Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 34026
Vorher
Compass Transport Systeme GmbHVCK Logistics SCS GmbH
Eingetragen
3.7.2002
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
die internationale Spedition und Logistikabwicklung, die Vermittlung von Transporten per Land, Luft, See und Schiene sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Telekommunikation, insbesondere Planung, Beratung, Projektmanagement und Aufbau sowie Wartung und Betrieb betreffend Telekommunikationseinrichtungen sämtlicher Hersteller im Bereich Mobilfunknetz und Festnetz, sowie die Personalverleihung. Organ im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Dirk Völker
seit 20.4.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Logicall Group B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Logicall Germany GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Logicall SCS GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.591,85 9.218,12
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 21.536,00 26.603,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 829.264,89 850.800,89 1.094.728,19 1.121.331,28
860.392,74 1.130.549,40
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.696.030,42 5.106.674,54
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.315.830,05 2.542.878,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 253.827,27 8.265.687,74 329.728,60 7.979.281,28
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 287.385,68 299.565,53
8.553.073,42 8.278.846,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.720,64 54.509,61
9.511.186,80 9.463.905,82

Passiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.992.541,22 3.992.541,22
III. Gewinnvortrag 769.005,60 769.005,60
4.861.546,82 4.861.546,82
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 98.848,00 17.085,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.807.883,72 613.412,04
1.906.731,72 630.497,04
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 437.500,00 500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 667.914,03 867.722,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.506.190,68 2.370.165,09
4. Sonstige Verbindlichkeiten 131.303,55 233.974,15
2.742.908,26 3.971.861,96
9.511.186,80 9.463.905,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

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2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 24.760.113,46 19.958.652,12
2. Sonstige betriebliche Erträge 993.479,25 236.846,09
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -598.511,27 -327.205,97
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.151.501,31 -11.750.012,58 -9.657.657,15 -9.984.863,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.277.422,60 -4.068.100,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -884.116,08 -937.586,96
- davon für Altersversorgung EUR 5.692,50 (i. Vj. EUR 6.056,00) - -5.161.538,68 -5.005.687,47
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -307.880,15 -287.706,04
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.980.975,76 -5.257.000,97
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 413,55 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -102.387,13 -40.091,44
- davon an verbundene Unternehmen EUR 87.000,00 (i. Vj. EUR 24.316,44) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -113.401,89 122.888,49
10. Ergebnis nach Steuern 337.810,07 -256.962,34
11. Sonstige Steuern -3.406,58 -5.305,34
12. Aufwand aus Gewinnabführung (i. Vj. Ertrag aus Verlustübernahme) -334.403,49 262.267,68
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist zum 31. Dezember 2023 nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung für Kapitalgesellschaften gemäß § 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Logicall SCS GmbH ist beim Amtsgericht Duisburg unter der Nummer HRB 34026 im Handelsregister eingetragen. Gesellschafterin ist die Logicall Germany GmbH (ehemalig VCK Logistics Germany GmbH), Duisburg, die 100 % am Stammkapital von EUR 100.000,00 hält. Am 22. November 2022 sind die Anteile an der Logicall Germany GmbH von der VCK Holding B.V., Amsterdam (Niederlande), an die Logicall Group B.V. (ehemalig Janssen Group of Companies B.V., Maastricht, Niederlande), übertragen worden. Die Umfirmierung hat im Oktober 2023 stattgefunden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Sie werden generell linear über einen Zeitraum von 2 bis 6 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt und erfolgen auf linearer Basis. Die Sachanlagenzugänge werden generell linear über einen Zeitraum von 2 bis 17 Jahren abgeschrieben. Die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG wurde handelsrechtlicher Übung entsprechend für diejenigen Vermögensgegenstände des abnutzbaren Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, in Anspruch genommen und diese im Zugangsjahr direkt abgeschrieben, soweit deren Netto-Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, ggf. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert, angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Posten des Eigenkapitals sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bereits erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen abzudecken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden die § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.

Latente Steuern werden grundsätzlich auf Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen mit einem Steuersatz von 32,84 % gebildet. Bilanzunterschiede liegen nicht vor. Ein Ansatz latenter Steuern würde jedoch grundsätzlich auf der Ebene der Organträgerin erfolgen.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen, wie im Vorjahr, aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 2.024 (i. Vj. TEUR 2.359) aus Ergebnisabführung.

