Peter Stader Jungpflanzen GmbH

Göldern 20, 78479 Reichenau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 715475
Eingetragen
10.11.2016
Branche
Großhandel mit Blumen und PflanzenBetrieb von BaumschulenErzeugung von Blumensamen
Gegenstand
Die Produktion und der Vertrieb von Jungpflanzen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Stader
seit 6.10.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hasenhof 5, 78479 Reichenau
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peter Stader Jungpflanzen GmbH

Reichenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Peter Stader Jungpflanzen GmbH mit Sitz in Göldern 20, 78479 Reichenau ist ein Unternehmen der Stader Gruppe und auf die Produktion von Gemüsejungpflanzen spezialisiert. Ursprung des Unternehmens, das seit dem 01.01.2017 besteht, war die Peter Stader Einzelunternehmung, welche 1987 von Peter Stader auf der Insel Reichenau gegründet wurde.

In Gewächshäusern am Produktionsstandort in Singen-Beuren, die fortlaufend modernisiert werden, produziert die Peter Stader Jungpflanzen GmbH ein breites Gemüsejungpflanzensortiment. Vertrieben werden die Jungpflanzen vor allem an Gemüseproduzenten im süddeutschen Raum, der Schweiz und Österreich sowie an Händler zu deren Hauptabnehmern vor allem Hobbygärtner zählen. Durch die zentrale Lage zum Absatzgebiet ist die Peter Stader Jungpflanzen GmbH in der Lage, ihre Kunden flexibel und mit kurzen Lieferzeiten zu erreichen.

Muttergesellschaft der Stader-Gruppe ist die Stader GmbH & Co. KG, ebenfalls mit Sitz in Göldern 20, 78479 in Reichenau. Die Stader GmbH & Co. KG übernimmt für die Peter Stader Jungpflanzen GmbH Management und Verwaltungsaufgaben. Außerdem ist die Stader GmbH & Co. KG Verpächter der Gewächshäuser und Anbauflächen. Die Peter Stader Jungpflanzen GmbH hat somit den Fokus auf Ihre Kernkompetenzen, wie die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Gemüsejungpflanzen gelegt.

Durch das mittlerweile über 35 Jahre und in zwei Generationen erworbene Knowhow über die Produktion von qualitativ hochwertigen Gemüsejungpflanzen, und aufgrund der Nähe zum Absatzgebiet, hat das Unternehmen eine sehr gute Position im süddeutschen und vor allem dem schweizerischen Absatzmarkt.

II. Wirtschaftsbericht

1.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist 2024 das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Neben hohen Energiekosten und einem erhöhten Zinsniveau hat auch die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft eine Erholung verhindert. Das Bruttoinlandsprodukt BIP sank laut statistischem Bundesamt um 0,2%. Zwei Rezessionsjahre in Folge gab es zuletzt 2002/2003.

Die ungewisse politische Situation mit vorgezogenen Neuwahlen hat Privathaushalte und Unternehmen zusätzlich verunsichert. So hat unter anderem der Konsum trotz höheren Realeinkommen in den Privathaushalten keine Fahrt aufgenommen. Der Arbeitsmarkt erreichte 2024 zwar einen weiteren Höchststand an Beschäftigten, die Arbeitslosenquote lag dennoch bei rund sechs Prozent. Mit einer Steigerung von 2,2% gegenüber dem Jahr 2023 war die Preissteigerung der Verbraucherpreise deutlich geringer als in den drei vorangegangen Jahren.

1.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Spezialbereich, der Gemüsejungpflanzenanzucht, gab es lt. der Destatis Gemüseerhebung 2024 in Deutschland 677 Betriebe (Vorjahr 778). Davon haben 273 Betriebe im Freiland und 547 Betriebe unter Schutzabdeckungen Jungpflanzen produziert. Ein Teil der Betriebe produziert im Freiland und unter Schutzabdeckung. Insgesamt hatten diese Betriebe eine Grundfläche von 993,4 Hektar bewirtschaftet. Generell ist der Markt durch eine übersichtliche, regionale Mitbewerberstruktur gekennzeichnet.

