MaRo GmbH
75mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Scheller seit 2.7.2024 | Prokura |
Thomas Hettinger seit 5.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hettinger GmbHMarktheidenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Hettinger GmbH, Marktheidenfeld1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Bei der Hettinger GmbH handelt es sich um ein VW und Audi Autohaus mit Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagen An- und Verkauf sowie einer angeschlossenen Werkstatt. Die mittelgroße Kapitalgesellschaft betreibt ihr Unternehmen nur auf angemieteten Grundstücken in Marktheidenfeld , die sich im Eigentum eines Gesellschafters befinden. Seit dem Jahr 2020 erfolgt der Verkauf von Audi Neuwagen und ab 2022 zusätzlich für auch Skoda-Neuwagen als EU-Vermittler. Seit April 2023 werden auch VW-Neuwagen als EU-Vermittler vertrieben. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird wie im Vorjahr durch unseren Hersteller VW/Audi und Skoda durchgeführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Russland-Ukraine-Konflikt hat neben der humanitären Krise weltweit zu Verwerfungen auf den Märkten geführt. Insbesondere auf den Rohstoff- und Energiemärkten kam es im Jahr 2022 zu erheblichen Preissteigerungen. Infolge der schwächer werdenden globalen Wirtschaftsleistung waren die Preise an diesen Märkten im Jahr 2023 zwar rückläufig aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Gefahr einer anhaltend hohen Inflation ist durch die Lohnentwicklung an den überhitzten Arbeitsmärkten gegeben. Nach dem Einbruch der weltweiten Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 und der sich einsetzenden Erholung aufgrund von Nachholeffekten im Jahr 2021 und der trotz des Russland-Ukraine-Konfliktes weitgehenden Normalisierung hat die Weltwirtschaft im Jahr 2023 ein positives Wachstum von 3,3% (Vj. 3,5%) zu verzeichnen. Allerdings hat sich die Dynamik in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verringert während sie in den Schwellenländern gegenüber dem Jahr 2022 etwas zunahm. Die Euro-Zone verzeichnete im Jahr 2023 mit 0,4% (Vj. 3,5%) ein insgesamt positives aber sehr geringes Wachstum. Diese Entwicklung war bei vielen nord- und südeuropäischen Ländern zu beobachten. Grund dafür waren die zum Teil unverkennbar erhöhten Energie- und Rohstoffpreise welche die Inflationsraten erheblich anstiegen ließen und somit negativ auf die Stimmung der Konsumenten wirkten. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland hatte im Berichtsjahr mit - 0,3% eine negative Wachstumsrate. Im Vorjahr hatte sich noch ein Wachstum mit 1,4% ergeben. Die Inflationsrate 2023 sank im Jahresdurchschnitt nachdem die monatlichen Inflationsraten im Jahr 2022 Höchstwerte erreicht hatten. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2023 lag das globale PKW-Marktvolumen deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Fast alle Märkte hatten Zuwächse zu verzeichnen. Was zum einen an den schwachen Vorjahreswerten liegt aber auch, dass die Störungen der weltweiten Lieferketten nachgelassen haben. Die Folgen des Russland-Ukraine-Konfliktes sowie Vorzieheffekte aufgrund auslaufender Fördermaßnahmen zum Ende des Jahres 2022 haben sich negativ auf die Entwicklung der Neuzulassungen einzelner Märkte im Jahr 2023 ausgewirkt. Der Gesamtmarkt der Region Asien-Pazifik verzeichnete mit 6,6% ein spürbares Wachstum. Positiv war hier vor allem der Anstieg des chinesischen PKW-Marktes. In Nordamerika lagen die Verkaufszahlen mit 13,1% deutlich höher gegenüber dem Vorjahr während in Südamerika die Neuzulassungen nur leicht über dem Vorjahresniveau lagen. In Westeuropa stieg das Marktvolumen mit 13,8% deutlich gegenüber dem schwachen Vorjahresniveau. In Zentral- und Osteuropa erhöhte sich das Pkw-Marktvolumen mit einem Plus von 23,6% - nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2022. In Deutschland lagen die PKW-Neuzulassungen mit 2,8 Mio. Einheiten (+ 7,3%) spürbar über dem schwachen Niveau des Vorjahres 2022. Eine Zunahme der PKW-Neuzulassungen verzeichnete Bayern mit 589 T Fahrzeugen (+7,3%) im Vergleich zum Vorjahr 2022. Die Fahrzeugverfügbarkeit hat sich durch das Nachlassen der Engpässe und Störungen der weltweiten Lieferketten verbessert. 