Forderungen gegen die Gesellschafterin Logicall Germany GmbH bestehen in Höhe von TEUR 2.205 (i. Vj. TEUR 2.539).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr handelt es sich vollständig um hinterlegte Kautionen (TEUR 30; i. Vj. TEUR 30). In Höhe von TEUR 224 (i. Vj. TEUR 300) haben die sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen antizipative Posten in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 214) für Steuererstattungsansprüche.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 100.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 737; i. Vj. TEUR 413), Mitarbeitergratifikationen (TEUR 65; i. Vj. TEUR 45), Urlaub und Überstunden (TEUR 63; i. Vj. TEUR 60) sowie sonstige Personalverpflichtungen (TEUR 105; i. Vj. TEUR 95). In den Sonstigen Rückstellungen ist eine Rückstellung für Umstrukturierungskosten von TEUR 838 enthalten (i. Vj TEUR 0).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, wie im Vorjahr, aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 775 (i. Vj. TEUR 1.450) aus Darlehen.

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Logicall Germany GmbH bestehen in Höhe von TEUR 1.484 (i. Vj. TEUR 2.294).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 95; i. Vj. TEUR 187) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 3; i. Vj. TEUR 13).

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

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31.12.2023 Gesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 437.500,00 62.500,00 250.000,00 125.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 667.914,03 667.914,03 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.506.190,68 1.506.190,68 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 131.303,55 99.955,11 31.348,44 0,00
2.742.908,26 2.336.559,82 281.348,44 125.000,00
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31.12.2022 Gesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 500.000,00 62.500,00 250.000,00 187.500,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 867.722,72 867.722,72 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.370.165,09 2.370.165,09 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 233.974,15 202.625,71 31.348,44 0,00
3.971.861,96 3.503.013,52 281.348,44 187.500,00

Das Darlehen durch die Gesellschafterin ist durch die Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Logicall Germany GmbH besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein periodenfremder Ertrag aus der Beantragung von Corona Überbrückungshilfe III+ in 2021 in Höhe von TEUR 675 (i. Vj. TEUR 0) enthalten, die im Berichtsjahr vereinnahmt worden ist. Es sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 51 (i. Vj. TEUR 0) aus Forderungsverlusten sowie in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 0) aus Anlagenabgang enthalten. Es sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 5) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB belaufen sich zum Bilanzstichtag auf:

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Fälligkeit
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 2024 2025-2028 ab 2029 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverpflichtungen 5.331 16.545 11.068 32.944
Leasingverpflichtungen 36 32 0 68
Total 5.367 16.577 11.068 33.012

Die Leasingverträge wurden zur Verbesserung der Liquiditätslage abgeschlossen. Risiken bestehen über die Verpflichtung selbst hinaus nicht.

Haftungsverhältnisse

Es gibt keine Haftungsverhältnisse.

Mitarbeiter

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beträgt:

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Mitarbeiter 2023 2022
Angestellte 95 94
Teilzeit 9 11
Gesamt 104 105

Konzernzugehörigkeit

Die Logicall SCS GmbH wird seit dem 22. November 2022 in den Konzernabschluss der Janssen GOC Holding B.V., Venlo/Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Handelsregister in den Niederlanden offengelegt.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung obliegt

Dirk Völker, Geschäftsführer

Michael Wortmann, Geschäftsführer (bis zum 16. September 2024)

Erik Johan Maria Gerard Schurgers, Chief Financial Officer Janssen GOC Topholding B.V. (seit dem 16. September 2024)

Beide Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge von der Logicall Germany GmbH. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 334 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags als Verbindlichkeit gegen die Gesellschafterin eingebucht. Es wird vorgeschlagen, den Gewinnvortrag von TEUR 769 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht/Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.

 

Duisburg, den 16. April 2025

Logicall SCS GmbH

Dirk Völker

Erik Johan Maria Gerard Schurgers

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 336.859,94 13.339,91 5.275,99 344.923,86
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 39.470,00 0,00 0,00 39.470,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.945.937,00 98.287,23 108.556,00 4.935.668,23
4.985.407,00 98.287,23 108.556,00 4.975.138,23
5.322.266,94 111.627,14 113.831,99 5.320.062,09
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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 327.641,82 7.690,19 0,00 335.332,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.866,91 5.067,09 0,00 17.934,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.851.208,81 295.122,87 39.928,34 4.106.403,34
3.864.075,72 300.189,96 39.928,34 4.124.337,34
4.191.717,54 307.880,15 39.928,34 4.459.669,35
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Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.591,85 9.218,12
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 21.536,00 26.603,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 829.264,89 1.094.728,19
850.800,89 1.121.331,28
860.392,74 1.130.549,40

