Beteiligungsgesellschaften
WBG KOMMUNAL GmbH
Glogauer Straße 70, 90473 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Maximilian Trenz seit 31.10.2024 | Prokura |
Sabine Alice Stahl seit 31.10.2024 | Prokura |
Frank Jedzik seit 31.10.2024 | Prokura |
Ralf Schekira seit 17.8.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Nürnberg | 80.90% |
| 19.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WBG KOMMUNAL GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die WBG KOMMUNAL GmbH, Nürnberg ist beim Amtsgericht Nürnberg unter der Nummer HRB 25555 eingetragen. Der Jahresabschluss der WBG KOMMUNAL GmbH, Nürnberg wurde zum 31. Dezember 2023 gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die WBG KOMMUNAL GmbH ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Aufgrund der Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag sowie gemäß Art. 94 Abs. 1 Nr. 2 der Bayerischen Gemeindeordnung wurde der Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen in der bis einschließlich 30. Juni 2023 gültigen Fassung sowie § 42 GmbHG. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringenden Vermerke sowie die Angabe der Restlaufzeiten für Forderungen werden insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die linearen Abschreibungssätze der Büro- und Geschäftsausstattung liegen bei 20 % und für den Fuhrpark bei 16,67 %. Der Ansatz der sonstigen Ausleihungen erfolgt zum Barwert. Umlaufvermögen Unfertige Leistungen (einschließlich ÖÖP-Projekte) werden in Höhe der voraussichtlich abrechenbaren Kosten angesetzt. Das Wahlrecht § 255 Abs. 3 HGB wurde angewendet und die Zinsen für die Projektfinanzierungen vollständig mit zu den Herstellungskosten aktiviert. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Jubiläumsleistungen wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nachgewiesen. Der Rückstellungsberechnung liegen ein Zinssatz von 1,74 %, sowie ein Anwartschaftstrend von 2,50 % zugrunde. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagengitter dargestellt. Die Gliederung der Restlaufzeiten bei den Ausleihungen betragen bei unter einem Jahr 1 T€, zwischen eins und fünf Jahren 4 T€ und über fünf Jahre 14 T€. Die unfertigen Leistungen in Höhe von 68.286 T€ (Vj. 43.535 T€) entfallen auf noch nicht abgerechnete Betreuungsleistungen (27.075 T€, Vj. 27.602 T€) und unfertige Bauleistungen auf fremden Grund und Boden (41.212 T€, Vj. 15.933 T€); sie enthalten Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 55.691 T€ (Vj. 34.359 T€). Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den Forderungen nicht enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus sonstigen Steuern in Höhe von 3.000 T€ (Vj. 135 T€) enthalten. Als gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital (250 T€) ausgewiesen. Im Berichtsjahr erfolgte an den Gesellschafter eine Ausschüttung in Höhe von 10 T€. Steuerrückstellungen betragen für die Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 391 T€ und für die Gewerbesteuer 414 T€. Die sonstigen Rückstellungen (4.649 T€) beinhalten die Rückstellungen für Prüfungs- und Beratungskosten (23 T€), für Verwaltungskosten (63 T€), für Urlaubsansprüche (58 T€), für Jubiläumszuwendungen (18 T€), für Arbeitszeitguthaben (22 T€), für interne Jahresabschlusskosten (32 T€), für Archivierung (62 T€) sowie für noch anfallende Bau- und Planungskosten (4.371 T€). Die Zusammensetzung der zum Erfüllungsbetrag ausgewiesenen Verbindlichkeiten nach der Restlaufzeit ergibt sich aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Für das ÖÖP-Projekt Martin-Behaim-Gymnasium ist in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten das Darlehen in Höhe von 57.907 T€ (Vj. 18.981 T€) und für das ÖÖP-Projekt Neues Gymnasium in Höhe von 9.181 T€ (Vj. 0 T€) enthalten. Zum 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschafterin wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen in Höhe von 1.626 T€ (Vj. 2.995 T€). Die Verbindlichkeiten resultieren aus Gesellschafterdarlehen (1.550 T€) und aus Lieferungs- und Leistungsverkehr (76 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern in Höhe von 0 T€ (Vj. 678 T€), Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern in Höhe von 460 T€ (Vj. 0 T€), Verbindlichkeiten aus abzuführender Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 37 T€ (Vj. 31 T€), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 5 T€ (Vj. 4 T€) und Verbindlichkeiten aus diversen anderen Verbindlichkeiten in Höhe von 8 T€ (Vj. 0 T€) auf. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge aus der Auflösung der sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf 347 T€ (Vj. 358 T€), davon entfallen 343 T€ (Vj. 328 T€) auf nicht mehr anfallende Bau- und Planungskosten für Baubetreuungsprojekte. Aus einem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der wbg sind der WBG KOMMUNAL GmbH im Jahr 2023 sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 49 T€ entstanden. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 105 T€ enthalten. Sonstige Angaben Bei der WBG KOMMUNAL GmbH waren 2023 durchschnittlich 44 angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Für den Abschlussprüfer wurden für das Geschäftsjahr 2023 folgende Honorare als Aufwand erfasst:
Es besteht eine mittelbare Pensionsverpflichtung aufgrund der Zusatzversorgung von Arbeitnehmern der Gesellschaft. Die Zusatzversorgung regelt sich nach den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes. Die Gesellschaft ist hierzu Mitglied bei der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden. Für das Jahr 2023 beträgt der Umlagesatz 3,75 %; für das Jahr 2024 ist mit konstantem Umlagesatz zu rechnen. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beträgt 2.787 T€. Die Versorgungsverpflichtung betrifft zum Bilanzstichtag 50 Arbeitnehmer. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde eine Abschreibung auf Forderungen aus Betreuungstätigkeit in Höhe von 600 T€ (Vj.0 T€) erfasst. Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 494.334,69 € an den Gesellschafter 10.000,00 € auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 484.334,69 € auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss der WBG KOMMUNAL GmbH wird gem. §§ 290 ff HGB in den Konzernabschluss der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, Nürnberg, HRB 227, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen wird im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Darüber hinaus wird die WBG KOMMUNAL GmbH gem. §§ 290 ff HGB in den kommunalen Konzernabschluss der Stadt Nürnberg, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Mitglieder der Geschäftsführung:
Mitglieder des Aufsichtsrates:
Nürnberg, den 4. März 2024 Thyroff Schekira Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der WBG KOMMUNAL GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung und Realisierung von Bauflächen jeder Art im Zusammenhang mit der Schaffung oder dem Erhalt von kommunalen Infrastruktureinrichtungen jeder Art, die Entwicklung, Realisierung, Modernisierung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Wohn-, Gewerbe- und sonstigen Gebäude- und Bauflächen sowie von Gemeinschafts- und Folgeeinrichtungen jeder Art, die Vorbereitung, Durchführung und Betreuung von kommunalen Hochbauvorhaben sowie die damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, jeweils ausschließlich als öffentliche Aufgaben im Sinne von Art. 87 Abs. 1 Nr. 1 der Bayerischen Gemeindeordnung, beschränkt auf die Stadt Nürnberg als Auftraggeber und nur örtlich innerhalb der Grenzen des Nürnberger Stadtgebiets. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2023 neben innenpolitischen Anforderungen und strategischen Zielen (Inflation, Zins- und Förderpolitik, Einhaltung der Schuldenbremse, Beitrag zum Klimaschutz) weiterhin von geopolitischen Konflikten und deren Auswirkungen, insbesondere von den Folgen des Krieges in der Ukraine, geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. In Deutschland waren im Jahresdurchschnitt 2023 rund 45,9 Millionen Menschen erwerbstätig. Die Erwerbstätigkeit liegt damit auf dem höchsten Niveau seit der deutschen Wiedervereinigung. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Hinzu kam eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese beiden Wachstumsimpulse überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt. Die Bevölkerungszahl in Deutschland liegt nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes bei rund 84,7 Millionen Menschen und nahm damit gegenüber 2022 um rund 0,3 Millionen Personen zu. Der Zuwachs entspricht dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2021 und war deutlich geringer als im Jahr 2022. Die Nettozuwanderung war auch im Jahr 2023 die alleinige Ursache des Bevölkerungswachstums. Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022. Damit lag sie unter dem historischen Höchststand von 6,9 % in 2022, wurde jedoch wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt besonders stark (+12,4 %), die Teuerung von Energie (+5,3 %) konnte durch Entlastungsmaßnahmen (Gas- und Strompreisbremse) des Bundes teilweise abgemildert werden. Die EZB hat im Dezember 2023 beschlossen, die Leitzinssätze unverändert zu belassen. Somit liegt der Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft weiterhin bei 4,5 %. Der EZB-Rat ist entschlossen, die Leitzinsen so lange wie erforderlich auf ein ausreichend restriktives Niveau festzulegen, um für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von 2 % zu sorgen. Dennoch ist am Markt eine hohe Erwartungshaltung hinsichtlich anstehender Zinssenkungen entstanden. Die Situation auf den deutschen Wohnungsmärkten hat sich in attraktiven Ballungsräumen und wachstumsstarken Regionen in den vergangenen 15 Jahren von einer weitgehend ausgeglichenen zu einer angespannten Marktkonstellation verändert. Da aufgrund der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage (insbesondere der Entwicklung von Baukosten und Zinsen) die Neubauziele der Bundesregierung von 400.000 Wohnungen im Jahr mittelfristig deutlich verfehlt werden, ist von einer Verschärfung dieser Situation auszugehen. Haushalte mit niedrigen, aber auch mit mittleren Einkommen haben weiterhin Schwierigkeiten, eine für sie bezahlbare Wohnung zu finden. Dies lässt sich unter anderem an dem anhaltenden Trend sinkender Baugenehmigungen bemessen. Betrachtet man die Baugenehmigungen insgesamt, so zeichnet sich hier ebenso ein deutlicher Rückgang und eine weiterhin negative Entwicklung ab. So lag die Zahl der genehmigten Wohnungen von Januar bis November 2023 um 25,9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum (Vorjahr: -5,7 %). Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben von Destatis im November 2023 leicht gesunken und liegt um 2,7 % niedriger als im November 2022. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2023 um 4,3 % gegenüber November 2022 (Vorjahr: +16,9 %) gestiegen. Neben den Baupreisen für Wohngebäude nahmen auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten (ohne Schönheitsreparaturen) gegenüber dem Vorjahr um 6,6 % (Vorjahr: + 16,8 %) zu. Weiterhin sanken die Bauinvestitionen im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die weiter gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsneubau bremsten. Beim Verkauf von neu errichteten Eigentumswohnungen wurden gemäß dem Wohnungsbericht der Stadt Nürnberg, bei einer Preissteigerung von vier Prozent (Vorjahr: 12 %), je nach Lage, Größe und Ausstattung Preise zwischen 4.700 und 8.500 Euro/m 2 (Vorjahr: 4.400 und 7.900 EUR/m 2 ) festgestellt. Neubauten bei Reihen- und Doppelhaushälften lagen bei einem durchschnittlichen Preis von 730.000 EUR. Insbesondere aufgrund der gestiegenen Zinsen für Baufinanzierungen ist die Nachfrage nach Wohneigentum seit der zweiten Hälfte des Jahres 2022 teils stark zurückgegangen. Solange sich die Rahmenbedingungen und insbesondere die hohe Zinslage nicht deutlich verbessern ist damit zu rechnen, dass die Nachfrage nach Wohneigentum mittelfristig auf einem weiterhin geringen Niveau bleiben wird und mit längeren Vertriebszeiten zu rechnen ist. Die verschärften Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sowie die Inflation und die Zinsentwicklung sind auch im Haushalt der Stadt Nürnberg deutlich spürbar. Trotz angekündigter Einsparmaßnahmen und Investitionskürzungen liegen die geplanten Investitionen der Stadt Nürnberg in den nächsten vier Jahren (MIP) mit rd. 1,14 Mrd. EUR (Vj. 1,97 Mrd. EUR) weiterhin auf einem hohen Niveau. Schulen stellen dabei mit 564 Mio. EUR den größten Investitionsschwerpunkt dar. Es ist daher derzeit nicht davon auszugehen, dass mögliche Investitionskürzungen mittelfristig einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der WBG KOMMUNAL GmbH haben. 2. Geschäftsverlauf Die WBG KOMMUNAL GmbH erbringt als Dienstleister Projekt- und Planungsleistungen für die als Bauherr agierende Stadt Nürnberg. Weiterhin realisiert sie im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Partnerschaft (ÖÖP) in Bauherrenfunktion Schulbauprojekte. Im Rahmen der ÖÖP-Projekte werden auch die Leistungen des Facility Managements übernommen.
Im Jahr 2023 wurden sieben Baubetreuungsprojekte übergeben. Von den beauftragten Sanierungen (zwölf Projekte) und Neubauten (neun Projekte) von Feuerwehrgerätehäusern befinden sich sieben in der Planungsphase und bei zwei Projekten wurde der Bau begonnen. Die Abwicklung der insgesamt 21 Projekte ist bis 2029 geplant. Zudem befanden sich in 2023 weitere 14 Bauprojekte aus dem "Bildungspaket 2022" in der Planungs- und zwölf Projekte in der Bauphase. Zum Jahresende befinden sich zwei ÖÖP-Projekte im Bau: Bei der Sanierung des Neuen Gymnasiums Nürnberg konnten in 2023 verschiedene Abbrucharbeiten abgeschlossen und mit der Entkernung der Turnhallen begonnen werden. Der Neubau des Martin-Behaim-Gymnasium wurde weiter fortgesetzt. Weiterhin befindet sich mit dem Neubau des Schulzentrum Breslauer Straße ein ÖÖP-Projekt in der Planungsphase. 3. Wirtschaftliche Lage A. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt insbesondere unter Beobachtung folgender Kennzahlen:
B. Ertragslage Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 494 TEUR (Vj. 2.418 TEUR). Die Erträge bestehen aus den Umsatzerlösen aus Betreuungstätigkeit 13.842 TEUR (Vj. 154.009 TEUR) Erhöhung des Bestandes 24.752 TEUR (Vj. Verminderung 122.845 TEUR) und sonstigen betrieblichen Erträgen 537 TEUR (Vj. 456 TEUR). Demgegenüber stehen Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen 31.887 TEUR (Vj. 22.884 TEUR), Personalkosten 3.716 TEUR (Vj. 3.483 TEUR) und Sonstiger betrieblicher Aufwand in Höhe von 1.488 TEUR (Vj. 834 TEUR). Im Vergleich zur Planung, bei der mit einem Umsatz von 14.333 TEUR und einem Jahresergebnis von 810 TEUR gerechnet wurde, haben sich der tatsächliche Umsatz um 491 TEUR und das tatsächliche Ergebnis um 316 TEUR verringert. Die Verringerung gegenüber dem prognostizierten Ergebnis beruht auf der Verschiebung von Baubetreuungsprojekten (Kindertagesstätte Am Stadtpark, Turnhalle Am Thoner Espan BA 2, Interim BBS alt, Interims Modulgebäude Schaustellerverband Große Straße), der Wertberichtigung auf Forderungen aus Betreuungstätigkeit für die abgebrannte Maßnahme Kindertagesstätte Grünewaldstraße, der Belastung durch bereits in den Vorjahren abgeschlossenen Projekten und der Erhöhung der Verwaltungskosten. Positiv haben sich das Gebäudemanagement und der Abschluss der von 2022 auf 2023 verschobenen Projekte (Feuerwehrgerätehaus Eibach, Feuerwehrgerätehaus Gartenstadt, Kindertagesstätte Palmenhof) ausgewirkt. Die Ertragslage ist gut. C. Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage ist geprägt durch die laufende Geschäftstätigkeit. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit und uneingeschränkt gegeben. Sie ist auch für die überschaubare Zukunft gewährleistet. Die Vermögensstruktur ist vor allem durch Umlaufvermögen geprägt, insbesondere durch noch nicht abgerechnete Betreuungsleistungen und ÖÖP-Projekte in Höhe von 68.286 TEUR (Vj. 43.535 TEUR). Die Kapitalstruktur zeigt neben den Eigenmitteln 5.584 TEUR (Vj. 5.100 TEUR) vor allem das Fremdkapital für die Finanzierungen der ÖÖP-Projekte von 68.638 TEUR (Vj. 21.928 TEUR) und das sonstige kurzfristige Kapital von 22.091 TEUR (Vj. 20.314 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 4,6 % (Vj. 7,4 %). Die Eigenkapitalquote ist durch die Einbindung in die wbg Unternehmensgruppe als ausreichend zu beurteilen. Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Geschäftsführung der WBG KOMMUNAL GmbH beurteilt den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage im Berichtsjahr als positiv. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Für die beobachteten finanziellen Leistungsindikatoren erwartet die WBG KOMMUNAL GmbH folgende Entwicklung:
Im Jahr 2024 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 2.701 TEUR erwartet. Im Rahmen des Bildungspaketes 2022 sind neun weitere Fertigstellungen geplant. Weiterhin wird im Jahr 2024 ein Feuerwehrgerätehaus an die Betreiber übergeben. 