OKAB Germany GmbH
Lübeck
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.8.2024 EUR |
31.8.2023 EUR |
| A. Anlagevermögen |
2.867.837,98 |
2.958.834,76 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
5,00 |
6,00 |
| II. Sachanlagen |
781.652,74 |
1.012.266,04 |
| III. Finanzanlagen |
2.086.180,24 |
1.946.562,72 |
| B. Umlaufvermögen |
4.647.853,78 |
3.760.429,50 |
| I. Vorräte |
402.457,52 |
422.481,17 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
1.452.441,16 |
1.050.335,17 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
2.792.955,10 |
2.287.613,16 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten |
43.996,22 |
41.695,29 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva |
7.559.687,98
|
6.760.959,55 |
Passiva
|
|
31.8.2024 EUR |
31.8.2023 EUR |
| A. Eigenkapital |
6.553.946,94 |
5.863.413,68 |
| I. gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| II. Kapitalrücklage |
100.000,00 |
100.000,00 |
| III. Gewinnrücklagen |
1.208.215,46 |
1.208.215,46 |
| IV. Gewinnvortrag |
4.448.298,22 |
4.370.540,63 |
| V. Jahresüberschuss |
771.433,26 |
158.657,59 |
| B. Rückstellungen |
730.016,06 |
596.301,66 |
| C. Verbindlichkeiten |
275.724,98 |
301.244,21 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva |
7.559.687,98 |
6.760.959,55 |
Anhang
OKAB Germany GmbH
,
Lübeck
Anhang
2023/24
Allgemeine Hinweise
Das Unternehmen ist unter der Firma OKAB Germany GmbH mit Sitz in Lübeck im Handelsregister
von Lübeck unter der Handelsregisternummer 3147 HL eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach
den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für
kleine Kapitalgesellschaften.
Die Gesellschaft hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr, das vom 1. September 2023 bis
zum 31. August 2024 geht.
Änderungen in der Form der Darstellung gegenüber dem Vorjahresabschluss haben sich
auf den Jahresabschluss für Zwecke der Offenlegung nicht ausgewirkt.
Die Form der Darstellung wurde gegenüber dem Vorjahresabschluss wie folgt geändert:
· Aufgrund des erstmaligen Unterschreitens der Größenklasse war es möglich, größenabhängige
Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wahrzunehmen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen,
entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit
dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige
Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar,
um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert
über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige
Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen
Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens
erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.
Einige der in Vorjahren angeschafften beweglichen Anlagegüter werden degressiv abgeschrieben.
Der Übergang zur linearen Methode erfolgt für diese Anlagegüter in dem Jahr, für welches
die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt.
Bei den Finanzanlagen werden Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig
verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Kreditrisiken bei den Ausleihungen
wird durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen,
wenn mit einer nachhaltigen Wertminderung zu rechnen ist.
Für Teile der Vorräte (EUR 101.220,21) wurden Festwerte gebildet.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag
aktiviert.
Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten,
Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten
sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden
nicht aktiviert. Es erfolgte eine retrograde Ermittlung der Herstellungskosten durch
Gegenüberstellung der im Geschäftsjahr erzielten Verkaufspreise und der genannten
Kosten.
Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren
Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge
berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen waren im Ergebnis der Risikobeurteilung nicht
erforderlich.
Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst
soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.
Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung
der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten
weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip
bei der Umrechnung nicht angewandt.
Die unterjährige Erfassung von Zugängen von Vermögensgegenständen und Schulden in
Fremdwährung erfolgt aus Vereinfachungsgründen zum jeweiligen Umsatzsteuerumrechnungskurs,
der für den Monat des Zugangs vom Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht wurde.
Es erfolgt bei der Bewertung die Berücksichtigung von Bewertungseinheiten für Grundgeschäfte in folgendem Bereich:
· Finanzanlagen
In wie weit sich die Bildung von Bewertungseinheiten auf die Bewertung des betroffenen
Grundgeschäfts ausgewirkt hat und diese daher von den zuvor in diesem Abschnitt dargestellten
generellen Bewertungsgrundsätzen abweicht, wird in den folgenden Erläuterungen zur
Bilanz dargestellt.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Abzinsung einer sonstigen Ausleihung wurde nicht durchgeführt. Es liegt eine Bewertungseinheit
zu dieser Finanzanlage vor. Der Buchwert der sonstigen Ausleihung beträgt TEUR 2.000.
Die Bewertungseinheit (micro hedge, critical term match-Methode) dient zur Absicherung
von Preisrisiken durch gegenläufige Preisentwicklungen. Die Höhe der unterlassenen
Abzinsung beträgt TEUR 321. Nach prospektivischer Wirksamkeitseinschätzung wirkt die
Absicherung in voller Höhe in der Laufzeit des zugrundeliegenden Immobilien-Leasingvertrags
(bis zum 31. Dezember 2041). Die Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten
erfolgte unter Zugrundelegung der Einfrierungsmethode.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und
im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Verbindlichkeiten
In Höhe von TEUR 276 (Vj. TEUR 214) haben die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 87) von über einem Jahr.
Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 87 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
Neben den gesondert angegebenen Sicherheiten bestehen branchenübliche Sicherheiten
in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen in Höhe von TEUR 3.600 sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):
|
|
|
|
31.08.2024
|
|
Verpflichtungen
|
gesamt
|
|
bis
|
1 Jahr bis
|
über
|
|
|
1 Jahr
|
5 Jahre
|
5 Jahre
|
|
aus Miet- und Leasingverträgen
|
502
|
1.929
|
1.116
|
3.547
|
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen
|
46
|
0
|
0
|
46
|
Bestellobligo aus erteilten Aufträgen zu Waren und Dienstleistungen
|
7
|
0
|
0
|
7
|
|
|
|
|
3.600
|
Außerbilanzielle Geschäfte
Im Jahr 2012/2013 sowie im Jahr 2014/2015 wurden für Investitionszwecke Saleand-lease-Back-Vereinbarungen
betreffend des Produktionsgeländes geschlossen. Im Jahr 2015/2016 und 2018/2019 wurden
Sale-and-lease-Back-Vereinbarungen betreffend technischer Anlagen und Maschinen geschlossen.
Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 288 Abs. 2 HGB i.V.m. § 285 Nr.
3 HGB über die Darstellung der Risiken und Vorteile von außerplanmäßigen Geschäften
Gebrauch.
Sonstige Angaben
Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Dipl.-Ing. (TU) Juha Petri Antero Turunen,
Kaufmann. Herr Turunen ist alleinvertretungsberechtigt.
Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB über die Angabe der Gesamtbezüge
der Geschäftsführung in Anspruch.
Mitarbeiter
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 65 Mitarbeiter beschäftigt.
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der OKAB International AB, Oskarshamn,
Schweden einbezogen.
Der Konzernabschluss kann unter www.bolagsverket.se/ abgerufen werden.
Lübeck, den 20. September 2024
gez. Die Geschäftsführung
Juha Turunen
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt.
|