Die Anbaufläche für Gemüse in Deutschland betrug im Jahr 2024 insgesamt 119.506 Hektar. Davon betrug die Fläche 118.490 ha im Freiland und 1.016 ha unter Schutzabdeckung wie z.B. Gewächshäuser. Die Gesamtfläche im Jahr 2022 lag noch bei 126.455 Hektar. Somit gingen die Anbauflächen die letzten Beiden Jahre um 6.948 ha zurück, was einer Reduktion von 5,49 % entspricht. Die Unternehmen der Stader-Gruppe produzieren auf insgesamt 18,5 ha Gewächshausfläche Gemüsejungpflanzen.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023/2024 ist für die Peter Stader GmbH aus wirtschaftlicher Sicht zufriedenstellend ausgefallen. Für die Prognosen zum Geschäftsjahr 2023/2024 wurden die Zahlen aus dem Jahr 2021/2022 herangezogen. Die Zahlen aus dem Vorjahr konnte nicht als Basis dienen, da verschiedene Umstände im Vorjahr zu einem Ergebnis geführt haben was unter normalen Umständen aktuell nicht erreicht werden kann. Die Prognose wurde leider nicht ganz erreicht.

Die Peter Stader Jungpflanzen GmbH konnte, wie auch in den Vorjahren von Ihrer Flexibilität und langjährigen, vertrauensvollen Kundenbindungen profitieren. Wie erwartet haben die ausgelaufenen Energieverträge zu deutlich höheren Preisen geführt, was im Berichtsjahr zu höheren Kosten von T€ 272 geführt hat. Damit sind die Energiekosten zum Vorjahr explosionsartig um 47,5% gestiegen.

B. Darstellung der Lage

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

1. Ertragslage Berichtsjahr
T€
Vorjahr
T€
Differenz
T€
Differenz
%
Rohergebnis 11.036 10.181 855 11,66%
Ergebnis vor Steuer 1.101 1.643 - 542 40,73%
Jahresergebnis 764 1.152 - 388 40,66%

Veränderung

Mit Blick auf die schwierigen Rahmenbedingungen kann die Firma Peter Stader Jungpflanzen GmbH trotz einem zum Vorjahr deutlich gesunkenen Jahresergebnis auf ein ordentliches Geschäftsjahr 2023/2024 zurückblicken.

Im Berichtszeitraum ist das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr um T€ 855 gestiegen, was einem Zuwachs von 8,4 % entspricht. Der im Verhältnis zum Vorjahr geringere Materialkostenanteil von 63,31% (Vorjahr 66,12%) wirkt sich hier entsprechend positiv aus.

Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Fremdleistungen im Jahr 2024 in Höhe von T€ 1.230 von den Materialaufwendungen in den betrieblichen Aufwand umgegliedert wurden. Ohne diese Umgliederung wäre der Materialanteil mit 67,52% ausgewiesen worden, was dann auch zu einem um T€ -374 niedrigerem Rohertrag zum Vorjahr geführt hätte. Die Personalkosten, neben dem Materialeinsatz der zweitgrößte Kostenblock, sind mit 4,19% zum Vorjahr gestiegen. Die durch die hohe Inflation erforderlich gewordene, deutliche Anpassung der Löhne/Gehälter sowie die Nutzung der freiwilligen, steuerfreien Inflationszahlungen an die Mitarbeiter sind die wesentlichen Faktoren für diese Steigerung. Somit sind auch die Sonderzahlungen im Personalbereich entsprechend hoch wie im Vorjahr. Die Abschreibungen sind zum Vorjahr um T€ 111 von T€ 457 auf T€ 568 weiter gestiegen.

Insgesamt sind die Abschreibungen weiterhin auf verhältnismäßig niedrigem Niveau.

Investiert wurde in die Modernisierung des LKW-Fuhrparks T€ 426 sowie in die Ersatzbeschaffung von Pflanzenkisten T€ 88 und in BGA T€ 209.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zum Vorjahr um 24,76 % angestiegen und betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 T€ 5.951 (Vorjahr T€ 4.770). Wie bereits vorab erwähnt, ist ein Faktor, dass die Fremdleistungen mit T€ 1.230 von den Materialaufwendungen in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert wurden. Außerdem gibt es im Berichtsjahr hohe Einzelwertberichtigungen von T€ 93 und es musste aus Gründen des Vorsichtsprinzips eine Gewährleistungsrückstellung in Höhe von T€ 100 in die Bilanz eingestellt werden. Im Gegensatz dazu fielen die Reparaturaufwendungen mit T€ 329 wiederum T€ 230 deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern wurde per 30.09.2024 mit T€ 1.101 ausgewiesen. Das Gesamtergebnis betrug T€ 764.

2. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist, wie in den Vorjahren als sehr stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Kapitalstruktur ist weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag 30.09.2024 bei 67,69 % (Vorjahr 61,51%) Darlehen unterhält die Peter Stader Jungpflanzen GmbH aktuell nicht. Investitionen in Maschinen und Anlagen und BGA werden aus dem eigenen Cashflow finanziert. Der EBITDA für das Geschäftsjahr 2023/2024 betrug T€ 1.712 nach T€ 2.172 im Vorjahr. Saisonale Spitzen im Einkauf werden mit kurzfristigen Saisondarlehen überbrückt. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der bestehende Rahmen für Kontokorrentkredite wurde 2023/2024 nicht in Anspruch genommen.

3. Vermögenslage

Das gesamte Anlagevermögen, welches vor der Gründung der Peter Stader Jungpflanzen GmbH im ehemaligen Einzelunternehmen Peter Stader Jungpflanzen geführt wurde, befindet sich im Eigentum der Muttergesellschaft der Stader GmbH & Co KG und wird von der Peter Stader Jungpflanzen GmbH gepachtet. Im Besitz der Peter Stader Jungpflanzen GmbH befinden sich Neuanschaffungen von Produktionsanlagen, Maschinen sowie BGA die seit der Gründung am 10.11.2016 investiert wurde, sowie der Fuhrpark der Logistik. Zum Bilanzstichtag betrug der Buchwert des gesamten Anlagevermögens T€ 2.611 (Vorjahr: T€ 2.219). Davon beträgt der Buchwert für technische Anlagen und Maschinen T€ 1.003 (Vorjahr: T€ 1.175). Der Anteil des Fuhrparks und der Logistik betrug T€ 671 (Vorjahr T€ 394).

Der Wert der Vorräte betrug zum Bilanzstichtag T€ 634 (Vorjahr: T€ 843). Neben Saatgut, welches im Berichtsjahr 39,2 % (Vorjahr 53,6 %) der Vorräte ausmacht, umfassen die Vorräte Verpackungen, Hilfs- und Betriebsstoffe, Veredelungsmaterialien, Erde und Maschinenersatzteile. Die Pflanzen in Anzucht betrugen im Berichtsjahr T€ 134 = 21,1 % (Vorjahr 16,5 %) der Vorräte. Erwähnenswert ist, dass die Peter Stader Jungpflanzen GmbH im Vorjahr aus strategischen Gründen für ca. T€ 200 Saatgut auf Vorrat eingekauft hatte. Das zeigt sich in den Inventurwerten des Vorjahres.

Die kurzfristigen Forderungen erhöhten sich deutlich um T€ 517 = 23,22 % und wurden am Bilanzstichtag mit T€ 2.742 ausgewiesen. Demgegenüber ergab sich in den flüssigen Mitteln eine Reduzierung von T€ 886 auf T€ 745 (Vorjahr: T€ 141). Die Positionen der ARAP sind mit T€ 36 (Vorjahr: T€ 33) geringfügig höher ausgefallen als im Vorjahr. Auf der Passivseite stellen sich die Veränderungen wie folgt dar:

Das gezeichnete Eigenkapital betrug am Bilanzstichtag unverändert T€ 25. Die Gewinnvorträge und der Jahresüberschuss wurden in Summe mit T€ 4.555 ausgewiesen, so dass das gesamte Eigenkapital zum Bilanzstichtag T€ 4.580 betrug (Vorjahr: T€ 3.816). Die Eigenkapitalquote konnte mit 68% ausgewiesen werden (Vorjahr: 62%). Im laufenden Geschäftsjahr wurde auf eine Ausschüttung einer Dividende verzichtet.

Die Rückstellungen mit insgesamt T€ 722 (Vorjahr: T€ 834) ergaben sich im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Steuern T€ 127 (Vorjahr: T€ 275) und Rückstellungen für Urlaub/Überstunden T€ 369 (Vorjahr: T€ 372) sowie sonstigen Rückstellungen wie z.B. unterlassene Instandhaltung in Höhe von T€ 227 (Vorjahr: T€ 187).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen um T€80 verringert und betrugen T€ 1.438 (Vorjahr: T€ 1.518). Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden ebenfalls niedriger als im Vorjahr ausgewiesen und betrugen T€ 24 (Vorjahr: T€ 32).

