Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 187268
Eingetragen
18.12.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieFernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Beratung und Vertrieb für den Deutschen Markt von Zattoo Internet TV und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten sowie technische Entwicklung und weitere Leistungen innerhalb des Zattoo-Konzerns.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tina Rodriguez
seit 21.4.2026
Geschäftsführer
Nikoletta Dr. Tamas
seit 18.11.2024
Prokura
Remo Metzger
seit 8.6.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zattoo AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Zattoo AG
Switzerland
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zattoo Deutschland GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 377.091,79 394.422,82
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.753.777,00 2.383.816,12
2. Sonstige Vermögensgegenstände 132.463,49 129.753,22
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Jahr: EUR 73.314,18 (Vj.: EUR 66.513,33)
2.886.240,49 2.513.569,34
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 317.407,35 454.262,39
3.203.647,84 2.967.831,73
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 31.226,53 16.564,66
3.611.966,16 3.378.819,21

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.219.641,71 816.222,37
III. Jahresüberschuss 506.680,29 403.419,34
1.751.322,00 1.244.641,71
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 24.156,13 170.079,21
2. Sonstige Rückstellungen 1.506.840,17 1.650.510,30
1.530.996,30 1.820.589,51
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.315,08 9.034,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.315,08 (Vj.: EUR 9.034,58)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 323.332,78 304.553,41
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 323.332,78 (Vj.: EUR 304.553,41)
- davon aus Steuern: EUR 260.927,96 (Vj.: EUR 251.090,55)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 61.395,22 (Vj.: EUR 49.602,03)
329.647,86 313.587,99
3.611.966,16 3.378.819,21

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.880.695,05 19.034.855,22
2. Sonstige betriebliche Erträge 133.987,89 135.251,22
- davon aus Fremdwährungsumrechnung EUR 43.940,30 (Vj.: EUR 53.944,49)
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.347.252,50 14.099.084,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.721.635,90 2.430.584,47
- davon für Altersversorgung: EUR 38.934,48 (Vj.: EUR 35.193,36)
18.068.888,40 16.529.669,45
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 197.537,03 184.486,56
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.065.159,64 1.832.754,54
- davon aus Fremdwährungsumrechnung: EUR 135.613,35 (Vj.: EUR 98.176,16)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 571,84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 176.417,58 219.204,71
8. Jahresüberschuss 506.680,29 403.419,34

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Zattoo Deutschland GmbH, Berlin - im Folgenden auch kurz "Zattoo" oder "Gesellschaft" genannt, hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (HRB 187268). Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 des HGB genannten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB in Bezug auf Angaben im Anhang wurde überwiegend Gebrauch gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S.1, Abs. 3 HGB). Die planmäßigen Abschreibungen werden über die Nutzungsdauern zwischen 3 und 13 Jahren vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet.

Liquide Mittel werden zu Nennwerten angesetzt (§ 253 Abs.1 HGB).

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Die Steuerrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs.1 S.2 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs.1 S.2 HGB).

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die Ermittlung der latenten Steuern gemäß § 274 HGB beruht auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen. Insgesamt besteht zum Bilanzstichtag ein aktiver Saldo, der aus temporären Differenzen bei der Bewertung der Rückstellungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung resultiert. Das Wahlrecht gem. §274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde dahingehend ausgeübt, dass die sich insgesamt ergebende aktive latente Steuer nicht angesetzt wurde.

III Angaben zur Bilanz

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.754 (Vj: TEUR 2.384) gegen den Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen konzerninterne Leistungen, welche allesamt eine Zahlungsfrist von unter einem Jahr aufweisen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Reisekostenabrechnungen (TEUR 198, Vj. TEUR 300), erfolgsabhängige Mitarbeitervergütungen (TEUR 1.150, Vj. TEUR 977) und noch nicht genommene Urlaubsansprüche (TEUR 159, Vj. TEUR 374).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse, welche vollständig aus konzerninternen Umsätzen bestehen, sind gegenüber dem Vorjahr um 10% bzw. EUR 1,9 Mio. auf insgesamt EUR 20,9 Mio. (Vj. EUR 19,0 Mio.) angestiegen. Dieser Anstieg ist auf die Erweiterung des Leistungsumfanges der Gesellschaft zurückzuführen.

