Kellringer & Kurze eGbR
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Willi Heinz Kurze seit 15.7.2013 | Geschäftsführer |
Mark Paul Kellringer seit 15.7.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SEDOS GmbHRheinbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtSedos GmbHI. Grundlagen der Gesellschaft Die Sedos GmbH bietet ein umfangreiches Leistungsspektrum im Bereich Hochbau und Wohnungsbau von der Konzeption bis zum Schlüsselfertigbau mit regionalem Fokus auf den Raum Rhein/Ahr, Rhein/Sieg und deren Großraum an. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen des Russland-Urkraine-Krieges geprägt. Die starken Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise belasten die deutsche Wirtschaft in erheblichem Maße. Weitere negative Einflussfaktoren waren die verschärften Material- und Lieferengpässe, steigende Preise für Nahrungsmittel und ein fortbestehender Fachkräftemangel. Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen fiel das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024) um 0,3 % nieriger aus als im Jahr zuvor. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die Gesellschaft zufriedenstellend. Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund des Ukraine-Russland-Krieges und der Flutkatastrophe im Ahrtal hatten bisher nur geringe Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die für 2023 geplante Fertigstellung mehrerer Bauprojekte konnte realisiert werden. Der Auftragsbestand verringerte sich zum Jahresende 2023 auf TEUR 14.100. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.834 (Vj. TEUR 3.059) ab. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich in 2023 mit TEUR 23.646 (Vj. TEUR 26.490) leicht verringert; die Gesamtleistung (erbrachte Bauleistung sowie Erhöhung des Bestandes an in Arbeit befindlichen Bauaufträgen) hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 30.190 auf TEUR 14.090 verringert. Die Ertragssteuern enthalten eine Zuführung zur Körperschaftsteuerforderung von TEUR 181 und eine Zuführung zur Gewerbesteuerforderung von TEUR 153. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 32.644 auf TEUR 19.746 verringert; auf der Aktivseite betrifft dies überwiegend den Bereich der finanziellen Mittel und der fertigen Erzeugnisse und auf der Passivseite die Verringerung der erhaltenen Anzahlungen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 8,5 % (Vj. 5,0 %) und entfällt überwiegend auf bebauten Grundbesitz. Im Berichtsjahr ist der Bestand an unfertigen und fertigen Leistungen um TEUR 9.562 auf TEUR 14.129 gesunken. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Wesentlicher Posten innerhalb der sonstigen Rückstellungen von TEUR 453 sind Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 404. c) Finanzlage Für das operative Geschäft Hochbau stehen der Gesellschaft zum Stichtag 31.12.2023 unverändert Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten zur Verfügung. Des Weiteren bestehen die Avalrahmen bei den bisherigen Avalgebern unverändert fort. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 4.837 negativ (Vj. TEUR 6.019 negativ). III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Künftige Entwicklung 1. Risiken und Risikomanagement Die Gesellschaft ist im Wesentlichen im Großraum Bad Neuenahr-Ahrweiler tätig. Im Bereich Hochbau agiert die Gesellschaft in einem wettbewerbsintensiven und preissensiblen Markt. Risiken können sich für die Gesellschaft ergeben, wenn sich geplante Aufträge nicht in dem Umfang und/oder nicht zu den geplanten Preisen realisieren lassen. Zur Risikominimierung erfolgt die Akquisition der Projekte nach gleichen Prozessabläufen. Während der Bauausführung erfolgt eine laufende technische und kaufmännische Überwachung der Auftragsabwicklung zur frühzeitigen Identifizierung von Risiken. Die derzeit stark steigenden Baukosten bedingt durch Steigerung der Preise für Rohstoffe und Materialien, dem deutlichen Anstieg der Lohnkosten und die Auslastung von Nachunternehmern und Handwerkern stellen ein weiteres Risiko dar, auf das nur durch eine Vergrößerung der Anzahl der Nachunternehmer und Lieferketten reagiert werden kann. Durch Preisgleitklauseln im Angebot, Verkürzung der Bindungsfristen des Angebots und Kalkulation zu Tagespreisen muss sichergestellt werden, dass unerwartet starke Preissteigerungen an die Auftraggeber weitergegeben werden können. Das Gewährleistungsrisiko wird grundsätzlich pauschal in Höhe von 0,5 % des Umsatzes der letzten vier Jahre durch Bildung von Gewährleistungsrückstellungen berücksichtigt. 