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen ermittelt monatlich das Betriebsergebnis und erstellt standardisierte Auswertungen, aus denen die wichtigsten Leistungsindikatoren abgeleitet werden.

Wesentliche Leistungsindikatoren sind der Umsatz, sowie das Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Der Umsatz im Berichtsjahr mit T€ 29.239 konnte, im Vergleich zum Vorjahr in dem T€ 29.537 erreicht wurden, nicht gehalten werden. Besonders im Bereich der Warmpflanzen gab es durch die Auftragsreduzierung einiger Kunden einen Einbruch, der nicht vollständig anderweitig kompensiert werden konnte. Generell ist es jedoch unter den gegebenen Umständen als Erfolg zu verbuchen, dass die Umsätze annähernd gehalten werden konnten.

Der EBIT von T€ 1.713 aus dem Vorjahr war erwartungsgemäß nicht zu erreichen und sank deutlich auf T€ 1.144. Die gestiegenen Energie- und Personalkosten sind die wesentlichen Auslöser dafür. Im Vorjahr konnte noch von den Altverträgen bei Gas und Strom profitiert werden. Die Verträge liefen im Berichtsjahr aus und mussten zu deutlich schlechteren Konditionen verlängert werden, was sich allein aus diesem Kostenblock mit einer Reduzierung im EBIT von T€ -272 ausgewirkt hat.

C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

1.1. Branchenspezifische Risiken

Die zunehmende Veränderung der Klimabedingungen der letzten Jahre hat für die Kunden Risiken, hauptsächlich im Freilandanbau zur Folge. Extreme Wetterlagen, Hitze und Trockenheit machen den Anbau im Freiland schwierig und führen immer wieder zu schlechten Ernten oder Totalausfällen bei den Kunden. Diese veränderten Klimabedingungen werden sich mittelfristig auch auf die Nachfrage an Jungpflanzenprodukten auswirken. Hier liegt, wie bereits im Vorjahr angeführt, ein nicht kalkulierbares Risiko in Umsatz und Ertrag. Aufgrund der veränderten klimatischen und politischen Anforderungen kommen auch neue Anbautechniken zur Anwendung. Diese können zu veränderten Anforderungen an die Jungpflanzenqualität und ebenfalls zu verändertem Bedarf an Jungpflanzen führen.

Generell muss sich der Gemüsebau auf einen Strukturwandel, hin zu immer größeren Betrieben, einstellen. Was eine erhöhte Abhängigkeit von einzelnen Großkunden bedingt.

Die politischen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Energiewende stellen die gesamte Branche vor Herausforderungen. Große Investitionen mit langen Amortisierungszeiten setzen eine optimistische Einschätzung im Hinblick auf zukünftige Erträge voraus.

Eine weitere Herausforderung wird in der Rekrutierung von Saisonkräften gesehen, die für die Branche zumindest für Teilbereiche existenziell sind. Der weiter ansteigende Mindestlohn, sowie der demographische Wandel führt zu erhöhten Produktionskosten. Es wird zunehmend schwieriger gute Mitarbeiter aus dem EU-Ausland zu rekrutieren. Dies stellt nicht nur für die Unternehmen der Stader Gruppe eine Herausforderung, sondern führt auch bei den Kunden zu Engpässen, was zu Anpassungen von Anbaumengen und somit zu geringerem Bedarf an Jungpflanzen führen kann.

Ebenfalls gewinnen die Themen Krankheiten und Hygiene weiter an Bedeutung im Gemüseanbau. Quarantäneerreger führen bei den Kunden zu unvorhergesehenen, auch längerfristigen Auswirkungen und könnten auch bei den Unternehmen der Stader-Gruppe den Saisonverlauf negativ beeinflussen. Durch Investitionen in Hygienestandards und Schulungen der Mitarbeiter wird diesem Risiko entgegengewirkt.

1.2. Ertragsorientierte Risiken

Die Produkte der Peter Stader Jungpflanzen GmbH sind von hoher Qualität. Die Transportwege zu den Kunden sind kurz. Das verschafft Wettbewerbsvorteile. Daher wird die Auswirkung von leistungswirtschaftlichen Risiken als gering eingeschätzt.

Die Marktanteile sind stabil und können nur bedingt ausgedehnt werden. Es gibt wenige Neugründungen im Gemüseanbau und bestehende Betriebe bleiben den bestehenden Lieferanten treu, solange die Qualität stimmt und die Preise marktgerecht sind.

Schwer einzuschätzen sind die Entwicklungsmöglichkeiten der Kunden. Lieferverträge mit großen Einzelhandelsketten sind von zunehmend schwierigeren Rahmenbedingungen geprägt.

Die Situation auf dem Energiemarkt hat sich zwar zum Vorjahr entspannt. Trotzdem bleiben die Kosten für Strom und Gas auf einem deutlich höheren Niveau, wie vor dem Ukraine-Krieg. Die deutlich höheren Energiekosten haben das Ergebnis für das Wirtschaftsjahr 2023/24 deutlich beeinflusst.

1.3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der aktuellen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Die Liquidität ist mit den Eigenmitteln der Peter Stader Jungpflanzen GmbH und über die Möglichkeit der Finanzierung über die Stader GmbH & Co.KG jederzeit gewährleistet. Für den kurzfristigen Bedarf im Saisongeschäft sind mit den Banken Kreditlinien vereinbart, die für einen Zeitraum von 4-5 Monaten beansprucht werden. Währungsrisiken sind durch das Engagement in der benachbarten Schweiz in geringem Umfang vorhanden, da hier ein Teil des Umsatzes in CHF valutiert wird. Teilweise bestehen Währungsabsicherungen für diese Umsätze. Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten; könnten aber mit der bestehenden Kreditlinie bei den Hausbanken und der bestehenden Liquidität bei der Stader GmbH & Co. KG ohne Probleme überbrückt werden.

2. Chancenbericht

Der Gemüsebau und gesunde Lebensmittel als sein Produkt, steht trotz unsicherer gesamtpolitischer Entwicklungen als systemrelevante Branche auf sicheren Beinen. Auch wenn die Rahmenbedingungen und Subventionen zukünftig angepasst werden müssen, wird der Bedarf, die Bevölkerung zu ernähren, immer eine essenzielle Bedeutung haben.

Die geschaffenen Strukturen in der Unternehmensgruppe bilden eine stabile Grundlage, auf der mit breitem Wissen und gutem Austausch von Knowhow gebaut werden kann. Ebenfalls können Synergien optimal genutzt und somit die Kostensituation verschlankt werden. Die hohen Qualitätsansprüche werden durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durchgesetzt. Durch stetige Prozessoptimierung und technische Weiterentwicklung, sowie durch Schulungen der Mitarbeiter kann ein bedürfnisorientierter Service geboten werden. Durch Erfahrung, Flexibilität, Vertrauen und gute Qualität, welche von den Kunden hoch geschätzt wird, wird dem Wettbewerb entgegengetreten.

Durch die zunehmende Automatisierung wird dem immer schwieriger werdenden Mitarbeitermarkt, vor allem bei den Saisonkräften, entgegengewirkt. Insgesamt wird durch die Schaffung planbarer Produktionsbedingungen versucht den gesamten Saisonverlauf planbarer und unabhängiger von äußeren Bedingungen (Wetter) bis zur Auslieferung zu gestalten.

Die Risiken, denen sich die Kunden durch die klimatischen Veränderungen ausgesetzt sehen, kann auch einen Vorteil für die Jungpflanzenbranche sein. Durch große, stabile und somit hochpreisigere Jungpflanzen kann die `Risikozeit` auf dem Feld verkürzt werden.

3. Gesamtaussage

Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Erwartungen nicht erfüllt. Leider wurde das Ziel das Ergebnis aus dem Jahr 2021/2022 zu egalisieren nicht erreicht, was vor allem auf die gestiegenen Personalkosten und die explodierten Energiekosten zurückzuführen ist. Für die Zukunft wird die Gesamtentwicklung in den kommenden Jahren dennoch stabil erwartet. Bei der momentanen Auslastung zeichnen sich keine wesentlichen Zugewinne ab. Weitere Kostensteigerungen und ein hoher Preisdruck auf dem Markt lassen Steigerungen beim Gewinn nur schwer realisieren. Auch eine Optimierung der Produktpalette lässt sich nur schwer umsetzen, da die Peter Stader Jungpflanzen GmbH Ihren Kunden das gesamte Sortiment bieten möchte, um für diese als Lieferant attraktiv zu sein.

4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Risikomanagement Siehe Ausführungen im Abschnitt C.

2. Forschung und Entwicklung

Die Peter Stader Jungpflanzen GmbH unterhält keine direkte Abteilung für Forschung und Entwicklung. Allerdings sind die Mitarbeiter, im ständigen Austausch mit den Kunden, Forschungsanstalten und Universitäten um auf neue Anfragen und Anforderungen des Marktes, sowie auf politische Rahmenbedingungen reagieren zu können. Gleichzeitig wird stetig an optimierten und neuen technischen Verfahren gearbeitet, um diese in den Produktionsprozess mit einzubeziehen. Neue Produkte sowie Verfahrenstechniken werden ausprobiert und, wo immer möglich und sinnvoll, als neue Standards etabliert. So ist das Bestreben wie bisher auch, einerseits die Qualität der Produkte und andererseits das vorhandene Knowhow auf dem neuesten Stand zu halten.

3. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Reichenau, den 30.04.2025

Peter Stader Jungpflanzen GmbH
Reichenau

Marlen Friedrich, Geschäftsführerin

Moritz Stader, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2024
EUR
30.9.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.610.612,53 2.219.501,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 2.429.123,00 2.219.500,73
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.634,00 25.492,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.316.641,00 1.489.221,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 853.998,00 585.503,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 238.850,00 119.284,73
III. Finanzanlagen 181.488,53
B. Umlaufvermögen 4.120.585,43 3.953.750,97
I. Vorräte 633.700,00 842.600,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.741.806,75 2.225.109,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 129.285,99 91.865,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 745.078,68 886.041,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.917,61 32.574,67
Summe Aktiva 6.767.115,57 6.205.827,37

Passiva

30.9.2024
EUR
30.9.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.580.480,68 3.816.942,93
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 4.555.480,68 3.791.942,93
davon Gewinnvortrag 3.791.942,93 2.640.286,95
B. Rückstellungen 721.963,86 834.395,08
C. Verbindlichkeiten 1.461.671,03 1.549.989,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.461.671,03 1.549.989,36
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.000,00 4.500,00
Summe Passiva 6.767.115,57 6.205.827,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2023 - 30.9.2024
EUR
1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1. Rohergebnis 11.036.301,34 10.180.689,27
2. Personalaufwand 3.374.406,27 3.238.724,00
a) Löhne und Gehälter 2.769.612,01 2.657.431,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 604.794,26 581.292,87
davon für Altersversorgung 18.784,66 20.106,03
3. Abschreibungen 568.350,35 457.464,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 568.350,35 457.464,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.950.746,76 4.769.664,97
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 60.464,07 25.999,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.496,27 6.112,85
davon aus verbundenen Unternehmen 7.567,91 5.961,92
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 51.112,49 78.060,82
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 329.179,08 482.947,64
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.062,00 27.994,00
8. Ergebnis nach Steuern 772.002,66 1.159.939,99
9. sonstige Steuern 8.464,91 8.284,01
10. Jahresüberschuss 763.537,75 1.151.655,98
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.791.942,93 2.640.286,95
12. Bilanzgewinn 4.555.480,68 3.791.942,93

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend dazu waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Darstellung und die Gliederung, entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Es lagen keine besonderen Umstände vor, die dazu führen, dass der Jahresabschluss kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Peter Stader Jungpflanzen GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Reichenau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: 715475

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere

Forderungen und Wertpapiere wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).

latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet (§ 274 I 3 HGB). Der zur Berechnung der latenden Steuern verwendete Körperschaftsteuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag liegt bei 15,82%. Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt hierbei 360%.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 101.373,95 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.240.295,42 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.774.152,13 Euro.

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auch 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro).

sonstige Ausleihungen

Bei den sonstigen Ausleihungen in Höhe von 181.488,53 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) handelt es sich um ein Darlehen an einen Kunden.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 129.285,99 Euro (Vorjahr: 91.865,41 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 299.917,61 Euro (Vorjahr: 65.032,85 Euro).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine größeren Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beiträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zu Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

01.10.2023 (Bilanzgewinn aus dem Vorjahr) 3.791.942,93 Euro
Ausschüttung aus Bilanzgewinn 2023 0,00 Euro
Jahresüberschuss 2024 763.537,75 Euro
30.09.2024 4.555.480,68 Euro

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Konto Bezeichnung 30.09.2023 30.09.2024
3035 Gewerbesteuer § 4 (5) EStG 81.156,00 0,00
3040 Körperschaftsteuer 76.568,00 0,00
3060 Latente Steuern 117.586,00 126.648,00
3070 Sonstige Rückstellungen 0,00 35.100,00
3074 Personalkosten 43.159,00 32.656,00
3075 Instandhaltung f.3 M. 152.315,00 52.397,00
3079 Urlaub 329.144,08 335.895,86
3090 Gewährleistungen 6.667,00 106.667,00
3095 Abschluss u. Prüfung 20.300,00 25.100,00
3096 Aufbewahrungspflicht 7.500,00 7.500,00
834.395,08 721.963,86

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind keine größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beiträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zu Bilanzstichtag als Aufwand erfasst werden.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro).

