Energy Elevate GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Haug seit 4.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SHPP Sales B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SHPP Germany GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäfts und RahmenbedingungenDie SHPP Germany GmbH tritt als Vertriebsgesellschaft von konzerneigenen synthetischen Polymeren und Verbindungen derartiger Stoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Hierbei handelt es sich überwiegend um Kunststoffgranulate, welche durch unsere Kunden, z.B. im Spritzguss- oder Extrusionsverfahren, zu Bauteilen weiterverarbeitet werden. Diese Bauteile werden in den verschiedensten Bereichen wie z.B. Automobil, Bauindustrie, Medizintechnik, Wasser Management und der Elektronikindustrie eingesetzt. Die Gesellschaft gehört in Europa zur SHPP Holding B.V. mit Sitz in Bergen Op Zoom, Niederlande und weltweit zur Saudi Arabian Oil Co. ("Saudi Aramco"), Dharan/Saudi-Arabien. Geschäftsverlauf 2023Als Steuerungsgrößen werden bei der Vertriebsgesellschaft insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren, Umsatz und Absatz genutzt, nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung herangezogen. Die SHPP Germany GmbH hatte im Jahre 2023 einen deutlichen Rückgang des Umsatzes hinzunehmen. Die Gründe dafür liegen im Wesentlichen in der allgemeinen Marktschwäche im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag im Jahre 2023 erwartungsgemäß auf einem Niveau von TEUR 87.475, was einem Rückgang von 25% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Absatz im Jahre 2023 ist mit Verkäufen von 10.152 Tonnen um 32% niedriger als im Vorjahr und entspricht damit den Erwartungen. Der Produktmix blieb weitgehend gleich. Der Wasser Management Bereich zeigte einen starken Rückgang von 39% im Absatz auf 1.578 Tonnen, bei einem gesunkenen Umsatz von 36% auf einen Wert in Höhe von TEUR 9.045. Die Verkäufe im Marktsegment Elektroindustrie zeigten in 2023 einen deutlichen Rückgang. Der Absatz lag im Geschäftsjahr bei 1.139 Tonnen (-57%) bei einem Umsatz in Höhe von TEUR 8.415 (-49%). Schlüsselkunden hatten die im Vorjahr erfolgte Sicherheitsbevorratung abgebaut. Das Automobil-Segment konnte den weiteren Rückgang durch den Technologiewechsel zu LED-Scheinwerfern durch neue Anwendungsfelder wie Ladeklappen und lackierfreie Bauteile nicht kompensieren und zeigte einen Absatzanstieg von 4% auf 1.795 Tonnen bei einem Umsatzrückgang auf TEUR 14.770 (-10%). Im Marktsegment Bau brach das projektgetriebene Geschäft im Industriebau für Fensterisolierstege zusammen. Dies führte zu einem Umsatzrückgang von 48% auf TEUR 3.975 bei einem Absatzrückgang von 51% auf 687 Tonnen. Der Medizinbereich zeigte einen Absatzzuwachs von 77% auf 1.409 Tonnen und ein Umsatzplus von 56% auf TEUR 12.806. Der Anstieg ist bedingt durch die erhöhten Materialanforderungen bezüglich Chemikalienbeständigkeit. Hier konnten die neuentwickelten Produkte erfolgreich am Markt positioniert werden. Der Bereich Several Industries zeigte einen Absatzrückgang von 63% auf 1.099 Tonnen und ein Umsatzrückgang von 55% auf TEUR 11.316. In diesem Segment werden die Produkte über einen Distributor vertrieben. ErtragslageDas Jahresergebnis des Geschäftsjahres lag mit TEUR 372 um 76% unter dem Vorjahr (TEUR 1.523). Die Gründe dafür waren die reduzierten Mengen und Marktverkaufspreise. Zudem belasten Steueraufwendungen für die Jahre 2020 bis 2022 das Ergebnis. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 29 gesunken, hauptsächlich aufgrund der Reduzierung von Frachtkosten (TEUR 13) und von Wechselkursgewinnen (TEUR 8). Bei den Materialaufwendungen war eine Minderung von TEUR 27.341 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 zu verzeichnen, dies entspricht einem Rückgang um 25%. Ursächlich hierfür waren die reduzierten Absatzmengen mit einem Minus von 32% im Geschäftsjahr. Die Personalkosten sind um insgesamt TEUR 762 gesunken. Hauptgrund war der Rückgang der Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von TEUR 919, insbesondere aufgrund geringerer Dotierung der Pensionsrückstellungen, bei gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten in Höhe von TEUR 157. Die Abschreibungen sind TEUR 266 unverändert zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 72. Dies ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Kosten für Fahrzeugleasing (TEUR 60) sowie gestiegenen Servicekosten zurückzuführen. Das positiv Finanzergebnis in Höhe von TEUR 259 (Vj. -154) resultierte aus Zinserträgen in Höhe von TEUR 349 (Vj. TEUR 38), wovon TEUR 93 die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen betreffen (Vj. TEUR 0). Dem entgegen standen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR -87 (Vj. TEUR -192). Im Vergleich zum Vorjahr waren die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gestiegen. Der Ertragssteueraufwand in Höhe von TEUR 1.403 (Vj. TEUR 605) setzte sich aus Steuern für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr 2023 sowie aus Steueraufwendungen für die Jahre 2020 bis 2022 zusammen. VermögenslageDas Anlagevermögen hat um TEUR 266 abgenommen. Im Geschäftsjahr gab es keine neuen Investitionen. Bei den Abschreibungen handelte es sich um die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich insgesamt in Höhe von TEUR 12.886. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt durch einen Anstieg der Verkäufe zum Ende des Geschäftsjahres 2023 mit einem Zahlungsziel im Geschäftsjahr 2024 um TEUR 2.198 gestiegen. Des Weiteren waren die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 419 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen hingegen waren aufgrund des Rückgangs des Geschäftes im Geschäftsjahr 2023 im Vorjahresvergleich um TEUR 15.502 gesunken. Diese Forderungen beinhalteten wie im Vorjahr im Wesentlichen das Cash-Pool-Guthaben mit einem Wert von TEUR 7.118 (Vj. TEUR 22.625). Das Eigenkapital stieg unter Berücksichtigung des positiven Ergebnisses um TEUR 372 auf insgesamt TEUR 9.591. Bei den Pensionsrückstellungen führte ein im Vergleich zum Vorjahr von 1,78% auf 1,83% gestiegener Rechnungszinsfuß bei einer Anpassung der Rentendynamik auf 2,25% (Vj. 2,0%) sowie bei gleich gebliebenen prognostizierten Lohn- und Gehaltsanstieg von 3,0 % zu einem Rückgang der Pensionsrückstellungen von insgesamt TEUR 68. Die Personalrückstellungen in den kurzfristigen Rückstellungen waren um TEUR 132 gesunken. Wogegen es zu einem Anstieg der Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 313 und der übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 kam. Die Verbindlichkeiten waren um TEUR 13.654 gesunken. Hintergrund ist ein Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.388 aufgrund einer gesunkenen Anzahl von offenen Rechnungen aus Materialeinkäufen. Bei dem Rückgang in den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.244 handelt es sich mit TEUR 1.926 um Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten hatten in voller Höhe kurzfristigen Charakter. LiquiditätslageDie SHPP Germany GmbH ist dem Cash Management der SABIC Capital B.V., Amsterdam / Niederlande, angeschlossen, so dass Liquiditätsengpässe auch über den Prognosezeitraum hinaus nicht zu erwarten sind. Die Eigenkapitalquote liegt bei 46,6% bei einem Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) von 114,6%. Die immer noch andauernden bedeutsamen Ereignisse in Europa und Umweltrisiken führen zu Preissteigerungen bei Energien, wir gehen im Punkt Markt Risiken weiter auf diesen Punkt ein. Trotz der oben beschriebenen externen Einflüsse ist die Gesamtentwicklung als zufriedenstellend einzuschätzen. Der Absatzrückgang entspricht weitgehend unseren Erwartungen in den verschiedenen Bereichen. Es wurde kein Volumen an Wettbewerber verloren. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Es existiert ein konzernweites Berichtswesen mit detaillierten Abfragen zu Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnungsposten. Die verbundenen Unternehmen berichten monatlich an die SHPP Europe B.V. in den Niederlanden und haben vorhandene Soll-Ist-Abweichungen detailliert zu erläutern. Risikomanagementsystem Als reine Vertriebsgesellschaft unterliegt die Gesellschaft keinem Risikomanagementsystem. Die SHPP Germany GmbH führt ein Self-Assessment für Kunden durch. Da die als Vertriebsgesellschaft agierende SHPP Germany GmbH im globalen Konzernverbund einbezogen ist, definiert sich die Strategie nach der gesamten Gruppe. Umweltschutz, Sicherheit, Gesundheit und Qualität Die petrochemische Industrie ist ressourcenintensiv. Das Unternehmen folgt der Strategie und den Grundsätzen der SABIC-Gruppe. Die Gruppe ist dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet: Ressourcen nutzen so effizient und verantwortungsbewusst wie möglich zu gestalten, und das Konzept der Kreislaufwirtschaft sind fest in der Strategie der Gruppe, ihren Maßnahmen und den klar definierten ehrgeizigen Zielen für die Verringerung der Kohlenstoffemissionen und die Verwendung von erneuerbaren und recycelten Rohstoffen verankert. Die Gruppe ist stets bestrebt, Rohstoffe effizienter zu nutzen, den Einsatz erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Produktionsprozesse zu verbessern sowie kontinuierlich nach Möglichkeiten zu suchen, nicht-fossile, erneuerbare oder recycelte Rohstoffe zu verwenden. Zum Jahresende 2023 beschäftigte die SHPP Germany GmbH 18 Mitarbeiter. Mitarbeiter Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Die deutschen SABIC Gesellschaften sind sich der Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern bewusst und achten auf ein sicheres, gesundes und sauberes Arbeitsumfeld. Arbeitsplätze werden nach gesetzlichen und allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln eingerichtet. Ziel ist es, ein jederzeit unfallfreies Arbeiten zu gewährleisten. Unterjährig kommen allen Beschäftigten neben medizinischen Untersuchungen auch verschiedene Präventionsprogramme zugute, wie beispielsweise regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Informationstechnologie und -sicherheit Ausblick, Chancen und RisikenInformationen und Daten sind ständig wachsenden Bedrohungen ausgesetzt. Dabei entstehen Risiken insbesondere durch Vernetzung von Standorten und komplexen Systemen, sowie durch immer häufigere Remote-Zugänge für Mitarbeiter. Der Verlust, die Nichtverfügbarkeit oder der Missbrauch von Informationen könnten einen schwerwiegenden Schaden verursachen. Potentielle Risiken werden durch moderne IT-Infrastruktur-Standards, IT-Sicherheitsrichtlinien, Prozess-Harmonisierungen, Informationssicherheitsschulungen sowie Vorkehrungen zum Schutz vor Datenverlusten und unberechtigten Datenzugriffen begrenzt. Soft- und Hardware wird auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten. Back-up- und Recovery-Prozeduren sowie Virenscanner und Firewalls sind installiert. Seit dem Jahr 2021 führt der SABIC-Konzern für alle Mitarbeiter Schulungsprogramme zum Schutz vor Cyber-Kriminalität durch. Compliance-Risiken Da Compliance-Risiken in allen Bereichen des Unternehmens auftreten können, muss das rechtmäßige und prozesstreue Verhalten des Unternehmens und seiner Mitarbeiter sichergestellt werden. Der SABIC-Konzern hat dabei ein umfangreiches System von arbeitsplatzabhängigen Berechtigungen implementiert. Alle Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Verhaltensschulungen (Code of Ethics) teil. Markt-Risiken Aufgrund der noch immer andauernden geopolitischen Krisen sind die Auswirkungen schwer absehbar. Unsere Kunden haben teilweise ihre Absatzmärkte durch die gegen Russland verhängten Sanktionen verloren bzw. aufgegeben. Die Preise für Rohstoffe, Serviceleistungen und Energielieferungen sind immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Die Geschäftsleitung beobachtet die Entwicklung ständig und stellt gleichzeitig die Kontinuität der Geschäftsbeziehungen zu Kunden, Lieferanten und anderen Interessengruppen unter Einhaltung der internationalen Gesetze sicher. Preisrisiko Da die SHPP Germany GmbH auf Grundlage, von innerhalb des SABIC Konzerns abgeschlossenen Agentenverträgen bzw. Servicevereinbarungen agiert, sind die alleinigen Chancen & Risiken eher als gering einzuschätzen. Den Markt-Risiken kommt die größte Bedeutung zu. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aktuell insgesamt keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich sind. Chancen Die SHPP Germany GmbH ist mit ihrem Vertriebs- und Business Development Team aktiv am Markt tätig und unterstützt seine Kunden bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte. Marktbedürfnisse werden zur Neuentwicklung von Produkten an die zentrale Entwicklungsabteilung in Bergen op Zoom, Niederlande weitergegeben. Nachhaltige Produkte mit Recycling und Bioanteilen dürften mittelfristig gute Wachstumschancen bieten. Da die SHPP Germany GmbH auf Grundlage, von innerhalb des SABIC Konzerns abgeschlossenen Agentenverträgen bzw. Servicevereinbarungen agiert, sind die alleinigen Chancen & Risiken eher als gering einzuschätzen. Ausblick Im Geschäftsjahr 2023 ist der erwartete signifikante Absatzrückgang und dementsprechend der erwartete signifikante Umsatzrückgang eingetreten. Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 blieben absatzseitig beträchtlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, so dass die aktuellen Prognosen an die Entwicklung angepasst wurden. Der prognostizierte Absatz für 2024 liegt nun bei ca. 8.000 Tonnen. Das entspricht einem weiteren Rückgang um ca. 20% zum vorherigen Geschäftsjahr. Eine reduzierte Nachfrage trifft auf hohe Lagerbestände. Es werden nur moderate Preisreduzierung in Höhe von ca. 3 % erwartet, sodass der prognostizierte Umsatz bei ca. TEUR 64.000 liegen wird. Aufgrund der aktuellen bedeutsamen Ereignisse in Europa sind Prognosen für das nächste Geschäftsjahr weiterhin schwierig. Der aktuelle Ausblick unserer Kunden geht für 2025 von einem 3-5 % Zuwachs aus. Die Erwartungen für das nächste Geschäftsjahr werden nach einem Dynamischen Model mehrmals jährlich überprüft. Die Absatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2025 liegen bei ca. 8.400 Tonnen, Wir erwarten keine wesentlichen Änderungen im Produktmix. Bei einem unveränderten Durchschnittspreis von 8,00 €/kg, erwarten wir einen Umsatz in Höhe von TEUR 67.200.