2.2. Geschäftsverlauf Als Anbieter von Premiumautomobilen konnte sich die Gesellschaft in ihrem Marktumfeld behaupten. Der gesunkene Umsatzerlös wurde richtig prognostiziert. Trotz gestiegener Kosten hat sich der Jahresüberschuss gegenüber der Prognose erhöht. Grund dafür sind gestiegene Zins- und sonstige Erträge. Es konnte ein Umsatz von 13,6 Mio. EUR (Vj. 15,0 Mio. EUR) erzielt werden Der größte Umsatzträger des Unternehmens ist der Gebrauchtfahrzeuge-Verkauf (incl. Vorführwagen). Anzumerken ist, dass die Fahrzeuge an Großkunden als Agenturgeschäfte für den Hersteller vermittelt und Skoda und Audi Neuwagen und seit April 2023 auch VW Neuwagen als EU-Vermittler angeboten werden. Hierfür erhält das Unternehmen eine Provision. Die Auftragslage kann unverändert als stabil bezeichnet werden. Die Hettinger GmbH hat sich gegenüber den Mitbewerbern behauptet und hat ihre Stellung im Markt dementsprechend etabliert. 2.3 Lage Die Lage des Unternehmens war auch für das Jahr 2023 sehr zufriedenstellend. 2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio. EUR auf 13,6 Mio. EUR vermindert. Mit dem Verkauf von Neuwagen einschließlich der Provisionserlöse für Agenturgeschäfte erzielten wir im Jahr 2023 einen zum Vorjahr mit 3,4 Mio. EUR verminderten Umsatzerlös von 1,7 Mio. EUR. Der Umsatz der Gebrauchtfahrzeuge incl. Vorführwagen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR auf jetzt 7,7 Mio. EUR. Die restlichen Umsätze aus Service/Kundendienst, Teilelager, Leasing und sonstigen Umsätzen belaufen sich auf 4,2 Mio. EUR (Vj. 4,3 Mio EUR). Der Materialaufwand in Relation zum Umsatz (Materialaufwandsquote) ist gegenüber dem Vorjahr von 65,4 % auf jetzt 60,2 % gesunken. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) mit 5,4 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. EUR positiv verändert. Der Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der erhöhten Zuführung zu Rückstellungen für Leasingrückläufer sowie erhöhte Gebäude-Instandhaltungskosten. Die Energiekosten haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert. Der Jahresüberschuss 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr (1.041 TEUR) auf 1.327 TEUR erhöht. Die Ergebnisverbesserung ist ebenfalls auf eine Vergleichsvereinbarung gemäß § 289 HGB in Höhe von 320 TEUR zurückzuführen. Durch die Verträge als EU-Vermittler für die Marken VW, Audi und Skoda Neuwagen ist die Neuwagenbeschaffung für 2024 gesichert und die Preise sowie die Konditionen geregelt. 2.3.2 Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Wir sind darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist unverändert positiv. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund deren wir erwirtschaftete Gewinne im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die bestehenden Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen stichtagsbedingt 2,6 % der Bilanzsumme (Vj. 3,2 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Verbindlichkeiten insgesamt belaufen sich auf 3,5 % der Bilanzsumme (Vj. 5,1 %). Das Anlagevermögen ist aus Eigenmitteln und über Lieferanten finanziert. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die verfügbaren flüssigen Mittel konnten aus der eigenen Ertragskraft und durch eine Verminderung des Fahrzeugbestandes im Geschäftsjahr um 2.581 TEUR auf 13.551 TEUR erhöht werden. Die Liquiditätslage hat sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert sehr gut. Die Bilanzsumme ist mit 16,9 Mio. EUR um 1,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.327 TEUR auf 13.866 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt mit 82,1 % leicht unter dem Vorjahreswert von 82,5 %. Die Eigenkapitalrentabilität ist von 12,0 % im Jahr 2022 auf 12,4 % für das Jahr 2023 gestiegen. Die Minderung der Vorräte um 925 TEUR resultiert daraus, dass die Gesellschaft für den Verkauf von Neuwagen nur noch als EU-Vermittler tätig ist und somit zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr keine Neufahrzeuge mehr im Bestand hat. Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich - ohne Vorführwagen und Vermietfahrzeuge - auf 227 TEUR (Vj. 146 TEUR) und betreffen im Wesentlichen die Geschäftsfahrzeuge sowie Ersatzinvestitionen. Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist unverändert als geordnet zu bezeichnen. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war jederzeit gegeben. Die Geschäftsleitung ist mit der unverändert stabilen Lage zufrieden. 2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsfaktoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrentabilität, Rohertrag und die verfügbaren flüssigen Mittel heran. Die Eigenkapitalrentabilität berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital. Das EBIT ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie dem Finanzergebnis. Sämtliche Kennzahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das Unternehmen beschäftigt im Durchschnitt wie im Vorjahr 45 Mitarbeiter. Ein erfolgreiches Unternehmen ist maßgeblich geprägt durch seine Mitarbeiter und deren Einstellung zu Ihrer Arbeit. Das Human Capital ist der wichtigste Wettbewerbsfaktor der Zukunft. Die Mitarbeiter sind entscheidend dafür, ob "äußerst zufriedene", Kunden wiederkommen. Mit Zielvereinbarungen, Mitarbeitergesprächen und Schulungen schaffen wir das Fundament für persönliche und fachliche Weiterentwicklung. Abfälle werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entsorgt. Altöle, Reifen, Altteile werden dem Recycling zugeführt. Unsere wirtschaftliche Lage kann als sehr gut bezeichnet werden. Gegenüber dem Vorjahr gibt es in der Unternehmenssteuerung bezüglich der angewandten Kennzahlen keine Veränderung. 3. Prognosebericht Es wird erwartet, dass sich die konjunkturelle Lage leicht erholen wird und das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 auf Vorjahresniveau bleibt. Die hohen Inflationsraten lassen die realen Einkommen der privaten Haushalte sowie der Ersparnisse verringern und reduzieren ihre Kaufkraft. Die steigende Zinsentwicklung fördert ebenfalls nicht die Durchführung von größeren Investitionen. Im Automobilhandel gehen wir davon aus, dass die Nachfrage auf dem Niveau der Vorjahreszahlen liegt. Zwar hat sich die Fahrzeugverfügbarkeit verbessert, jedoch bleibt die geopolitische und gesamtwirtschaftliche Unsicherheit. So wirken sich nach wie vor die hohen Energie- und Verbraucherpreise negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Seit April 2023 werden VW Neuwagen als EU-Vermittler vertrieben. Wir erwarten für die Jahre 2024 und 2025 einen leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Jahr 2023. Durch den anhaltenden Ukraine Krieg, der weiterhin bestehenden Energiekrise und der hohen Inflation wird die Nachfrage im Jahr 2024 leicht sinken, da die Dauer und Auswirkungen nicht kalkulierbar sind. Die sonstigen betrieblichen Erträge sehen wir im Bereich des Jahres 2022. Der Materialaufwand wird sich in Zukunft aufgrund der anhaltenden Energiepreisentwicklung leicht erhöhen, durch die Umstellung auf die reine Vermittlertätigkeit im Bereich Neuwagen aber verringern. Die Mitarbeiterzahl wird in den folgenden Jahren in etwa gleichbleiben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden aufgrund der Energiepreisentwicklung und der anstehenden Sanierungsmaßnahmen steigen. Durchzuführende Ersatzinvestitionen werden auch in der Zukunft vorgenommen. Aufgrund dieser Thematiken gehen wir in den Jahren 2024 und 2025 weiterhin von einem positiven Jahresüberschuss aus. Die Gesellschaft wird sich weiterhin über Eigenkapital und Lieferanten finanzieren. 4. Chancen & Risiken 4.1 Risikobericht Risiken ergeben sich aus einer weiteren Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes sowie anhaltenden geopolitischen Spannungen in Nahen Osten und weiterer Konflikte und der damit verbundenen Unsicherheit der Kunden. Auch steigende klimabedingte Extremwetterereignisse aber auch Pandemien - wie die Ausbreitung des Coronavirus sowie dessen Varianten - sowie Unterbrechungen in der Energieversorgung führen zu nicht kalkulierbaren Risiken. Dies alles könnte zu einer längeren Abschwächung der Konjunktur führen und die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und damit die Automobilnachfrage negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Erhebliche Risiken können auch in der Elektrifizierung der Automobilbranche liegen. Der breite Einsatz von Elektrofahrzeugen, deren staatliche Kaufanreize auslaufen ausgelaufen sind, und die Verfügbarkeit der dazu notwendigen Ladeinfrastruktur ist mit Unsicherheiten verbunden. Dies kann ebenfalls zu einer Kaufzurückhaltung der Konsumenten führen. Es bestehen Risiken aus den Rückkauf- und Vermarktungsverpflichtungen aus Leasingverträgen, da insoweit der Fahrzeugeinkauf nicht aktuell bedarfsgerecht gesteuert werden kann, sondern Fahrzeuge und Einkaufspreise Jahre zuvor bei Abschluss der Leasing-Verträge festgelegt wurden. Allerdings wurden in den letzten Jahren für den Leasing-Bestand entsprechende ausreichende Rückstellungen gebildet. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich über Eigenkapital und Lieferanten. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Auch sieht sich das Unternehmen aufgrund ausreichender Liquidität bzw. Liquiditätsreserven nicht veranlasst, Liquiditätshilfen zu beantragen. 4.2 Chancenbericht Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir allerdings mit Zuversicht in die Jahre 2024 und 2025, in dem wir wieder unsere geplanten Ziele erreichen werden. Auch die Modellpolitik unseres Herstellers VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda gibt uns die berechtigte Hoffnung, unsere Ziele erreichen zu können. Auch in der Zukunft wird der Volkswagen Konzern seine Modelloffensive konsequent fortsetzen und seine Angebotspalette modernisieren. Mit neuen, attraktiven Modellen - auch im Bereich der Elektromobilität -, die in diesem Jahr auf den Markt kommen bzw. bereits auf dem Markt sind, hat unsere Verkaufsmannschaft und unser Haus ein sehr gutes Modellprogramm zum Verkaufen, was auch bei unserer Kundschaft sehr gut ankommt. Für unser Unternehmen spricht die hohe Kundenzufriedenheit, welche durch die engagierten Mitarbeiter erreicht wird. Nach wie vor ist das Ziel unserer Geschäftspolitik, durch eine zufriedene Kundschaft im Verkauf, wie aber auch im Service, zu erreichen, dass die bestehenden Stammkunden wieder kommen und die Neukunden zu Stammkunden werden, und dadurch die Erträge gleichmäßig zu erhöhen und zu stabilisieren, um die Abhängigkeit von Schwankungen im Automobilbereich zu reduzieren. Die Aufmerksamkeit der Personalarbeit richtet sich daher auf eine zielorientierte und bedarfsgerechte Personalentwicklung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 4.3 Gesamtaussage Die Erwartung für die Jahre 2024 und 2025 wird bei leicht sinkendem Umsatz als positiv eingeschätzt. Der Jahresüberschuss wird aufgrund der Konjunkturabschwächung und hohen Kostenlage unter Vorjahresniveau bleiben. Aufgrund von strukturellen Veränderungen sehen wir die Jahre 2024 und 2025 positiv. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung von künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. Dennoch werden wir die derzeitige Entwicklung laufend beobachten und analysieren, welche weiteren Maßnahmen gegebenenfalls ergriffen werden müssen. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln selbst. Geldanlagen werden nur konservativ nach Abwägung der Chancen und Risiken bei deutschen Kreditinstituten getätigt. Somit schätzen wir die Risiken für unsere Gesellschaft aus Finanzinstrumenten als gering ein. 6. Bericht über Zweigniederlassungen Im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassungen bestehen nicht. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023- Allgemeine Angaben Die Hettinger GmbH hat ihren Sitz in Marktheidenfeld und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Würzburg (Reg.Nr. HRB 1522). Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Sofern nicht anderweitig erwähnt, ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresabschluss gegen. - Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear bzw. degressiv abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten der in Arbeit befindlichen Aufträge werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen. Allen erkennbaren Risiken im Warenbestand (Fahrzeuge), die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Vom Bilanzierungswahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern nach § 274 HGB wurde kein Gebraucht gemacht. Diese könnten im Geschäftsjahr in einer Höhe von TEUR 78 gebildet werden. Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz gerechnet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Wertansatzdifferenzen resultieren insbesondere aus Pensionsrückstellungen aber auch aus sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 27,73% (für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) zugrunde. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz (durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten 10 Jahren bei 15 Jahren Restlaufzeit) von 1,82 %. Der Differenzbetrag zwischen dem zum 31. Dezember 2023 bilanzierten Wert und dem Wert, der sich bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatz (1,74 %) ergäbe, beläuft sich auf EUR 5.979,00. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln von 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. - Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang). Finanzanlagen Die sonstigen Ausleihungen in Höhe von TEUR 100 betreffen einen Gesellschafter-Geschäftsführer. Die Finanzanlagen werden zum Nennwert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht notwendig. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Unter den Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht werden Forderungen gegen Gesellschafter von € 120.122,09 ausgewiesen. Zur Abdeckung von Marktpreisrisiken wurde die Bewertung der Gebrauchtwagenbestände im Vergleich zum Vorjahr geändert. Unter Beibehaltung der bisherigen Bewertung wären die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Gebrauchtwagenbestände um TEUR 133 höher als am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 aktiviert. Eigenkapital Das Stammkapital von € 51.129,19 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Rücknahmeverpflichtung für Leasingfahrzeuge sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Zur Abdeckung des Risikos aus Rücknahmeverpflichtungen wurde die Bewertung der sonstigen Rückstellungen geändert. Unter Beibehaltung der bisherigen Bewertung wären die sonstigen Rückstellungen am 31. Dezember 2023 um TEUR 191 niedriger als am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 passiviert. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind unbesichert. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Gewinn und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge / außergewöhnliche Sachverhalte In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Ausgleichsanspruch gemäß § 89b HGB über die Beendigung des Volkswagen Händlervertrages PKW und des Volkswagen Nutzfahrzeuge Händlervertrages in Höhe von EUR 320.000,00 enthalten. Dieser Erlös stellt einen außergewöhnlichen Sachverhalt im Sine von § 275 Abs. 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 31 HGB dar. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind Zinserträge aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 952,93 enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 16.894,00 enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Pachtvertrag über Immobilien mit einer Jahres-Pacht in Höhe von TEUR 223. Die Verpflichtung aus dem genannten Pachtvertrag besteht gegenüber dem Verpachtungsunternehmen Helmut Hettinger, Inh. Theo Hettinger. Die Pacht ist variabel. Darüber hinaus bestehen Rückkauf- und Vermarktungsverpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 6.341 (Vj. TEUR 6.834). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt somit TEUR 6.564. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 45 Mitarbeiter beschäftigt.
Geschäftsführung
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 01.01.2023 bis 31.12.2023 in Höhe von EUR 1.326.930,84 wird - vorbehaltlich eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung - auf neue Rechnung vorgetragen. Ausschüttungsgesperrte Beträge Ein für die Ausschüttung gesperrter Betrag i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB besteht in Höhe von EUR 5.979,00. Dieser resultiert aus der veränderten Verzinsung der Pensionsrückstellungen. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. BestätigungsvermerkBescheinigungIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Hettinger GmbH, Marktheidenfeld Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hettinger GmbH, Marktheidenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hettinger GmbH, Marktheidenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen können. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kronberg, den 18. Dezember 2024 SPALL
& KÖLSCH GmbH
Spall, Wirtschaftsprüfer Kölsch, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 18.12.2024. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen