Wilhelm Wulff GmbH
Paul-Ehrlich-Straße 7, 29633 Munster, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Finn Lennart Höller seit 2.6.2023 | Geschäftsführer |
Till Mathes Höller seit 2.6.2023 | Geschäftsführer |
Meike Höller seit 2.8.2019 | Prokura |
Oliver Kitzing seit 21.5.2010 | Geschäftsführer |
Ortwin Wilhelm Heinrich Höller seit 31.10.2005 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Wulff GmbHMunsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wilhelm Wulff GmbH, MunsterI. Grundlagen des Unternehmens Die inhabergeführte Wilhelm Wulff GmbH ist seit dem Jahre 1931 als Großwäscherei vor allem für Krankenhäuser und Hotels im norddeutschen Raum aktiv. Diese Kundenzusammensetzung bildet die Basis für die kontinuierliche Umsetzung der von Langfristigkeit geprägten Unternehmensstrategie. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Inflationsrate ging im Laufe des Jahres 2023 in Folge der restriktiven geldpolitischen Maßnahmen, niedrigeren Energiepreisen und einer anhaltenden Entspannung der Lieferketten deutlich zurück. Für Mai 2024 betrug die Inflationsrate in Deutschland 2,4 %. Den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr, preis- und kalenderbereinigt um 2 % zurückgegangen. Die wirtschaftliche Schwächephase setzt sich fort. Der Schwerpunkt verlagert sich allerdings von den gestiegenen Energiepreisen hin zu steigenden Materialkosten und Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung. Für die Wäschereibranche und deren Kunden - das gesamte Gesundheitswesen, die Hotellerie und die sonstigen Kunden - sind starke finanziellen Belastungen weiterhin vorhanden. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.020 (Vorjahr: T€ -264) erwirtschaftet. Durch intensive Verhandlungen ist es der Geschäftsführung gelungen, mit Hinweis auf Kostensteigerungen, Preiserhöhungen gegenüber den Kunden durchzusetzen. Im Zusammenspiel mit den zwischenzeitlich wieder gesunkenen Energiepreisen wurde der Geschäftsverlauf hierdurch deutlich positiv beeinflusst. In der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation liegt der Fokus weiterhin auf der Preisseite. Zur Finanzierung der gesamtheitlich erheblich gestiegenen Kosten (Personal, Textilien und Material) sind bereits in 2023 zwei Preisanpassungen im Januar und im April durchgeführt worden. Der deutlich gestiegene Umsatz ist auf diese Erhöhungen zurückzuführen. Investitionsplanungen werden durch die angespannte Kostensituation insbesondere im Personal- und Materialbereich sowie die langen Lieferzeiten von bis zu einem Jahr erschwert. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um rund T€ 265 gesunken. Wie bereits erwähnt, sind insbesondere die Kosten im Bereich der Energie deutlich gesunken. Es wird allerdings das Auslaufen der letzten Tranche der festgeschriebenen Preise für dieses Jahr erwartet. Die Textileinkäufe (Ausweis in den Abschreibungen) konnten um T€ 97 auf T€ 1.160 reduziert werden, da keine neuen Aufträge mit erforderlichen Neubeschaffungen in 2023 abgeschlossen wurden. Das Niveau für 2023 liegt deutlich unterhalb des Vorkrisenbereichs von € 1,6 Mio. (2018) bis € 1,7 Mio. (2019). Der Bestand mit dem reduzierten Einkaufsvolumen ist ausreichend, um die Kunden zu versorgen. Investitionsprojekte werden weiterhin auf das notwendige Minimum beschränkt. Soweit möglich, werden Reparaturen sowie Aus- und Umbauten durch Eigenleistungen der Gesellschaft realisiert, um die Liquidität des Unternehmens zu schonen. Die weitere Entwicklung des aktuellen geopolitischen Krisengeschehens und dessen Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind kaum exakt zu prognostizieren. Die aktuelle Nachfragesituation ist gut bis sehr gut, leider können auf Grund der Personalsituation nur begrenzt neue Kunden aufgenommen werden. Das Betriebsergebnis entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung und ist daher zufriedenstellend. 3. Vermögens- und Finanzlage Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag um T€ 208, entsprechend 4,5 %, erhöht. Dazu beigetragen hat die Zunahme der Vermögenspositionen, so vor allem die Zunahme der liquiden Mittel (T€ 377) sowie der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 32). Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 2.326. Investitionen erfolgten insbesondere in sogenannte Geringwertige Wirtschaftsgüter (Einzelanschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00) in Höhe von insgesamt T€ 1.193, die im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden und hauptsächlich die Textileinkäufe betreffen. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Jahresüberschusses von rd. 24,7 % auf 44,8 % erhöht. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die als Darlehen gewährt wurden, sind T€ 305 innerhalb eines Jahres fällig. Die Darlehenstilgungen beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 849, davon T€ 224 als Sondertilgung aus dem Investitionszuschuss der NBank. Die Liquiditätslage hat sich im Berichtsjahr entspannt. Nach einer Ausweitung der Kreditlinie im Bereich Kontokorrent im Vorjahr auf T€ 750 steht eine ausreichende Reserve zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag ist der Kontokorrentkredit vollständig zurückgeführt worden. Im Darlehensbereich wurden im Jahr 2023 alle Kapitaldienste fristgerecht geleistet. Die von der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) unterstützten Investitionsprojekte sind ausgelaufen. Die Gesellschaft ist allerdings weiterhin an die Bedingungen dieser Förderung gebunden. Insbesondere die Bindung an einen bestimmten Personalbestand sind hier von Bedeutung und müssen eingehalten werden. Es wurden in 2023 über die Förderprogramme der NBank hinaus keine weiteren staatlichen Hilfen in Anspruch genommen. Es ist davon auszugehen, dass die bestehenden Kreditlinien von dem finanzierenden Kreditinstitut unverändert weitergeführt bzw. bedarfsgerecht angepasst werden. Allen Zahlungsverpflichtungen konnte fristgerecht nachgekommen werden. Der Kapitaldienst wurde ohne Einschränkung geleistet. Die Finanzlage der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt durchdie deutlich gestiegenen Umsatzerlöse (T€ +2.202), die niedrigeren Materialkosten (T€ +265) und die gestiegenen Personalkosten (T€ -1.237). Der gesamte Cash-Flow des Geschäftsjahres beträgt T€ 377 (Vorjahr: T€ -163). Er setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Form von Kassenbestand und Bankguthaben in Höhe von T€ 399 (Vorjahr: T€ 22). Primäre Ziele für das Finanzmanagement sind weiterhin die kurz- und mittelfristige Bereitstellung ausreichender Liquidität, eine grundsätzlich weiterhin konservativ ausgerichtete Verschuldung und ein effektives Risikomanagement. 4. Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.020 aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von T€ 1.284. Die Umsatzerlöse betragen T€ 15.442 (Vorjahr: T€ 13.240) und sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.202 gestiegen. Wegen erheblicher Mehrkosten im Personalbereich (T€ 1.237) und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 141) haben sich die operativen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 964 erhöht. Die Minderung der Materialkosten um T€ 265 und der Abschreibungen um T€ 149 haben die Gesamtkostensteigerung etwas kompensiert. Das Jahresergebnis beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 1.020 (Vorjahr: T€ -264). Ergebnisseitig wurden die gestiegenen Personalkosten durch die Umsatzsteigerungen und die rückläufigen Energiekosten überkompensiert. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend, im Sinne einer Lohn-Preis-Spirale, fortsetzt und die daraus resultierenden Kostensteigerungen letztendlich an die Kunden weitergegeben werden können. III. Prognosebericht Das Unternehmen sieht sich den Auswirkungen der Personalkostensteigerung weiterhin ausgesetzt und muss zudem eine sehr schwierige Arbeitsmarktlage bewältigen. Die Introspektion wird weiterhin ein stärkeres Gewicht einnehmen. Der Fokus liegt vor allem im Bereich der Personalbeschaffung und der Prozessoptimierung mit Schwerpunkt Energieeinsparung und Lagerwirtschaft. Die Betriebsdatenerfassung und die Kostenrechnung werden weiter ausgebaut (Digitalisierung). Die Rentabilitätsentwicklung wird durch die durchgeführten Preiserhöhungen deutlich positiv beeinflusst. In der Branche ist mit weiteren Insolvenzen zu rechnen, die den Auftragsdruck erhöhen. Die Nachfrage nach Wäschereidienstleistungen ist hoch bis sehr hoch, deren Befriedigung ist aber limitiert durch die sehr angespannte Personalsituation und die sich daraus ergebenden hohen Markteintrittsbarrieren. Die Themen Mindestlohn, Anreizsysteme, Betriebsdatenerfassung und Teambuilding sowie Prozessoptimierungen sollen die Produktionseffizienz und damit insbesondere die Personalkostenquote kostenseitig stabilisieren. In Summe rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leichten Umsatzwachstum. Kostenseitig wird durch Sparmaßnahmen trotz der stark gestiegenen Beschaffungspreise insgesamt voraussichtlich eine leichte Kostenreduktion erreicht. Es kann bei Fortschreibung der aktuellen Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leicht verbesserten positiven Ergebnis gerechnet werden. Die Fortsetzung einiger größerer Aufträge ist für das Jahr 2024 noch offen. Sollte diese Fortsetzung nicht realisiert werden können, wäre mit einer deutlichen Verschlechterung des Ergebnisses zu rechnen. Die Liquiditätslage ist aufgrund der bestehenden, nicht ausgeschöpften Kreditlinie, für 2024 sichergestellt. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Mögliche allgemeingültige Risikofaktoren sind gesamtkonjunkturelle wie auch politische bzw. handelstechnische und logistische Veränderungen. Aus diesen Veränderungen könnten Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Gegen die allgemeinen Risiken besteht Versicherungsschutz. Die Branche sieht sich weiterhin einer teilweise sprunghaften Preissteigerung auf dem Beschaffungsmarkt ausgesetzt, die nicht sofort und eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden kann. Davon sind sowohl Maschinen, Material und Rohstoffe betroffen als auch der Arbeitsmarkt. Die angespannte Personalsituation bei unseren Lieferanten sorgt außerdem für eine Vervielfachung von Lieferzeiten. Ertragsorientierte Risiken Die Marktlage ist sehr gut, wir erhalten mehr Anfragen als wir leisten können. Die Begrenzung des Wachstums liegt zurzeit im nicht verfügbaren Personal. Durch ein konsequentes Kostenmanagement und der kontrollierten Aufnahme von Neukunden erwarten wir eine moderate Umsatzsteigerung. Finanzwirtschaftliche Risiken Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Wilhelm Wulff GmbH sind die oben angesprochenen Risiken für die Gewähr der Liquidität als beherrschbar anzusehen. Eine sonstige Gefährdung der liquiden Lage besteht abseits der üblichen Umsatzschwankungen nicht. 2. Chancenbericht Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos und von Potentialanalysen führt die Wilhelm Wulff GmbH regelmäßige Planungen und Abweichungsanalysen in allen Teilbereichen des Unternehmens durch. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden durch konkrete Maßnahmen umgesetzt. Diese Prozesskette unterstützt und stärkt Entscheidungsgrundlagen der Mitarbeiter*innen, sowie in Summe die des Unternehmens und wirkt somit als systemisches Analysewerkzeug zur Maßnahmenableitung sowie Chancen- aber auch Risikoidentifikation. Auch im aktuellen Geschäftsjahr werden deshalb fokussierte und strukturelle Maßnahmen zur Absatzsteigerung in unsere Aktivitäten einfließen. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen u.a. Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt überwiegend über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Der besondere Kostendruck im Gesundheitssektor und im Besonderen der Krankenhäuser, seit dem Übergang des Vergütungssystems von den Pflegetagen zu den Fallpauschalen, macht sich durch intensiveren Preiswettbewerb deutlich bemerkbar. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Für Schadensfälle besteht eine Betriebshaftpflicht-, Umwelthaftpflicht-, Umweltschadens- und Produkthaftpflichtversicherung. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Preisänderungen im Bereich der Vorprodukte zeigen anhaltend steigende Tendenz. Im Energiebereich wurden zuletzt Preissenkungen verzeichnet, die vorsichtig auf eine dauerhafte Niveauabsenkung hindeuten. Von staatlicher Seite wird durch die Erhöhung des Bürgergeldes in Bezug auf den Arbeitsmarkt kein positiver Beitrag erwartet. Weitere Mindestlohnerhöhungen deuten auf eine verstärkte Niedriglohnkonkurrenz aus dem Ausland hin und können im Inland für weitere Preissteigerungen sorgen. VI. Gesamtaussage Die Lage der Gesellschaft bleibt angespannt, obwohl die krisenhafte Situation des Vorjahres überwunden werden konnte. Es ist im Geschäftsjahr 2023 eine sehr deutliche positive Tendenz der Ertragslage erkennbar. Bei einer Fortsetzung der aktuellen Entwicklung kann für das Jahr 2024 mit einer Rekapitalisierung gerechnet werden. Die volatilen Preisentwicklungen, politische Unsicherheiten und mögliche negative Auswirkungen der Wirtschaftslage auf die Debitoren der Gesellschaft (Schließung von Krankenhäusern), erschweren derzeit die Vornahme von Prognosen. Staatliche Maßnahmen zur Krisenbekämpfung haben bislang wenig zur Unterstützung beigetragen und dass dies zukünftig in nennenswertem Umfang der Fall sein wird, ist unwahrscheinlich.
Munster, den 25. Juni 2024 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Wilhelm Wulff GmbH hat ihren Sitz in Munster. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter HRB 101916 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den eingeräumten Erleichterungen bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter teilweiser Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet, gemindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Berücksichtigung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis sechs Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einer Höhe der Anschaffungskosten von EUR 800,00 werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und zugleich als Abgang behandelt. Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich gebotener Wertberichtigungen bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wurden ausreichende Pauschalwertberichtigungen sowie Einzelwertberichtigungen zu Forderungen gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen aktiviert, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Auf den Zusatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen sind Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr (Vorjahr: Sämtlich unter einem Jahr). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von EUR 182.694,46 Darlehensforderungen gegen einen Gesellschafter (Vorjahr: EUR 165.698,23). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen Mitarbeiter in Höhe von EUR 17.158,37 (Vorjahr: EUR 16.558,37). Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung eines von der Bundesbank festgelegten Rechnungszinsfußes von 1,82% (Vorjahr: 1,78%) nach dem modifizierten Teilwertverfahren auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G gebildet. Rentensteigerungen sind vertraglich nicht vorgesehen und dementsprechend für die Berechnung nicht anzusetzen. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird das Deckungsvermögen zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen mit den hierfür gebildeten Rückstellungen verrechnet. Das Rückdeckungsvermögen wurde zum fiktiven Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Wertermittlung erfolgte gemäß dem IDW-Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 nach dem faktorbasierten Bewertungsverfahren. Zum Bilanzstichtag ergeben sich folgende Beträge:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82%) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre (1,74%) ein Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 4.959,00. Nach § 253 Abs. 6 HGB ist dieser Betrag für Ausschüttungen gesperrt. Der gemeldete Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt EUR 427.493,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub und Überstunden EUR 174.748,35 (Vorjahr EUR 162.000,00 Gewährleistungen EUR 77.000,00 (Vorjahr EUR 66.000,00) sowie Abschluss- und Prüfungskosten EUR 40.500,00 (Vorjahr EUR 40.500,00) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Sicherheitsübereignungen von Maschinen besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag von TEUR 247,00 (davon auf das Folgejahr entfallend: TEUR 247,00). Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die Grundsteuer in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 11). VII. Sonstige Angaben Angaben zur durchschnittlichen Anzahl beschäftigter Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 236 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon 178 Vollzeitkräfte, 45 Teilzeitkräfte und 13 geringfügig Beschäftigte. Geschäftsführung Geschäftsführer der Wilhelm Wulff GmbH sind: - Ortwin Höller, Dipl.-Wirtschaftsingenieur, - Oliver Kitzing, Dipl.-Kfm. / Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH). - Till Höller, Dipl. Kaufm. (FH), (seit dem 7. März 2023), - Finn Höller, Wirtschaftsing. (FH) (seit dem 7. März 2023). Die Geschäftsführer Ortwin Höller und Oliver Kitzing sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag - Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Munster, den 25. Juni 2024
sonstige Berichtsbestandteile
Munster, den 25. Juni 2024 Ortwin Höller, Geschäftsführer Oliver Kitzing, Geschäftsführer Till Höller, Geschäftsführer Finn Höller, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAls abschließendes Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wilhelm Wulff GmbH, Munster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Wulff GmbH, Munster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Wulff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17. Juli 2024 HANSA PARTNER GmbH gez. Smit, Wirtschaftsprüferin gez. Arp, Wirtschaftsprüfer |
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