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Logicall SCS GmbH ist ein Tochterunternehmen der Logicall Germany GmbH (ehemalig VCK Logistics Germany GmbH), Duisburg. Die Tätigkeit der Gesellschaft liegt im Bereich der logistischen Dienstleistungen. Diese Leistungen beziehen sich hauptsächlich auf allgemeine Lagerdienstleistungen im Bereich Lagerhandling, - verwaltung und -kommissionierung. Dabei handelt es sich in der Regel meist um große, auf den Kunden maßgeschneiderte Projekte. Daneben betätigt sich die Gesellschaft auch im Bereich der internationalen Spedition sowie der Vermittlung von Transporten per Land, Luft und Schiene. Dieses Geschäftsmodell wird seit Jahren kontinuierlich betrieben und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Die Gesellschaft ist im Inland tätig und unterhielt am 31. Dezember 2023 insgesamt drei Standorte in Duisburg, Düsseldorf und Oberhausen.

Am 22. November 2022 sind die Anteile an der Logicall Germany GmbH von der VCK Holding B.V., Amsterdam (Niederlande), an die Logicall Group B.V., Venlo (Niederlande), übertragen worden. Die Gesellschaft hat in 2020 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin, der Logicall Germany GmbH, Duisburg geschlossen. Der Ergebnisabführungsvertrag wurde zum 31. Dezember 2023 gekündigt.

Über die Gesellschafterin wird die Logicall SCS GmbH in den Konzernabschluss der Janssen GOC Holding B.V., Venlo, Niederlande, einbezogen.

b) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen wir unser Unternehmen steuern, sind Ergebnis vor Steuern (Nr. 1 bis 8 der Gewinn- und Verlustrechnung) und Umsatzerlöse. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren setzen wir zur Unternehmenssteuerung nicht ein.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland hat sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % (Statistisches Bundesamt, 15. Januar 2024) verringert. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation kam es in der Wirtschaft zu einer Rezession.

Durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und die neuesten Entwicklungen auf der Weltbühne sind die kurzfristigen Entwicklungen in der Logistikbranche jedoch weiterhin von Unsicherheit geprägt. Mittelfristig bis langfristig sind die Aussichten im Zuge einer wieder besseren Beschaffungslage, wachsendem Privatkonsum sowie bei steigenden Investitionen grundsätzlich als positiv zu werten.

Die Wettbewerbssituation kann als sehr stark bezeichnet werden. Wettbewerber sind überwiegend größere Konzerne, die ihre meist standardisierten Dienstleistungen, aufgrund von Skaleneffekten, zu vergleichsweise niedrigeren Preisen anbieten können. Dem versucht die Logicall SCS GmbH mit Qualität und Zuverlässigkeit sowie maximalem Service und Flexibilität innerhalb der angebotenen Dienstleistungen zu begegnen. Im Vergleich zum unmittelbaren Wettbewerb im Vertriebskanal arbeitet das Unternehmen an einer kontinuierlichen Verbesserung seiner Servicedienstleistungen, um sich dadurch innerhalb des Wettbewerbsumfeldes zu differenzieren.

b) Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einem Umsatzvolumen von TEUR 24.760 (i. Vj. TEUR 19.959) und lag somit um 24 % über dem Vorjahresniveau. Die ursprüngliche Prognose für 2023 ist von einem nur leicht steigenden Umsatzvolumen ausgegangen.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf einen Gewinn von TEUR 451 nach einem Verlust von TEUR 380 im Vorjahr und lag damit um TEUR 831 höher, während die ursprüngliche Prognose für 2023 von einem nur leicht positiven Ergebnis vor Steuern ausging. Dabei wurden die höheren Personal- und Gebäudekosten durch die starke Steigerung im Umsatz überkompensiert.

In 2023 wurde der Entschluss gefasst, eine Betriebsstillegung am Standort in Düsseldorf durchzuführen. Der Restrukturierungsaufwand aus der Aufgabe des Standorts Düsseldorf sowie der Einstellung des Bereichs Cargo Services beläuft sich auf TEUR 1.035.