2. Prognose Die Gesellschaft hat weiterhin ihren geschäftlichen Fokus auf der Metropolregion Rheinland, die sich unverändert durch ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum auszeichnet. Mit ihrer qualitativ hochwertigen Bauleistung liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf der Realisierung großflächiger Projekte im Wohnungsbau. Projekte sind für die nächsten 1-4 Jahre geplant und befinden sich bereits teilweise in der Fertigstellung. In 2024 wird kein Bauprojekt fertig gestellt werden, daher ist für das Geschäftsjahr 2024 mit einem negativen Ergebnis zu rechnen. In 2025 werden vorraussichtlich drei große Bauprojekte fertig gestellt werden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wird nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches i.d.F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs.1 und 2 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 1 und 2 HGB; wie im Vorjahr wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen sind, werden sie im Anhang dargestellt. B. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände im Anschaffungswert von 250,01 € bis 800,00 €, die einer selbständiger Nutzung fähig sind, wurden sofort abgeschrieben. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten oder dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind für Aufwendungen der folgenden Geschäftsjahre gebildet worden. Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken gebildet. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zur Bilanz Der Anlagenspiegel 2023 ist als Anlage beigefügt (Anlage 4). Die Forderungen gegen Gesellschafter aufgrund der Personalunion beinhalten ausschließlich Forderungen gegen die Geschäftsführer. Diese bestehen aus verschiedenen Darlehen in einer Bandbreite der Verzinsung von 0,5%-1,0% und haben eine maximale Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine neuen Darlehen gewährt. Der Forderungsbestand verringerte sich um 50 TEUR von 890 TEUR auf 840 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung in Höhe von 153 TEUR (0 TEUR) und Körperschaftsteuerrückforderungen in Höhe von 181 TEUR (0 TEUR). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, außer die gegen Gesellschafter, haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt 173 TEUR (971 TEUR) entfallen • auf Verbindlichkeiten aus Steuern: 38 TEUR (938 TEUR), • auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherung: 1 TEUR (1 TEUR), D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze werden in Höhe von rd. 22.839 TEUR im Tätigkeitsbereich als Bauträger und aus Vermietung sowie in Höhe von 806 TEUR im Tätigkeitsbereich der Bauunternehmung erzielt. Die operative Tätigkeit des Unternehmens beschränkt sich auf Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 91 TEUR angefallen. Hierin sind periodenfremden Erträge in Höhe von 4 TEUR enthalten. Zudem wurden Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 200 TEUR (0 TEUR) erzielt. Diese resultieren aus einer Ausschüttung der Projektgesellschaft Lengsdorf mbH. E. Abschlussvermerke und sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt war im Unternehmen 4 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen 99 TEUR. Neben diesen Verpflichtungen bestehen keine für die Finanzlage der Gesellschaft bedeutsamen außerbilanziellen Geschäfte. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 13 TEUR. Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:
Die Geschäftsführer haben der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: Herr Mark Kellringer, Rheinbach, Architekt Herr Peter Kurze, Bedburg, Architekt Sie sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft ist zum Stichtag an folgenden Unternehmen beteiligt: • Projektgesellschaft Lengsdorf mbH
• Sereto Immobilien GmbH
sonstige Berichtsbestandteile
Mark Kellringer, Rheinbach, Architekt Peter Kurze, Bedburg, Achitekt Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SEDOS GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SEDOS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEDOS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende we sent liche falsche Darstellungen nicht aufge deckt wer den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 30.09.2024 Kölner
Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung
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