Die Zattoo Deutschland GmbH als konzerninterne Leistungserbringerin, hat den Personalbestand im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 9% erhöht, gleichlautend hat sich auch der Personalaufwand um 9% erhöht.

Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei EUR 0,5 Mio. (Vj. EUR 0,4 Mio.).

V. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch ihren Geschäftsführer, Dr. Niklas Brambring, Jurist, geführt. Der Geschäftsführer erhielt von der Gesellschaft im Berichtsjahr wie im Vorjahr keine Bezüge.

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 219 (Vj: 201).

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen rund TEUR 1.440 (Vj: TEUR 916) und beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Mietverträgen für Büros.

Die Gesellschaft wird in die Konzernabschlüsse der Zattoo AG, Zürich/Schweiz, der nach dem Schweizer Obligationsrecht aufgestellt wird (kleiner Konsolidierungskreis), und der TX Group AG, Zürich/Schweiz, der nach Internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS aufgestellt wird (großer Konsolidierungskreis), einbezogen. Diese Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Zattoo AG und auf der Webseite der TX Group AG (www.tx.group) erhältlich.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf das folgende Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Berlin, den 23. Mai 2024

Dr. Niklas Brambring, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.186.042,27 195.540,93 343.538,90 1.038.044,30
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 791.619,45 197.537,03 328.203,97 660.952,51
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 377.091,79 394.422,82

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit

Die Zattoo Deutschland GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der international tätigen Zattoo AG (Zürich, Schweiz), welche mehrheitlich der TX Group AG (Zürich, Schweiz) gehört. Die TX Group AG ist das größte private Medienunternehmen der Schweiz und ein Netzwerk von digitalen Plattformen, dass den Menschen täglich Informationen, Orientierung, Services und Unterhaltung bietet.

Die Zattoo Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Berlin und eine Betriebsstätte in Hamburg. Sie führt ausschließlich Arbeiten im Auftrag der operativ tätigen Zattoo AG aus und unterstützt diese mit konzerninternen Dienstleistungen von der Produktentwicklung bis zur Vermarktung von TV Streaming Dienstleistungen an Endkunden (Direct-to-Consumer) und an Geschäftskunden (B2B). Die Zattoo Deutschland GmbH erhält für die erbrachten Leistungen die volle Erstattung der Kosten, zuzüglich eines Kostenzuschlages (Cost-Plus-Vertrag).

Branchenentwicklung

In den letzten 10 Jahren ist der Anteil der (fast) täglichen TV-Nutzung via Internet in Europa von 7% auf 17% gestiegen und eine Fortsetzung des Trends wird erwartet (Quelle: Statista 2022):

Zattoo ist überzeugt, dass die Zahl der Abonnemente für Internet-Protokoll-Fernsehdienste (IPTV) in Europa weiter zunehmen wird und sich IPTV zur führenden Technologie für die Bereitstellung von Fernsehdiensten für Abonnenten entwickeln wird.

Der Trend zu steigender Komplexität und Kosten für die Bereitstellung von TV-Diensten wird weiter zunehmen und daher Betreiber, Sender und Anbieter von Over-the-Top (OTT)-Diensten ihre TV-Infrastruktur zunehmend auslagern werden, was eine große Chance für das B2B- Geschäft von Zattoo mit ihrer modernen TV-as-a-Service (TVaaS) Plattform darstellt.

Geschäftsverlauf

Die Zattoo Deutschland GmbH beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 219 (Vj. 201) Mitarbeiter. Infolge des gestiegenen Personalbestandes stiegen die Personalkosten um ca. 9%, was eine um 10% höhere Vergütung der Zattoo AG für die ausgeführten Aktivitäten zur Folge hatte.

Ertragslage der Gesellschaft

Die Umsatzerlöse, welche vollständig aus konzerninternen Umsätzen bestehen, sind gegenüber dem Vorjahr um 10% bzw. EUR 1,9 Mio. auf insgesamt EUR 20,9 Mio. (Vj. EUR 19,0 Mio.) angestiegen. Dieser Anstieg ist auf die Erweiterung des Leistungsumfanges der Gesellschaft zurückzuführen.

Die Zattoo Deutschland GmbH als konzerninterne Leistungserbringerin, hat den Personalbestand im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 9% erhöht, während sich der Personalaufwand um 9% erhöht hat.

Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei EUR 0,5 Mio. (Vj. EUR 0,4 Mio.).

Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

Die Bilanzsumme hat sich um EUR 0,2 Mio. auf EUR 3,6 Mio. erhöht (Vj. EUR 3,4 Mio.), davon entfallen auf der Vermögensseite mit EUR 2,8 Mio. der größte Teil auf Forderungen gegen die Zattoo AG aus der Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen. Der Liquiditätsbestand ist im Vergleich zum Vorjahr stabil und wird im Rahmen des konzernweiten Liquiditätsmanagement gesteuert. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1,8 Mio. und beläuft sich damit auf 48% der Bilanzsumme, gegenüber 37% im Vorjahr.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Als Teil der Zattoo-Gruppe ist die Zattoo Deutschland GmbH indirekt einer Reihe von Risiken und Chancen ausgesetzt, die von der Zattoo AG zentral gesteuert werden. Bezogen auf die Gesellschaft lassen sich folgende wesentliche Risiken und Chancen feststellen:

Risiken

Als konzerninterner Dienstleister für Zattoo AG ist Zattoo Deutschland GmbH vollständig von dem Erfolg ihrer Muttergesellschaft abhängig. Der bestehende Cost-Plus-Vertrag zwischen den Gesellschaften regelt eine kostendeckende Vergütung für die Gesellschaft, die monatlich abgerechnet und unterjährig auf der Basis einer Liquiditätsprognose ausgezahlt wird. Damit wird die ausreichende Verfügbarkeit von Liquiditätsmitteln für die Zattoo Deutschland GmbH sichergestellt. Die Zattoo AG verfügt über gute Liquiditätsreserven, inklusive unbenutzten Kreditlinien bei Banken und der TX Group AG. Daher besteht für die Gesellschaft keine Bestandsgefahr aus dem Abhängigkeitsrisiko.

Für die Erbringung von konzerninternen Leistungen an Zattoo AG ist die Akquisition und Haltung von erforderlichen Fachkräften in den relevanten Bereichen (Vertrieb und Marketing sowie Produktentwicklung) von entscheidender Bedeutung. Bei Engpässen in diesem Bereich können die Leistungen an die Muttergesellschaft nicht, oder nicht im vollen Umfang, oder erst verspätet erbracht werden. Hinzu kommt eine ständige Verteuerung von Fachkräften als Folge der Inflation und Fachkräftemangels. Zattoo ist ständig auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, die auch weltweit akquiriert werden.

Chancen

Der Erfolg von Zattoo AG führt auch zu einer positiven Entwicklung ihrer Tochtergesellschaften. Für die Erweiterung des Kunden- und Produktportfolios werden die Dienstleistungen der Zattoo Deutschland GmbH in Anspruch genommen, was zu weiterem Wachstum der Gesellschaft führt. Am Standort Berlin kann die Gesellschaft dafür neue Mitarbeiter flexibel und noch zum akzeptablen Preisniveau einstellen (inkl. Einstellungen von Expats).

Voraussichtliche Entwicklung

Insgesamt erwartet die Unternehmensführung der Zattoo-Gruppe eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft, d.h. ein hohes Ertragswachstum bei einer soliden Profitabilität, was sich indirekt auf die Zattoo Deutschland GmbH auswirken wird.

Der Personalbestand ist der wesentliche Leistungsindikator der Gesellschaft. In den letzten Jahren ist er mit Ausnahme des Berichtsjahres mit zweistelligen Wachstumsraten gewachsen. Die Vorjahresprognose über eine weitere Erhöhung des Personalbestands, auf niedrigerem Niveau im Vergleich zu den Vorjahren, ist eingetreten. Für 2024 erwartet die Gesellschaft einen im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstanten Personalbestand.

Unter Berücksichtigung des konsolidierenden Personalbestandes und der weiterhin überdurchschnittlichen Inflation werden für 2024 um ca. 5% höhere Gesamtaufwendungen, Umsatzerlöse und Ergebnisse geplant.

 

Berlin, 23. Mai 2024

Zattoo Deutschland GmbH

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Wir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Zattoo Deutschland GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 23. Mai 2024 in Berlin unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Zattoo Deutschland GmbH, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Zattoo Deutschland GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zattoo Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

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