.

Die Beteiligungsquote an der polnischen Tochtergesellschaft hat sich von 95 % auf 100 % erhöht.

Bei der englischen Tochtergesellschaft reduzierte sich die Beteiligungsquote infolge einer Anteils-übertragung von 100 % auf 87 %, bei der Tochtergesellschaft in Hongkong von 100 % auf 90 %.

Die 75%ige Beteiligung an der Tochtergesellschaft in der Türkei (ControlExpert Bilgi Teknolojileri Danismanlik Iletsim Hizmetierie A.S., Istanbul) wurde zum 01.01.2018 veräußert. Die Gesellschaft war daher zum 01.01.2018 zu entkonsolidieren.

An der Tochtergesellschaft in China hat sich durch eine joint-venture-Vereinbarung ein außenstehender Gesellschafter im Rahmen einer Kapitalerhöhung beteiligt. Die Beteiligungsquote reduzierte sich hierdurch zum 01.01.2018 von 90 % auf 30 %. Daher wird diese Tochtergesellschaft seit 2018 nach der Equity-Methode gem. § 311 HGB berücksichtigt.

Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresangaben ist durch die Änderung des Konsolidierungskreises nur eingeschränkt gegeben.

Darstellung, Gliederung und Bewertung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit der Ausnahme, dass erstmals von dem Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht wurde.

II. Konsolidierungsmethoden

Sämtliche Gesellschaften haben ein kalenderjahrgleiches Wirtschaftsjahr.

Mit Ausnahme der chinesischen Beteiligung wurden alle Tochtergesellschaften nach § 300ff. HGB vollkonsolidiert. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Aktivische Unterschiedsbeträge sind im Anlagevermögen unter Posten 13 als Firmen- oder Geschäftswert ausgewiesen. Der Posten wird seit 2017 über zehn Jahre linear abgeschrieben.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie entsprechende Aufwendungen bzw. Erträge wurden eliminiert. Zwischengewinne bestehen nicht.

Die Gesellschaft hat entsprechend § 274 HGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht und keine aktiven latente Steuern auf bestehende Verlustvorträge bei ausländischen Tochtergesellschaften gebildet.

Die Umrechnung fremder Währungen erfolgte für die Eigenkapitalpositionen mit den historischen Stichtagskursen, in der Konzernbilanz ansonsten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag und in der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs. Sich aus der Währungsumrechnung ergebene Differenzen sind auf der Passivseite unter "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode pro rata temporis über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei Jahren.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind, soweit fertiggestellt, zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode pro rata temporis über eine betriebliche Nutzungsdauer von drei bis vier Jahren.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode pro rata temporis über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis neunzehn Jahren.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Anteile an assoziierten Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen an assoziierte Unternehmen wurden Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB in Höhe von T€ 1.338 vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde erkennbaren Risiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken gebildet.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 90).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Wartungsgebühren, Nutzungsgebühren und sonstige Aufwendungen des Folgejahres.

Von den Steuerrückstellungen betreffen T€ 73 Verpflichtungen für Vorjahre.

Passive latente Steuern resultieren aus dem erstmaligen Ansatz von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in der Handelsbilanz (T€ 2.893). Auf die temporären Differenzen wurde ein Ertragssteuersatz von 28,5 % (KSt 15 % zzgl. SolZ 5,5 %, GewSt 12,6 % auf einen Teilbetrag von T€ 1.438 bzw. 21 % (US-Tax) auf einen Teilbetrag von T€ 1.455) angewandt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen, ausstehende Beiträge und Rechnungen sowie Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung.

Soweit nicht anders erwähnt haben die Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Teilbetrag von T€ 149 innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig. Finanzierte Vermögensgegenstände sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Von den Umsatzerlösen wurden T€ 42.528 (Vorjahr: T€ 43.313) im Inland erzielt. Die Auslandsumsätze von T€ 9.730 (Vorjahr: T€ 7.406) entfallen auf das übrige Europa T€ 3.337 (Vorjahr inkl. Türkei: T€ 3.627), auf Asien T€ 222 (Vorjahr: T€ 483) und auf Amerika T€ 6.171 (Vorjahr: T€ 3.296).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen in Höhe von T€ 1.065 p.a. zzgl. Nebenkosten und Umsatzsteuer und mehreren Pkw-Leasingverträgen (T€ 201).

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Jahresabschlussprüfung beträgt T€ 41, sonstige Leistungen bestehen nicht.

Der Konzern beschäftigte im Durchschnitt 778 Arbeitnehmer.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren bzw. sind:

  Herr Dipl.-Betriebswirt MBA Kai Siersleben, Düsseldorf (bis 30.09.2018)
  Herr Dipl.-Ök. Ulrich Lammers, Düsseldorf (vom 08.02.2018 bis 31.01.2019)
  Herr Dipl.-Ing. Gerhard Witte, Langenfeld (bis 01.02.2019)
  Herr Dipl.-Ing. (FH) MBA Nicolas Witte, Langenfeld
  Herr Ulrich Schmitt, Niederrohrdorf (Schweiz; seit 01.02.2019)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge.

Die ControlExpert GmbH, Langenfeld, macht entsprechend § 264 Abs. 3 HGB von der Befreiungsvorschrift zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses Gebrauch.

Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand
01.01.2018
Zugänge
2018
Abgänge
2018
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2.905.982,47 0,00
2. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.432.347,77 539.827,40 -86.693,23
3. Geschäfts- oder Firmenwert 112.865.593,93 62.995,54 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 87.678,96 0,00
II. Sachanlagen      
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.099.139,52 1.079.539,71 -538.190,63
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 1.808.646,51 -56.646,51
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 1.583.750,88 -465.750,88
3. Beteiligungen 11.400,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 148.294,12 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 703.866,02 0,00
Summe 120.408.481,22 8.920.581,61 -1.147.281,25
Umbuchungen
2018
Konzernkreis
2018
Stand
31.12.2018
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 2.905.982,47
2. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.678,96 -900,93 3.927.259,97
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 112.928.589,47
4. geleistete Anzahlungen -42.678,96 0,00 45.000,00
II. Sachanlagen      
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -125.337,06 4.515.151,54
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 1.752.000,00
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 1.118.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 11.400,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 148.294,12
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 703.866,02
Summe 0,00 -126.237,99 128.055.543,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2018 Zugänge 2018 Abgänge 2018
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 190.185,76 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.544.098,22 621.895,48 -86.693,23
3. Geschäfts- oder Firmenwert 5.643.279,00 11.292.858,90 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen      
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.356.557,56 850.394,07 -488.263,01
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 872.646,51 -56.646,51
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 465.750,88 -465.750,88
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe 10.543.934,78 14.293.731,60 -1.097.353,63
Abschreibungen
Umbuchungen 2018 Konzernkreis 2018 Stand 31.12.2018
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 190.185,76
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 -270,70 3.079.029,77
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 16.936.137,90
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen      
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -104.156,43 2.614.532,19
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 816.000,00
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 -104.427,13 23.635.885,62
Buchwerte
Stand
01.01.2018
Euro
Stand
31.12.2018
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2.715.796,71
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 888.249,55 848.230,20
3. Geschäfts- oder Firmenwert 107.222.314,93 95.992.451,57
4. geleistete Anzahlungen 0,00 45.000,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.742.581,96 1.900.619,35
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 936.000,00
2. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 1.118.000,00
3. Beteiligungen 11.400,00 11.400,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 148.294,12
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 703.866,02
Summe 109.864.546,44 104.419.657,97
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand
01.07.2017
Zugänge
2017
Abgänge
2017
Umbuchungen
2017
Stand
31.12.2017
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.348.866,91 83.480,86 0,00 0,00 3.432.347,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 112.683.158,50 182.435,43 0,00 0,00 112.865.593,93
II. Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.116.196,62 582.846,54 -599.903,64 0,00 4.099.139,52
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 11.400,00 0,00 0,00 0,00 11.400,00
Summe 120.159.622,03 848.762,83 -599.903,64 0,00 120.408.481,22
Abschreibungen
Stand
01.07.2017
Zugänge
2017
Abgänge
2017
Umbuchungen
2017
Stand
31.12.2017
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.033.591,75 510.506,47 0,00 0,00 2.544.098,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 5.643.279,00 0,00 0,00 5.643.279,00
II. Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.590.965,14 360.750,75 -595.158,33 0,00 2.356.557,56
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 4.624.556,89 6.514.536,22 -595.158,33 0,00 10.543.934,78
Buchwerte
Stand
01.07.2017
Euro
Stand
31.12.2017
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.315.275,16 888.249,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 112.683.158,50 107.222.314,93
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.231,48 1.742.581,96
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 11.400,00 11.400,00
Summe 115.535.065,14 109.864.546,44

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2018

ControlExpert Holding GmbH, Düsseldorf

2018 2017
Operativer Bereich    
+/- Jahresfehlbetrag -12.631.331,73 -4.801.320,11
davon vor Erstkonsolidierung +0,00 +1.782,62
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände +12.955.334,21 +6.514.536,22
- Investitionen in selbst geschaffene Software -2.905.982,47 +0,00
+/- latente Steuern auf selbst geschaffene Software +668.000,00 +0,00
-/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen -51.332,88 0,00
+/- Veränderung der Währungsdifferenzen +36.611,57 +203.098,20
+/- zahlungsunwirksame Vorgänge durch Entkonsolidierung +75.566,30 +0,00
= Cash-flow -1.853.135,00 1.918.096,93
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen +220.843,42 +658.319,22
+/- Zunahme/Abnahme der Kreditoren +54.652,09 +490.728,90
+/- Zunahme/Abnahme sonstiger Verbindlichkeiten +1.775.261,50 +647.717,26
-/+ Zunahme/Abnahme der Debitoren -2.070.305,71 +1.189.280,68
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen gg. Gesellschafter -144.420,12 +0,00
-/+ Zunahme/Abnahme sonst. Vermögensgegenstände/RAP +875.234,96 -435.233,59
= Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -1.141.868,86 +4.468.909,40
Investitionsbereich    
- Investitionen in Firmen- oder Geschäftswert -62.995,54 -182.435,43
- Investitionen in Software (inkl. Anzahlung) -627.506,36 +83.480,86
- Investitionen in Sachanlagen -1.079.539,71 -582.846,54
+ Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen +101.260,50 +4.745,32
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen +1.338.397,39 +0,00
= Mittelfluss aus Investitionstätigkeit -330.383,72 -677.055,79
Finanzierungsbereich    
+ Einzahlung in Kapitalrücklage +0,00 +382.950,00
- Gewinnausschüttungen an Minderheitsgesellschafter -4.312,33 -2.017,27
= Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit -4.312,33 +380.932,73
Veränderung der liquiden Mittel -1.476.564,91 +4.172.786,34
Zahlungsmittelfonds zum 01.01. +3.660.829,88 -511.956,46
Zahlungsmittelfonds zum 31.12. +2.184.264,97 +3.660.829,88
Veränderung des Zahlungsmittelfonds -1.476.564,91 +4.172.786,34

Konzerneigenkapitalspiegel in der Zeit vom 01.01. bis 31.12.2018

ControlExpert Holding GmbH, Düsseldorf

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage EK-Diff. aus
Währungsumr.
Gewinn-/ Verlustvortrag
Stand 01.01.2018 40.486,00 117.683.922,63 203.098,20 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 36.611,57 0,00
Veränderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 3.739.543,55
Verr. Vorjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 -4.644.079,53
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2018 40.486,00 117.683.922,63 239.709,77 -904.535,98
Konzernergebnis Konsolidiertes
Eigenkapital
Eigenkapital
Minderheitsges.
Konzerneigenkapital
Stand 01.01.2018 -4.644.079,53 113.283.427,30 -925.195,56 112.358.231,74
Währungsumrechnung 0,00 36.611,57 0,00 36.611,57
Veränderung des Konsolidierungskreises 0,00 3.739.543,55 410.475,30 4.150.018,85
Verr. Vorjahresergebnis 4.644.079,53 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter 0,00 0,00 -4.312,33 -4.312,33
Konzernergebnis -12.405.955,57 -12.405.955,57 -225.376,16 -12.631.331,73
Stand 31.12.2018 -12.405.955,57 104.653.626,85 -744.408,75 103.909.218,10

Konzerneigenkapitalspiegel in der Zeit vom 01.07. bis 31.12.2017

ControlExpert Holding GmbH, Düsseldorf

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage EK-Diff. aus
Währungsumr.
Stand 01.07.2017 40.486,00 117.300.972,63 0,00
Kapitalerhöhung 0,00 382.950,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 203.098,20
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter 0,00 0,00 0,00
Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2017 40.486,00 117.683.922,63 203.098,20
Konzernergebnis Konsolidiertes
Eigenkapital
Eigenkapital
Minderheitsges.
Konzern-
eigenkapital
Stand 01.07.2017 -1.782,63 117.339.676,00 -765.937,71 116.573.738,29
Kapitalerhöhung 0,00 382.950,00 0,00 382.950,00
Währungsumrechnung 0,00 203.098,20 0,00 203.098,20
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter 0,00 0,00 -2.017,27 -2.017,27
Konzernergebnis -4.642.296,90 -4.642.296,90 -157.240,58 -4.799.537,48
Stand 31.12.2017 -4.644.079,53 113.283.427,30 -925.195,56 112.358.231,74

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ControlExpert Holding GmbH, Langenfeld

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der ControlExpert Holding GmbH, Langenfeld, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der ControlExpert Holding GmbH, Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.
beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Pullach, den 14. Februar 2019

gez. Thies Eggers, Wirtschaftsprüfer

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