Weiterhin wurde die bereits in 2022 vereinnahmte Corona Überbrückungshilfe III+ in Höhe von TEUR 675 als periodenfremder Ertrag im Ergebnis gebucht.

Ohne diese beiden Sondereffekte weist das Ergebnis vor Steuern in 2023 eine deutliche Steigerung aus.

c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Mischung der Wertschöpfung bei den Kunden hat sich weiterhin verbessert. Der Anteil von Aufträgen mit höherer Wertschöpfung steigerte sich und deshalb belief sich die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 47,5 % (i. Vj. 50,0 %).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Erstattung aus der Corona Überbrückungshilfe III+ aus 2022 von TEUR 675 enthalten.

Die Personalaufwendungen haben sich von TEUR 5.006 im Vorjahr um TEUR 156 auf TEUR 5.162 erhöht. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der Gesellschaft reduzierte sich von 105 Mitarbeitern im Vorjahr auf 104 Mitarbeiter im Jahr 2023.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 2.724. Der Großteil dieser Steigerung betrifft eine Erhöhung der eingekauften Zeitarbeit (TEUR 1.339) und eine Rückstellung für Umstrukturierungskosten (TEUR 838). Weitere Kostenerhöhungen in anderen Bereichen ergeben eine Erhöhung von TEUR 547.

Die Finanzlage der Gesellschaft kann als gut bezeichnet werden. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, fällige Verbindlichkeiten zu bedienen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 51,1 % (i. Vj. 51,4 %), was bei unverändertem Eigenkapital auf die um TEUR 47 höhere Bilanzsumme zurückzuführen ist.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 775 (i. Vj. TEUR 1.450) aus dem Rahmenkreditvertrag gegenüber der Gesellschafterin. Der Rahmenkreditvertrag ist unverändert geblieben und gemäß Vereinbarung mit 6 % p. a. zu verzinsen. Die Kreditlinie beträgt unverändert TEUR 1.850.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden mit TEUR 112 (i. Vj. TEUR 153) keine wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen durch die Gesellschaft getätigt.

Die liquiden Mittel betragen TEUR 287 (i. Vj. TEUR 300) und waren damit ähnlich wie im Vorjahr.

Bezogen auf die Bilanzsumme entfallen auf das Anlagevermögen 9,0 % (i. Vj. 11,9 %), auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 86,9 % (i. Vj. 84,3 %) und auf Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3,0 % (i. Vj. 3,2 %). Auf der Passivseite beträgt die Eigenkapitalquote 51,1 % (i. Vj. 51,4 %), auf Rückstellungen und Verbindlichkeiten entfallen 48,9 % (i. Vj. 48,6 %) der Bilanzsumme.

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 9.511 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 9.464) um TEUR 47 bzw. 0,5 % erhöht. Zum Großteil wird das verursacht durch die Verringerung im Anlagevermögen von TEUR 270 und den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 589 auf der Aktivseite bzw. durch den Anstieg in den Rückstellungen von TEUR 1.276 und die Reduzierung in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 864.

d) Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Das Geschäftsjahr 2023 war gekennzeichnet durch die Umsatzausweitung bei bestehenden Kunden. Dadurch hat sich die Lage des Unternehmens Ende 2023 deutlich verbessert.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsführung sieht eine positive Entwicklung, obwohl der Krieg in der Ukraine und die neuesten Entwicklungen auf der Weltbühne einen Unsicherheitsfaktor darstellen. Der ungeprüfte vorläufige Abschluss zum 31. Dezember 2024 weist einen moderaten Rückgang des Umsatzes sowie ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern aus. Wir erwarten für 2025 einen wiederum im niedrigen zweistelligen Bereich steigenden Umsatz bei einer spürbaren Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern durch Kosteneinsparungen. Dabei erwarten wir, die durch die Betriebsstilllegung entfallenden Umsätze mit Volumenausweitung bei bestehenden Kunden mittelfristig ausgleichen zu können.

Die Branche der logistischen Dienstleistungen wird auch in der Zukunft turbulent bleiben. Die Wettbewerbssituation und der Preisdruck von Kundenseite aus bleiben insgesamt bestehen. Diesem wird jedoch durch moderate Preisanpassungen und eine kontinuierliche Optimierung der eigenen Kostensituation Rechnung getragen.