Düsseldorf, 30. August 2024 Die Geschäftsführung Peter Haug Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. RegisterinformationDie Gesellschaft ist unter der Firma SHPP Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgereichtes Düsseldorf unter der Nummer HRB 87089 registriert. Angaben zum MutterunternehmenDas Unternehmen befindet sich im Besitz seiner zwischengeschalteten Muttergesellschaft SHPP Holding B.V. mit Sitz in Bergen Op Zoom, Niederlande und der Saudi Basic Industries Corporation ("SABIC"), einer Aktiengesellschaft mit Sitz in Riad, Königreich Saudi-Arabien ("KSA") einem weltweit tätigen Hersteller von Chemikalien und anderen Grundstoffen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft SHPP Holding B.V., einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. Der konsolidierte Jahresabschluss der Muttergesellschaft SHPP Holding B.V. ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Das europäische Ergebnis wird mit der Muttergesellschaft SHPP Holding B.V., in den Konzernabschluss der Saudi Arabian Oil Co. ("Saudi Aramco"), Dhahran/Saudi-Arabien (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss unseres Mutterunternehmen kann im Internet unter www.aramco.com abgerufen werden. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. In dieser Position weisen wir einen Geschäfts- oder Firmenwert aus. Der Geschäfts- oder Firmenwert steht im Zusammenhang mit einem Betriebsübergang nach §213a BGB zum 1. November 2020 bei dem der Geschäftsbereich Specialties Business mit 18 Mitarbeitern von der Sabic Innovative Plastics Germany GmbH, Rüsselsheim, auf die SHPP Germany GmbH übertragen wurde. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer von erworbenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird die planmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen aus Altersversorgung gebildet. Die Rückstellungen werden nach der Projected - Unit - Credit - Methode i.S. v. IAS 19 unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres wahrscheinlichen Erfüllungsbetrags Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) und werden bei einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei den Personalrückstellungen, mit einer Laufzeit länger als ein Jahr, wurde eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren unterstellt. Für die Bewertung der Personalrückstellungen wurde für den 31. Dezember ein prognostizierter Zinssatz von 1,75 % verwendet. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Zinssatz um 0,01-Prozentpunkte auf 1,74 % verändert. Diese Entwicklung führte zu keiner wesentlichen Abweichung. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz1 Anlagevermögen 2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen aus dem Cash Pool Guthaben gegenüber der SHPP Capital B.V sind in Höhe von TEUR 15.507 gesunken. Hintergrund ist geringere Geschäftstätigkeiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die übrigen Forderungen betreffen, wie im Vorjahr, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4 sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuererstattungen (TEUR 619). Sie haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 5 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000,00 ist vollständig eingezahlt. Die Gesellschafterin hat TEUR 6.400 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingezahlt. Die Kapitalrücklage hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. 6 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde ein prognostizierter Rechnungszinsfuß von 1,83% (Vj. 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Zinssatz um 0,01%-Prozentpunkte auf 1,82% verändert. Diese Entwicklung führte zu keiner wesentlichen Abweichung. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0% (Vj. 3,0%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25% (Vj. 2,00%) und erwartete Fluktuation alters- und geschlechtsabhängig mit 0 % bis 25 % berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtung wurde zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 4.946 (Vorjahr: TEUR 5.014) berechnet. Der Unterschied in der Pensionsrückstellung zwischen der Berechnung mit dem durchschnittlichen Zinssatz über 10 Jahre und dem durchschnittlichen Zinssatz über 7 Jahre beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 462). Dieser Unterschiedsbetrag resultiert gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der alternativen Bewertung der Rückstellungen mit einem Diskontierungssatz von 1,75% auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Geschäftsjahre und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i.V.m. §298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die zum 31. Dezember 2023 bestehende Unterdeckung der Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 34 (Vj. TEUR 67). 7 Steuerrückstellung Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich hauptsächlich um Gewerbe- und Körperschaftssteuer des Geschäftsjahres mit TEUR 663 und TEUR 305 aus den vorherigen Geschäftsjahren. 8 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind aus dem Rückstellungsspiegel (Anlage 2 zum Anhang) ersichtlich. 9 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5 (Vj TEUR 27) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 10 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Rückgang in Höhe von TEUR 11.373 lässt sich erklären durch geringere Geschäftstätigkeiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 11 Sonstige Verbindlichkeiten Im Vorjahr betrafen die sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen mit TEUR 1.926 Umsatzsteuerverbindlichkeiten (31.12.2023: TEUR 0) und mit TEUR 40 Lohnsteuerverbindlichkeiten (31.12.2023: TEUR 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung12 Umsatzerlöse
13 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 13 (Vj TEUR 21) Erträge aus Währungsumrechnung und sonstige Erträge aus der Weiterbelastung von Frachtkosten in Höhe von TEUR 15 (Vj TEUR 27). Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen lagen im Geschäftsjahr nicht vor (Vj TEUR 4). 14 Materialaufwand Der Materialaufwand besteht aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren und beinhaltet die eingekauften Materialien zum Wiederverkauf. 15 Personalaufwand
Bezüglich der Aufwendungen gem. Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB verweisen wir auf unsere Ausführung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen". 16 Abschreibungen Die Position enthält Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 266. 17 Sonstige betriebliche Aufwendungen Zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gehören insbesondere Kosten für Leasingfahrzeuge, IT-Kosten, Kosten für Buchhaltungsleistungen und Honorare für Abschlussprüfungen, Geschäftsreisekosten und Steuerberatung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj TEUR 8). Der Posten enthält außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 34 (Vj. TEUR 34). Diese betreffen, entsprechend der Vorgehensweise in den Vorjahren, die Aufwendungen gem. Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB den Unterschiedsbetrag aus der 1/15-Regelung der Pensionsrückstellung. 18 Zinsergebnis
19 Ertragsteuer Der Ertragssteueraufwand in Höhe von TEUR 1.404 (Vj TEUR 605) setzt sich aus Steuern für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr 2023 sowie aus Steuernachzahlungen für die Geschäftsjahre 2020 bis 2022 zusammen. Latente Steuern Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 47,5 % zugrunde gelegt. Der für 2023 verwendete Steuersatz beträgt 33,1 %, aber aufgrund zusätzlicher Gebühren ab 2022 beträgt der Gesamtsteuersatz 47,5 %. Die aktiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus Pensionsrückstellungen und dem Anlagevermögen. Gemäß der Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB wurde auf die Bilanzierung des Aktivüberhangs verzichtet. Sonstige AngabenZum Stichtag des Jahresabschlusses bestehen keine Haftungsverhältnisse. Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte
Die obige Tabelle stellt die Verpflichtungen jeweils am Bilanzstichtag dar. Von dem Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 311 sind TEUR 128 innerhalb eines Jahres und TEUR 183 zwischen einem und fünf Jahren fällig. Am Abschlussstichtag liegen PKW-Leasingverträge vor, die noch eine durchschnittliche Laufzeit von 26 Monaten aufweisen. Hieraus ergeben sich über diesen Zeitraum insgesamt zu zahlende Leasingraten in Höhe von TEUR 311. Die Leasingverträge dienen der Liquiditätsverbesserung. Aufgrund der relativ kurzen Laufzeiten können wir den technischen Fortschritt für uns nutzbar machen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt. Prüfungs- und Beratungshonorar Die Prüfungshonorare für das Geschäftsjahr beliefen sich auf TEUR 54. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 18 (VJ 18) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der SHPP Germany GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEUR 372 auf neue Rechnung vorzutragen. NachtragsberichtNach dem 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen zu erwarten ist, dass sie einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Der Geschäftsführer erhielt für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge.
Düsseldorf, 30. August 2024 Die Geschäftsführung Peter Haug Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Rückstellungsspiegel zum 31.12.2023
Verbindlickeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SHPP Germany GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SHPP Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHPP Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 30. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin ppa. Holger Brauner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.09.2024 festgestellt. |
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