2. Chancen- und Risikobericht Chancen: Durch den hohen Auftragsbestand ist eine Auslastung der nächsten Jahre gegeben. Mittelfristig ist durch die weiterhin hohe Investitionstätigkeit der Stadt Nürnberg insbesondere in Schul- und Sozialbauten mit weiteren Aufträgen zu rechnen. Die geplanten Investitionsvorhaben der Stadt Nürnberg in Schulen und Kindertagesstätten wurden auch nach Berücksichtigung der Auswirkungen des Ukrainekrieges im mittelfristigen Wirtschaftsplan beibehalten. Risiken: Im Bereich der Baubetreuungsdienstleistungen für die Stadt Nürnberg werden sämtliche Bauleistungen im Namen und auf Rechnung der Stadt veranlasst. In diesem Zusammenhang besteht für die WBG KOMMUNAL GmbH kein wirtschaftliches Risiko aus Insolvenzen von Bauunternehmen und nur ein begrenztes Haftungsrisiko. Im Rahmen der Baubetreuungsdienstleistungen beschränkt sich das Risiko daher auf die Projektsteuerungsleistungen. Im Falle einer verspäteten Fertigstellung der ÖÖP-Projekte sind in den ÖÖP-Verträgen Vertragsstrafen vereinbart. Um frühzeitig Gegensteuerungsmaßnahmen einleiten zu können und damit das Risiko zu minimieren, ist ein darauf ausgerichtetes Projektcontrolling im Einsatz. Der Fachkräftemangel wirkt sich im zunehmenden Maße auch auf die Immobilienwirtschaft aus, so sind beispielsweise die angestrebten Auftragserweiterungen nur möglich, wenn entsprechendes Fachpersonal eingestellt werden kann. Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. 3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite der Bilanz umfassen nahezu ausschließlich flüssige Mittel. Auf der Passivseite der Bilanz bestehen originäre Finanzinstrumente insbesondere in Form von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und erhaltenen Anzahlungen. Die Liquiditätssteuerung erfolgt über das zentrale Cash-Management der Konzernmuttergesellschaft wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, welche eine risikoavers ausgerichtete Strategie für die Anlage von liquiden Mitteln und für die Kreditaufnahme hat. Zur Aussteuerung des Liquiditätsbedarfes werden unterjährige Liquiditätspläne erstellt. Für die WBG KOMMUNAL GmbH bestehen aktuell Kreditrahmen für einen Betriebsmittelkredit und je ein Projektdarlehen für die ÖÖP-Projekte Martin-Behaim-Gymnasium und Neues Gymnasium.
Nürnberg, den 4. März 2024 Thyroff Schekira Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WBG KOMMUNAL GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WBG KOMMUNAL GmbH, Nürnberg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WBG KOMMUNAL GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 26. April 2024 Bavaria
Revisions- und Treuhand Aktiengesellschaft
Weberndörfer, Wirtschaftsprüfer Pritschet, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratesder WBG KOMMUNAL GmbHDer Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2023 seinen gesetzlichen und satzungsmäßigen Pflichten nachgekommen. Er befasste sich mit den Angelegenheiten der Gesellschaft in 2 Vollsitzungen. Er hat nach ausführlicher Beratung die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Mit dem von den Geschäftsführern aufgestellten Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 erklärt sich der Aufsichtsrat einverstanden. Der aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht sind durch die Bavaria Revisions- und Treuhand AG, München, als dem bestellten Abschlussprüfer geprüft und für richtig befunden worden. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung zu. Dem Vorschlag der Geschäftsführung entsprechend empfiehlt der Aufsichtsrat den Gesellschaftern die Feststellung des Jahresabschlusses, die Entlastung der Geschäftsführer sowie die Ausschüttung von 10 000 € (4 % auf das Stammkapital) aus dem Jahresüberschuss 2023 (494.334,69 €, zuzüglich Gewinnvortrag in Höhe von 4.839.975,95 €) an die alleinige Gesellschafterin wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen. Der Jahresüberschuss in Höhe von 494.334,69 € wird auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen. Die Ausschüttung ist zum 01.07.2024 fällig. Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsführung der WBG KOMMUNAL für ihr hohes Engagement und das erreichte Ergebnis im Geschäftsjahr 2023.
Am 11.06.2024 Der Aufsichtsratsvorsitzende Marcus König, Oberbürgermeister Ergebnisverwendungsbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 11.06.2024Es erfolgt eine Ausschüttung von 10.000,00 € (4 % auf das Stammkapital) aus dem Jahresüberschuss 2023 (494.334,69 €, zuzüglich Gewinnvortrag in Höhe von 4.839.975,95 €) an die alleinige Gesellschafterin wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen. Der Jahresüberschuss in Höhe von 494.334,69 € wird auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen. Die Ausschüttung ist zum 01.07.2024 fällig. |
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