Für die kommenden Jahre wird eine nachhaltig verbesserte Entwicklung prognostiziert. Strategische Anpassungen an aktuelle Marktentwicklungen bezüglich der Dienstleistungen und des Vertriebs und damit verbundene organisatorische Maßnahmen sind die Basis für eine mittel- und langfristig positive Entwicklung des Unternehmens.

Chancen gibt es im Bereich neue Technologien (zum Beispiel die Erweiterung der Telekomnetzwerke von 4G auf 5G). In diesem Bereich wurden auch bereits neue Verträge abgeschlossen und weitere Verträge sind in Verhandlung.

Die Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer Logicall Gruppe aus Venlo verläuft sehr positiv und sorgt für neue Geschäftsmöglichkeiten in Form von Transporten und Lageraufträgen.

Es besteht ein handelsrechtlicher Ergebnisabführungsvertrag mit Logicall Germany GmbH seit 2020, der vor Ablauf der Mindestlaufzeit einvernehmlich zum Ende 2023 aufgehoben wurde und seit 2022 steuerlich mit Rückwirkung nicht mehr angewendet worden ist.

Der Rahmenkredit mit der Logicall Germany GmbH ist wirksam und wird aktuell in Höhe von TEUR 775 in Anspruch genommen. Die Logicall Germany GmbH tritt mit ihrem Anspruch auf Rückzahlung eines Darlehens hinter sämtlichen gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft zugunsten sämtlicher anderer Gläubiger zurück.

Wir teilen die identifizierten Risiken in gering, moderat und hoch ein.

Allgemeinen Risiken, wie dem Forderungsausfallrisiko, begegnen wir mit einem restriktiven Debitorenmanagement. (Risikoeinschätzung: moderat)

Das Risiko von Margenreduzierungen wird, wie bereits angesprochen, durch kontinuierliche Kostenreduzierungen und erhöhte Effizienz gemindert. (Risikoeinschätzung: moderat)

Die Logicall SCS GmbH erwirtschaftet einen Teil ihrer Umsatzerlöse durch die Erbringung logistischer Dienstleistungen für Großkunden der Telekommunikationsbranche. Im Falle eines sinkenden Auftragsvolumens unserer Großkunden hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf die Ertragslage unserer Gesellschaft. Ziel unserer Gesellschaft ist es somit, neue Kunden zu akquirieren, um unsere Marktposition weiter auszubauen und diese Abhängigkeit zu verringern. (Risikoeinschätzung: moderat)

Der starke Wettbewerb mit relativ niedrigen Margen wirkt sich darüber hinaus auch auf das Arbeitsumfeld unserer Mitarbeiter aus, insbesondere sind die Anforderungen hinsichtlich der Effizienz und Motivation sehr hoch. Dementsprechend haben Rekrutierung, Betreuung sowie individuelle Qualifizierungen einen hohen Stellenwert. Die individuelle sowie allgemeine Qualifizierung unserer Mitarbeiter gewährleisten wir durch regelmäßige interne und externe Schulungsmaßnahmen, in denen branchenspezifische und allgemeine Bereiche angesprochen werden. (Risikoeinschätzung: moderat)

Wegen der Insolvenz eines Untermieters am Standort Düsseldorf konnte ein Nachmieter nicht zum 1. Januar 2023 einziehen. Das hatte finanzielle Konsequenzen für den Nachmieter als auch für dessen Vermieter. Der Nachmieter hat angekündigt, von seinem Vermieter geltend gemachten Schadensersatz an die Logicall SCS GmbH weiterzureichen. Die Janssen GOC Holding B.V., Venlo (Niederlande), als mittelbare Gesellschafterin hat uns von den potenziellen Schäden, Kosten, Ausgaben sowie Aufwendungen und Verlusten in diesem Zusammenhang vollständig freigestellt. (Risikoeinschätzung: gering)

Der Geschäftsführer, Herr Michael Wortmann, wurde am 16. September 2024 als Geschäftsführer abberufen und tritt in den Ruhestand ein. An diesem Tag wurde Herr Erik Schurgers zum weiteren Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.

Insgesamt schätzen wir die Risikosituation der Gesellschaft als moderat ein.

 

Duisburg, den 16. April 2025

Logicall SCS GmbH

Dirk Völker

Erik Johan Maria Gerard Schurgers

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Logicall SCS GmbH, Duisburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Logicall SCS GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Logicall SCS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 13. Mai 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lutz Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

Birgit Kern, Wirtschaftsprüferin

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