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro).

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: das "Zweite Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise" sieht in § 7 Abs. 2 EStG die Wiedereinführung einer degressiven Afa für die Anschaffung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens vor. In der Steuerbilanz wurde davon Gebrauch gemacht. Daher beruhen die Differenzen auf den unterschiedlichen Ansätzen des beweglichen Anlagevermögens.

Des Weiteren wurde in der Steuerbilanz auf die Aktivierung des Feldinventars gem. R 14. Abs. 3 EStR verzichtet.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 126.648,00 Euro (Vorjahr: 117.586,00 Euro).

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 9.062,00 Euro

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz-Leasing-Verträgen:

Kennzeichen Laufzeit Beginn Ende 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27
KN-PS 48 Mon. 29.09.2022 28.09.2026 432,00 € 5.184,00 € 5.184,00 € 5.184,00 € 4.752,00 € - €
KN-PS 24 Mon. 18.12.2022 17.12.2024 7.138,56 € - € - € - € - € - €
KN-PS 48 Mon. 21.08.2018 02.01.2023 - € 3.519,00 € - € - € - € - €
KN-PS 48 Mon. 28.12.2022 27.12.2026 - € 13.831,90 € 16.598,28 € 16.598,28 € 16.598,28 € 2.766,38 €
Summe 7.570,56 € 22.534,90 € 21.782,28 € 21.782,28 € 21.350,28 € 2.766,38 €

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Währungsdifferenzen.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Währungsdifferenzen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Festangestellte 56
Saisonkräfte 29
Aushilfen 6
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 91

Namen der Geschäftsführer

Marlen Friedrich und Moritz Stader.

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

Unterschrift

 

Reichenau, den 30.04.2025

Unterschrift Marlen Friedrich

Unterschrift Moritz Stader

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 30.09.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.488,00 7.487,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.488,00 7.487,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.287,31 32.653,31
2. technische Anlagen und Maschinen 2.239.494,41 15.894,14 77.625,00 1.016.372,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.041.242,70 160.462,27 404.429,94 717.639,27
-34.497,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.284,73 720.904,94 -601.339,67 0,00
Summe Sachanlagen 3.452.309,15 897.261,35 -119.284,73 1.766.665,13
-34.497,64
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 181.488,53 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 181.488,53 0,00
Summe Anlagevermögen 3.459.797,15 1.078.749,88 -119.284,73 1.774.152,13
-34.497,64
kumulierte Abschreibungen 30.09.2024
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.10.2023 bis 30.09.2024
EUR
Buchwert 30.09.2024
EUR
Buchwert 30.09.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.487,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.487,00 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.653,31 5.858,00 19.634,00 25.492,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.016.372,55 246.798,14 1.316.641,00 1.469.920,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.639,27 315.694,21 853.998,00 604.804,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 238.850,00 119.284,73
Summe Sachanlagen 1.766.665,13 568.350,35 2.429.123,00 2.219.500,73
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 181.488,53 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 181.488,53 0,00
Summe Anlagevermögen 1.774.152,13 568.350,35 2.610.612,53 2.219.501,73

 

Reichenau, den 30.04.2025

sonstige Berichtsbestandteile

 

Marlen Friedrich, Geschäftsführerin

Moritz Stader, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

A. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich den Jahresabschluss zum 30. September 2024 (Anlagen 1 bis 3) und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 (Anlage 4) der Peter Stader Jungpflanzen GmbH, Reichenau, unter dem Datum vom 6. Mai 2025 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

An die Gesellschafter der Peter Stader Jungpflanzen GmbH, Reichenau

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Peter Stader Jungpflanzen GmbH, Reichenau, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Peter Stader Jungpflanzen GmbH, Reichenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Herrliberg, den 06. Mai 2025

Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Michael Cappenberg, Wirtschaftsprüfer

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